Hilfe bei einer Sozialen Phobie: Symptome, Ursachen, Behandlung mit Hypnotherapie

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™bei sozialen Phobien - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Hilfe bei sozialen Phobien

 

Es ist nachvollziehbar, wenn sich Menschen in bestimmten sozialen Situationen beobachtet fühlen und sich eine gewisse Nervosität meldet. Wer allerdings unter einer sozialen Phobie (Soziophobie, Sozialphobie) leidet, erlebt in solchen Momenten oder schon dem Gedanken daran starke Angstzustände.

Was ist eine soziale Phobie (Sozialphobie), was hat es damit auf sich und was hilft?

Überblick

 

 

 

 

Soziale Phobie, Sozialphobie,

 

Angst klopfte an.
Vertrauen öffnete.
Keiner war draußen.

Chinesisches Sprichwort

 

Es ist nachvollziehbar, wenn sich Menschen in bestimmten sozialen Situationen beobachtet fühlen und sich eine gewisse Nervosität meldet. Wer allerdings unter einer sozialen Phobie (Soziophobie, Sozialphobie) leidet, erlebt in solchen Momenten oder schon dem Gedanken daran starke Angstzustände.

Soziale Phobien kommen in vielfältigen Ausprägungen vor und sind so nicht im­mer leicht erkennbar. Die Bandbreite reicht von Ängsten bezogen auf bestimmte Situationen wie öffentliches Reden bis zu generalisierten sozialen Ängsten in einer Vielzahl sozialer Situationen und sozialen Beziehungen.

 

 

 

Was ist eine soziale Phobie?

 

Es gibt viele Dinge, die aus der Ferne gesehen schrecklich, unerträglich, ungeheuerlich scheinen.
Nähert man sich ihnen, werden sie menschlich, erträglich, vertraut.
Darum sagt man, die Furcht ist größer als das Übel.

Machiavelli

 

Eine soziale Phobie (auch als Sozialphobie bezeichnet) ist eine quälende, andauernde, unrealistische, intensive oder einschränkende Angst, die in sozialen Situationen, also wenn die Betroffenen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, auftritt.

Eine soziale Phobie kann aus einer übertriebenen Reaktion auf tatsächliche Erlebnisse oder Objekte entstehen. Oft treten bei einer sozialen Phobie die unangenehmen Emotionen beziehungsweise eine Vermeidungsreaktion erstmals ohne deutliche Ankündigung auf. In den die Angst erzeugenden Situationen treten Befürchtungen wie Unfähigkeit, etwas sonst mögliches zu tun, zu versagen oder sich zu blamieren auf.

Die Betroffenen wissen meist, dass ihre Ängste unangemessen und unbegründet sind, können aber ihr Verhalten nicht steuern oder kontrollieren, was dazu führt, dass bestimmte Situationen vermieden werden.

 

 

 

Auftreten

 

Typische soziale Situationen sind:

  • Vor anderen Personen reden
  • Sprechen in der Öffentlichkeit
  • Telefonieren
  • An Aktivitäten mit anderen Menschen teilnehmen
  • Bewerbungsgespräche
  • Anderen Personen vorgestellt werden
  • Unter Beobachtung Leistungen erbringen

 

 

 

Symptome einer sozialen Phobie

 

Soziale Phobien kommen in vielfältigen Ausprägungen vor und sind so nicht im­mer leicht erkennbar. Die Bandbreite reicht von Ängsten bezogen auf bestimmte Situationen wie öffentliches Reden bis zu generalisierten sozialen Ängsten in einer Vielzahl sozialer Situationen und sozialen Beziehungen. Diese Vielgestaltigkeit macht es mitunter schwierig eine Soziale Phobie zu erkennen. Das wesentliche Merkmal Sozialer Phobien ist die Überzeugung, dass das eigene Verhalten oder körperliche Symptome von anderen Men­schen als peinlich bewertet werden.

Die Ängste kön­nen sich vor allem darauf konzentrieren, dass eigenes Verhalten als peinlich, merkwürdig, lächerlich oder als ein Versagen bewertet wird oder das Erröten, Schwitzen, Zittern oder Stottern auftritt. Betroffene können durch eine grundlegende Selbstunsicher­heit im Kontakt mit anderen Menschen und einem negativen Selbstbild massiv eingeschränkt sein. Andere Betroffene wiederum können in den meisten Lebensbereichen sozial äußerst kompetent sein.

Die Ängste können sowohl in Si­tuationen ausgelöst werden, in denen die eigenen Handlungen in Anwesenheit anderer Menschen ausgeführt, beobachtet und bewertet werden könnten, als auch in Situationen, in denen das eigene Verhalten und die Reaktionen anderer in wechselseitiger Beziehung bestehen.

Als Folge der intensiven Angst erleben Betroffene eine Vielzahl körperlicher Symptome, die kennzeichnend für ein erhöhtes Erregungsniveau des autonomen Nervensystems sind. Diese können zwar den Symptomen einer Panikstörung entsprechen; Herzklopfen, Übelkeit, Muskelanspannung, Erleben von Kontrollverlust und auch den Verlauf einer Panikattacke annehmen.

Typisch sind für die Soziale Phobie Symptome, die auch für andere Menschen wahrnehmbar sind; Zittern, Schwitzen und Erröten. Betroffene erleben diese Symptome als sehr ausgeprägt. Sie gehen davon aus, dass anderen in ihrer Umgebung diese Symptome auffallen und als Zeichen von Schwäche bewerten. Diese Überzeugung zeigt sich vor allem in Gefühlen von Angst und Scham, körperlicher Anspannung und einem ausgeprägten Vermeidungsverhalten von Situationen, in denen eine Konfrontation mit dieser negativen Bewertung befürchtet wird. Obwohl das tatsächliche Ausmaß in der Regel deutlich geringer ist, oftmals wird es sogar überhaupt nicht vom Umfeld bemerkt oder negativ bewertet, ändert dies nichts an der Eigenwahrnehmung. Negative Wahrnehmung und Interpretation steigern die Stressreaktion und setzen einen unangenehmen Kreislauf in Gang.

 

Typische Symptome sind:

  • Anspannung
  • Erröten
  • Stottern bzw. Sprechhemmung
  • Zittern
  • Kopf- oder Magenschmerzen
  • Übelkeit
  • Übergeben
  • Herzrasen
  • Beklemmungsgefühle
  • Schweißausbrüche
  • Atembeschwerden

 

Oft führen soziale Phobien zu privaten und beruflichen Problemen. In vielen Fällen kommt es zu Depressionen als Begleitsymptomatik und häufig wird Alkohol missbraucht, um die Wahrnehmung der unangenehmen Symptome zu reduzieren.

 

 

 

Soziale Phobie und ängstliche Selbstbeobachtung

 

Typisch für Betroffene einer sozialen Phobie ist eine übermäßige Beschäftigung mit der eigenen Person und der Wirkung auf andere Menschen. Das hat Einfluss auf die sozialen Situationen.

Sozialphobiker glauben, dass andere Menschen ebenfalls ständig ihre vermeintlichen Defizite und ihre an sich harmlosen, jedoch für andere wahrnehmbare körperlichen Reaktionen beobachten.

Durch die ständige ängstliche Selbstbeobachtung steigt jedoch die vegetative Anspannung, wodurch die Befürchtung verstärkt wird, als nervös zu gelten und abgelehnt zu werden. Sozialer Rückzug und der verkrampfte Versuch sich möglichst unauffällig zu verhalten verhindern positive Erfahrungen. So erfahren sie nicht, dass die Mitmenschen sie nicht im befürchteten Ausmaß beobachten bzw. kritisieren, ja oftmals trotz der vermeintlichen Schwächen schätzen.

 

 

 

Sicherheitsverhalten bei Sozialer Phobie

 

Betroffene von Sozialer Phobie entwickeln typischerweise ein Sicherheitsverhalten. Sicherheitsverhalten ist Verhalten, mit denen Betroffene verhindern wollen, dass sie negativ auffallen, sich lächerlich machen oder blamieren. Es verstärkt jedoch häufig die Ängste.

Sicherheitsverhalten verhindert, dass Betroffene die Erfahrung machen können, wie sie ohne diese Maßnahmen die Situationen erleben könnten. Das Unterlassen des Sicherheitsverhaltens ermöglicht die Erfahrung, dass beispielsweise sichtbares Erröten nicht auftritt und Gespräche ohne Irritationen ablau­fen können.

Sicherheitsverhalten verstärkt in sozialen Situationen die Selbstaufmerksam­keit. Das krampfhafte Bestreben einen guten Eindruck zu machen verstärkt die Selbst­beobachtung und erhöht dadurch die Selbstaufmerksamkeit. Durch eine verringerte Aufmerksamkeit nach außen wird es schwieriger mitzubekommen, was tatsächlich in der Situation geschieht. Durch eine erhöhte Selbstaufmerksamkeit entsteht der Eindruck im Mittel­punkt der Aufmerksamkeit anderer zu stehen und das anderen Menschen die Angstsymptome auffallen müssen.

Diese Einschätzung weicht meist sehr von der anderer Anwesender ab. Es gibt allerdings in sozia­len Situationen häufig keine klaren Hinweise darauf, welchen Eindruck jemand tatsächlich auf andere Menschen macht und so bleibt als einzige Informationsquelle die eigenen Gefühle und Interpretationen. In der Regel sind die Symptome für andere Menschen jedoch weitaus weniger sichtbar, und andere achten oft gar nicht darauf.

Als Folge der intensiven Beschäftigung mit den eigenen Gedanken und Gefühlen wird sehr viel Aufmerk­samkeit gebunden. Es bleiben keine ausreichenden Kapazitäten übrig, um angemessen auf die Anforderung einer Situation reagieren zu können; Betroffene fühlen sich überfor­dert, können nicht klar denken und machen einen ungünstigen Eindruck.

Die Konzentration auf den Körper macht das Auftreten befürchteter Symptome wahrscheinlicher. So kann beispielsweise gerade die Befürchtung zu erröten dazu führen, dass jemand tatsächlich errötet. Auch andere Symptome wie Zittern, Schwitzen und Stottern werden durch übermäßige Selbstaufmerksamkeit gefördert.

Um förderliche Erfahrungen zu machen ist es für Klienten notwendig in Angst auslösen­den Situationen die Aufmerksamkeit nach außen, auf die Situation, auf Gesprächspartner und andere Faktoren auszurichten. Es ist wichtig das Sicherheits­verhalten abzubauen, damit negative Überzeugungen wirklich überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden können. All dies ist sowohl in Trance während der Therapie, als auch im Alltag zu fördern.

 

 

 

Hilfe bei einer sozialen Phobie

 

Soziale Phobien verschwinden nicht von allein und Rückzug ist keine wirkliche Lösung. Lassen Sie sich helfen und warten Sie damit nicht unnötig lange.

Viele bewährte therapeutischen Techniken werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr krampfhafte Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen erkannt werden und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert. Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 5 bis 10 Sitzungen erforderlich.

 

 

 

Soziale Phobie und Leidensdruck

 

Einer meiner Klienten drückte es so aus; „Meine Sozialphobie ist wie ständiges Lampenfieber!“. Während manche Betroffenen einer Sozialen Phobie ihre Ängste nur in bestimmten Situationen durchleben, wie etwa in Prüfungen oder bei gesellschaftlichen Anlässen, erlebte er sie so gut wie ständig. Seine Ängste wurden so groß und so allgegenwärtig, dass ein normales Leben unmöglich wurde. Aus Furcht angeschaut oder gar angesprochen zu werden, wurden berufliche Termine, ja sogar schon eine U-Bahnfahrt oder auch das Einkaufen im Supermarkt zum Horrortrip. Als Ausweg tat er, was viele Betroffene tun; er schottete sich von der Außenwelt ab. Erst die damit verbundenen Einschränkungen und der Leidensdruck führten zu weiteren therapeutischen Schritten. Rückzug ist keine Lösung, so verlockend es erscheinen mag der Angst aus dem Weg zu gehen. Dann findet das Leben ohne eigene Mitwirkung statt und das wäre schade.

 

 

 

Unterschiede zwischen Sozialphobie und Agoraphobie mit Panikstörung

 

Sozialphobiker können sich vor denselben Situationen wie Agoraphobiker fürchten. Doch die Gründe sind andere; es geht Sozialphobikern um die unerträgliche soziale Aufmerksamkeit und Bewertung ihrer Person.

