Angst vor Erröten bzw. Rotwerden / Erythrophobie: Ursachen und Behandlung

Hilfe bei Erythrophobie mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Angst vor Erröten bzw. Rotwerden / Erythrophobie und Hypnosetherapie - Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

 

  

Die Angst vor dem Erröten bzw. Rotwerden nennt sich Erythrophobie

 

Für manche Menschen ist das eigene Erröten deutlich mehr als nur eine nebensächliche körperliche Reaktion auf eine der üblichen Verlegenheiten des Lebens. Die übersteigerte Angst vor dem Erröten wird als Erythrophobie (griechisch: Angst vor der Schamröte) bezeichnet. Für Betroffene wird daraus eine Angststörung, die das gesamte Leben einschränken kann.

Erröten ist im Grunde eine ganz natürliche körperliche Reaktion auf Stress oder zu hohe Temperaturen. Wenn der Adrenalinspiegel bei Stress ansteigt, kommt es leicht zum Erröten. Diese Reaktion für sich ist erst einmal vollkommen normal. Betroffene empfinden diese Gefühlsäußerung allerdings als unangenehm. Wobei das Erröten hinsichtlich Form und Intensität sehr unterschiedlich ausgeprägt ist. Bei manchen Menschen ist es nur zu erahnen und bei anderen leuchtet das Gesicht regelrecht. Den größten Unterschied macht die Wahrnehmung und Interpretation.  Daraus entsteht oft eine Angst, die sich zu einer Form der sozialen Phobie entwickelt.

Die Angst vor dem Erröten kann den kompletten Alltag erheblich beeinträchtigen. Betroffene sehen das Erröten zumeist als eine Schwäche, die es zu verbergen gilt. Kaum jemand spricht offen darüber. Vielen Betroffenen fällt es schwer, sich vor anderen mit der Problematik auseinanderzusetzen und so reden sie oft selbst nicht einmal mit ihrer Familie oder Freunden darüber. Sie ziehen es vor es für sich zu behalten und leiden umso mehr darunter. So drehen sich dann oft alle Gedanken nur noch um dieses Thema. Es entwickelt sich ein Angstkreislauf aus auslösender Situation, Erröten, dem Versuch, dieses zu unterdrücken, verbunden mit einer noch stärkeren Rötung, weiterer Angst, …. Zunehmend führt das dann zu einer gesteigerten Angst vor dem Erröten und vor Situationen, in denen das geschehen könnte. Betroffene erleben oft einen Impuls, der das Erröten anzukündigen scheint und beginnen dagegen anzukämpfen. Dies steigert die Symptome zusätzlich, denn letztlich ist es die Angst vor dem Erröten, die der Erythrophobie zugrunde liegt. Es beginnt ein Kreislauf von Gedanken, Wahrnehmung, Angst und Vermeidung, physischen Reaktionen, Erröten, Gedanken,…

Viele Betroffene meinen, sie würden nur wegen des unkontrollierbaren Errötens den Kontakt mit anderen Menschen fürchten und hätten sonst keine soziale Unsicherheit und keine Probleme im Umgang mit anderen Menschen. Doch das Erröten in sozialen Situationen resultiert oft aus der Angst vor Sozialkontakten oder der Unsicherheit, der Unberechenbarkeit dieser sozialen Situationen.

 

 

  

Mögliche Ursachen der Erythrophobie

 

Erythrophobie (Angst vor dem Erröten) entwickelt sich oft schon in der Kindheit. Manchmal kann ein Schlüsselerlebnis gefunden werden, dass zu dieser Angst geführt hat. Wobei ja nicht das Erröten selbst das Problem darstellt, sondern die Angst davor, dass es tatsächlich eintritt. Hierbei spielen die Gedankenspiele die wesentliche Rolle. Die Gedanken kreisen nur noch um das Rotwerden und was das Umfeld denken könnte. Betroffene fühlen sich dann sichtbar unwohl, peinlich berührt und schwach. Als Folge werden sie noch nervöser und versuchen umso stärker, den Zustand wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dabei können auch Schweißausbrüche, Zittern, beschleunigte Atmung, Übelkeit, Herzrasen und Harn- oder Stuhldrang auftreten. All das verstärkt die Angst und den Vermeidungswunsch.

Menschen mit Erythrophobie haben oft ein sehr gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl. Außerdem ist die Neigung zum Erröten und dessen Intensität auch auf unterschiedliche körperliche Voraussetzungen zurückzuführen.

 

 

  

Psychotherapie bei Erythrophobie

 

Unsere Kultur machte es zur Tugend, ausschließlich extrovertiert zu leben. Wir haben die innere Reise unterbunden, die Suche nach der Mitte. Damit haben wir unsere Mitte verloren und müssen sie nun wiederfinden.

Anais Nin

 

Bei Erythrophobie hat sich Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ bewährt. Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich. In der Therapie geht es darum den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein großer Anteil der Betroffenen berichtet über ein vermeintlich auslösendes traumatisches Erlebnis. Dieses Erlebnis bzw. dessen Folgen und Bewertungen werden dann in der Psychotherapie bearbeitet, wobei sich der Einsatz von Trance als sehr hilfreich erwiesen hat. Einschränkende Überzeugungen werden aufgelöst und förderliche gestärkt. Meist ist das mit der Förderung eines gesunden Selbstvertrauens (Selbstwertgefühl) verbunden, indem vorhandene Stärken deutlicher wahrnehmbar gemacht werden.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen. Die förderlichen Zustände werden während der Hypnosesitzung geankert und werden dann bei Bedarf aktiviert.

Denken Sie bitte daran körperliche Ursachen durch einen Besuch beim Arzt zu klären und beachten Sie vor der Terminreservierung auch die Hinweise zu den Kontraindikationen für Hypnotherapie.

 

 

 

Therapiedauer

 

 

Die Erythrophobie ist in der Regel im Gegensatz zu solchen spezifischen Phobien wie der Angst vor Spinnen, Schlangen etc. deutlich komplexer und erfordert deshalb ein sehr differenziertes Vorgehen.

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. 

Für die Behandlung sind im Durchschnitt 5 bis 10 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen.

 

 

  

Klassifikation

 

In der Klassifikation der ICD-10 wird die Erythrophobie als spezifische Phobie mit F40.2 eingeordnet.

 

 

  

Häufige Fragen zur Erythrophobie

 

 

1. Jeder Mensch errötet doch von Zeit zu Zeit, oder?

 

Die Mechanismen des Errötens dürften bei fast jedem Menschen vorhanden sein, doch ist die Ausprägung sehr unterschiedlich. Bei manchen Menschen steigt die Röte langsam (flushing) und bei anderen blitzartig (blushing) auf, gleichmäßig oder als hektische Flecken, im Gesicht, auf dem Dekolleté oder den Ohren. Bei manchen verschwindet sie schnell wieder und bei anderen bleibt die Röte länger. Manchmal ist sie nur zu ahnen und manchmal ist es eher ein Glühen.

Die meisten Menschen geben dem, wenn überhaupt, nur kurzfristig Beachtung, während Erythrophobiker die Vorgänge ganz genau beobachten und so genau das erreichen, was sie vermeiden wollen; die Symptome verstärken sich.

 

 

2. Wovor fürchten sich die Betroffenen von Erythrophobie am meisten?

 

Betroffene fürchten sich in übersteigertem Maße davor rot zu werden. Sie halten das für einen extremen Makel, schämen sich dafür und versuchen die Röte unbedingt zu verbergen. Sie bewerten das Erröten selbst sehr negativ, halten es für ein Zeichen von Schwäche bzw. Unsicherheit und sehen das Erröten sogar als Grund dafür, von anderen abgelehnt oder nicht ernst genommen zu werden.

 

 

3. Ab wann sollte bei Erythrophobie gehandelt werden?

 

Wenn der Leidensdruck zunimmt, Berufs- und Privatleben schon leiden oder Einschränkungen absehbar sind. Spätestens, wenn die Lebensqualität durch die Vermeidungsstrategien eingeschränkt werden empfiehlt es sich Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Grenzen mögen fließend sein; doch je früher, desto besser. So, dass sich die Denk- und Verhaltensmuster nicht unnötig lange einprägen und soziale Einschränkungen vermieden werden.

 

 

4. Wie reagieren Erythrophobiker auf das Rotwerden?

 

Das Erröten ist eine ganz natürliche-automatisch ablaufende Reaktion des Körpers auf Stress. Es werden vermehrt sog. Stresshormone, Adrenalin und Kortison ausgeschüttet. Diese verstärken die Blutzirkulation und sorgen so für eine kurzfristige Überversorgung der Organe mit Blut und dann zur sichtbaren Verfärbung der Haut. Vorwiegend auf den Wagen und Ohren oder sogar über das ganze Gesicht.
Für manche Menschen ist dieses Erröten eine Qual. Weil dadurch ihre ganz persönliche Befindlichkeit für andere sichtbar wird, ohne dass sie selber darauf Einfluss haben. Sie legen dies als Schwäche aus. Rotwerden verhindern wird für sie zum zentralen Thema. Es beginnt ein Kreislauf aus Erröten und Angst vor dem Erröten. Dies treibt die Betroffenen zu Vermeidungsstrategien. Sie ziehen sich immer mehr zurück und isolieren sich. Das kann in ganz dramatischen Fällen bis zum Suizid führen. Es ist wichtig, diese Phobie so früh wie möglich therapeutisch zu behandeln.

 

 

5. Welche Folgen kann Erythrophobie haben?

 

Das typische Vermeidungsverhalten verbaut Betroffenen viele Chancen im Privat- und Berufsleben.

Patienten berichten, dass sie sich schon in der Ausbildung zurückgenommen haben. Sie vermeiden es im Studium aufzufallen, obwohl sie das Wissen haben. Meist gelingt das ganz gut, doch dadurch prägt sich das Vermeidungsverhalten weiter ein. So werden anschließend Tätigkeitsfelder gewählt, in denen dann versucht wird das fortzusetzen. Das bleibt nicht ohne Folgen und schränkt die Möglichkeiten stark ein.

Eine Patientin in einer sehr guten Führungsposition beschrieb sehr deutlich, welche Kraft sie das gekostet hat. Wenn sie berichtete welchen Aufwand sie betrieben hat, um das Erröten zu verdecken, ist das umso beeindruckender. Sie hat raffinierte Strategien entwickelt. Und doch litt sie ewig unter der Situation.

Die Einschränkungen bei der Partnerschaftssuche und bei Freundschaften können schwer auf einem lasten, der Leidensdruck kann überhandnehmen und sogar zu Suizidgedanken führen.

 

 

6. Wie verbreitet ist die Angst vor dem Erröten?

 

Mein Bild ist vermutlich etwas verfälscht, da ja Betroffene gezielt deswegen zu mir kommen. Aber die Behauptung, es handle sich um eine seltene Angststörung, deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen; es scheinen mir doch ziemlich viele Menschen davon betroffen zu sein.

 

 

7. Ist in diesem Fall das Surfen im Internet hilfreich oder verstärkt es die Angst sogar?

 

Das Internet kann auf mehrere Arten hilfreich sein. Es gibt Erythrophobiker, die dadurch in der Lage sind zu kommunizieren. Manche tun dies so wenigstens über Dienste wie Skype™, manche nur noch über E-Mail oder Chats. Langfristig ist das allerdings zu wenig, weil direkte Kontakte nicht geübt werden und so die Isolation sogar gefördert wird.
Um Hilfe zu finden sind soziale Netzwerke und Foren jedoch ein großer Vorteil, wenn sich die Menschen dort gegenseitig Mut machen und informieren. Allerdings dominieren im Internet typischerweise die Beiträge von Noch-Betroffenen. Wer es hinter sich hat, neigt dazu sich nicht mehr auf diese Weise damit zu beschäftigen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass es wenig Hilfe gibt. Die Zurückhaltung nach der Therapie ist nachvollziehbar. Wenn ich für Veranstaltungen zu diesem Thema ehemals Betroffene anspreche, winken diese üblicherweise ab. Es ist für sie ein Kapitel, das sie abgeschlossen haben. Glücklicherweise existieren mittlerweile auch einige sehr persönliche Erfahrungsberichte im Internet.

 

 

8. Gibt es Auslöser für die Erythrophobie oder war das Erröten „immer“ schon da?

 

Es handelt sich um eine normale körperliche Reaktion, die allerdings so aufmerksam beobachtet und negativ bewertet wird, dass es für nicht betroffene Menschen kaum nachvollziehbar ist.

 

 

9. Was bedeutet die Erythrophobie für Freundschaften und Partnerschaften?

 

Wer nicht das Glück hat ohnehin schon einen engen Freundeskreis zu haben, neigt, wegen der Tendenz sich zurückzuziehen, eher zur Isolation.

Gerade junge Männer sind bei Kontakten zu möglichen Partnerinnen sehr vorsichtig, um nur keine Fehler zu machen. Negative Erfahrungen können diese dann noch seltener werden lassen.

Für das Umfeld ist es nicht einfach Betroffene zu unterstützen. Hilfreich ist, die geeignete Balance aus Unterstützung und Lerngelegenheit zu fördern. Insgesamt ist das Vorhandensein eines stabilen Freundeskreises bzw. einer Partnerschaft schon eine große Hilfe.

 

 

10. Ist die Erythrophobie ein Phänomen der heutigen Zeit?

 

Wir benennen die Dinge zumindest heute häufiger beim Namen. Auch wird zunehmend erwartet hervorzutreten und sich und ein Thema zu präsentieren. Früher war es oft eher üblich, sich auch schriftlich und durch Leistung im Hintergrund hervorzutun. Das wird auch durch die heutigen Medien schwieriger. Die Ansprüche sind deutlich gestiegen.

 

 

11. Welche Wege führen aus dem Teufelskreis der Erythrophobie?

 

Viele Wege führen nach Rom. Es existieren zahlreiche Therapieformen, sodass Betroffene die für sich passende wählen können. Ich setze bei der Erythrophobie auf eine Kombination verschiedener Interventionen mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing. In der Therapie geht es darum den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein großer Anteil der Betroffenen berichtet über ein vermeintlich auslösendes traumatisches Erlebnis. Dieses Erlebnis bzw. dessen Folgen und Bewertungen werden dann in der Psychotherapie integriert, wobei sich der Einsatz von Trance als sehr hilfreich erwiesen hat. Einschränkende Überzeugungen werden aufgelöst und förderliche gestärkt. Meist ist das mit der Förderung eines gesunden Selbstvertrauens (Selbstwertgefühl) verbunden, indem vorhandene Stärken deutlicher wahrgenommen werden. Und da die etablierten Denk- und Verhaltensmuster recht tief sitzen, braucht es eine gute Portion Kreativität bei der Ermunterung dabeizubleiben. Die Erythrophobie ist in der Regel im Gegensatz zu solchen spezifischen Phobien wie der Angst vor Spinnen, Schlangen etc. deutlich komplexer und erfordert deshalb ein sehr differenziertes Vorgehen. Die mittels Hypnosetherapie erzeugte Trance dient zur Intensivierung und ermöglicht die Auseinandersetzung mit Perspektiven, die sonst als konfrontierend empfunden und vermieden werden würden.

 

 

11. Gibt es Medikamente gegen Erythrophobie?

 

Patienten berichten von sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit Medikamenten. 
Wobei ich diejenigen, die damit endgültig zum Ziel gelangt sein mögen, nicht kennenlerne. Sie hätten ja keinen Grund Hilfe durch Psychotherapie zu suchen. Ich höre von denen, die beispielsweise wegen der Nebenwirkungen eine andere Lösung wünschen. Da ich kein Mediziner bin, halte ich mich da auch lieber zurück und hoffe auf verantwortungsvolle Ärzte. Was mich interessiert ist eine Lösung, und die ist möglich.

 

 

12. Wie ist das mit Operationen?

 

Vor einigen Jahren hätte ich die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und mich meilenweit von solchen Möglichkeiten distanziert. Doch wer erlebt, wie intensiv der Leidensdruck von Betroffenen ist versteht deren Sehnsucht nach einer Lösung und wird vorsichtiger. So oder so sehe ich als erstes Ziel die Lösung, dort wo das Problem auch zuhause ist; im Unbewussten. Wer sich dennoch für einen solch drastischen Schritt (Durchschneiden von Nerven, Sympathikusblockade) entscheidet, findet mittlerweile zahlreiche Informationen und Meinungen dazu. Leider ist auch von zahlreichen Nebenwirkungen die Rede.

 

 

13. Geht diese Angst im Alter von alleine weg?

 

Angsterkrankungen bessern sich selten von allein. Menschen mit Sozialphobien haben diese meist ein Leben lang. Manche spezifischen Phobien, die in der Kindheit entstehen, entwickeln sich weiter und können mit dem Älterwerden verschwinden. Treten sie allerdings erst bei Erwachsenen auf, ist die Chance auf spontane Heilung gering. Bei der unbehandelten Erythrophobie bringen die persönlichen Bewältigungsstrategien, also die Vermeidung sozialer Kontakte, einige zunehmende Nachteile mit sich. Sie verhindern das Lernen von positiven Erfahrungen. Die Ängste haben hier eher die Tendenz sich auszuweiten und zu verschlimmern.

Bei Angststörungen besteht die Gefahr, dass durch die Belastung langfristig weitere Probleme hinzukommen. Das sind beispielsweise depressive Verstimmungen, Probleme mit Mitmenschen, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch. Bei schweren Formen der Angststörung, bei denen die Betroffenen durch starkes Vermeidungsverhalten kaum noch in der Lage sind, das Haus zu verlassen, hat das gegebenenfalls gravierende Konsequenzen wie Arbeitslosigkeit oder soziale Isolation zu Folge.

 

 

14. Ist Angst überhaupt heilbar?

 

Angst gehört zum Leben, schützt uns vor Risiken, außerdem ist die besondere Empfindsamkeit von Erythrophobikern ja durchaus auch in einem anderen Kontext eine bewundernswerte Stärke. Ziel ist es die einschränkenden Ängste aufzulösen, ihnen den überwältigenden Einfluss zu entziehen. So lassen sich je nach Erfordernissen in der Psychotherapie die Ursachen und deren Bewertung – verarbeiten, die Wahrnehmung und Reaktionen – Glaubenssätze über sich und die Welt – konstruktiver gestalten.

 

 

15. Hintergrundinformationen

 

Ergänzende Informationen zur Erythrophobie:

 

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NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
Psychotherapie mit Hypnose bei Ängsten und Angststörungen
Budapester Straße 39
10787 Berlin-Charlottenburg
(Charlottenburg, Schöneberg, Mitte treffen hier zusammen)

Tel. 030 - 864 213 69
mail@noack-hypnose.de

www.noack-hypnose.de

 

Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

Sicherheitshalber: Diese Seiten informieren Sie, wenn Sie an einer Hypnosetherapie bzw. Psychotherapie bei mir interessiert sind. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

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