Angst & Burnout verstehen – Wenn Ihr Nervensystem nicht mehr kann

Angst & Burnout verstehen – Wenn Ihr Nervensystem nicht mehr kann

Psychotherapie mit Spezialisierung auf Ängste, Angststörungen und Traumata
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Angst & Burnout verstehen – Wenn Ihr Nervensystem nicht mehr kann

 

Sie wachen auf – und fühlen sich schon erschöpft.
Ihr Herz rast, Ihr Körper liegt schwer im Bett.
Kein klarer Gedanke. Nur Unruhe. Und Müdigkeit. Gleichzeitig.

In diesem Video erfahren Sie:

  • Warum Angst und Burnout oft zwei Seiten derselben Überforderung sind
  • Wie Ihr Nervensystem auf Dauerstress reagiert
  • Welche typischen Schutzreaktionen in Ihnen aktiv werden – auch ohne Ihr Zutun
  • Und was Sie tun können, um sich sanft, ehrlich und körpernah zu begegnen

Ein Beitrag für erschöpfte Körper, überforderte Seelen und Menschen, die nicht aufgeben wollen – sondern auf sich hören lernen.

 

Video

Morgendliche Angst und Unruhe verstehen – 5 beruhigende Impulse für einen sanften Start

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  • Als Hypnotherapeut (mit staatlicher Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz) stelle ich keine medizinischen Diagnosen.
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Beiträge zum Thema 

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Auf dem Kanal youtube.com/@aengste veröffentliche ich Videos zu Ängsten, Angststörungen, Traumata sowie Folgen narzisstischen Missbrauchs. Es gelten die Datenschutzhinweise von Google/YouTube.

Externer Link zu YouTube-Kanal @aengste

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 17. August 2025
Englische Version:

Sorgen machen anfälliger für Angststörungen und Panikattacken

Sorgen machen anfälliger für Angststörungen und Panikattacken

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
 
Sorgen

Überblick

 

 

 

 

Sorgen schlagen nicht nur auf das Gemüt

 

Menschen, die schon von Kindheit an ängstlich sind oder akute seelische Probleme haben, sind anfälliger für Angststörungen und Panikattacken. Die meisten Betroffenen von Panikattacken berichten in der Therapie davon, dass sie sich zeitnah zu ihrer ersten Panikattacke größere Sorgen gemacht und eine besondere Belastung verspürt haben.

 

 

 

Faktoren

 

Solche typischen belastenden Ereignisse sind zum Beispiel der Tod einer wichtigen Person oder eines Partners, Jobverlust oder Arbeitsprobleme, Beziehungsprobleme oder Trennungen und andere traumatische Erlebnisse wie zum Beispiel ein Unfall oder eine andere große Veränderung im Leben, die als Überforderung erlebt wird. Mitunter ist es auch ein peinliches Erlebnis, das mit starken körperlichen Reaktionen (rot werden, Herzrasen, Schweißausbrüchen) einhergeht.

 

 

 

1. Einfluss

 

Es müssen keine eigenen Erfahrungen sein, sondern es können Ereignisse sein, die Freunden oder Bekannten widerfahren sind, doch bei einem selbst große Angst und Besorgnis auslösen. Bei vielen Menschen ist es letztlich allerdings nicht ein einzelnes schlimmes Erlebnis, sondern es addieren sich die täglichen Belastungen, die über einen langen Zeitraum angesammelt werden und ein weiteres Erlebnis bringt dann das Fass zum Überlaufen.

 

 

 

2. Stress

 

Hat der dadurch entstandene Stress ein gewisses Maß erreicht, kann es unter dieser Stressbelastung zu einer plötzlichen körperlichen Reaktion kommen, die als sehr unangenehm und bedrohlich empfunden wird. Das sind beispielsweise starkes Herzklopfen, Enge im Hals und in der Brust, Schwitzen, Schwindel oder Atemnot. Auf diese intensiven körperlichen Stressreaktionen reagieren viele Menschen mit Angst oder Panik. Wiederholt sich das, kann sich die so durch Stress ausgelöste Panikreaktion zu einer Panikstörung oder anderen Angststörung entwickeln.

 

 

 

3. Belastungen

 

Menschen regieren unterschiedlich auf Belastungen. Deshalb hängen die Reaktionen von der individuellen Anfälligkeit ab. Nicht jeder reagiert auf Stress mit Angstreaktionen wie einer Panikattacke. Diese Anfälligkeit kann sich im Laufe des Lebens verändern. In manchen Lebensphasen ist der Umgang mit Stress einfacher als in anderen. Manche Menschen überschätzen sich, weil sie in früheren Lebensphasen ohne erkennbare Folgen sehr viel Stress ertragen haben, zu einem späteren Zeitpunkt im Leben aber selbst auf geringe Belastungen mit heftigen Ängsten reagieren. Dann genügen manchmal schon kleinere Belastungen, mitunter sogar schon der Gedanke an unangenehme Ereignisse, das seelische Gleichgewicht in Unordnung zu bringen und eine Angstreaktion auszulösen.

 

 

 

4. Anfälligkeit

 

Das schmerzliche daran; wer erst einmal eine Panikattacke hatte, bekommt sie häufiger erneut. Selbst, wenn größere zeitliche Abstände dazwischenliegen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, zumal die Angst davor die Wahrnehmung ungünstig beeinflusst. Leider weiten sich so oft auch die Situationen aus, in denen Panikattacken auftreten. Außerdem wird die Intensität der Panikattacken meist größer. Und damit verbunden werden zunehmen mehr Orte und Situationen damit verknüpft und vermieden. Das Leben wird so mehr und mehr eingeschränkt, wenn dem nicht begegnet wird. Doch das ist sehr häufig erst dann der Fall, wenn schon eine Menge Zeit vergangen ist und die Muster sich tiefer eingeprägt haben. Stattdessen sollte Hilfe so früh wie möglich gesucht werden.

Video

Sorgen machen anfälliger für Angststörungen und Panikattacken

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Beiträge zum Thema

Ist Angst reine Kopfsache?

Ist Angst reine Kopfsache?

Das Umfeld meint es meist gut mit Menschen, die unter Ängsten leiden. Doch der Versuch zu helfen gelingt nur selten. So ist sehr oft zu hören, dass Angst doch reine Kopfsache ist. Und wenn sie nur eingebildet ist, kann es doch nicht so schlimm sein, oder?

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Häufige Fragen Betroffener von Ängsten und Angststörungen 

 

Hoffnung und Furcht sind unzertrennlich, und es gibt keine Furcht ohne Hoffnung und keine Hoffnung ohne Furcht.

La Rochefoucauld

 

Fragen, die häufiger gestellt werden, beantworte ich gleich für alle interessierten Leser. Hier einige Antworten auf besonders häufige Fragen zur Angsttherapie:

 

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version:

Adrenalin: Was bei Angst im Körper geschieht

Adrenalin: Was bei Angst im Körper geschieht

Welche Rolle spielt Adrenalin bei Angst?

Antworten auf häufige Fragen

Was ist Adrenalin?

Adrenalin, auch als Epinephrin bekannt, ist ein Hormon, das von der Nebennierenrinde produziert wird. Es wird auch als „Kampf- oder Fluchthormon“ bezeichnet, da es in Stresssituationen oder bei Bedrohungen freigesetzt wird und den Körper auf körperliche Aktivität vorbereitet. Es erhöht den Blutdruck, die Herzfrequenz und die Sauerstoffversorgung der Muskeln und hilft dem Körper, schnell Energie freizusetzen. Adrenalin kann auch die Durchblutung der Haut und der Schleimhäute verringern, um Blut und Sauerstoff für die wichtigsten Organe und Muskeln zu reservieren.

Was hat Adrenalin mit Ängsten zu tun?

Adrenalin hat eine enge Beziehung zu Ängsten und Panikattacken. Wenn eine Person einer stressigen oder bedrohlichen Situation ausgesetzt ist, wird Adrenalin von der Nebennierenrinde freigesetzt, um den Körper auf körperliche Aktivität vorzubereiten. Dies kann dazu führen, dass die Person eine erhöhte Herzfrequenz, Atembeschwerden, Schwitzen und Zittern erlebt. Diese körperlichen Symptome können Ängste verstärken und zu einer Panikattacke führen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Adrenalin eine natürliche und wichtige Reaktion des Körpers auf stressige Situationen ist und normalerweise nicht schädlich ist. Wenn jedoch Ängste oder Panikattacken häufig auftreten und das tägliche Leben beeinträchtigen, kann es hilfreich sein, sich an einen Arzt oder Therapeuten zu wenden, um Unterstützung bei der Bewältigung dieser Symptome zu erhalten.

Was ist die Kampf-Flucht-Reaktion?

Die Kampf-Flucht-Reaktion ist ein automatisches stressbedingtes Verhaltensmuster, das in allen Säugetieren, einschließlich Menschen, auftritt. Es wird von der Freisetzung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol ausgelöst und bereitet den Körper auf körperliche Aktivität vor, entweder um sich einer Bedrohung zu stellen (Kampf) oder um sie zu vermeiden (Flucht).

Es handelt sich um eine natürliche und wichtige Anpassung an stressige Situationen, die in bestimmten Situationen lebensrettend sein kann. Sie entwickelt sich evolutionär, um Säugetiere vor Raubtieren oder anderen Bedrohungen zu schützen. In modernen Zeiten wird sie jedoch häufig durch Stressoren ausgelöst, die keine unmittelbare Bedrohung darstellen, wie zum Beispiel finanzielle Sorgen, Beziehungsprobleme oder beruflicher Stress.

Tritt die Kampf-Flucht-Reaktion in Maßen auf und sind Betroffene in der Lage, sich nach dem Ende der stressigen Situation wieder zu beruhigen, ist sie normalerweise nicht schädlich. Wenn die Reaktion jedoch zu häufig oder intensiv auftritt oder wenn sich die Person nicht beruhigen kann, kann dies negative Auswirkungen auf die mentale und körperliche Gesundheit haben.

Gehirn

Adrenalin

 

Erfahren Sie, welche Rolle Adrenalin bei Ängsten und Angststörungen spielt.

Video

Noradrenalin und Ängste: Wie Stresshormone die Psyche beeinflussen und was Sie tun können

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Adrenalin

 

Adrenalin ist ein im Nebennierenmark gebildetes Hormon, das in Stresssituationen, also bei körperlicher und seelischer Belastung, ins Blut ausgeschüttet wird und den Körper in einen Alarmzustand versetzt. Es wird auch als Stresshormon bezeichnet.

 

 

 

Welche Rolle spielt Adrenalin bei Angst?

 

Das Adrenalin sorgt dafür, dass dem Gehirn und den Muskeln möglichst viel Energie zur Verfügung stehen. Adrenalin verursacht deshalb eine Steigerung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks, eine Erweiterung der Bronchiolen, eine schnelle Bereitstellung von Energiereserven durch Fettabbau (Lipolyse) sowie die Freisetzung und Biosynthese von Glucose. Es reguliert ebenso die Durchblutung (Zentralisierung) und die Magen-Darm-Tätigkeit (Hemmung). Adrenalin weitet die Atemwege und sorgt für mehr Sauerstoff und beschleunigte Atmung, der Herzschlag beschleunigt sich und der Blutdruck steigt. Die Blutgefäße erweitern sich und Blutzucker wird ausgeschüttet. Der Körper wird auf Flucht und Kampf vorbereitet; nicht relevante Organe bekommen weniger Aufmerksamkeit, um Energie zu sparen.

 

Die direkten körperlichen Folgen im Überblick:

  • Herzfrequenz steigert sich
  • Blutdruckanstieg
  • Bronchien werden erweitert, sodass die Atmung leichter fällt
  • Fettreserven werden abgebaut, um schnell aktiv werden zu können
  • Magen-Darm-Tätigkeit wird reduziert bzw. eingestellt
  • Der Blutzuckerspiegel steigt an, um mehr Energie bereitzustellen
  • Schweißproduktion nimmt zu
  • Speichelproduktion nimmt zu
  • Pupillen weiten sich

 

Das Adrenalin baut sich nach kurzer Zeit wieder ab. Dauert die Stressbelastung allerdings länger an, dann kann es durch die andauernde erhöhte Adrenalin- und Noradrenalin-Ausschüttung zu dauerhaft erhöhtem Blutdruck und Überbelastung des Herzens kommen. Dadurch lassen die Abwehrkräfte nach.

Intensive Gefühle, insbesondere Ängste, werden von den körperlichen Reaktionen, die durch das Adrenalin ausgelöst werden, begleitet.

Menschen mit Angststörungen werden dadurch sehr häufig verunsichert und glauben, die körperlichen Veränderungen nicht ertragen zu können beziehungsweise befürchten, dass es sich um Hinweis auf eine schwere körperliche Erkrankung handelt. Der daraus resultierende Stress verstärkt den Kreislauf.

Sport und Bewegung können dabei helfen, Adrenalin und überschüssige Energie abzubauen. Mittels Hypnotherapie können die mentalen Ursachen behandelt werden.

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Häufige Fragen Betroffener von Ängsten und Angststörungen 

 

Hoffnung und Furcht sind unzertrennlich, und es gibt keine Furcht ohne Hoffnung und keine Hoffnung ohne Furcht.

La Rochefoucauld

 

Fragen, die häufiger gestellt werden, beantworte ich gleich für alle interessierten Leser. Hier einige Antworten auf besonders häufige Fragen zur Angsttherapie:

 

Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A236
Englische Version:

Atemtechniken zur Reduzierung von Ängsten

Atemtechniken zur Reduzierung von Ängsten

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

Atemtechniken zur Reduzierung von Ängsten

 

Der Zusammenhang zwischen Atmung und persönlichem Zustand wird häufig unterschätzt oder zumindest als gegeben und nicht beeinflussbar betrachtet. Tatsächlich lassen sich mit Atemtechniken Stress- und Angstreaktionen reduzieren und sogar vermeiden.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Atmung, Stress und Ängsten

 

Eine gute Möglichkeit, Angst und damit Stress aufzulösen, sind Atemtechniken. Bei Angst reagiert der Körper unter anderem mit einer erhöhten Herz- und damit Pulsfrequenz. Wir atmen einmal tief ein, sind angespannt und evolutionsbedingt bereit für Angriff oder Flucht. Es ist ein angeborener Reflex, der auch im Alltag auftritt.

Als Nichtmediziner habe ich es so verstanden: Wer den ganzen Tag über mit einer solchen Anspannung verbringt, atmet insgesamt ein klein bisschen mehr ein als aus. Der Körper reagiert auf diesen überflüssigen Sauerstoff im Blut mit Gefäßverengung, was sich als lästiger Spannungskopfschmerz äußern kann. Wenn dieser Zustand anhält, können sich mit der Zeit beispielsweise Schlafstörungen oder innere Unruhe einstellen. Zusätzliche Muskelverspannungen tauchen auf und es entwickelt sich ein Kreislauf, der die Anspannung zunehmend chronischer werden lässt.

 

 

 

Atemtechniken

 

Während wir die meisten Vorgänge in unserem Körper (beispielsweise Herzschlag, Verdauung, Harnproduktion) nicht willentlich steuern können, können wir die Atmung beeinflussen. Die Atmung wirkt sich wiederum auf die Herzfrequenz aus. So haben Sie sogar die Möglichkeit durch ruhiges Atmen Ihren Herzschlag beruhigen zu können. Angst und Panik sind meist verbunden mit intensivem Herzklopfen bis hin zu Herzrasen sowie raschen, flachen Atemzügen.

Lernen wir kontrolliert zu atmen, und uns die Zeit nehmen, tief und bewusst auszuatmen, dann helfen wir unserem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und Anspannungen zu lösen und so sogar erneuten Stressreaktionen vorzubeugen.

Ihr Therapeut kann Ihnen für Sie passende Atemtechniken vermitteln. Eine Auswahl finden Sie in den Beiträgen auf dieser Homepage.

Video

4-7-8 Atemtechnik bei leichter Angst

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Atemtechniken bei Ängsten: Tiefes Atmen

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Wichtige Hinweise

 

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  • Eine Psychotherapie oder persönliche Beratung.
  • Die Untersuchung oder Diagnose durch approbierte Ärzt:innen.

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Abgrenzung zur ärztlichen Tätigkeit:

  • Als Hypnotherapeut (mit staatlicher Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz) stelle ich keine medizinischen Diagnosen.
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Antworten auf häufige Fragen

Was sind Atemtechniken?

Atemtechniken sind spezielle Methoden, die darauf abzielen, die Atmung zu verbessern und Entspannung zu fördern. Sie werden häufig in der Atemtherapie, in Yoga- und Pilates-Übungen und in anderen Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken eingesetzt.

Es gibt viele verschiedene Atemtechniken, die je nach Zweck unterschiedlich angewendet werden. Einige Beispiele für Atemtechniken sind:

  • Die Bauchatmung: Diese Atemtechnik konzentriert sich auf das Ausatmen durch den Bauch und kann dazu beitragen, den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen und die Entspannung zu fördern.
  • Die 4-7-8-Technik: Diese Atemtechnik beinhaltet das langsame Ein- und Ausatmen und kann dazu beitragen, die Atmung zu beruhigen und die Entspannung zu fördern.
  • Die Progressive Muskelentspannung: Diese Atemtechnik kombiniert gezielte Anspannung und Entspannung von Muskelgruppen mit der Atmung und kann dazu beitragen, den Stresslevel zu reduzieren und die Entspannung zu fördern.
  • Die Resonanzatmung: Diese Atemtechnik konzentriert sich auf tiefe, langsame Atemzüge und kann dazu beitragen, die Lungenkapazität und die Sauerstoffaufnahme zu verbessern und die Atemmuskulatur zu stärken.
  • Die Diaphragmatische Atmung: Diese Atemtechnik konzentriert sich auf das Ein- und Ausatmen durch den Bauch und kann dazu beitragen, die Atmung zu beruhigen und die Entspannung zu fördern.
  • Die Kapalabhati-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet schnelle, kräftige Ausatmungen und kann dazu beitragen, die Atemmuskulatur zu stärken und den Stresslevel zu reduzieren.

  • Die Nadi-Shodhana-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet das Wechseln der Atmung zwischen einem Nasenloch und dem anderen und kann dazu beitragen, die Konzentration und die Entspannung zu fördern.

  • Die Alternierende Nostril-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet das Wechseln der Atmung zwischen einem Nasenloch und dem anderen und kann dazu beitragen, die Entspannung zu fördern und den Stresslevel zu reduzieren.

  • Die Ujjayi-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet das Ein- und Ausatmen durch den Mund und das Erzeugen eines leisen, rauschenden Sounds beim Ausatmen und kann dazu beitragen, die Entspannung zu fördern und die Atmung zu beruhigen.

Wozu sind Atemtechniken?

Atemtechniken sind spezielle Methoden, die darauf abzielen, die Atmung zu verbessern und Entspannung zu fördern. Sie werden häufig in der Atemtherapie, in Yoga- und Pilates-Übungen und in anderen Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken eingesetzt und können dazu beitragen, den Stresslevel zu reduzieren und die körperliche und mentale Gesundheit zu verbessern.

Atemtechniken können auch dazu beitragen, die Lungenkapazität und die Sauerstoffaufnahme zu verbessern und die Atemmuskulatur zu stärken. Sie können auch dazu beitragen, die Konzentration und das Selbstbewusstsein zu verbessern und die Entspannung zu fördern.

Es ist wichtig zu beachten, dass Atemtechniken nur eine von vielen Möglichkeiten sind, um die Atmung zu verbessern und Entspannung zu fördern. Sie sollten immer unter Aufsicht von Experten, wie Ärzten oder Atemtherapeuten durchgeführt werden, insbesondere bei bestehenden Atemproblemen oder Lungenerkrankungen.

Wie alt sind Atemtechniken?

Atemtechniken gibt es seit Jahrtausenden und wurden von verschiedenen Kulturen und Traditionen auf der ganzen Welt verwendet. In vielen Kulturen werden Atemtechniken als wichtiger Bestandteil von Meditation, Yoga und anderen spirituellen Praktiken betrachtet und werden seit Jahrhunderten zur Verbesserung der körperlichen und mentalen Gesundheit eingesetzt.

In der westlichen Welt wurden Atemtechniken in der modernen Medizin erst in den letzten Jahrzehnten verstärkt als therapeutisches Mittel zur Verbesserung der Atmung und zur Reduktion von Stress und Angst eingesetzt. Sie werden heute in vielen Bereichen der Medizin, wie der Atemtherapie, der Psychiatrie und der Psychotherapie, eingesetzt und haben sich als wirksame Behandlungsmethode erwiesen. Sie sind Teil bewährter Therapiemethoden, wie dem Hypnobalancing™.

Wie funktioniert die 4-7-8-Atemtechnik bei Ängsten?

Es gibt verschiedene Atemtechniken, die bei Angststörungen helfen können. Eine davon ist die sogenannte 4-7-8-Atemtechnik, die auf Yoga-Atemübungen basiert. Die Technik ist einfach und kann in jedem Alter und an jedem Ort angewendet werden. Hier ist, wie sie funktioniert:

1. Setzen Sie sich bequem hin und stellen Sie sicher, dass Ihre Füße fest auf dem Boden stehen. Schließen Sie Ihre Augen und entspannen Sie sich.

2. Legen Sie die Zunge an den Gaumen hinter den oberen Vorderzähnen. Lassen Sie die Zunge dort, während Sie atmen.

3. Atmen Sie durch die Nase aus, indem Sie Ihren Mund schließen.

4. Atmen Sie durch die Nase ein, während Sie zählen „eins, zwei, drei“.

5. Halten Sie den Atem an, während Sie zählen „vier, fünf, sechs“.

6. Atmen Sie durch den Mund aus, während Sie zählen „sieben, acht“.

7. Wiederholen Sie den Vorgang dreimal.

Diese Atemtechnik kann dazu beitragen, den Herzschlag zu verlangsamen und die Muskeln zu entspannen, was dazu beitragen kann, Angstzustände zu lindern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Atemübungen alleine möglicherweise nicht ausreichend sind, um Angststörungen erfolgreich zu behandeln. Wenn Sie unter Angststörungen leiden, sollten Sie sich an einen Arzt oder Therapeuten wenden, der Ihnen helfen kann, die richtige Behandlung zu finden.

Beiträge zum Thema Atmung

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
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#A426
Englische Version:

Häufige Fragen zur Therapie mit Hypnotherapie in Berlin & online

Häufige Fragen zur Therapie mit Hypnotherapie in Berlin & online

Psychotherapie mit Hypnose, Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Fragen

Antworten auf häufige Fragen

 

Im Laufe der Zeit sind einige Fragen besonders häufig gestellt worden. Deshalb finden Sie hier Antworten auf Fragen zu Therapie, Hypnosetherapie und Hypnobalancing™. Falls Ihre persönlichen Fragen nach dem Lesen noch nicht beantwortet wurden, dann senden Sie mir doch einfach eine Nachricht.

Häufige Fragen zur Therapie mit Hypnosetherapie

 

Im Laufe der Zeit sind einige Fragen besonders häufig aufgetaucht. Deshalb finden Sie hier Antworten auf Fragen zu Therapie, Hypnotherapie und Hypnobalancing™. Falls Ihre persönlichen Fragen nach dem Lesen noch nicht beantwortet wurden, dann senden Sie mir doch einfach eine E-Mail.

 

Video

Wer geht zur Therapie? Mythen & Realität

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Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

 

Schritt für Schritt

 

1. Vorbereitung

 

Die erste Sitzung ist meist 90 Minuten, damit genügend Zeit für ein ausführliches Vorgespräch ist, in dem offenen Fragen geklärt werden können. Dann beginnen wir mit einem ausführlichen Gespräch, mit der Anamnese, um den Behandlungsplan individuell auf Ihre persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Wir klären dazu Ihre Ziele und Motive und besprechen das gemeinsame Vorgehen.

 

 

2. Erste Intervention

 

Im zweiten Teil der Sitzung finden wir heraus, wie Sie am leichtesten in einen angenehmen, entspannten hypnotischen Zustand gelangen. Sie erleben eine erste Trance. Das ermöglicht den Zugang zu Ihrem Unbewussten und erlaubt erste Suggestionen. Wie weit wir dabei gehen, ergibt sich aus Ihren Reaktionen. Schließlich führe ich Sie wieder sanft aus der Trance heraus.

 

 

3. Auswertung, Optionen und Ausblick

 

Anschließend beantworte ich Ihre Fragen und wir besprechen das weitere mögliche Vorgehen Ihrer Hypnotherapie.

Wie fühle ich mich nach der Hypnosesitzung?

 

Interessenten fragen häufiger, wie sie sich nach der Hypnosesitzung fühlen werden. Die typische Rückmeldung von Klienten nach der Hypnose; entspannt, ausgeruht und voller Energie. Je nach Thema und Situation wird auch das Gefühl genannt, etwas erreicht, etwas auf den Weg gebracht zu haben.

Oft stellt sich zeitverzögert nach der ersten Sitzung eine angenehme Müdigkeit ein, das Bedürfnis, die Erfahrung in Ruhe nachklingen zu lassen. Die meisten Menschen fühlen sich nach wiederholten Erfahrungen mit hypnotischer Trance anschließend erholter und aufgeräumter.

Kann ich nach der Hypnose Auto fahren und Termine wahrnehmen?

 

Wenn Sie keine gegensätzlichen Empfehlungen bekommen, können Sie hinsichtlich der Psychotherapie nach der Hypnosesitzung Auto fahren und Termine wahrnehmen. Sollten Sie allerdings beispielsweise emotional bewegt sein, ist es besser, das Auto so lange stehen zu lassen. Ich empfehle meinen Klienten, sich grundsätzlich ein wenig Zeit zu gönnen, bevor Sie wieder in den Alltag zurückkehren. Ein anschließender Spaziergang hilft beispielsweise dabei, den erwünschten Veränderungen den geeigneten Raum zu geben.

Ist das Ergebnis der Hypnosetherapie dauerhaft?

 

Ist das Ergebnis der Hypnose dauerhaft? Hält es nur so lange die Trance wirkt und muss man mit einem Rückfall in alte Gewohnheiten rechnen?

Die Suggestionen wirken oft deutlich länger, als es zum Erreichen des Zieles erforderlich ist. Eine posthypnotische Suggestion kann über Monate oder Jahre ohne Auffrischung wirken.

Tief sitzende Gewohnheiten wie das Rauchen oder verhaltensbedingtes Übergewicht benötigen oft mehrere Sitzungen zur Vertiefung bzw. gelegentliche Sitzungen zur Auffrischung. Hier ist jeder Mensch und jedes Thema für sich zu betrachten. Oft genügt es sich vom „Problem“ auf ein lockendes Ziel zu orientieren, um neue Wege dauerhaft zu beschreiten.

 

 

 

Faktoren für die Wirkung von Suggestionen

 

Zu den Faktoren, die eine Wirkung auf die Dauerhaftigkeit von Suggestionen haben, gehören:

 

  • Private Umgebung
  • Arbeitsumgebung
  • Freizeitumgebung
  • Worte und Aufbau der Suggestionen des Hypnotherapeuten
  • Innere Dialoge
  • Eingesetzte Techniken bzw. Strategien
  • Rapport zwischen Klient und Hypnotherapeut
  • Eigener Einsatz des Klienten

Wirkt Hypnose sofort?

 

Hinter dieser Frage steht oft die Vorstellung, dass eine kurze Hypnose reicht, um selbst komplexeste Probleme zu lösen.

Bei aller Begeisterung; Hypnotherapie ist keine Zauberei, es erfordert kompetente Arbeit, um voranzukommen. Themen, die in jahrelangen therapeutischen Sitzungen nicht gelöst werden konnten, verschwinden nicht sofort mit einem Fingerschnippen.

Hypnotherapie ist ein auf fundiertem Handwerk anstatt auf Magie beruhender Prozess. Ein Prozess, der für den Erfolg die Kooperation von Hypnotisand:innen und Hypnotherapeuten nutzt. Es braucht die Bereitschaft des Klienten.

Oft ist schon nach dem ersten Treffen eine positive Wirkung spürbar. Für grundlegende und dauerhafte positive Entwicklungen sind beispielsweise bei der Raucherentwöhnung in der Regel 3 bis 4 Sitzungen erforderlich und für Prozesse im Rahmen der 6-stufigen Lösung mit Hypnobalancing™ sind 3 bis 8 Sitzungen üblich. Die tatsächliche Dauer richtet sich nach der individuellen Situation des Klienten.

Kann es geschehen, dass ich in Hypnose stecken bleibe?

 

Szenen in Hollywood-Filmen und Boulevardblättern förderten die Mythen rund um das Thema Hypnose. So entstand vermutlich auch die Furcht davor dauerhaft in Hypnose bleiben zu müssen, weil der Hypnotherapeut sich während der Sitzung verabschiedet oder der Klient einschläft.

Die selten ausgesprochene und dafür erstaunlicherweise umso häufiger vorhandene Frage lautet: Kann ich in der Hypnose stecken bleiben?

 

 

 

Grundsätzlich: Nein!

 

Der angenehme Zustand kann bei tief empfundener Trance derart intensiv sein, dass der Hypnotisand ihn nicht sofort wieder gerne verlassen will. Ein erfahrener Hypnotherapeut hat gelernt, wie er damit umgeht. Ansonsten würde der Hypnotisand so lange in diesem angenehmen Zustand verweilen bis es ihm reicht oder er einschläft und dann wieder erfrischt aufwachen. Mit dem Verschwinden des Rapport zwischen Klient und Hypnotherapeut läuft die Trance aus.

Was geschieht mit mir, während ich in Hypnose bin?

 

In der Hypnose, genauer in der durch Hypnose herbeigeführten Trance, befindet sich der Hypnotisand in einem veränderten Bewusstseinszustand, bei dem die üblichen kritischen Filter umgangen werden können. So kann der Hypnotherapeut direkter mit dem Unbewussten arbeiten und ihm Suggestionen anbieten. Dieser Bewusstseinszustand wird Trance genannt. Während der für Hypnose genutzten Trance ist der Hypnotisand weder eingeschlafen noch bewusstlos. Physiologisch ist zu beobachten, dass der Puls und der Blutdruck sowie weitere Körperfunktionen während der Trance gesenkt sind. Je nach Ziel können organische Vorgänge durch Hypnotherapie beeinflusst werden.

