Angst als Folge von Stress

Angst als Folge von Stress

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Angst als Folge von Stress

Angst als Hinweis auf erforderliche Veränderungen

 

Angstzustände sind oft ein Hinweis drauf, dass die aktuellen Belastungen zu groß geworden sind. Jeder Mensch erlebt irgendwann einmal eine Phase großer körperlicher oder seelischer Belastung. Welche Zusammenhänge gibt es zu beachten?

Überblick

 

 

 

 

Angst und Stress

 

Angstzustände sind oft ein Hinweis drauf, dass die aktuellen Belastungen zu groß geworden sind. Jeder Mensch erlebt irgendwann einmal eine Phase großer körperlicher oder seelischer Belastung. Zusätzlicher Druck resultiert aus dem Stress, diese nicht unter Kontrolle zu bekommen.

Obwohl wohl jeder Stress kennt, sind sowohl der Umgang als auch die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich. Mögliche Folgen einer stressbedingten Überforderung sind Herz-Kreislauf-Probleme, Atembeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Drogen bzw. Alkoholmissbrauch.

 

 

 

Stress und Panikstörungen

 

Für Betroffene scheint es auf den ersten Blick so, als wenn Panikattacken aus dem Nichts auftauchen. Häufig hat sich allerdings vor der explosionsartigen Entladung eine Menge Druck angesammelt, der sich nun entlädt. Oft ist die erste Panikattacke als eine Entladung zu verstehen, doch sie bringt einen einschränkenden Kreislauf in Bewegung, der sich verselbstständigt. Eine Angst entwickelt sich dann als Reaktion auf die unerklärlichen körperlichen Symptome. Die Befürchtung weitere Panikattacken zu erleiden fördert Erwartungsängste und somit zusätzlichen Stress, verstärkt durch die empfundene Hilflosigkeit.

Viele Menschen mit Angststörungen fokussieren sich wesentlicher auf die Symptome ihres Körpers, als auf die ihnen zugrundeliegenden Probleme. Eine Besserung erfordert einen förderlichen Umgang mit den Erwartungsängsten und die Bewältigung der grundlegenden Probleme. Ungeklärte Themen, die emotionalen, familiären und beruflichen Stress verursachen, brauchen eine Klärung. Allein durch Erholung und Entspannung werden sie nicht bewältigt.

 

 

 

Stress und generalisierte Angststörungen

 

Die Ängste bei einer generalisierten Angststörung basieren weitgehend auf dem Stress, der mit Gedanken an Unsicherheit verbunden ist. Die ständigen Befürchtungen, Risiken nicht vollständig ausschließen zu können, verursachen Stress.

 

 

 

Stress und spezifische Phobien

 

Spezifische Phobien weisen auf Stress durch Umweltfaktoren hin.

 

 

 

Stress und soziale Ängste

 

Stress bei sozialen Ängsten resultiert daraus in sozialen Situationen unbedingt einen positiven Eindruck vermitteln zu wollen, dabei allerdings gleichzeitig die Überzeugung zu haben, dazu nicht in der Lage zu sein.

Video

Angst und Stress sind WARNZEICHEN

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  • Die Untersuchung oder Diagnose durch approbierte Ärzt:innen.

Die Inhalte dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen oder zur Selbstmedikation verwendet werden.

 

 

Abgrenzung zur ärztlichen Tätigkeit:

  • Als Hypnotherapeut (mit staatlicher Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz) stelle ich keine medizinischen Diagnosen.
  • Es werden keine Heilungsversprechen abgegeben und keine Medikamente verabreicht.
  • Eine medizinische oder psychiatrische Intervention kann durch Hypnotherapie nicht ersetzt, jedoch sinnvoll ergänzt werden.

 

 

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Häufige Fragen Betroffener von Ängsten und Angststörungen 

 

Hoffnung und Furcht sind unzertrennlich, und es gibt keine Furcht ohne Hoffnung und keine Hoffnung ohne Furcht.

La Rochefoucauld

 

Fragen, die häufiger gestellt werden, beantworte ich gleich für alle interessierten Leser. Hier einige Antworten auf besonders häufige Fragen zur Angsttherapie:

 

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version:

Angst im Gehirn: Wie die Amygdala Angstzustände beeinflusst

Angst im Gehirn: Wie die Amygdala Angstzustände beeinflusst

Zusammenhänge bei Ängsten und Angststörungen
Gehirn

Amygdala und Ängste

 

Erfahren Sie, welche Rolle der Gehirnbereich der Amygdala bei Ängsten und Angststörungen spielt.

Video

Die Amygdala: Wie Ängste entstehen und was Sie dagegen tun können

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Die Amygdala

 

Die Amygdala (Corpus amygdaloideum oder Mandelkern) ist ein Paar kleiner, mandelförmiger Ansammlungen von Kernen in der Nähe der Gehirnbasis. Sie ist ein Teil des limbischen Systems im Gehirn. Zusammen mit dem Hippocampus regelt diese Hirnregion emotionale Äußerungen.

Ihre Funktion besteht darin, dass sie die emotionale Bedeutung von Dingen bewertet, die in Ihrer Umgebung passieren, und insbesondere bewertet sie, ob etwas in Ihrer Umgebung eine Bedrohung für Sie darstellt oder nicht.

Entscheidet die Amygdala, dass beispielsweise ein Fahrzeug, das auf der Straße auf Sie zurast, Sie zu überfahren droht, oder sich das Seil auf dem Gehweg zu sehr einer Schlange ähnelt, dann löst die Kampf- oder Fluchtreaktion Ihres Körpers aus. Das soll Ihnen helfen, auf eine wahrgenommene Bedrohung zu reagieren.

 

 

 

Kampf- oder Fluchtreaktion

 

Übernimmt die Amygdala, werden wir auf die Bewältigung unmittelbarer Gefahren ausgerichtet und unser System schaltet auf Kampf, Flucht oder Totenstarre. Das geschieht in Sekundenschnell: Muskelspannung, Herzschlag und Blutdruck steigen. Die äußeren Gehirnbereiche und damit unsere Fähigkeiten nachzudenken, werden heruntergefahren. Es geschieht so Einiges in Körper und Geist. In Zeiten, in denen es bei Gefahren um Leib und Leben ging, konnte das hilfreich sein.

 

 

 

Gut oder schlecht?

 

Vor allem die Entstehung von Angstgefühlen ist im Mandelkern verankert. Die Kampf- oder Fluchtreaktion ist ein gesunder Teil unserer Biologie. Er soll dazu dienen, unser Überleben und unsere Sicherheit zu gewährleisten, indem er uns darauf vorbereitet, gefährliche Situationen auf die eine oder andere Weise sicher zu verlassen. Wenn Ihre Kampf- oder Fluchtreaktion jedoch auch dann aktiv bleibt, wenn keine Gefahr mehr besteht, oder wenn sie zu häufig ausgelöst wird, wenn keine tatsächliche Gefahr besteht, dann verwandelt sich die Flug- oder Kampfreaktion in anhaltende Angst und Angststörungen. Mit anderen Worten: Es gibt gesunde Flucht- oder Kampfreaktionen, und es gibt ungesunde Flucht- oder Kampfreaktionen.

 

 

 

Auslöser

 

Die Auslöser, die Sie oft zu einer unnötigen Flucht- oder Kampfreaktion veranlassen, sind Ihre eigenen Gedanken, Erinnerungen und Gefühle. Sie können Angst vor Ihrem eigenen Verstand bekommen, und das wird an und für sich eine Flucht- oder Kampfreaktion und Angst auslösen.

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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A236
Englische Version:

Ängste verursachen Sorgen und umgekehrt

Ängste verursachen Sorgen und umgekehrt

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
 
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

Ängste verursachen Sorgen und umgekehrt

 

Wohl jeder Mensch hat Ängste und Sorgen. Mitunter sind sie jedoch unbegründet und nehmen überhand. Wie steht es mit dem Zusammenhang von Ängsten und Sorgen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Sich Sorgen machen: Für sich und die wichtigen Dinge sorgen

 

Bis zu einem gewissen Grad ist es hilfreich, sich Sorgen zu machen. Sich Sorgen zu machen bedeutet, dass Sie für sich und die Dinge, die Ihnen wichtig sind sorgen. Sorgen machen Ihnen bewusst, wer und was um Sie herum vorgeht. Sorgen helfen Ihnen zu reagieren, wenn Sie es erforderlich ist, und Sorgen helfen Ihnen, die Dinge im Leben zu schätzen, die Ihnen etwas bedeuten.

 

 

 

Weniger hilfreich bis belastend

 

Neben dem nachvollziehbaren Grübeln gibt es das angstbesetztes Grübeln. Diejenigen, die mit Angst zu kämpfen haben, machen sich häufig ständig Sorgen, oft über irrationale Dinge oder mehr, als es der Situation angemessen ist. Sorgen sind sowohl ein Zeichen als auch ein Symptom von Angst und eines der häufigsten Probleme, auf die Menschen mit Ängsten reagieren.

 

 

 

Sind Sorgen identisch mit Angst?

 

Die Begriffe „Sorge“ und „Angst“ werden oft wie Synonyme verwendet. Nicht jeder, der unter Ängsten leidet, macht sich Sorgen im traditionellen Sinne. Manche Menschen haben eher körperliche Ängste wie beispielsweise bei Panikattacken, und andere haben Ängste, aber keine anderen Angstsymptome.

 

 

 

Unterschiede zwischen Sorgen und Ängsten

 

Die wesentlichen Unterschiede zwischen Sorgen und Ängsten:

  • Sorgen sind in der Regel von kurzer Dauer. Angstzustände sind andauernd.
  • Sorgen können mit leichten körperlichen Symptomen einhergehen. Ängste gehen mit schwereren Symptomen einher.
  • Sorgen neigen dazu, sich auf Gedanken zu beschränken. Ängste neigen dazu, mehr Kopfkino mit Katastrophen zu entfalten.
  • Ängste können ignoriert werden. Bei Ängsten gelingt das nicht.
  • Sorgen können durch realistischere Szenarien ausgelöst werden. Ängste können zufällig oder ohne Grund auftreten.

 

Menschen mit Ängsten machen sich Sorgen. Doch die bloße Tatsache, dass jemand sich Sorgen macht, bedeutet noch nicht, dass es sich um Angstzustände handelt. Es gibt in der Regel ein zusätzliches Problem, wie beispielsweise körperliche Symptome oder Sorgen, die so stark sind, dass sie sich auf die Karriere oder das Privatleben auswirken.

 

 

 

Sorgen als Symptom von Ängsten

 

Für Menschen mit Angstzuständen ist es hilfreich, das Sorgen als eigenständiges Symptom zu betrachten.
Obwohl jeder Mensch mit Ängsten einige Sorgen hat, wie beispielsweise die Sorge, dass sie eine weitere Panikattacke haben könnten, oder die Sorge, dass sie für ihre Zwangsgedanken verurteilt werden, stellen einige Menschen fest, dass das Sorgen eines ihrer schlimmsten Angstsymptome ist, weil sie sich die ganze Zeit über verschiedene Themen Sorgen machen.

 

 

 

Arten von Sorgen

 

Sorgen gibt es in allen Formen und Größen: Sorgen können irrational sein. Sie können groß sein, beispielsweise ein geliebter Mensch könnte einen verlassen. Sie können klein sein, wie die Sorge, dass Handy könnte herunterfallen. Wobei schon das relativ ist. Sorgen können konstant sein, wie beispielsweise die Sorge um die Sicherheit des Arbeitsplatzes.

Es gibt Menschen, die sich um ihre Gesundheit sorgen, und solche, die sich überwältigende Sorgen um Geld, Sicherheit, Veränderungen, Noten, Arbeit, Freunde und mehr machen.

Diejenigen, die sich zu häufig intensive Sorgen machen, leiden möglicherweise an einer sogenannten generalisierten Angststörung.

 

 

 

Befreien Sie sich von übermäßigen Sorgen

 

Wohl jeder Mensch kennt Sorgen. Das bedeutet, dass Sie ein Mensch sind und sich um Dinge sorgen. Aber wenn ständiges Grübeln ein Symptom Ihrer Angst ist und Sie selbst keine Linderung der Symptome finden, kann das Problem darin bestehen, dass Sie unter Ängsten leiden, die sich Sie besser auflösen.

Für einige Sorgen bietet sich Coaching an, für Ängste Psychotherapie.

Video

Das Grübeln beenden und zur Ruhe kommen

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Beiträge zum Thema

Die Funktion von Angst – Welchen Sinn hat Angst?

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Angst ist eine Alarmreaktion, die uns schützen soll, wenn unsere Sicherheit oder die Gesundheit bedroht ist. Gesunde Angst ist richtig und wichtig. Einschränkende Angst braucht Aufmerksamkeit. Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ bei Ängsten und Angststörungen.

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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version:

Förderliche Atmung zur Verringerung von Ängsten

Förderliche Atmung zur Verringerung von Ängsten

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Atmung

Förderliche Atmung zur Verringerung von Ängsten

 

Wie lässt sich durch die Atmung positiv Einfluss auf Stress und Ängste nehmen?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Atmung, Stress und Ängste

 

Atmen erfolgt normalerweise ohne viel Nachdenken. Wenn Sie Luft einatmen, erhalten die Blutzellen Sauerstoff und setzen Kohlendioxid frei. Kohlendioxid ist ein Abfallprodukt, das durch Ihren Körper zurückgetragen und ausgeatmet wird.

Unsachgemäße Atmung kann den Sauerstoff- und Kohlendioxidaustausch stören und zu Angstzuständen, Panikattacken, Müdigkeit und anderen körperlichen und emotionalen Störungen beitragen.

 

 

 

Flache Atmung trägt zur Angst bei

 

Wenn Menschen ängstlich sind, neigen sie dazu, schnelle, flache Atemzüge  in den Brustraum zu nehmen. Diese Art der Atmung, die Thorax- oder Brustatmung genannt wird, verursacht eine Störung des Sauerstoff- und Kohlendioxidspiegels im Körper, was zu einer erhöhten Herzfrequenz, Schwindel, Muskelverspannung und anderen körperlichen Empfindungen führt. Ihr Blut wird unzureichend mit Sauerstoff versorgt, und dies kann eine Stressreaktion signalisieren, die zu Angstzuständen und Panikattacken beiträgt.

 

 

 

Vollständige Atmung beruhigt

 

Zwerchfell- oder tiefe Atmung hingegen stimuliert das parasympathische Nervensystem, das Teil des peripheren Nervensystems ist, das für die Regulierung von Herzschlag, Blutfluss, Atmung und Verdauung verantwortlich ist. Tiefe Atmung hilft Ihnen, die Kampf-oder-Flucht-Reaktion (akute Stressreaktion) auf geistig oder körperlich bedrohliche Situationen zu vermeiden.

 

 

 

Brust vs. Bauchatmung

 

Die meisten Menschen sind sich der Art und Weise, wie sie atmen, nicht wirklich bewusst, doch im Allgemeinen gibt es zwei Arten von Atemmustern:

 

 

 

a. Zwerchfell- (Bauch-)Atmung

 

Diese Art der Atmung ist eine Art tiefer, gleichmäßiger Atmung, die Ihr Zwerchfell eingreift, es Ihrer Lunge ermöglicht, sich auszudehnen und einen Unterdruck zu erzeugen, der Luft durch Nase und Mund antreibt und Ihre Lunge mit Luft füllt. Auf diese Weise atmen Neugeborene auf natürliche Weise. Wahrscheinlich verwenden Sie dieses Atemmuster auch, wenn Sie sich in einem entspannten Schlafstadium befinden.

 

 

 

b. Thoraxatmung (Brustatmung)

 

Die Thoraxatmung kommt aus der Brust und beinhaltet kurze, schnelle Atemzüge. Wenn Sie besorgt sind, wissen Sie vielleicht nicht einmal, dass Sie so atmen.

 

 

 

Eigene Atemmuster erkennen

 

Der einfachste Weg, Ihr Atemmuster zu bestimmen, besteht darin, eine Hand auf den Oberbauch in der Nähe der Taille und die andere in der Mitte Ihrer Brust zu legen. Beachten Sie beim Atmen, welche Hand sich am deutlichsten hebt.

Wenn Sie richtig atmen, sollte sich Ihr Bauch mit jedem Atemzug ausdehnen und zusammenziehen. Wenn Sie ihre Hand darauf legen, sollte sich am deutlich heben.
Es ist besonders wichtig, sich dieser Unterschiede in stressigen und ängstlichen Zeiten bewusst zu sein, in denen Sie eher aus der Brust atmen. Dann können Sie daran gehen das förderlicher zu gestalten.

 

 

 

Atemtechniken

 

Während wir die meisten Vorgänge in unserem Körper (beispielsweise Herzschlag, Verdauung, Harnproduktion) nicht willentlich steuern können, können wir die Atmung beeinflussen. Die Atmung wirkt sich wiederum auf die Herzfrequenz aus. So haben Sie sogar die Möglichkeit durch ruhiges Atmen Ihren Herzschlag beruhigen zu können. Angst und Panik sind meist verbunden mit intensivem Herzklopfen bis hin zu Herzrasen sowie raschen, flachen Atemzügen.

Lernen wir kontrolliert zu atmen, und uns die Zeit nehmen, tief und bewusst auszuatmen, dann helfen wir unserem Körper, wieder ins Gleichgewicht zu kommen und Anspannungen zu lösen und so sogar erneuten Stressreaktionen vorzubeugen.

Ihr Therapeut kann Ihnen für Sie passende Atemtechniken vermitteln. Eine Auswahl finden Sie in den Beiträgen auf dieser Homepage.

Video

Wie Angst und Atmung sich beeinflussen

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Die Anzahl der Anfragen ist aktuell umfangreicher, als der Tag dafür freie Stunden hat. Meist sind es Fragen, die ich ohnehin auf der Homepage ausführlich beantwortet habe. Deswegen nehme ich Anfragen aktuell ausschließlich über das Kontaktformular an. Patienten erhalten mit Therapiebeginn Telefonnummern, unter denen ich für sie erreichbar bin. Üblicherweise bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran, sehr konkret den Anlass des Anrufs zu nennen. Ich rufe dann so schnell wie möglich zurück.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich vorzugsweise mittels nachfolgendem Kontaktformular. Sonst per E-Mail: mail@noack-hypnose.de. Die Hinweise zum Datenschutz sind hier.

So oder so: Bitte lesen Sie vorher die entsprechenden organisatorischen Hinweise (Honorare, Dauer, Kostenübernahme durch Versicherer, Kontraindikationen etc.). Häufige Fragen beantworte ich schon auf der Homepage. Sie finden hier auch zahlreiche Beiträge (Profil), die Ihnen helfen sich einen Eindruck von mir zu machen. So können Sie auch besser entscheiden, ob ich der passende Therapeut für Sie und Ihr Thema bin. Transparenz ist mir wichtig.

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Beiträge zum Thema Atmung

Wie Angst und Atmung sich beeinflussen

Wie Angst und Atmung sich beeinflussen

Wie sind die Zusammenhänge von Angst und Atmung? Wie Angst und Atmung sich beeinflussen und das für die Selbsthilfe bei Ängsten genutzt wird. Tipps der Praxis für Hypnotherapie bei Ängsten und Angststörungen.

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Erstveröffentlichung: 17. Februar 2009
Letzte Überarbeitung: 28. Juni 2021
K: CNA
Ü:
#A848
Englische Version:

Unerwartete Symptome von Ängsten

Unerwartete Symptome von Angst

Wissenswertes

Unerwartete Symptome von Ängsten

 

Bei Angst denken die meisten Menschen an ein Gefühl der Sorge, Nervosität oder Unruhe, typischerweise vor einem bevorstehenden Ereignis oder etwas mit ungewissem Ausgang.  Viele weitere Symptome werden übersehen und um die geht es in diesem Beitrag.

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Unerwartete Symptome von Ängsten

 

Daran denken wenige Menschen, wenn es um Ängste geht.

Video

Unerwartete Symptome von Ängsten (alte Version)

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Kontaktaufnahme und Beratung

 

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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
K: CNA
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#A426
Englische Version:

Ist Weinen wirklich gesund?

Ist Weinen wirklich gesund?

Welche Funktionen haben die Tränen?
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

Weinen: Tränen in den Augen

 

Ob ein romantisch herzzerreißender Film oder das Leben: Starke Emotionen – so wie Trauer, Glück, Wut und Schmerz lösen im Gehirn die Tränenproduktion aus. Ist Weinen wirklich gesund?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Ist Weinen wirklich gesund?

 

Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen.
Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.

Charles-Louis de Montesquieu

 

Mitunter kommen uns die Tränen und das ist gut so. Weinen kann sehr befreiend und sogar gesund sein. Wer sich das Weinen zu häufig verbietet und die Tränen zurückhält, erhöht den Stresspegel und begünstigt so die Wahrscheinlichkeit von Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Magenprobleme, Depressionen und Angstzustände.

 

 

 

Welche Funktionen hat das Weinen?

 

Der Mensch ist das einzige bekannte Lebewesen, das emotional Weinen kann. Trauer, Schmerz oder Freude können sie verursachen: Tränen. Welche Funktionen haben sie wirklich? Mit Tränen erweichen wir Mitmenschen, klären Gefühle und spülen die Seele durch.

 

 

 

Stress

 

Weinen lockert die Muskulatur. Tränen führen Entspannung herbei und spülen einige Stresshormone wie Prolaktin aus dem Körper hinaus.

 

 

 

Was sind überhaupt Tränen? Inhaltsstoffe von Tränen

 

Rund fünfzehn Milligramm wiegt eine menschliche Träne. Tränen enthalten körpereigene Schmerzmittel, antibakterielle Stoffe, Hormone und Salze wie Calcium, Kalium und Mangan. Tränen enthalten beispielsweise das natürliche Schmerzmittel Enkephalin. Weinen Menschen, so erhöht sich die Menge des produzierten Enkephalins.

 

 

 

Die Gründe und Häufigkeit entscheiden

 

Der Abbau von aufgestauten Gefühlen ist gesund, das Weinen dient unserem Organismus als Schutzfunktion und Verarbeitungsstrategie. Die dabei stattfindende Befreiung von aufgestauten Gefühlen bringt Erleichterung, aber auch Erschöpfung mit sich, denn starkes Weinen erhöht die Herzschlagfrequenz und kostet Energie. Übermäßiges Weinen kann das Auge reizen und in Extremfällen zu Dauerstress führen.

 

 

 

Männer und Frauen

 

Im Kindesalter weinen beide Geschlechter noch etwa gleich oft, mit dem Einsetzen der Pubertät gehen die Werte deutlich auseinander. Es heißt Frauen weinen bis zu 4-mal häufiger als Männer.

 

 

 

Tränen während der Psychotherapie

 

Tränen während der Psychotherapie können sehr befreiend sein, Raum dafür zu geben ist wichtig. Allerdings glaube ich persönlich nicht, dass Tränen für eine intensive Psychotherapie unbedingt erforderlich sind. Es geht auch anders, wobei hier jeder Therapeut und Betroffene andere Erfahrungen machen. Katharsis (psychische Reinigung durch das Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen, speziell von Aggressionen) um jeden Preis hat oft nur kurze Wirkung. Wichtig ist, dass die Lösung Bestand hat und dann auch gestaltet wird.

Video

Weinen kann heilsam sein

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Letzte Überarbeitung: 23. August 2024
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#A426
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