Sozialphobiker fürchten körperliche Symptome angesichts sozialer Situationen. Bei einer Agoraphobie mit Panikstörung fürchten die Betroffenen um ihre körperliche Unversehrtheit, während es bei einer sozialen Phobie um das soziale Ansehen geht.

Eine Unterscheidung zwischen Sozialphobie und Agoraphobie mit Panikstörung ist auch durch die wesentlichen  Symptome möglich. Sozialphobiker fürchten in stärkerem Ausmaß sichtbare Symptome wie Erröten, Schwitzen oder Zittern.

Agoraphobiker mit und ohne Panikattacken fürchten eher bedrohlich erscheinende körperliche Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Brustschmerzen, geistigen Kontrollverlust, Einengung der Bewegungsfreiheit und den Verlust von Personen, Situationen oder Objekten, die Sicherheit geben.

 

 

 

Klassifikation

 

a. Klassifikation nach ICD-10

 

F40.1 Soziale Phobien

 

 

b. Soziale Phobie in der DSM-IV-TR

 

Das amerikanische psychiatrische Diagnoseschema DSM-IV-TR unterscheidet zwei Arten von sozialer Phobie.

 

Spezifische Sozialphobie (Sozialphobie vom Leistungstyp)

 

Angst vor bestimmten sozialen Situationen, in denen eine Leistung im weitesten Sinn zu erbringen ist. Beispiele für solche Situationen sind Prüfungen, Vorträge, Präsentationen, gemeinsames Essen, sportliche Leistungen sowie schulische, akademische, berufliche oder künstlerische Präsentationen.

 

 

Generalisierte Sozialphobie (Soziale Angststörung)

 

Die Angst vor vielen sozialen Situationen, sowohl vor Leistungssituationen und vor ganz normalen sozialen Interaktionen wie beispielsweise Gesprächen und Kontakten mit dem anderen Geschlecht. Es bestehen mangelnde soziale Fertigkeiten und eine allgemeine soziale Unsicherheit oder die an sich vorhandenen sozialen Fertigkeiten werden aus Angst vor den Reaktionen der anderen nicht wirksam eingesetzt.

Wie Sie leichter entscheiden können, sich helfen zu lassen

 

Denken Sie darüber nach, ob Sie professionelle Hilfe benötigen, um sich zu erholen? Sie könnten das Gefühl haben, dass Sie selbst in der Lage sein sollten, alleine mit den Dingen umzugehen, oder dass das Gespräch mit jemandem bedeutet, dass Sie keine starke Persönlichkeit sind. Sie könnten besorgt sein, dass das Sprechen über Ihr Thema während der Behandlung Ihre Symptome verschlimmert. Es ist wichtig all das zu klären.

Ein guter Therapeut lässt Sie das Tempo der Behandlung wählen und zwingt Sie nicht, Dinge zu besprechen, für die Sie nicht bereit sind. Emotionale Stärke beinhaltet, selbständig zu lernen und wissen, wie und wann Unterstützung hilfreich ist.

Eine der besten Möglichkeiten, um herauszufinden, ob Hilfe gut für Sie ist, ist zu überlegen, wie stark Ihre Symptome Ihren Alltag beeinträchtigen. Haben Sie Einschränkungen im Privatleben, bei der Arbeit? Können Sie sich konzentrieren? Ist es leicht für Sie erfüllende Beziehungen zu Menschen aufzubauen und zu pflegen? Genießen Sie Ihr Leben? Gibt es in Ihnen ein Gefühl, Ihr Leben könnte erfüllender sein?

 

 

 

Von wem helfen lassen?

 

Am einfachsten haben Sie es, wenn Sie jemanden kennen, dem ich schon helfen konnte. Dann erfahren Sie aus erster Hand, was Sie erwartet. Wenn das nicht der Fall ist, finden Sie auf diesen Seiten Informationen, die es Ihnen leichter machen sich einen Eindruck von mir zu machen. Vertrauen ist wichtig und deshalb setze ich auf Transparenz.

Selbsthypnose

 

Wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.

Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.

Terminreservierung  

 

Bitte lesen Sie vor Ihrer Terminreservierung die wichtigen Informationen mit den Hinweisen zu den Kontraindikationen für Psychotherapie mit Hypnotherapie. Reservieren Sie nur dann Termine, wenn Sie mit den auf diesen Seiten veröffentlichten genannten Voraussetzungen einverstanden sind. Grundlegende Fragen habe ich hier für Sie beantwortet. Für den Erfolg Ihrer Behandlung sind diese Informationen von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie das anspricht, dann freue ich mich auf intensive Sitzungen mit Ihnen. Gut informiert können wir uns gezielt Ihnen und Ihrem Anliegen widmen.

Für Ihre Terminvereinbarung können Sie den Kontakt vorzugsweise per E-Mail mail@noack-hypnose.de oder mittels Kontaktformular (Datenschutz) sowie per Telefon 030 – 864 213 69 aufnehmen. Im Anschluss erhalten Sie dann eine Bestätigung Ihrer Vorreservierung per E-Mail. In dieser Antwortmail finden Sie die Hinweise für die erste Sitzung. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Sollten Sie keine Antwort erhalten, dann könnte es daran liegen, dass eine Mail im Spamfilter gelandet ist. In einem solchen Fall rufen Sie bitte nochmals an.

Es sind nur wenige Praxisstunden verfügbar und die wollen gut genutzt werden. Das Honorar für einzelne Sitzungsstunden ist deshalb stets mittels Überweisung vollständig mit Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor Treffen zu begleichen. Details dazu sende ich Ihnen per Mail, damit Sie auch hier gut informiert sind.

Weshalb spätestens 7 Tage vorher? Termine, die nicht sieben Tage vorher mit Zahlungseingang bestätigt worden sind, fallen auffällig häufiger aus. Und die wiederholten Nachfragen nehmen sehr viele Zeit in Anspruch. Ich stehe deswegen gerade vor der Entscheidung, ob und wie ich die Honorare entweder deutlich anpasse, um das aufzufangen oder die Organisation konsequent so zu gestalten, dass es für alle Beteiligten fair ist. Aus diesem Grund biete ich auch testweise zwei Optionen hinsichtlich der Terminverschiebung bei den Honoraren an.

Es stehen hier in der Woche maximal 20 Stunden für Psychotherapie zur Verfügung und jeder ausgefallene Termin bedeutet für Betroffene, dass sie meine Hilfe nicht in Anspruch nehmen können. Ich verstehe, wenn es anders für Sie angenehmer wäre, doch ist diese Lösung für alle Beteiligten die fairste.

Sie können bei zeitnahen Terminen Echtzeitüberweisung (kostet bei der Sparkasse Berlin wenige Cent) nutzen und die Überweisung benötigt wenige Minuten oder wir vereinbaren einen Termin mit entsprechendem Vorlauf.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und freue mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Wer Ihnen dieses Angebot macht

Seit rund zwei Jahrzehnten bin ich auf den Bereich Ängste und Angststörungen spezialisiert. Rund 20 Stunden in der Woche begleite ich Menschen dabei, sich von ihren Einschränkungen zu lösen und dadurch mehr Lebensqualität zu gewinnen. Wie es dazu gekommen ist und was es über mich zu wissen gibt erfahren Sie hier in meinem Profil. Und ja, Therapie ist eine sehr persönliche Angelegenheit: Weil es sich um eine sehr intensive Zusammenarbeit handelt, können Sie sich so schon vorab ein Bild von mir machen.

Die Sitzungen werden wahlweise in Deutsch oder in Englisch durchgeführt.

Sie sind nicht in Berlin bzw. wünschen sich eine Alternative zum Praxisbesuch?

 

Sie sind nicht in Berlin oder wollen bzw. können aus anderen Gründen nicht in die Praxis kommen? Dann lohnt es sich die folgenden Informationen zu den Optionen zu lesen:

 

 

a. Anreise

 

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an aufeinander folgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quellen zusätzlichen Drucks sind im Interesse des Therapieerfolgs zu vermeiden.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Anreise.

 

 

 

b. Onlinesitzungen

 

Manchmal ist ein persönliches Treffen nicht möglich. In solchen Fällen ist eine Telefonsitzung oder eine Sitzung mit Videounterstützung über das Internet eine Alternative oder Ergänzung. Seit vielen Jahren nutze ich dieses Setting und viele Klienten haben damit sehr gute Erfolge erzielt. Die Erfahrungen machen es leicht auch auf diesem Weg sehr intensive Sitzungen zu realisieren. Sie sind flexibler und können auch sehr zeitnah meine Unterstützung nutzen. Es gelten aktuell reduzierte Honorare für solche Sitzungen.

Auch hinsichtlich des Coronavirus sind Sie auf der sicheren Seite. Das ist übrigens auch eine Option, falls Sie einmal überraschend verhindert sein sollten.

Was kostet Hypnotherapie?

 

Häufig wird gefragt, „was kostet Hypnose?“, beziehungsweise „Wie lange dauert Hypnotherapie bei Angststörungen normalerweise?“

So verständlich diese Frage ist, sie unterstellt, dass Erfahrungen mit bisherigen Therapieverläufen sich auf unterschiedliche Menschen übertragen lassen. Was ich als Antwort auf solche Fragen anbieten kann, sind Vergleiche, mit früheren Patienten und ähnlichen Beschreibungen.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar und der Dauer für die Psychotherapie mit Hypnosetherapie.

 

Es kommt der Tag, der alles lösen wird.

Friedrich von Schiller

 

 

 

Honorar für Psychotherapie

 

Zu den wesentlichen organisatorischen Fragen vor der Terminreservierung gehören die Kosten. Die Honorare je Sitzungsstunde Psychotherapie (60 Minuten) für Termine während der Geschäftszeiten von Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 18:00 Uhr:

  • A. Honorar bei Sitzungen per Telefon oder online mit Videounterstützung 153,- Euro.
  • B. Honorar bei Sitzungen in der Praxis (bitte die Regeln aufgrund Covid-19 beachten, Details per E-Mail) 199,- Euro.
  • C. Die genannten Optionen plus kurzfristigere Terminänderungen* einmalig bis zu 24 Stunden vorher zuzüglich 35,- Euro.

Die Honorare für Psychotherapie sind nach § 4 Nr. 14 a) UStG von der Umsatzsteuer befreit.

Die erste Sitzung dauert üblicherweise 90 Minuten.

Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten (Montag bis Donnerstag von 10:00 bis 18:00 Uhr) erhebe ich einen Aufschlag von 35 %.

Ist meine Anreise und Übernachtung erforderlich, stelle ich den Aufwand nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung in Rechnung.

*Verschiebung von Terminen: Bei Stundenhonorar A. und B. können Sitzungen mit einer Dauer von bis zu 120 Minuten bis zu 72 Stunden vorher einmalig verschoben werden, längere Sitzungen oder mehr als 120 Minuten innerhalb von 7 Tagen mindestens 14 Tage vorher. Sie werden sonst voll in Rechnung gestellt. Bei Option C. sind Terminänderungen einmalig bis zu 24 Stunden vorher möglich.

Zahlungsweise: Das Honorar ist stets mittels Überweisung vollständig mit Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor einem Termin zu begleichen. Details dazu sende ich Ihnen per Mail, damit Sie auch hier gut informiert sind.

Rücktrittsrecht: Erfolgt die Anmeldung durch Verbraucher für eine Veranstaltung per Telefon, Brief, E-Mail oder Onlineformular gelten die Bestimmungen des Fernabsatzgesetzes. Liegt der vorgesehene Beginn der Veranstaltung zum Zeitpunkt der Anmeldung innerhalb der Rücktrittsfrist nach Fernabsatzgesetz, so gilt die Anmeldung als Aufforderung, die Dienstleistung bereits innerhalb der Widerrufsfrist zu beginnen. Sie haben das Recht, ohne Angabe von Gründen, einen Leistungs-Auftrag/-Termin zu widerrufen. Dies ist innerhalb von 14 Tagen nach Beauftragung telefonisch und schriftlich möglich.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und andere Versicherer

 

Das Honorar wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Kassen (Hinweise) getragen. Informieren Sie sich bitte bei Ihrem Versicherer über die Bedingungen. Klären Sie dies bitte schon im Vorfeld. Sie erhalten von mir eine Rechnung mit einer Klassifizierung nach ICD-10.

 

 

 

Therapiedauer / Anzahl der Sitzungen

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein.

Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten. Bei Angststörungen sehe ich Klienten meist für 3 bis 8 Sitzungen. Häufig lässt sich das durch die Patienten nach den ersten Sitzungen selbst schon einschätzen. Ich werde Ihnen dann auch eine Einschätzung aufgrund bisheriger Erfahrungen geben.

Meist sehe ich Klienten mit Angststörungen anfangs in wöchentlichen Sitzungen. So kann in kurzer Zeit sehr intensiv gearbeitet und Besserung erreicht werden. Manche Klienten benötigen nur eine geringe Anzahl von Sitzungen und andere kommen mehrere Monate zur Therapie.

Die Dauer wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einflussfaktoren sind beispielsweise die eingesetzten Techniken, die Fähigkeiten des Therapeuten, die Art der Angststörung und die Persönlichkeit des Patienten.

Je länger eine Angststörung besteht, desto hartnäckiger ist mitunter ihre Auflösung. Wobei dieser Zusammenhang sich in meiner Praxis nicht oft im allgemein erwarteten Umfang bestätigt.

Tatsächlich erschwerende Faktoren sind schwierige Lebensumstände und weitere Einschränkungen, die sich negativ bemerkbar machen können. Manche Umstände wollen parallel bearbeitet werden. Zeitliche und finanzielle Einschränkungen können ebenfalls die Dauer beeinflussen. Jegliche Form von Druck gilt es soweit möglich aufzulösen.

 

 

Einfluss der therapeutischen Kooperation auf die Therapiedauer

 

Einen guten Indikator für die Wirksamkeit liefert die Qualität der Zusammenarbeit, die sich spätestens nach der zweiten Sitzung einstellt. Dadurch wird der zu erwartende Umfang meist erstmals einschätzbar. Stimmt die Chemie zwischen Therapeut und Klient, dann macht sich das sehr förderlich bemerkbar. Wenn Sie sich schon mal mein Profil als Therapeut ansehen, können Sie sich vorab einen ersten Eindruck machen.

Vorbereitung auf die erste Sitzung

 

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Empfehlungen, wie Sie sich auf Ihre erste Sitzung mit mir vorbereiten können. Bei dieser Gelegenheit bekommen Sie auch einen Überblick darüber, welche Regeln im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bei Praxisterminen oder Onlinesitzungen zu berücksichtigen sind.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. In der ersten Sitzung beginnen wir mit der Anamnese und schaffen die Voraussetzungen für eine intensive Zusammenarbeit. Sobald Sie bereit dafür sind, gehen wir ans Werk. Sie geben die Geschwindigkeit vor. Meist erhalten Sie Empfehlungen, mit denen Sie die gemeinsame Arbeit auch außerhalb der Sitzungstermine ergänzen und fördern können. Entscheidend ist, dass Sie sich nicht nur in der Sitzung, sondern auch im Alltag besser fühlen. Umso besser wir zusammenarbeiten, desto schneller mache ich mich als Ihr Therapeut überflüssig. Gut so!

Fragen Sie mich ruhig persönlich  

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich vorzugsweise per E-Mail (mail@noack-hypnose.de) und diesem Kontaktformular (Datenschutz). Für spezielle Fragen: Telefon 030 / 864 213 69, Mobil 01577 / 704 53 56. Telefonisch bin ich von montags bis donnerstags am ehesten in der Zeit von 9:30 Uhr bis 18:30 Uhr zu sprechen. Wenn ich gerade im Einsatz sein sollte, hinterlassen Sie einfach eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück.

Bitte lesen Sie vorher die entsprechenden organisatorischen Hinweise (Honorare, Dauer, Kostenübernahme durch Versicherer, Kontraindikationen etc.). Häufige Fragen beantworte ich schon auf den Seiten.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Sicherheitshalber

 

Bitte lesen Sie vor der Kontaktaufnahme die ausführlichen Informationen zu Honorar, Buchung, Kontraindikationen und die Antworten auf häufige Fragen. Gerne kläre ich dann mit Ihnen Ihre speziellen Fragen in einem kostenlosen telefonischen Vorgespräch.

Diese Seiten informieren Sie, wenn Sie an einer Hypnosetherapie bzw. Psychotherapie bei mir interessiert sind. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, noch Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Bei Fragen zu hypnotherapeutischen Sitzungen mit mir, scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.

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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 18. März 2021
K: CNA
Ü:
#A4876
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