Ist Hypnose wie Schlaf?

 

Auch, wenn der Name es andeutet; Hypnose ist kein Schlaf. Die für Schlaf typischen REM-Phasen treten nicht in Hypnose auf. Während der Hypnose bleibt die Reflexerregbarkeit erhalten, im Schlaf ist sie reduziert.

Bin ich in Hypnose willenlos?

 

Diese Frage tauchen immer wieder auf:

  • Bin ich in Hypnose willenlos?
  • Bedeutet Hypnose willenlose Fremdbestimmung?
  • Verliere ich in Hypnose die Kontrolle?

 

Die Antwort lautet: Nein. Suggestionen, die der inneren Einstellung widersprechen, werden vom Unbewussten üblicherweise nicht angenommen oder selbst angepasst. Falls ein Hypnotherapeut Angebote macht, die der Hypnotisand lieber gegen eigene Alternativen austauscht, ist der Ausdruck der erhöhten geistigen Flexibilität.

 

 

Beispiel:

Der Hypnotherapeut bietet eine Szene am Meer an und der Hypnotisand tauscht diese Szene gegen den persönlichen Lieblingsort am heimischen See.

Suggestionen, die vollkommen abgelehnt werden, weil sie eigenen Werten entgegenstehen, führen oft zu sehr abrupter Ablehnung, Verlust des Rapports und somit zur Beendigung der Trance. Insofern entspricht der Wille des Klienten in Trance im besonderen Maße seinen eigenen Bedürfnissen und nicht denen des Hypnotherapeuten.

Bedenken: Verrate ich in Hypnose ungewollt Geheimnisse?

 

Häufige Fragen zur Hypnose: Muss ich während der Psychotherapie mittels Hypnose bzw. Trance Dinge verraten, die ich lieber für mich behalten möchte?

 

 

 

Sie entscheiden, was Sie preisgeben

 

Es ist wie wohl in jeder guten Psychotherapie. Sie geben nur das preis, was Sie offenlegen wollen. Sie können in Trance mindestens genauso gut schummeln wie im alltäglichen Wachzustand. Das ist allerdings normalerweise nicht der Grund einen Hypnotherapeuten zu konsultieren. Was Sie offen legen entscheiden Sie auf der Basis der Beziehung zu Ihrem Therapeuten. Für den Prozess ist es wichtig, dass Sie dem Hypnotherapeuten vertrauen. Ihr Therapeut wird es Ihnen so leicht wie möglich machen. Was Sie daraus machen, entschieden Sie.

Können Menschen mit einem starken Willen hypnotisiert werden?

 

Die Äußerung „Ich bin sehr willensstark, ich kann bestimmt nicht hypnotisiert werden, oder?“ basiert auf der Annahme, dass willensschwache Menschen am besten hypnotisierbar sind.

Hypnotherapie nutzt für den Erfolg die Kooperation des Hypnotisand:innen und Hypnotherapeuten. Es braucht die Bereitschaft des Klienten, die Chance zu ergreifen. Menschen mit einem entsprechenden Willen können diesen zielgerichtet einsetzen, den Prozess fördern und gut in Trance gehen. Wer meint, ein Hypnotherapeut würde Interesse daran haben, die Kräfte zu messen, hat eine andere Vorstellung davon, was gute kooperative Hypnotherapie beziehungsweise Psychotherapie ausmacht.

Wie fühle ich mich in Hypnose bzw. Trance?

 

Hypnotisand:innen beschreiben den Zustand der Trance, der oft als sehr tief empfundenen Entspannung, als sehr angenehm. Dabei ist das, was während der Hypnose empfunden wird, sehr unterschiedlich hinsichtlich Art, Kombination und Intensität.

Bei manchen Menschen dominiert das Gefühl von Leichtigkeit, während es bei anderen eine angenehme Schwere ist. Die Aufmerksamkeit ist fokussiert und folgt bei entsprechendem Rapport den Angeboten des Hypnotherapeuten. Das Zeitempfinden in Trance ist sehr häufig verändert, oftmals um einige hundert Prozent. In der Trance können sich auch der Muskeltonus, der Herzschlag, die Sauerstoffaufnahme, der Blutfluss, die Hauttemperatur verändern. Erfahrene Hypnotherapeuten erkennen diese Hinweise, während der Hypnotisand sie oft erst bemerkt, wenn die Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird. Dies kann als sehr harmonisierende Wirkung erlebt werden.

Ist Hypnose das Gleiche wie Meditation?

 

Viele Menschen denken, es handle sich bei Hypnose und Meditation um die gleichen Zustände.

Die Absicht ist jedoch jeweils eine andere. Während es in der Meditation vor allem darum geht, den Gedankenstrom anzuhalten, ganz leer zu werden, durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen den Geist zu beruhigen und zu sammeln, wird er in der hypnotischen Trance durch Bilder, Metaphern und Suggestionen angeregt und in eine heilsame Richtung gelenkt.

Hypnose ist an dieser Stelle definiert als Zustand der Fokussierung und erhöhter Suggestibilität, mit dem Ziel, ein neues Verhalten bzw. Ziel im weiteren Sinne zu erreichen. In Hypnose wird in gewisser Weise ebenfalls ein „meditativer Zustand“ erreicht, von dem aus die Arbeit beginnt.

Bei der Meditation geht es eher um die Fokussierung auf sich selbst und die Nutzung des veränderten Aufmerksamkeitszustandes an sich, ohne sonstiges Ziel.

Hinsichtlich der Zustandseigenschaften können tiefe Meditation und Selbsthypnose so gut wie identisch sein. Bei beiden sind ähnliche Frequenzbereiche im Gehirn messbar; die Alpha-Wellen.

Die Übergänge sind fließend. Die meisten Menschen werden in der Meditation eher einen Entspannungszustand erreichen. Es gibt Meditationstechniken, die mit Affirmationen und Visualisierungen arbeiten. Und viele, die meditieren, wollen auch einfach nur entspannen und auftanken. Das kann mit Hypnose, mit Meditation und auch mit Tiefenentspannung erreicht werden.

Was geschieht, wenn ich während der Hypnosesitzung einschlafe?

 

Eine früher häufigere Frage als heutzutage: Was geschieht, wenn ich in Hypnose einschlafe? Wache ich wieder auf oder bleibe ich in Trance?

Hypnose bzw. Trance ist nicht identisch mit Schlaf! Wenn die Trance in Schlaf übergeht, verliert der Hypnotherapeut fast immer den Rapport. Gelingt es dem Hypnotherapeuten nicht, den Rapport wiederherzustellen, kann er den Hypnotisand:innen ausschlafen lassen (was allerdings nur bedingt in der Praxis möglich ist!) oder ihn auf geeignete Art und Weise wecken. Hypnotisand:innen erschrecken sich selbst häufiger etwas, wenn sie kurz vor  dem Einschlafen sind und der Körper zuckt, weil Anspannungen losgelassen werden.

Durch einen entsprechenden Rahmen und Techniken gilt es die angestrebte Trancetiefe zu fördern und Einschlafen zu verhindern. Oft genügt schon ein Wechsel der Stimme, damit Hypnotisand:innen nicht einschlafen.

Wie bringt mich der Hypnotherapeut in Hypnose bzw. Trance?

 

Viele Wege führen nach Rom.

 

 

 

Vorbereitung

 

Grundsätzliche Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Hypnose ist ein gutes Vorgespräch in der ersten Sitzung. Dieses Vorgespräch macht es leichter, in Trance zu gehen und die gemeinsam abgestimmten Angebote anzunehmen. Sie geben die Geschwindigkeit vor.

 

 

 

Induktion

 

Die Einleitung der Hypnose wird entsprechend als Hypnoseeinleitung bzw. Induktion oder Hypnoseinduktion bezeichnet. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, aus denen Hypnotherapeut:innen die für Klient:innen am geeignetsten Techniken zur Einleitung auswählen. Um eine hypnotische Trance zu fördern, wird die Wahrnehmung nach innen gerichtet, alle anderen Umgebungsreize rücken in den Hintergrund. Die erreichbare Trancetiefe variiert jedoch von Mensch zu Mensch. Sie wird beeinflusst von der individuellen Vorstellungskraft und dem Vertrauen von Klient:innen. Schon nach wenigen Sitzungen gelingt es selbst sehr analytischen und kontrollorientierten Persönlichkeiten, leicht und schnell in Hypnose zu gehen.

Nicht jede Induktion ist für alle Patienten und jedes Anliegen geeignet. Deswegen beherrschen erfahrene Hypnotherapeuten auch eine Vielzahl von Techniken.

Wird Hypnose im Liegen, Stehen oder Sitzen durchgeführt?

 

Hypnose kann sowohl im Sitzen, Liegen als auch im Stehen erfolgen. Während zu Ausbildungszwecken auch oft im Stehen gearbeitet wird, damit alle Teilnehmer:innen gut beobachten können, ist in der therapeutischen Praxis die Sitzung im Liegen oder Sitzen üblich. Jede Haltung hat dabei ihre eigene Qualität in unterschiedlichen Einsatzbereichen. Wichtig ist bei der Auswahl, dass Sie sich dabei vor, nach und während der Trance gut aufgehoben fühlen. Für Menschen, die dazu neigen sehr schnell einzuschlafen, wäre die liegende Position in den Abendstunden beispielsweise weniger ideal.

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Beiträge zum Thema

Ist Angst reine Kopfsache?

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Das Umfeld meint es meist gut mit Menschen, die unter Ängsten leiden. Doch der Versuch zu helfen gelingt nur selten. So ist sehr oft zu hören, dass Angst doch reine Kopfsache ist. Und wenn sie nur eingebildet ist, kann es doch nicht so schlimm sein, oder?

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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A47639
Englische Version:

Atemtechnik bei Ängsten: Atemvisualisierung

Atemtechnik bei Ängsten: Atemvisualisierung

Psychotherapie mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

Atemtechnik zur Reduzierung von Ängsten

 

Der Zusammenhang zwischen Atmung und persönlichem Zustand wird häufig unterschätzt oder zumindest als gegeben und nicht beeinflussbar betrachtet. Tatsächlich lassen sich mit Atemtechniken Stress- und Angstreaktionen reduzieren und sogar vermeiden.

In diesem Beitrag geht es um die Atemvisualisierung..

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Atmung, Stress und Ängsten

 

Eine gute Möglichkeit, Angst und damit Stress aufzulösen, sind Atemtechniken. Bei Angst reagiert der Körper unter anderem mit einer erhöhten Herz- und damit Pulsfrequenz. Wir atmen einmal tief ein, sind angespannt und evolutionsbedingt bereit für Angriff oder Flucht. Es ist ein angeborener Reflex, der auch im Alltag auftritt.

Als Nichtmediziner habe ich es so verstanden: Wer den ganzen Tag über mit einer solchen Anspannung verbringt, atmet insgesamt ein klein bisschen mehr ein als aus. Der Körper reagiert auf diesen überflüssigen Sauerstoff im Blut mit Gefäßverengung, was sich als lästiger Spannungskopfschmerz äußern kann. Wenn dieser Zustand anhält, können sich mit der Zeit beispielsweise Schlafstörungen oder innere Unruhe einstellen. Zusätzliche Muskelverspannungen tauchen auf und es entwickelt sich ein Kreislauf, der die Anspannung zunehmend chronischer werden lässt.

 

 

 

Atemtechnik: Atemvisualisierung

 

Atemvisualisierung ist eine wirkungsvolle Entspannungstechnik, die dabei helfen kann, Stress und Ängste zu bewältigen. Diese Methode nutzt die Wirkung der Vorstellungskraft, um eine ruhige und entspannte Atempraxis zu schaffen. Hier ist eine Anleitung, wie sich die Atemvisualisierung anwenden lässt.

Lernen wir kontrolliert zu atmen, und uns die Zeit nehmen, tief und bewusst auszuatmen, dann helfen wir unserem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und Anspannungen zu lösen und so sogar erneuten Stressreaktionen vorzubeugen.

Ihr Therapeut kann Ihnen für Sie passende Atemtechniken vermitteln. Eine Auswahl finden Sie in den Beiträgen auf dieser Homepage.

Video

Atemtechnik bei Ängsten: Atemvisualisierung

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Antworten auf häufige Fragen

Was sind Atemtechniken?

Atemtechniken sind spezielle Methoden, die darauf abzielen, die Atmung zu verbessern und Entspannung zu fördern. Sie werden häufig in der Atemtherapie, in Yoga- und Pilates-Übungen und in anderen Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken eingesetzt.

Es gibt viele verschiedene Atemtechniken, die je nach Zweck unterschiedlich angewendet werden. Einige Beispiele für Atemtechniken sind:

  • Die Bauchatmung: Diese Atemtechnik konzentriert sich auf das Ausatmen durch den Bauch und kann dazu beitragen, den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen und die Entspannung zu fördern.
  • Die 4-7-8-Technik: Diese Atemtechnik beinhaltet das langsame Ein- und Ausatmen und kann dazu beitragen, die Atmung zu beruhigen und die Entspannung zu fördern.
  • Die Progressive Muskelentspannung: Diese Atemtechnik kombiniert gezielte Anspannung und Entspannung von Muskelgruppen mit der Atmung und kann dazu beitragen, den Stresslevel zu reduzieren und die Entspannung zu fördern.
  • Die Resonanzatmung: Diese Atemtechnik konzentriert sich auf tiefe, langsame Atemzüge und kann dazu beitragen, die Lungenkapazität und die Sauerstoffaufnahme zu verbessern und die Atemmuskulatur zu stärken.
  • Die Diaphragmatische Atmung: Diese Atemtechnik konzentriert sich auf das Ein- und Ausatmen durch den Bauch und kann dazu beitragen, die Atmung zu beruhigen und die Entspannung zu fördern.
  • Die Kapalabhati-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet schnelle, kräftige Ausatmungen und kann dazu beitragen, die Atemmuskulatur zu stärken und den Stresslevel zu reduzieren.

  • Die Nadi-Shodhana-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet das Wechseln der Atmung zwischen einem Nasenloch und dem anderen und kann dazu beitragen, die Konzentration und die Entspannung zu fördern.

  • Die Alternierende Nostril-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet das Wechseln der Atmung zwischen einem Nasenloch und dem anderen und kann dazu beitragen, die Entspannung zu fördern und den Stresslevel zu reduzieren.

  • Die Ujjayi-Atmung: Diese Atemtechnik beinhaltet das Ein- und Ausatmen durch den Mund und das Erzeugen eines leisen, rauschenden Sounds beim Ausatmen und kann dazu beitragen, die Entspannung zu fördern und die Atmung zu beruhigen.

Wozu sind Atemtechniken?

Atemtechniken sind spezielle Methoden, die darauf abzielen, die Atmung zu verbessern und Entspannung zu fördern. Sie werden häufig in der Atemtherapie, in Yoga- und Pilates-Übungen und in anderen Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken eingesetzt und können dazu beitragen, den Stresslevel zu reduzieren und die körperliche und mentale Gesundheit zu verbessern.

Atemtechniken können auch dazu beitragen, die Lungenkapazität und die Sauerstoffaufnahme zu verbessern und die Atemmuskulatur zu stärken. Sie können auch dazu beitragen, die Konzentration und das Selbstbewusstsein zu verbessern und die Entspannung zu fördern.

Es ist wichtig zu beachten, dass Atemtechniken nur eine von vielen Möglichkeiten sind, um die Atmung zu verbessern und Entspannung zu fördern. Sie sollten immer unter Aufsicht von Experten, wie Ärzten oder Atemtherapeuten durchgeführt werden, insbesondere bei bestehenden Atemproblemen oder Lungenerkrankungen.

Wie alt sind Atemtechniken?

Atemtechniken gibt es seit Jahrtausenden und wurden von verschiedenen Kulturen und Traditionen auf der ganzen Welt verwendet. In vielen Kulturen werden Atemtechniken als wichtiger Bestandteil von Meditation, Yoga und anderen spirituellen Praktiken betrachtet und werden seit Jahrhunderten zur Verbesserung der körperlichen und mentalen Gesundheit eingesetzt.

In der westlichen Welt wurden Atemtechniken in der modernen Medizin erst in den letzten Jahrzehnten verstärkt als therapeutisches Mittel zur Verbesserung der Atmung und zur Reduktion von Stress und Angst eingesetzt. Sie werden heute in vielen Bereichen der Medizin, wie der Atemtherapie, der Psychiatrie und der Psychotherapie, eingesetzt und haben sich als wirksame Behandlungsmethode erwiesen. Sie sind Teil bewährter Therapiemethoden, wie dem Hypnobalancing™.

Wie funktioniert die 4-7-8-Atemtechnik bei Ängsten?

Es gibt verschiedene Atemtechniken, die bei Angststörungen helfen können. Eine davon ist die sogenannte 4-7-8-Atemtechnik, die auf Yoga-Atemübungen basiert. Die Technik ist einfach und kann in jedem Alter und an jedem Ort angewendet werden. Hier ist, wie sie funktioniert:

1. Setzen Sie sich bequem hin und stellen Sie sicher, dass Ihre Füße fest auf dem Boden stehen. Schließen Sie Ihre Augen und entspannen Sie sich.

2. Legen Sie die Zunge an den Gaumen hinter den oberen Vorderzähnen. Lassen Sie die Zunge dort, während Sie atmen.

3. Atmen Sie durch die Nase aus, indem Sie Ihren Mund schließen.

4. Atmen Sie durch die Nase ein, während Sie zählen „eins, zwei, drei“.

5. Halten Sie den Atem an, während Sie zählen „vier, fünf, sechs“.

6. Atmen Sie durch den Mund aus, während Sie zählen „sieben, acht“.

7. Wiederholen Sie den Vorgang dreimal.

Diese Atemtechnik kann dazu beitragen, den Herzschlag zu verlangsamen und die Muskeln zu entspannen, was dazu beitragen kann, Angstzustände zu lindern. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Atemübungen alleine möglicherweise nicht ausreichend sind, um Angststörungen erfolgreich zu behandeln. Wenn Sie unter Angststörungen leiden, sollten Sie sich an einen Arzt oder Therapeuten wenden, der Ihnen helfen kann, die richtige Behandlung zu finden.

Beiträge zum Thema Atmung

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version:

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