Logophobie: Wenn Sprechen, Wörter oder der eigene Redefluss Angst auslösen

Sprechangst verstehen, inneren Druck reduzieren und wieder freier kommunizieren

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Logophobie?

Logophobie ist eine im Verhältnis zur Sprechangst sehr ausgeprägte und einschränkende Angst vor einer Sprechsituation vor Menschen. Es handelt sich bei der Logophobie um eine Angststörung.

Wie häufig ist die Logophobie?

Die Logophobie ist sehr weit verbreitet, doch wenige Betroffene reden darüber. So haben viele Betroffene den Eindruck, sie wären die einzigen mit Logophobie.

Was kann die Logophobie auslösen?

Viele Menschen, die starke Angst vor öffentlichen Auftritten haben, fürchten sich davor, beurteilt zu werden, sich zu blamieren oder abgelehnt zu werden. Vielleicht haben sie eine unangenehme Erfahrung gemacht, beispielsweise ein schlecht gelaufenes Schulreferat gehalten. Oder sie wurden aufgefordert, ohne Vorbereitung einen Vortrag zu halten. Bei genauer Betrachtung unterscheiden sich die individuellen Fälle deutlich, es können viele Faktoren beteiligt sein.

Was ist die Hauptursache für Lampenfieber & Co.?

Während der Kampf-oder-Flucht-Reaktion aktiviert die Amygdala den ganzen Körper, wodurch Epinephrin (allgemein als Adrenalin bekannt) freigesetzt wird. Dieses Adrenalin ist für die physiologischen Symptome verantwortlich, die bei Lampenfieber und Logophobie auftreten.

Wie zeigt sich die Logophobie?

Die Symptome intensiver Logophobie können sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen. Physiologisch kommt es zum Schwitzen, veränderte Herzfrequenz, Kopfschmerzen, Magenverstimmung, Schüttelfrost, Übelkeit. Kognitiv kommt es zur gedanklichen Hemmung bis hin zur Blockade, Angst vor Versagen und der Lächerlichkeit preisgegeben zu sein. Typisches Verhalten beinhaltet den Drang, der Situation zu entkommen, Stottern, häufiges oder langes Schweigen.

Logophobie: Wenn Sprechen, Wörter oder der eigene Redefluss Angst auslösen

Sprechangst verstehen, inneren Druck reduzieren und wieder freier kommunizieren

 

Sprechen geschieht meistens selbstverständlich.

Ein Gedanke entsteht.

Wir finden Worte.

Wir sagen, was wir meinen.

Bei ausgeprägter Sprechangst kann dieser natürliche Vorgang plötzlich sehr viel Aufmerksamkeit bekommen.

Vielleicht beobachten Sie jedes Wort.

Vielleicht fürchten Sie bestimmte Laute oder Begriffe.

Vielleicht beschäftigt Sie die Sorge, ins Stocken zu geraten, zu stottern oder den Faden zu verlieren.

Oder Sie erleben in Gesprächen plötzlich den Gedanken:

Was, wenn ich jetzt nicht mehr richtig sprechen kann?

Je stärker die Aufmerksamkeit auf das eigene Sprechen gerichtet wird, desto schwieriger kann sich etwas anfühlen, das normalerweise weitgehend automatisch geschieht.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, diesen Kreislauf zu verstehen und wieder mehr Vertrauen, Leichtigkeit und Handlungsspielraum beim Sprechen zu entwickeln.

 

 

 

Was bedeutet Logophobie?

 

Der Begriff Logophobie wird unterschiedlich verwendet.

Er kann eine ausgeprägte Angst vor Wörtern oder dem Sprechen beschreiben. In manchen Zusammenhängen bezeichnet er insbesondere die Angst vor bestimmten Lauten, Wörtern oder Situationen, in denen Schwierigkeiten beim Sprechen erwartet werden.

Für die Angst vor öffentlichen Reden und Präsentationen wird häufig der Begriff Glossophobie verwendet.

Für die therapeutische Arbeit ist die genaue Bezeichnung weniger entscheidend als Ihre persönliche Erfahrung.

Die wichtigste Frage lautet:

Was genau macht Ihnen beim Sprechen Angst?

 

 

 

Wovor haben Menschen mit Sprechangst Angst?

 

Die Befürchtungen können sehr unterschiedlich sein.

Zum Beispiel:

Ich könnte ins Stocken geraten.

Mir könnte ein Wort fehlen.

Ich könnte stottern.

Meine Stimme könnte versagen.

Ich könnte einen bestimmten Laut nicht herausbekommen.

Andere könnten meine Unsicherheit bemerken.

Ich könnte mich blamieren.

Ich könnte plötzlich gar nichts mehr sagen können.

Manchmal richtet sich die Angst besonders auf das Sprechen selbst.

Manchmal steht stärker die vermutete Bewertung durch andere Menschen im Mittelpunkt.

Diese Unterscheidung hilft dabei, den therapeutischen Ansatz gezielt auszurichten.

 

 

 

Typische Situationen

 

Sprechangst kann beispielsweise auftreten:

  • in persönlichen Gesprächen

  • bei Telefonaten

  • bei Vorstellungsrunden

  • im Unterricht oder Studium

  • in Besprechungen

  • bei spontanen Fragen

  • im Gespräch mit Autoritätspersonen

  • bei Bewerbungsgesprächen

  • beim Bestellen oder Nachfragen

  • bei bestimmten Wörtern oder Lauten

  • beim Vorlesen

  • in Präsentationen

  • vor Kamera oder Mikrofon

Manche Menschen sprechen in vertrauten Situationen vollkommen frei und erleben die Angst ausschließlich unter bestimmten Bedingungen.

Andere beobachten ihr Sprechen in vielen Situationen sehr intensiv.

 

 

 

Wenn Sprechen vom automatischen Vorgang zur Aufgabe wird

 

Ein interessanter Mechanismus besteht darin, dass Sprechen normalerweise weitgehend automatisch organisiert wird.

Wir planen selten bewusst jeden einzelnen Laut.

Bei starker Sprechangst verändert sich das.

Die Aufmerksamkeit richtet sich plötzlich auf Fragen wie:

Wie spreche ich dieses Wort aus?

Kommt der nächste Satz?

Wie klingt meine Stimme?

Rede ich flüssig genug?

Merkt jemand meine Anspannung?

Damit entsteht eine zusätzliche Aufgabe:

Sie möchten sprechen und gleichzeitig Ihr Sprechen überwachen.

Das kann den inneren Druck erheblich erhöhen.

Therapeutische Arbeit unterstützt dabei, dem Sprechen wieder mehr Selbstverständlichkeit zu erlauben.

 

 

 

Der Kreislauf der Sprechangst

 

Ein typischer Ablauf kann so aussehen:

bevorstehende Sprechsituation

↓

Erwartung einer Schwierigkeit

↓

verstärkte Selbstbeobachtung

↓

körperliche Anspannung

↓

Sprechen fühlt sich ungewohnter an

↓

Gedanke: Jetzt passiert es

↓

noch mehr Kontrolle und Anspannung

↓

Stocken, Vermeidung oder Rückzug

So kann sich die ursprüngliche Befürchtung selbst verstärken.

Therapie kann an mehreren Stellen dieses Kreislaufs ansetzen.

 

 

 

Wenn bestimmte Wörter Angst auslösen

 

Manche Menschen entwickeln eine besondere Sorge vor bestimmten Lauten oder Wörtern.

Sie wissen bereits vor dem Sprechen:

Dieses Wort wird schwierig.

Dann wird das Wort innerlich schon mehrfach geprüft.

Vielleicht wird ein Ersatzwort gesucht.

Ein Satz wird umgebaut.

Eine Antwort wird verkürzt.

Oder eine Situation ganz vermieden.

Kurzfristig kann das erleichtern.

Gleichzeitig bekommt das betreffende Wort immer größere Bedeutung.

Therapeutisch kann es darum gehen, diese Bedeutung wieder zu verändern und mehr Freiheit im sprachlichen Ausdruck zu entwickeln.

 

 

 

Sprechangst und Stottern

 

Stottern und Sprechangst können sich gegenseitig beeinflussen.

Ein Mensch erlebt beispielsweise eine Sprechunflüssigkeit.

Darauf entsteht die Sorge:

Was, wenn das wieder passiert?

Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf den Redefluss.

Anspannung wächst.

Das Sprechen wird intensiver kontrolliert.

Dadurch kann die Situation zusätzlich belastet werden.

Bei bestehendem Stottern kann neben psychotherapeutischer Arbeit eine spezialisierte logopädische beziehungsweise sprachtherapeutische Begleitung sehr wertvoll sein.

Beide Perspektiven können sich ergänzen.

Psychotherapie richtet sich dabei besonders auf Angst, Selbstbeobachtung, Scham, Bewertung, innere Dialoge und Vermeidung.

 

 

 

Sprechangst und soziale Bewertung

 

Häufig spielt zusätzlich die Vorstellung eine Rolle:

Was denken andere Menschen über mich, wenn ich stocke?

Dann geht es um mehr als Sprache.

Es geht um Bewertung.

Kompetenz.

Zugehörigkeit.

Scham.

Selbstbild.

Vielleicht lautet die eigentliche Befürchtung:

Andere halten mich für unsicher.

Ich wirke weniger intelligent.

Ich werde weniger ernst genommen.

Therapeutisch kann es sehr hilfreich sein, genau diese Bedeutungen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.

 

 

 

Wenn Worte schwerer kommen, sobald sie besonders wichtig sind

 

Manche Menschen erleben einen bemerkenswerten Unterschied.

In alltäglichen Situationen sprechen sie frei.

Sobald etwas wichtig wird, verändert sich das Sprechen.

Ein Gespräch mit einer Führungskraft.

Ein Bewerbungsgespräch.

Eine Prüfung.

Ein Konflikt.

Eine persönliche Bitte.

Ein Moment, in dem eine Grenze ausgesprochen werden soll.

Je größer die Bedeutung der Situation, desto größer wird der innere Anspruch:

Jetzt muss ich mich richtig ausdrücken.

Gerade dieser Anspruch kann Spontaneität erschweren.

Therapeutische Arbeit kann helfen, Bedeutung und Leistungsdruck wieder voneinander zu lösen.

 

 

 

Der Wunsch, perfekt zu sprechen

 

Viele Menschen mit Sprechangst stellen hohe Anforderungen an ihre Kommunikation.

Sie möchten:

flüssig sprechen.

schnell antworten.

die richtigen Worte finden.

kompetent wirken.

ruhig klingen.

und möglichst keinerlei Unsicherheit zeigen.

Damit wird jedes Gespräch zu einer kleinen Leistungsprüfung.

Ein hilfreicherer Maßstab kann lauten:

Ich möchte mich verständlich ausdrücken und mit meinem Gegenüber in Kontakt sein.

Kommunikation braucht weniger Perfektion und mehr Verbindung.

 

 

 

Der innere Dialog

 

Innere Sprache beeinflusst das Sprechen unmittelbar.

Sätze wie:

Ich darf jetzt nicht stottern.

Ich muss dieses Wort herausbekommen.

Ich darf keine Pause machen.

Ich muss souverän wirken.

erhöhen den Druck.

Ein konstruktiverer innerer Dialog kann beispielsweise lauten:

Ich darf mir Zeit nehmen.

Eine Pause gehört zum Sprechen.

Ich kann einen Gedanken neu beginnen.

Meine Botschaft ist wichtiger als perfekte Flüssigkeit.

Ich kann im Kontakt bleiben.

Das Ziel ist eine glaubwürdige innere Haltung, die Orientierung und Handlungsspielraum unterstützt.

 

 

 

Pausen sind Teil guter Kommunikation

 

Gerade Menschen mit Sprechangst erleben Pausen häufig als gefährlich.

Eine kurze Stille fühlt sich dann sehr lang an.

Innerlich entsteht:

Jetzt merken alle, dass etwas nicht stimmt.

Für das Gegenüber kann dieselbe Pause vollkommen selbstverständlich wirken.

Pausen geben Zeit zum Denken.

Sie strukturieren Sprache.

Sie können Ruhe und Präsenz vermitteln.

Therapeutische Veränderung kann deshalb auch bedeuten, Pausen wieder als normalen Bestandteil des Sprechens zu erleben.

 

 

 

Wenn Vermeidung immer mehr Raum bekommt

 

Sprechangst kann zu unterschiedlichen Strategien führen.

Zum Beispiel:

  • bestimmte Wörter vermeiden

  • kurze Antworten geben

  • Telefonate aufschieben

  • andere für sich sprechen lassen

  • Blickkontakt reduzieren

  • Wortmeldungen vermeiden

  • Gespräche intensiv vorbereiten

  • spontane Situationen umgehen

  • soziale oder berufliche Möglichkeiten ausschlagen

Diese Strategien bringen kurzfristig Erleichterung.

Langfristig können sie die Überzeugung stärken:

Ich brauche diese Strategie, damit ich sicher sprechen kann.

Therapeutische Arbeit schafft Raum für neue Erfahrungen.

 

 

 

Logophobie oder Glossophobie?

 

Die Begriffe werden teilweise unterschiedlich verwendet.

Für meine therapeutische Arbeit unterscheide ich vor allem praktisch:

Bei Glossophobie steht stärker die Angst vor öffentlichem Sprechen, Präsentieren und dem Auftritt vor anderen Menschen im Mittelpunkt.

Bei Logophobie beziehungsweise ausgeprägter Sprechangst kann sich die Angst stärker auf den eigentlichen Sprechvorgang, bestimmte Wörter, Laute, Redefluss oder konkrete Kommunikationssituationen richten.

Beide Bereiche können sich überschneiden.

Entscheidend ist deshalb Ihr persönlicher Angstkreislauf.

 

 

 

Psychotherapie bei Logophobie und Sprechangst

 

Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.

Gemeinsam betrachten wir, welche Gedanken, Erwartungen, körperlichen Reaktionen und Erfahrungen Ihre Sprechangst beeinflussen.

Je nach Situation können beispielsweise einfließen:

  • Verständnis des persönlichen Angstkreislaufs

  • Arbeit mit Bewertungsangst

  • konstruktive Gestaltung innerer Dialoge

  • Veränderung ausgeprägter Selbstbeobachtung

  • Arbeit mit Perfektionismus

  • Körperwahrnehmung

  • Selbstregulation

  • Scham und Selbstwert

  • Ressourcenarbeit

  • Arbeit mit belastenden früheren Erfahrungen

  • Imagination

  • verhaltensorientierte Schritte

  • konkrete Sprechsituationen

  • hypnotherapeutische Verfahren

  • Selbsthypnose

  • Arbeit mit Präsenz und Kommunikation

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

 

 

 

Welche Rolle kann Hypnotherapie spielen?

 

Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.

Sie kann helfen, Aufmerksamkeit flexibler auszurichten und hilfreiche innere Erfahrungen leichter zugänglich zu machen.

Bei Sprechangst können beispielsweise einbezogen werden:

  • innere Sicherheit

  • Selbstvertrauen

  • hilfreiche innere Bilder

  • Erwartungen

  • Körperreaktionen

  • Umgang mit Sichtbarkeit

  • bestimmte Sprechsituationen

  • frühere Erfahrungen

  • Ressourcen

Hypnotherapie steht dabei innerhalb eines integrativen therapeutischen Prozesses.

 

 

 

Wenn therapeutische und kommunikative Kompetenz zusammenkommen

 

Sprechangst berührt bei mir zwei langjährige Arbeitsfelder.

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten.

Gleichzeitig arbeite ich intensiv mit Sprache, Stimme, Gesprächen, Präsentationen und anspruchsvollen Kommunikationssituationen.

Dadurch kann bei Bedarf beides berücksichtigt werden:

Was geschieht innerlich?

und

Was unterstützt Sie beim konkreten Sprechen?

Bei ausgeprägter Angst liegt der Schwerpunkt auf dem therapeutischen Prozess.

Praktische Kommunikationsarbeit kann diesen Prozess dort ergänzen, wo sie hilfreich ist.

 

 

 

Neue Erfahrungen statt perfekte Sprachkontrolle

 

Ein hilfreiches therapeutisches Ziel lautet weniger:

Ich werde niemals mehr stocken.

Stärker ist:

Ich kann mich ausdrücken, auch wenn mein Sprechen einmal weniger flüssig ist.

Oder:

Ich kann eine Pause machen und anschließend weitersprechen.

Ich kann ein Wort suchen.

Ich darf hörbar nachdenken.

Ich kann im Kontakt bleiben.

Diese Erfahrungen verringern den Druck, Sprache permanent kontrollieren zu müssen.

Und damit kann Sprechen wieder natürlicher werden.

 

 

 

Die Aufmerksamkeit zurück zum Gespräch bringen

 

Bei ausgeprägter Sprechangst befindet sich viel Aufmerksamkeit im eigenen Kopf.

Wie spreche ich?

Wie wirke ich?

Was passiert mit meiner Stimme?

Was kommt als Nächstes?

Therapeutisch kann eine wichtige Bewegung lauten:

zurück zum Gegenüber.

Was möchte ich sagen?

Was sagt der andere Mensch?

Was interessiert mich?

Was möchte ich verstehen?

Welche Botschaft ist mir wichtig?

So wird aus einer Prüfung zunehmend wieder Kommunikation.

 

 

 

Was können Sie zwischen den Sitzungen beobachten?

 

Hilfreiche Fragen können sein:

Wann beginnt meine Anspannung?

Welche Wörter oder Situationen erscheinen besonders schwierig?

Was befürchte ich, wenn mein Sprechen weniger flüssig wird?

Worauf richtet sich meine Aufmerksamkeit?

Welche Sprechsituationen vermeide ich?

Welche Strategien verwende ich, um Unsicherheit zu verbergen?

Was möchte ich wieder freier sagen oder tun können?

Diese Beobachtungen helfen, den persönlichen Sprechangstkreislauf genauer zu verstehen.

 

 

 

Wann logopädische oder medizinische Unterstützung sinnvoll sein kann

 

Veränderungen von Stimme, Sprache oder Sprechflüssigkeit können unterschiedliche Ursachen haben.

Bei neu aufgetretenen oder ungeklärten sprachlichen Veränderungen kann eine entsprechende medizinische, neurologische, phoniatrische oder logopädische Abklärung sinnvoll sein.

Bei Stottern oder anderen Sprechflussstörungen kann spezialisierte Sprachtherapie einen wichtigen Beitrag leisten.

Psychotherapeutische Arbeit kann diese fachliche Begleitung ergänzen, wenn Angst, Scham, Selbstbeobachtung oder Vermeidung eine wesentliche Rolle spielen.

 

 

 

Wie lange dauert die therapeutische Begleitung?

 

Der therapeutische Rahmen richtet sich nach der Ausprägung der Sprechangst, ihrer bisherigen Dauer, möglichen sozialen Ängsten, sprachlichen Themen und Ihren konkreten Zielen.

Bei einem klar umschriebenen Angstthema kann ein überschaubarer therapeutischer Prozess hilfreich sein.

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Von Beginn an arbeiten wir auf mehr innere Sicherheit, Ausdrucksfreiheit und Handlungsspielraum hin.

 

 

 

Online oder in Berlin

 

Viele meiner therapeutischen Sitzungen finden online statt.

Gerade Gespräche, Telefonate, Videokonferenzen und andere konkrete Sprechsituationen lassen sich im Online-Rahmen gut vorbereiten und erproben.

Therapeutische Online-Sitzungen führe ich ausschließlich mit Patientinnen und Patienten durch, die sich zum Zeitpunkt der Sitzung in Deutschland aufhalten.

Zusätzlich sind Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.

 

 

 

Wenn Worte wieder mehr fließen dürfen

 

Ausgeprägte Sprechangst richtet viel Aufmerksamkeit darauf, wie gesprochen wird.

Therapeutische Entwicklung erweitert den Blick wieder auf das, was Sie sagen möchten.

Ihre Gedanken.

Ihre Fragen.

Ihre Grenzen.

Ihre Meinung.

Ihre Persönlichkeit.

Ihre Verbindung zu anderen Menschen.

Sprechen darf wieder Kommunikation werden.

Sie dürfen sich Zeit nehmen, Worte finden und Ihre Stimme nutzen.

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Für die erste Terminanfrage nutzen Sie bitte die Formular dafür.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Ihr Termin

 

Sie wünschen sich therapeutische Unterstützung? Beschreiben Sie mir kurz Ihr Anliegen. Ich lese jede Anfrage persönlich und melde mich mit einer Einschätzung zum passenden weiteren Vorgehen.

Erste Sitzungen dauern üblicherweise 90 Minuten.
Online: 268,50 € für 90 Minuten
Präsenz in Berlin: 343,50 € für 90 Minuten

Termine werden mit Eingang des Honorars verbindlich reserviert.

Welche Zeiten passen für Sie üblicherweise?

Wie zeitnah wünschen Sie einen Termin?

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Sie sind nicht in Berlin, bzw. wünschen sich eine Alternative zum Praxisbesuch?

 

Sie sind nicht in Berlin oder wollen bzw. können aus anderen Gründen nicht in die Praxis kommen? Dann lohnt es sich, die folgenden Informationen zu den Optionen zu lesen:

 

 

a. Anreise

 

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einer ersten Telefon- oder Onlinesitzung  vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quellen zusätzlichen Drucks sind im Interesse des Therapieerfolgs zu vermeiden.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Anreise.

 

 

 

b. Onlinesitzungen

 

Manchmal ist ein persönliches Treffen nicht möglich oder ideal. In solchen Fällen ist eine Telefonsitzung oder eine Sitzung mit Videounterstützung über das Internet eine Alternative oder Ergänzung. Seit vielen Jahren nutze ich dieses Setting und viele Klient:innen haben damit sehr gute Erfolge erzielt. Die Erfahrungen machen es leicht, auch auf diesem Weg sehr intensive Sitzungen zu realisieren. Sie sind flexibler und können auch sehr zeitnah meine Unterstützung nutzen. Es gelten aktuell reduzierte Honorare für solche Sitzungen.

Das ist übrigens auch eine Option, falls Sie einmal überraschend verhindert sein sollten.

ich Bräuche von Ihnen die Versicherung, dass Sie sich während der Onlinesitzung in Deutschland aufhalten. Hierzu benötige ich ggf. eine Anschrift in Deutschland.

Vorbereitung auf die erste Sitzung

 

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Hinweise, wie Sie sich auf die erste Sitzung vorbereiten können.

Dazu gehören Informationen zum Ablauf, zur Zahlung, zum organisatorischen Rahmen und – falls erforderlich – aktuelle Hinweise zu Praxisbesuchen, Online-Sitzungen oder besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Sie dürfen Ihr Anliegen in einfachen Worten beschreiben. Es reicht, wenn Sie mitbringen, was Sie aktuell belastet, was Sie sich wünschen und was Sie bereits versucht haben.

Hilfreich kann es sein, sich vorab einige Fragen zu stellen:

  • Was ist der wichtigste Grund für Ihre Kontaktaufnahme?

  • Seit wann besteht das Thema?

  • In welchen Situationen zeigt es sich besonders deutlich?

  • Was vermeiden Sie inzwischen?

  • Was hat Ihnen bisher geholfen?

  • Was hat zusätzlichen Druck erzeugt?

  • Welche Veränderung wünschen Sie sich?

  • Gibt es medizinische oder psychiatrische Themen, die bereits abgeklärt wurden?

Diese Fragen dienen Ihrer Orientierung. Eine erste innere Sortierung genügt.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Die erste Sitzung dient der Orientierung, dem Kennenlernen und der gemeinsamen Klärung Ihres Anliegens.

Wir schauen sorgfältig auf Ihre Situation, Ihre Belastung, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Ziele. Dabei entsteht ein erster Eindruck davon, welcher therapeutische Rahmen sinnvoll ist und welche nächsten Schritte hilfreich sein können.

Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. Dazu gehören Vertrauen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und ein gemeinsames Verständnis Ihres Anliegens.

Sie bestimmen mit, wie tief wir einsteigen und welches Tempo für Sie stimmig ist. Gerade bei Ängsten, Traumafolgen oder schambesetzten Themen ist ein sicherer Rahmen besonders wichtig.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Oft erhalten Sie Impulse oder Übungen, mit denen Sie die therapeutische Arbeit zwischen den Sitzungen unterstützen können. Denn Veränderung soll in der Sitzung beginnen und Schritt für Schritt auch im Alltag tragfähig werden.

Ziel ist, dass Sie mehr Orientierung, Selbstregulation, innere Sicherheit und Handlungsspielraum entwickeln.

Therapeutische Begleitung soll Sie stärken – und mit der Zeit immer eigenständiger machen.

Selbsthypnose

 

Wenn Sie das wollen und wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.

Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich aus meiner Sicht so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
#A42642
Englische Version: