Stress: Arten, Ursachen, Vermeidung und Behandlung mit Hypnosetherapie

Hilfe bei Stress durch Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ in Berlin
Stress: Arten, Ursachen, Vermeidung und Behandlung mit Hypnosetherapie

Stress

 

Stress ist in unserem Leben allgegenwärtig. Durch die rasanten technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen haben wir es mit ständigen Veränderungen in unserem Alltag zu tun. Schnelllebigkeit, wachsende Komplexität, Konkurrenzdruck, Überreizung und Überangebot an Informationen durch die vielen Medien, fremder und eigener Anspruch können zu Auslösern für Stressempfinden werden. Dabei sind Äußerungen Stress zu erleben tendenziell sozial akzeptiert, da es mit dem weit verbreiteten Leistungsdenken in Einklang steht. Das ändert jedoch wenig an den Risiken, die mit negativem Stress verbunden sind.

Stress und die damit verbundene Ausschüttung von Stresshormonen steht in engem Zusammenhang mit körperlichen Krankheitsrisiken wie beispielsweise hohem Blutdruck, Herzinfarkt, Krebserkrankungen, allgemeinen Erschöpfungszuständen, Depressionen, geschwächtem Immunsystem etc.

Es werden zwei Formen von Stress unterschieden; der sogenannte positive Stress, der Eustress, der die Quelle tiefster Zufriedenheit darstellt und negativer Stress, der Disstress, der schädigt und krankmachend ist. Der Begriff Stress und die Unterscheidung in Disstress und Eustress wurden durch Hans von Selye geprägt, der 1936 seine erste wissenschaftliche Arbeit über dieses Thema veröffentlichte.

Fast alles was wir leisten; Schule, Ausbildung, Studium, Arbeit und unsere Beziehungen können sowohl positiven wie auch negativen Stress verursachen. Negativen Stress empfinden Menschen vor allem dann, wenn die Kontrolle über das eigene Leben verloren geht oder dies befürchtet wird. Daher macht nicht ursächlich eine größere Arbeitsbelastung, eine Krise oder ein Konflikt zwangsläufig krank, sondern in viel größerem Umfang das Gefühl, den Gegebenheiten ausgeliefert und ohnmächtig zu sein. Unterforderung kann ebenso wie Überforderung zu Stressreaktionen führen.

 

 

 

Chronischer Stress

 

Stress ist ein Risikofaktor für viele psychische und körperliche Krankheiten. Chronischer Stress, der über Monate anhält, bewirkt das Ausbrennen des Organismus (Burnout-Phänomen) und führt häufig zu erhöhtem Blutdruck, der wiederum Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben kann, psychosomatische Beschwerden wie beispielsweise Rücken- und Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Sexualstörungen. Es kommt zu Konzentrationsstörungen und damit verbundenen Fehlern und Gefährdungen, vermehrtem Risikoverhalten und möglicherweise depressiven Symptomen. Chronischer  Stress macht krank!

 

 

 

Stress und Burnout

 

Ausgebrannt, überfordert, total erschöpft: Zu den möglichen Folgen von andauernden Stress gehört ein Burnout, Ausgebranntsein. Wer ausgebrannt ist, muss vorher gebrannt haben, deshalb sind von Burnout vor allem Menschen mit einem hohen Arbeitseinsatz betroffen. Es trifft oft jene, die es gewohnt sind, hohen Anforderungen mit überdurchschnittlicher Leistung und besonderem Engagement zu begegnen.

In vielen Bereichen sind die Leistungsanforderungen in den letzten Jahren erheblich angestiegen. Etwas das lange Zeit unter dem Teppich gekehrt wurde, wird nun diskutiert; das Burnout-Syndrom. Das Burnout-Syndrom umfasst die psychischen Probleme, die mit einem Burnout verbunden sind. Burnout ist diagnostisch zwar nur schwer abzugrenzen gegenüber Depressionen und Angststörungen, doch Psychotherapie mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ kann hier so oder so helfen. Persönlichkeiten mit einem erhöhtem Risiko für Burnout reagieren auf Überbelastung mit noch mehr Einsatz. So besteht eine erhöhte Gefahr, in einen Teufelskreis zu geraten, in dem Symptome wie körperliche und emotionale Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen und das Gefühl, die Aufgaben nicht bewältigen zu können, zunehmen und sich gegenseitig begünstigen. Die psychische und physische Leistungsfähigkeit nehmen dabei ebenso ab, wie die Fähigkeit, sich ausreichend zu erholen. Begünstigt wird das dann noch durch mangelnde Wertschätzung und dem Gefühl fehlender Einflussnahme.

 

 

 

Stress und Ängste

 

Ist der Stressumfang längere Zeit zu hoch, kann das zu einer Angststörung führen, da die Stresssymptome denen der Angststörung entsprechen. Ein zu hoher Cortisolspiegel im Blut kann daran beteiligt sein.

Stress und Ängste beeinflussen sich gegenseitig. Informationen zu Angst als Folge von Stress.

 

 

 

Hilfe bei Stress

 

In der Therapie widmen wir uns gemeinsam Ihren individuellen Symptomen und Stressreaktionen, finden die Auslöser für Ihre Belastungsreaktionen, erarbeiten Auswege aus dem Teufelskreis. Ich begleite Sie bei der Umsetzung, beim Erlernen und Einüben von Methoden zur Stressbewältigung. Ziel ist es, dass Sie wieder lernen, sich wirksam zu erholen und Sie in Zukunft mit den Belastungen Ihres Alltags so umgehen können, dass Sie auch langfristig gesund und vom Burnout verschont bleiben.

Es gibt zahlreiche sehr positive Erfahrungen beim Einsatz von Hypnobalancing™ mit anderen Techniken und der Vermittlung von Selbsthypnose. Meist geht es um sehr grundlegende Veränderungen im Leben.

Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig. Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.

Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen für die Angst vor dem Auto fahren erkannt werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. 

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 3 bis 6 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen, wobei häufig schon nach der ersten Sitzung von positiven Wahrnehmungen berichtet wird. Am wirkungsvollsten sind anschließend an die eigentliche Theapie weitere kurze Sitzungen mit Abständen von 2 bis 4 Wochen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

  

Stresshormone

 

Hormone steuern viele Vorgänge in unserem Körper. Als Stresshormone werden biochemische Botenstoffe bezeichnet, die Anpassungsreaktionen des Körpers bei besonderen körperlichen und geistigen Belastungen bewirken.

An der Stressreaktion sind viele Hormone beteiligt, die wie in einer Kaskade ausgeschüttet werden. Zu ihnen gehören die Katecholamine und die Glukokortikoide, die in der Nebenniere gebildet werden. Eine wesentliche Auswirkung der Stresshormone ist das Freisetzen der Energiereserven des Körpers als Vorbereitung auf Flucht oder Kampf.

Bei Stress durch schwere körperlicher Arbeit, Lärm, Leistungssport, psychischen und geistigen Belastungssituationen wie Verlustangst, Todesangst, Angst vor Versagen oder Gesichtsverlust sowie schweren Krankheiten werden die Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin als Stresshormone freigesetzt.

Bei kurzzeitigem Stress überwiegen die Katecholamine. Bei Langzeitstress werden die Glukokortikoide ausgeschüttet. Das Corticotropin-releasing Hormon (CRH) sorgt dafür, dass Adrenocorticotropin (ACTH) freigesetzt wird, das die Synthese und Ausschüttung des Glukokortikoids Cortisol aus der Nebennierenrinde stimuliert.

Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist. Es ist zu verschiedenen Tageszeiten in unterschiedlichen Mengen im Blut vorhanden, wobei die Konzentration zwischen sechs und acht Uhr morgens am höchsten ist, während sie gegen Mitternacht ihren Tiefpunkt erreicht. Cortisol hat unter anderem Einfluss auf den Blutzucker, den Fettstoffwechsel, verzögert die Wasserausscheidung und wirkt entzündungshemmend.

Cortisol und Noradrenalin blockieren gemeinsam Hirnregionen, die zielgerichtetes Verhalten steuern. Sind zu viele Stresshormone im Gehirn, zeigen Menschen ein vermindertes Anpassungsvermögen und greifen dadurch eher auf gewohnte Verhaltensmuster zurück.

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NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
Psychotherapie mit Hypnose bei Ängsten und Angststörungen
Budapester Straße 39
10787 Berlin-Charlottenburg
(Charlottenburg, Schöneberg, Mitte treffen hier zusammen)

Tel. 030 - 864 213 69
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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Bei Fragen zu meiner Arbeit mit Hypnose scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.

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