Flugangst: Ursachen, Symptome, Behandlung

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ bei Flugangst - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Überblick

 

 

 

 

Flugangst: Übersteigerte Angst vor dem Fliegen

 

Angst ist der Sand in der Maschinerie des Lebens.

 

Als Flugangst, auch Aviophobie genannt und manchmal irrtümlich als Aerophobie bezeichnet, wird eine anhaltende und unangemessene beeinträchtigende Angst vor dem Fliegen verstanden.

Aus einem leichten Unbehagen, anfänglich leichten Rumoren in der Magengegend kann eine Phobie werden. Das größte Problem dabei ist die Angst vor der Angst. Die Befürchtung, beim Auftreten einer Panikattacke im Flugzeug die Kontrolle über sich zu verlieren, laut zu schreien, sich übergeben zu müssen oder sogar ohnmächtig zu werden, könnten viele nur schwer ertragen. Oft verbergen sich dahinter andere Ängste wie die Agoraphobie (Angst vor bestimmten Orten), die Akrophobie (Höhenangst) oder die Klaustrophobie (Angst vor geschlossenen Räumen).

Statt Gedanken an das ersehnte Reiseziel melden sich Magenkrämpfe, schweißnasse Händen und Erregtheit. Viele Menschen mit Flugangst vermeiden deshalb Urlaubsreisen, die mit einem Flug verbunden sind. Einige machen bei der Ankunft am Flughafen kehrt und lassen das Flugticket verfallen. Lässt sich die Flugreise beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht vermeiden, wird sie von den Betroffenen nur unter größter psychischer und körperlicher Belastung ertragen. Es betrifft viel mehr Menschen als die meisten ahnen. Doch kaum jemand spricht gerne darüber. Viele meinen, sie müssten alleine damit zurechtkommen und leiden im Verborgenen. Doch das muss nicht sein!

 

 

 

Wer ist besonders häufig betroffen?

 

Die Flugangst zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten. Unabhängig vom Alter können alle Menschen unter Flugangst leiden. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Auch die Häufigkeit der Flüge spielt kaum eine Rolle. So können Personen, die noch nie geflogen sind, ebenso Flugangst entwickeln wie Vielflieger mit Bonuskarte. Solange es nur feuchte Hände sind, braucht es nicht dringlich einer Behandlung. Doch bei manchen Menschen geht es deutlich weiter. Für sie bedeutet eine Flugreise in erster Linie Stress, für viele Betroffene der reine Alptraum.

 

 

 

Unterschiedliche Flugangst bei Männern und Frauen

 

Betroffene von Flugangst berichten von unterschiedlichen körperlichen Angstsymptomen.

Viele Frauen die in meine Praxis kommen haben schon seit ihrem ersten Flug Angst. Frauen leiden häufiger unter Unwohlsein und Brechreiz, Herzrasen, Schwindel und Kopfschmerzen.

Viele Männer konnten anfangs angstfrei fliegen, die Flugangst trat dann meist plötzlich auf. Männer leiden eher unter Schweißausbrüchen, Schwitzen und Magenbeschwerden. Sie haben häufiger Angst vor der Angst, fürchten Kontrollverlust, Höhen- oder Platzangst. Der Technik an sich vertrauen sie mehr als Frauen.

In meiner Praxis melden sich mehr Frauen mit Flugangst als Männer, um sie mit Hypnotherapie zu lösen. Das muss aber nicht bedeuten, dass sie häufiger betroffen sind.

 

 

 

Im Detail gibt es oft große Unterschiede

 

Grundsätzlich ist Angst ein Gefühl, das wohl jeder kennt und das bei ganz unterschiedlichen Gelegenheiten auftauchen kann. Angst ist ein normales Gefühl, das zwar oft als unangenehm empfunden wird, aber eine wichtige Funktion beinhaltet. Bei vielen Gelegenheiten hilft uns die Angst besser bzw. angemessener mit Lebenssituationen zu Recht zu kommen. Behindert sie jedoch wesentlich den Spaß am Reisen und den Erfolg, dann wird es Zeit aktiv zu werden. Die empfundene Intensität der Angstreaktionen reicht von Unbehagen bis hin zur Panik. 

Auch die Ursachen bzw. Auslöser der Flugangst sind sehr unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen ist es die Angst vor einem Absturz, bei anderen ist es eher die Angst vor Höhe. Oft ist es auch das Gefühl des Eingeschlossen- oder des Ausgeliefertseins, das im Mittelpunkt steht. So kann es sich auch um eine andere Angsterkrankung handeln, wie die Klaustrophobie (Angst in geschlossenen Räumen).

 

 

 

Auslöser der Flugangst

 

Flugangst ist nicht gleich Flugangst. Der Fokus auf die potentiellen Gefahren ist sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Betroffene nennen unter anderem die folgenden Angstauslöser:

  • Panikattacken
  • In einem Raum eingeschlossen zu sein
  • Wetter
  • Wolken
  • Höhe
  • Turbulenzen
  • Menschenansammlungen
  • Starts
  • Stickigkeit
  • Landungen
  • Keime in der Luft
  • Gifte in der Luft
  • Übelkeit
  • Flüge über Wasser
  • Scham, vor anderen Ängste zu zeigen
  • Länger als eine bestimmte Zeitdauer zu reisen
  • Eingesperrtsein, insbesondere der Moment, in dem die Tür geschlossen wird
  • Fehlendes Vertrauen zu den Piloten
  • Kontrollverlust
  • Fehlendes Vertrauen zu den Fluglotsen
  • Absturz
  • Vertrauen gegenüber Luftfahrtindustrie
  • Todesangst
  • Mechanik
  • Entfernung von geliebten Menschen
  • Fehlendes Vertrauen in die Integrität des Flugzeuges

 

 

 

Häufige Ursachen für Flugangst

 

Es existieren zahlreiche mögliche Ursachen für Flugangst und nicht immer sind sie sofort eindeutig bei betroffenen Menschen zu ermitteln.

 

Häufige Ursachen für Flugangst:

  • Sie hatten eine schwierige Zeit während eines früheren Fluges.
  • Sie reagieren auf Geschichten, die Sie gehört haben.
  • Sie haben andere Probleme entwickelt, die Ihre Beschwerden während des Fliegens verstärken.
  • Sie durchlebten mehrere Monate voller Stress, bevor die Beschwerden beim Fliegen begannen.

 

 

 

Ist die Flugangst erlernt?

 

Nicht alle Menschen haben Angst vor dem Fliegen und nicht alle erleben die Flugangst genauso. Menschen haben unterschiedlich viel Angst vor der Höhe, vor der Enge, vor dem Eingeschlossensein, vor anderen Menschen, vor dem Fliegen. Hier machen sich der individuelle Hintergrund und die Persönlichkeit eines Menschen bemerkbar.

Die einschränkende und belastende Angst und die Reaktionen sind nicht angeboren. Sie werden durch Erfahrungen und verknüpfte Auslöser geprägt, also gelernt. Und was erlernt wurde, kann verlernt und vergessen werden. Vorteilhaftere und weniger ängstigende Verhaltens- und Denkweisen lassen sich mittels Hypnotherapie und andere therapeutische Methoden fördern.

 

 

 

Ein früherer Flug war sehr unangenehm

 

Ein unangenehmes Erlebnis während eines früheren Fluges kann dazu führen, dass künftige Flüge zunehmend mit Ängsten verbunden sind. Es handelt sich dabei in der Regel nicht um tatsächlich gefährliche Momente, sondern sie werden als solche wahrgenommen.

Die überwiegende Mehrheit der Menschen mit Flugangst erleben keine tatsächliche Gefahr während eines Fluges, da die zivile Luftfahrt sehr sicher ist. Luftlöcher, Turbulenzen oder Übelkeit führen mitunter zu Anspannung, das Herz rast, zu unangenehmen Gedanken, das Stammhirn startet das Programm für Kampf und Flucht und Stressreaktionen nehmen zu.

Das Erlebnis wirkt als Konditionierung und kann bei zukünftigen Flügen reaktiviert werden. Schon die Gedanken daran genügen oft als Auslöser. Als Folge können sich Ängste entwickeln und durch Vermeidungsverhalten verstärkt werden. Es wird ein Kreislauf in Gang gesetzt, der zunehmend intensivere Ängste mit sich bringt.

Umso wichtiger ist es diese Konditionierung möglichst frühzeitig zu lösen. Die Verbindung (Konditionierung) bestimmter Auslöser und die Reaktionen von Körper und Geist darauf gilt es aufzulösen.

 

 

 

Übernommene Flugangst durch fremde Erlebnisse

 

Auslöser für Flugangst können Geschichten sein, die von jemand anderem stammen. Die Flugangst basiert also nicht auf einer persönlichen Erfahrung.

Menschen sind in der Lage sich in andere Menschen hineinzuversetzen (Empathie). So können wir auch Beschwerden entwickeln, wenn wir von den Problemen anderer Menschen erfahren. Das nennt sich Erfüllungs-Lernen.

Jemand hört von Erfahrungen einer anderen Person und übernimmt diese als eigene. Jedes Flugzeugunglück von dem wir hören kann dazu führen, dass wir uns vorstellen wie es gewesen wäre, selbst an Bord dieser Maschine gewesen zu sein.

Wenn der Geist traumatische Ereignisse konstruiert, sich bildlich die Ereignisse vorstellt, wird Ihr Körper darauf reagieren. Und das kann fast so intensiv sein, als ob es in der Realität passiert wäre. Als Folge kann die Angst zunehmen und assoziieren, der nächste Flug wird mit dieser Angst verknüpft.

Ängstliche Flieger fokussieren sich unbewusst auf Hinweise, durch die ihre Ängste verstärkt werden. Während Hinweise auf die Sicherheit weitgehend ignoriert werden liefern negative Nachrichten zusätzliche Bestätigungen für die Gefahren.

 

 

 

Vermeidungsverhalten

 

Die Angst vor dem Fliegen führt dazu das Flugreisen möglichst gemieden werden. Diese Vermeidungsstrategie führt in der Regel dazu, dass sich die Angst weiter verstärkt. Teilweise versuchen die Betroffenen auch, ihre Flugangst durch Alkohol oder Betäubungsmittel zu unterdrücken.

 

 

 

Flugangst und Stress

 

In letzter Minute zum Flughafen hetzen. Hoffen und bangen, den Flug noch zu bekommen. Zeitnot stresst!

Solcher Druck fördert Flugangst. Die vom Stammhirn ausgelöste Stressreaktion bringt Körper und Geist in einen Zustand, der nicht sehr förderlich ist.

Manche Menschen mit Flugangst wollen so wenig Zeit wie möglich auf dem Flughafen verbringen. Abstand soll ihnen helfen der Panik zu entgehen. Doch diese Strategie führt genau zu dem, was Betroffene nicht wollen: zu Stress, Ängsten und Panik!

Förderlich ist es sich in einen guten Zustand zu bringen und zu halten. Sorgen Sie dafür entspannt anzukommen und während der Wartezeit in Bewegung zu bleiben. Indem Sie Herumspazieren, Treppensteigen oder auf Rollbahnen laufen bauen sie überschüssiges Adrenalin ab. Auf Kaffeepausen sollten Sie besser verzichten, der Puls soll schließlich nicht noch weiter in die Höhe steigen.

Sie können mit Hypnosetherapie Flugangst auflösen, für Rückfälle geeignete Strategien entwickeln und erlernbare Selbsthilfetechniken nutzen.

 

 

 

Symptome bei Flugangst

 

Typische Symptome bei Flugangst:

  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • feuchte oder kalte Hände
  • Atembeschwerden
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Vermeidungsverhalten

 

 

 

Leidensdruck und Therapiesuche bei Flugangst

 

Viele Menschen leiden sehr lange unter Flugangst, bevor sie sich therapeutische Hilfe suchen. Betroffene lassen sich meist erst dann helfen, wenn der Leidensdruck zu groß wird. Oft sind es dringende äußere Umstände, die dazu veranlassen sich dem Thema zu stellen. Beispielsweise weil Beruf, Karriere oder Selbstständigkeit es existentiell erfordern. Oft melden sich auch Betroffene, die aus familiären Gründen eine Flugreise machen müssen, sich dem aber nicht gewachsen fühlen. Beispielsweise Eltern, die ihren Nachwuchs in einem fernen Land besuchen wollen, zu dem nur der Luftweg in Frage kommt.

 

 

 

Hilfe bei Flugangst

 

Flugangst ist kein unausweichliches Schicksal, kein lebenslanges Los ohne Aussicht auf Heilung. Eine bewährte Kombination aus Flexibel-kooperativer Hypnosetherapie mit weiteren Techniken hilft Ihnen Ihre Flugangst in den Griff bekommen, ruhig und entspannt zu fliegen, beruflich wie privat. Dabei wird das Problem direkt bei der Wurzel gepackt. Während andere Therapieformen darauf abzielen, dass Betroffene Bewältigungsstrategien erlernen, die sie vor dem Flug oder im Flugzeug anwenden können, um den Flug besser aushalten zu können, setzt Hypnobalancing™ direkt dort an, wo das Problem entstanden ist und sitzt: im Unbewussten!

Bei Flugangst empfiehlt sich eine frühzeitige Therapie für diejenigen, die privat und beruflich nicht auf Flugreisen verzichten können oder wollen. Vermeidungsverhalten stärkt die Ängste. Bleibt die Angst vor dem Fliegen unbehandelt, neigt sie dazu, sich zu verstärken und es es mit der Zeit zunehmend schwieriger, die Flugangst zu überwinden. Je früher Sie den Angstkreislauf unterbrechen, desto eher gelingt es Ihnen, die Aviophobie hinter sich zu lassen und Urlaubs- oder Geschäftsreisen mit dem Flugzeug wieder gelassen entgegenblicken zu können.

Scheuen Sie sich also nicht, bei Flugangst professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf keinen Fall sollten Sie ohne ärztliche Anweisung Beruhigungsmittel gegen die Flugangst einnehmen oder gar versuchen der Flugangst mit Alkohol zu begegnen.

Wie die Behandlung im Einzelnen aussieht, hängt davon ab, wie stark Ihre Aviophobie ausgeprägt ist, welche Ursachen ihr zugrundeliegen und Ihrer persönlichen Situation Hypnotherapie mit Hypnobalancing™, die Vermittlung von Techniken zur Selbsthypnose und einfache Entspannungstechniken haben sich hier bewährt. Je nach Ursachen kommen hier andere Ansätze zum Einsatz.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Selbsthypnose

 

Wo es der Rahmen erlaubt, können meine Patienten zur Ergänzung der Hypnosesitzungen mit mir Selbsthypnose lernen. Dabei kommt eine spezielle Technik zum Einsatz, durch die sich der Zustand jederzeit abrufen leicht lässt.

Nachdem mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht wurden, lässt sich Selbsthypnose sehr schnell erlernen, sozusagen installieren, an- und abschalten. Das hilft ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt denn Prozess, vertieft und festigt das Erreichte eigenständig.

Außerdem fördert es die persönliche Autonomie der Klienten. Ein guter Therapeut macht sich so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 3 bis 4 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen. Im Falle eines zeitnahen Fluges sind Intensivsitzungen möglich.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

 

Selbsthilfe: Umgang mit Flugangst während des Fluges

 

Hier einige Anregungen, wie Sie die Flugangst während des Fluges beeinflussen können:

  • Erlernen Sie Selbsthilfetechniken und setzen Sie sie ein.
  • Meiden Sie Kaffee und Alkohol.
  • Versuchen Sie nicht krampfhaft die Angst zu verdrängen.
    Verdrängung von Angst verstärkt sie.
  • Essen Sie nicht zu viel.
    Ein voller Magen verursacht oft irritierende Empfindungen bei langem Sitzen und durch die Anspannung im ganzen Körper ist die Verdauung verlangsamt.
  • Fördern Sie einen breiteren Blick anstatt Tunnelblick.
  • Nutzen Sie die von Ihrem Therapeuten vermittelten Techniken.

 

 

 

Flugangst in Gruppensitzungen lösen?

 

Einige der Anbieter von Flugangstseminaren bieten interessante Einblicke in die Technik. Für Betroffene, deren Flugangst wesentlich von ihrem Misstrauen in die Technik bestimmt wird kann das sehr hilfreich sein.

Ich selbst biete keine Gruppentherapie bei Flugangst, sondern Einzelsitzungen an. In den Einzelsitzungen kann auf die individuellen Ängste und Eigenarten von Betroffenen eingegangen werden. Die Erfolgsrate halte ich demzufolge bei der persönlichen Therapie für bedeutend höher. Übringens haben viele meiner Klienten schon an Flugangstseminaren teilgenommen und fanden sie meist sehr interessant.

 

 

 

Flugangst und Alkohol: Keine gute Mischung!

 

Um der Flugangst etwas entgegenzusetzen, setzen manche Menschen auf Selbstmedikamentierung. Der Gratisausschank hochprozentiger Getränke im Flugzeug mag zwar auf den ersten Blick eine vertretbare Möglichkeit darstellen. Er hält aber nicht, was es verspricht.

Überhaupt verändert sich die Wirkung von Medikamenten und Alkohol in der Höhe. Luftfeuchtigkeit und Luftdruck sind geringer. Der Körper verliert Flüssigkeit. Besonders die Kombination von Medikamenten und Alkohol ist sehr heikel. Der Adrenalinspiegel ist in solchen Momenten ohnehin schon sehr hoch und wird vom Alkohol weiter gesteigert. Oft ist der Kontrollverlust ein wesentliches Element der Angst. Und durch Alkohol wird die Kontrolle zusätzlich eingeschränkt.

Selbstmedikamentierung ist ein Vermeidungsversuch, der schadet, anstatt zu helfen. Dadurch wird die Phobie mehr und mehr gefestigt. Statt sich der Angst zu stellen und sie so zu reduzieren, wird sie noch größer. Und die Furcht vor dem Rückflug bleibt auch.

 

 

 

Kategorisierung

 

Klassifikation nach ICD-10:
F40.2 Spezifische (isolierte) Phobien

 

 

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NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
Psychotherapie mit Hypnose bei Ängsten und Angststörungen
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10787 Berlin-Charlottenburg
(Charlottenburg, Schöneberg, Mitte treffen hier zusammen)

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www.noack-hypnose.de

 

Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

Sicherheitshalber: Diese Seiten informieren Sie, wenn Sie an einer Hypnosetherapie bzw. Psychotherapie bei mir interessiert sind. Die Informationen ersetzen weder eine Psychotherapie bzw. persönliche Beratung noch die Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Bei Fragen zu meiner Arbeit mit Hypnose scheuen Sie sich bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie gerne.

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2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Noack,

    Gern möchte ich einen kurzfristigen Termin zu behandling meiner Flugangs vereinbaren.
    Haben Sie diese/nächste Woche eventuell kurzfristig noch einen verfügbaren Termin?
    Da ich berufstätig bin, wäre ein Termin nach 18 Uhr wünschenswert.

    Vielen Dank

    Antworten
    • Sehr geehrte Frau Buschkowski,

      rufen Sie mich doch einfach an und wir finden einen passenen Termin, auch ausserhalb der offiziellen Praxiszeiten.

      Mit freundlichen Grüßen
      Karsten Noack

      Antworten

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