Hypnobalancing™ – Hypnotherapeutische Arbeit für mehr innere Sicherheit und Selbstregulation
Hypnotherapie, Selbstregulation & innere SicherheitHypnobalancing™ – Hypnotherapeutische Arbeit für mehr innere Sicherheit und Selbstregulation
Manchmal versteht ein Mensch sehr genau, was mit ihm geschieht.
Und trotzdem reagiert sein Körper weiter mit Angst.
Das Herz wird schneller.
Der Atem verändert sich.
Der Körper spannt sich an.
Alte innere Bilder tauchen auf.
Oder eine Situation fühlt sich bedrohlich an, obwohl der Verstand längst weiß:
„Ich bin hier sicher.“
Genau an dieser Schnittstelle zwischen Denken, Erleben, Körper und inneren Reaktionsmustern entstand Hypnobalancing™.
Hypnobalancing™ bezeichnet meinen hypnotherapeutisch geprägten Ansatz zur Förderung von Selbstregulation, innerer Sicherheit und Handlungsspielraum.
Es ist kein eigenständiges wissenschaftlich geprüftes Therapieverfahren.
Es ist der Name für eine Form meiner therapeutischen Arbeit, in der ich hypnotherapeutische Elemente mit weiteren psychotherapeutischen Zugängen verbinde.
Heute ist Hypnobalancing™ Bestandteil meiner integrativen Psychotherapie bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen.
Was bedeutet Hypnobalancing™?
Der Name verbindet zwei Gedanken:
Hypno steht für die Arbeit mit hypnotischer Trance und fokussierter Aufmerksamkeit.
Balancing steht für die Fähigkeit, innere Zustände zunehmend regulieren und flexibel auf Anforderungen reagieren zu können.
Dabei geht es weniger um einen dauerhaft entspannten Zustand.
Psychische Gesundheit bedeutet für mich vielmehr:
flexibel reagieren zu können.
Aktiv werden, wenn Aktivität gebraucht wird.
Zur Ruhe kommen, wenn Ruhe möglich ist.
Angst wahrnehmen und trotzdem handeln können.
Belastende Erfahrungen erinnern können, ohne vollständig von ihnen bestimmt zu werden.
Und zunehmend Zugang zu den eigenen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten zu haben.
Warum habe ich Hypnobalancing™ entwickelt?
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch.
Hypnotherapie spielte dabei von Beginn an eine besondere Rolle.
Mit den Jahren wurde für mich immer deutlicher:
Eine einzelne Methode wird der Unterschiedlichkeit von Menschen und ihren Anliegen selten gerecht.
Manche Menschen profitieren stark von hypnotischer Trance.
Andere brauchen zunächst Orientierung und ein verständliches Modell ihrer Angst.
Bei manchen Menschen stehen Vermeidung und Sicherheitsverhalten im Vordergrund.
Bei anderen Körperreaktionen.
Bei wieder anderen belastende Erfahrungen, Selbstbeziehung oder die Fähigkeit zur Regulation.
Daraus entwickelte sich zunehmend ein integratives Vorgehen.
Hypnobalancing™ ist ein Teil dieser Entwicklung.
Hypnobalancing™ ist heute Teil integrativer Psychotherapie
Früher stand Hypnotherapie stärker im Zentrum meiner therapeutischen Arbeit.
Heute arbeite ich integrativer.
Das bedeutet:
Die Methode folgt dem therapeutischen Anliegen.
Je nach Situation können deshalb unterschiedliche Elemente zusammenkommen.
Dazu gehören beispielsweise:
therapeutisches Gespräch,
Psychoedukation,
hypnotherapeutische Interventionen,
Arbeit mit Aufmerksamkeit und Körperwahrnehmung,
Ressourcenarbeit,
Arbeit mit inneren Anteilen,
Exposition und neue Lernerfahrungen,
Arbeit mit Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten,
Selbstregulation
und konkrete Erfahrungen im Alltag.
Hypnobalancing™ ist damit kein starres Programm.
Es ist ein hypnotherapeutisch geprägter Bestandteil eines individuellen therapeutischen Prozesses.
Was ist hypnotische Trance?
Hypnotische Trance ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit.
Viele Menschen erleben dabei eine stärkere Konzentration auf innere Wahrnehmungen.
Gedanken, Vorstellungen, Erinnerungen und Körperempfindungen können deutlicher zugänglich werden.
Dabei bleiben Sie ansprechbar.
Sie können wahrnehmen.
Sie können reagieren.
Sie können eine Intervention jederzeit kommentieren oder unterbrechen.
Hypnose bedeutet für mich deshalb keine Abgabe von Kontrolle.
Im therapeutischen Rahmen geht es vielmehr darum, zusätzliche Möglichkeiten des Erlebens und Lernens zugänglich zu machen.
Muss Trance besonders tief sein?
Nein.
Die Vorstellung, therapeutische Wirkung hänge vor allem von möglichst tiefer Trance ab, halte ich für wenig hilfreich.
Menschen erleben hypnotische Zustände sehr unterschiedlich.
Manche erleben deutliche körperliche Entspannung.
Andere starke innere Bilder.
Manche bleiben gedanklich sehr präsent.
Andere erleben eine intensive Vertiefung.
Entscheidend ist weniger:
„Wie tief war die Hypnose?“
Entscheidend ist:
„Was unterstützt den therapeutischen Prozess?“
Was geschieht beim Hypnobalancing™?
Der konkrete Ablauf richtet sich nach Ihrem Anliegen.
Typischerweise beginnt die Arbeit mit Orientierung.
Was erleben Sie?
Wann tritt es auf?
Was hält das Muster heute aufrecht?
Was möchten Sie wieder können?
Welche Ressourcen stehen bereits zur Verfügung?
Erst daraus ergibt sich das weitere Vorgehen.
Hypnotherapeutische Arbeit kann anschließend beispielsweise dazu dienen,
Aufmerksamkeit gezielt auszurichten,
innere Sicherheit zu fördern,
Körperempfindungen differenzierter wahrzunehmen,
hilfreiche Erfahrungen zu aktivieren,
neue Reaktionsmöglichkeiten mental vorzubereiten
oder therapeutische Lernerfahrungen zu vertiefen.
Selbstregulation statt Symptomkontrolle
Menschen mit Angst wünschen sich verständlicherweise häufig:
„Die Angst soll verschwinden.“
Das therapeutische Ziel kann größer sein.
Denn ein Leben vollständig ohne Angst wäre weder realistisch noch erstrebenswert.
Angst besitzt eine wichtige Schutzfunktion.
Entscheidend ist ihre Angemessenheit und unsere Fähigkeit, mit ihr umzugehen.
Deshalb interessiert mich:
Kann Ihr Nervensystem wieder flexibler reagieren?
Können Sie Aktivierung erleben und handlungsfähig bleiben?
Können Sie sich nach Belastung wieder regulieren?
Können Sie Situationen erleben, die bisher vermieden wurden?
Können Sie Ihrem Körper wieder mehr vertrauen?
Selbstregulation bedeutet weniger, jeden inneren Zustand kontrollieren zu können. Sie bedeutet, wieder mehr Einfluss auf den eigenen Umgang damit zu gewinnen.
Hypnobalancing™ bei Ängsten und Angststörungen
Hypnobalancing™ entstand wesentlich aus meiner langjährigen Arbeit mit Ängsten.
Bei Angststörungen können verschiedene Prozesse eine Rolle spielen:
Katastrophenbewertungen,
Vermeidung,
Sicherheitsverhalten,
starke Körperbeobachtung,
Erwartungsangst,
belastende innere Bilder
und automatisierte Alarmreaktionen.
Hypnotherapeutische Elemente können einige dieser Bereiche sinnvoll ergänzen.
Gleichzeitig reicht innere Entspannung allein bei vielen Angststörungen kaum aus.
Wenn beispielsweise Vermeidung eine Angst aufrechterhält, braucht der therapeutische Prozess neue Erfahrungen mit der gefürchteten Situation.
Deshalb verbinde ich Hypnobalancing™ dort, wo es sinnvoll ist, mit weiteren psychotherapeutischen Interventionen.
Hypnobalancing™ bei Panik
Bei Panik kann sich der eigene Körper zunehmend wie eine Gefahrenquelle anfühlen.
Herzklopfen.
Schwindel.
schnellere Atmung.
Hitze.
Kribbeln.
Menschen beginnen dann möglicherweise, diese Empfindungen zu überwachen und zu vermeiden.
Hypnotherapeutische Arbeit kann helfen, die Beziehung zu diesen Körperreaktionen zu verändern und Selbstregulation zu fördern.
Gleichzeitig können bei Panik neue Erfahrungen mit gefürchteten Körperempfindungen besonders wichtig sein.
Das Ziel lautet:
Der Körper darf aktiviert sein – und Sie können damit umgehen.
Hypnobalancing™ bei spezifischen Phobien
Bei spezifischen Phobien richtet sich die Angst auf konkrete Situationen oder Reize.
Zum Beispiel:
Tiere,
Höhen,
Fliegen,
medizinische Eingriffe,
enge Räume
oder bestimmte Körperreaktionen.
Hypnotherapeutische Elemente können dabei helfen, therapeutische Schritte vorzubereiten, Ressourcen zugänglicher zu machen und innere Vorstellungen zu verändern.
Für nachhaltiges Lernen bleibt gleichzeitig der Kontakt mit dem tatsächlichen Auslöser häufig bedeutsam.
Das Gehirn braucht Erfahrungen.
Nicht ausschließlich Vorstellungen davon.
Hypnobalancing™ bei Traumafolgen
Bei Traumafolgen kann das Nervensystem stark auf Signale reagieren, die mit früheren Erfahrungen verbunden sind.
Dann können beispielsweise auftreten:
- Übererregung,
- starke Wachsamkeit,
- Triggerreaktionen,
- innere Unruhe,
- körperliche Alarmreaktionen,
- Rückzug
- oder Schwierigkeiten mit Nähe und Sicherheit.
Hypnotherapeutische Arbeit kann hier unter anderem Selbstregulation, Ressourcen und eine differenziertere Körperwahrnehmung unterstützen.
Bei traumatischen Erfahrungen arbeite ich besonders sorgfältig mit Stabilität, Belastbarkeit und therapeutischem Tempo.
Intensive innere Arbeit ist kein Selbstzweck.
Entscheidend ist, was der Mensch zu diesem Zeitpunkt gut verarbeiten und integrieren kann.
Müssen wir die Ursache finden?
Diese Frage wird im Zusammenhang mit Hypnose häufig gestellt.
„Müssen wir herausfinden, wo alles angefangen hat?“
Meine Antwort lautet:
Nicht zwangsläufig.
Manchmal ist die Entstehungsgeschichte therapeutisch bedeutsam.
Manchmal liegt der entscheidende Ansatzpunkt darin, zu verstehen, was ein Problem heute aufrechterhält.
Ein Mensch kann beispielsweise wissen, wo seine Angst entstanden ist und sie weiterhin erleben.
Ein anderer verändert sein Muster deutlich, ohne einen einzelnen Ursprung identifizieren zu können.
Deshalb suche ich weder automatisch nach einer verborgenen Ursache noch nach einer bestimmten Erinnerung.
Wir arbeiten mit dem, was therapeutisch relevant ist.
Erinnerungen unter Hypnose
Dieser Punkt ist mir besonders wichtig.
Hypnose ist kein Wahrheitsdetektor.
Erinnerungen sind grundsätzlich rekonstruktiv.
Menschen können sich sicher an etwas erinnern und trotzdem können Einzelheiten ungenau sein.
Deshalb nutze ich Hypnose keineswegs dazu, vermeintlich verborgene Erinnerungen als historische Wahrheit aufzudecken.
Wenn Erinnerungen in einer Sitzung auftauchen, betrachten wir sie als subjektives Erleben und gehen sorgfältig damit um.
Innere Anteile und Selbstbeziehung
Menschen erleben häufig unterschiedliche innere Impulse.
Ein Teil möchte Veränderung.
Ein anderer möchte Sicherheit.
Ein Teil möchte Nähe.
Ein anderer schützt vor möglicher Verletzung.
Solche inneren Konflikte können therapeutisch betrachtet werden, ohne daraus starre Persönlichkeitsanteile machen zu müssen.
Hypnotherapeutische Arbeit kann helfen, unterschiedliche Bedürfnisse und Perspektiven erlebbarer zu machen.
Das Ziel ist eine konstruktivere innere Zusammenarbeit.
Körperwahrnehmung
Angst wird selten ausschließlich gedacht.
Sie wird gespürt.
Im Brustkorb.
Im Bauch.
Im Hals.
In der Atmung.
In den Muskeln.
Deshalb gehört Körperwahrnehmung für mich zu einer umfassenden therapeutischen Arbeit.
Dabei geht es um eine wichtige Unterscheidung:
wahrnehmen statt überwachen.
Ein Körpergefühl darf bemerkt werden, ohne sofort zum Gefahrensignal zu werden.
Diese flexible Körperwahrnehmung kann ein wichtiger Bestandteil von Hypnobalancing™ sein.
Ressourcen
Der Begriff „Ressourcen“ wird in der Psychotherapie häufig verwendet.
Gemeint sind Fähigkeiten, Erfahrungen und Bedingungen, die Menschen unterstützen.
Zum Beispiel:
frühere Bewältigungserfahrungen,
Beziehungen,
Werte,
Fähigkeiten,
Körpererfahrungen,
Humor,
Neugier,
Entschlossenheit
oder die Erinnerung an Momente von Sicherheit und Selbstwirksamkeit.
Hypnotherapeutische Arbeit kann helfen, solche Erfahrungen intensiver zugänglich zu machen.
Entscheidend ist anschließend:
Wie werden sie im Alltag nutzbar?
Selbstwirksamkeit
Ein zentrales therapeutisches Ziel meiner Arbeit ist Selbstwirksamkeit.
Das bedeutet:
„Ich kann etwas tun.“
„Ich kann Einfluss nehmen.“
„Ich kann eine schwierige Situation erleben und damit umgehen.“
„Mein Körper darf reagieren und ich bleibe handlungsfähig.“
Gerade bei Angst ist diese Erfahrung wertvoll.
Denn Angst vermittelt häufig das Gegenteil:
„Ich bin ausgeliefert.“
Therapeutische Veränderung erweitert diesen inneren Satz:
„Ich habe Möglichkeiten.“
Hypnobalancing™ und Selbsthypnose
Selbsthypnose kann eine sinnvolle Ergänzung der therapeutischen Arbeit sein.
Sie kann helfen, Fähigkeiten zur Aufmerksamkeitslenkung und Selbstregulation auch zwischen Sitzungen zu nutzen.
Dabei geht es weniger darum, jeden unangenehmen Zustand sofort verändern zu müssen.
Selbsthypnose kann vielmehr eine Möglichkeit werden, bewusst mit Aufmerksamkeit, inneren Bildern und körperlichem Erleben umzugehen.
Welche Übungen sinnvoll sind, richtet sich nach dem individuellen therapeutischen Prozess.
Gibt es weiterhin „Deep Hypnobalancing™“?
Der Begriff bezeichnete in meiner Arbeit ursprünglich eine besonders stark auf vertiefte Trance ausgerichtete Form des Hypnobalancing™.
Heute steht für mich die Trancetiefe weniger im Mittelpunkt.
Eine tiefe Trance kann angenehm und für einzelne Interventionen hilfreich sein.
Sie ist jedoch kein Qualitätsmaßstab für Psychotherapie.
Deshalb orientiere ich mich heute stärker an der Frage:
Welche Form von Aufmerksamkeit und Erleben unterstützt diesen Menschen bei diesem therapeutischen Schritt?
Manchmal ist das eine sehr vertiefte Trance.
Manchmal eine leichte hypnotische Fokussierung.
Und manchmal ist ein therapeutisches Gespräch die bessere Wahl.
Gibt es weiterhin die sechs Phasen des Hypnobalancing™?
Die ursprüngliche Entwicklung von Hypnobalancing™ beinhaltete ein Modell mit sechs Phasen.
Diese Struktur hat meine therapeutische Arbeit über viele Jahre geprägt.
Heute arbeite ich flexibler.
Menschen unterscheiden sich.
Angststörungen unterscheiden sich.
Traumafolgen unterscheiden sich.
Und therapeutische Prozesse entwickeln sich unterschiedlich.
Deshalb muss kein Mensch ein festgelegtes Programm durchlaufen.
Die heutige Leitfrage lautet:
Was ist jetzt der nächste therapeutisch sinnvolle Schritt?
Wie viele Sitzungen braucht Hypnobalancing™?
Das lässt sich vor Beginn seriös kaum bestimmen.
Die erforderliche Dauer richtet sich weniger nach einer Methode als nach:
dem Anliegen,
der Art und Ausprägung der Beschwerden,
Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten,
weiteren Belastungen,
der Lebenssituation
und dem Verlauf der therapeutischen Zusammenarbeit.
Deshalb verspreche ich keine bestimmte Sitzungszahl.
Wir überprüfen stattdessen regelmäßig:
Was verändert sich?
Was wird wieder möglich?
Welche Schritte funktionieren?
Wo braucht es eine Anpassung?
Ist Hypnobalancing™ wissenschaftlich untersucht?
Hypnobalancing™ ist meine eigene Bezeichnung für einen integrativen, hypnotherapeutisch geprägten Ansatz.
Für Hypnobalancing™ als Gesamtansatz liegen keine eigenständigen wissenschaftlichen Wirksamkeitsstudien vor.
Deshalb stelle ich es nicht als wissenschaftlich validiertes eigenständiges Therapieverfahren dar.
Einzelne Elemente meiner Arbeit stammen aus psychotherapeutischen Ansätzen und Verfahren, die unterschiedlich gut wissenschaftlich untersucht sind.
Hypnotherapie selbst wird für verschiedene psychische und körperliche Anwendungsbereiche wissenschaftlich untersucht.
Für meine praktische Arbeit ist entscheidend, die jeweilige Intervention passend zum Anliegen auszuwählen und ihre Wirkung im therapeutischen Verlauf kritisch zu überprüfen.
Was unterscheidet Hypnobalancing™ von einer reinen Hypnosesitzung?
Eine Hypnosesitzung kann sich hauptsächlich auf das Erleben einer Trance konzentrieren.
Hypnobalancing™ verstehe ich umfassender.
Es ist eingebettet in einen psychotherapeutischen Prozess.
Wir klären Ziele.
Wir betrachten aufrechterhaltende Mechanismen.
Wir überprüfen Veränderungen.
Wir beziehen den Alltag ein.
Und wir wählen die Intervention danach aus, was therapeutisch sinnvoll erscheint.
Deshalb kann eine Sitzung intensive hypnotische Arbeit enthalten.
Eine andere möglicherweise kaum.
Die Therapie folgt dem Menschen – der Mensch folgt keinem Verfahren.
Was Hypnobalancing™ nicht verspricht
Ich verspreche mit Hypnobalancing™ weder Heilung noch eine bestimmte Geschwindigkeit.
Ich verspreche auch keine Veränderung allein durch besonders tiefe Trance.
Psychotherapie ist ein individueller Prozess.
Was ich anbiete, ist ein sorgfältiger therapeutischer Rahmen mit langjähriger Erfahrung in Hypnotherapie und besonderem Schwerpunkt auf Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen.
Wir arbeiten von Beginn an auf konkrete Veränderungen hin.
Und wir überprüfen, ob diese Veränderungen zunehmend dort ankommen, wo sie zählen:
in Ihrem Alltag.
Für wen kann Hypnobalancing™ interessant sein?
Hypnobalancing™ kann als Bestandteil der therapeutischen Arbeit interessant sein, wenn Sie beispielsweise:
unter einer Angststörung leiden,
Panikattacken erleben,
eine spezifische Phobie verändern möchten,
stark auf körperliche Angstsymptome reagieren,
nach belastenden Erfahrungen Schwierigkeiten mit Sicherheit und Regulation erleben
oder einen therapeutischen Zugang suchen, der Gespräch, Körperwahrnehmung und hypnotherapeutische Arbeit miteinander verbindet.
Ob Hypnobalancing™ für Ihr konkretes Anliegen sinnvoll ist, klären wir individuell.
Muss ich mich auf Hypnose einlassen können?
Sie brauchen keine besondere Begabung.
Hilfreich sind Neugier, Kooperation und die Bereitschaft, Aufmerksamkeit zeitweise nach innen zu richten.
Wenn Sie Hypnose als unangenehm erleben oder lieber auf andere Weise arbeiten möchten, berücksichtigen wir das.
Integrative Psychotherapie bedeutet gerade:
Wir verfügen über mehrere Wege.
Meine heutige Sicht auf Hypnobalancing™
Hypnobalancing™ entstand aus vielen Jahren intensiver Beschäftigung mit Hypnotherapie.
Der Ansatz hat sich gemeinsam mit meiner therapeutischen Arbeit weiterentwickelt.
Heute bedeutet Hypnobalancing™ für mich vor allem:
Hypnotherapie gezielt einsetzen.
Selbstregulation fördern.
Körper und Erleben einbeziehen.
Ressourcen zugänglich machen.
Selbstwirksamkeit stärken.
Und Veränderungen so gestalten, dass sie im Alltag relevant werden.
Dabei bleibt eine Haltung zentral:
Menschen besitzen mehr Möglichkeiten, als ihnen in Momenten von Angst häufig zugänglich erscheinen.
Therapie kann helfen, diese Möglichkeiten wieder erfahrbar und nutzbar zu machen.
Hypnobalancing™ in meiner therapeutischen Arbeit
Ich bin Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch.
Mein besonderer Schwerpunkt liegt heute auf Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen.
Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen Kompetenzen.
Hypnobalancing™ entstand aus dieser Arbeit und entwickelt sich mit meiner therapeutischen Erfahrung weiter.
Heute ist es Bestandteil eines integrativen Vorgehens.
Manchmal steht Hypnotherapie deutlich im Vordergrund.
Manchmal ergänzen hypnotherapeutische Elemente andere therapeutische Interventionen.
Und manchmal führt ein anderer Weg direkter zum Ziel.
Entscheidend bleibt:
Was hilft diesem Menschen dabei, mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Freiheit im Alltag zu entwickeln?
Genau daran orientieren wir die therapeutische Zusammenarbeit.
Wer Sie begleitet
Mein Name ist Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.
Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?
Ein persönlicher Eindruck
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.
In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.
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Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.
Transparenz zum therapeutischen Rahmen
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.
So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.
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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 15. September 2019
K: CNA
Ü:
#A48638
Englische Version:








