Hilfe bei Lampenfieber

Lampenfieber mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ auflösen - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Übersicht

 

 

 

 

Lampenfieber ist nicht gleich Lampenfieber

 

Viele Menschen haben mit Lampenfieber zu tun. Die Angst vor einem öffentlichen Auftritt, einer Präsentation, einer wichtigen Entscheidung reicht von Aufregung, Ängstlichkeit, unkontrollierten Schweißausbrüchen bis hin zu Panikattacken. Genau genommen wird Lampenfieber häufig mit Redeangst und Auftrittsangst vermischt. Es ist die Angst sich zu blamieren, zu versagen.

 

 

 

Lampenfieber als Eustress oder Distress?

 

Lampenfieber ist eine spezielle Art von Stress, der sich positiv, aber auch negativ auswirken kann. Eine gewisse Wachheit ist für wichtige Situationen eher von Vorteil, während ein Zustand, der einen weit aus der eigenen Mitte holt weder konstruktiv noch angenehm ist. Lampenfieber kann durchaus beflügeln. die anregende Wirkung von Lampenfieber beschwört und eine andere Klientin will wegen der damit verbundenen körperlichen Reaktionen die berufliche Karriere am liebsten an den Nagel hängen. Obwohl Lampenfieber einige typische Begleiterscheinungen hat, sind die Ausprägungen und Folgen sehr unterschiedlich.

 

 

 

Typische Gedanken bei Lampenfieber

 

Es gibt einige typische Gedanken, die bei Lampenfieber und Redeangst auftauchen und negative Auswirkungen mit sich bringen.

 

Von Lampenfieber oder Redeangst betroffene Redner…

  • beurteilen die Situation als schwieriger oder bedrohlicher als andere.
  • glauben nicht, dass sie ihren Redebeitrag angemessen bewältigen können.
  • konzentrieren sich auf die befürchteten Konsequenzen persönlicher Unzulänglichkeiten.
  • sind äusserst selbstkritisch und negativ voreingenommen von eigenen Leistungen.
  • sind vom eigenen Versagen überzeugt.
  • erwarten einen Verlust des eigenen Ansehens.
  • werden durch diese Gedanken abgelenkt.

 

Ob Rede, Vortrag oder Präsentation; die eigenen Überzeugungen beeinflussen maßgeblich den Auftritt. Gedanken beeinflussen Wahrnehmung und Verhalten, steigern oder reduzieren Lampenfieber und Redeangst. Hier bieten sich bewährte therapeutische Techniken zur Förderung konstruktiver Gedanken und Überzeugungen an.

 

 

Viele Menschen sind betroffen, wenige reden darüber

 

Lampenfieber kann jeden treffen. Ob ein wichtiges Gespräch oder eine Präsentation ansteht; wer spontan vor einer Gruppe sprechen soll, reagiert darauf häufig mit innerer Anspannung und Versagensängsten. Lampenfieber ist eine nachvollziehbare Reaktion von Körper und Psyche auf eine ungewöhnliche Situation. In exponierter Haltung vor vielen, oft sogar noch unbekannten Menschen und deren uns entgegengebrachten Erwartungen zu überzeugen, erzeugt mentalen Druck. Eine kleine Menge davon wirkt anregend und legt sich mit der Zeit. Gegebenenfalls hilft hier Auftrittscoaching.

Was aber, wenn das Gefühl der Lähmung vollkommen von einem Menschen Besitz ergreift, die Spontaneität und Energie raubt, die gerade in dieser Situation gebraucht wird? Dann kann Lampenfieber als Stressreaktion eine große Belastung werden und zu deutlichen Einschränkungen führen. Außerdem werden Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsangst häufig synonym verwendet, obwohl es sich bei letzteren um Angststörungen handelt. Wird das übersehen, bleiben die Ergebnisse von Auflösungsversuchen meist recht gering.

 

 

 

 

Handlungsbedarf?

 

Solange das Lampenfieber moderate Formen behält und nicht zu Einschränkungen oder sogar zu einer lähmenden Panikattacke wird, ist es eine nicht behandlungsbedürftige Angst. Und die kann selbst bei routinierten Künstlern und erfahrenen Rednern auftauchen. Viele Profis haben aber allerdings im Laufe der Zeit gelernt, diese Form des Lampenfiebers zu akzeptieren und trotzdem (oder gerade deswegen) ihr Bestes zu geben. Die physiologischen Folgen verträglichen Lampenfiebers führt zu gesteigerter Durchblutung und Aufmerksamkeit. Das fördert die Konzentration, hilft dabei Störfaktoren auszublenden und ganz bei der Sache zu bleiben.

 

 

 

Lampenfieber ist wie Kaffee

 

Lampenfieber kann also wie ein Aufputschmittel wirken. Und das ist nun mal ein zweischneidiges Schwert. Zu intensives Lampenfieber kann mit ausgeprägten körperlichen Symptomen wie trockenem Mund, Zittern, Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, Herzrasen, Ohnmachtsgefühlen, Bauchkrämpfen, Vergesslichkeit oder Verwirrtheit, Durchfall, Erbrechen, Kältegefühl oder Schüttelfrost einhergehen. Auf der psychischen Ebene sind bewusste oder unbewusste Versagensängste, zwanghafte Rituale, Nervosität, Aggressivität oder andere Stressreaktionen zu beobachten. Dieses Symptome sind nicht nur unangenehm, sie stehen auch der möglichen Leistung im Weg. Sowohl psychische als auch motorische Fähigkeiten werden dann dadurch eingeschränkt.

 

 

 

Einflussfaktoren bei Lampenfieber

 

Es existieren zahlreiche Einflussfaktoren auf Lampenfieber bis hin zur Redeangst. Der Umfang der Redeangst wird unter anderem beeinflusst durch den persönlichen Hintergrund und die fehlenden Erfahrungen.

 

1. Persönlicher Hintergrund

 

Die persönlichen Erfahrungen haben einen besonders großen Einfluss auf das Erleben von Lampenfieber. Frühere Erfahrungen mit Redesituationen oder Erlebnisse, wie andere Personen mit solchen Anforderungen umgegangen sind, prägen.

Der persönliche Hintergrund kommt während eines Rhetorik- oder Kommunikationstrainings nicht oder nur selten in seiner verdienten Tiefe zur Sprache. Das würde über eine solche Veranstaltung auch hinausgehen, zumal der Übergang zur Psychotherapie schnell erreicht ist. Und doch scheuen sich viele Menschen die immens unter Lampenfieber oder sogar Redeangst leiden sich ihr grundlegend mittels therapeutischen Methoden zu widmen. Stattdessen, in der Hoffnung es dadurch in den Griff zu bekommen, wählen viele Betroffene Weiterbildungsangebote. Das kann sich als positiv erweisen, kann die Ängste aber auch verstärken.

 

 

2. Fehlende Erfahrung

 

Für ungeübte Redner kann die Neuartigkeit der Situation, also die ungewohnte Rolle als Redner das Lampenfieber steigern. Die ungewohnte Sichtweise von einer herausgehobenen Position auf eine Anzahl von Manchen steigert Lampenfieber und Redeangst. Wobei sich umfangreiche Erfahrungen bei Redeangst kaum oder gar nicht mindernd auf die Ängste auswirkt.

 

 

3. Beziehung zum Publikum

 

Je fremder die Situation, die Personen, das Thema, umso größer ist die Aufregung und Angst. Es hilft das Publikum vorher kennen zu lernen und Gemeinsamkeiten finden. Das Lampenfieber steigt of bei einem als schwierig empfundenen Redebeitrag, wenn von den Zuhörern ein positives Feedback erhofft wird.

 

 

4. Gruppengröße

 

Die Gruppengröße hat oft einen intensiven persönlichen Einfluss.

 

 

5. Ungewohnte Kleidung

 

Die ablenkenden Auswirkungen ungewohnter Kleidung werden sehr oft unterschätzt.

 

 

6. Kompetenzunterschiede und Lampenfieber

 

Ein höherer Status der Zuhörer kann beim Redner bereits Unsicherheit und Ängstlichkeit bewirken. Bereits die Anwesenheit einer Person die als guter Redner gilt, kann für den Redeängstlichen einen immensen Stressfaktor bedeuten.

Achtung: Jeder seine individuellen Note bei Redeauftritten. Jeder hat bereits individuelle Fähigkeiten, die bei einem Auftritt, wie bei einer Präsentation oder einem schwierigen Gespräch eingsetzt werden können. Deswegen ist es nachteilig, sich übertrieben mit anderen, vermeintlich kompetenteren Personen zu vergleichen. Besser ist es einen individuellen Stil auszubauen.

 

 

 

Vermeintliches Lampenfieber ist allerdings oft kein Lampenfieber

 

Hier handelt es sich dann im Grunde oft nicht mehr um Lampenfieber, sondern um Redeangst, Sprechangst, Logophobie, Auftrittsangst, Prüfungsangst oder eine andere Angststörung. Dem Erwartungsdruck und Eigenanspruch wird mit gesteigerter Angst begegnet. Oft liegen die Ursache dieser Ängste schon in der Kindheit verborgen und sind unbewusst. Dann bleiben die meisten bei Lampenfieber hilfreichen Techniken weitgehend ohne Wirkung und es bedarf einer grundlegenderen Lösung. Auch die noch so gute Absicht durch Übung und wiederholte Teilnahme beispielsweise an Rhetorikseminaren und Kommunikationstrainings ändert in solchen Fällen wenig bis gar nichts. Mitunter führt sogar gerade das übertriebene Proben zu heftigeren Symptomen. Erst die sorgfältige Bearbeitung der Ursachen bzw. Auflösung der einschränkenden Überzeugungen macht in solchen Fällen den Weg zur Besserung frei. Anschließend ist es an der Zeit die Empfehlungen für die Auflösung von Lampenfieber zu beherzigen. Bewährt hat sich zur Auflösung eine Kombination verschiedener Elemente zu denen Hypnotherapie und Hypnobalancing™ gehören.

 

 

 

Hilfe bei Lampenfieber und Co.

 

Es gibt eine Anzahl wirkungsvoller Techniken, die im Zusammenhang mit Lampenfieber zum Einsatz kommen. Mit Hypnose, als einer – insbesondere im Vergleich zu klassischer Konfrontationstherapie – sanften, sehr schnell wirkenden Methode, finden Sie Zugang zu Ihren eigenen ungenutzten Ressourcen. Wenn erforderlich wird an den Ursachen hypnoananalytisch gearbeitet. Ziel ist es das Lampenfieber aufzulösen und im Kontakt mit den eigenen Ressourcen den Auftritt zu meistern.

Einschränkende Konditionierungen lassen sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. Sie fokussieren sich mehr und mehr auf angenehme Aspekte als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“. Schon die veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und durch einfach erlernbare Techniken kann die persönliche Einflussnahme zusätzlich erweitert werden.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ hilft dabei förderliche Zustände zu ankern und dann bei Bedarf zu aktivieren, wie das Licht über einen Lichtschalter.

Denken Sie bitte daran körperliche Ursachen durch einen Besuch beim Arzt zu klären und beachten Sie vor der Terminreservierung auch die Hinweise zu den Kontraindikationen für Hypnotherapie.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 2 bis 3 Sitzungen erforderlich.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

Persönliche Beziehung zum Thema

 

Meinem Profil können Sie weitere Informationen entnehmen, welche Beziehung ich zu diesem Thema habe. Als jemand der Menschen für ihre Präsentationen vorbereitet habe ich es häufig mit Klienten und deren Ängsten bei Präsentationen zu tun. Einige leiden unter so heftigem Lampenfieber, beziehungsweise in diesem Fall dann meist Redeangst oder Auftrittsangst, dass sie entweder unverhältnismäßig stark leiden oder sogar aufgeben. Das hat vor rund 20 Jahren dazu geführt, dass ich mich im Interesse dieser Klienten der Psychotherapie zugewandt habe, denn das ist ein Betätigungsfeld jenseits von Coaching und Training.

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NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
Psychotherapie mit Hypnose bei Ängsten und Angststörungen
Budapester Straße 39
10787 Berlin-Charlottenburg
(Charlottenburg, Schöneberg, Mitte treffen hier zusammen)

Tel. 030 - 864 213 69
mail@noack-hypnose.de

www.noack-hypnose.de

 

Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

Sicherheitshalber: Diese Seiten informieren Sie, wenn Sie an einer Hypnosetherapie bzw. Psychotherapie bei mir interessiert sind. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Bei Fragen zu meiner Arbeit mit Hypnose scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.

Fragen Sie mich ruhig persönlich

 

Bei Interesse, für Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich per E-Mail (mail@noack-hypnose.de), Telefon 030 / 864 213 69, Mobil 01577 / 704 53 56 und diesem Kontaktformular (Datenschutz):

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