Suggestionen in der Hypnosetherapie

Elemente der Hypnosetherapie und des Hypnobalancing™
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Definition Suggestion

 

Das Wort Suggestion kommt aus dem Lateinischen von „suggerere“. Als Suggestion wird die beabsichtigte Beeinflussung des Fühlens, Denkens und Handelns durch einen Vorschlag verstanden. Suggestionen sind Vorstellungen und Reaktionen, die in das Unbewusste getragen werden.

 

 

  

Anwendung

 

In der Hypnotherapie finden  Suggestionen Anwendung, um zu einem Thema oder Verhalten förderliche Veränderungen anzuregen. Der Klient kann hypnotische Suggestionen annehmen, wenn er sie als dem Ziel dienlich empfindet, oder auch ablehnen. Wird die Suggestion akzeptiert führt sie zur Autosuggestion.

 

 

 

Unterschiedliche Suggestionen

 

Suggestionen, die sich auf die Zeit nach der Beendigung der Hypnosesitzung beziehen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Vor der offiziellen Hypnose auf die Trance gerichtete Suggestionen werden als prähypnotische Suggestionen bezeichnet. Letztere werden auch als „Seedings“ bezeichnet. Eine andere Form sind eingebettete Suggestionen.

 

 

 

Suggestion und Hypnose sind keine Synonyme

 

Der Begriff Hypnose ist kein Synonym des Begriffs Suggestion. Hypnose kann auch anders als mittels Suggestionen eingeleitet werden und Suggestionen können auch ohne Hypnose angeboten werden.

 

 

  

Unterschiedliche Suggestionen

 

Suggestionen, die sich auf die Zeit nach der Beendigung der Hypnosesitzung beziehen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet. Vor der offiziellen Hypnose auf die Trance gerichtete Suggestionen werden als prähypnotische Suggestionen bezeichnet. Letztere werden auch als „Seedings“ bezeichnet. Eine andere Form sind eingebettete Suggestionen.

 

 

 

  

Suggestion und Hypnose sind keine Synonyme

 

Der Begriff Hypnose ist kein Synonym des Begriffs Suggestion. Hypnose kann auch anders als mittels Suggestionen eingeleitet werden und Suggestionen können auch ohne Hypnose angeboten werden.

 

 

  

Posthypnotische Suggestion

 

Von posthypnotischem Verhalten wird bei Handlungen nach dem Ende der Hypnose gesprochen. Sie sind eine Reaktion auf posthypnotische Suggestionen, die während der Trance suggeriert wurden.

Im Gegensatz zu posthypnotischen Suggestionen beziehen sich die gewöhnlichen Suggestionen in der Hypnotherapie mehr auf Empfindungen, Gefühle oder Bewertungen. Sie sind mehr richtungsweisend als zwingend.

Posthypnotische Aufträge werden nicht unbedingt ausgeführt. Passt ein posthypnotischer Auftrag nicht in die Vorstellung des Klienten entsteht ein Konflikt. Das Unterbewusste besitzt die Fähigkeit der Protektion, also etwas Nachteiliges von der Person fernzuhalten.
Bei einem solchen Konflikt beenden Hypnotisanden oftmals spontan die Trance und der posthypnotische Auftrag wird nicht ausgeführt. Der Rapport zwischen Klient und Hypnotherapeut kann dadurch immens gestört werden. Es ist auch möglich, dass der posthypnotische Auftrag ausgeführt wird und dann selbst eine vernünftig wirkende Begründung konstruiert wird. Das wird als Rationalisierung bezeichnet.

Der Einsatz posthypnotischer Suggestionen ist sehr verantwortungsvoll zu gestalten. Einige Arten posthypnotischer Suggestionen sollten nur mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Klienten eingesetzt werden.

 

 

  

Posthypnotische Seriensuggestionen

 

Posthypnotische Seriensuggestionen reihen unterschiedliche Suggestionen aneinander, die einem gemeinsamen Ziel dienen.

Dadurch soll der Hypnotisand derartig mit Suggestionen überhäuft werden, dass er einige Suggestionen selbst dannn befolgt, wenn er gleichzeitig mit deren Abwehr beschäftigt ist. Die Überladung mit Suggestionen soll die Wahrscheinlichkeit vergrößern, dass einzelne Suggestionen an dieser Abwehr (kritischer Faktor) vorbeigelangen und ihre beabsichtigte Wirkung entfalten.

Werden zu viele unterschiedliche Suggestionen verwendet, werden diese vom Unbewussten oft nicht ausreichend aufgenommen, und ihre beabsichtigte Wirkung geht verloren.

 

 

  

Körperbezogene Suggestionen

 

Körperbezogene Suggestionen nehmen Einfluss auf das Körpergefühl oder auf die Körperhaltung. So werden beispielsweise Empfindungen suggeriert. Häufig geht es dabei um Schwere, Leichtigkeit, Wärme, Entspannung und Wohlgefühl.

Körperbezogene Suggestionen können auch als Convincer eingesetzt werden.

 

 

  

Suggestionen als Fragen

 

In der Hypnosetherapie werden Suggestionen häufig in Frageform formuliert.

Eine in Frageform formulierte Suggestion ist schwerer zu ignorieren.

Beispiel; „Können Sie sich daran erinnern, wie sehr Sie sich in der letzten Sitzung entspannt haben?“.

So gefragt, wird die Situation wahrscheinlicher erinnert und der Suggestion nachgekommen, obwohl sie nicht tatsächlich gegeben worden ist.

 

 

  

Negative Suggestionen

 

Indirekte negative Aufträge (Suggestionen) wirken oft so wie positive Aufträge.

Suggestionen in negativer Form sind dazu geeignet, einen eventuellen Widerstand des Patienten durch die negative Formulierung bereits vorwegzunehmen. So wird dem Klienten die Erlaubnis für die Nichterfüllung der Suggestion gegeben und gleichzeitig wird er implizit eingeladen, sie doch anzunehmen. Solche Suggestionen wirkt suggestiv entspannend.

 

Beispiel:

  • Sie brauchen mir nicht zuzuhören!
  • Sie müssen sich nicht fragen …
  • Ich möchte nicht, dass sie sofort in eine tiefe Trance gehen.
  • Denken Sie nicht an einen Kreis!
  • Sie brauchen sich nicht zu entspannen!

 

 

  

Einstreu-Technik

 

Für die indirekte Kommunikation können Einstreuungen verwendet werden. Es handelt sich um direkte Suggestionen, die aber nur unterschwellig wirksam werden sollen.

Die damit verbundenen Abweichungen von der üblichen Sprache sind dem Klienten in Trance nicht oder nur unwesentlich bewusst.

Die therapeutisch relevanten Suggestionen werden dabei durch nonverbale Hinweise (Markierungen) verstärkt. Dies geschieht beispielsweise durch Veränderung der Stimmlage, indem der Therapeut in eine andere Richtung spricht oder die Lautstärke verändert.

 

 

  

Pseudokausalität

 

Bei der Pseudokausalität wird ein realer Umstand mit einer bestimmten Suggestion verknüpft. Beispielsweise wird ein beobachtbares Körperphänomen bei einem Klienten, mit einer bestimmten Suggestionen verknüpft.

 

Beispiele:

  • Da Ihre Atmung bereits ruhiger geworden ist, werden Sie bald auch bemerken, dass …
  • Wenn … , dann …
  • Je mehr … , um so besser …

 

 

 

  

Autosuggestion

 

Das Wort Autosuggestion stammt aus dem griechisch bzw. lateinischen und bedeutet Selbst-Beeinflussung. Eine Autosuggestion ist also eine Suggestion, die jemand sich bewusst selbst gibt, mit der Absicht das eigene Verhalten und die eigene Wahrnehmung zu beeinflussen. Autosuggestionen werden in der Selbsthypnose und im Autogenen Training angewandt.

Auch beim inneren Dialog (Selbstgespräche) handelt es sich um Autosuggestion. Die bewusste Selbstbeeinflussung durch Selbstgespräche ist eine praktische Selbsthilfemethode. Die Lehre der Autosuggestion ist eng mit dem Apotheker Emilé Coué verbunden. Die wohl bekannteste Autosuggestion von Coué lautet: „Es geht mir mit jedem Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser.“.

Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit Selbstheilungskräften zu nutzen, die durch gezielte Autosuggestionen freigesetzt werden können und so die Gesundheit erhalten bzw. wieder herstellen.

 

 

  

Suggestor

 

Der Suggestor ist die Person, die eine Suggestion gibt.

 

 

  

Sprachmuster

 

Sprachmuster sind wiederholt gebrauchte Formulierungen und Sprechgewohnheiten, die ein individuelles Sprachmuster ergeben. Sie können zusätzliche Informationen enthalten und zur Vermittlung von Suggestionen hilfreich sein.

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NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Bei Fragen zu meiner Arbeit mit Hypnose scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.