Depressionen: Formen, Ursachen, Behandlung

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ bei Depressionen - Praxis mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
 
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Überblick

 

 

Formen von Depressionen

 

Es werden verschiedene Formen von Depressionen unterschieden. Charakteristisch für Depression ist die Stimmungseinengung mit Verlust der Fähigkeit zu Freude oder Trauer, Verlust der affektiven Resonanz und bei einer schweren Depression dem Gefühl der Gefühllosigkeit, also dem Gefühl anhaltender innerer Leere. Schwer Betroffene empfinden oft eine völlige Sinnlosigkeit ihres Lebens. Mit den Worten einer Betroffenen: Mit Depressionen kann jeder Tag ein rabenschwarzer Tag sein.

 

 

 

Symptome bei Depressionen

 

Die eigene Depression zu erklären fällt vielen Betroffenen sehr schwer – sich selbst und erst recht anderen gegenüber, die noch nie an Depression erkrankt sind.

Hinweise auf Depressionen sind Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder maßloser Appetit, übermäßiges Schlafbedürfnis, Einschlafprobleme, häufiges Erwachen und frühes Erwachen, Freudlosigkeit selbst an Dingen, die vorher Spaß machten, Hoffnungslosigkeit, geringes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle etc.

Für die Definition einer Depression wird von einer gewissen Dauer (länger als 2 Wochen) des Zustandes ausgegangen oder es wird beispielsweise von einer „Verstimmung“ oder reinem „Stimmungstief“ gesprochen. Grundsätzlich ist das Durchleben von Höhen und Tiefen ein Teil des Lebens. Diese Definition ist stark vereinfacht, da es weitere Unterscheidungen gibt, auf die an dieser Stelle nicht eingegangen wird.

 

 

 

Ursachen von Depressionen

 

Erfolgt eine Behandlung durch einen Mediziner, ist zu prüfen, auf welchem Wege die Ursachen gelöst werden können. Medikamente wie Antidepressiva widmen sich dem chemischen Ungleichgewicht des Körpers. Liegen die Ursachen für dieses Ungleichgewicht in der Psyche des Betroffenen werden diese nach dem Absetzen des Medikamentes mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder wahrgenommen, wenn sie nicht entsprechend gelöst wurden.

Da eine Vielzahl körperlicher Ursachen ebenfalls Symptome verursachen, die einer Depression sehr ähnlich sind, ist eine gründliche Untersuchung durch einen Arzt wichtig.

Die Ursachen für depressive Zustände sind vielfältig, wie beispielsweise massives Verlusterleben, durch den Tod eines geliebten Menschen, fehlende Ziele, tief verwurzelte Sorgen und schmerzliche Umstände.

Mitunter ist es der häufig zitierte letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt und den bedrückenden Zustand auslöst, vertieft und verlängert. Die Ursache hat insofern eine Bedeutung. Das Wissen um sie ist hilfreich, um in förderlichere Zustände zu gelangen.

So unangenehm depressive Zustände sind; es handelt sich um einen Lösungsversuch. Führt längeres Bemühen – ein Bedürfnis zu erfüllen – nicht zum Ziel, kann das zu Frustration führen. Wird dann mit umso mehr Kraftanstrengung weiterhin der gleiche Weg erfolglos fortgesetzt, reicht es irgendwann. Dann sorgt ein depressiver Zustand dafür, dass von den fruchtlosen Aktivitäten Abstand genommen wird. Nur, wenn diese Pause dafür genutzt wird, um durchzuatmen und wieder in das innerliche Gleichgewicht zu kommen, kann anschließend auf eine förderlichere Weise das Ziel angegangen werden. Eine noch so lange Pause führt allerdings nur dann zur Verbesserung, wenn anschließend auch eine konstruktivere Vorgehensweise gewählt wird. Dafür braucht es eine andere Sichtweise, zusätzliche Ressourcen oder einen anderen Lösungsweg.

Schon frühzeitig sollte mit der Therapie begonnen werden, auch wegen der Auswirkungen auf die sozialen Beziehungen.

 

 

 

Soziale Auswirkungen

 

Oft wird versucht nach außen stark zu wirken, obwohl Betroffene sich innerlich am Boden fühöen. Dafür gibt es einige Gründe. Vor allem wollen viele nicht anderen Menschen zur Last fallen oder haben Angst vor Ausgrenzung.

Selbst vertrauten Personen gegenüber fällt es oft schwer zu reden. Auch für Angehörige ist es oft schwierig, die Zeichen zu deuten. Anders als bei einem gebrochenen Bein, kann niemand von außen sehen, was da im Innerstesn vor sich geht.

Viele Betroffene stellen fest, dass sie mit Depressionen zunächst ganz alleine da stehen. Aber es kann auch sinnvoll sein, um das Umfeld zu prüfen.

Während einer Depression zeigt sich häufig, wer ein wirklicher Freund ist. Aber sollte allerdings nicht verallgemeinert werden. Es gibt auch Freunde, die einfach nicht gut mit der Erkrankung umgehen können.

Die Symptome der Depression führen häufig zu einer Erstarrung. Es fehlt der Zugriff auf die eigene Fähigkeiten und der eigene Antrieb. Meist macht erst eine Behandlung das Leben wieder lebenswert, soziale Beziehungen wieder erfüllend.

 

 

 

Möglichkeiten der Psychotherapie bei Depressionen

 

Schluss mit dem Tabu: Depressionen können jeden Menschen treffen und sind nicht selten. Deshalb ist es an der Zeit dieses Thema zu entstigmatisieren. Auch damit die Bereitschaft steigt, sich behandeln zu lassen.

Abhilfe kann Hypnotherapie bieten. Für viele Interventionen bietet Hypnose eine erfolgreiche Basis. Viele Erfahrungen sprechen dafür, dass für die dauerhafte Auflösung das menschliche Unbewusste einzubeziehen ist. Auch wenn die auslösenden Faktoren Berücksichtigung finden, geht es in erster Linie um die Lösung. Oft sind es anfangs sehr kleine Schritte, die es ermöglichen, dass es überhaupt voran geht.

Viele Betroffene gehen über die eigenen Grenzen, bis nichts mehr geht. Sowohl für Besserung als auch die Vorbeugung ist es wichtig, die Achtsamkeit zu fördern, zu erkennen wann es besser ist vom Gas zu gehen. Nicht alle im Laufe des Lebens entwickelten Denk- und Verhaltensmuster sind dauerhaft förderlich.

Hypnosetherapie kann sich mit der medizinischen Behandlung durch Ihren Arzt ergänzen. Denken Sie bitte daran, körperliche Ursachen vorher durch einen Besuch beim Arzt zu klären und beachten Sie, vor der Terminreservierung, auch die Hinweise zu den Kontraindikationen für Hypnotherapie. An den folgenden Beschreibungen der Klassifikationen ist erkennbar, dass einige Fälle nicht für die Behandlung im angebotenen Rahmen geeignet sind.

 

 

 

Erfahrungsberichte von Betroffenen

 

Jeder Betroffene erlebt es auf ganz eigene Weise. Trotzdem ist der Wunsch verständlich, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Das gilt umso mehr, wenn es um deren Weg zur Lösung geht. Soweit Betroffene dazu bereit sind, biete ich dafür die Gelegenheit.

Auf den mehrmals im Jahr stattfindenden Informationsveranstaltungen bekommen Sie Erfahrungsberichte von ehemaligen Patienten, die dazu eingeladen werden. Wenn Sie zu einer der kommenden Veranstaltungen in Berlin eingeladen werden wollen, finden Sie die Ankündigungen auf der Startseite.

 

 

 

Klassifikation nach ICD-10

 

F32.0 Leichte depressive Episode. Der Patient fühlt sich krank und sucht ärztliche Hilfe, kann aber trotz Leistungseinbußen seinen beruflichen und privaten Pflichten noch gerecht werden, sofern es sich um Routine handelt.

F32.1 Mittelgradige depressive Episode. Berufliche oder häusliche Anforderungen können nicht mehr oder – bei Tagesschwankungen – nur noch zeitweilig bewältigt werden.

F32.2 Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. Der Patient bedarf ständiger Betreuung. Eine Klinik-Behandlung wird notwendig, wenn das nicht gewährleistet ist.

F32.3 Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen. Wie F.32.2, verbunden mit Wahngedanken, beispielsweise absurden Schuldgefühlen, Krankheitsbefürchtungen, Verarmungswahn u. a..

F32.8 Sonstige depressive Episoden

F32.9 Depressive Episode, nicht näher bezeichnet

 

 

 

Zitat

 

Unsäglich Schweres wird von mir verlangt.
Aber die Mächte, die mich so verpflichten,
sind auch bereit, mich langsam aufzurichten,
so oft mein Herz behängt mit den Gewichten
der Demut, hoch in ihren Händen hangt.

Rainer Maria Rilke

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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

Sicherheitshalber: Diese Seiten informieren Sie, wenn Sie an einer Hypnosetherapie bzw. Psychotherapie bei mir interessiert sind. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

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