Panikattacken, Ursachen, Selbsthilfe und Behandlung mit Hypnosetherapie

Panikattacken: Ursachen, Symptome & Behandlung mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
 
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen - Panikattacken und Hypnosetherapie

 

 

 

Ängste können viele Ursachen haben

 

Ängstlichkeit nimmt nicht dem Morgen seine Sorge, aber dem Heute seine Kraft.

Charles Haddon Spurgeon

 

Ängste sind eine grundlegende Erfahrung, insbesondere als Reaktion auf die Herausforderungen des Lebens. Meist stellen wir uns den Herausforderungen und finden Wege, um mit ihnen umzugehen. Allerdings können schwerwiegende und unkontrollierte Ängste zu einer sehr einschränkenden Erkrankung werden. Fast jeder Mensch ist in bestimmten Momenten des Lebens ängstlich und viele Menschen erleben irgendeine Art von Angststörung im Laufe ihres Lebens.

 

 

 

Panikattacken

 

Besonders belastend sind Panikattacken. Eine Panikattacke beinhaltet eine so intensive Angst, dass Betroffene glauben sie können nicht mehr atmen, hätten einen Herzinfarkt, würden verrückt werden oder die Kontrolle verlieren. Andere typische Symptome sind Kribbeln, Klingeln in den Ohren, Zittern, Würgegefühl, Schmerzen in der Brust, Schwitzen und Herzklopfen.

Viele Betroffene erleben Panik, die sie aus dem Schlaf reist. Manche haben Angst vor Orten oder Situationen, in denen eine Panikattacke auftreten könnte und ihre Flucht in einem solchen Fall erschwert wäre. Sie vermeiden deshalb oft alleine in Supermärkte zu gehen, das Reisen in Zügen oder Flugzeugen, Brücken, Höhe, Tunnel und Aufzüge. Panikattacken und Agoraphobie treten häufig zusammen auf. Die Diagnose lautet dann Agoraphobie mit Panikstörung. Das ist für die Betroffenen und deren Umfeld eine große Belastung.

Aufgrund der körperlichen Beschwerden gehen viele von ihnen zu einem Arzt oder in eine Notaufnahme. Doch eine körperliche Ursache für den Anfall kann nicht festgestellt werden. Im Gegensatz zu anderen Angststörungen lassen sich bei den Panikattacken (früher als Herzphobie bezeichnet) häufig keine äußeren Einflüsse eingrenzen. Panikattacken werden nicht durch Ängste ausgelöst, die sich auf eine bestimmte Situation, einen Gegenstand oder ein Tier richten. Sie tritt oft ohne jeglichen ersichtlichen Grund, als plötzliche körperliche und psychische Alarmreaktion auf. Die Dauer liegt meist bei mehreren Minuten, kann aber auch länger anhalten. Hat ein Mensch über einen Zeitraum von einem Monat hinweg mehrere Panikattacken, spricht man von einer Panikstörung.

 

 

 

Panikattacken in der Nacht

 

Nächtliche Panikattacken plagen zunehmend mehr Menschen. Sie kommen wie aus heiterem Himmel und das auch noch zu nachtschlafender Zeit. Solche nächtliche Panikattacken gehören zu den besonders schlimmen Erfahrungen, da sie oft als überwältigend empfunden werden. Obwohl sie in der Regel ungefährlich sind, weisen sei darauf hin, dass etwas Wesentliches nicht in Ordnung ist.

Nächtlichen Panikattacken ohne erkennbaren Auslöser haben leider die Tendenz wiederzukehren. Die Furcht vor ihnen steigt und als Folge nimmt die Angst vor der Angst zu.

Die damit verbunden Ängste und die körperlichen Symptome wie Herzklopfen, Schweißausbrüche und Zittern, Atembeschwerden, Beklemmungen, Brust- und Bauchschmerzen können sehr bedrückend wirken. Eine solche Panikattacke lässt elementare menschliche Ängste auftauchen; die Angst vor Kontrollverlust, die Angst die Kontrolle zu verlieren, bis hin zur Angst zu sterben.

Und das alles auch noch mitten in der Nacht. Erschwerend kommt bei den nächtlichen Panikattacken das Gefühl der Einsamkeit und des Ausgeliefertseins hinzu.

 

 

 

Was tun?

 

Eine medizinische Untersuchung mit einem guten klärendem Gespräch legt die Grundlage. Das Wissen um die Ungefährlichkeit einer Panikattacke entschärft sie etwas. Nach dem Besuch eines Arztes lohnt sich die frühzeitige Wahl eines kompetenten Therapeuten, der sich mit solchen Angststörungen auskennt.

In der Psychotherapie gibt es Anregungen, wie die Weichen für einen erholsamen Schlaf gefördert werden. Für eine wirkliche Auflösung ist es erforderlich den seelischen Ursachen auf den Grund zu gehen. Nächtliche Panikattacken können auf Überforderung und Anspannung hinweisen, die sich in nächtlichen Angstschüben entladen. Deshalb gilt es die äußeren Lebensumstände zu betrachten, negative Einflüsse ausfindig zu machen und ihnen zu begegnen.

Häufige Ursachen sind zu großer Stress im Berufsleben, Überforderung in der Partnerschaft und finanzielle Probleme. Dabei geht es nicht um deren tatsächliche Ausprägungen, sondern die persönliche – oft unbewusste – Wahrnehmung.

Der Einsatz hypnotherapeutischer Methoden erleichtert es den Ursachen auf den Grund zu gehen und neue Strategien zu fördern, damit Sie die Angst vor der Angst bewältigen und wieder nächtlichen Frieden zu finden. Auch Entspannungsmethoden wie Autogenes Training und noch wirkungsvoller Selbsthypnose können einen Beitrag leisten. Allerdings ist hier einiges zu beachten, damit es eine spürbare und andauernde Wirkung hat. In der Situation an sich sind klassische Entspannungsmethoden nur bedingt wirksam.

 

 

 

Ursachen von Panikattacken

 

Die erste Panikattacke erleben viele Betroffene oft in Zusammenhang mit Belastungssituation, wie beispielsweise beruflicher oder familiärer Stress, Scheidung, Todesfall und finanzielle Sorgen.

 

 

 

Dauer von Panikattacken

 

Überwältigt von den körperlichen Symptomen spielen die Gedanken verrückt und reichen bis zur Todesangst. Die meisten Betroffenen berichten, dass ihre Panikattacke eine begrenzte Dauer hatte, in der Regel sind es 5 bis 30 Minuten. Panikattacken verlaufen in 3 Phasen:

  1. Anfluten
  2. Maximum
  3. Abfluten.

Der unangenehme Zustand vergeht und ist nicht tatsächlich bedrohlich. Es nimmt die Erwartungsangst, wenn Sie daher das Angsterleben zulassen.

 

 

 

Begleiterscheinungen bei Panikattacken

 

Häufige Begleiterscheinungen:

  • Enge in der Brust, Erstickungsangst, Atemnot, Hyperventilation
  • Suchtgefahr, Alkohol und häufiger Medikamentenmissbrauch
  • Übelkeit
  • Angst vor der Angst
  • Angst, die Wohnung zu verlassen
  • Schwindel
  • Schweißausbrüche
  • Angst, gleich zu sterben
  • Angst, verrückt zu werden
  • Zittern
  • Fremdheitsgefühl

Panikattacken treten oft im Zusammenhang mit Agoraphobien, Panikstörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen auf. Betroffene verlassen oft nicht mehr alleine das Haus, öffentliche Verkehrsmittel, Supermärkte und Warteschlangen werden gemieden, da befürchtet wird, dass die Panikattacken dort in der Öffentlichkeit auftreten. Panik- und Angststörungen können zu Vermeidungsverhalten, zu Zurückgezogenheit bis hin zu völliger Isolation führen und es können Depressionen auftreten.

 

 

 

Woher kommt bei einer Panikattacke die Angst zu sterben?

 

Nicht nur besonders ängstliche Menschen haben Angst vor dem Sterben, doch sie denken häufiger daran, selbst wenn sie keine Panikattacke haben. Ängstliche Patienten haben besonders viel Angst vor dem Unbekannten. Die gute Nachricht ist, dass ich noch nie von einem Menschen gehört habe, der an einer Panikattacke gestorben ist. Verschiedene Techniken können bei Bedarf dazu genutzt werden, um die Angst zu steuern.

 

 

 

Warum rast das Herz während einer Panikattacke?

 

Während einer Panikattacke durchflutet Adrenalin den Körper. Das Adrenalin (Epinephrin) bewirkt, dass die Nerven das Herz stimulieren. Das Herz pumpt schneller, um den Körper darauf vorzubereiten zu kämpfen oder zu fliehen. Bei einer Panikattacke gibt es allerdings meist weder für das eine noch für das andere Bedarf.

Viele Menschen mit organischen Herzerkrankungen haben sich an Anomalien gewöhnt, und achten weniger darauf. Manche Menschen sind empfindsamer für Veränderungen des Herzrhythmuses und ängstlicher in der Bewertung. Betroffene interpretieren oft das Herzklopfen als Hinweis auf eine Herzerkrankung. Mittels EKGs und anderer Tests können organische Ursachen abgeklärt werden. Doch, wenn Kardiologen dann bei der Untersuchung keine Hinweise dafür finden, deutet vieles auf eine Panikattacke hin.

 

 

 

Behandlung von Panikattacken

 

Es ist die Angst vor der Angst, vor der nächsten Attacke, durch die sich die Lebensqualität erheblich reduziert. Die Angst wird zum ständigen Begleiter. Betroffene beobachten argwöhnisch ihren Körper und bemerken selbst kleinste Veränderungen wie Pulsanstieg, Hitzegefühle, Schwitzen oder Schwindel. Das deuten sie dann als ein Hinweise auf Krankheiten und körperliche Symptome als beginnende Panikattacke. Als Folge wird ein gestörtes Körperbewusstsein entwickelt, bei dem sie ihrem eigenen Körper nicht mehr vertrauen. Gerade die daraus resultierende Daueranspannung führt dann häufig zur nächsten Panikattacke. Ein Kreislauf der Angst schaukelt sich hoch. Diesen Kreislauf gilt es in der Therapie aufzulösen. In Trance lassen sich Ressourcen aktivieren, Blockade lösen und bewährte psychotherapeutische Interventionen intensiver einsetzen. Hilfe durch Psychotherapie erwarten sich die wenigsten Betroffenen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass ihre Symptome das Ergebnis einer psychischen Belastung sind und dass eine Angsterkrankung ihre Beschwerden verursacht. Es ist gut zu wissen, dass sehr wirksame Behandlungsmöglichkeiten existieren und weiterentwickelt werden. Ein Arzt Ihres Vertrauens informiert Sie über die medizinischen Möglichkeiten und hier erfahren Sie mehr über die Psychotherapie von Panikattacken beziehungsweise Panikstörungen. Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig.Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern. Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen für die Angst vor dem Auto fahren erkannt werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern.  Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich. Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 5 bis 10 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen. Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

Selbsthilfe bei Panikattacken

 

1. Übertriebenes Vermeidungsverhalten beenden

 

Wo möglich suchen Sie die Orte auf, die Sie aus Angst vor einer Attacke bisher vermieden haben. Nach etwas Gewöhnung an die Situationen wird Ihre Körper von ganz allein wieder ruhiger. Mit geschulter Unterstützung kann das noch wirkungsvoller gestaltet werden.

 

 

2. Bewegung

 

Viele Betroffen erstarren während einer Panikattacke. Die durch die Panikattacke ausgeschütteten Stresshormone bauen sich jedoch durch Bewegung rascher ab. Also bewegen Sie sich.

 

 

3. Entspannungsverfahren

 

Erkunden Sie die persönliche Wirksamkeit von Entspannungsverfahren, wie die der weitverbreiteten Progressiven Muskelentspannung, dem Autogenes Training und Atemübungen. Meine Klienten erlernen dazu häufiger eine Form der Selbsthypnose, die augenblicklich aktiviert werden kann. Wem es gelingt, bei den Symptomen einer aufsteigenden Panikattacke weiterhin gelassen zu reagieren, entzieht ihr die Grundlage.

 

 

4. Atemtechniken

 

Oft sind Atemübungen hilfreich, die Therapeuten Betroffenen von Panikattacken beibringen. Atemübungen fördern das Bewusstsein für Atemrhythmus und Atemfrequenz. Betroffene von Panikattacken neigen zum Hyperventilieren und flachem Atem. Es lohnt sich ihnen beizubringen, bewusst langsam und tief zu atmen.

 

 

5. Körperliches Training

 

Die meisten Betroffenen vermeiden jegliche körperliche Anstrengung und somit auch sportliche Aktivitäten, weil sie befürchten dabei die von ihnen gefürchteten Symptome zu erleben. Viel besser: Schonen Sie Ihren Körper nicht, sondern trainieren Sie ihn. Tun Sie das in Absprache mit Ihrem Arzt.

 

 

6. Fokus

 

Anstatt auf die körperlichen Symptome der Panik zu starren, wie das Kaninchen auf die Schlange,  konzentrieren Sie sich lieber auf etwas möglichst positives, das Ihre ganze Aufmerksamkeit benötigt.

 

 

7. Emotionale Zusammenhänge

Viele Klienten haben Panikanfälle bekommen, wenn sie versuchten, ihre Wut und ihren Ärger zu unterdrücken. Finden Sie heraus, welche seelischen Belastungen bei Ihnen Panikattacken fördern. Häufig gibt es anstehende Themen, die einer Klärung bedürfen.

 

 

 

Einflussfaktoren: Lebensstil und Panikattacken

 

Einige Faktoren stehen im Ruf diec Wahscheinlichkeit von Psanikattacken zu vergrößern.

 

 

 

1. Zu wenig Schlaf kann zu Panikattacken führen

 

Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung.

Heinrich Heine

 

Wer unter Panikattacken leidet und nicht genug Schlaf bekommt, also in der Regel weniger als 6 Stunden, vergrößert das Risiko einer weiteren Panikattacke. Schlafmangel kann die Produktion bestimmter Hormone oder andere chemische Reaktionen im Körper zu anregen, die zu Panikattacken führen können.

Ein geregelter Lebensstil hilft beim Umgang mit Panikstörung. Manche Menschen brauchen hierzu geeignete Anregungen und die Zeit, um für sich förderliche Verhaltensweisen zu entwickeln. Rituale, wie zur gleichen Zeit schlafen zu gehen, helfen dabei jede Nacht ausreichend Schlaf zu erhalten. Was der Schlaf für den Körper, ist die Freude für den Geist: Zufuhr neuer Lebenskraft, meinte Rudolf von Jhering. Recht hat er.

 

 

 

2. Panikattacken und Kaffee

 

Klienten berichten immer wieder von Panikattacken nach Kaffeekonsum. Der Grund dafür; Kaffee und andere Stimulanzien aktivieren das zentralen Nervensystems auf eine Weise die zu Panikattacken führen kann. Für Betroffene ist es besser, von allen koffeinhaltige Getränke, einschließlich Cola-Getränken und Tees weg zu bleiben.

Selbst koffeinfreie Kräutertees enthalten manchmal Chemikalien, die Panikattacken auslösen könnten.

 

 

 

3. Rauschmittel und Selbstmedikamentierung

 

Mit einem bewussten Lebensstil reduzieren Sie die Wahrscheinlichkeit erneut eine Panikattacke zu erleben. Vermeiden Sie deswegen auch jene Substanzen, die möglicherweise die Neigung zur Panik bei Ihnen verstärken können. Dazu gehören neben Koffein auch beispielsweise Nikotin und Alkohol. So mancher Klient berichtet von unterschätzten Drogen, die für sie zum Auslöser wurden.

Einige Patienten berichten, dass Alkohol bei ihnen Panikattacken ausgelöst haben während andere behaupten, dass Alkohol Ihnen hilft, Panikattacken zu vermeiden.

Tatsächlich empfehlenswert ist ein möglichst gesunder Lebensstil. Auch wegen der Risiken insbesondere anhaltenden Alkoholkonsums. Alkohol hat anfangs zwar eine angstdämpfende Wirkung, führen jedoch später über Langzeiteinnahme, paradoxe Effekte oder Entzugssymptome zu massiven Angstzuständen.
Bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck werden die ohnehin erhöhten Stresshormone wegen des Alkohols langsamer abgebaut, sodass der Blutdruck weiter ansteigt und Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot, Druck auf der Brust, Herzbeschwerden, Leistungsminderung, Unruhegefühl u.a. auftreten können. Bei niedrigem Blutdruck macht sich die blutgefäßerweiternde Wirkung des Alkohols bemerkbar; beim Stehen befindet sich mehr Blut in den weit gestellten Venen der Beine und durch die Gegenregulation kommt es zu Herzrasen und Schweißausbrüchen.
Werden Medikamente genommen, ist ganz besondere Vorsicht erforderlich, zu denen der behandelnde Arzt informieren kann.

 

 

 

4. Sorgen

 

Bearbeiten und lösen Sie belastende Themen in Ihrem Leben. Sorgen reduzieren die Schlafqualität und belasten so mehrfach Körper und Geist. Gehen Sie auch das mit Ihrem Therapeuten konstruktiv an.

 

 

 

5. Ernährung

 

Auch eine ausgewogene Ernährung hilft, da ein gesunder Körper weniger Ansatzpunkte für Panikattacken liefert.

 

 

 

Weitere Fragen von Patienten

 

An dieser Stelle beantworte ich Fragen die ich häufiger von meinen Patienten gestellt bekomme.

 

 

 

1. Können Misshandlungen in der Kindheit zu Panikattacken führen?

 

Die Frage höre ich häufiger von Betroffenen: „Ich wurde als Kind missbraucht. Ist das der Grund, weshalb ich jetzt als Erwachsener Panikattacken habe?”.

 

 

 

Mögliche Auswirkungen traumatischer Erlebnisse

 

Es spricht einiges dafür, das jede Art von früh im Leben erlittenen traumatischen Erlebnissen zur Entwicklung einer Panikstörung beitragen kann. Misshandlungen können vielerlei Formen haben und nicht nur äusserlich erkennbare körperliche Folgen seelische Narbe hinterlassen. Ein Trauma verursacht eine übermäßige Stimulation der Hirnzentren, die für die Produktion von Adrenalin und Serotonin zuständig sind. Das beeinflusst so die Chemie des Gehirns. In Momenten mit Todesangst schüttet der menschliche Körper Mengen von Cortisol und Adrenalin aus, um die Überlebnschancen zu vergrößern, indem er den Organismus so auf Kampf oder Flucht einstellt. Besonders intensiv wirkt das Stresshormon auf den Hippocampus. Dieser Bereich des Gehirns ist dafür zuständig, Erlebtes vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis zu übertragen. So als hätte sich ein Foto eingebrannt bleibt das Erlebte deshalb anschließend im biografischen Gedächtnis präsent. Genaueres dazu kann Ihnen vermutlich ein Neurologe erklären.

 

 

 

Belastung

 

Traumatische Erlebnisse, wie Kindheitsmisshandlungen und ihre seelischen Folgen, zu verbergen kostet eine Menge Kraft und Lebensqualität. Ein ständig erhöhter Alarmzustand und Ängstlichkeit belasten das Nervensystem und können zu einer Panikattacke und anderen unangenehmen Folgen führen. Daher ist in solchen Fällen die möglichst frühzeitige psychotherapeutische Auflösung von Traumata so wichtig.

 

 

 

2. Woher kommt der Drang bei einer Panikattacke wegzulaufen?

 

Bei einer Panikattacke wird Adrenalin im Körper freigesetzt und überflutet das System. Adrenalin bereitet uns in Notsituationen auf Kampf oder Flucht vor; es versetzt uns in die Lage zu fliehen oder zu kämpfen. Das ist in entsprechenden Situationen eine sehr nützliche Eigenschaft und hat in der Entwicklung der Menschheit gute Dienste geleistet. Allerdings kommt es heute immer wieder zu einer Überbewertung von Gefahr bzw. liefert diese Form der Reaktion keinen hilfreichen Beitrag.

Übermäßiges Adrenalin im Körper hat die Wirkung das mehr Zucker zum Muskelgewebe geliefert wird. Sie atmen tiefer und bereiten Sie darauf vor zu handeln. Der Körper steht unter Strom, um aktiv zu werden. Bei einer Panikattacke gibt es allerdings in der Regel keine unmittelbare Gefahr für Sie, da eine Panikattacke ein falscher Alarm ist. Doch der Körper ist nun in Bereitschaft, will nicht stillhalten!

Anstatt wegzulaufen atmen Sie gleichmäßig und setzen die mit Ihrem Therapeuten geübten Techniken ein.

Dem Fluchtimpuls nachzugeben und zu fliehen ist in der Regel nachteilig. Es kommt dabei immer wieder zu unnötigen Risiken und Nachteilen. Patienten berichten davon, dass sie in aller letzter Minute aus Flugzeugen, Besprechungen, Booten, U-Bahnen, Theatern und von anderen Orten geflüchtet sind. Oft hatten sie das Gefühle an diesem Ort gefangen zu sein und erlebten die schreckliche Angst vor einer Panikattacke. Doch Flucht stoppt nicht die eigentlichen Symptome der Panikattacke. Die Dauer der Flucht reicht allerdings oft schon, damit die Symptome abklingen. Der Ortswechsel spielt dabei in der Regel keine tatsächliche Rolle. Doch so werden nun die Flucht und die Vermeidung bestimmter Orte als erstrebenswert empfunden. Dadurch wird das Problem jedoch verstärkt.

 

 

 

3. Weshalb erröte ich, während einer Panikattacke?

 

Eine Frage von Klienten mit Panikattacken ist, weshalb sie während einer Panikattacke erröten.

 

 

 

Ursache des Errötens

 

Erröten, also eine plötzliche und kurze Rötung von Gesicht und Hals aufgrund von Emotionen, ist meist dann zu beobachten, wenn bei Panikattacken zusätzlich soziale Ängste oder starkes Lampenfieber vorhanden sind. Viele Menschen haben diese Ängste auch ohne Panikattacken. Manche haben eine übermäßige Angst davor eine Rede zu halten oder vor einem Auftritt vor Publikum, und manchmal schon vor alltäglichen sozialen Interaktionen. Erröten führt dann zu noch mehr Verlegenheit, Scham oder zu weiteren Emotionen. Das Erröten kann durch Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation) verursacht werden. Möglicherweise ist es auch auf einen Anstieg des Adrenalins zurückzuführen.

 

 

 

Wahrnehmung

 

Meist wird das Erröten von anderen Menschen nicht tatsächlich bemerkt oder ihm keine weitere Bedeutung geschenkt. Für diejenigen mit Panikattacken kann das Erröten besonders unangenehm sein, weil Sie das Gefühl haben, dass Menschen nun in der Lage sind zu erkennen, dass Sie Panikattacken erleben. Sie achten dann zunehmend auf Hinweise. Und gerade die übermäßige Konzentration auf vermeintliche Hinweise einer Panikattacke erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer kommt.

 

 

 

 

 

 

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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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