Hilfe bei spezifischen Phobien: Arten, Ursachen, Behandlung mit Hypnosetherapie

Behandlung spezifischer Phobien mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Freude

Hypnobalancing™ bei spezifischen Phobien

 

Besorgnis oder Furcht vor bestimmten Situationen, Tätigkeiten, Tieren oder Gegenständen ist wohl kaum ungewöhnlich. Viele Menschen reagieren unangenehm, wenn sie eine Schlange oder Spinne entdecken oder haben feuchte Hände, wenn das Flugzeug abhebt.

Angst ist eine normale Reaktion auf Situationen, die unsere Sicherheit gefährden können. Einige Menschen reagieren allerdings übersteigert auf Gegenstände oder Situationen, ihre Angst nimmt einschränkende Formen ein bis hin zur Panik. Die Angstreaktion steht  in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr. Mitunter genügt schon der Gedanke an den Angstauslöser oder ein kurzer Blick darauf und heftige Reaktion werden ausgelöst. Das kann auf eine spezifische Phobie hinweisen.

Was hat es mit spezifischen Phobien auf sich, was sind ihre Ursachen und was hilft? Wie lassen sich welche spezifischen Ängste mit Hypnotherapie und Hypnobalancing™ auflösen?

Überblick

 

 

 

 

Spezifische Phobien

 

Bestimmte Situationen, Tätigkeiten, Tiere oder Gegenstände unangenehm zu empfinden kennt wohl jeder Mensch. Angst ist eine normale Reaktion auf Situationen, die unsere Sicherheit gefährden können. Einige Menschen reagieren allerdings übersteigert auf Gegenstände oder Situationen, ihre Angst nimmt einschränkende Formen ein bis hin zur Panik. Die Angstreaktion steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr. Mitunter genügt schon der Gedanke an den Angstauslöser oder ein kurzer Blick darauf und heftige Reaktion werden ausgelöst. Das kann auf eine spezifische Phobie hinweisen.

Als spezifische Ängste, spezifische Phobie oder auch als isolierte Phobien bezeichnete Ängste gehören zu den häufigsten Angststörungen. Sie können in jedem Lebensalter auftreten.

 

 

 

Merkmale spezifischer Ängste

 

Nichts wird so fest geglaubt wie das, was wir am wenigsten wissen.

Michel de Montaigne

 

 

Menschen mit spezifischer Phobie sind sich oftmals darüber im Klaren, dass ihre Ängste übertrieben oder für andere unverständlich sind, aber sie haben über dieser Gefühlszustände keine Kontrolle. Trotzdem richten sie sehr viel Aufmerksamkeit auf die rechtzeitige Erkennung von potenziellen Gefahren. Sie entwickeln einen übersteigerten Fokus (Überaufmerksamkeit, Überfokussierung, selektive Aufmerksamkeit) auf die von ihnen als gefährlich eingestuften Reize. Auf diese Weise meinen sie rechtzeitig Angst vermeidende Maßnahmen treffen zu können.

Die übersteigerte Aufmerksamkeit führt zu einer unnötig hohen vegetativen Erregung, bei der schon kleinste Auffälligkeiten eine Alarmreaktion auslösen. Schon die Vorstellung oder Erwartung bestimmter Reize und nicht erst bei deren Anblick können heftige Angstreaktion auslösen. In einem solchen überempfindlichen Zustand lassen Reaktionen nicht lange auf sich warten.

Spezifische Phobien lassen sich von anderen Angststörungen durch den eindeutigen Situations- und Objektbezug unterscheiden. In Abwesenheit dieser Reize bestehen außer den spezifischen Erwartungsängsten keine phobischen Ängste, keine Panikattacken und keine allgemein erhöhte Ängstlichkeit. Die Angst richtet sich auf ein ganz bestimmtes Objekt, etwa ein Tier, ein Gegenstand, auf eine ganz bestimmte Situation oder einen Ort. Betroffenen können sehr genau benennen und eingrenzen, wovor sie sich fürchten.

 

 

 

Angstauslöser bei spezifischen Ängsten

 

So gut wie alles kann zu einem Angstauslöser werden. Die Liste der Ängste ist lang. Für etliche Ängste existieren eigene Bezeichnungen – von Akrophobie (Höhenangst), über Aviophobie (Flugangst), Cenosillicaphobie (Angst vor leeren Gläsern), Xenophobie (Angst vor allem Fremden) und Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen) bis hin zur Vaccinophobie (Angst vor Impfungen). Sehr verbreitet sind Tierphobien, wie die Furcht vor Schlangen und Spinnen (Arachnophobie).

Viele dieser Ängste, wie die Furcht vor Tieren oder vor engen Räumen, haben einen evolutionären Hintergrund. Sie beziehen sich auf Situationen oder Objekte, die in der Geschichte der Menschheit durchaus mit Gefahren verbunden waren.

 

 

 

Sozialer Druck

 

Viele Betroffene befürchten, dass ihre Angst sichtbar wird, woraus sich zusätzlicher Druck ergibt. Der Stresspegel wird hierdurch zusätzlich erhöht und Ängste werden verstärkt. Es setzt ein Kreislauf ein, der sich hochschaukelt.

Viele Betroffene versuchen, Vorkehrungen zu treffen, um möglichst unauffällig und normal zu erscheinen. Sie kontrollieren sich, ihr Verhalten und die Umgebung möglichst genau, um jeden Kontakt mit dem Angstauslöser zu vermeiden und wenn das nicht möglich ist, zumindest die Ängste so weit wie möglich versteckt zu halten.

Symptome

 

Typisch für spezifische Phobien ist eine deutliche und anhaltende Angst, die übertrieben oder unvernünftig ist und durch die Anwesenheit oder Erwartung eines bestimmten Objekts oder einer Situation ausgelöst wird wie beispielsweise Fliegen, Höhe, bestimmte Tiere, eine Spritze zu bekommen, Blut zu sehen oder sich zu übergeben. Die Angst ist anhaltend und besteht typischerweise mindestens sechs Monate.

Der Kontakt (Exposition) mit dem Auslöser der Phobie provoziert fast immer eine sofortige Angstreaktion, mitunter bis zur Panikattacke. Die Angst steht in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Gefahr, die von dem spezifischen Objekt oder der Situation ausgeht und ist auch keine typische Reaktion im Umfeld der Betroffenen. Die meisten Erwachsenen erkennen, dass ihre Angst übertrieben oder unvernünftig ist. Was mit der phobischen Reaktion in Verbindung steht, wird vermieden oder unter intensiver Angst oder Stress ertragen.

Durch Vermeidung, die ängstliche Erwartung und Angstreaktionen wird das Leben eingeschränkt. All das führt zu beruflichen Einschränkungen, stört soziale Aktivitäten und Beziehungen.

 

 

 

Verbreitung

 

Spezifische Phobien sind sehr weit verbreitet. Allerdings ist nicht jede spezifische Angst behandlungsbedürftig. Mit einigen Ängsten lässt sich gut leben. Als Großstädter Angst vor Haien zu haben, engt in der Regel kaum den persönlichen Spielraum ein, außer es wird von einer Karriere als Tauchlehrer geträumt.

 

 

 

Ursachen

 

Erste Symptome spezifischer Phobien zeigen sich oft bereits in der Kindheit oder frühen Jugend. Kinder lernen zahlreiche allgemeine Ängste kennen. Der Umgang mit diesen Ängsten ist Teil des normalen Wachstumsprozesses. Allerdings können insbesondere Kleinkinder spezifische Phobien entwickeln und unter Panikattacken leiden. Kinder entwickeln in der Regel eher spezifische Phobien als andere Angststörungen. Erschwerend kommt hinzu, dass es für ihre Umgebung nicht leicht zu erkennen ist, die Ängste angemessen oder übertrieben sind.

In Familien in denen Ängste eine größere Rolle spielen sind auch spezifische Ängste wahrscheinlicher. Welchen Anteil daran erbliche Faktoren haben ist noch nicht vollkommen geklärt.

Sehr häufig sind traumatische Erfahrungen an der Entstehung spezifischer Ängste beteiligt. Die zugrundeliegenden Ereignisse müssen Betroffenen nicht sehr erlebt haben, es genügen mitunter Bericht von Erlebnissen anderer Menschen. Häufig geht etwas bei der persönlichen Integration der Erfahrungen schief. Es handelt sich sozusagen um ein Missverständnis, eine im Grunde fehlerhafte Konditionierung.

Behandlung spezifischer Ängste

 

In der Psychotherapie bieten sich hier verschiedene Kombinationen aus Flexibel-kooperativer Hypnosetherapie mit Hypnobalancing und sofort einsetzbaren Selbsthilfetechniken an. Was genau zum Einsatz kommt, wird je nach Thema, Persönlichkeit, individueller Situation und Zielsetzung entschieden. Auch, wenn die langjährigen Erfahrungen hier sehr hilfreich sind, so ist es doch jedes Mal eine individuelle Zusammenarbeit.

Beispiele für spezifische Phobien

 

Eine klassische Klassifikation spezifischer Phobien erfolgt nach dem Objekt der Angst. Daraus resultieren zahlreiche Bezeichnungen. So existieren heute hunderte Bezeichnungen spezifischen Phobien, die auf altgriechischen Wortwurzeln beruhen. Solche Aufzählungen orientieren sich nicht an klinisch unterscheidbaren Eigenschaften und sagen auch nichts über den jeweiligen Krankheitswert aus.

Für Betroffene ist das Finden einer Bezeichnung mitunter hilfreich, da sie meinen nun nicht mehr alleine zu sein und eine Lösung dadurch einfacher wird. Besonders gilt das für Themen, bei denen sie meinen, als einzige darunter zu leiden.

Andererseits besteht bei einer Benennung stets das Risiko dadurch ein Problem mehr zum Teil der eigenen Identität zu machen und es somit zu manifestieren.

 

 

 

Einige spezifische Phobien:

 

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Bei Fragen zu hypnotherapeutischen Sitzungen mit mir, scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.

Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 18. März 2021
K: CNA
Ü:
#A46622
Englische Version: