Die Gefahr unterdrückter Emotionen, wenn Gefühle verdrängt werden

Die Gefahr unterdrückter Emotionen, wenn Gefühle verdrängt werden

Negative Gefühle zu unterdrücken, macht krank und reduziert die Lebensqualität
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

Unterdrückte Emotionen

 

Was geschieht mit unterdrückten Gefühlen und wie lässt sich mit unangenehmen Emotionen konstruktiver umgehen?

 

 

 

Überblick

 

Video

Warum unterdrückte Gefühle zu Angst und Panik führen – und was wirklich hilft

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Unterdrückte Emotionen

 

Werden mächtige negative Emotionen wie Trauer, Schmerz, Wut, Neid und Missgunst nicht beachtet und auf gesunde Weise verarbeitet, sondern verdrängt, kann dadurch das Gefühlsleben durcheinander geraten.

 

 

 

Gründe

 

Die beiden häufigsten Gründe, weshalb Gefühle unterdrückt werden, sind die Angst vor ihnen und dass wir nicht wissen, wie sie zum Ausdruck bringen sollen.
Prinzipiell gibt es zwei mehr oder bewusste Strategien, um negative Gefühle zu verdrängen, beziehungsweise nicht fühlen zu müssen: Ablenkung und Betäubung. Ist der Schmerz größer, kann es zur unbewussten Verdrängung kommen.

Verdrängung ist ein seelischer Abwehrmechanismus; belastende, schmerzliche, unangenehme Erinnerungen, Gedanken und Wünsche werden aus dem Bewusstsein verbannt, ausgeblendet und ins Unbewusste abgeschoben. Dort arbeiten sie im Verborgenen weiter und das hat Folgen. Verdrängung ist ein zweischneidiges Schwert.

 

 

 

Folgen

 

Negative Emotionen verstopfen unser emotionales System. Dann machen sie sich im unbewussten Verstand auf die eine und andere Weise bemerkbar. Mit hoher Wahrscheinlichkeit tritt eine oder mehrere der folgenden Folgen ein:

 

 

1. Stau

 

Aufgestauten Emotionen verursachen destruktives Verhalten, wie Überreaktionen, Gewalt oder Aggression.

 

 

 

2. Belastung

 

Es belastet. Eine der größten Quellen für mentalen Stress sind unterdrückte negative Emotionen. Häufige Symptome sind Konzentrationsmangel, schwindendes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit, es kann zum Burnout oder zur Depression kommen. Betroffene fühlen sich taub und vom Leben abgeschnitten. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit von Alkoholmissbrauch und den Konsum anderer Suchtmittel.

 

 

3. Gesundheit

 

Unterdrückte Gefühle können krank machen. Es kann zu Müdigkeit, Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit und entsprechend Gewichts- sowie Libidoverlust kommen. Das Immunsystem wird geschwächt und Betroffene werden anfälliger für Infekte. Darüber hinaus können unterdrückte Gefühle körperliche Stressreaktionen aller Art auslösen: erhöhter Blutdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, Nierenschäden, Magenprobleme.

 

 

 

Tipps für den konstruktiven Umgang mit Gefühlen

 

Wir können selbst eine Menge tun, um auch mit unangenehmen Emotionen konstruktiv umzugehen.

 

 

1. Wahrnehmung

 

Am Anfang steht die Wahrnehmung der Emotionen. Emotionen sind komplexe Reaktionen, an denen viele biologische und physiologische Prozesse in unserem Körper beteiligt sind. Unser Gehirn reagiert auf unsere Gedanken, indem es Hormone und Chemikalien freisetzt, die uns in einen Zustand der Erregung versetzen. Alle Emotionen kommen auf diese Weise zustande, ob sie nun positiv oder negativ sind. Es ist ein komplexer Prozess, und oft haben wir nicht die Fähigkeiten, mit negativen Gefühlen umzugehen. Deshalb fällt es uns schwer, damit umzugehen, wenn wir sie erleben. Doch wir können auf sie Einfluss nehmen.

 

 

 

2. Verantwortung

 

Übernehmen wir die Verantwortung für unsere Emotionen, haben wir mehr Einfluss, als wenn wir uns ihnen ausgeliefert fühlen. Bei traumatischen Erlebnissen erfordert das allerdings meist therapeutische Unterstützung.

 

 

 

3. Bewertungen

 

Lösen Sie sich von negativen Bewertungen, gerade die ständige Frage nach dem Warum lässt unangenehme Gefühle größer werden und Lösungen entfernen sich.

 

 

 

4. Innere Dialoge

 

Innere Dialoge können sehr einschränkend wirken, wenn sie destruktiv sind. Eine gute Portion Wohlwollen sich selbst gegenüber reduziert den Druck und ermöglicht sich Lösungen zuzuwenden.

 

 

5. Gestalten

 

Handeln Sie, wenn Sie erkannt haben, was zu tun ist. Aus der Passivität ins Handeln zu kommen setzt Energie frei. Auch kleine Schritte bringen die Dinge ins Rollen und das wirkt sich positiv auf Wahrnehmung und. Denken aus, führt zu weiteren positiven Veränderungen.

 

 

6. Aufarbeiten

 

Arbeiten Sie die Dinge auf geeignete Weise auf, lassen Sie sich dabei unterstützen. Nehmen Sie unangenehme Gefühle als wertvolle Hinweise, etwas zu verändern.

 

 

 

7. Bewegen

 

Wenn Sie sich in Bewegung setzen, kommen auch die Körpersäfte in Gang und die Dinge ins Rollen. Bewegung senkt den Spiegel von Stresshormonen und ermöglicht es Ihnen, mit negativen Gefühlen besser umzugehen.

 

 

8. Loslassen

 

Lassen Sie die Vergangenheit los, sie ist vergangen. Ständiges Nachdenken über negative Ereignisse raubt Ihnen die Gegenwart und lässt Sie sich schlecht fühlen. Lassen Sie sich dabei helfen auch aus traumatischen Erfahrungen zu lernen, zu wachsen und sie blauen Flecken heilen zu lassen.

 

 

 

Handlungsbedarf

 

Die mentalen und körperlichen Nachteile sprechen dafür, daran zu arbeiten, Gefühle zu verarbeiten, anstatt sie zu unterdrücken. Persönliche Potenziale lassen sich erst dann entfalten. Gefühle zu unterdrücken kostet zu viel Energie, die an anderer Stelle besser eingesetzt wäre.

 

 

 

Hypnotherapie

 

Flexibel-kooperative Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ hat sich zur Auflösung negativer Emotionen bewährt. Trance intensiviert die therapeutischen Interventionen. Lernprozesse sind intensiver und prägen sich tiefer ein. Abgespaltene Erfahrungen werden verarbeitet und integriert.

Mittels 6-Phasen-Hypnobalancing wird den Ursachen auf den Grund gegangen, Erfahrungen verarbeitet und positive Veränderungen werden gefördert. Es gilt die Zusammenhänge zu verstehen, begleitende Symptome einzuordnen, kritische Situationen und Einflussfaktoren zu identifizieren, um dann systematisch ans Werk zu gehen. Je nach Situation geht es dabei mehr oder weniger um analytische Aufdeckung. Im Fokus steht die Lösung.

Einschränkende Konditionierungen lassen sich in Trance leichter auflösen und neue förderliche Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster entwickeln.

Die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten, dass sie sich insgesamt aufgeräumter, wohler und sicherer fühlen.

 

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Abgrenzung zur ärztlichen Tätigkeit:

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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 10. Dezember 2021
K: CNA
Ü:
#A42314
Englische Version:

Mythen über die Behandlung von Ängsten

Mythen über die Behandlung von Ängsten

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Gehirn

Mythen Angsttherapie

 

Es kursieren zahlreiche Mythen zum Umgang mit Ängsten, von denen einige keine förderliche Wirkung haben und andere sogar die Behandlung sabotieren können. Hier sind Gedanken eines Therapeuten hierzu.

Überblick

 

 

 

 

Es kursieren zahlreiche Mythen zum Umgang mit Ängsten, von denen einige keine förderliche Wirkung haben und andere sogar die Behandlung sabotieren können. Tatsächlich können einige Überzeugungen sogar die Angst vergrößern und festigen.

Besonders das Internet ist reich an Informationen und Fehlinformationen über Panikattacken, Phobien und andere Angststörungen. Dort sind auch einige Versprechungen für sofortige Lösung, selbst jahrelang peinigende Ängste.

Hier sind meine persönlichen Erfahrungen zu einigen Mythen über die Behandlung von Ängsten:

 

 

 

Mit dem Gummiband unangenehme Gedanken austreiben

 

Noch immer kursiert die Empfehlung unangenehme Gedanken durch das Schnipsen eines Gummibandes am Handgelenk loszuwerden. Taucht ein unangenehmer Gedanke auf, dann soll der kleine Schmerz Gedankenmuster und Reaktionen auflösen.

Das war eine Weile eine beliebte Technik in der Verhaltenstherapie. Meine Erfahrungen als Therapeut sprechen dafür, dass dadurch die unterdrückten Gedanken eher noch stärker und häufiger werden. Gerade die Gedanken, die wir vermeiden wollen, nehmen dadurch noch mehr Raum ein.

 

 

 

Sorgen sind hilfreich und vorbeugend

 

Sorgen soll man nicht mit ins Bett nehmen.

Ovid

 

Viele Menschen denken, dass es Vorteile hat, sich ständig Sorgen zu machen, weil es vorbereitend wirkt. Es soll ihnen dabei helfen sich auf das Schlimmste vorzubereiten.

Doch das ist ein Mythos, der beim Umgang mit Ängsten nicht sehr förderlich ist. Obwohl schlimme Dinge von Zeit zu Zeit geschehen sind sie nicht so häufig, wie Menschen sie vorhersagen.

Wenn wir uns Sorgen machen und nichts Schlimmes passiert ist es einfach zu glauben, dass es wegen unserer Sorgen nicht eingetroffen ist, während es in der Tat wahrscheinlich nur ein Zufall war; eine Scheinübereinstimmung.

Risiken zu erkennen und Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen ist hilfreich. Die Überzeugungen allerdings, dass besorgniserregende negative Emotionen dabei helfen sich auf schlechte Ereignisse einzustellen, haben Folgen. Die Wahrheit ist, dass, wenn tatsächlich etwas Schlimmes passiert, wir uns trotz der vielen Sorgen genauso schlecht fühlen und was noch schlimmer ist, dass wir zusätzlich vorher die Zeit vergeudet haben, um uns schlecht zu fühlen.

 

 

 

Um Ängste zu behandeln, müssen wir die Ursachen kennen

 

Das älteste und stärkste Gefühl ist Angst, die älteste und stärkste Form der Angst, ist die Angst vor dem Unbekannten.

H. P. Lovecraft

 

Was eine Angststörung auslöst und was sie am Laufen hält können zwei sehr verschiedene Dinge sein. Außerdem ist es in der Regel einfacher, die Angst anhand des gegenwärtig vorhandenen Denkens und Handelns zu lösen.

So kann beispielsweise eine spezifische Phobie, die in einem sehr frühen Alter durch ein Erlebnis ausgelöst wurde, für die gereifte Persönlichkeit im Grunde kein nennenswertes Problem darstellen. Die alleinige Erkundung dieses ursprünglichen Auslösers würde die Phobie Jahre später vermutlich nicht auflösen und kann höchstens einen kleinen Anteil an der Behandlung haben. Viel hilfreicher ist zu erkunden, was der Betroffene gerade denkt, was die Ängste aufrechterhält und wie sich das positiv verändern lässt.

 

 

 

Jede Angststörung wird durch ein biochemisches Ungleichgewicht verursacht

 

Der Fachliteratur ist zu entnehmen, das nicht jede Angststörung durch ein biochemisches Ungleichgewicht verursacht wird, das Medikamente erfordert. Eine Untersuchung durch einen Mediziner kann das klären.

Es gibt viele Ursachen für Angststörungen. Dazu gehören genetische Ursachen, ein stressiges oder traumatisches Ereignis, die Übernahme durch Lernen von den Eltern oder auch eine Kombination mehrerer Faktoren.

 

 

 

Angst muss vollständig beseitigt werden

 

Ich spreche manchmal mit Klienten und Ärzten, die sie zu mir schicken, die meinen, dass Angst an sich etwas sehr Schlechtes ist und deswegen vollkommen beseitigt werden muss.

Aus meiner Sicht schießt das über ein erstrebenswertes Ziel hinaus. Jedes Anzeichen von Angst ist ein Alarmzeichen dafür, dass etwas falsch läuft und Aufmerksamkeit und Veränderung benötigt.

Die Überzeugung, dass jede Angst negativ ist, vertieft Ängste nur noch zusätzlich. Wer glaubt, dass die Angst unerträglich ist, schiebt sie weg, will sie ignorieren und benötigt dafür Energie, die besser für eine konstruktive Handlung eingesetzt werden könnte. So entsteht eher das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.

Vermeiden und ignorieren der Ursachen ist keine Lösung. Doch, wenn eine Angst sehr schmerzhaft ist, gibt es oft nur einen Gedanken; sie muss weg, um jeden Preis.

Allerdings ist Angst an sich natürlich und normal. Angst ist eine normale Reaktion des Körpers auf bedrohliche Wahrnehmungen, eine adaptive Reaktion auf Stress. Sie treibt uns an und sorgt dafür, dass wir uns nicht unnötig in Gefahr bringen.

Wenn wir erkennen, dass die Angst nicht die Bedrohung ist, sondern eine Reaktion darauf, gehen wir konstruktiver mit ihr um, anstatt sie anzuheizen. Erstaunlicherweise trägt genau diese Erkenntnis dann auch wesentlich dazu bei, dass sich diese Ängste reduzieren oder vollkommen auflösen.

 

 

 

Immer eine Papiertüte mit sich führen

 

Gut meinende Zeitgenossen empfehlen sich auf Panikanfälle vorzubereiten, um sich so sicherer zu fühlen. So empfehlen manche für den Fall des Hyperventilierens immer eine Papiertüte mit sich zu führen. Der Nachteil dabei ist, dass diese Papiertüten Betroffene ständig an ihre Angst erinnern. Es hält die Angst vor der Angst aufrecht! Hyperventilieren ist unangenehm, aber im Grunde normalerweise nicht gefährlich.

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Fragen, die häufiger gestellt werden, beantworte ich gleich für alle interessierten Leser. Hier einige Antworten auf besonders häufige Fragen zur Angsttherapie:

 

Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A23623
Englische Version:

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Antworten auf häufige Fragen

Was ist Stress?

Stress ist ein Gefühl der emotionalen oder körperlichen Anspannung. Er kann durch Ereignisse oder Gedanken ausgelöst werden, der frustriert, wütend oder nervös machen. Es ist die Art und Weise, wie wir reagieren, wenn wir uns unter Druck gesetzt oder bedroht fühlen. Stress tritt auf, wenn wir uns in einer Situation befinden, die wir nicht bewältigen oder kontrollieren zu können glauben. Es ist die Reaktion des Körpers auf eine Herausforderung oder Anforderung. In kurzen Momenten kann Stress förderlich sein, beispielsweise wenn er dazu beiträgt, eine Gefahr zu vermeiden oder eine Situation zu meistern.

Wie wirkt sich Stress aus?

Wenn Sie ständig unter Stress stehen, können Sie körperliche Symptome wie Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Bluthochdruck, Schmerzen in der Brust und Probleme mit Sex und Schlaf entwickeln. Stress kann auch zu emotionalen Problemen, Depressionen, Panikattacken oder anderen Formen von Ängsten und Sorgen führen.

Überblick

 

 

 

 

Stress: Die Menge macht …

 

Etwas Stress regt gegebenenfalls an, macht uns wach und handlungsbereit. Zu viel anhaltender Stress bleibt nicht ohne Folgen. Ständige Alarmbereitschaft und Überreizung des Gehirnbereichs, der als Amygdala bezeichnet wird, kann Angststörungen auslösen.

Ja, Stress und Ängste beeinflussen sich gegenseitig. Ist der Stressumfang längere Zeit zu hoch, kann das zu einer Angststörung führen, da die Stresssymptome denen von Angststörungen entsprechen. Ein zu hoher Cortisolspiegel im Blut kann daran beteiligt sein.

So wirkungsvoll die therapeutische Arbeit mit dem Unbewussten ist, auch die äußeren Quellen wollen berücksichtigt werden. Deshalb ist unbedingt auch zu prüfen, ob und welche praktischen Veränderungen erforderlich sind.

 

Mehr:

Informationen zu Angst als Folge von Stress.

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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 28. Juni 2020
K: CNA
Ü:
#A486
Englische Version:

Bewältigungsstrategien – Coping in der Hypnotherapie

Bewältigungsstrategie - Coping

Mit Coping werden Prozesse beschrieben, die dazu dienen erwartete oder bereits eingetretene Belastungen und Einschränkungen zu meistern.
Pflanzen

Coping: Bewältigungssstrategien

 

Was ist Coping und welche Rolle spielen Bewältigungsstrategien bei Psychotherapie mit Hypnobalancing?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Bewältigungsstrategie

 

Eine Bewältigungsstrategie beziehungsweise Copingstrategie beschreibt den Umgang mit einem als schwierig empfundenen Lebensereignis oder einer Lebensphase. Das Wort cope kommt aus dem Englischen und bedeutet bewältigen.

Mit Coping werden Prozesse beschrieben, die dazu dienen erwartete oder bereits eingetretene Belastungen und Einschränkungen kognitiv, emotional und aktiv handelnd auszugleichen und zu meistern. Die Fähigkeit zum Coping wird wesentlich bestimmt von den inneren Ressourcen einer Person und davon, wie diese Ressourcen erkannt, aktiviert und genutzt werden.

Es kann zwischen adaptiven und maladaptiven Copingstrategien unterschieden werden. Adaptive Copingstrategien tragen zu einer langfristigen und nachhaltigen Lösung eines Problems bei, während es bei maladaptiven Copingstrategien eher um Ablenkung geht.

 

 

 

Ziele

 

Hinsichtlich der Zielsetzung können die folgenden Formen des Copings unterschieden werden:

  • Problemorientiertes Coping
    Die Situation wird analysiert und es wird gezielt nach Informationen über die Problematik sowie nach Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten gesucht.
  • Emotionsorientiertes Coping
    Beim emotionsorientierten Coping, auch intrapsychisches Coping genannt, geht es in erster Linie darum, die durch die Situation entstandenen Gefühle und Affekte abzubauen.
    Es geht nicht darum sich mit dem Problem selbst auseinanderzusetzen oder nach einer Lösung zu suchen.
  • Bewertungsorientiertes Coping
    Beim bewertungsorientierten Coping geht es im Wesentlichen darum, eine Belastung eher als Herausforderung zu sehen.
    Die Einflussmöglichkeiten sollen nutzbar gemacht werden, Ressourcen erkannt und eingesetzt werden.

 

Mittels Hypnotherapie können diese Prozesse gefördert werden.

Sicherheitshalber

 

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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version:

Wenn das Abschiednehmen zu schwer erscheint

Wenn das Abschiednehmen zu schwer erscheint

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Gehirn

Abschiednehmen

 

Darauf sind wir selten wirklich vorbereiten: Abschiednehmen.

Überblick

 

 

 

 

Abschied

 

 

Regelmäßiges Abschiednehmen gehört zum Leben; Abschied von der Kindheit, von zahlreichen Träumen und Hoffnungen, von der Arbeit und liebgewonnenen Menschen.

 

 

 

Wenn das Abschiednehmen zu schwer erscheint

 

Manchen Abschied erleben wir positiv, andere negativ. Mancher Abschied wird als Neuanfang, als Abenteuer betrachtet, wenn er mit der Hoffnung auf Verbesserung der eigenen Situation verbunden ist. Dann machen sich Neugier, freudige Erregung, Hoffnung und Tatendrang bemerkbar.

Mancher Abschied hingegen wird als Verlust empfunden und Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Mut und Kraftlosigkeit machen sich breit. Solcher Abschied kann Angst mit sich bringen.

Abschied ist oftmals sowohl mit Verlust und auch Chancen verbunden. Etwas geht zu Ende und etwas Neues kann eine Chance bekommen.

 

 

Trauer

 

Ist der Abschied mit tiefer Trauer verbunden, dann ist es oft nicht so einfach die Chance und die Gestaltungsmöglichkeiten zu sehen. Die Wahrnehmung ist noch zu sehr auf den Verlust konzentriert. Handelt es sich beispielsweise um den Tod eines nahen Angehörigen, eines geliebten Menschen oder eine Trennung, dann wird meist erst einmal nur den Schmerz gespürt und realisiert was verloren wurde. Die Verletzung kann sehr tief gehen. Dann ist es wichtig sich und der Trauer Zeit und Raum zu geben. 

 

 

Heilung

Es braucht Zeit, loszulassen und sich auf die neue Situation einzustellen. Erst dann kann sich der Blick auf die Zukunft richten. Hypnotherapie hat schon vielen Menschen in dieser schweren Zeit geholfen.​

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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A236
Englische Version:

Wahlfreiheit

Wahlfreiheit

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Wahlfreiheit

Wahlfreiheit

 

Als Form der Flexibel-Kooperativen Hypnotherapie legt Hypnobalancing großen Wert darauf bei Klienten Wahlmöglichkeiten zu fördern. Das hat gute Gründe.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Wahlfreiheit

 

Es ist ein grundlegendes Thema zeitgemäßer Psychotherapie, sich der Erhöhung der Wahlfreiheit zu widmen. Insbesondere die Flexibel-kooperative Hypnosetherapie legt besonderen Wert darauf bei Klienten Wahlmöglichkeiten zu fördern. Erst dann kann Selbstverantwortung übernommen und gestaltet werden. Das spiegelt sich schon in der Zusammenarbeit von Klienten und Therapeuten wider. Der Therapeut gibt keine Lösungen vor, sondern unterstützt Klienten dabei die Referenzen, Ressourcen und Optionen zu erkunden. Die für die Lösung erforderlichen Voraussetzungen liegen schon beim Klienten bereit.

 

 

 

Einschränkende Muster

 

Es ist oft besser, altes Verhalten nicht zu löschen, sondern die Flexibilität – die Möglichkeit, aus verschiedenen Verhaltensweisen wählen zu können – zu erweitern. Jedes erlernte Verhaltensmuster stellt eine Ressource dar, wenn sie im passenden Kontext eingesetzt wird. Deshalb kann es hilfreich sein selbst bisherige, im Problemkontext unerwünschte Verhaltensweisen zu würdigen. Mitunter können diese auch erhalten werden, wenn das Verhaltensrepertoire um neue Möglichkeiten ergänzt wird.

 

 

 

Optionen

 

Erst ab drei Wahlmöglichkeiten haben wir eine echte Wahlmöglichkeit. Bei nur einer Wahlmöglichkeit haben wir keine Wahl. Bei zwei Wahlmöglichkeiten befinden wir uns im Dilemma: entweder – oder. Erst ab drei Wahlmöglichkeiten beginnt eine echte Alternative. Eine größere Anzahl von Wahlmöglichkeiten, erhöht die Wahrscheinlichkeit, wirksam zu handeln.

Allerdings ist auch auf den jeweiligen Umgang des Klienten mit Wahlfreiheit zu achten, damit die Anzahl der Optionen nicht als Last empfunden wird.

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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
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Englische Version:

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