Spritzenphobie (Trypanophobie): Aufklärung, Tipps, Hilfe in Berlin & online

Psychotherapie mit Hypnotherapie und Hypnobalancing™ bei Spritzenphobie - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Trypanophobie?

Trypanophobie ist die ausgeprägte Angst vor Nadeln. Menschen mit Trypanophobie berichten besonders häufig über Angst vor Nadeln in medizinischen Einrichtungen. Sie vermeiden es möglicherweise, sich impfen zu lassen, sich Blut abnehmen zu lassen oder intravenöse Flüssigkeiten zu bekommen. Die Nadelphobie ist weit verbreitet ist und sie kann schwerwiegende Folgen haben, wenn sie dazu führt, dass Sie medizinische Behandlungen vermeiden oder verzögern.

Was verursacht Trypanophobie?

Zu den Faktoren, die zur Entwicklung dieser Phobie beitragen, gehören negative Lebenserfahrungen oder frühere Traumata, die durch ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation ausgelöst wurden, Veränderungen der Gehirnchemie, Verwandte, die Phobien hatten. Letzteres deutet auf vererbtes oder erlerntes Verhalten hin.

Ist die Spritzenphobie (Trypanophobie) heilbar?

Die Spritzenphobie (Trypanophobie) ist weit verbreitet und sie lässt sich in der Regel gut durch geeignete Therapie überwinden.

Weshalb kippen manche Menschen beim Blutabnehmen um?

Wenn Sie bei der Blutabnahme ohnmächtig werden, handelt es sich im Grunde um eine fehlgeleitete Anstrengung des Vagusnervs. Beim Versuch, Sie zur Ruhe zu bringen, schießt er über das Ziel hinaus, Ihre Herzfrequenz und Ihr Blutdruck sinken drastisch und das lässt Sie ohnmächtig werden.

Wie nennt sich die Angst vor Blut?

Die übersteigerte Angst vor Blut wird als Hämatophobie bezeichnet. Betroffenen vermeiden typischerweise Situationen, in denen sie Blut sehen könnten, wie beispielsweise bei der Blutabnahme.

Wie nennt sich die Angst vor Spritzen?

Die Angst vor Spritzen wird als Trypanophobie bezeichnet.

Video

Spritzenangst überwinden – Sanfte Hilfe bei Trypanophobie & Angst vor Nadeln

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Hilfe bei der Angst vor Spritzen und spitzen Gegenständen

 

Es gibt sehr viele Menschen, die eine ausgeprägte Angst vor dem Spritzen und spitzen Gegenständen haben. Die Folgen sind mitunter sehr groß, beispielsweise, wenn deswegen medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Impfungen unterbleiben. In diesem Beitrag geht es um Nadelphobie, Nadelangst, Spritzenangst, Spritzenphobie, Trypanophobie und die Behandlung mittels Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ als Angsttherapie in Berlin und online.

Die übersteigerte Angst vor Spritzen (Trypanophobie)

 

Nur sehr wenige Menschen lieben es, eine Spritze zu bekommen. Wenn ich jedoch betrachte, wie viele Patienten ich schon mit einer Spritzenphobie hatte, überrascht mich das noch immer wieder. Es gibt sehr viele Menschen, die eine derartige Angst vor dem Spritzen haben, dass eine Impfung oder Blut abnehmen, wenn überhaupt, nur mit großen Qualen für sie möglich ist.

Während bei den meisten Phobien die Herzfrequenz beim Kontakt mit einem gefürchteten Objekt zunimmt, kommt es beim Anblick von Blut, Verletzungen oder etwas Grauenhaftem nach einer kurzen Pulsbeschleunigung zu einem parasympathisch gesteuerten Absinken des Herzschlags um 30 bis 40 Schläge pro Minute, bis hin zu Ohnmachtsneigung und tatsächlicher Ohnmacht. Dies soll bei Verletzungen den Blutverlust reduzieren. Der Reflex steht vermutlich auch im Zusammenhang mit dem Totstellreflex, wie er auch bei vielen Tieren zu beachten ist. Betroffene wissen zwar, dass ein Nadelstich nicht dramatisch ist, können sich aber selbst nicht helfen.

Die Spritzenphobie wird auch als Spritzenangst, Nadelphobie und Trypanophobie bezeichnet. Bei der übersteigerten Angst vor Injektionen handelt es sich um eine spezifische Phobie.

 

 

 

Verbreitung der Trypanophobie

 

Wie die Praxis zeigt, scheinen hiervon tatsächlich relativ viele Menschen von dieser spezifischen Angststörung betroffen zu sein.

 

 

 

Ursachen einer Trypanophobie

 

Viel Betroffenen berichten von den Auslösern der Spritzenphobie, schildern ein konkretes Ereignis. Doch nicht immer lassen sich die Ursachen für die Spritzenphobie mit Erlebnissen in Verbindung bringen. Meist handelt es sich um erlernte Muster. Erlebt beispielsweise ein Kind, dass Familienmitglieder Angst vor Spritzen haben, kann es sein, dass sie das übernehmen.

 

 

 

Formen der Spritzenphobie

 

Spritzenphobien können sehr verschieden ausgeprägt sein. In meiner Praxis hatte ich Betroffene mit sehr unterschiedlichen Symptomen und Ursachen. Bei manchen steht in erster Linie die Angst vor Ohnmacht im Vordergrund. Manchmal dominiert die Angst vor Schmerzen oder Furcht vor Verletzungen. Andere fürchten, die Kontrolle zu verlieren und sich zu blamieren. Wieder anderen geht es in erster Linie um Angst vor dem Anblick von Blut (Blutphobie).

 

Unterscheidung:

 

Viele Spritzenphobiker meiden so weit es geht selbst sinnvolle medizinische Untersuchungen oder Behandlungen. Damit können gesundheitliche Risiken verbunden sein. Wichtige Impfungen, Blutuntersuchungen durch eine Blutabnahme und Operationen werden angstbedingt aufgeschoben oder ausgelassen. Dabei können Spritzenphobien sehr gut und nachhaltig mit Hypnosetherapie behandelt werden. Je nach Ausprägung der Angst ist das hypnotherapeutische Vorgehen unterschiedlich.

Bei belastenden, negativen Erinnerungen an frühere medizinische Behandlungen, geht es in der Therapie um die Auflösung der Ängste.

 

 

 

Vermeidungsverhalten bei Trypanophobie

 

Viele Betroffene entwickeln Methoden mit denen sie, oft unbemerkt vom Umfeld, belastende Situationen umgehen. Vielen gelingt es mit entsprechendem Aufwand ihre Ängste sehr lange vor anderen Menschen zu verbergen. Typisch ist das Vermeidungsverhalten. Aus Angst sind Betroffene bereit, selbst auf für sie wichtige Situationen zu verzichten. Das können dringend erforderliche Untersuchungen, Operationen oder Zahnarztbesuche sein. Der Teufelskreis beruhigt sich nicht von allein.

 

 

 

Klassifikation

 

In der Klassifikation der ICD-10 (Diagnoseklassifikationssystem der Medizin) wird die Spritzenphobie als spezifische Phobie mit F40.2 eingeordnet.

 

 

 

Hilfe bei Spritzenphobie

 

Einschränkende Konditionierungen lassen sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. Sie fokussieren sich mehr und mehr auf angenehme Aspekte als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“. Schon die veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation.

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ hilft, die Lebensqualität zu verbessern. Und durch einfach erlernbare Techniken kann die persönliche Einflussnahme zusätzlich erweitert werden.

Klient:innen fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein.

 

 

 

Selbstorganisationsfähigkeiten und inneres Gleichgewicht

 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ hilft dabei förderliche Zustände zu ankern und dann bei Bedarf zu aktivieren, wie das Licht über einen Lichtschalter.

 

 

 

Therapieumfang bei einer Trypanophobie

 

Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klient:innen sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 4 bis 10 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der dritten Sitzung einschätzen. Falls erforderlich, ist eine Kurzintervention möglich, bei der in ein bis zwei Sitzungen Untersuchungen vorbereitet werden. Der geankerte Zustand hält dann allerdings häufig nur für eine gewisse Zeit.

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Je konkreter Sie beschreiben, was Sie derzeit belastet und was Sie verändern möchten, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, welcher Weg Sie zu mehr innerer Sicherheit, Freiheit und Gestaltungskraft führt.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Fragen Sie mich gerne persönlich  

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.

Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.

Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.

 

 

Während der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.

Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.

 

 

Kontakt und Terminvereinbarung

 

Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.

Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Nachricht

 

Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.

 

 

 

1. Ankommen und Orientierung

 

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.

Was führt Sie zu mir?

Was belastet Sie derzeit besonders?

Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?

Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?

Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.

 

 

 

2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit

 

Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.

Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.

Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.

 

 

 

3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten

 

Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.

Was war besonders hilfreich?

Was möchten Sie weiter vertiefen?

Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?

Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.

Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.

 

 

 

Veränderung soll im Alltag ankommen

 

Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.

Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.

So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:

mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.

Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Selbsthypnose

 

Wenn Sie das wollen und wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.

Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich aus meiner Sicht so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.

Beiträge zum Thema

Häufige Fragen zu Ängsten und Angststörungen

 

Angst kann verwirrend sein.

Manchmal versteht der Verstand längst, dass eine Situation sicher ist.

Und trotzdem reagiert der Körper.

Das Herz schlägt schneller.

Die Gedanken kreisen.

Der Impuls entsteht, eine Situation zu verlassen oder künftig zu vermeiden.

Viele Menschen fragen sich dann:

„Was passiert da mit mir?“

„Ist das gefährlich?“

„Kann sich das wieder verändern?“

„Was hilft wirklich?“

Auf dieser Seite beantworte ich häufige Fragen zu Ängsten und Angststörungen.

Die Antworten dienen der Orientierung.

Eine individuelle therapeutische Einschätzung entsteht immer aus der persönlichen Situation.

 

 

 

Ist Angst grundsätzlich etwas Schlechtes?

 

Angst gehört zu unserem natürlichen Schutzsystem.

Sie hilft uns, Gefahren wahrzunehmen, Aufmerksamkeit zu bündeln und schnell zu reagieren.

Ohne Angst wären wir deutlich schlechter geschützt.

Problematisch wird Angst vor allem dann, wenn das Alarmsystem sehr empfindlich reagiert.

Dann entsteht starke Angst auch in Situationen, die objektiv vergleichsweise sicher sind.

Oder die Angst bleibt lange aktiv, obwohl die ursprüngliche Belastung bereits vorbei ist.

Therapeutisch geht es deshalb selten darum, Angst vollständig abzuschaffen.

Es geht darum, dass das Alarmsystem wieder angemessener reagiert und Sie mehr Freiheit im Umgang damit gewinnen.

 

 

 

Ist Angst gefährlich?

 

Angst kann sich ausgesprochen intensiv anfühlen.

Herzrasen.

Zittern.

Schwindel.

Atemveränderungen.

Engegefühl.

Hitze.

Übelkeit.

Ein Gefühl von Kontrollverlust.

Diese Reaktionen können erschreckend wirken.

Bei einer Angstreaktion aktiviert der Körper Schutzmechanismen, die auf schnelles Handeln vorbereiten.

Die Symptome selbst sind dabei häufig Ausdruck dieser Aktivierung.

Körperliche Beschwerden verdienen zugleich eine angemessene medizinische Abklärung, besonders wenn sie neu auftreten, sich verändern oder bisher ungeklärt sind.

Nach einer solchen Abklärung kann es sehr entlastend sein zu verstehen:

Ein starkes Alarmsignal bedeutet nicht automatisch eine starke äußere Gefahr.

 

 

 

Kann man vor Angst ohnmächtig werden?

 

Viele Menschen mit Panik oder starker Angst fürchten eine Ohnmacht.

Bei typischen Angst- und Panikreaktionen steigt die körperliche Aktivierung häufig zunächst an.

Ohnmachten sind deshalb bei klassischen Panikreaktionen eher ungewöhnlich.

Eine Ausnahme können bestimmte Reaktionsmuster sein, etwa bei Blut-, Verletzungs- oder Spritzenphobien. Dort kann es zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen.

Wenn Sie Ohnmachtsanfälle erleben, gehört die Ursache medizinisch abgeklärt.

 

 

 

Ist ein Leben ohne Angst möglich?

 

Ein vollkommen angstfreies Leben wäre weder realistisch noch wünschenswert.

Angst schützt.

Das therapeutische Ziel lautet eher:

Angst darf wieder die passende Größe bekommen.

Sie darf auftauchen, wenn sie gebraucht wird.

Und sie darf wieder abklingen.

Menschen können lernen, Angst wahrzunehmen und gleichzeitig handlungsfähig zu bleiben.

Genau daraus entsteht Freiheit.

 

 

 

Ist Angst angeboren oder erlernt?

 

Beides spielt eine Rolle.

Menschen unterscheiden sich in ihrer biologischen Sensibilität.

Auch Temperament und Stressreaktivität können verschieden ausgeprägt sein.

Gleichzeitig lernt unser Nervensystem aus Erfahrungen.

Ein konkretes belastendes Erlebnis kann Angst prägen.

Auch wiederholter Stress, Beobachtungslernen, Beziehungserfahrungen oder Vermeidung können eine Rolle spielen.

Deshalb ist die sinnvollere Frage häufig:

Wie ist mein persönliches Angstmuster entstanden – und was hält es heute aufrecht?

