Panikstörung: Ursachen, Symptome, Behandlung

Behandlung von Panikstörungen mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Panikstörung: Ursachen, Symptome, Behandlung

Überblick Panikstörungen

 

 

 

 

Was ist eine Panikstörung?

 

Die Angst einer weiteren, unkontrollierbar erscheinenden Panikattacke ausgeliefert zu sein, führt zu einer starken Erwartungsangst. Menschen mit Panikstörungen richten daher ihre Aufmerksamkeit auf körperlich-vegetative Funktionen, die sie ängstlich beobachten. Dieser Fokus sorgt dafür das selbst kleinere Hinweise sich hoch schwingen und immer intensiver wahrgenommen werden.

Die anfänglichen Hinweise können ganz verschiedenartige Ursachen haben. Betroffene fühlen sich davon derart bedroht, dass sich diese Verstärkung verselbstständigt. Häufig sind es heftige physiologische Empfindungen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel, Engegefühl in der Brust, Hyperventilation, Herzrasen und Zittern. Die psychischen Symptome reichen von Derealisations- bzw. Depersonalisationsempfindungen, Angstgedanken bis hin zu Todesängsten.

Panikpatienten ohne Agoraphobie haben anfangs oft nicht das Gefühl, unter Ängsten zu leiden, außer der vor Panikattacken. Sie halten es für ein körperliches Problem und suchen Hilfe bei Medizinern. Doch selbst umfangreiche Untersuchungen bringen selten oder nur kurzfristig eine Beruhigung. Manche Betroffene meinen, durch die Diagnose Panikstörung etwas Entlastung zu erfahren.

Das wiederholte Erleben einer Panikattacke bringt Menschen mit existenziellen Fragen und Ängsten in Berührung. Vorher als selbstverständlich betrachtete Dinge verändern sich, das Urvertrauen geht verloren. Die übertriebene Vorsicht verändert Wahrnehmung, Denken und Handeln. Daraus entwickelt sich dann ein extremes Sicherheitsbedürfnis. Betroffene sind risikoscheu, meiden zunehmend Situationen, die sie vorher bewältigten. Es werden verschiedenste Schutzvorkehrungen getroffen, um sich vor jedem erdenklichen Risiko, jedem Auslöser einer Panikattacke zu schützen. Dies führt jedoch dazu, weiter die Ängste zu festigen.

Panikpatienten erlebt häufig Panikattacken im Schlaf. Einige entwickeln daher eine Angst vor dem Einschlafen, manche zögern den Schlaf so weit wie möglich hinaus.

Auch die Panikstörung, bei der Ängste zu weiteren Panikattacken führen, zählt zu den Angststörungen. Die Dauer der Panikattacken liegt bei mehreren Minuten, kann aber auch länger anhalten. Erst bei einem häufigeren Auftreten (mehrmals im Monat) und einer sich einstellenden Angst vor der Angst, die den Alltag beeinträchtigt, wird von einer Panikstörung gesprochen.

 

 

 

Hilfe bei einer Panikstörung

 

Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig. Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.

Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen für die Angst vor dem Auto fahren erkannt werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. 

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 6 bis 12 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

 

Bedürfnis nach Beruhigung durch andere Menschen

 

Besondere Beachtung bei Panikstörungen benötigt das Bedürfnis von Betroffenen nach Beruhigung und Unterstützung durch andere Menschen.

Gerade Menschen mit Panikstörung und Agoraphobie suchen sich aufgrund ihrer Ängste und Unsicherheit gerne die Hilfe anderer Menschen. So gut es ist, sich temporäre Unterstützung zu suchen, so schnell kann zu Abhängigkeiten führen. Ärzte, Therapeuten und andere Bezugspersonen werden als überschätzte Sicherheitsgarantien empfunden. Hier besteht die Gefahr, von diesen Kontakten abhängig zu werden, anstatt die eigene Autonomie zu pflegen. Das kann den Erfolg einer Psychotherapie beeinträchtigen, weil mit deren Beendigung auch die vertraute Sicherheit verloren gehen würde und deswegen häufiger das Bestreben entwickelt wird, ein Ende des therapeutischen Verhältnisses bewusst oder unbewusst zu verhindern. Deswegen ist es wichtig die Eigenständigkeit des Klienten zu fördern.

 

 

 

Panikstörung und Erwartungsangst

 

Betroffene einer Panikstörung leben in einer ängstlichen Erwartung, die sie geistig und körperlich weitgehend in Anspruch nimmt. Die Erwartungsangst wird dadurch oft zur Hauptursache für massive Beeinträchtigungen der Lebensqualität, der Lebensgestaltung.

 

Formen der Erwartungangst:

  • Erwartungsangst hinsichtlich typischer oder atypischer Symptome einer Panikattacke.
  • Ständige generelle Alarmbereitschaft, verbunden mit dem Gefühl der Unsicherheit, der Unfähigkeit oder der Bedrohung der physischen bzw. psychischen Integrität.

 

 

 

 

Kategorisierung

 

Panikstörungen werden in der ICD-10 als F41.0 Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) kategorisiert.

 

 

 

Informationen für Betroffene und Angehörige

 

Logo-Hypnobalancing-Berlin

NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
Psychotherapie mit Hypnose bei Ängsten und Angststörungen
Budapester Straße 39
10787 Berlin-Charlottenburg
(Charlottenburg, Schöneberg, Mitte treffen hier zusammen)

Tel. 030 - 864 213 69
mail@noack-hypnose.de

www.noack-hypnose.de

 

Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

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