Agoraphobie: Ursachen, Symptome und Behandlung mit Hypnosetherapie

Hilfe bei Agoraphobie mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
 
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Überblick Agoraphobie

 

 

 

 

Was ist eine Agoraphobie?

 

Als Agoraphobie, umgangssprachlich auch als Platzangst bezeichnet, wird eine starke Angst vor bestimmten Orten bezeichnet, die dann aus diesem Grund gemieden werden. Die Orte sind oft weite große Plätze. Betroffene haben den Eindruck, dass sie der mit dem Ort verbundenen möglichen Panik oder dem bedrohlichen Körperzustand nicht schnell genug oder nur unter peinlichen Umständen entfliehen können. Im Zentrum der Agoraphobie steht die Angst vor der Angst, die Erwartungsangst.

Oft tritt die Agoraphobie mit einer Panikstörung auf, wobei die Angst vor dem Auftreten von Panikattacken oft dazu führt, dass bestimmte Orte gemieden werden. In ausgeprägter Form können Betroffene die Wohnung nicht mehr verlassen und sind ganz auf die Hilfe von anderen angewiesen. Menschen, die unter einer Platzangst leiden, unterschätzen meist ihre eigenen Fähigkeiten und überschätzen die Gefahr von bestimmten Situationen. Daher sind sie ständig auf der Suche nach Sicherheit und Kontrolle.

Neben den Panikattacken fürchten die Menschen mit Agoraphobie auch ohnmächtig zu werden oder zusammenzubrechen, die Darm- oder Blasenkontrolle zu verlieren, sich zu übergeben oder einen Herzinfarkt zu bekommen.

 

 

 

Typische Symptome bei Agoraphobie

 

Typische Symptome bei der Agoraphobie:

  • Eine übersteigerte Angst, sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen zu können, weshalb eine grössere Entfernung von vermeintlich sicheren Orten oder Personen vermieden wird.
  • Angst vor allem in grossen Menschenmengen
  • Angst vor öffentlichen Plätzen
  • Angst, alleine unterwegs zu sein, zu verreisen.
  • Ausgeprägtes Vermeidungsverhalten, aus dem sich eine zunehmende Einengung des Aktionsradius ergibt.
  • In schweren Fällen wird die eigene Wohnung nicht mehr verlassen.

 

 

 

 

Entstehung einer Agoraphobie

 

Bei vielen meiner Klienten tauchte die Agoraphobie nach Krisen, nach existentiell bedrohlichen Ereignissen wie einer Trennung, dem Verlust eines nahen Angehörigen oder Freundes, einer schweren Erkrankung, Ehekrise, Kündigung, finanziellen Notlage, Kränkung oder anderen belastenden Situationen auf.

An der Entstehung sind meist viele Faktoren beteiligt, die individuell sehr unterschiedlich sein können. Eher zufällig auftretende Faktoren begünstigen die Agoraphobie. Beispielsweise, wenn jemand sich ohnehin schon geschwächt fühlt und der Stress sich dann noch steigert. Wenn dann in dieser Belastungssituation Schwäche- und Schwindelgefühle zusätzlich auftauchen, beunruhigt dies natürlich. Führen diese Empfindungen zu größerer Besorgnis und werden gedanklich mit bestimmten Situationen verknüpft, die dann zukünftig möglichst vermieden werden, fördert das die Entstehung einer Agoraphobie.

Laut Literatur erkranken rund 5 % der Bevölkerung im Laufe des Lebens an einer Agoraphobie. Frauen sind dabei doppelt so oft betroffen wie Männer.

 

 

Auslöser einer Agoraphobie

 

Oft sind länger andauernder belastender Stress oder traumatische Stresszustände als Auslöser einer Agoraphobie auszumachen. Sie sind es, die oft zur ersten Panikattacke beziehungsweise zu ähnlichen Symptomen führen.
In deren Folge entwickelt sich häufig eine Agoraphobie.

Agoraphobiker entwickeln als Reaktion auf belastende Lebenssituationen keine wirksamen Lösungsstrategien, sondern flüchten vor ihnen bzw. möglichen Auslösern. Diese Reaktion wird beibehalten bzw. das Erlebnis wird unangemessen generalisiert, auch wenn es zu keiner wirklichen Lösung führt.

In der Therapie gibt es oft einige Hinweise, dass eine Panikattacke mit der daraus resultierenden Agoraphobie trotz der Belastung einen, wenn auch weitgehend misslungenen, Lösungsversuch darstellt. Tatsächlich wirkt sich eine Agoraphobie immens auf die beteiligten Systeme aus, weshalb hier ein Therapeut mit systemischem Hintergrund sehr hilfreich wäre.

 

 

 

Vermeidungsverhalten

 

Viele Agoraphobiker entwickeln Tricks mit denen sie, oft unbemerkt vom Umfeld, das Leben zu bewältigen versuchen. Vielen gelingt es mit entsprechendem Aufwand ihre Ängste sehr lange vor anderen Menschen zu verbergen. Auch das übertriebene Klammern an Hilfspersonen erschwert es die ängstigenden Situationen wieder als ungefährlich zu erleben und zu bewältigen.

 

 

 

Agoraphobie und die Angst, beim Gehen umzufallen

 

Klienten berichten oft von der Angst, beim Gehen umzufallen. Einige Agoraphobiker suchen daher die Nähe zu stabilen Objekten wie Hausfassaden, Geländern etc., an denen sie im Notfall Halt zu finden meinen. Ein großer Teil der Aufmerksamkeit ist ständig suchend auf diese Objekte gerichtet und die Gedanken halten so ebenfalls an der Angst fest. Die vermeintliche Suche nach Hilfe vertieft die Angst.

 

 

 

Kategorisierung

 

Laut ICD-10 (Diagnoseklassifikationssystem der Medizin) umfasst der Begriff Agoraphobie heute nicht nur die Angst vor weiten offenen Plätzen, sondern auch die Angst vor Menschenansammlungen, öffentlichen Verkehrsmitteln, alleine Reisen oder Reisen mit weiter Entfernung von Zuhause.

Klassifikation nach ICD-10:

F40.0 Agoraphobie
F40.0 Agoraphobie: Ohne Angabe einer Panik
F40.01 Agoraphobie mit Panik

 

 

 

Hilfe bei Agoraphobie

 

Bei Angststörungen wie der Agoraphobie stehen sehr viele Therapieformen zur Auswahl. Dabei sind die Erfolgsaussichten insgesamt vergleichsweise sehr hoch. In der Praxis hat sich eine Kombination verschiedenster Interventionen bewährt, die auf die jeweilige Angststörung und Persönlichkeit abgestimmt werden. Werden diese in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ eingesetzt, nimmt die Wirksamkeit deutlich zu, zumal das menschliche Unbewusste hier einbezogen wird. Auch mit kurzzeittherapeutischen Ansätzen lassen sich bei Angststörungen oftmals in wenigen Stunden beachtliche Ergebnisse erzielen. Welche Kombination zum Einsatz kommt, wird gemeinsam mit dem Klienten entschieden.

Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig.Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.

Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen für die Angst vor dem Auto fahren erkannt werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. 

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 5 bis 10 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

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NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

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