 

 

 

Wie entsteht eine Angststörung?

 

Angststörungen entstehen meist aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

Dazu können gehören:

biologische Empfindlichkeit,

belastende Erfahrungen,

lang anhaltender Stress,

bestimmte Bewertungen,

starke Selbstbeobachtung,

Lernerfahrungen,

Vermeidungsverhalten,

Sicherheitsstrategien,

körperliche Sensibilität

und psychosoziale Belastungen.

Das bedeutet gleichzeitig:

Es gibt mehrere Ansatzpunkte für Veränderung.

 

 

 

Ist Angst reine Kopfsache?

 

Angst ist weit mehr als Denken.

Sie umfasst Körper, Gehirn, Nervensystem, Aufmerksamkeit, Verhalten und Lernerfahrungen.

Der Verstand kann durchaus wissen:

„Ich bin sicher.“

Und der Körper reagiert gleichzeitig:

„Gefahr.“

Genau deshalb reicht der Satz „Denk einfach anders“ häufig kaum aus.

Therapeutische Veränderung entsteht besonders wirksam, wenn Denken, Körperreaktionen, Verhalten und neue Erfahrungen zusammenkommen.

Mehr dazu:

Ist Angst reine Kopfsache?

 

 

 

Warum reagiert mein Körper, obwohl ich weiß, dass ich sicher bin?

 

Automatische Alarmreaktionen können schneller ablaufen als bewusste Bewertungen.

Das Nervensystem arbeitet stark mit Mustern und Erfahrungen.

Wenn eine Situation früher mit Gefahr, Überforderung oder Kontrollverlust verbunden wurde, kann der Körper bereits reagieren, bevor der bewusste Verstand die Lage vollständig eingeordnet hat.

Das erklärt einen häufigen Satz meiner Patientinnen und Patienten:

„Ich weiß, dass nichts passiert. Mein Körper glaubt mir bloß noch nicht.“

Therapeutisch geht es deshalb um neue Erfahrungen.

Der Körper darf zunehmend erleben:

Diese Situation kann ich bewältigen.

 

 

 

Was bedeutet Angst vor der Angst?

 

Nach einer intensiven Angst- oder Panikerfahrung kann die Angst vor einer Wiederholung entstehen.

Dann richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf mögliche erste Anzeichen:

„Ist mir gerade schwindelig?“

„Schlägt mein Herz schneller?“

„Beginnt es wieder?“

Diese intensive Beobachtung erhöht häufig die Anspannung.

Körperempfindungen werden stärker wahrgenommen.

Und genau das kann erneut Angst auslösen.

So entsteht ein Kreislauf.

Ein wichtiger therapeutischer Schritt besteht darin, Körperempfindungen wieder angemessener einzuordnen und die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken.

 

 

 

Was ist eine Panikattacke?

 

Eine Panikattacke ist eine Phase sehr intensiver Angst, die häufig rasch ansteigt.

Typische Symptome können sein:

Herzklopfen,

Atemveränderungen,

Schwindel,

Zittern,

Schwitzen,

Enge,

Übelkeit,

Derealisation,

Angst vor Kontrollverlust

oder die Befürchtung, etwas Schlimmes könne geschehen.

Gerade die Intensität führt häufig dazu, dass Menschen beginnen, die Panik selbst zu fürchten.

Dann wird aus einer einzelnen Erfahrung möglicherweise ein größerer Angstkreislauf.

 

 

 

Warum fühlt sich Angst manchmal an, als würde ich sterben?

 

Starke Angst aktiviert das Schutzsystem des Körpers.

Viele der entstehenden Empfindungen werden normalerweise mit Gefahr verbunden.

Wenn Herz, Atmung und Wahrnehmung sich plötzlich stark verändern, kann das Gehirn daraus schließen:

„Hier geschieht etwas Ernstes.“

Dadurch verstärkt sich die Alarmreaktion.

Bei medizinisch ungeklärten Beschwerden steht zunächst eine ärztliche Abklärung im Vordergrund.

Ist die körperliche Situation geklärt, hilft vielen Menschen ein besseres Verständnis ihrer Angstreaktionen.

 

 

 

Welche Rolle spielt Adrenalin bei Angst?

 

Adrenalin gehört zu den Botenstoffen, die bei einer Stress- und Alarmreaktion eine wichtige Rolle spielen.

Der Körper stellt Energie bereit.

Herz und Kreislauf passen sich an.

Die Aufmerksamkeit wird fokussierter.

Muskeln werden für Handlung vorbereitet.

Das kann sich sehr intensiv anfühlen.

Diese Aktivierung besitzt einen Sinn:

Der Organismus bereitet sich auf Schutz und Handlung vor.

 

 

 

Warum verändert Angst die Atmung?

 

Unter Stress verändert sich häufig die Atmung.

Sie kann schneller oder flacher werden.

Manche Menschen beginnen stärker zu atmen, als der Körper aktuell benötigt.

Dadurch können Empfindungen wie Kribbeln, Benommenheit oder Schwindel entstehen.

Diese Empfindungen werden wiederum möglicherweise als Gefahr bewertet.

So kann sich ein Kreislauf verstärken.

Eine ruhige, natürliche Atmung und ein hilfreicher Umgang mit Körperempfindungen können deshalb Bestandteil therapeutischer Arbeit sein.

 

 

 

Welche Rolle spielt die Amygdala?

 

Die Amygdala ist Teil eines komplexen Netzwerks im Gehirn, das an der Verarbeitung emotional bedeutsamer Reize beteiligt ist.

Sie wird häufig als „Angstzentrum“ bezeichnet.

Diese Vereinfachung greift jedoch zu kurz.

Angst entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Hirnregionen, Körpersysteme, Gedächtnisprozesse und Bewertungen.

Für Betroffene ist vor allem eine Erkenntnis wichtig:

Das Gehirn kann Gefahrenreaktionen lernen.

Und es kann durch neue Erfahrungen ebenfalls umlernen.

 

 

 

Warum bekomme ich plötzlich Angst ohne erkennbaren Grund?

 

Manchmal erscheint Angst wie aus dem Nichts.

Das bedeutet keineswegs, dass keinerlei Auslöser vorhanden war.

Möglicherweise wurde ein subtiler körperlicher Reiz wahrgenommen.

Ein Gedanke.

Eine Erinnerung.

Ein Geruch.

Ein bestimmter Ort.

Erschöpfung.

Stress.

Koffein.

Eine Körperempfindung.

Oder eine unbewusste Verbindung zu früheren Erfahrungen.

Therapeutisch muss deshalb keineswegs immer der eine große Auslöser gefunden werden.

Oft ist wichtiger, den gegenwärtigen Kreislauf zu verstehen.

 

 

 

Welche Rolle spielt Stress bei Angststörungen?

 

Anhaltender Stress kann das gesamte System empfindlicher machen.

Wenn der Organismus über längere Zeit stark beansprucht ist, sinkt häufig die Schwelle für Alarmreaktionen.

Menschen erleben dann beispielsweise:

mehr innere Unruhe,

stärkere Reizbarkeit,

schlechteren Schlaf,

intensivere Körperreaktionen

oder schnellere Überforderung.

Stressreduktion allein löst eine ausgeprägte Angststörung selten vollständig.

Sie kann jedoch einen wichtigen Teil der therapeutischen Arbeit bilden.

 

 

 

Können Sorgen Angst verstärken?

 

Sorgen sind zunächst ein Versuch, Probleme gedanklich vorzubereiten.

Bei übermäßigem Sorgen entsteht jedoch leicht eine dauerhafte Beschäftigung mit möglichen Gefahren.

Das Gehirn erhält immer wieder dieselbe Botschaft:

„Da könnte etwas passieren.“

Dadurch kann das Alarmsystem aktiv bleiben.

Besonders bei einer generalisierten Angststörung spielen schwer steuerbare Sorgen eine zentrale Rolle.

 

 

 

Welche Rolle spielt Perfektionismus?

 

Perfektionismus kann Ängste verstärken, wenn Sicherheit an unrealistisch hohe Bedingungen geknüpft wird.

Zum Beispiel:

„Ich darf keinen Fehler machen.“

„Ich muss sicher wissen, was passieren wird.“

„Ich muss vollständig vorbereitet sein.“

„Ich darf keinerlei Unsicherheit zeigen.“

Das Problem liegt weniger in hohen Ansprüchen als in der Bedeutung, die Abweichungen bekommen.

Therapeutisch kann es hilfreich sein, mehr Flexibilität und einen realistischeren Umgang mit Unsicherheit zu entwickeln.

 

 

 

Warum verstärkt Kontrollieren manchmal Angst?

 

Kontrollieren kann kurzfristig beruhigen.

Noch einmal die Tür prüfen.

Noch einmal den Körper überprüfen.

Noch einmal nach Symptomen suchen.

Noch einmal jemanden um Bestätigung bitten.

Die Erleichterung wirkt angenehm.

Und genau darin liegt ein möglicher Lernmechanismus.

Das Gehirn kann daraus schließen:

„Gut, dass wir kontrolliert haben. Offenbar war Kontrolle notwendig.“

Dadurch wächst beim nächsten Mal der Impuls, erneut zu prüfen.

 

 

 

Was ist Sicherheitsverhalten?

 

Sicherheitsverhalten sind Strategien, die helfen sollen, eine gefürchtete Situation auszuhalten oder eine vermutete Gefahr zu verhindern.

Beispiele:

immer in der Nähe eines Ausgangs sitzen,

nur mit Begleitung fahren,

ständig Wasser mitnehmen,

den eigenen Puls überprüfen,

eine bestimmte Person jederzeit erreichbar halten,

Fluchtwege planen.

Viele dieser Verhaltensweisen wirken zunächst vernünftig.

Entscheidend ist ihre Funktion.

Wenn das Nervensystem lernt:

„Ohne diese Strategie bin ich in Gefahr“,

kann Sicherheitsverhalten die Angst langfristig stabilisieren.

 

 

 

Warum kann Vermeidung Angst verstärken?

 

Vermeidung wirkt kurzfristig hervorragend.

Die gefürchtete Situation entfällt.

Die Anspannung sinkt.

Das Gehirn kann daraus lernen:

„Weggehen hat mich geschützt.“

Dadurch bekommt die Situation beim nächsten Mal noch mehr Bedeutung.

Der Lebensradius kann sich zunehmend verkleinern.

Therapeutisches Lernen setzt deshalb häufig darauf, angemessene neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Schritt für Schritt.

 

 

 

Muss ich mich meiner Angst stellen?

 

Bei vielen Angststörungen gehören neue Erfahrungen mit gefürchteten Situationen oder Körperempfindungen zu einer wirksamen Behandlung.

Dabei geht es um mehr als bloßes Aushalten.

Es geht um Lernen.

Zum Beispiel:

„Ich kann hier bleiben.“

„Ich kann diese Empfindung erleben.“

„Ich habe Handlungsmöglichkeiten.“

„Meine Befürchtung tritt anders ein als erwartet.“

Solche Erfahrungen verändern Angst häufig nachhaltiger als reine Beruhigung.

 

 

 

Ist Ablenkung bei Angst hilfreich?

 

Ablenkung kann kurzfristig entlasten.

Sie kann in bestimmten Situationen durchaus sinnvoll sein.

Wird Ablenkung jedoch zur zwingenden Voraussetzung, kann daraus eine Sicherheitsstrategie entstehen.

Dann lautet die innere Botschaft:

„Ich kann Angst nur bewältigen, solange ich sie nicht wahrnehme.“

Therapeutisch ist häufig hilfreicher, Flexibilität zu entwickeln.

Manchmal Aufmerksamkeit bewusst umlenken.

Manchmal Körperempfindungen wahrnehmen.

Manchmal in der Situation bleiben.

Und dabei zunehmend erleben:

Ich kann damit umgehen.

 

 

 

Hilft Bewegung bei Angst?

 

Regelmäßige körperliche Bewegung kann psychisches Wohlbefinden, Schlaf, Stressregulation und körperliches Vertrauen unterstützen.

Sie ist deshalb häufig ein wertvoller Baustein.

Bei einer ausgeprägten Angststörung ersetzt Bewegung eine gezielte Behandlung kaum.

Sie kann sie sinnvoll ergänzen.

Besonders interessant ist Bewegung für Menschen, die körperliche Aktivierung selbst fürchten.

Denn der Körper darf dabei erleben:

Ein schnellerer Herzschlag, Wärme und stärkere Atmung können auch Ausdruck gesunder Aktivität sein.

 

 

 

Können Angststörungen Beziehungen belasten?

 

Ja.

Angst betrifft häufig auch das soziale Umfeld.

Partnerinnen, Partner oder Angehörige übernehmen möglicherweise immer mehr Aufgaben.

Gemeinsame Aktivitäten werden eingeschränkt.

Rückversicherung nimmt viel Raum ein.

Oder beide Menschen beginnen, ihr Leben zunehmend um die Angst herum zu organisieren.

Gleichzeitig können Beziehungen eine enorme Ressource darstellen.

Ein hilfreicher Umgang unterstützt den Menschen, ohne die Angststruktur dauerhaft zu verstärken.

 

 

 

Wie können Angehörige helfen?

 

Hilfreich sind häufig:

Ruhe,

Interesse,

Respekt,

Geduld

und Vertrauen in die Fähigkeiten der betroffenen Person.

Weniger hilfreich kann es sein, jede gefürchtete Situation dauerhaft zu vermeiden oder ständig neue Rückversicherung zu geben.

Eine hilfreiche Haltung lautet:

„Ich bin bei dir. Und ich traue dir zu, dass du zunehmend wieder eigene Schritte gehen kannst.“

 

 

 

Können Angststörungen mit zunehmendem Alter verschwinden?

 

Angststörungen entwickeln sich individuell.

Manche Beschwerden verändern sich über die Lebensspanne.

Andere bleiben bestehen oder wandeln ihre Form.

Entscheidend ist weniger das Alter allein als das Zusammenspiel aus Lernerfahrungen, Belastungen, Gesundheit, Lebenssituation und Umgang mit der Angst.

Auch langjährig bestehende Muster können sich verändern.

 

 

 

Kann Ernährung Angst beeinflussen?

 

Körperliche Faktoren können das Erleben von Angst beeinflussen.

Beispielsweise reagieren manche Menschen empfindlich auf größere Mengen Koffein.

Auch Schlafmangel, Alkohol, starke Schwankungen der Energieversorgung oder gesundheitliche Faktoren können körperliche Aktivierung verändern.

Eine ausgewogene Lebensweise kann deshalb unterstützend wirken.

Eine Angststörung lässt sich gleichzeitig kaum auf ein einzelnes Lebensmittel reduzieren.

 

 

 

Kann helles Licht Angst verstärken?

 

Licht beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und zahlreiche biologische Prozesse.

Bei manchen Menschen können sehr intensive Umweltreize, Schlafmangel oder sensorische Überforderung das allgemeine Aktivierungsniveau erhöhen.

Eine direkte pauschale Aussage „helles Licht verursacht Angststörungen“ wäre wissenschaftlich zu weitgehend.

Entscheidend ist die individuelle Reaktion und der Gesamtkontext.

 

 

 

Warum wird meine Angst morgens manchmal stärker erlebt?

 

Bei manchen Menschen verändert sich die Angst über den Tagesverlauf.

Dafür können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen:

Schlafqualität,

Stresshormone,

Erwartungen an den kommenden Tag,

körperliche Aktivierung,

Blutzucker,

Gedanken unmittelbar nach dem Aufwachen

oder aktuelle Belastungen.

Auch hier lohnt sich ein individueller Blick auf wiederkehrende Muster.

 

 

 

Kann Angst vollständig geheilt werden?

 

Menschen fragen häufig nach Heilung.

Ich formuliere das therapeutische Ziel lieber konkreter.

Kann jemand wieder Bahn fahren?

Wieder reisen?

Wieder vor Menschen sprechen?

Wieder allein sein?

Wieder körperlichen Empfindungen vertrauen?

Wieder Entscheidungen treffen?

Wieder einen größeren Lebensradius erleben?

Solche Veränderungen sind sehr konkrete Zeichen therapeutischer Entwicklung.

Das Ziel besteht darin, dass Angst das Leben zunehmend weniger bestimmt.

 

 

 

Wann ist ein guter Zeitpunkt für Therapie?

 

Ein guter Zeitpunkt ist spätestens dann erreicht, wenn Angst beginnt, Entscheidungen oder Lebensqualität deutlich einzuschränken.

Zum Beispiel wenn Sie:

Situationen zunehmend vermeiden,

häufig unter starker Angst oder Panik leiden,

viel Zeit mit Sorgen verbringen,

ständig Ihren Körper kontrollieren,

immer mehr Sicherheitsstrategien brauchen,

berufliche oder private Aktivitäten einschränken

oder merken, dass sich Ihr Leben zunehmend um die Angst dreht.

Frühe Unterstützung kann helfen, bevor sich Vermeidung und Angstkreisläufe stärker verfestigen.

 

 

 

Welche Therapie hilft bei Angststörungen?

 

Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der jeweiligen Angststörung und der individuellen Situation ab.

Bei vielen Angststörungen gehören kognitive und verhaltensorientierte Verfahren sowie gezielte Konfrontation beziehungsweise Exposition zu den wissenschaftlich besonders gut untersuchten psychotherapeutischen Ansätzen.

Weitere Verfahren können passend zur Situation ergänzend eingesetzt werden.

In meiner Praxis arbeite ich integrativ und beziehe unter anderem hypnotherapeutische Elemente und Hypnobalancing™ ein.

Die Methode folgt dabei dem therapeutischen Ziel.

 

 

 

Hilft Hypnose bei Angst?

 

Hypnotherapeutische Verfahren können in einer psychotherapeutischen Behandlung verschiedene Funktionen übernehmen.

Zum Beispiel:

Aufmerksamkeit gezielt lenken,

Körperwahrnehmung verändern,

Ressourcen zugänglicher machen,

Selbstregulation unterstützen,

innere Erfahrungen vertiefen

und hilfreiche Vorstellungen nutzen.

Bei einer Angststörung ersetzt Hypnose dabei keine sorgfältige Diagnostik und keine therapeutisch sinnvollen Lernerfahrungen.

Sie kann Bestandteil eines integrativen Behandlungsplans sein.

 

 

 

Wie lange dauert eine Therapie bei Angst?

 

Das lässt sich seriös kaum pauschal beantworten.

Eine klar umrissene spezifische Phobie unterscheidet sich deutlich von einer komplexen Situation mit mehreren Angstbereichen, langjährigem Vermeidungsverhalten oder zusätzlichen Traumafolgen.

Deshalb arbeite ich ohne vorab festgelegtes Erfolgsversprechen oder starre Sitzungszahl.

Wir betrachten gemeinsam:

Was verändert sich?

Was braucht mehr Aufmerksamkeit?

Welche nächsten Schritte sind sinnvoll?

 

 

 

Was kann ich selbst gegen Angst tun?

 

Ein hilfreicher Anfang besteht darin, das eigene Muster kennenzulernen.

Beobachten Sie beispielsweise:

Was löst meine Angst aus?

Welche Körperempfindung bemerke ich zuerst?

Welche Bedeutung gebe ich ihr?

Wohin richtet sich meine Aufmerksamkeit?

Was tue ich anschließend?

Was vermeide ich?

Welche Sicherheitsstrategien nutze ich?

Und dann die entscheidende Frage:

Welcher kleine Schritt würde meinem Nervensystem heute eine neue Erfahrung ermöglichen?

Therapeutische Veränderung entsteht häufig aus vielen solchen Erfahrungen.

 

 

 

Wann sollte Angst medizinisch abgeklärt werden?

 

Körperliche Symptome verdienen eine angemessene medizinische Abklärung.

Besonders dann, wenn Beschwerden:

neu auftreten,

ungewöhnlich stark sind,

sich deutlich verändern,

mit Bewusstlosigkeit oder anderen auffälligen Symptomen verbunden sind

oder bisher medizinisch ungeklärt bleiben.

Körperliche und psychische Perspektiven ergänzen sich.

Eine seriöse psychotherapeutische Arbeit berücksichtigt beides.

 

 

 

Wann braucht es schnelle Hilfe?

 

Bei akuten psychischen Krisen, konkreter Suizidgefahr, psychotischen Symptomen oder dringenden medizinischen Notfällen ist eine sofortige psychiatrische beziehungsweise ärztliche Versorgung erforderlich.

In Deutschland erreichen Sie den Rettungsdienst über 112.

Meine Praxis bietet keine psychiatrische Akut- oder Notfallversorgung.

 

 

 

Was ist der wichtigste Gedanke im Umgang mit Angst?

 

Vielleicht dieser:

Angst ist ein Alarmsignal. Sie ist kein Befehl.

Ihr Körper darf Angst melden.

Und Sie können zunehmend lernen, genauer zu prüfen:

Was geschieht gerade wirklich?

Was brauche ich?

Welche Möglichkeiten habe ich?

Welcher nächste Schritt entspricht meinem Leben?

Genau daraus wächst Selbstwirksamkeit.

 

 

 

Psychotherapie bei Ängsten und Angststörungen

 

Ich bin Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen – in Berlin-Charlottenburg und online.

Meine Arbeit verbindet psychotherapeutische Verfahren mit hypnotherapeutischen Elementen und Hypnobalancing™.

Dabei geht es mir um mehr als kurzfristige Beruhigung.

Menschen sollen ihr eigenes Alarmsystem besser verstehen, wieder mehr Vertrauen in sich und ihren Körper entwickeln und zunehmend den Lebensraum zurückgewinnen, den Angst eingeschränkt hat.

Wenn Sie überlegen, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, können Sie sich auf der Seite Ablauf & Honorar über die Rahmenbedingungen informieren.

Die allgemeine Seite Häufige Fragen zur Psychotherapie beantwortet zusätzlich Fragen zur ersten Sitzung, Hypnose, Online-Terminen und zum organisatorischen Ablauf.

Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 18. Februar 2021
K: CNA
Ü:
#A7890
Englische Version: