Erythrophobie, Angst vor dem Erröten: Aufklärung, Tipps, Hilfe in Berlin & online

Psychotherapie bei Erythrophobie mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

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Erythrophobie, die Angst vorm Erröten: Wenn dein Gesicht für dich spricht – und du es nicht will

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Hilfe bei Erythrophobie

 

Erythrophobie ist die übersteigerte Angst vor dem rot werden oder Erröten, dem mitunter knallrotes Gesicht. Sie ist weit verbreitet. Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ hat sich hier sehr bewährt. Erfahren Sie, wie Hypnotherapie dabei hilft, die Angst vor dem Erröten, dem Rotwerden loszuwerden. Hypnobalancing™ hilft, das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl zu steigern und die Empfindlichkeit gegenüber Situationen, die Erröten auslösen, zu reduzieren.

Die Angst vor dem Erröten bzw. Rotwerden nennt sich Erythrophobie

 

Für manche Menschen ist das eigene Erröten deutlich mehr als nur eine nebensächliche körperliche Reaktion auf eine der üblichen Verlegenheiten des Lebens. Die übersteigerte Angst vor dem Erröten wird als Erythrophobie (griechisch: Angst vor der Schamröte) bezeichnet. Für Betroffene wird daraus eine Angststörung, die das gesamte Leben einschränken kann.

Die meisten Betroffenen schweigen lieber über ihre Angst. Erröten ist eine physiologische Reaktion auf, unter anderem, Angst und Peinlichkeit. Das macht die Erythrophobie zu einer sich selbst aufrechterhaltenden Phobie, was bedeutet, dass je mehr Sie sich Sorgen machen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie das Objekt Ihrer Angst erleben, also erröten.

Erröten ist im Grunde eine ganz natürliche körperliche Reaktion auf Stress oder zu hohe Temperaturen. Wenn der Adrenalinspiegel bei Stress ansteigt, kommt es leicht zum Erröten. Diese Reaktion für sich ist erst einmal vollkommen normal. Betroffene empfinden diese Gefühlsäußerung allerdings als unangenehm. Wobei das Erröten hinsichtlich Form und Intensität sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Bei manchen Menschen ist es nur zu erahnen und bei anderen leuchtet das Gesicht regelrecht. Den größten Unterschied macht die Wahrnehmung und Interpretation.  Daraus entsteht oft eine Angst, die sich zu einer Form der sozialen Phobie entwickelt.

Die Angst vor dem Erröten kann den kompletten Alltag erheblich beeinträchtigen. Betroffene sehen das Erröten zumeist als eine Schwäche, die es zu verbergen gilt. Kaum jemand spricht offen darüber. Vielen Betroffenen fällt es schwer, sich vor anderen mit der Problematik auseinanderzusetzen und so reden sie oft selbst nicht einmal mit ihrer Familie oder Freunden darüber. Sie ziehen es vor, es für sich zu behalten und leiden umso mehr darunter. So drehen sich dann oft alle Gedanken nur noch um dieses Thema. Es entwickelt sich ein Angstkreislauf aus auslösender Situation, Erröten, dem Versuch, dieses zu unterdrücken, verbunden mit einer noch stärkeren Rötung, weiterer Angst, …. Zunehmend führt das dann zu einer gesteigerten Angst vor dem Erröten und vor Situationen, in denen das geschehen könnte. Betroffene erleben oft einen Impuls, der das Erröten anzukündigen scheint und beginnen dagegen anzukämpfen. Dies steigert die Symptome zusätzlich, denn letztlich ist es die Angst vor dem Erröten, die der Erythrophobie zugrunde liegt. Es beginnt ein Kreislauf von Gedanken, Wahrnehmung, Angst und Vermeidung, physischen Reaktionen, Erröten, Gedanken, …

Viele Betroffene meinen, sie würden nur wegen des unkontrollierbaren Errötens den Kontakt mit anderen Menschen fürchten und hätten sonst keine soziale Unsicherheit und keine Probleme im Umgang mit anderen Menschen. Doch das Erröten in sozialen Situationen resultiert oft aus der Angst vor Sozialkontakten oder der Unsicherheit, der Unberechenbarkeit dieser sozialen Situationen.

Mögliche Ursachen der Erythrophobie

 

Erythrophobie (Angst vor dem Erröten) entwickelt sich oft schon in der Kindheit. Manchmal kann ein Schlüsselerlebnis gefunden werden, dass zu dieser Angst geführt hat. Wobei ja nicht das Erröten selbst das Problem darstellt, sondern die Angst davor, dass es tatsächlich eintritt. Hierbei spielen die Gedankenspiele die wesentliche Rolle. Die Gedanken kreisen nur noch um das Rotwerden und was das Umfeld denken könnte. Betroffene fühlen sich dann sichtbar unwohl, peinlich berührt und schwach. Als Folge werden sie noch nervöser und versuchen umso stärker, den Zustand wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei können auch Schweißausbrüche, Zittern, beschleunigte Atmung, Übelkeit, Herzrasen und Harn- oder Stuhldrang auftreten. All das verstärkt die Angst und den Vermeidungswunsch.

Menschen mit Erythrophobie haben oft ein sehr gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl. Außerdem ist die Neigung zum Erröten und dessen Intensität auch auf unterschiedliche körperliche Voraussetzungen zurückzuführen.

Psychotherapie bei Erythrophobie

 

Unsere Kultur machte es zur Tugend, ausschließlich extrovertiert zu leben. Wir haben die innere Reise unterbunden, die Suche nach der Mitte. Damit haben wir unsere Mitte verloren und müssen sie nun wiederfinden.

Anais Nin

 

Es handelt sich um eine relativ komplexe Phobie, die mit ihr erfahrene Therapeuten erfordert.

Bei Erythrophobie hat sich Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ bewährt. Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich. In der Therapie geht es darum, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein großer Anteil der Betroffenen berichtet über ein vermeintlich auslösendes traumatisches Erlebnis. Dieses Erlebnis bzw. dessen Folgen und Bewertungen werden dann in der Psychotherapie bearbeitet, wobei sich der Einsatz von Trance als sehr hilfreich erwiesen hat. Einschränkende Überzeugungen werden aufgelöst und förderliche gestärkt. Meist ist das mit der Förderung eines gesunden Selbstvertrauens (Selbstwertgefühl) verbunden, indem vorhandene Stärken deutlicher wahrnehmbar gemacht werden.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation.

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen. Die förderlichen Zustände werden während der Hypnosesitzung geankert und werden dann bei Bedarf aktiviert.

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. So unterschiedlich wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind, ist auch die Anzahl der erforderlichen Sitzungen. Für die Behandlung sind mindestens 3 Sitzungen erforderlich. Die Anzahl der tatsächlich erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen meiner Klienten sind.

Klassifikation

 

In der Klassifikation der ICD-10 wird die Erythrophobie als spezifische Phobie mit F40.2 eingeordnet.

Häufige Fragen zur Erythrophobie

 

 

1. Jeder Mensch errötet doch von Zeit zu Zeit, oder?

 

Die Mechanismen des Errötens dürften bei fast jedem Menschen vorhanden sein, doch ist die Ausprägung sehr unterschiedlich. Bei manchen Menschen steigt die Röte langsam (flushing) und bei anderen blitzartig (blushing) auf, gleichmäßig oder als hektische Flecken, im Gesicht, auf dem Dekolleté oder den Ohren. Bei manchen verschwindet sie schnell wieder und bei anderen bleibt die Röte länger. Manchmal ist sie nur zu ahnen und manchmal ist es eher ein Glühen.

Die meisten Menschen geben dem, wenn überhaupt, nur kurzfristig Beachtung, während Erythrophobiker die Vorgänge ganz genau beobachten und so genau das erreichen, was sie vermeiden wollen; die Symptome verstärken sich.

 

 

2. Wovor fürchten sich die Betroffenen von Erythrophobie am meisten?

 

Betroffene fürchten sich in übersteigertem Maße davor, rot zu werden. Sie halten das für einen extremen Makel, schämen sich dafür und versuchen die Röte unbedingt zu verbergen. Sie bewerten das Erröten selbst sehr negativ, halten es für ein Zeichen von Schwäche bzw. Unsicherheit und sehen das Erröten sogar als Grund dafür, von anderen abgelehnt oder nicht ernst genommen zu werden.

 

 

3. Ab wann sollte bei Erythrophobie gehandelt werden?

 

Wenn der Leidensdruck zunimmt, Berufs- und Privatleben schon leiden oder Einschränkungen absehbar sind. Spätestens, wenn die Lebensqualität durch die Vermeidungsstrategien eingeschränkt werden, empfiehlt es sich Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Grenzen mögen fließend sein; doch je früher, desto besser. So, dass sich die Denk- und Verhaltensmuster nicht unnötig lange einprägen und soziale Einschränkungen vermieden werden.

 

 

4. Wie reagieren Erythrophobiker auf das Rotwerden?

 

Das Erröten ist eine ganz natürliche-automatisch ablaufende Reaktion des Körpers auf Stress. Es werden vermehrt sog. Stresshormone, Adrenalin und Kortison ausgeschüttet. Diese verstärken die Blutzirkulation und sorgen so für eine kurzfristige Überversorgung der Organe mit Blut und dann zur sichtbaren Verfärbung der Haut. Vorwiegend auf den Wagen und Ohren oder sogar über das ganze Gesicht.

Für manche Menschen ist dieses Erröten eine Qual. Weil dadurch ihre ganz persönliche Befindlichkeit für andere sichtbar wird, ohne dass sie selber darauf Einfluss haben. Sie legen dies als Schwäche aus. Rotwerden verhindern, wird für sie zum zentralen Thema. Es beginnt ein Kreislauf aus Erröten und Angst vor dem Erröten. Dies treibt die Betroffenen zu Vermeidungsstrategien. Sie ziehen sich immer mehr zurück und isolieren sich. Das kann in ganz dramatischen Fällen bis zum Suizid führen. Es ist wichtig, diese Phobie so früh wie möglich therapeutisch zu behandeln.

 

 

5. Welche Folgen kann Erythrophobie haben?

 

Das typische Vermeidungsverhalten verbaut Betroffenen viele Chancen im Privat- und Berufsleben.

Patienten berichten, dass sie sich schon in der Ausbildung zurückgenommen haben. Sie vermeiden es im Studium aufzufallen, obwohl sie das Wissen haben. Meist gelingt das ganz gut, doch dadurch prägt sich das Vermeidungsverhalten weiter ein. So werden anschließend Tätigkeitsfelder gewählt, in denen dann versucht wird, das fortzusetzen. Das bleibt nicht ohne Folgen und schränkt die Möglichkeiten stark ein.

Eine Patientin in einer sehr guten Führungsposition beschrieb sehr deutlich, welche Kraft sie das gekostet hat. Wenn sie berichten, welchen Aufwand sie betrieben hat, um das Erröten zu verdecken, ist das umso beeindruckender. Sie hat raffinierte Strategien entwickelt. Und doch litt sie ewig unter der Situation.

Die Einschränkungen bei der Partnersuche und bei Freundschaften können schwer auf einem lasten, der Leidensdruck kann überhandnehmen und sogar zu Suizidgedanken führen.

 

 

6. Wie verbreitet ist die Angst vor dem Erröten?

 

Mein Bild ist vermutlich etwas verfälscht, da ja Betroffene gezielt deswegen zu mir kommen. Aber die Behauptung, es handle sich um eine seltene Angststörung, deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen; es scheinen mir doch ziemlich viele Menschen davon betroffen zu sein.

6. Wie verbreitet ist die Angst vor dem Erröten?

 

Mein Bild ist vermutlich etwas verfälscht, da ja Betroffene gezielt deswegen zu mir kommen. Aber die Behauptung, es handle sich um eine seltene Angststörung, deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen; es scheinen mir doch ziemlich viele Menschen davon betroffen zu sein.

 

 

7. Ist in diesem Fall das Surfen im Internet hilfreich oder verstärkt es die Angst sogar?

 

Das Internet kann auf mehrere Arten hilfreich sein. Es gibt Erythrophobiker, die dadurch in der Lage sind zu kommunizieren. Manche tun dies so wenigstens über Dienste wie Skype™, manche nur noch über E-Mail oder Chats. Langfristig ist das allerdings zu wenig, weil direkte Kontakte nicht geübt werden und so die Isolation sogar gefördert wird. Um Hilfe zu finden sind soziale Netzwerke und Foren jedoch ein großer Vorteil, wenn sich die Menschen dort gegenseitig Mut machen und informieren. Allerdings dominieren im Internet typischerweise die Beiträge von Noch-Betroffenen. Wer es hinter sich hat, neigt dazu, sich nicht mehr auf diese Weise damit zu beschäftigen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass es wenig Hilfe gibt. Die Zurückhaltung nach der Therapie ist nachvollziehbar. Wenn ich für Veranstaltungen zu diesem Thema ehemals Betroffene anspreche, winken diese üblicherweise ab. Es ist für sie ein Kapitel, das sie abgeschlossen haben. Glücklicherweise existieren mittlerweile auch einige sehr persönliche Erfahrungsberichte im Internet.

 

 

8. Gibt es Auslöser für die Erythrophobie oder war das Erröten „immer“ schon da?

 

Es handelt sich um eine normale körperliche Reaktion, die allerdings so aufmerksam beobachtet und negativ bewertet wird, dass es für nicht betroffene Menschen kaum nachvollziehbar ist.

 

 

9. Was bedeutet die Erythrophobie für Freundschaften und Partnerschaften?

 

Wer nicht das Glück hat, ohnehin schon einen engen Freundeskreis zu haben, neigt, wegen der Tendenz sich zurückzuziehen, eher zur Isolation.

Gerade junge Männer sind bei Kontakten zu möglichen Partnerinnen sehr vorsichtig, um nur keine Fehler zu machen. Negative Erfahrungen können diese dann noch seltener werden lassen.

Für das Umfeld ist es nicht einfach, Betroffene zu unterstützen. Hilfreich ist, die geeignete Balance aus Unterstützung und Lerngelegenheit zu fördern. Insgesamt ist das Vorhandensein eines stabilen Freundeskreises bzw. einer Partnerschaft schon eine große Hilfe.

 

 

10. Ist die Erythrophobie ein Phänomen der heutigen Zeit?

 

Wir benennen die Dinge zumindest heute häufiger beim Namen. Auch wird zunehmend erwartet, hervorzutreten und sich und ein Thema zu präsentieren. Früher war es oft eher üblich, sich auch schriftlich und durch Leistung im Hintergrund hervorzutun. Das wird auch durch die heutigen Medien schwieriger. Die Ansprüche sind deutlich gestiegen.

 

 

11. Welche Wege führen aus dem Teufelskreis der Erythrophobie?

 

Viele Wege führen nach Rom. Es existieren zahlreiche Therapieformen, sodass Betroffene die für sich passende wählen können. Ich setze bei der Erythrophobie auf eine Kombination verschiedener Interventionen mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing. In der Therapie geht es darum, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein großer Anteil der Betroffenen berichtet über ein vermeintlich auslösendes traumatisches Erlebnis. Dieses Erlebnis bzw. dessen Folgen und Bewertungen werden dann in der Psychotherapie integriert, wobei sich der Einsatz von Trance als sehr hilfreich erwiesen hat. Einschränkende Überzeugungen werden aufgelöst und förderliche gestärkt. Meist ist das mit der Förderung eines gesunden Selbstvertrauens (Selbstwertgefühl) verbunden, indem vorhandene Stärken deutlicher wahrgenommen werden. Und da die etablierten Denk- und Verhaltensmuster recht tief sitzen, braucht es eine gute Portion Kreativität bei der Ermunterung dabeizubleiben. Die Erythrophobie ist in der Regel im Gegensatz zu solchen spezifischen Phobien wie der Angst vor Spinnen, Schlangen etc. deutlich komplexer und erfordert deshalb ein sehr differenziertes Vorgehen. Die mittels Hypnosetherapie erzeugte Trance dient zur Intensivierung und ermöglicht die Auseinandersetzung mit Perspektiven, die sonst als konfrontierend empfunden und vermieden werden würden.

 

 

11. Gibt es Medikamente gegen Erythrophobie?

 

Patienten berichten von sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit Medikamenten. 
Wobei ich diejenigen, die damit endgültig zum Ziel gelangt sein mögen, nicht kennenlerne. Sie hätten ja keinen Grund, Hilfe durch Psychotherapie zu suchen. Ich höre von denen, die beispielsweise wegen der Nebenwirkungen eine andere Lösung wünschen. Da ich kein Mediziner bin, halte ich mich da auch lieber zurück und hoffe auf verantwortungsvolle Ärzte. Was mich interessiert ist eine Lösung, und die ist möglich.

 

 

12. Wie ist das mit Operationen bei Erythrophobie?

 

Vor einigen Jahren hätte ich die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und mich meilenweit von solchen Möglichkeiten distanziert. Doch wer erlebt, wie intensiv der Leidensdruck von Betroffenen ist, versteht deren Sehnsucht nach einer Lösung und wird vorsichtiger. So oder so sehe ich als erstes Ziel die Lösung, dort, wo das Problem auch zu Hause ist; im Unbewussten. Wer sich dennoch für einen solch drastischen Schritt (Durchschneiden von Nerven, Sympathikusblockade) entscheidet, findet mittlerweile zahlreiche Informationen und Meinungen dazu. Leider ist auch von zahlreichen Nebenwirkungen die Rede.

 

 

13. Geht diese Angst im Alter von alleine weg?

 

Angsterkrankungen bessern sich selten von alleine. Menschen mit Sozialphobien haben diese meist ein Leben lang. Manche spezifischen Phobien, die in der Kindheit entstehen, entwickeln sich weiter und können mit dem Älterwerden verschwinden. Treten sie allerdings erst bei Erwachsenen auf, ist die Chance auf spontane Heilung gering. Bei der unbehandelten Erythrophobie bringen die persönlichen Bewältigungsstrategien, also die Vermeidung sozialer Kontakte, einige zunehmende Nachteile mit sich. Sie verhindern das Lernen von positiven Erfahrungen. Die Ängste haben hier eher die Tendenz, sich auszuweiten und zu verschlimmern.

Bei Angststörungen besteht die Gefahr, dass durch die Belastung langfristig weitere Probleme hinzukommen. Das sind beispielsweise depressive Verstimmungen, Probleme mit Mitmenschen, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Bei schweren Formen der Angststörung, bei denen die Betroffenen durch starkes Vermeidungsverhalten kaum noch in der Lage sind, das Haus zu verlassen, hat das gegebenenfalls gravierende Konsequenzen wie Arbeitslosigkeit oder soziale Isolation zu Folge.

 

 

14. Ist Angst überhaupt heilbar?

 

Angst gehört zum Leben, schützt uns vor Risiken, außerdem ist die besondere Empfindsamkeit von Erythrophobikern ja durchaus auch in einem anderen Kontext eine bewundernswerte Stärke. Ziel ist es, die einschränkenden Ängste aufzulösen, ihnen den überwältigenden Einfluss zu entziehen. So lassen sich je nach Erfordernissen in der Psychotherapie, die Ursachen und deren Bewertung – verarbeiten, die Wahrnehmung und Reaktionen – Glaubenssätze über sich und die Welt – konstruktiver gestalten.

 

 

15. Hintergrundinformationen

 

Sie finden auf der Homepage zahlreiche ergänzende Informationen zur Erythrophobie. Wenn Sie sich Artikel zu weiteren Aspekten wünschen, senden Sie mir ruhig eine Nachricht.

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Soforthilfe bei Erythrophobie: Wie Sie die Angst vor dem Erröten bewältigen

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Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminreservierung  

 

Bitte lesen Sie vor Ihrer Terminreservierung die wichtigen Informationen mit den Hinweisen zu den Kontraindikationen für Psychotherapie mit Hypnotherapie. Reservieren Sie nur dann Termine, wenn Sie mit den auf diesen Seiten veröffentlichten genannten Voraussetzungen einverstanden sind. Grundlegende Fragen habe ich hier für Sie beantwortet. Für den Erfolg Ihrer Behandlung sind diese Informationen von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie das anspricht, dann freue ich mich auf intensive Sitzungen mit Ihnen. Gut informiert können wir uns gezielt Ihnen und Ihrem Anliegen widmen.

Für Ihre Terminvereinbarung können Sie den Kontakt vorzugsweise per E-Mail mail@noack-hypnose.de (Datenschutz) sowie per Telefon 030 – 864 213 69 aufnehmen. Im Anschluss erhalten Sie dann eine Bestätigung Ihrer Vorreservierung per E-Mail. In dieser Antwortmail finden Sie die Hinweise für die erste Sitzung. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Sollten Sie keine Antwort erhalten, dann könnte es daran liegen, dass eine Mail im Spamfilter gelandet ist. In einem solchen Fall rufen Sie bitte nochmals an.

Es sind nur wenige Praxisstunden verfügbar und die wollen gut genutzt werden. Das Honorar für einzelne Sitzungsstunden ist deshalb stets mittels Überweisung vollständig mit Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem ersten Treffen und bei weiteren 7 Tage vorher zu begleichen. Details dazu sende ich Ihnen per Mail, damit Sie auch hier gut informiert sind.

Weshalb spätestens 14 beziehungsweise 7 Tage vorher? Termine, die nicht mit Zahlungseingang bestätigt worden sind, fallen auffällig häufiger aus. Und die wiederholten Nachfragen nehmen sehr viele Zeit in Anspruch. Ich stehe deswegen gerade vor der Entscheidung, ob und wie ich die Honorare entweder deutlich anpasse, um das aufzufangen oder die Organisation konsequent so zu gestalten, dass es für alle Beteiligten fair ist. Aus diesem Grund biete ich auch testweise zwei Optionen hinsichtlich der Terminverschiebung bei den Honoraren an.

Es stehen hier in der Woche maximal 20 Stunden für Psychotherapie zur Verfügung und jeder ausgefallene Termin bedeutet für Betroffene, dass sie meine Hilfe nicht in Anspruch nehmen können. Ich verstehe, wenn es anders für Sie angenehmer wäre, doch ist diese Lösung für alle Beteiligten die fairste.

Sie können bei zeitnahen Terminen Echtzeitüberweisung (kostet bei der Sparkasse Berlin wenige Cent) nutzen und die Überweisung benötigt wenige Minuten oder wir vereinbaren einen Termin mit entsprechendem Vorlauf.

Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und freue mich auf eine intensive Zusammenarbeit.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Psychotherapeutisches Vorgespräch zur Indikations- und Rahmenklärung

Telefonisches Vorgespräch im Rahmen der psychotherapeutischen Vorbereitung
Dauer: bis maximal 30 Minuten
45 Euro

Das Vorgespräch dient der Klärung des Anliegens, möglicher Voraussetzungen, des passenden Rahmens und offener therapeutisch relevanter Vorfragen vor einer möglichen Zusammenarbeit.

Therapeutische Interventionen und Behandlungsschritte sind den regulären Sitzungen vorbehalten.

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

219 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

 

Hinweis

Die Honorare für psychotherapeutische Heilbehandlungen werden, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, umsatzsteuerfrei berechnet. Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option erhöhen sich die Honorare um:

35 Euro je 60 Minuten

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich in Absprache einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

Mehr zur Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich  

 

Die Anzahl der Anfragen ist aktuell umfangreicher, als der Tag dafür freie Stunden hat. Meist sind es Fragen, die ich ohnehin auf der Homepage ausführlich beantwortet habe. Deswegen nehme ich Anfragen aktuell ausschließlich über das Kontaktformular an. Patienten erhalten mit Therapiebeginn Telefonnummern, unter denen ich für sie erreichbar bin. Üblicherweise bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran, sehr konkret den Anlass des Anrufs zu nennen. Ich rufe dann so schnell wie möglich zurück.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich vorzugsweise mittels nachfolgendem Kontaktformular. Sonst per E-Mail: mail@noack-hypnose.de. Die Hinweise zum Datenschutz sind hier.

So oder so: Bitte lesen Sie vorher die entsprechenden organisatorischen Hinweise (Honorare, Dauer, Kostenübernahme durch Versicherer, Kontraindikationen etc.). Häufige Fragen beantworte ich schon auf der Homepage. Sie finden hier auch zahlreiche Beiträge (Profil), die Ihnen helfen sich einen Eindruck von mir zu machen. So können Sie auch besser entscheiden, ob ich der passende Therapeut für Sie und Ihr Thema bin. Transparenz ist mir wichtig.

Nachricht

 

Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Vorbereitung auf die erste Sitzung

 

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Hinweise, wie Sie sich auf die erste Sitzung vorbereiten können.

Dazu gehören Informationen zum Ablauf, zur Zahlung, zum organisatorischen Rahmen und – falls erforderlich – aktuelle Hinweise zu Praxisbesuchen, Online-Sitzungen oder besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Sie dürfen Ihr Anliegen in einfachen Worten beschreiben. Es reicht, wenn Sie mitbringen, was Sie aktuell belastet, was Sie sich wünschen und was Sie bereits versucht haben.

Hilfreich kann es sein, sich vorab einige Fragen zu stellen:

  • Was ist der wichtigste Grund für Ihre Kontaktaufnahme?

  • Seit wann besteht das Thema?

  • In welchen Situationen zeigt es sich besonders deutlich?

  • Was vermeiden Sie inzwischen?

  • Was hat Ihnen bisher geholfen?

  • Was hat zusätzlichen Druck erzeugt?

  • Welche Veränderung wünschen Sie sich?

  • Gibt es medizinische oder psychiatrische Themen, die bereits abgeklärt wurden?

Diese Fragen dienen Ihrer Orientierung. Eine erste innere Sortierung genügt.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Die erste Sitzung dient der Orientierung, dem Kennenlernen und der gemeinsamen Klärung Ihres Anliegens.

Wir schauen sorgfältig auf Ihre Situation, Ihre Belastung, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Ziele. Dabei entsteht ein erster Eindruck davon, welcher therapeutische Rahmen sinnvoll ist und welche nächsten Schritte hilfreich sein können.

Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. Dazu gehören Vertrauen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und ein gemeinsames Verständnis Ihres Anliegens.

Sie bestimmen mit, wie tief wir einsteigen und welches Tempo für Sie stimmig ist. Gerade bei Ängsten, Traumafolgen oder schambesetzten Themen ist ein sicherer Rahmen besonders wichtig.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Oft erhalten Sie Impulse oder Übungen, mit denen Sie die therapeutische Arbeit zwischen den Sitzungen unterstützen können. Denn Veränderung soll in der Sitzung beginnen und Schritt für Schritt auch im Alltag tragfähig werden.

Ziel ist, dass Sie mehr Orientierung, Selbstregulation, innere Sicherheit und Handlungsspielraum entwickeln.

Therapeutische Begleitung soll Sie stärken – und mit der Zeit immer eigenständiger machen.

Keine Möglichkeit für einen Praxisbesuch in Berlin? – Ihre Alternativen

 

Sind Sie nicht in Berlin oder können aus anderen Gründen nicht in die Praxis kommen? Es gibt dennoch verschiedene Möglichkeiten, wie wir gemeinsam an Ihrem Anliegen arbeiten können:

 

a. Anreise

Für diejenigen, die anreisen, biete ich die Möglichkeit, mehrere Sitzungen an aufeinander folgenden Tagen zu planen. Dabei können pro Tag bis zu zwei Sitzungen stattfinden.

Wichtig: Diese Option sollte in einer ersten Onlinesitzung besprochen werden, da bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Ziel: Jegliche zusätzliche Belastungen oder Zeitdruck sollen vermieden werden, um den Therapieerfolg zu fördern.

Weitere Informationen zur Anreise finden Sie hier.

 

b. Onlinesitzungen

Ein persönliches Treffen ist nicht immer möglich. In diesen Fällen sind Telefonsitzungen oder Sitzungen mit Videounterstützung eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung.

Ihre Vorteile:

  • Flexibilität: Nutzen Sie meine Unterstützung bequem von zu Hause oder unterwegs.
  • Zeitnahe Unterstützung: Auch kurzfristige Termine lassen sich einfacher realisieren.
  • Erfahrung: Mit jahrelanger Erfahrung in diesem Setting konnten viele Betroffene sehr gute Ergebnisse erzielen.
  • Reduziertes Honorar: Für Onlinesitzungen gelten aktuell angepasste Preise.
  • Diese Option ist auch ideal, wenn Sie einmal kurzfristig verhindert sind.

 

Ob Anreise oder Onlinesitzung – gemeinsam finden wir eine Lösung, die optimal zu Ihrer Situation passt. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Selbsthypnose

 

Wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.

Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.

Sicherheit, Transparenz und guter Rahmen

 

Damit Sie gut informiert entscheiden können, finden Sie auf dieser Website ausführliche Informationen zu folgenden Themen:

Diese Informationen helfen Ihnen, sich in Ruhe ein Bild von meiner Arbeitsweise, dem Ablauf und den Rahmenbedingungen zu machen.

Offene Fragen klären wir gern im persönlichen Kontakt.

 

 

 

Wichtige Hinweise

 

Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information und Orientierung.

Persönliche therapeutische Begleitung, ärztliche Untersuchung, medizinische Diagnostik, psychiatrische Behandlung und medikamentöse Verordnungen gehören in einen individuell passenden fachlichen Rahmen.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen, schweren körperlichen Beschwerden oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte direkt an ärztliche, psychiatrische oder zuständige psychotherapeutische Stellen, an eine psychiatrische Notaufnahme oder an den Notruf 112.

In Berlin steht zusätzlich der Berliner Krisendienst als Anlaufstelle für psychosoziale Krisen zur Verfügung.

 

 

 

Abgrenzung zur ärztlichen Tätigkeit

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Ich arbeite therapeutisch mit integrativer Psychotherapie und hypnotherapeutischen Elementen.

Medizinische Diagnosen, ärztliche Untersuchungen, psychiatrische Behandlungen und Medikamentenverordnungen gehören in ärztliche beziehungsweise psychiatrische Hände.

In meiner Arbeit stehen sorgfältige therapeutische Begleitung, Orientierung, Ressourcenaktivierung, Stabilisierung und ein passender Prozess für Ihre Situation im Mittelpunkt.

 

 

 

Kontaktaufnahme

 

Wenn Sie Fragen zu therapeutischen Sitzungen mit mir haben oder klären möchten, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen passt, nutzen Sie bitte bevorzugt das Kontaktformular.

Alternativ können Sie mir eine E-Mail schreiben:
mail@noack-hypnose.de

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht. Danach klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 17. September 2020
K: CNA
Ü:
#A22612
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