Thanatophobie: Wenn die Angst vor Tod und Sterben das Leben überschattet

Todesangst verstehen, innere Sicherheit entwickeln und dem eigenen Leben wieder mehr Raum geben

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Thanatophobie?

Unter Thanatophobie versteht man eine intensive Angst vor dem Tod oder dem Sterben. Bei manchen Menschen geht es dabei um die Angst, tot zu sein. Andere haben Angst vor dem Sterbeprozess.

Ist es normal, jeden Tag an den Tod zu denken?

Der Tod ist ein natürlicher Teil des Lebens, und es ist normal, von Zeit zu Zeit darüber nachzudenken. Es ist jedoch sehr häufig, dass Menschen mit einer psychischen Erkrankung mehr als sonst über den Tod nachdenken. Ständig an den Tod zu denken, kann sich unangenehm oder beängstigend anfühlen. Es hält dann davon ab, das Leben zu leben.

Thanatophobie: Wenn die Angst vor Tod und Sterben das Leben überschattet

Todesangst verstehen, innere Sicherheit entwickeln und dem eigenen Leben wieder mehr Raum geben

 

Der Tod gehört zum Leben.

Und gerade weil uns unser Leben wichtig ist, kann der Gedanke an seine Endlichkeit starke Gefühle auslösen.

Für manche Menschen bleibt diese Auseinandersetzung gelegentlich und überschaubar.

Bei anderen bekommt sie immer mehr Raum.

Vielleicht denken Sie täglich an den Tod.

Vielleicht beobachten Sie Ihren Körper besonders aufmerksam.

Vielleicht löst eine Nachricht über Krankheit oder Tod intensive Angst aus.

Vielleicht fürchten Sie das Einschlafen, weil Sie dabei Kontrolle abgeben.

Oder Sie erleben plötzlich den Gedanken:

Irgendwann werde ich nicht mehr da sein.

Wenn die Angst vor Tod oder Sterben das gegenwärtige Leben zunehmend bestimmt, kann therapeutische Unterstützung helfen.

 

 

 

Was ist Thanatophobie?

 

Thanatophobie bezeichnet eine ausgeprägte Angst vor dem Tod oder dem Sterben.

Dabei können sehr unterschiedliche Befürchtungen im Mittelpunkt stehen.

Manche Menschen fürchten:

den Moment des Sterbens.

Andere:

das Aufhören der eigenen Existenz.

Wieder andere beschäftigen sich intensiv mit:

  • möglichen Schmerzen

  • Krankheit

  • Kontrollverlust

  • dem Unbekannten

  • dem Zurücklassen geliebter Menschen

  • dem Tod nahestehender Menschen

  • der eigenen Vergänglichkeit

  • der Frage, was nach dem Tod kommt

  • der Vorstellung, irgendwann keine Erfahrungen mehr machen zu können

Deshalb lohnt sich therapeutisch eine genaue Frage:

Was genau macht der Gedanke an den Tod für Sie so bedrohlich?

 

 

 

Todesangst ist menschlich

 

Die Beschäftigung mit der eigenen Endlichkeit gehört zum Menschsein.

Sie kann sogar etwas Wertvolles bewirken.

Das Bewusstsein begrenzter Lebenszeit kann uns daran erinnern, Prioritäten zu setzen.

Menschen zu sagen, was sie uns bedeuten.

Entscheidungen zu treffen.

Zeit bewusster zu nutzen.

Und das eigene Leben stärker nach den persönlichen Werten auszurichten.

Entscheidend wird die Frage:

Hilft mir das Bewusstsein meiner Endlichkeit, mein Leben bewusster zu gestalten – oder beansprucht die Angst davor immer mehr von meinem Leben?

 

 

 

Wenn die Angst vor dem Tod das Leben kleiner macht

 

Eine besondere Tragik der Thanatophobie liegt darin, dass die Angst vor dem Ende genau das beeinträchtigen kann, was geschützt werden soll:

das Leben.

Menschen verzichten möglicherweise auf Reisen.

Sie beobachten ständig ihren Körper.

Sie meiden Nachrichten über Krankheit und Tod.

Sie suchen häufig nach gesundheitlicher Rückversicherung.

Sie beschäftigen sich gedanklich stundenlang mit existenziellen Fragen.

Sie vermeiden bestimmte Orte oder Situationen.

Oder sie finden schwer zur Ruhe, weil der eigene Geist immer wieder dieselben Fragen stellt.

Dann bekommt der Tod bereits sehr viel Lebenszeit.

Therapeutische Veränderung richtet den Blick wieder stärker auf das Leben.

 

 

 

Was genau macht Angst?

 

Todesangst ist keineswegs immer dieselbe Angst.

Deshalb unterscheiden wir genauer.

 

Angst vor dem Sterbeprozess

Hier stehen beispielsweise Schmerzen, körperliche Veränderungen, Hilflosigkeit oder Kontrollverlust im Mittelpunkt.

 

Angst vor dem Nichtmehrsein

Der Gedanke, irgendwann keine Wahrnehmung und keine Erfahrungen mehr zu haben, kann schwer vorstellbar und emotional überwältigend sein.

 

Angst vor dem Unbekannten

Menschen möchten verstehen, was auf sie zukommt.

Beim Tod bleibt vieles außerhalb unserer Erfahrung und Kontrolle.

 

Angst, geliebte Menschen zurückzulassen

Manche Menschen beschäftigen sich vor allem mit der Frage, was aus Partnern, Kindern oder anderen wichtigen Menschen werden würde.

 

Angst vor dem Tod anderer Menschen

Die eigene Todesangst kann eng mit Verlustangst verbunden sein.

Dann kreisen Gedanken stärker um die mögliche Erkrankung oder den Tod nahestehender Menschen.

 

Angst vor einem ungelebten Leben

Manchmal steckt hinter Todesangst auch eine andere schmerzhafte Frage:

Habe ich mein Leben so gelebt, wie ich es wirklich leben möchte?

Diese Frage kann therapeutisch sehr bedeutsam werden.

 

 

 

Der Kreislauf der Todesangst

 

Ein typischer Kreislauf kann mit einem kleinen Auslöser beginnen.

Ein körperliches Gefühl.

Eine Nachricht.

Ein Todesfall.

Ein Film.

Ein Geburtstag.

Das Älterwerden der Eltern.

Ein medizinischer Termin.

Dann erscheint ein Gedanke:

Was, wenn ich schwer krank bin?

oder:

Irgendwann werde ich sterben.

Der Körper reagiert mit Alarm.

Diese Reaktion bekommt wiederum Bedeutung:

Warum macht mir das solche Angst?

Was, wenn dieses Gefühl etwas bedeutet?

Die Aufmerksamkeit richtet sich immer stärker auf Gefahr und Endlichkeit.

So kann aus einem einzelnen Gedanken eine intensive Angstspirale entstehen.

 

 

 

Wenn der Körper ständig beobachtet wird

 

Bei manchen Menschen verbindet sich Todesangst mit ausgeprägter Aufmerksamkeit für körperliche Empfindungen.

Ein Herzstolpern.

Schwindel.

Kopfschmerzen.

Eine Veränderung der Haut.

Ein ungewohntes Gefühl im Bauch.

Der Körper liefert jeden Tag unzählige Empfindungen.

Wenn Aufmerksamkeit und Angst stark darauf ausgerichtet sind, können kleine Veränderungen schnell große Bedeutung bekommen.

Aus:

Da ist ein ungewöhnliches Gefühl

wird innerlich möglicherweise:

Was, wenn das etwas Ernstes ist?

Therapeutische Arbeit kann helfen, Wahrnehmung und Bewertung wieder flexibler zu gestalten.

Körperliche Beschwerden und neue oder ungeklärte Symptome gehören gleichzeitig in eine angemessene medizinische Abklärung.

 

 

 

Todesangst und Krankheitsangst

 

Thanatophobie kann sich mit Krankheitsangst überschneiden.

Dann besteht ein erheblicher Teil der Angst darin, eine schwere Erkrankung zu entwickeln oder bereits erkrankt zu sein.

Arztbesuche und Untersuchungen können vorübergehend Sicherheit vermitteln.

Manchmal entsteht kurze Zeit später eine neue Sorge.

Therapeutisch betrachten wir dann auch, welche Rolle Rückversicherung, Körperbeobachtung und der Wunsch nach vollständiger Gewissheit spielen.

 

 

 

Todesangst und Panikattacken

 

Panikattacken können sich wie unmittelbare Lebensgefahr anfühlen.

Herzrasen.

Atemveränderungen.

Schwindel.

Druckgefühle.

Unwirklichkeit.

Intensive körperliche Aktivierung.

Dann kann der Gedanke entstehen:

Ich sterbe gerade.

Wer eine solche Erfahrung gemacht hat, beginnt möglicherweise anschließend, den eigenen Körper besonders genau zu beobachten.

Damit können Todesangst, Körperangst und Angst vor einer weiteren Panikattacke ineinandergreifen.

Eine sorgfältige therapeutische Einordnung hilft, diese Zusammenhänge zu verstehen.

 

 

 

Todesangst am Abend und in der Nacht

 

Viele Menschen berichten, dass existenzielle Gedanken besonders abends auftauchen.

Der Alltag wird ruhiger.

Ablenkungen nehmen ab.

Der eigene Geist bekommt mehr Raum.

Beim Einschlafen kommt zusätzlich das Thema Kontrolle hinzu.

Manche Menschen erleben den Übergang in den Schlaf als unangenehm, weil sie dabei ihre bewusste Kontrolle abgeben.

Dann kann der Abend zu einer erwarteten Belastung werden.

Therapeutisch können wir daran arbeiten, dass Ruhe wieder stärker mit Sicherheit, Regeneration und Vertrauen verbunden wird.

 

 

 

Wenn der Tod eines anderen Menschen etwas auslöst

 

Der Tod eines nahestehenden Menschen kann die eigene Endlichkeit plötzlich sehr präsent machen.

Auch die Erkrankung oder das Älterwerden der Eltern kann etwas verändern.

Plötzlich wird spürbar:

Auch mein Leben ist endlich.

Das kann Trauer, Verlustangst und Todesangst gleichzeitig berühren.

Hier lohnt eine sorgfältige Unterscheidung.

Trauer braucht Raum.

Existenzielle Fragen dürfen gestellt werden.

Und intensive Angst kann therapeutisch bearbeitet werden.

 

 

 

Kontrollbedürfnis und Todesangst

 

Viele Bereiche unseres Lebens lassen sich beeinflussen.

Wir können planen.

Vorsorgen.

Entscheiden.

Lernen.

Gesundheit fördern.

Risiken reduzieren.

Der Tod markiert gleichzeitig eine Grenze unserer Kontrolle.

Gerade für Menschen, die Sicherheit stark über Planung und Kontrolle herstellen, kann diese Tatsache besonders herausfordernd sein.

Dann wird möglicherweise versucht, durch Denken eine Gewissheit herzustellen, die sich grundsätzlich kaum vollständig erreichen lässt.

Noch mehr Grübeln.

Noch mehr Informationen.

Noch mehr Absicherung.

Therapeutische Entwicklung kann bedeuten, zwischen zwei Bereichen klarer zu unterscheiden:

Was kann ich gestalten?

und

Womit möchte ich lernen, anders umzugehen?

 

 

 

Existenzielle Fragen verdienen Raum

 

Todesangst ist mehr als ein körperlicher Alarmzustand.

Sie kann philosophische und existenzielle Fragen berühren:

Was macht mein Leben bedeutsam?

Was möchte ich erlebt haben?

Welche Menschen sind mir wichtig?

Was möchte ich weitergeben?

Welche Werte möchte ich leben?

Wie möchte ich meine begrenzte Lebenszeit nutzen?

Solche Fragen brauchen keineswegs vorschnelle Antworten.

Sie können zu einer wertvollen Orientierung werden.

 

 

 

Der innere Dialog

 

Gedanken beeinflussen das emotionale Erleben.

Bei Todesangst können Sätze auftauchen wie:

Ich darf daran gar nicht denken.

Ich muss sicher wissen, dass alles in Ordnung ist.

Ich halte diese Vorstellung nicht aus.

Ich muss diese Gedanken loswerden.

Dadurch bekommt der Gedanke häufig noch mehr Aufmerksamkeit.

Ein konstruktiverer innerer Dialog kann beispielsweise lauten:

Dieser Gedanke berührt etwas sehr Menschliches.

Ich kann wahrnehmen, was gerade in mir geschieht.

Ich kann meine Aufmerksamkeit wieder auf mein heutiges Leben richten.

Ich kann gestalten, was heute in meiner Hand liegt.

Meine Lebenszeit ist wertvoll, und ich möchte sie bewusst nutzen.

Gedanken sind Gedanken

Ein Gedanke über den Tod ist zunächst ein Gedanke.

Er ist weder Vorhersage noch unmittelbare Gefahr.

Gerade bei ausgeprägter Todesangst kann diese Unterscheidung verloren gehen.

Ein Gedanke erscheint.

Der Körper reagiert.

Und die körperliche Reaktion scheint zu bestätigen:

Dieser Gedanke muss wichtig und gefährlich sein.

Therapeutische Arbeit kann helfen, wieder mehr Abstand zwischen Gedanken, Bewertung und Reaktion entstehen zu lassen.

So wächst Wahlfreiheit.

 

 

 

Psychotherapie bei Thanatophobie

 

Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.

Gemeinsam betrachten wir, welche Gedanken, Erfahrungen, Körperreaktionen und Verhaltensweisen Ihre Todesangst beeinflussen.

Je nach Situation können beispielsweise einfließen:

  • Verständnis des persönlichen Angstkreislaufs

  • konstruktive Gestaltung innerer Dialoge

  • Arbeit mit Bewertungen und Überzeugungen

  • Umgang mit Grübeln

  • Körperwahrnehmung

  • Selbstregulation

  • Arbeit mit Kontrollbedürfnis

  • Krankheitsangst

  • Panikreaktionen

  • Verlustangst

  • biografische Erfahrungen

  • Trauer

  • existenzielle Fragen

  • Werte und Lebensgestaltung

  • Ressourcenarbeit

  • Imagination

  • hypnotherapeutische Verfahren

  • konkrete Übungen für den Alltag

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Erleben und Ihren Zielen passen.

 

 

 

Welche Rolle kann Hypnotherapie spielen?

 

Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.

Sie kann dabei helfen, Aufmerksamkeit flexibler auszurichten, Ressourcen leichter zugänglich zu machen und hilfreiche innere Erfahrungen zu vertiefen.

Bei Todesangst können beispielsweise Themen einbezogen werden wie:

  • innere Sicherheit

  • Vertrauen

  • Körperwahrnehmung

  • Umgang mit Kontrollbedürfnis

  • belastende innere Bilder

  • frühere Erfahrungen

  • Verlust

  • Ressourcen

  • Werte

  • hilfreiche Zukunftsbilder

Hypnotherapie steht dabei innerhalb eines integrativen therapeutischen Prozesses.

 

 

 

Wenn Hypnose selbst Fragen auslöst

 

Manche Menschen mit ausgeprägter Todes- oder Kontrollangst empfinden die Vorstellung, die Augen zu schließen oder Kontrolle abzugeben, zunächst als unangenehm.

Das berücksichtige ich.

Therapeutische Arbeit braucht keinen bestimmten Bewusstseinszustand.

Sie dürfen mit offenen Augen arbeiten.

Sie dürfen Fragen stellen.

Sie dürfen jederzeit mitteilen, was Sie erleben.

Und wir wählen gemeinsam die Methoden, die Ihren therapeutischen Prozess unterstützen.

Hypnotherapie ist eine Möglichkeit innerhalb meiner integrativen Arbeit.

 

 

 

Vom Kampf gegen Gedanken zu mehr innerer Freiheit

 

Wer Todesgedanken unbedingt verhindern möchte, richtet häufig besonders viel Aufmerksamkeit auf sie.

Ich darf jetzt nicht daran denken.

Damit bleibt genau das Thema im Mittelpunkt.

Therapeutisch kann ein anderer Umgang entstehen.

Ein Gedanke darf auftauchen.

Sie können ihn wahrnehmen.

Sie können verstehen, was er in Ihnen aktiviert.

Und Sie können Ihre Aufmerksamkeit anschließend wieder bewusst dorthin richten, wo Ihr Leben gerade stattfindet.

Das ist ein wesentlicher Unterschied.

 

 

 

Sicherheit und Gewissheit

 

Bei Todesangst besteht häufig ein starker Wunsch nach Gewissheit.

Ich möchte wissen, dass alles gut ausgeht.

Absolute Gewissheit gehört jedoch zu den Dingen, die das Leben selten anbietet.

Innere Sicherheit bedeutet deshalb etwas anderes.

Sie entsteht zunehmend aus der Erfahrung:

Ich kann mit Unsicherheit umgehen.

Ich kann für mich sorgen.

Ich kann Unterstützung nutzen.

Ich kann Entscheidungen treffen.

Ich kann mein Leben gestalten.

Diese Form von Sicherheit ist beweglicher und tragfähiger.

 

 

 

Wenn Todesangst zur Frage nach dem Leben wird

 

Manchmal verändert sich im therapeutischen Prozess die zentrale Frage.

Am Anfang lautet sie:

Wie bekomme ich meine Angst vor dem Tod weg?

Später entsteht möglicherweise:

Wie möchte ich leben?

Das ist eine bemerkenswerte Verschiebung.

Denn plötzlich geht es um das, was heute möglich ist.

Beziehungen.

Erfahrungen.

Werte.

Entscheidungen.

Neugier.

Entwicklung.

Verbundenheit.

Und um die Frage:

Was möchte ich mit meiner Zeit anfangen?

 

 

 

Was können Sie zwischen den Sitzungen beobachten?

 

Hilfreiche Fragen können sein:

Wann taucht meine Todesangst besonders häufig auf?

Welche Gedanken gehen ihr voraus?

Welche körperlichen Empfindungen bekommen besonders viel Aufmerksamkeit?

Welche Form von Gewissheit suche ich?

Welche Situationen vermeide ich?

Welche Rückversicherung suche ich wiederholt?

Was würde ich häufiger tun, wenn diese Angst weniger Raum beanspruchen würde?

Und vielleicht die wichtigste Frage:

Was möchte ich mit meinem Leben anfangen, während ich es habe?

 

 

 

Wann ist weitere fachliche Unterstützung wichtig?

 

Neue, ungewöhnliche oder ausgeprägte körperliche Beschwerden gehören in eine angemessene medizinische Abklärung.

Bei starken depressiven Symptomen, akuter psychischer Krise oder Suizidgedanken braucht es unmittelbar einen entsprechenden ärztlichen oder psychiatrischen Rahmen.

Todesangst und der Wunsch zu sterben sind zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen und verdienen eine entsprechend sorgfältige Unterscheidung.

Psychotherapeutische Begleitung kann Teil einer umfassenden fachlichen Versorgung sein.

 

 

 

Wie lange dauert die therapeutische Begleitung?

 

Der therapeutische Rahmen richtet sich danach, wie stark die Todesangst Ihren Alltag beeinflusst, welche weiteren Ängste beteiligt sind und welche persönlichen Erfahrungen eine Rolle spielen.

Bei einem klar umschriebenen Angstthema kann ein überschaubarer therapeutischer Prozess hilfreich sein.

Wenn Krankheitsangst, Panik, Traumafolgen, Verlustthemen oder länger bestehende Angststrukturen beteiligt sind, kann eine intensivere Begleitung sinnvoll sein.

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Von Beginn an arbeiten wir auf mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität hin.

 

 

 

Online oder in Berlin

 

Viele meiner therapeutischen Sitzungen finden online statt.

Therapeutische Online-Sitzungen führe ich ausschließlich mit Patientinnen und Patienten durch, die sich zum Zeitpunkt der Sitzung in Deutschland aufhalten.

Zusätzlich sind Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.

Gemeinsam wählen wir den Rahmen, der Ihren therapeutischen Prozess unterstützt.

 

 

 

Dem Leben wieder mehr Raum geben

 

Die Angst vor dem Tod richtet den Blick verständlicherweise auf das Ende.

Therapeutische Entwicklung kann den Blick wieder erweitern.

Auf diesen Tag.

Auf Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Auf Erfahrungen, die Sie machen möchten.

Auf Entscheidungen.

Auf Werte.

Auf Möglichkeiten.

Auf das, was Sie gestalten können.

Die Endlichkeit unseres Lebens macht unsere Zeit kostbar.

Und vielleicht entsteht aus der Auseinandersetzung mit der Todesangst irgendwann eine andere Frage:

Wie möchte ich die Zeit, die vor mir liegt, wirklich leben?

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Je konkreter Sie beschreiben, was Sie derzeit belastet und was Sie verändern möchten, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, welcher Weg Sie zu mehr innerer Sicherheit, Freiheit und Gestaltungskraft führt.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Fragen Sie mich gerne persönlich  

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.

Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.

Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.

 

 

Während der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.

Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.

 

 

Kontakt und Terminvereinbarung

 

Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.

Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Nachricht

 

Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.

 

 

 

1. Ankommen und Orientierung

 

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.

Was führt Sie zu mir?

Was belastet Sie derzeit besonders?

Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?

Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?

Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.

 

 

 

2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit

 

Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.

Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.

Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.

 

 

 

3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten

 

Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.

Was war besonders hilfreich?

Was möchten Sie weiter vertiefen?

Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?

Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.

Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.

 

 

 

Veränderung soll im Alltag ankommen

 

Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.

Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.

So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:

mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.

Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.

Beiträge zum Thema

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
Englische Version: