Panikstörung: Aufklärung, Tipps, Hilfe in Berlin & online
Behandlung von Panikstörungen mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und TraumataAntworten auf häufige Fragen
Was ist eine Panikstörung?
Eine Panikattacke ist eine plötzliche Phase intensiver Angst, die schwere körperliche Reaktionen auslöst, ohne dass eine wirkliche Gefahr oder eine offensichtliche Ursache besteht.
Was verursacht eine Panikstörung?
Zu den Faktoren, die das Risiko, Panikattacken oder eine Panikstörung zu entwickeln, erhöhen können, gehören:
- Panikattacken oder eine Panikstörung in der Familie.
- Intensiver Belastungen, wie beispielsweise der Tod oder eine schwere Krankheit eines geliebten Menschen.
- Ein traumatisches Ereignis, wie ein sexueller Übergriff oder ein schwerer Unfall.
Wie fühlt sich eine Panikstörung an?
Eine Panikattacke ist ein Gefühl der plötzlichen und intensiven Angst. Typisch für Panikattacken sind körperliche Symptome wie Zittern, Orientierungslosigkeit, Übelkeit, schnelles, unregelmäßiges Herzklopfen, Mundtrockenheit, Atemnot, Schwitzen und Schwindelgefühl. Die Symptome einer Panikattacke sind nicht gefährlich, können aber sehr beängstigend sein und zu Todesängsten führen.
Wie lange dauert eine Panikattacke?
Die meisten Panikattacken dauern zwischen 5 und 20 Minuten. Betroffene berichten, dass sie bis zu einer Stunde dauern können.
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Hypnobalancing™ bei Panikstörungen
Herzrasen, Schweißausbrüche und Erstickungsgefühle sind typische Symptome einer Panikstörung. Betroffene überfällt intensive Angst. Viele sind überzeugt, dass eine bedrohliche körperliche Ursache die Beschwerden auslöst und geraten in Todesangst. Hypnotherapie und Hypnobalancing™ bei Panikstörungen
Überblick
- Was ist eine Panikstörung?
- Behandlung von Panikstörungen
- Bedürfnis nach Beruhigung durch andere Menschen
- Erwartungsangst
- Kategorisierung
- Informationen für Betroffene und Angehörige
- Wer Ihnen dieses Angebot macht
- Sie sind nicht in Berlin, bzw. wollen eine Alternative zum Praxisbesuch?
- Terminvereinbarung
- Vorbereitung auf die erste Sitzung
- Die erste Sitzung
- Therapiedauer
- Sicherheitshalber
Was ist eine Panikstörung?
Die Angst einer weiteren, unkontrollierbar erscheinenden Panikattacke ausgeliefert zu sein, führt zu einer starken Erwartungsangst. Menschen mit Panikstörungen richten daher ihre Aufmerksamkeit auf körperlich-vegetative Funktionen, die sie ängstlich beobachten. Dieser Fokus sorgt dafür, dass selbst kleinere Hinweise sich hochschwingen und immer intensiver wahrgenommen werden.
Die anfänglichen Hinweise können ganz verschiedenartige Ursachen haben. Betroffene fühlen sich davon derart bedroht, dass sich diese Verstärkung verselbstständigt. Häufig sind es heftige physiologische Empfindungen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel, Engegefühl in der Brust, Hyperventilation, Herzrasen und Zittern. Die psychischen Symptome reichen von Derealisations- bzw. Depersonalisationsempfindungen, Angstgedanken bis hin zu Todesängsten.
Panikpatienten ohne Agoraphobie haben anfangs oft nicht das Gefühl, unter Ängsten zu leiden, außer der vor Panikattacken. Sie halten es für ein körperliches Problem und suchen Hilfe bei Medizinern. Doch selbst umfangreiche Untersuchungen bringen selten oder nur kurzfristig eine Beruhigung. Manche Betroffene meinen, durch die Diagnose Panikstörung etwas Entlastung zu erfahren.
Das wiederholte Erleben einer Panikattacke bringt Menschen mit existenziellen Fragen und Ängsten in Berührung. Vorher als selbstverständlich betrachtete Dinge verändern sich, das Urvertrauen geht verloren. Die übertriebene Vorsicht verändert Wahrnehmung, Denken und Handeln. Daraus entwickelt sich dann ein extremes Sicherheitsbedürfnis. Betroffene sind risikoscheu, meiden zunehmend Situationen, die sie vorher bewältigten. Es werden verschiedenste Schutzvorkehrungen getroffen, um sich vor jedem erdenklichen Risiko, jedem Auslöser einer Panikattacke zu schützen. Dies führt jedoch dazu, weiter die Ängste zu festigen.
Panikpatienten erlebt häufig Panikattacken im Schlaf. Einige entwickeln daher eine Angst vor dem Einschlafen, manche zögern den Schlaf so weit wie möglich hinaus.
Auch die Panikstörung, bei der Ängste zu weiteren Panikattacken führen, zählt zu den Angststörungen. Die Dauer der Panikattacken liegt bei mehreren Minuten, kann aber auch länger anhalten. Erst bei einem häufigeren Auftreten (mehrmals im Monat) und einer sich einstellenden Angst vor der Angst, die den Alltag beeinträchtigt, wird von einer Panikstörung gesprochen.
Hilfe bei einer Panikstörung
Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig. Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.
Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.
Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert werden.
Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.
Klient:innen fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein.
Förderung der Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist
Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.
Anzahl erforderlicher Sitzungen
Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klient:innen sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 6 bis 12 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der dritten Sitzung selbst einschätzen.
Bedürfnis nach Beruhigung durch andere Menschen
Besondere Beachtung bei Panikstörungen benötigt das Bedürfnis von Betroffenen nach Beruhigung und Unterstützung durch andere Menschen.
Gerade Menschen mit Panikstörung und Agoraphobie suchen sich aufgrund ihrer Ängste und Unsicherheit gerne die Hilfe anderer Menschen. So gut es ist, sich temporäre Unterstützung zu suchen, so schnell kann zu Abhängigkeiten führen. Ärzte, Therapeuten und andere Bezugspersonen werden als überschätzte Sicherheitsgarantien empfunden. Hier besteht die Gefahr, von diesen Kontakten abhängig zu werden, anstatt die eigene Autonomie zu pflegen. Das kann den Erfolg einer Psychotherapie beeinträchtigen, weil mit deren Beendigung auch die vertraute Sicherheit verloren gehen würde und deswegen häufiger das Bestreben entwickelt wird, ein Ende des therapeutischen Verhältnisses bewusst oder unbewusst zu verhindern. Deswegen ist es wichtig, die Eigenständigkeit des Klienten zu fördern.
Panikstörung und Erwartungsangst
Betroffene einer Panikstörung leben in einer ängstlichen Erwartung, die sie geistig und körperlich weitgehend in Anspruch nimmt. Die Erwartungsangst wird dadurch oft zur Hauptursache für massive Beeinträchtigungen der Lebensqualität, der Lebensgestaltung.
Formen der Erwartungsangst:
- Erwartungsangst hinsichtlich typischer oder atypischer Symptome einer Panikattacke.
- Ständige generelle Alarmbereitschaft, verbunden mit dem Gefühl der Unsicherheit, der Unfähigkeit oder der Bedrohung der physischen bzw. psychischen Integrität.
Kategorisierung
Panikstörungen werden in der ICD-10 als F41.0 Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) kategorisiert.
Wer Sie begleitet
Mein Name ist Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.
Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?
Ein persönlicher Eindruck
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.
In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.
Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren
Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.
Transparenz zum therapeutischen Rahmen
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?
Integrative Psychotherapie bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen – online und in Berlin
Transparente Rahmenbedingungen schaffen eine gute Grundlage für therapeutische Zusammenarbeit.
Hier finden Sie die Honorare, Informationen zur Sitzungsdauer, zur möglichen Anzahl der Sitzungen sowie zu Zahlung und Terminvereinbarung.
Honorar für therapeutische Sitzungen
Die folgenden Honorare gelten während meiner regulären Geschäftszeiten:
Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr
Online-Sitzungen und telefonische Sitzungen
60 Minuten: 179 Euro
90 Minuten: 268,50 Euro
Online-Sitzungen bilden meinen regulären therapeutischen Rahmen.
Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und lassen sich gut mit dem Alltag verbinden. Viele therapeutische Impulse können anschließend unmittelbar dort weiterwirken, wo Ihr tägliches Leben stattfindet.
Sitzungen in der Praxis in Berlin
60 Minuten: 229 Euro
90 Minuten: 343,50 Euro
Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen als zusätzliches Format zur Verfügung.
Welche Sitzungsdauer ist sinnvoll?
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, Ihre Situation und Ihre Ziele kennenzulernen, Zusammenhänge einzuordnen und bereits erste therapeutische Schritte zu gehen.
Auch im weiteren Verlauf sind 90 Minuten für viele Anliegen ein hilfreicher Rahmen.
Je nach Thema, Entwicklung und therapeutischem Prozess können Sitzungen von 60 Minuten ebenso sinnvoll sein.
Optionales therapeutisches Vorgespräch
Für eine gezielte Indikations- und Rahmenklärung kann ein telefonisches Vorgespräch vereinbart werden.
Dauer: bis zu 30 Minuten
Honorar: 45 Euro
Das Gespräch dient dazu, Ihr Anliegen und wichtige Voraussetzungen einzuordnen und den passenden therapeutischen Rahmen zu klären.
Die therapeutische Arbeit beginnt in den regulären Sitzungen.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Jeder therapeutische Prozess entwickelt sich individuell.
Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig einen Rahmen von ungefähr drei bis acht Sitzungen. Bei manchen Anliegen zeigen sich wesentliche Veränderungen bereits früh. Andere Themen profitieren von einem längeren Prozess oder größeren Abständen zwischen den Sitzungen.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut erkennen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.
Mein Anspruch dabei ist:
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Therapie darf zielgerichtet sein. Gleichzeitig bekommt der Prozess den Raum und das Tempo, das zu Ihnen und Ihrer Situation passt.
Was den therapeutischen Verlauf beeinflusst
Die Dauer der Zusammenarbeit wird unter anderem beeinflusst durch:
- Ihr Anliegen und Ihre Ziele
- die Intensität und Dauer der bisherigen Belastung
- Ihre aktuelle Lebenssituation
- vorhandene Ressourcen
- bisherige therapeutische Erfahrungen
- die Qualität unserer Zusammenarbeit
- Ihre Möglichkeiten, therapeutische Impulse im Alltag aufzugreifen
- die Erfahrungen und Veränderungen zwischen den Sitzungen
Gerade die Zeit zwischen den Terminen kann wertvoll sein.
Neue Perspektiven, Übungen und Erfahrungen dürfen sich im Alltag entwickeln und zunehmend selbstverständlich werden.
Aus therapeutischen Impulsen entsteht auf diese Weise gelebte Veränderung.
Die therapeutische Zusammenarbeit
Therapie ist für mich eine aktive Zusammenarbeit.
Sie bringen Ihre Erfahrungen, Ziele und Wahrnehmungen mit.
Ich bringe meine therapeutische Erfahrung, unterschiedliche Zugänge und einen klaren Blick auf den Prozess ein.
Besonders hilfreich ist es, wenn Sie neue Perspektiven mit Interesse prüfen, Erfahrungen auf sich wirken lassen und therapeutische Impulse auch zwischen den Sitzungen aufgreifen.
So kann Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen.
Zahlung
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Für Folgesitzungen ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Alle Zahlungsinformationen erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail.
So kennen Sie die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen bereits vor dem jeweiligen Termin.
Verbindliche Terminplanung
Ein vereinbarter Termin reserviert die entsprechende Zeit ausschließlich für Sie.
Für reguläre Termine bis zu einer Dauer von 120 Minuten ist eine einmalige Terminverschiebung bis 72 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag einschließlich der jeweiligen Uhrzeit.
Für spätere Änderungen oder versäumte Termine wird die reservierte Zeit entsprechend der getroffenen Vereinbarung berechnet.
Für längere Termine und Terminblöcke gelten individuell vereinbarte Rahmenbedingungen.
Die konkreten Informationen erhalten Sie im Zusammenhang mit Ihrer Terminvereinbarung schriftlich.
Termine mit erhöhter Flexibilität
Falls Ihnen eine kurzfristigere Terminänderung wichtig ist, können Sie bereits bei der Vereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.
Der Aufpreis beträgt:
45 Euro je Sitzung
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Diese Option kann besonders hilfreich sein, wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation eine größere terminliche Beweglichkeit erfordert.
Termine außerhalb der regulären Zeiten
Termine außerhalb meiner regulären Geschäftszeiten sowie Termine an Wochenenden und Feiertagen können nach Vereinbarung angeboten werden.
Hierfür gilt ein Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.
Wenn für einen Termin zusätzliche Reise- oder Übernachtungszeiten erforderlich sind, vereinbaren wir den entsprechenden Rahmen und das Honorar vorab schriftlich.
Krankenkasse, private Krankenversicherung und Beihilfe
Die therapeutischen Sitzungen werden grundsätzlich als Selbstzahlerleistung vereinbart.
Je nach persönlichem Vertrag können private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungeneine Erstattung vorsehen.
Wenn Sie eine Erstattung nutzen möchten, klären Sie die Bedingungen am besten vor Beginn der Zusammenarbeit direkt mit Ihrem Versicherer beziehungsweise Ihrer Beihilfestelle.
Sie erhalten für die therapeutischen Leistungen eine Rechnung.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite:
Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen
Umsatzsteuer
Psychotherapeutische Heilbehandlungen werden bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen umsatzsteuerfrei berechnet.
Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben.
Online oder Praxis?
Für viele therapeutische Anliegen bietet die Online-Sitzung einen sehr guten Rahmen.
Sie können aus Ihrer vertrauten Umgebung teilnehmen, sparen Anfahrtszeit und können therapeutische Erfahrungen anschließend unmittelbar in Ihren Alltag übertragen.
Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen ebenfalls zur Verfügung.
Gemeinsam können wir den Rahmen wählen, der zu Ihrem Anliegen und Ihrer Situation passt.
Der nächste Schritt
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Je konkreter Sie Ihr Anliegen und Ihr gewünschtes Ziel beschreiben, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.
Sie können dort auch angeben:
- ob Sie eine Online-Sitzung oder einen Termin in Berlin bevorzugen
- welche Zeiten für Sie gut passen
- ob Sie die persönliche Ansprache mit Sie oder Du wünschen
So kann die therapeutische Zusammenarbeit bereits mit einem klaren und gut vorbereiteten Rahmen beginnen.
Wenn meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Fragen Sie mich gerne persönlich
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.
Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.
Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.
Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.
Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.
Während der therapeutischen Zusammenarbeit
Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.
Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.
Kontakt und Terminvereinbarung
Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.
Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.
Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Nachricht
Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.
Anmerkungen:
In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.
Vorbereitung auf die erste Sitzung
Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Hinweise, wie Sie sich auf die erste Sitzung vorbereiten können.
Dazu gehören Informationen zum Ablauf, zur Zahlung, zum organisatorischen Rahmen und – falls erforderlich – aktuelle Hinweise zu Praxisbesuchen, Online-Sitzungen oder besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen.
Sie dürfen Ihr Anliegen in einfachen Worten beschreiben. Es reicht, wenn Sie mitbringen, was Sie aktuell belastet, was Sie sich wünschen und was Sie bereits versucht haben.
Hilfreich kann es sein, sich vorab einige Fragen zu stellen:
-
Was ist der wichtigste Grund für Ihre Kontaktaufnahme?
-
Seit wann besteht das Thema?
-
In welchen Situationen zeigt es sich besonders deutlich?
-
Was vermeiden Sie inzwischen?
-
Was hat Ihnen bisher geholfen?
-
Was hat zusätzlichen Druck erzeugt?
-
Welche Veränderung wünschen Sie sich?
-
Gibt es medizinische oder psychiatrische Themen, die bereits abgeklärt wurden?
Diese Fragen dienen Ihrer Orientierung. Eine erste innere Sortierung genügt.
Die erste Sitzung
Die erste Sitzung dient der Orientierung, dem Kennenlernen und der gemeinsamen Klärung Ihres Anliegens.
Wir schauen sorgfältig auf Ihre Situation, Ihre Belastung, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Ziele. Dabei entsteht ein erster Eindruck davon, welcher therapeutische Rahmen sinnvoll ist und welche nächsten Schritte hilfreich sein können.
Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. Dazu gehören Vertrauen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und ein gemeinsames Verständnis Ihres Anliegens.
Sie bestimmen mit, wie tief wir einsteigen und welches Tempo für Sie stimmig ist. Gerade bei Ängsten, Traumafolgen oder schambesetzten Themen ist ein sicherer Rahmen besonders wichtig.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.
Oft erhalten Sie Impulse oder Übungen, mit denen Sie die therapeutische Arbeit zwischen den Sitzungen unterstützen können. Denn Veränderung soll in der Sitzung beginnen und Schritt für Schritt auch im Alltag tragfähig werden.
Ziel ist, dass Sie mehr Orientierung, Selbstregulation, innere Sicherheit und Handlungsspielraum entwickeln.
Therapeutische Begleitung soll Sie stärken – und mit der Zeit immer eigenständiger machen.
Sie sind nicht in Berlin, bzw. wünschen sich eine Alternative zum Praxisbesuch?
Sie sind nicht in Berlin oder wollen bzw. können aus anderen Gründen nicht in die Praxis kommen? Dann lohnt es sich, die folgenden Informationen zu den Optionen zu lesen:
a. Anreise
Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einer ersten Telefon- oder Onlinesitzung vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quellen zusätzlichen Drucks sind im Interesse des Therapieerfolgs zu vermeiden.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Anreise.
b. Onlinesitzungen
Manchmal ist ein persönliches Treffen nicht möglich oder ideal. In solchen Fällen ist eine Telefonsitzung oder eine Sitzung mit Videounterstützung über das Internet eine Alternative oder Ergänzung. Seit vielen Jahren nutze ich dieses Setting und viele Klient:innen haben damit sehr gute Erfolge erzielt. Die Erfahrungen machen es leicht, auch auf diesem Weg sehr intensive Sitzungen zu realisieren. Sie sind flexibler und können auch sehr zeitnah meine Unterstützung nutzen. Es gelten aktuell reduzierte Honorare für solche Sitzungen.
Das ist übrigens auch eine Option, falls Sie einmal überraschend verhindert sein sollten.
ich Bräuche von Ihnen die Versicherung, dass Sie sich während der Onlinesitzung in Deutschland aufhalten. Hierzu benötige ich ggf. eine Anschrift in Deutschland.
Selbsthypnose
Wenn Sie das wollen und wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.
Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich aus meiner Sicht so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.
Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.
So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.
Angst und Speichelfluss: Mundtrockenheit & häufiges Schlucken
Kann Angst den Speichelfluss verändern? Erfahren Sie mehr über Mundtrockenheit, häufiges Schlucken, viel Speichel, Körperscanning und mögliche Ursachen.
Sorgen machen anfälliger für Angststörungen und Panikattacken
Seelische Belastungen machen anfälliger für Angststörungen und Panikattacken.
Ist Angst reine Kopfsache? Was Körper und Nervensystem damit zu tun haben
Ist Angst nur Kopfsache? Erfahren Sie, wie Gedanken, Körper, Nervensystem, Verhalten und Erfahrungen bei Angst zusammenspielen – und was therapeutisch hilft.
Ängste und Enge in der Kehle
Was hat es mit der Enge in der Kehle auf sich? Weshalb tritt es bei Ängsten häufiger auf und steigert die Angst zusätzlich?
Vermeidungsverhalten bei Ängsten: Gut gemeint und doch so nachteilig
Weshalb kann unangemessenes Vermeidungsverhalten zu enormen Einschränkungen im Leben und zu Ängsten, Angststörungen und Phobien führen?
Adrenalin: Was bei Angst im Körper geschieht
Erfahren Sie, welche Rolle Adrenalin bei Ängsten und Angststörungen spielt.
Häufige Fragen zu Ängsten und Angststörungen
Angst kann verwirrend sein.
Manchmal versteht der Verstand längst, dass eine Situation sicher ist.
Und trotzdem reagiert der Körper.
Das Herz schlägt schneller.
Die Gedanken kreisen.
Der Impuls entsteht, eine Situation zu verlassen oder künftig zu vermeiden.
Viele Menschen fragen sich dann:
„Was passiert da mit mir?“
„Ist das gefährlich?“
„Kann sich das wieder verändern?“
„Was hilft wirklich?“
Auf dieser Seite beantworte ich häufige Fragen zu Ängsten und Angststörungen.
Die Antworten dienen der Orientierung.
Eine individuelle therapeutische Einschätzung entsteht immer aus der persönlichen Situation.
Ist Angst grundsätzlich etwas Schlechtes?
Angst gehört zu unserem natürlichen Schutzsystem.
Sie hilft uns, Gefahren wahrzunehmen, Aufmerksamkeit zu bündeln und schnell zu reagieren.
Ohne Angst wären wir deutlich schlechter geschützt.
Problematisch wird Angst vor allem dann, wenn das Alarmsystem sehr empfindlich reagiert.
Dann entsteht starke Angst auch in Situationen, die objektiv vergleichsweise sicher sind.
Oder die Angst bleibt lange aktiv, obwohl die ursprüngliche Belastung bereits vorbei ist.
Therapeutisch geht es deshalb selten darum, Angst vollständig abzuschaffen.
Es geht darum, dass das Alarmsystem wieder angemessener reagiert und Sie mehr Freiheit im Umgang damit gewinnen.
Ist Angst gefährlich?
Angst kann sich ausgesprochen intensiv anfühlen.
Herzrasen.
Zittern.
Schwindel.
Atemveränderungen.
Engegefühl.
Hitze.
Übelkeit.
Ein Gefühl von Kontrollverlust.
Diese Reaktionen können erschreckend wirken.
Bei einer Angstreaktion aktiviert der Körper Schutzmechanismen, die auf schnelles Handeln vorbereiten.
Die Symptome selbst sind dabei häufig Ausdruck dieser Aktivierung.
Körperliche Beschwerden verdienen zugleich eine angemessene medizinische Abklärung, besonders wenn sie neu auftreten, sich verändern oder bisher ungeklärt sind.
Nach einer solchen Abklärung kann es sehr entlastend sein zu verstehen:
Ein starkes Alarmsignal bedeutet nicht automatisch eine starke äußere Gefahr.
Kann man vor Angst ohnmächtig werden?
Viele Menschen mit Panik oder starker Angst fürchten eine Ohnmacht.
Bei typischen Angst- und Panikreaktionen steigt die körperliche Aktivierung häufig zunächst an.
Ohnmachten sind deshalb bei klassischen Panikreaktionen eher ungewöhnlich.
Eine Ausnahme können bestimmte Reaktionsmuster sein, etwa bei Blut-, Verletzungs- oder Spritzenphobien. Dort kann es zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen.
Wenn Sie Ohnmachtsanfälle erleben, gehört die Ursache medizinisch abgeklärt.
Ist ein Leben ohne Angst möglich?
Ein vollkommen angstfreies Leben wäre weder realistisch noch wünschenswert.
Angst schützt.
Das therapeutische Ziel lautet eher:
Angst darf wieder die passende Größe bekommen.
Sie darf auftauchen, wenn sie gebraucht wird.
Und sie darf wieder abklingen.
Menschen können lernen, Angst wahrzunehmen und gleichzeitig handlungsfähig zu bleiben.
Genau daraus entsteht Freiheit.
Ist Angst angeboren oder erlernt?
Beides spielt eine Rolle.
Menschen unterscheiden sich in ihrer biologischen Sensibilität.
Auch Temperament und Stressreaktivität können verschieden ausgeprägt sein.
Gleichzeitig lernt unser Nervensystem aus Erfahrungen.
Ein konkretes belastendes Erlebnis kann Angst prägen.
Auch wiederholter Stress, Beobachtungslernen, Beziehungserfahrungen oder Vermeidung können eine Rolle spielen.
Deshalb ist die sinnvollere Frage häufig:
Wie ist mein persönliches Angstmuster entstanden – und was hält es heute aufrecht?
Wie entsteht eine Angststörung?
Angststörungen entstehen meist aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Dazu können gehören:
biologische Empfindlichkeit,
belastende Erfahrungen,
lang anhaltender Stress,
bestimmte Bewertungen,
starke Selbstbeobachtung,
Lernerfahrungen,
Vermeidungsverhalten,
Sicherheitsstrategien,
körperliche Sensibilität
und psychosoziale Belastungen.
Das bedeutet gleichzeitig:
Es gibt mehrere Ansatzpunkte für Veränderung.
Ist Angst reine Kopfsache?
Angst ist weit mehr als Denken.
Sie umfasst Körper, Gehirn, Nervensystem, Aufmerksamkeit, Verhalten und Lernerfahrungen.
Der Verstand kann durchaus wissen:
„Ich bin sicher.“
Und der Körper reagiert gleichzeitig:
„Gefahr.“
Genau deshalb reicht der Satz „Denk einfach anders“ häufig kaum aus.
Therapeutische Veränderung entsteht besonders wirksam, wenn Denken, Körperreaktionen, Verhalten und neue Erfahrungen zusammenkommen.
Mehr dazu:
Ist Angst reine Kopfsache?
Warum reagiert mein Körper, obwohl ich weiß, dass ich sicher bin?
Automatische Alarmreaktionen können schneller ablaufen als bewusste Bewertungen.
Das Nervensystem arbeitet stark mit Mustern und Erfahrungen.
Wenn eine Situation früher mit Gefahr, Überforderung oder Kontrollverlust verbunden wurde, kann der Körper bereits reagieren, bevor der bewusste Verstand die Lage vollständig eingeordnet hat.
Das erklärt einen häufigen Satz meiner Patientinnen und Patienten:
„Ich weiß, dass nichts passiert. Mein Körper glaubt mir bloß noch nicht.“
Therapeutisch geht es deshalb um neue Erfahrungen.
Der Körper darf zunehmend erleben:
Diese Situation kann ich bewältigen.
Was bedeutet Angst vor der Angst?
Nach einer intensiven Angst- oder Panikerfahrung kann die Angst vor einer Wiederholung entstehen.
Dann richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf mögliche erste Anzeichen:
„Ist mir gerade schwindelig?“
„Schlägt mein Herz schneller?“
„Beginnt es wieder?“
Diese intensive Beobachtung erhöht häufig die Anspannung.
Körperempfindungen werden stärker wahrgenommen.
Und genau das kann erneut Angst auslösen.
So entsteht ein Kreislauf.
Ein wichtiger therapeutischer Schritt besteht darin, Körperempfindungen wieder angemessener einzuordnen und die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken.
Was ist eine Panikattacke?
Eine Panikattacke ist eine Phase sehr intensiver Angst, die häufig rasch ansteigt.
Typische Symptome können sein:
Herzklopfen,
Atemveränderungen,
Schwindel,
Zittern,
Schwitzen,
Enge,
Übelkeit,
Derealisation,
Angst vor Kontrollverlust
oder die Befürchtung, etwas Schlimmes könne geschehen.
Gerade die Intensität führt häufig dazu, dass Menschen beginnen, die Panik selbst zu fürchten.
Dann wird aus einer einzelnen Erfahrung möglicherweise ein größerer Angstkreislauf.
Warum fühlt sich Angst manchmal an, als würde ich sterben?
Starke Angst aktiviert das Schutzsystem des Körpers.
Viele der entstehenden Empfindungen werden normalerweise mit Gefahr verbunden.
Wenn Herz, Atmung und Wahrnehmung sich plötzlich stark verändern, kann das Gehirn daraus schließen:
„Hier geschieht etwas Ernstes.“
Dadurch verstärkt sich die Alarmreaktion.
Bei medizinisch ungeklärten Beschwerden steht zunächst eine ärztliche Abklärung im Vordergrund.
Ist die körperliche Situation geklärt, hilft vielen Menschen ein besseres Verständnis ihrer Angstreaktionen.
Welche Rolle spielt Adrenalin bei Angst?
Adrenalin gehört zu den Botenstoffen, die bei einer Stress- und Alarmreaktion eine wichtige Rolle spielen.
Der Körper stellt Energie bereit.
Herz und Kreislauf passen sich an.
Die Aufmerksamkeit wird fokussierter.
Muskeln werden für Handlung vorbereitet.
Das kann sich sehr intensiv anfühlen.
Diese Aktivierung besitzt einen Sinn:
Der Organismus bereitet sich auf Schutz und Handlung vor.
Warum verändert Angst die Atmung?
Unter Stress verändert sich häufig die Atmung.
Sie kann schneller oder flacher werden.
Manche Menschen beginnen stärker zu atmen, als der Körper aktuell benötigt.
Dadurch können Empfindungen wie Kribbeln, Benommenheit oder Schwindel entstehen.
Diese Empfindungen werden wiederum möglicherweise als Gefahr bewertet.
So kann sich ein Kreislauf verstärken.
Eine ruhige, natürliche Atmung und ein hilfreicher Umgang mit Körperempfindungen können deshalb Bestandteil therapeutischer Arbeit sein.
Welche Rolle spielt die Amygdala?
Die Amygdala ist Teil eines komplexen Netzwerks im Gehirn, das an der Verarbeitung emotional bedeutsamer Reize beteiligt ist.
Sie wird häufig als „Angstzentrum“ bezeichnet.
Diese Vereinfachung greift jedoch zu kurz.
Angst entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Hirnregionen, Körpersysteme, Gedächtnisprozesse und Bewertungen.
Für Betroffene ist vor allem eine Erkenntnis wichtig:
Das Gehirn kann Gefahrenreaktionen lernen.
Und es kann durch neue Erfahrungen ebenfalls umlernen.
Warum bekomme ich plötzlich Angst ohne erkennbaren Grund?
Manchmal erscheint Angst wie aus dem Nichts.
Das bedeutet keineswegs, dass keinerlei Auslöser vorhanden war.
Möglicherweise wurde ein subtiler körperlicher Reiz wahrgenommen.
Ein Gedanke.
Eine Erinnerung.
Ein Geruch.
Ein bestimmter Ort.
Erschöpfung.
Stress.
Koffein.
Eine Körperempfindung.
Oder eine unbewusste Verbindung zu früheren Erfahrungen.
Therapeutisch muss deshalb keineswegs immer der eine große Auslöser gefunden werden.
Oft ist wichtiger, den gegenwärtigen Kreislauf zu verstehen.
Welche Rolle spielt Stress bei Angststörungen?
Anhaltender Stress kann das gesamte System empfindlicher machen.
Wenn der Organismus über längere Zeit stark beansprucht ist, sinkt häufig die Schwelle für Alarmreaktionen.
Menschen erleben dann beispielsweise:
mehr innere Unruhe,
stärkere Reizbarkeit,
schlechteren Schlaf,
intensivere Körperreaktionen
oder schnellere Überforderung.
Stressreduktion allein löst eine ausgeprägte Angststörung selten vollständig.
Sie kann jedoch einen wichtigen Teil der therapeutischen Arbeit bilden.
Können Sorgen Angst verstärken?
Sorgen sind zunächst ein Versuch, Probleme gedanklich vorzubereiten.
Bei übermäßigem Sorgen entsteht jedoch leicht eine dauerhafte Beschäftigung mit möglichen Gefahren.
Das Gehirn erhält immer wieder dieselbe Botschaft:
„Da könnte etwas passieren.“
Dadurch kann das Alarmsystem aktiv bleiben.
Besonders bei einer generalisierten Angststörung spielen schwer steuerbare Sorgen eine zentrale Rolle.
Welche Rolle spielt Perfektionismus?
Perfektionismus kann Ängste verstärken, wenn Sicherheit an unrealistisch hohe Bedingungen geknüpft wird.
Zum Beispiel:
„Ich darf keinen Fehler machen.“
„Ich muss sicher wissen, was passieren wird.“
„Ich muss vollständig vorbereitet sein.“
„Ich darf keinerlei Unsicherheit zeigen.“
Das Problem liegt weniger in hohen Ansprüchen als in der Bedeutung, die Abweichungen bekommen.
Therapeutisch kann es hilfreich sein, mehr Flexibilität und einen realistischeren Umgang mit Unsicherheit zu entwickeln.
Warum verstärkt Kontrollieren manchmal Angst?
Kontrollieren kann kurzfristig beruhigen.
Noch einmal die Tür prüfen.
Noch einmal den Körper überprüfen.
Noch einmal nach Symptomen suchen.
Noch einmal jemanden um Bestätigung bitten.
Die Erleichterung wirkt angenehm.
Und genau darin liegt ein möglicher Lernmechanismus.
Das Gehirn kann daraus schließen:
„Gut, dass wir kontrolliert haben. Offenbar war Kontrolle notwendig.“
Dadurch wächst beim nächsten Mal der Impuls, erneut zu prüfen.
Was ist Sicherheitsverhalten?
Sicherheitsverhalten sind Strategien, die helfen sollen, eine gefürchtete Situation auszuhalten oder eine vermutete Gefahr zu verhindern.
Beispiele:
immer in der Nähe eines Ausgangs sitzen,
nur mit Begleitung fahren,
ständig Wasser mitnehmen,
den eigenen Puls überprüfen,
eine bestimmte Person jederzeit erreichbar halten,
Fluchtwege planen.
Viele dieser Verhaltensweisen wirken zunächst vernünftig.
Entscheidend ist ihre Funktion.
Wenn das Nervensystem lernt:
„Ohne diese Strategie bin ich in Gefahr“,
kann Sicherheitsverhalten die Angst langfristig stabilisieren.
Warum kann Vermeidung Angst verstärken?
Vermeidung wirkt kurzfristig hervorragend.
Die gefürchtete Situation entfällt.
Die Anspannung sinkt.
Das Gehirn kann daraus lernen:
„Weggehen hat mich geschützt.“
Dadurch bekommt die Situation beim nächsten Mal noch mehr Bedeutung.
Der Lebensradius kann sich zunehmend verkleinern.
Therapeutisches Lernen setzt deshalb häufig darauf, angemessene neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Schritt für Schritt.
Muss ich mich meiner Angst stellen?
Bei vielen Angststörungen gehören neue Erfahrungen mit gefürchteten Situationen oder Körperempfindungen zu einer wirksamen Behandlung.
Dabei geht es um mehr als bloßes Aushalten.
Es geht um Lernen.
Zum Beispiel:
„Ich kann hier bleiben.“
„Ich kann diese Empfindung erleben.“
„Ich habe Handlungsmöglichkeiten.“
„Meine Befürchtung tritt anders ein als erwartet.“
Solche Erfahrungen verändern Angst häufig nachhaltiger als reine Beruhigung.
Ist Ablenkung bei Angst hilfreich?
Ablenkung kann kurzfristig entlasten.
Sie kann in bestimmten Situationen durchaus sinnvoll sein.
Wird Ablenkung jedoch zur zwingenden Voraussetzung, kann daraus eine Sicherheitsstrategie entstehen.
Dann lautet die innere Botschaft:
„Ich kann Angst nur bewältigen, solange ich sie nicht wahrnehme.“
Therapeutisch ist häufig hilfreicher, Flexibilität zu entwickeln.
Manchmal Aufmerksamkeit bewusst umlenken.
Manchmal Körperempfindungen wahrnehmen.
Manchmal in der Situation bleiben.
Und dabei zunehmend erleben:
Ich kann damit umgehen.
Hilft Bewegung bei Angst?
Regelmäßige körperliche Bewegung kann psychisches Wohlbefinden, Schlaf, Stressregulation und körperliches Vertrauen unterstützen.
Sie ist deshalb häufig ein wertvoller Baustein.
Bei einer ausgeprägten Angststörung ersetzt Bewegung eine gezielte Behandlung kaum.
Sie kann sie sinnvoll ergänzen.
Besonders interessant ist Bewegung für Menschen, die körperliche Aktivierung selbst fürchten.
Denn der Körper darf dabei erleben:
Ein schnellerer Herzschlag, Wärme und stärkere Atmung können auch Ausdruck gesunder Aktivität sein.
Können Angststörungen Beziehungen belasten?
Ja.
Angst betrifft häufig auch das soziale Umfeld.
Partnerinnen, Partner oder Angehörige übernehmen möglicherweise immer mehr Aufgaben.
Gemeinsame Aktivitäten werden eingeschränkt.
Rückversicherung nimmt viel Raum ein.
Oder beide Menschen beginnen, ihr Leben zunehmend um die Angst herum zu organisieren.
Gleichzeitig können Beziehungen eine enorme Ressource darstellen.
Ein hilfreicher Umgang unterstützt den Menschen, ohne die Angststruktur dauerhaft zu verstärken.
Wie können Angehörige helfen?
Hilfreich sind häufig:
Ruhe,
Interesse,
Respekt,
Geduld
und Vertrauen in die Fähigkeiten der betroffenen Person.
Weniger hilfreich kann es sein, jede gefürchtete Situation dauerhaft zu vermeiden oder ständig neue Rückversicherung zu geben.
Eine hilfreiche Haltung lautet:
„Ich bin bei dir. Und ich traue dir zu, dass du zunehmend wieder eigene Schritte gehen kannst.“
Können Angststörungen mit zunehmendem Alter verschwinden?
Angststörungen entwickeln sich individuell.
Manche Beschwerden verändern sich über die Lebensspanne.
Andere bleiben bestehen oder wandeln ihre Form.
Entscheidend ist weniger das Alter allein als das Zusammenspiel aus Lernerfahrungen, Belastungen, Gesundheit, Lebenssituation und Umgang mit der Angst.
Auch langjährig bestehende Muster können sich verändern.
Kann Ernährung Angst beeinflussen?
Körperliche Faktoren können das Erleben von Angst beeinflussen.
Beispielsweise reagieren manche Menschen empfindlich auf größere Mengen Koffein.
Auch Schlafmangel, Alkohol, starke Schwankungen der Energieversorgung oder gesundheitliche Faktoren können körperliche Aktivierung verändern.
Eine ausgewogene Lebensweise kann deshalb unterstützend wirken.
Eine Angststörung lässt sich gleichzeitig kaum auf ein einzelnes Lebensmittel reduzieren.
Kann helles Licht Angst verstärken?
Licht beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und zahlreiche biologische Prozesse.
Bei manchen Menschen können sehr intensive Umweltreize, Schlafmangel oder sensorische Überforderung das allgemeine Aktivierungsniveau erhöhen.
Eine direkte pauschale Aussage „helles Licht verursacht Angststörungen“ wäre wissenschaftlich zu weitgehend.
Entscheidend ist die individuelle Reaktion und der Gesamtkontext.
Warum wird meine Angst morgens manchmal stärker erlebt?
Bei manchen Menschen verändert sich die Angst über den Tagesverlauf.
Dafür können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen:
Schlafqualität,
Stresshormone,
Erwartungen an den kommenden Tag,
körperliche Aktivierung,
Blutzucker,
Gedanken unmittelbar nach dem Aufwachen
oder aktuelle Belastungen.
Auch hier lohnt sich ein individueller Blick auf wiederkehrende Muster.
Kann Angst vollständig geheilt werden?
Menschen fragen häufig nach Heilung.
Ich formuliere das therapeutische Ziel lieber konkreter.
Kann jemand wieder Bahn fahren?
Wieder reisen?
Wieder vor Menschen sprechen?
Wieder allein sein?
Wieder körperlichen Empfindungen vertrauen?
Wieder Entscheidungen treffen?
Wieder einen größeren Lebensradius erleben?
Solche Veränderungen sind sehr konkrete Zeichen therapeutischer Entwicklung.
Das Ziel besteht darin, dass Angst das Leben zunehmend weniger bestimmt.
Wann ist ein guter Zeitpunkt für Therapie?
Ein guter Zeitpunkt ist spätestens dann erreicht, wenn Angst beginnt, Entscheidungen oder Lebensqualität deutlich einzuschränken.
Zum Beispiel wenn Sie:
Situationen zunehmend vermeiden,
häufig unter starker Angst oder Panik leiden,
viel Zeit mit Sorgen verbringen,
ständig Ihren Körper kontrollieren,
immer mehr Sicherheitsstrategien brauchen,
berufliche oder private Aktivitäten einschränken
oder merken, dass sich Ihr Leben zunehmend um die Angst dreht.
Frühe Unterstützung kann helfen, bevor sich Vermeidung und Angstkreisläufe stärker verfestigen.
Welche Therapie hilft bei Angststörungen?
Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der jeweiligen Angststörung und der individuellen Situation ab.
Bei vielen Angststörungen gehören kognitive und verhaltensorientierte Verfahren sowie gezielte Konfrontation beziehungsweise Exposition zu den wissenschaftlich besonders gut untersuchten psychotherapeutischen Ansätzen.
Weitere Verfahren können passend zur Situation ergänzend eingesetzt werden.
In meiner Praxis arbeite ich integrativ und beziehe unter anderem hypnotherapeutische Elemente und Hypnobalancing™ ein.
Die Methode folgt dabei dem therapeutischen Ziel.
Hilft Hypnose bei Angst?
Hypnotherapeutische Verfahren können in einer psychotherapeutischen Behandlung verschiedene Funktionen übernehmen.
Zum Beispiel:
Aufmerksamkeit gezielt lenken,
Körperwahrnehmung verändern,
Ressourcen zugänglicher machen,
Selbstregulation unterstützen,
innere Erfahrungen vertiefen
und hilfreiche Vorstellungen nutzen.
Bei einer Angststörung ersetzt Hypnose dabei keine sorgfältige Diagnostik und keine therapeutisch sinnvollen Lernerfahrungen.
Sie kann Bestandteil eines integrativen Behandlungsplans sein.
Wie lange dauert eine Therapie bei Angst?
Das lässt sich seriös kaum pauschal beantworten.
Eine klar umrissene spezifische Phobie unterscheidet sich deutlich von einer komplexen Situation mit mehreren Angstbereichen, langjährigem Vermeidungsverhalten oder zusätzlichen Traumafolgen.
Deshalb arbeite ich ohne vorab festgelegtes Erfolgsversprechen oder starre Sitzungszahl.
Wir betrachten gemeinsam:
Was verändert sich?
Was braucht mehr Aufmerksamkeit?
Welche nächsten Schritte sind sinnvoll?
Was kann ich selbst gegen Angst tun?
Ein hilfreicher Anfang besteht darin, das eigene Muster kennenzulernen.
Beobachten Sie beispielsweise:
Was löst meine Angst aus?
Welche Körperempfindung bemerke ich zuerst?
Welche Bedeutung gebe ich ihr?
Wohin richtet sich meine Aufmerksamkeit?
Was tue ich anschließend?
Was vermeide ich?
Welche Sicherheitsstrategien nutze ich?
Und dann die entscheidende Frage:
Welcher kleine Schritt würde meinem Nervensystem heute eine neue Erfahrung ermöglichen?
Therapeutische Veränderung entsteht häufig aus vielen solchen Erfahrungen.
Wann sollte Angst medizinisch abgeklärt werden?
Körperliche Symptome verdienen eine angemessene medizinische Abklärung.
Besonders dann, wenn Beschwerden:
neu auftreten,
ungewöhnlich stark sind,
sich deutlich verändern,
mit Bewusstlosigkeit oder anderen auffälligen Symptomen verbunden sind
oder bisher medizinisch ungeklärt bleiben.
Körperliche und psychische Perspektiven ergänzen sich.
Eine seriöse psychotherapeutische Arbeit berücksichtigt beides.
Wann braucht es schnelle Hilfe?
Bei akuten psychischen Krisen, konkreter Suizidgefahr, psychotischen Symptomen oder dringenden medizinischen Notfällen ist eine sofortige psychiatrische beziehungsweise ärztliche Versorgung erforderlich.
In Deutschland erreichen Sie den Rettungsdienst über 112.
Meine Praxis bietet keine psychiatrische Akut- oder Notfallversorgung.
Was ist der wichtigste Gedanke im Umgang mit Angst?
Vielleicht dieser:
Angst ist ein Alarmsignal. Sie ist kein Befehl.
Ihr Körper darf Angst melden.
Und Sie können zunehmend lernen, genauer zu prüfen:
Was geschieht gerade wirklich?
Was brauche ich?
Welche Möglichkeiten habe ich?
Welcher nächste Schritt entspricht meinem Leben?
Genau daraus wächst Selbstwirksamkeit.
Psychotherapie bei Ängsten und Angststörungen
Ich bin Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen – in Berlin-Charlottenburg und online.
Meine Arbeit verbindet psychotherapeutische Verfahren mit hypnotherapeutischen Elementen und Hypnobalancing™.
Dabei geht es mir um mehr als kurzfristige Beruhigung.
Menschen sollen ihr eigenes Alarmsystem besser verstehen, wieder mehr Vertrauen in sich und ihren Körper entwickeln und zunehmend den Lebensraum zurückgewinnen, den Angst eingeschränkt hat.
Wenn Sie überlegen, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, können Sie sich auf der Seite Ablauf & Honorar über die Rahmenbedingungen informieren.
Die allgemeine Seite Häufige Fragen zur Psychotherapie beantwortet zusätzlich Fragen zur ersten Sitzung, Hypnose, Online-Terminen und zum organisatorischen Ablauf.
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version:




