Traumata: Formen, Ursachen, Hilfe in Berlin & online
Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ bei Traumata - Spezialisierung auf Ängste und TraumataAntworten auf häufige Fragen
Was ist ein Trauma?
Traumata (Mehrzahl, Einzahl ist Trauma) sind schwere psychische und emotionale Verletzungen, die durch extrem belastende oder schockierende Erlebnisse entstehen. Diese Erlebnisse sind oft so intensiv, dass sie die normale Bewältigungskapazität einer Person übersteigen und tiefgreifende Auswirkungen auf das emotionale und psychische Wohlbefinden haben. Traumata können sowohl durch einmalige, einschneidende Ereignisse als auch durch anhaltende Belastungen oder wiederholte Erlebnisse verursacht werden.
Was sind komplexe Traumata?
Komplexe Traumata sind wiederholte, lang anhaltende Traumatisierungen, oft in der Kindheit, die komplexere psychische Störungen verursachen.
Welche Beziehung gibt es zwischen Ängsten und Traumata?
Ängste und Traumata stehen in einem engen und oft wechselseitigen Verhältnis zueinander, wobei beide Phänomene sowohl als Ursache als auch als Folge des anderen auftreten können. Traumata als Ursache von Ängsten, Ängste als Folge von Traumata und Ängste als Auslöser für Traumata. Ängste und Traumata stehen oft in einem Kreislauf, bei dem das eine das andere verstärken oder sogar verursachen kann. Ein tiefes Verständnis beider Phänomene ist entscheidend für eine wirksame Behandlung.
Was ist Resilienz?
Resilienz ist die Fähigkeit, sich von traumatischen Ereignissen zu erholen, wobei einige Menschen trotz schwerer Traumata keine lang anhaltenden negativen Auswirkungen erleben.
Was kann eine Posttraumatische Belastungsstörung verursachen?
Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann sich nach einem belastenden Ereignis entwickeln. Das Ereignis kann gefährlich, lebensbedrohlich, schockierend oder sehr beängstigend sein. Beispiele hierfür sind:
- Körperliche und seelische Misshandlung
- Unfall
- Feuer
- Krieg
- Naturkatastrophen
- Sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung.
- Narzisstischer Missbrauch
- Plötzlicher Tod eines geliebten Menschen
- Terroranschlag
Das traumatische Ereignis kann Betroffenen selbst widerfahren sein oder sie haben mitbekommen, wie es einer anderen Person widerfahren ist. Es ist nachvollziehbar, sich nach einem solchen Ereignis verstört zu fühlen. Möglicherweise können Betroffene eine Zeit lang nicht schlafen, essen oder Dinge tun, die Sie sonst gerne tun. Bei einer Posttraumatischen Belastungsstörung dauern die Symptome jedoch länger als ein paar Monate an und beeinträchtigen das Leben.
Was ist eine posttraumatische Belastungsstörung?
Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine verzögerte psychische Reaktion, die sich nach einem traumatischen Ereignis entwickeln kann. Sie verursacht negative, ängstliche Gefühle. Einige Betroffene durchleben das Ereignis wieder und wieder. Andere vermeiden jede Erinnerung an das Ereignis. Die Krankheit beeinträchtigt das Leben, die Arbeit und die Beziehungen.
Was sind Hinweise auf eine Posttraumatische Belastungsstörung?
Hinweise auf eine Posttraumatische Belastungsstörung:
- Lebhafte Flashbacks, mit dem das Gefühl, dass das Trauma gerade jetzt passiert.
- Starke Beunruhigung bei realen oder symbolischen Erinnerungen an das traumatische Ereignis.
- Aufdringliche Gedanken oder Bilder
- Albträume
- Körperliche Empfindungen wie Schmerzen, Schweißausbrüche, Übelkeit oder Zittern.
Trauma und Traumafolgen: verstehen, verarbeiten und wieder mehr Sicherheit erleben
Belastende oder überwältigende Erfahrungen können lange nachwirken.
Manche Menschen erleben nach einem einzelnen einschneidenden Ereignis Veränderungen. Bei anderen entstehen Belastungen durch wiederholte oder lang anhaltende Erfahrungen, etwa durch Gewalt, Vernachlässigung, Missbrauch oder dauerhaft unsichere Beziehungen.
Auch Erfahrungen mit narzisstisch geprägtem Missbrauch können tiefe Spuren hinterlassen.
Traumafolgen können Wahrnehmung, Denken, Gefühle, Körperreaktionen, Beziehungen und Verhalten beeinflussen.
Therapeutische Begleitung kann dabei helfen, wieder mehr Sicherheit im gegenwärtigen Erleben zu entwickeln, alte Verletzungen zu verarbeiten und den eigenen Handlungsspielraum Schritt für Schritt zu erweitern.
Das Leben darf dabei bereits wieder größer werden, während weitere Erfahrungen ihren Raum für Verarbeitung und Heilung bekommen.
Was bedeutet Trauma?
Ein Trauma entsteht, wenn eine Erfahrung die damaligen Möglichkeiten eines Menschen zur Verarbeitung deutlich überfordert.
Entscheidend ist dabei sowohl das Ereignis als auch das persönliche Erleben.
Menschen unterscheiden sich in ihren Erfahrungen, Ressourcen, Lebensbedingungen und Möglichkeiten, Unterstützung zu erhalten. Deshalb kann dieselbe Situation für verschiedene Menschen sehr unterschiedlich wirken.
Traumatische Erfahrungen können beispielsweise verbunden sein mit:
-
intensiver Angst
-
Ohnmacht
-
Hilflosigkeit
-
Kontrollverlust
-
Überforderung
-
körperlicher oder emotionaler Bedrohung
-
fehlender Unterstützung in entscheidenden Momenten
Das Nervensystem versucht in solchen Situationen, Schutz zu organisieren.
Diese Schutzreaktionen können auch später noch wirksam bleiben, selbst wenn die ursprüngliche Gefahr längst vergangen ist.
Mögliche Traumafolgen
Traumafolgen können sich sehr unterschiedlich zeigen.
Mögliche Reaktionen sind beispielsweise:
-
erhöhte innere Wachsamkeit
-
starke körperliche Alarmreaktionen
-
Flashbacks oder belastende Erinnerungen
-
Albträume
-
intensive emotionale Reaktionen
-
Rückzug oder Vermeidung
-
Schwierigkeiten mit Nähe und Vertrauen
-
erhöhte Schreckhaftigkeit
-
Konzentrationsprobleme
-
innere Unruhe
-
emotionale Taubheit
-
Schuld- oder Schamgefühle
-
starke Selbstkritik
-
Schwierigkeiten mit Grenzen
-
ein dauerhaftes Gefühl von Unsicherheit
Manche Menschen erleben sehr klare Zusammenhänge zwischen einem Ereignis und ihren heutigen Reaktionen.
Bei anderen entwickelt sich das Belastungserleben über viele Jahre und wirkt zunächst eher wie ein Teil der eigenen Persönlichkeit.
Therapeutische Arbeit kann dabei helfen, diese Reaktionen verständlicher zu machen und neue Möglichkeiten zu entwickeln.
Posttraumatische Belastungsstörung und komplexe Traumafolgen
Nach besonders belastenden Erfahrungen kann sich eine Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, entwickeln.
Typisch können unter anderem intensive Erinnerungen, Flashbacks, Albträume, starke körperliche Aktivierung, erhöhte Wachsamkeit und ausgeprägte Vermeidung sein.
Bei lang anhaltenden oder wiederholten belastenden Erfahrungen können zusätzlich komplexere Folgen entstehen.
Dazu können Schwierigkeiten mit Emotionsregulation, Selbstbild, Beziehungen, Vertrauen, Grenzen und innerer Sicherheit gehören.
Gerade bei frühen oder wiederholten Belastungen prägen Schutzstrategien manchmal über viele Jahre das Erleben.
Therapeutische Arbeit kann dabei helfen, diese Muster besser zu verstehen, hilfreiche Fähigkeiten zu stärken und neue Erfahrungen von Sicherheit und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen.
Unterschiedliche Wege können zu Traumafolgen führen
Traumafolgen können nach sehr unterschiedlichen Erfahrungen entstehen.
Dazu gehören beispielsweise:
-
schwere Unfälle
-
Naturkatastrophen
-
körperliche oder sexualisierte Gewalt
-
häusliche Gewalt
-
Krieg und Flucht
-
plötzliche Verluste
-
medizinische Erfahrungen
-
Vernachlässigung
-
emotionale Gewalt
-
lang anhaltende unsichere Beziehungserfahrungen
-
belastende Erfahrungen in der Kindheit
-
wiederholte Grenzverletzungen
-
narzisstisch geprägter Missbrauch
Für die therapeutische Arbeit ist weniger entscheidend, in welche Kategorie eine Erfahrung fällt.
Wichtiger ist:
Welche Auswirkungen hat sie heute auf Ihr Erleben und Ihr Leben?
Akute und lang anhaltende Traumatisierungen
Einzelne traumatische Ereignisse können andere Folgen haben als jahrelange Belastungen.
Nach einem einzelnen Ereignis steht häufig eine klar erkennbare Erfahrung im Mittelpunkt.
Bei lang anhaltenden oder wiederholten Belastungen können sich Schutzstrategien stärker mit Selbstbild, Beziehungen und Lebensgestaltung verbinden.
Besonders Erfahrungen in frühen Entwicklungsphasen können beeinflussen, wie ein Mensch Nähe, Sicherheit, Grenzen und eigene Bedürfnisse erlebt.
Deshalb richtet sich therapeutische Arbeit weniger nach einer festen Schablone und stärker nach der persönlichen Geschichte, der aktuellen Stabilität und den individuellen Ressourcen.
Ängste und Traumafolgen
Ängste und Traumafolgen stehen häufig in enger Verbindung.
Nach belastenden Erfahrungen kann das Nervensystem besonders aufmerksam auf mögliche Gefahren reagieren.
Bestimmte Situationen, Körperempfindungen, Gerüche, Geräusche, Orte oder zwischenmenschliche Signale können intensive Reaktionen auslösen.
Auch allgemeine Unsicherheit, starke Wachsamkeit oder ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Kontrolle können sich entwickeln.
Manchmal entstehen daraus Angststörungen, Panikreaktionen oder starke Vermeidung.
Therapeutisch kann es hilfreich sein, sowohl die aktuelle Angstreaktion als auch die dahinterliegenden Erfahrungen und Schutzmuster zu betrachten.
So entsteht ein umfassenderer Zugang zu Veränderung.
Wenn das Nervensystem weiter auf Schutz eingestellt ist
Traumatische Erfahrungen können das Gefühl von Sicherheit nachhaltig beeinflussen.
Das Nervensystem reagiert dann möglicherweise sehr schnell auf Signale, die an frühere Gefahren erinnern.
Der Körper mobilisiert.
Die Aufmerksamkeit verengt sich.
Gedanken suchen nach möglichen Risiken.
Alte Schutzstrategien werden aktiviert.
Diese Reaktionen ergeben häufig Sinn, wenn wir sie aus ihrer Entstehungsgeschichte betrachten.
Therapeutische Arbeit kann neue Erfahrungen ermöglichen:
Ich bin heute hier.
Ich habe heute mehr Möglichkeiten.
Ich kann mich orientieren.
Ich kann Einfluss nehmen.
Ich kann Sicherheit zunehmend wieder erleben.
Alte Überzeugungen weiterentwickeln
Belastende Erfahrungen können auch innere Überzeugungen prägen.
Zum Beispiel:
Ich bin ausgeliefert.
Ich muss immer wachsam sein.
Ich darf niemandem vertrauen.
Meine Bedürfnisse sind weniger wichtig.
Ich muss alles allein bewältigen.
Solche Überzeugungen können lange eine Schutzfunktion erfüllen.
Später können sie den eigenen Handlungsspielraum einengen.
Therapeutische Arbeit bietet die Möglichkeit, solche inneren Muster zu überprüfen und neue, hilfreichere Erfahrungen zu entwickeln.
Dabei geht es weniger um positives Denken als um eine glaubwürdige innere Veränderung, die durch neue Erfahrungen getragen wird.
Innere Dialoge konstruktiver gestalten
Viele Menschen mit Traumafolgen erleben einen sehr kritischen inneren Dialog.
Sie fragen sich vielleicht:
Warum reagiere ich so?
Warum habe ich das zugelassen?
Warum kann ich das endlich hinter mir lassen?
Therapie kann helfen, diesen inneren Umgang zu verändern.
Aus Selbstkritik kann zunehmend Verständnis entstehen.
Aus innerem Druck kann Orientierung werden.
Aus Ohnmacht kann wieder Handlungsspielraum wachsen.
Ein hilfreicher innerer Dialog kann beispielsweise lauten:
Meine Reaktion hatte einen Grund.
Heute darf ich neue Möglichkeiten entwickeln.
Ich kann lernen, mir wieder mehr zu vertrauen.
Psychotherapie bei Traumafolgen
Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.
Das bedeutet: Ich verbinde unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten und richte den Prozess an Ihrer aktuellen Situation, Ihren Ressourcen und Ihren Zielen aus.
Je nach Anliegen können beispielsweise einfließen:
-
Stabilisierung und Ressourcenarbeit
-
Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen
-
Körperwahrnehmung und Selbstregulation
-
Arbeit mit inneren Anteilen
-
Imagination und innere Bilder
-
emotionsfokussierte Verfahren
-
biografische und tiefenpsychologische Perspektiven
-
verhaltensorientierte Schritte
-
hypnotherapeutische Elemente
-
konkrete Übungen für den Alltag
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Sicherheit und Stabilisierung bilden die Grundlage.
Von dort aus kann sich der therapeutische Prozess Schritt für Schritt weiterentwickeln.
Welche Rolle spielt Hypnotherapie?
Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.
Sie kann helfen, Aufmerksamkeit gezielt auszurichten, innere Ressourcen zugänglicher zu machen und hilfreiche Erfahrungen intensiv zu erleben.
Bei traumatischen Erfahrungen braucht dieser Zugang besondere Sorgfalt.
Trancearbeit richtet sich deshalb nach Ihrer aktuellen Stabilität, Ihren Ressourcen und dem therapeutischen Prozess.
Für manche Menschen ist Hypnotherapie ein besonders hilfreicher Zugang.
Andere profitieren stärker von Gespräch, Körperwahrnehmung, Arbeit mit inneren Anteilen, Imagination oder einer Kombination verschiedener Verfahren.
Gemeinsam wählen wir den Weg, der zu Ihnen passt.
Stabilisierung und Sicherheit
Bei Traumafolgen steht häufig zuerst die Frage im Mittelpunkt:
Was hilft Ihnen, sich heute sicherer und handlungsfähiger zu erleben?
Dazu können beispielsweise gehören:
-
Orientierung im gegenwärtigen Moment
-
hilfreiche Körperwahrnehmung
-
bewusste Regulation von Aktivierung
-
innere und äußere Ressourcen
-
klare Grenzen
-
konstruktive innere Dialoge
-
verlässliche Alltagsschritte
-
Selbsthypnose oder imaginative Übungen
-
Erfahrungen von Einfluss und Selbstwirksamkeit
Stabilisierung bedeutet dabei mehr als Beruhigung.
Es geht darum, zunehmend zu erleben:
Ich kann mit meinem inneren Erleben umgehen.
Verarbeitung alter Verletzungen
Wenn ausreichend Sicherheit und Stabilität vorhanden sind, können belastende Erfahrungen therapeutisch weiter bearbeitet werden.
Dabei geht es weniger darum, Vergangenes immer wieder intensiv zu durchleben.
Entscheidend ist vielmehr, dass Erinnerungen ihren Platz in der eigenen Geschichte finden und zunehmend weniger Einfluss auf das gegenwärtige Leben nehmen.
Der therapeutische Prozess kann dabei helfen, alte Bedeutungen zu verändern, Gefühle zu integrieren und neue Erfahrungen von Schutz, Würde und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Das Leben darf parallel weitergehen
Ein wichtiger Gedanke meiner therapeutischen Arbeit lautet:
Sie müssen mit Ihrer Vergangenheit nicht vollständig fertig sein, bevor Ihr Leben wieder größer werden darf.
Therapie kann gleichzeitig in zwei Richtungen wirken.
Vergangene Verletzungen bekommen Raum für Verarbeitung.
Und die Gegenwart bekommt Raum für neue Erfahrungen.
Sie können wieder Beziehungen gestalten.
Entscheidungen treffen.
Grenzen wahrnehmen.
Freude erleben.
Neues ausprobieren.
Und Schritt für Schritt wieder mehr Einfluss auf Ihr eigenes Leben gewinnen.
Selbstwirksamkeit und Gestaltungskraft
Ein zentrales Ziel meiner Arbeit ist die Stärkung Ihrer Selbstwirksamkeit.
Das bedeutet:
Ich kann Einfluss nehmen.
Ich kann mich orientieren.
Ich kann Entscheidungen treffen.
Ich kann Grenzen gestalten.
Ich kann mir zunehmend vertrauen.
Ich kann mein Leben wieder stärker nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten.
Diese Entwicklung kann bereits während des therapeutischen Prozesses beginnen.
Wie lange dauert Therapie bei Traumafolgen?
Der zeitliche Rahmen richtet sich nach Ihrer persönlichen Geschichte, Ihrer aktuellen Situation, Ihren Ressourcen und Ihren Zielen.
Bei Traumafolgen erlebe ich häufig Prozesse von ungefähr fünf bis zwölf Sitzungen.
Manche Anliegen entwickeln sich innerhalb eines kürzeren Rahmens. Andere profitieren von einer längeren Begleitung oder größeren Abständen zwischen den Sitzungen.
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich häufig gut einschätzen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Dabei darf der Prozess das Tempo haben, das zu Ihrer Stabilität und Ihrer Entwicklung passt.
Was therapeutische Veränderung bedeuten kann
Therapeutischer Fortschritt zeigt sich auf unterschiedliche Weise.
Vielleicht schlafen Sie wieder ruhiger.
Ihr Körper reagiert gelassener.
Sie erleben Trigger bewusster und können sich schneller orientieren.
Sie setzen Grenzen klarer.
Sie nehmen Ihre eigenen Bedürfnisse früher wahr.
Sie vertrauen anderen Menschen differenzierter.
Sie gehen freundlicher mit sich um.
Sie gewinnen wieder Freude an Dingen, die lange wenig Raum hatten.
Und möglicherweise entsteht irgendwann ein sehr wichtiger Gedanke:
Meine Geschichte gehört zu mir. Und ich gestalte zunehmend selbst, wie mein Leben heute weitergeht.
Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist
Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.
Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.
Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Am Anfang steht Orientierung.
Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.
Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.
Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.
Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen
Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?
Zur Orientierung können Sie sich fragen:
-
Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?
-
In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?
-
Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?
-
Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?
-
Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?
-
Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?
-
Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?
Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.
Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.
Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.
Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.
Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.
Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.
Dabei gilt ein einfaches Prinzip:
Die Methode dient dem Menschen.
Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.
Der nächste Schritt
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.
Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.
Wer Sie begleitet
Mein Name ist Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.
Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?
Ein persönlicher Eindruck
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.
In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.
Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren
Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.
Transparenz zum therapeutischen Rahmen
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Terminvereinbarung für Psychotherapie
Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin
Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.
Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.
So vereinbaren Sie einen Termin
1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular
Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.
Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.
Hilfreich sind Angaben zu:
- Ihrem aktuellen Anliegen
- der Veränderung, die Sie sich wünschen
- bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
- Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
- passenden Zeitfenstern
- Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du
Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.
2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung
Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.
Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.
Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:
- Sitzungsdauer
- Honorar
- Zahlung
- Terminverbindlichkeit
- Vorbereitung
- Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch
So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.
3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart
Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.
Wann finden therapeutische Sitzungen statt?
Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:
Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.
Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.
Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.
Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.
Die erste Sitzung
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:
- Ihre aktuelle Situation zu verstehen
- Ihre Ziele zu klären
- wichtige Zusammenhänge einzuordnen
- einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
- bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen
Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Was geschieht in der ersten Sitzung?
Am Anfang steht Ihre Situation.
Was erleben Sie derzeit?
Was möchten Sie verändern?
Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?
Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.
Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.
Hypnotherapie kann dazugehören.
Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Müssen Sie sich vorbereiten?
Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.
Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:
- Was belastet mich derzeit besonders?
- Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
- Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
- Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
- Was hat mir bisher geholfen?
- Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?
Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.
Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.
Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?
Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.
Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.
Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.
Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.
Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- veränderte innere Dialoge
- neue Perspektiven
- Übungen zur Selbstregulation
- bewusste Beobachtungen
- kleine Verhaltensexperimente
- imaginative Übungen
- Selbsthypnose
- konkrete nächste Schritte im Alltag
So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.
Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.
Online-Sitzungen
Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.
Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.
Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.
Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.
Sitzungen in Berlin
Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.
Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.
Terminverbindlichkeit
Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.
Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.
Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.
Ein guter therapeutischer Rahmen
Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.
Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.
In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Je konkreter Sie beschreiben, was Sie derzeit belastet und was Sie verändern möchten, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, welcher Weg Sie zu mehr innerer Sicherheit, Freiheit und Gestaltungskraft führt.
Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?
Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:
Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?
Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.
Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.
Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.
Honorar für therapeutische Sitzungen
Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:
Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr
Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen
179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten
Sitzungen in der Praxis in Berlin
229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.
Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.
Termine mit erhöhter Flexibilität
Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.
Für diese Option berechne ich zusätzlich:
45 Euro je Sitzung
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.
Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.
Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.
Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten
Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.
Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.
Zahlung
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.
Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen
Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.
Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.
Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.
Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.
Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit
Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.
Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.
So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.
Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.
Was die Therapiedauer beeinflusst
Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Art und Intensität der Belastung
- Dauer der Beschwerden
- bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
- aktuelle Lebensumstände
- körperliche und emotionale Belastbarkeit
- verfügbare Ressourcen
- Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
- Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag
Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.
Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.
Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.
Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit
Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.
Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.
Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.
Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.
Der nächste Schritt
Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.
Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.
Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.
Fragen Sie mich gerne persönlich
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.
Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.
Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.
Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.
Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.
Während der therapeutischen Zusammenarbeit
Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.
Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.
Kontakt und Terminvereinbarung
Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.
Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.
Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
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Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.
Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.
Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.
1. Ankommen und Orientierung
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.
Was führt Sie zu mir?
Was belastet Sie derzeit besonders?
Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?
Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?
Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.
2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit
Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.
Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.
Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.
3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten
Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.
Was war besonders hilfreich?
Was möchten Sie weiter vertiefen?
Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?
Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.
Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.
Veränderung soll im Alltag ankommen
Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.
Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.
So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:
mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.
Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.
Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen
Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.
Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.
So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.
Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.
So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
Englische Version: