Posttraumatische Belastungsstörungen: Ursachen, Symptome, Behandlung

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ bei Posttraumatische Belastungsstörungen - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Überblick Posttraumatische Belastungsstörung

 

 

 

 

Posttraumatische Belastungsstörung

 

Traumatische Erlebnisse, wie beispielsweise ein schwerer Unfall, Überfälle oder eine Vergewaltigung, eine Naturkatastrophe oder Kriegshandlungen, können tiefe Narben hinterlassen. Sie können nicht nur zu schweren körperlichen Verletzungen führen, sondern auch zu seelischen. Der Schock sitzt oft sehr tief. Vielen Menschen fällt es anschließend schwer, selbst mit dem Erlebten fertig zu werden. Betroffene fühlen sich niedergeschlagen, schreckhaft oder wütend, beschäftigen sich viel zu häufig grüblerisch mit dem Ereignis.

Viele Menschen erholen sich auch ohne professionelle Hilfe im Laufe einiger Monate von einem Trauma. Wenn die an sich normale Reaktion auf ein schweres Traumata länger als einen Monat dauert und besonders schwerwiegend ist, wird sie als Posttraumatische Belastungsstörung bezeichnet. Dauern die Symptome sogar mehr als drei Monate an, wird von einer chronischen Posttraumatischen Belastungsstörung gesprochen.

Posttraumatische Belastungsstörungen entstehen als eine mögliche Folge auf ein traumatisches Ereignis bei dem davon ausgegangen werden kann, dass es nahezu jeden Menschen in tiefe Verzweiflung stürzen würde. Darin besteht ein Unterschied zur Anpassungsstörung, die durch Belastungsfaktoren jeglichen Schweregrades ausgelöst werden kann. Auch durch eine sekundäre Belastung, die durch traumatische Ereignisse verursacht wurde, die andere nahestehende Menschen durchlebt haben, können Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung hervorrufen werden.

Typisch sind Symptome des Wiedererlebens, die sich den Betroffenen als Erinnerungen an das Trauma, Tagträume oder Flashbacks oder in Angstträumen aufdrängen. Häufig führt vegetative Übererregtheit zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhter Wachsamkeit oder ausgeprägter Schreckhaftigkeit. Aktivitäten und Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten, werden aktiv vermieden. Häufig können wesentliche Aspekte des traumatischen Erlebnisses nicht mehr vollständig erinnert werden.

Die Begriffe Posttraumatische Belastungsstörung, Posttraumatisches Belastungssyndrom, Posttraumatisches Stresssyndrom und das englische Posttraumatic Stress Disorder (PTSD) werden gleichbedeutend verwendet.

 

 

 

Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung

 

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS bzw. engl. PTSD für Post-traumatic Stress Disorder) umfassen unterschiedliche psychische und psychosomatische Symptome. Die Symptome können direkt nach dem Erleben des Traumas oder mit großer Verzögerung einsetzen.

Zu den Symptomen gehören Albträume, Schlafstörungen, Flashbacks, Konzentrationsstörungen, Depressionen, Dissoziative Störungen, Persönlichkeitsveränderungen, selbstverletzendes Verhalten, Angststörungen und Panikattacken, Suchtverhalten, Interessenverlust. Bei einer Dauer von bis zu einem Monat wird von einer akuten Belastungsstörung gesprochen und darüber hinaus von einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Ab einer Dauer von 3 Monaten ist eine Chronifizierung möglich. Die Posttraumatische Belastungsstörung verläuft oft chronisch, kann jedoch mit geeigneten therapeutischen Mitteln gebessert bzw. aufgelöst werden. Aber auch spontane Besserungen sind zu beobachten.

 

 

 

Überblick Symptome

 

Häufige Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung:

  • Anhaltende Erinnerungen, Wiedererleben der Situation durch intensive Nachhallerinnerungen (Flashbacks)
  • Wiederholende belastende Träume
  • Innere Bedrängnis, panische Angst, Traurigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Scham, Gefühllosigkeit, persönliche Entfremdung
  • Vermeidungsverhalten
    Was auch immer an das Trauma erinnern könnte, wird vermieden.
    Gedanken, Bilder, Erinnerungen daran werden unterdrückt.
  • Übererregtheit, heftige Schreckreaktionen und erhöhte Schreckhaftigkeit
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • Reizbarkeit oder Wutausbrüche
  • Konzentrationsschwierigkeiten

 

 

 

Ursachen

 

Die Ursachen liegen in einem Trauma oder mehreren Traumata, die bisher unbewältigt geblieben sind. Gewalterfahrungen, Unfälle, Katastrophen oder Todesfälle nahestehender Menschen und andere extreme Situationen können zu einer Posttraumatischen Belastungsstörung führen. Unter dieser Bezeichnung werden unterschiedliche psychische und psychosomatische Symptome zusammengefasst, die als Langzeitfolgen auch noch Jahre nach dem belastenden Erlebnis auftauchen können. Es existiert heutzutage eine Vielzahl von psychotherapeutischen Interventionen, mit denen eine Posttraumatischen Belastungsstörung wirksam behandelt oder der besser noch durch frühzeitige Therapie entgegengewirkt werden kann.

Eine Posttraumatische Belastungsstörung kann als Versuch des Organismus betrachtet werden, eine mögliche Existenzbedrohung zu überstehen. Als Ergebnis ist das vegetative Nervensystem oft extrem angespannt, weshalb typische Zeichen einer vegetativen Übererregbarkeit (Schlafstörungen, Magen-Darmbeschwerden oder auch chronische Schmerzzustände) auftreten können. Als weitere Folgen treten auch häufiger zusätzliche Depressionen, Angststörungen oder Suchtprobleme bei fehlender oder unzureichender Behandlung auf. Wenn Betroffene die Anspannung nicht mehr ertragen, können Suizidgedanken auftauchen. Auch aus diesem Grund sollte eine frühzeitige Behandlung erfolgen.

 

 

 

Hilfe bei einer posttraumatischen Belastungsstörung

 

Posttraumatische Belastungsstörungen können sehr gut therapiert werden. In meiner Berliner Praxis hat sich hier eine Kombination von Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ und für die Selbsthilfe Elemente der Energetischen Psychotherapie bewährt.

Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig.Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.

Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen für die Angst vor dem Auto fahren erkannt werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. 

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 5 bis 12 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

Unterscheidung Posttraumatische Belastungsstörung und Anpassungsstörung

 

Hält die normale Reaktion auf ein schweres Traumata länger als einen Monat an und ist besonders schwerwiegend, wird von einer Posttraumatischen Belastungsstörung gesprochen.

Die Posttraumatische Belastungsstörung entsteht als eine mögliche Folge auf ein traumatisches Ereignis bei dem davon ausgegangen werden kann, dass es nahezu jeden Menschen in tiefe Verzweiflung stürzen würde. Darin besteht ein Unterschied zur Anpassungsstörung, die durch Belastungsfaktoren jeglichen Schweregrades ausgelöst werden kann. Auch durch eine sekundäre Belastung, die durch traumatische Ereignisse verursacht wurde, die andere nahestehende Menschen durchlebt haben, können Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung hervorrufen werden.

Typisch sind Symptome des Wiedererlebens, die sich den Betroffenen als Erinnerungen an das Trauma, Tagträume oder Flashbacks oder in Angstträumen aufdrängen. Häufig führt vegetative Übererregtheit zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhter Wachsamkeit oder ausgeprägter Schreckhaftigkeit.

 

 

 

Kategorisierung

 

Als psychische Erkrankung wird die Posttraumatische Belastungsstörung gemäß der internationalen Klassifikation ICD-10 den Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen ICD-10: F43.1 zugeordnet.

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