Zwerchfellatmung reduziert Ängste und Stress

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Atmung

Zwerchfellatmung

 

Ängste verändern die Atmung. Allerdings lässt sich auch die Atmung dafür einsetzen um förderlichen Einfluss auf den persönlichen mentalen und körperlichen Zustand zu nehmen. Mit der Zwerchfellatmung gelingt das leichter. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Zwerchfellatmung reduziert Ängste und Stress

 

In eigenen Beiträgen beschreibe ich den Zusammenhang von Atmung und Ängsten. Atmung und körperliche sowie psychische Befindlichkeit hängen eng zusammen. Über die Art der Atmung wird der Körper entspannter oder angespannter.

An dieser Stelle finden Sie deswegen Anregungen mit der Sie über Ihre Atmung Einfluss auf Ihren mentalen und körperlichen Zustand nehmen, Ängste reduzieren und innere Sicherheit stärken können.

 

 

 

Atmen ist doch ganz leicht, oder?

 

Es mag seltsam klingen und doch atmen viele Menschen nicht richtig. Zum natürlichen Atemapparat gehört auch das Zwerchfell, ein großer Muskel in Ihrem Bauch. Wenn Sie einatmen, sollte sich Ihr Bauch ausdehnen. Wenn Sie ausatmen, sollte Ihr Bauch fallen. Das wird als Zwerchfellatmung bezeichnet. Im Laufe der Zeit vergessen die Menschen, wie auf diese Weise geatmet wird, und verwenden stattdessen ihre Brust und Schultern, was kurze und flache Atemzüge verursacht, die Ihren Stress und Ihre Angst erhöhen können.

 

 

 

Atemarbeit – Bauchatmung / Zwerchfellatmung – Schritt für Schritt

 

Die Bauchatmung ist leicht zu erlernen und selbst in der Öffentlichkeit anwendbar. So funktioniert sie Schritt für Schritt. Machen Sie diese einfache Übung, um Ihre Zwerchfellatmung zu verbessern.

 

 

1. Haltung

 

Finden Sie eine bequeme Position, die entweder auf dem Rücken liegt oder sitzt. Wenn Sie sich hinsetzen, stellen Sie sicher, dass Sie den Rücken gerade halten, beide Füße auf dem Boden haben und die Spannung in Ihren Schultern lösen, indem Sie sie fallen lassen.

Legen Sie eine Hand auf den Bauch und die andere auf die Brust.

 

 

 

2. Augen schließen

 

Wenn möglich, schließen Sie die Augen. Das Schließen der Augen hilft Ihnen, sich auf die Atmung statt auf äußere Reize zu konzentrieren.

 

 

 

4. Erkunden der Atmung

 

Atmen Sie ein paar Atemzüge, wie Sie es normalerweise tun würden. Erhebt und fällt Ihr Bauch mit jedem Einatmen und jedem Ausatmen? Das ist die natürliche Art zu atmen.

Wenn Ihr Bauch still bleibt, während Ihr Brustkorb bei jedem Atemzug sich bewegt, üben Sie die Bauchatmung, indem Sie nur Ihren Bauch bewegen, wenn Sie ein- und ausatmen.

 

 

 

5. In den Bauch atmen

Atmen Sie weiter tief ein und konzentrieren Sie sich darauf, nur Ihren Bauch zu bewegen. Stellen Sie sich vor, wenn Sie durch die Nase einatmen, wird ein Ballon in den Bauch aufgeblasen. Wenn Sie ausatmen, atmen Sie durch den Mund aus, als ob Sie durch einen Strohhalm blasen würden.
Fahren Sie so lange fort, wie Sie möchten.

 

 

 

Tipps

 

Beachten Sie diese Tipps, wenn Sie Zwerchfell-/Tiefatmung praktizieren:

  • Geduld
    Es kann einige Zeit dauern, neu zu lernen, wie geatmet wird. Je mehr Sie üben, desto einfacher wird es. Nehmen Sie sich jeden Tag etwas Zeit, um diese Übung zu üben. Das Schöne ist, dass Sie es überall tun können.
  • Zum passenden Zeitpunkt
    Üben Sie zu einer Zeit, in der Sie bereits entspannt sind. Das macht es einfacher, tiefer zu atmen. Wenn möglich, üben Sie morgens und vor dem Einschlafen als Erstes. Morgens zu üben hilft, den Rahmen für den Tag festzulegen und den Tag ruhiger und entspannter zu beginnen, während das Üben nachts hilft, den Tag zu beenden und Geist und Körper auf den Schlaf vorzubereiten.
  • Wenn Sie Schwierigkeiten haben, tief einzuatmen, achten Sie darauf durch die Nase einzuatmen und durch den Mund auszuatmen. Zählen Sie langsam bis fünf in Ihrem Kopf, während Sie ein- und ausatmen.
  • Dauer
    Mit der Zeit und mit der Praxis erhalten Sie eine Vorstellung davon, wie lange Sie Atemübungen brauchen, um Stress abzubauen. Frühzeitig kann es hilfreich sein, ein bestimmtes Zeitlimit festzulegen, beispielsweise drei Minuten, wenn Sie Zeitdruck haben. Denken Sie daran, dass es in der Regel effektiver ist, mehrere kürzere Perioden der tiefen Atmung zu praktizieren, als einzelne lange Phasen der tiefen Atmung. Häufigeres Üben hilft Ihnen auch, tiefe Atmung als Gewohnheit in Ihren Lebensstil zu integrieren.
  • Konzentration
    Wenn Sie das Gefühl haben, sich nicht konzentrieren zu können oder Ablenkungen von außen zu haben, sagen Sie so etwas wie „Ausatmen“ beziehungsweise „Einatmen“. Das hilft Ihnen sich auf Ihren Atem zu konzentrieren und Sie im Moment zu erden, damit Ihnen externe Reize nicht im Weg stehen.
  • Dranbleiben
    Geben Sie nicht auf. Zwerchfell-/Tiefatmung erfordert Übung an und kann sich sehr ungewohnt anfühlen, bis Sie sich daran gewöhnt haben, auf diese Weise zu atmen. Üben Sie es etwa eine Woche lang, bevor Sie entscheiden, ob das förderlich für Sie ist.

 

 

 

Ja, und?

 

Üben Sie die Techniken, dann lassen sie sich sowohl vorbeugend als auch bei Bedarf einsetzen. Werden sie verinnerlicht, dann werden sie ganz von allein aktiviert und wirken. Ihr Therapeut hat dazu einige Anregungen.

 

 

 

Atemtechniken

 

Während wir die meisten Vorgänge in unserem Körper (beispielsweise Herzschlag, Verdauung, Harnproduktion) nicht willentlich steuern können, können wir die Atmung beeinflussen. Die Atmung wirkt sich wiederum auf die Herzfrequenz aus. So haben Sie sogar die Möglichkeit durch ruhiges Atmen Ihren Herzschlag zu beruhigen. Angst und Panik sind meist verbunden mit intensivem Herzklopfen bis hin zu Herzrasen sowie raschen, flachen Atemzügen.

Lernen wir kontrolliert zu atmen, und uns die Zeit nehmen, tief und bewusst auszuatmen, dann helfen wir unserem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und Anspannungen zu lösen und so sogar erneuten Stressreaktionen vorzubeugen.

Ihr Therapeut kann Ihnen für Sie passende Atemtechniken vermitteln. Eine Auswahl finden Sie in den Beiträgen auf dieser Homepage.

Sicherheitshalber

 

Bitte lesen Sie vor der Kontaktaufnahme die ausführlichen Informationen zu Honorar, Buchung, Kontraindikationen und die Antworten auf häufige Fragen. Gerne kläre ich dann mit Ihnen Ihre speziellen Fragen in einem kostenlosen telefonischen Vorgespräch.

Diese Seiten informieren Sie, wenn Sie an einer Hypnosetherapie bzw. Psychotherapie bei mir interessiert sind. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, noch Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Bei Fragen zu hypnotherapeutischen Sitzungen mit mir, scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.

Fragen Sie mich ruhig persönlich  

 

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich vorzugsweise per E-Mail mail@noack-hypnose.de (Datenschutz). Für spezielle Fragen: Mobil 01577 / 704 53 56, Telefon 030 / 864 213 69. Telefonisch bin ich von montags bis donnerstags am ehesten in der Zeit von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr zu sprechen. Wenn ich gerade im Einsatz sein sollte, hinterlassen Sie einfach eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran sehr konkret den Anlas Ihres Anrufs zu nennen. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück.

Bitte lesen Sie vorher die entsprechenden organisatorischen Hinweise (Honorare, Dauer, Kostenübernahme durch Versicherer, Kontraindikationen etc.). Häufige Fragen beantworte ich schon auf der Homepage.

Artikel zum Thema Atmung

Wie Angst und Atmung sich beeinflussen

Wie Angst und Atmung sich beeinflussen

Wie sind die Zusammenhänge von Angst und Atmung? Wie Angst und Atmung sich beeinflussen und das für die Selbsthilfe bei Ängsten genutzt wird. Tipps der Praxis für Hypnotherapie bei Ängsten und Angststörungen.

mehr lesen

Erstveröffentlichung: 17. Februar 2009
Letzte Überarbeitung: 28. Juni 2021
K: CNA
Ü:
#A848
Englische Version:

error: Content is protected !!