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Hilft Bewegung bei Ängsten und Angststörungen?

Psychotherapie mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Angststörungen und Bewegung

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie sich Bewegung auf Ängste und Angststörungen auswirkt.

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Hilft Bewegung bei Ängsten und Angststörungen?

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Die Wirkung von Bewegung auf Ängste und Angststörungen

 

Ja, Bewegung kann bei Angstsymptomen helfen. Überwältigender Stress und anhaltende negative Gedanken tragen zu Gefühlen der Angst bei. Grübeln, bei dem ständig über unbekannte Ereignisse oder Szenarien nachgedacht wird, ist ebenfalls ein Hauptsymptom bei Angst.

Wenn das Grübeln und die Angst zu festen Bestandteilen der Denkmuster eines Menschen werden, kann diese Person eine Angststörung entwickeln. Die Entstehung dieser Art von psychischem Zustand kann genetisch oder durch Lebenserfahrungen bedingt sein. Chemische Ungleichgewichte verursachen Angstzustände und diese Ungleichgewichte können zu einer Verschlechterung der Stimmung und zu depressiven Zuständen führen.

 

 

 

Endorphine

 

Training kann dem chemischen Ungleichgewicht entgegenwirken, indem Endorphine und andere Stoffe produziert werden.

Endorphine interagieren mit Rezeptoren im Gehirn und erzeugen ein euphorisches Hochgefühl. Sie werden auch als Wohlfühl-Neurotransmitter bezeichnet. Die durch Bewegung produzierten Endorphine sorgen für eine vorübergehende Erleichterung bei psychischen Belastungen.

Durch körperliche Aktivitäten werden die Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphin ausgeschüttet und bleiben über längere Zeit präsent. Bereits 20 Minuten lockeren Laufens sollen ausreichen, um den Dopaminspiegel ansteigen zu lassen.

 

 

 

Selbstvertrauen

 

Körperliche Aktivität baut nicht nur Stress ab und produziert Endorphine, sondern steigert auch das Selbstvertrauen einer Person. Der Abschluss des Trainings führt zu einem Gefühl der Erfüllung und einer verbesserten körperlichen Erscheinung, die beide auch die Stimmung einer Person verbessern und sie von negativen Gedanken ablenken können.

Adrenalin wird während des Sports ausgeschüttet und sorgt dafür, dass sich unser Körper an die Belastung gewöhnt. Dopamin wird ebenfalls während der Aktivität ausgeschüttet und macht uns wacher, konzentrierter und fokussierter, treibt uns zu Höchstleistungen an und sorgt dafür, dass wir Spaß am Sport haben. Das Vertrauen in den Körper wird dadurch ebenfalls gestärkt. Das macht sich vor allem bei Menschen mit ängstlicher Beobachtung der Körperfunktionen bemerkbar. Bemerken Patient beim Sporttreiben, dass sie schwitzen und das Herz schneller schlägt, schneller geatmet wird und dass trotzdem alles in Ordnung ist, dann reduziert das zukünftig die Angst vor diesen Symptomen, die auch bei einer Panikattacke auftreten.

 

 

 

Positive Nebenwirkungen

 

Regelmäßiges Training hat weitere Vorteile. Es soll sehr effektiv sein, um Müdigkeit zu reduzieren, Wachheit und Konzentration zu verbessern und die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Einige meiner Patienten berichten darüber, dass sie sich insgesamt besser fühlen, seit sie sich mehr bewegen. Besonders häufig bewährt sich Ausdauersport. Bitte denken Sie daran auch hier gut auf sich achtzugeben und klären Sie vorher gesundheitliche Fragen mit einem Arzt.

Antworten auf häufige Fragen

Hilft Bewegung bei Angst?

Für Menschen mit einer Angststörung kann Bewegung ein proaktiver Weg sein, um aufgestaute Spannungen abzubauen und Gefühle von Angst und Sorge zu verringern. In einigen Fällen kann Bewegung auch die Intensität und Häufigkeit von Panikattacken verringern.

Wie kann Bewegung zur Lösung von Angstzuständen beitragen?

Bewegung aktiviert die vorderen Regionen des Gehirns, die für die Funktionen zuständig sind, die dazu beitragen, die Amygdala zu kontrollieren, unser Reaktionssystem auf reale oder eingebildete Bedrohungen unseres Überlebens. Regelmäßiges Training baut Ressourcen auf, die die Widerstandskraft gegen unruhige Emotionen stärken.

Wer Ihnen dieses Angebot macht

 

Seit mehr als zwei Jahrzehnten bin ich auf den Bereich Ängste und Angststörungen spezialisiert. Rund 20 Stunden in der Woche begleite ich Menschen dabei, sich von ihren Einschränkungen zu lösen und dadurch mehr Lebensqualität zu gewinnen. Wie es dazu gekommen ist und was es über mich zu wissen gibt, erfahren Sie hier in meinem Profil. Und ja, Therapie ist eine sehr persönliche Angelegenheit: Weil es sich um eine sehr intensive Zusammenarbeit handelt, können Sie sich so schon vorab ein Bild von mir machen.

Die Sitzungen werden wahlweise in Deutsch oder in Englisch durchgeführt.

Sicherheitshalber

 

Bitte lesen Sie vor der Kontaktaufnahme die ausführlichen Informationen zu Honorar, Buchung, Kontraindikationen, Kennenlernen und die Antworten auf häufige Fragen. Gerne kläre ich dann mit Ihnen Ihre speziellen Fragen.

Diese Seiten informieren Sie, wenn Sie an einer Hypnosetherapie bzw. Psychotherapie bei mir interessiert sind. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, noch Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention kann und soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Bei Fragen zu psychotherapeutischen Sitzungen mit mir, scheuen Sie sich bitte nicht, mich vorzugsweise per E-Mail beziehungsweise Kontaktformular zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.

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Erstveröffentlichung: 14. Februar 2009
Letzte Überarbeitung: 21. März 2018
K: CNA
Ü:
AN: #7765
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