Prüfungsangst: Wissen wieder verfügbar machen und sicherer in Prüfungen gehen

Wenn Leistungsdruck, Blackout-Angst und starke Anspannung den Zugang zu den eigenen Fähigkeiten erschweren

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Prüfungsangst: Wissen wieder verfügbar machen und sicherer in Prüfungen gehen

Wenn Leistungsdruck, Blackout-Angst und starke Anspannung den Zugang zu den eigenen Fähigkeiten erschweren

 

Sie haben gelernt.

Sie kennen den Stoff.

Sie haben sich vorbereitet.

Und trotzdem verändert sich kurz vor einer Prüfung etwas.

Das Herz schlägt schneller.

Der Kopf beschäftigt sich mit möglichen Fehlern.

Der Schlaf wird unruhiger.

Vielleicht fällt Ihnen plötzlich schwer, sich auf das Lernen zu konzentrieren.

Und in der Prüfung entsteht genau die Sorge, die schon vorher viel Raum bekommen hat:

Was, wenn plötzlich alles weg ist?

Prüfungsangst kann dazu führen, dass vorhandenes Wissen und vorhandene Fähigkeiten im entscheidenden Moment schwerer zugänglich erscheinen.

Therapeutische Begleitung kann helfen, den persönlichen Angstkreislauf zu verstehen und wieder mehr Sicherheit, Konzentration und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu entwickeln.

 

 

 

Was ist Prüfungsangst?

 

Eine gewisse Aktivierung vor einer Prüfung ist menschlich.

Der Körper stellt Energie bereit.

Die Aufmerksamkeit steigt.

Die Situation ist wichtig.

Diese Aktivierung kann sogar hilfreich sein.

Von ausgeprägter Prüfungsangst sprechen wir, wenn Angst und Anspannung so viel Raum bekommen, dass Vorbereitung, Schlaf, Konzentration, Wohlbefinden oder tatsächliche Prüfungsleistung deutlich beeinträchtigt werden.

Dann wird aus:

Diese Prüfung ist wichtig

innerlich möglicherweise:

Von dieser Prüfung hängt sehr viel ab.

Und aus:

Ich möchte gut abschneiden

wird:

Ich darf keinen Fehler machen.

Genau dieser Bedeutungszuwachs kann den inneren Druck erheblich verstärken.

 

 

 

Prüfungsangst beginnt häufig lange vor der Prüfung

 

Die eigentliche Prüfung dauert vielleicht eine Stunde.

Die Prüfungsangst kann Wochen beanspruchen.

Schon beim Lernen entstehen Gedanken wie:

Ich schaffe das alles nicht.

Ich bin viel zu spät dran.

Ich kann mir nichts merken.

Was, wenn genau das drankommt, was ich nicht kann?

Die Aufmerksamkeit richtet sich immer stärker auf mögliche Probleme.

Dadurch wird auch die Vorbereitung schwieriger.

Prüfungsangst betrifft deshalb häufig drei Phasen:

die Vorbereitung

die Prüfung selbst

und die Bewertung danach.

 

 

 

Typische Anzeichen

 

Prüfungsangst kann sich sehr unterschiedlich zeigen.

Mögliche Reaktionen sind:

  • Herzklopfen

  • Muskelspannung

  • Zittern

  • Schwitzen

  • veränderte Atmung

  • Magen-Darm-Reaktionen

  • Übelkeit

  • Schlafprobleme

  • Konzentrationsschwierigkeiten

  • Gedankenkreisen

  • innere Unruhe

  • Blackout-Gefühl

  • starke Selbstbeobachtung

  • Vermeidungsimpulse

  • ausgeprägte Erschöpfung

Manche Menschen erleben die stärkste Belastung vor der Prüfung.

Andere besonders beim Betreten des Prüfungsraums.

Wieder andere während bestimmter Fragen oder beim Warten auf Ergebnisse.

 

 

 

Die Angst vor dem Blackout

 

Eine der häufigsten Befürchtungen lautet:

Was, wenn ich plötzlich nichts mehr weiß?

Dieser Gedanke kann sehr überzeugend wirken.

Je stärker er wird, desto mehr versucht ein Mensch häufig, Wissen aktiv festzuhalten.

Ich muss mich erinnern.

Ich muss jetzt auf die Lösung kommen.

Warum fällt mir das gerade nicht ein?

Dadurch steigt der innere Druck weiter.

Ein hilfreicher therapeutischer Schritt kann darin bestehen, einen anderen Umgang mit solchen Momenten zu entwickeln.

Zum Beispiel:

Ich kann kurz innehalten.

Ich darf eine Frage zunächst überspringen.

Mein Wissen ist weiterhin vorhanden.

Ich kann meinem Denken Zeit geben.

Ich kann mich wieder orientieren.

Eine kurze Denkpause ist noch kein Blackout.

 

 

 

Der Kreislauf der Prüfungsangst

 

Ein typischer Ablauf kann so aussehen:

bevorstehende Prüfung

↓

Gedanke: Ich muss unbedingt bestehen

↓

stärkere körperliche Aktivierung

↓

intensive Selbstbeobachtung

↓

Konzentration wird schwieriger

↓

Gedanke: Jetzt funktioniert mein Kopf schon wieder nicht

↓

noch mehr Druck

↓

noch weniger flexibles Denken

Therapeutische Arbeit kann an mehreren Stellen dieses Kreislaufs ansetzen.

 

 

 

Wissen und Zugriff auf Wissen

 

Viele Menschen mit Prüfungsangst haben kein Wissensproblem.

Sie haben ein Zugriffsproblem unter hoher Anspannung.

Das ist ein wichtiger Unterschied.

Die Frage lautet dann weniger:

Wie kann ich noch mehr lernen?

Und stärker:

Wie kann ich unter Prüfungsbedingungen besser auf das zugreifen, was ich bereits weiß?

Dazu gehören nicht nur Entspannung und Ruhe.

Hilfreiche Zustände können auch sein:

  • Wachheit

  • Konzentration

  • Neugier

  • Klarheit

  • Zuversicht

  • Flexibilität

  • Präsenz

  • Interesse

  • eine passende Portion Aktivierung

Das Ziel ist also keineswegs, während der Prüfung möglichst tiefenentspannt zu sein.

Es geht darum, leistungsfähig und handlungsfähig zu bleiben.

 

 

 

Prüfungsangst und Perfektionismus

 

Hohe Ansprüche können motivieren.

Sie können Qualität fördern.

Und sie können zum Belastungsfaktor werden, wenn daraus ein inneres Muss entsteht.

Zum Beispiel:

Ich muss alles können.

Ich darf keine Wissenslücke haben.

Ich muss eine sehr gute Note erreichen.

Ich darf mich nicht blamieren.

Ich muss beweisen, dass ich hierhergehöre.

Dann reicht gute Vorbereitung innerlich kaum noch aus.

Die Prüfung wird zur Bewertung der eigenen Person.

Therapeutisch kann es helfen, Leistung und Selbstwert wieder stärker voneinander zu trennen.

 

 

 

Wenn eine Prüfung mehr über den eigenen Wert zu sagen scheint

 

Eine Prüfung bewertet eine Leistung unter bestimmten Bedingungen.

Sie bewertet keineswegs den Wert eines Menschen.

Innerlich kann sich das trotzdem anders anfühlen.

Vielleicht lautet die Gleichung:

Gute Leistung = Ich bin gut genug.

Und:

Schlechte Leistung = Ich habe versagt.

Dann bekommt jede Prüfung zusätzliche emotionale Bedeutung.

Therapeutische Arbeit kann eine stabilere Grundlage fördern:

Ich möchte eine gute Leistung zeigen.

Das Ergebnis darf mir wichtig sein.

Und mein Wert als Mensch bleibt größer als dieses Ergebnis.

 

 

 

Angst vor Bewertung

 

Gerade mündliche Prüfungen können zusätzlich soziale Bewertungsangst aktivieren.

Dann lautet die Sorge:

Was denkt der Prüfer über mich?

Merkt man meine Nervosität?

Wirke ich unsicher?

Was, wenn ich eine einfache Frage nicht beantworten kann?

Dadurch richtet sich ein Teil der Aufmerksamkeit weg von der Aufgabe und hin zur eigenen Wirkung.

Therapeutisch kann es hilfreich sein, Aufmerksamkeit wieder stärker auf:

Frage

Inhalt

Denken

Antwort

zu lenken.

 

 

 

Mündliche Prüfungen

 

Mündliche Prüfungen stellen besondere Anforderungen.

Sie verlangen:

zuhören.

verstehen.

denken.

strukturieren.

antworten.

auf Nachfragen reagieren.

Und all das in unmittelbarem Kontakt mit anderen Menschen.

Hier können Prüfungsangst, Redeangst und soziale Bewertungsangst ineinandergreifen.

Therapeutisch kann deshalb auch der Umgang mit:

  • Pausen

  • Rückfragen

  • spontanem Denken

  • unbekannten Fragen

  • Blickkontakt

  • Stimme

  • körperlicher Aktivierung

eine Rolle spielen.

 

 

 

Schriftliche Prüfungen

 

Bei schriftlichen Prüfungen stehen häufig andere Themen im Vordergrund.

Zeitdruck.

Blackout-Angst.

Perfektionismus.

Schwierigkeiten, mit einer schwierigen Aufgabe weiterzugehen.

Oder der Gedanke:

Wenn ich diese Frage nicht kann, ist alles verloren.

Therapeutisch kann es hilfreich sein, einen flexibleren Prüfungsmodus zu entwickeln.

Orientieren.

Priorisieren.

Bearbeiten.

Weitergehen.

Zurückkommen.

So bleibt die Prüfung eine Reihe lösbarer Aufgaben statt eines einzigen großen Urteils.

 

 

 

Wenn Lernen selbst zum Angstthema wird

 

Prüfungsangst kann bereits die Vorbereitung beeinträchtigen.

Ein Buch wird geöffnet.

Und sofort erscheint:

Das ist viel zu viel.

Der Körper reagiert.

Die Konzentration sinkt.

Der Mensch wechselt die Aufgabe.

Kurzfristig entsteht Erleichterung.

Später wächst der Zeitdruck.

So kann ein weiterer Kreislauf entstehen:

Angst → Aufschieben → weniger Vorbereitung → mehr Zeitdruck → mehr Angst.

Therapeutische Arbeit kann helfen, wieder leichter ins Handeln zu kommen.

 

 

 

Aufschieben und Prüfungsangst

 

Aufschieben ist keineswegs immer ein Organisationsproblem.

Manchmal schützt es vor der Erfahrung:

Jetzt sehe ich, was ich tatsächlich kann.

Solange Lernen später beginnt, bleibt die Möglichkeit:

Mit mehr Zeit hätte ich es bestimmt geschafft.

Das schützt kurzfristig das Selbstbild.

Langfristig erschwert es die Vorbereitung.

Therapeutisch kann es deshalb sinnvoll sein, Aufschieben als Schutzstrategie zu verstehen und neue Erfahrungen mit frühem, überschaubarem Handeln zu entwickeln.

 

 

 

Wiederholtes Prüfen beim Lernen

 

Manche Menschen kontrollieren ihr Wissen ständig.

Noch einmal lesen.

Noch einmal markieren.

Noch einmal abfragen.

Noch ein Lernplan.

Noch eine Zusammenfassung.

Sorgfältige Vorbereitung ist sinnvoll.

Wenn Kontrolle jedoch zunehmend dazu dient, Unsicherheit vollständig auszuschalten, steigt der Aufwand enorm.

Die entscheidende Frage lautet:

Wann ist meine Vorbereitung ausreichend, damit ich mein Wissen unter realistischen Bedingungen erproben kann?

 

 

 

Lernen unter prüfungsähnlichen Bedingungen

 

Ein wichtiger Teil guter Vorbereitung kann darin bestehen, Wissen nicht ausschließlich in möglichst angenehmer Lernumgebung abzurufen.

Auch prüfungsnahe Erfahrungen können wertvoll sein.

Zum Beispiel:

Fragen unter Zeitbegrenzung beantworten.

Eine mündliche Antwort laut formulieren.

Eine Prüfung simulieren.

Unbekannte Fragen bearbeiten.

Mit kleinen Wissenslücken umgehen.

Dadurch entsteht die Erfahrung:

Ich kann denken und handeln, auch wenn die Situation anspruchsvoll ist.

 

 

 

Der innere Dialog

 

Innere Sprache hat großen Einfluss auf Prüfungsangst.

Gedanken wie:

Ich muss bestehen.

Ich darf keinen Fehler machen.

Ich muss jetzt ruhig bleiben.

Ich darf keinen Blackout bekommen.

erhöhen den inneren Druck.

Ein konstruktiverer innerer Dialog kann beispielsweise lauten:

Ich bin vorbereitet und arbeite mit dem, was ich weiß.

Ich darf nachdenken.

Ich kann eine schwierige Frage Schritt für Schritt bearbeiten.

Mein Körper darf aktiviert sein.

Ich kann mich immer wieder neu orientieren.

Ich kann auf mein Wissen zugreifen.

Diese Gedanken werden besonders wirksam, wenn sie durch Erfahrungen bestätigt werden.

 

 

 

Woher kann Prüfungsangst kommen?

 

Es gibt unterschiedliche Entwicklungswege.

Manche Menschen erinnern sich an eine belastende Prüfung.

Andere an Beschämung in Schule oder Ausbildung.

Manche haben früh gelernt, dass Anerkennung stark an Leistung gebunden war.

Auch hohe Erwartungen, Perfektionismus, soziale Bewertungsangst oder frühere Misserfolge können eine Rolle spielen.

Bei anderen entstand Prüfungsangst erst später, etwa durch eine besonders bedeutsame Prüfung oder eine Phase hoher Belastung.

Eine einzige Ursache braucht es selten.

Therapeutisch ist wichtiger:

Was hält die Prüfungsangst heute aufrecht und welche neuen Erfahrungen können sie verändern?

 

 

 

Psychotherapie bei Prüfungsangst

 

Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.

Gemeinsam betrachten wir, welche Gedanken, Körperreaktionen, Erwartungen und Erfahrungen Ihre Prüfungsangst beeinflussen.

Je nach Situation können beispielsweise einfließen:

  • Verständnis des persönlichen Angstkreislaufs

  • konstruktive Gestaltung innerer Dialoge

  • Arbeit mit Blackout-Angst

  • Umgang mit Perfektionismus

  • soziale Bewertungsangst

  • Selbstwert und Leistung

  • Körperwahrnehmung

  • Selbstregulation

  • Aufmerksamkeitssteuerung

  • Ressourcenarbeit

  • Arbeit mit belastenden Prüfungserfahrungen

  • Imagination

  • verhaltensorientierte Schritte

  • Prüfungssimulationen

  • hypnotherapeutische Verfahren

  • Selbsthypnose

  • konkrete Übungen für Vorbereitung und Prüfung

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

 

 

 

Welche Rolle kann Hypnotherapie spielen?

 

Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.

Sie kann helfen, Aufmerksamkeit flexibler auszurichten und hilfreiche innere Zustände leichter zugänglich zu machen.

Bei Prüfungsangst können beispielsweise einbezogen werden:

  • Zugriff auf vorhandene Ressourcen

  • Zuversicht

  • Konzentration

  • hilfreiche innere Bilder

  • körperliche Aktivierung

  • Blackout-Angst

  • Selbstvertrauen

  • frühere Prüfungserfahrungen

  • Vorbereitung zukünftiger Situationen

Hypnotherapie steht dabei innerhalb eines integrativen therapeutischen Prozesses.

 

 

 

Mehr als Entspannung

 

Viele Menschen kommen mit dem Wunsch:

Ich möchte während der Prüfung einfach entspannt sein.

Das ist verständlich.

Und absolute Entspannung ist in einer Prüfung selten das eigentliche Ziel.

Sie brauchen Aufmerksamkeit.

Gedächtnis.

Flexibles Denken.

Reaktionsfähigkeit.

Eine gewisse Aktivierung kann dabei sogar hilfreich sein.

Das therapeutische Ziel lautet deshalb eher:

Ich kann meine Aktivierung so nutzen, dass sie mich unterstützt.

 

 

 

Prüfungen innerlich vorbereiten

 

Vorstellungskraft kann therapeutisch sehr wertvoll sein.

Viele Menschen mit Prüfungsangst verwenden sie bereits intensiv.

Sie stellen sich vor:

wie sie blockieren.

wie eine schwierige Frage kommt.

wie andere ihre Unsicherheit bemerken.

Wie es wäre, durchzufallen.

Diese Fähigkeit lässt sich auch anders nutzen.

Wir können einen neuen inneren Ablauf vorbereiten:

Ich komme an.

Ich orientiere mich.

Ich nehme meine Aktivierung wahr.

Ich beginne.

Ich denke.

Ich darf Pausen machen.

Ich arbeite eine Aufgabe nach der anderen.

Ich finde immer wieder zurück.

So entsteht ein anderer innerer Film.

 

 

 

Wenn ein konkreter Prüfungstermin bevorsteht

 

Prüfungsangst lässt sich sehr zielgerichtet bearbeiten.

Hilfreich sind dabei Informationen wie:

  • Wann findet die Prüfung statt?

  • Ist sie schriftlich oder mündlich?

  • Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit Prüfungen gemacht?

  • Wann beginnt Ihre Angst?

  • Welche Befürchtung ist besonders stark?

  • Wie gut sind Sie vorbereitet?

  • Was geschieht bei einem Blackout?

  • Welche konkrete Veränderung würde Ihnen am meisten helfen?

Daraus entwickeln wir einen individuellen therapeutischen Fokus.

 

 

 

Wie viel Vorlauf ist sinnvoll?

 

Je mehr Zeit bis zur Prüfung vorhanden ist, desto mehr Möglichkeiten gibt es, neue Erfahrungen zu sammeln und im Alltag zu verankern.

Auch bei einer nahen Prüfung kann therapeutische Arbeit hilfreich sein.

Dann konzentrieren wir uns besonders auf die Mechanismen, die kurzfristig den größten Unterschied machen können.

Zum Beispiel:

  • Erwartungsangst.
  • Blackout-Angst.
  • innere Dialoge.
  • körperliche Aktivierung.
  • Aufmerksamkeit.
  • Prüfungssimulation.

 

 

 

Wenn die Prüfung bereits einmal schwierig verlaufen ist

 

Eine belastende Prüfung kann sich stark einprägen.

Beim nächsten Termin erscheint möglicherweise sofort das Bild:

Das passiert wieder.

Dann wird eine frühere Erfahrung zur Vorhersage.

Therapeutisch kann es hilfreich sein, beides voneinander zu trennen.

Das war eine Erfahrung.

Die nächste Prüfung ist eine neue Situation.

Ich kann mich diesmal anders vorbereiten und andere Erfahrungen machen.

 

 

 

Was können Sie zwischen den Sitzungen beobachten?

 

Hilfreiche Fragen können sein:

Wann beginnt meine Prüfungsangst?

Welche Gedanken erhöhen meinen Druck?

Welche körperlichen Reaktionen beschäftigen mich besonders?

Welche Erwartungen habe ich an meine Leistung?

Wie gehe ich mit Wissenslücken um?

Was tue ich, wenn ich beim Lernen unsicher werde?

Welche Form der Prüfung macht mir besonders Angst?

Was würde ich gern im entscheidenden Moment erleben?

Diese Beobachtungen helfen, den persönlichen Angstkreislauf genauer zu verstehen.

 

 

 

Wie lange dauert die therapeutische Begleitung?

 

Der therapeutische Rahmen richtet sich nach der Intensität der Prüfungsangst, bisherigen Erfahrungen, möglichen weiteren Ängsten und Ihrem konkreten Ziel.

Bei einem klar umschriebenen Prüfungsthema kann ein überschaubarer therapeutischer Prozess hilfreich sein.

Wenn soziale Angst, ausgeprägter Perfektionismus, Selbstwertthemen oder belastende frühere Erfahrungen eine größere Rolle spielen, kann ein intensiverer Prozess sinnvoll sein.

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Von Beginn an arbeiten wir auf mehr Sicherheit, Konzentration und Zugriff auf Ihre vorhandenen Fähigkeiten hin.

 

 

 

Online oder in Berlin

 

Viele meiner therapeutischen Sitzungen finden online statt.

Gerade Prüfungssituationen, mündliche Antworten und konkrete Vorbereitung lassen sich online sehr gut erproben.

Therapeutische Online-Sitzungen führe ich ausschließlich mit Patientinnen und Patienten durch, die sich zum Zeitpunkt der Sitzung in Deutschland aufhalten.

Zusätzlich sind Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.

 

 

 

Eine Prüfung darf wieder eine Prüfung sein

 

Prüfungsangst kann aus einer begrenzten Leistungssituation ein Urteil über die gesamte Person machen.

Therapeutische Entwicklung bringt die Dimensionen wieder in ein angemessenes Verhältnis.

Sie haben Wissen.

Sie haben Fähigkeiten.

Sie können sich vorbereiten.

Sie dürfen aufgeregt sein.

Sie dürfen nachdenken.

Sie dürfen Fehler machen.

Und Sie können trotzdem eine gute Leistung zeigen.

Eine Prüfung prüft eine Leistung in einem bestimmten Moment. Sie entscheidet weniger darüber, wer Sie sind, als darüber, was Sie unter diesen Bedingungen zeigen konnten.

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Für die erste Terminanfrage nutzen Sie bitte die Formular dafür.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

Integrative Psychotherapie bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen – online und in Berlin

 

Transparente Rahmenbedingungen schaffen eine gute Grundlage für therapeutische Zusammenarbeit.

Hier finden Sie die Honorare, Informationen zur Sitzungsdauer, zur möglichen Anzahl der Sitzungen sowie zu Zahlung und Terminvereinbarung.

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

Online-Sitzungen und telefonische Sitzungen

60 Minuten: 179 Euro
90 Minuten: 268,50 Euro

Online-Sitzungen bilden meinen regulären therapeutischen Rahmen.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und lassen sich gut mit dem Alltag verbinden. Viele therapeutische Impulse können anschließend unmittelbar dort weiterwirken, wo Ihr tägliches Leben stattfindet.

Sitzungen in der Praxis in Berlin

60 Minuten: 229 Euro
90 Minuten: 343,50 Euro

Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen als zusätzliches Format zur Verfügung.

 

 

Welche Sitzungsdauer ist sinnvoll?

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, Ihre Situation und Ihre Ziele kennenzulernen, Zusammenhänge einzuordnen und bereits erste therapeutische Schritte zu gehen.

Auch im weiteren Verlauf sind 90 Minuten für viele Anliegen ein hilfreicher Rahmen.

Je nach Thema, Entwicklung und therapeutischem Prozess können Sitzungen von 60 Minuten ebenso sinnvoll sein.

 

 

 

Optionales therapeutisches Vorgespräch

 

Für eine gezielte Indikations- und Rahmenklärung kann ein telefonisches Vorgespräch vereinbart werden.

Dauer: bis zu 30 Minuten
Honorar: 45 Euro

Das Gespräch dient dazu, Ihr Anliegen und wichtige Voraussetzungen einzuordnen und den passenden therapeutischen Rahmen zu klären.

Die therapeutische Arbeit beginnt in den regulären Sitzungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Jeder therapeutische Prozess entwickelt sich individuell.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig einen Rahmen von ungefähr drei bis acht Sitzungen. Bei manchen Anliegen zeigen sich wesentliche Veränderungen bereits früh. Andere Themen profitieren von einem längeren Prozess oder größeren Abständen zwischen den Sitzungen.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut erkennen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Mein Anspruch dabei ist:

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

Therapie darf zielgerichtet sein. Gleichzeitig bekommt der Prozess den Raum und das Tempo, das zu Ihnen und Ihrer Situation passt.

 

 

 

Was den therapeutischen Verlauf beeinflusst

 

Die Dauer der Zusammenarbeit wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Ihr Anliegen und Ihre Ziele
  • die Intensität und Dauer der bisherigen Belastung
  • Ihre aktuelle Lebenssituation
  • vorhandene Ressourcen
  • bisherige therapeutische Erfahrungen
  • die Qualität unserer Zusammenarbeit
  • Ihre Möglichkeiten, therapeutische Impulse im Alltag aufzugreifen
  • die Erfahrungen und Veränderungen zwischen den Sitzungen

Gerade die Zeit zwischen den Terminen kann wertvoll sein.

Neue Perspektiven, Übungen und Erfahrungen dürfen sich im Alltag entwickeln und zunehmend selbstverständlich werden.

Aus therapeutischen Impulsen entsteht auf diese Weise gelebte Veränderung.

 

 

 

Die therapeutische Zusammenarbeit

 

Therapie ist für mich eine aktive Zusammenarbeit.

Sie bringen Ihre Erfahrungen, Ziele und Wahrnehmungen mit.

Ich bringe meine therapeutische Erfahrung, unterschiedliche Zugänge und einen klaren Blick auf den Prozess ein.

Besonders hilfreich ist es, wenn Sie neue Perspektiven mit Interesse prüfen, Erfahrungen auf sich wirken lassen und therapeutische Impulse auch zwischen den Sitzungen aufgreifen.

So kann Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgesitzungen ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Alle Zahlungsinformationen erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail.

So kennen Sie die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen bereits vor dem jeweiligen Termin.

 

 

 

Verbindliche Terminplanung

 

Ein vereinbarter Termin reserviert die entsprechende Zeit ausschließlich für Sie.

Für reguläre Termine bis zu einer Dauer von 120 Minuten ist eine einmalige Terminverschiebung bis 72 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag einschließlich der jeweiligen Uhrzeit.

Für spätere Änderungen oder versäumte Termine wird die reservierte Zeit entsprechend der getroffenen Vereinbarung berechnet.

Für längere Termine und Terminblöcke gelten individuell vereinbarte Rahmenbedingungen.

Die konkreten Informationen erhalten Sie im Zusammenhang mit Ihrer Terminvereinbarung schriftlich.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Falls Ihnen eine kurzfristigere Terminänderung wichtig ist, können Sie bereits bei der Vereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Der Aufpreis beträgt:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Diese Option kann besonders hilfreich sein, wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation eine größere terminliche Beweglichkeit erfordert.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Zeiten

 

Termine außerhalb meiner regulären Geschäftszeiten sowie Termine an Wochenenden und Feiertagen können nach Vereinbarung angeboten werden.

Hierfür gilt ein Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn für einen Termin zusätzliche Reise- oder Übernachtungszeiten erforderlich sind, vereinbaren wir den entsprechenden Rahmen und das Honorar vorab schriftlich.

 

 

 

Krankenkasse, private Krankenversicherung und Beihilfe

 

Die therapeutischen Sitzungen werden grundsätzlich als Selbstzahlerleistung vereinbart.

Je nach persönlichem Vertrag können private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungeneine Erstattung vorsehen.

Wenn Sie eine Erstattung nutzen möchten, klären Sie die Bedingungen am besten vor Beginn der Zusammenarbeit direkt mit Ihrem Versicherer beziehungsweise Ihrer Beihilfestelle.

Sie erhalten für die therapeutischen Leistungen eine Rechnung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite:

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

 

 

Umsatzsteuer

 

Psychotherapeutische Heilbehandlungen werden bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen umsatzsteuerfrei berechnet.

Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben.

 

 

 

Online oder Praxis?

 

Für viele therapeutische Anliegen bietet die Online-Sitzung einen sehr guten Rahmen.

Sie können aus Ihrer vertrauten Umgebung teilnehmen, sparen Anfahrtszeit und können therapeutische Erfahrungen anschließend unmittelbar in Ihren Alltag übertragen.

Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen ebenfalls zur Verfügung.

Gemeinsam können wir den Rahmen wählen, der zu Ihrem Anliegen und Ihrer Situation passt.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Je konkreter Sie Ihr Anliegen und Ihr gewünschtes Ziel beschreiben, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.

Sie können dort auch angeben:

  • ob Sie eine Online-Sitzung oder einen Termin in Berlin bevorzugen
  • welche Zeiten für Sie gut passen
  • ob Sie die persönliche Ansprache mit Sie oder Du wünschen

So kann die therapeutische Zusammenarbeit bereits mit einem klaren und gut vorbereiteten Rahmen beginnen.

Wenn meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Vorbereitung auf die erste Sitzung

 

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Hinweise, wie Sie sich auf die erste Sitzung vorbereiten können.

Dazu gehören Informationen zum Ablauf, zur Zahlung, zum organisatorischen Rahmen und – falls erforderlich – aktuelle Hinweise zu Praxisbesuchen, Online-Sitzungen oder besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Sie dürfen Ihr Anliegen in einfachen Worten beschreiben. Es reicht, wenn Sie mitbringen, was Sie aktuell belastet, was Sie sich wünschen und was Sie bereits versucht haben.

Hilfreich kann es sein, sich vorab einige Fragen zu stellen:

  • Was ist der wichtigste Grund für Ihre Kontaktaufnahme?

  • Seit wann besteht das Thema?

  • In welchen Situationen zeigt es sich besonders deutlich?

  • Was vermeiden Sie inzwischen?

  • Was hat Ihnen bisher geholfen?

  • Was hat zusätzlichen Druck erzeugt?

  • Welche Veränderung wünschen Sie sich?

  • Gibt es medizinische oder psychiatrische Themen, die bereits abgeklärt wurden?

Diese Fragen dienen Ihrer Orientierung. Eine erste innere Sortierung genügt.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Die erste Sitzung dient der Orientierung, dem Kennenlernen und der gemeinsamen Klärung Ihres Anliegens.

Wir schauen sorgfältig auf Ihre Situation, Ihre Belastung, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Ziele. Dabei entsteht ein erster Eindruck davon, welcher therapeutische Rahmen sinnvoll ist und welche nächsten Schritte hilfreich sein können.

Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. Dazu gehören Vertrauen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und ein gemeinsames Verständnis Ihres Anliegens.

Sie bestimmen mit, wie tief wir einsteigen und welches Tempo für Sie stimmig ist. Gerade bei Ängsten, Traumafolgen oder schambesetzten Themen ist ein sicherer Rahmen besonders wichtig.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Oft erhalten Sie Impulse oder Übungen, mit denen Sie die therapeutische Arbeit zwischen den Sitzungen unterstützen können. Denn Veränderung soll in der Sitzung beginnen und Schritt für Schritt auch im Alltag tragfähig werden.

Ziel ist, dass Sie mehr Orientierung, Selbstregulation, innere Sicherheit und Handlungsspielraum entwickeln.

Therapeutische Begleitung soll Sie stärken – und mit der Zeit immer eigenständiger machen.

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Selbsthypnose

 

Wenn Sie das wollen und wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.

Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich aus meiner Sicht so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

Erstveröffentlichung: 11.März.2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
Englische Version: