Sexuelle Funktionsstörungen: verstehen und wieder mehr Freiheit erleben

Wenn Lust, Erregung, Orgasmus, Nähe oder Sexualität durch Angst, Druck oder andere Belastungen beeinträchtigt werden

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine sexuelle Störung?

Sexuelle Funktionsstörungen lassen sich in vier Kategorien einteilen:

  1. Luststörungen: Mangel an sexuellem Verlangen oder Interesse an Sex.
  2. Erregungsstörungen: Unfähigkeit, während der sexuellen Aktivität körperlich erregt oder erregt zu werden.
  3. Orgasmusstörungen: Verzögerung oder Ausbleiben des Orgasmus (Höhepunkts).
  4. Schmerzstörungen: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Welche Auswirkungen haben Sexualstörungen?

Neben anderen Problemen kann eine sexuelle Funktionsstörung bei Betroffenen das Verlangen nach Sex oder deren Fähigkeit, sexuell erregt zu werden, verringern. Es kann sie daran hindern, einen Orgasmus zu erreichen, eine vorzeitige Ejakulation verursachen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursachen.

Was beeinflusst die Sexualfunktion?

Die Faktoren, die die sexuelle Funktion beeinflussen, lassen sich in körperliche, geistig-emotionale und soziale Faktoren einteilen.

Was ist eine Genophobie?

Genophobie, manchmal auch Koitophobie genannt, ist die Angst vor Geschlechtsverkehr. Menschen mit Genophobie sind oft in der Lage, romantische Beziehungen einzugehen und an intimen Aktivitäten wie Kuscheln oder Küssen teilzunehmen, fürchten jedoch körperliche Intimität, die über diese Aktivitäten hinausgeht.

Was hat es mit der Angst vor Intimität auf sich?

Die Angst vor Intimität hängt häufig, jedoch nicht immer, mit der Angst vor Verlassenheit oder Nähe zusammen. Menschen mit dieser Angst haben nicht wie Menschen mit Genophobie Angst vor dem Geschlechtsverkehr, sondern fürchten sich vor den emotionalen Bindungen, die damit einhergehen können.

Was ist eine Paraphobie?

Bei der Paraphobie handelt es sich um eine äußerst komplizierte Phobie, die mit der Angst vor sexueller Perversion einhergeht. Manche Betroffene haben Angst, dass sie selbst an sexueller Perversion leiden, während andere die Perversion anderer Menschen fürchten. Menschen mit dieser Erkrankung sind manchmal in der Lage, sexuelle Beziehungen zu führen, die ihrer Definition von „normal“ entsprechen. Andere sind nicht in der Lage, sich auf irgendeine Art von Intimität einzulassen, weil sie befürchten, dass diese pervers sein könnte.

Was ist eine Haphephobie?

Haphephobie, auch Chiraptophobie genannt, ist die übersteigerte Angst vor Berührungen. Diese Angst erstreckt sich oft auf alle Beziehungen, nicht nur auf sexuelle. Manche Betroffene der Berührungsangst fürchten sich sogar vor einer flüchtigen Berührung durch eine Person, mit der sie verwandt sind, während andere nur Probleme mit länger andauernden Berührungen haben.

Was ist eine Gymnophobie?

Als Gymnophobie wird die übersteigerte Angst vor Nacktheit bezeichnet. Manche Betroffene, haben Angst davor, nackt zu sein, und andere haben Angst davor, dass andere Menschen in ihrer Gegenwart nackt sind. Diese Angst wird manchmal durch Probleme mit dem Körperbild oder ein geringes Selbstwertgefühl verursacht, hat oft auch keine offensichtliche Ursache.

Was ist eine Coitophobie?

Als Gymnophobie wird die übersteigerte Angst vor Geschlechtsverkehr bezeichnet. Die für einige Menschen schönste Nebensache der Welt wird zum Angstauslöser. Schon der Gedanke an Sex führt bei Betroffenen oft schon zu Angstreaktionen.

Was hat es mit der Angst vor Verletzlichkeit (Pistanthrophobie) auf sich?

Erlittene Traumata oder schmerzhafte Erfahrungen hinterlassen Spuren. Die Angst vor Verletzlichkeit ist weit verbreitet und kann sich sowohl als allgemeine soziale Angst als auch als fast völlige Unfähigkeit, mit anderen Menschen in Beziehung zu treten, äußern. Im Wesentlichen besteht das Problem darin, dass Betroffene Angst haben, sich anderen Menschen zu öffnen. Sie fühlen sich in intimen Momenten unwohl.

Sexuelle Funktionsstörungen: verstehen und wieder mehr Freiheit erleben

Wenn Lust, Erregung, Orgasmus, Nähe oder Sexualität durch Angst, Druck oder andere Belastungen beeinträchtigt werden

 

Sexualität kann Nähe bedeuten.

Verbundenheit.

Lust.

Neugier.

Körperlichkeit.

Selbstausdruck.

Und manchmal wird genau dieser Bereich zu einer Quelle von Druck, Unsicherheit oder Enttäuschung.

Vielleicht fehlt die Lust.

Vielleicht entsteht Erregung schwerer als früher.

Vielleicht wird Sexualität von Leistungsdruck begleitet.

Vielleicht bleibt ein Orgasmus aus.

Vielleicht reagieren Körper und Gedanken plötzlich anders als gewünscht.

Oder Nähe ist mit Angst, Scham oder belastenden Erfahrungen verbunden.

Sexuelle Schwierigkeiten können viele Ursachen haben.

Eine sorgfältige therapeutische Begleitung kann helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen und wieder mehr Selbstbestimmung, Sicherheit und Handlungsspielraum zu entwickeln.

 

 

 

Was sind sexuelle Funktionsstörungen?

 

Sexuelle Funktionsstörungen betreffen unterschiedliche Bereiche sexuellen Erlebens.

Dazu können gehören:

  • sexuelles Verlangen

  • sexuelle Erregung

  • Erektion

  • Lubrikation

  • Orgasmus

  • Ejakulation

  • Schmerzen bei sexueller Aktivität

  • Angst oder Vermeidung im Zusammenhang mit Sexualität

Entscheidend ist weniger eine einzelne Abweichung von einer vermeintlichen Norm.

Wichtiger ist:

Erleben Sie Ihre Sexualität so, wie Sie sie erleben möchten?

Und:

Entsteht daraus für Sie ein Leidensdruck oder eine deutliche Einschränkung Ihrer Lebensqualität?

 

 

 

Sexualität ist individuell

 

Menschen unterscheiden sich erheblich.

In ihrem Verlangen.

In der Häufigkeit sexueller Wünsche.

In dem, was ihnen Freude bereitet.

In der Art, wie Erregung entsteht.

In ihren Bedürfnissen nach Nähe und Distanz.

In ihrer körperlichen Reaktion.

Eine therapeutische Betrachtung braucht deshalb keinen Vergleich mit einer vermeintlichen Normalität.

Interessanter ist:

Was wünschen Sie sich für Ihr eigenes sexuelles Erleben?

 

 

 

Viele Faktoren wirken zusammen

 

Sexuelle Reaktionen entstehen aus einem komplexen Zusammenspiel.

Beteiligt sein können beispielsweise:

  • körperliche Gesundheit

  • Hormone

  • Nervensystem

  • Medikamente

  • Stress

  • psychische Belastungen

  • Angst

  • Stimmung

  • Beziehungserfahrungen

  • Partnerschaft

  • Kommunikation

  • Körperbild

  • Scham

  • Erwartungen

  • frühere sexuelle Erfahrungen

  • Traumafolgen

  • Lebensphase

  • Schlaf und Erschöpfung

Gerade deshalb ist eine differenzierte Betrachtung wichtig.

Körperliche und psychische Faktoren lassen sich häufig weniger sauber voneinander trennen, als es ältere Modelle nahelegen.

 

 

 

Wenn Lust fehlt

 

Sexuelles Verlangen verändert sich im Laufe des Lebens.

Stress.

Erschöpfung.

Beziehungssituationen.

Körperliche Veränderungen.

Medikamente.

Hormone.

Psychische Belastungen.

Viele Faktoren können Einfluss nehmen.

Eine Phase geringerer Lust braucht deshalb keineswegs sofort eine therapeutische Erklärung.

Relevant wird das Thema vor allem dann, wenn Sie darunter leiden oder sich eine Veränderung wünschen.

Dann lohnt sich die Frage:

Was unterstützt meine Lust – und was beansprucht derzeit besonders viel Raum?

 

 

 

Wenn Erregung schwerer entsteht

 

Sexuelle Erregung braucht häufig einen Rahmen, in dem Aufmerksamkeit, Körper und emotionale Sicherheit zusammenwirken können.

Hoher innerer Druck kann diesen Prozess stören.

Zum Beispiel:

Ich muss jetzt erregt sein.

Mein Körper muss funktionieren.

Mein Partner erwartet etwas von mir.

Was, wenn es wieder nicht klappt?

Dann richtet sich Aufmerksamkeit zunehmend auf Leistung und Kontrolle.

Genau diese Beobachtung kann Erregung erschweren.

 

 

 

Erektionsprobleme

 

Erektionsstörungen können körperliche, psychische oder kombinierte Ursachen haben.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, hormonelle Veränderungen, Medikamente, neurologische Faktoren und weitere körperliche Ursachen können ebenso eine Rolle spielen wie Stress, Angst oder Leistungsdruck.

Deshalb gehört bei neu auftretenden oder anhaltenden Erektionsproblemen eine medizinische Abklärung zu einem sorgfältigen Vorgehen.

Psychotherapeutisch betrachten wir zusätzliche Faktoren wie:

  • Erwartungsangst

  • Leistungsdruck

  • Selbstbeobachtung

  • frühere Erfahrungen

  • Beziehungsdynamik

  • Scham

  • innere Dialoge

 

 

 

Vorzeitige Ejakulation

 

Eine frühe Ejakulation kann sehr belastend sein, besonders wenn daraus starker Leistungsdruck entsteht.

Dann beginnt häufig ein Kreislauf:

Ich muss länger durchhalten.

mehr Selbstbeobachtung

mehr Anspannung

noch weniger Freiheit im sexuellen Erleben

 

Therapeutische Arbeit kann helfen, Aufmerksamkeit, innere Dialoge, Körperwahrnehmung und Erwartungen neu zu gestalten.

 

 

 

Verzögerter oder ausbleibender Orgasmus

 

Manche Menschen erleben Erregung und Lust und erreichen dennoch schwer oder gar keinen Orgasmus.

Dabei können viele Faktoren eine Rolle spielen.

Zum Beispiel:

  • Medikamente

  • hormonelle oder neurologische Faktoren

  • hoher Leistungsdruck

  • starke Selbstbeobachtung

  • Scham

  • frühere belastende Erfahrungen

  • Körperbild

  • Beziehungsthemen

  • fehlende Kenntnisse über die eigene sexuelle Reaktion

  • Stress und Erschöpfung

Auch hier ist eine individuelle Betrachtung hilfreicher als eine pauschale Erklärung.

 

 

 

Schmerzen bei Sexualität

 

Schmerzen bei sexueller Aktivität verdienen eine sorgfältige medizinische Abklärung.

Mögliche körperliche Faktoren können beispielsweise hormonelle Veränderungen, Entzündungen, Gewebeveränderungen, Narben oder andere gynäkologische beziehungsweise urologische Ursachen sein.

Psychische Faktoren wie Angst, Erwartungsdruck, frühere schmerzhafte Erfahrungen oder Traumafolgen können zusätzlich eine Rolle spielen.

Therapeutische und medizinische Perspektiven können sich hier sinnvoll ergänzen.

 

 

 

Vaginismus und schmerzhafte Penetration

 

Bei manchen Menschen reagiert der Beckenboden bei versuchter Penetration mit starker Anspannung.

Das kann Geschlechtsverkehr, Tampons oder gynäkologische Untersuchungen erschweren.

Auch hier können körperliche und psychische Faktoren ineinandergreifen.

Sinnvoll ist häufig eine Kombination aus medizinischer beziehungsweise gynäkologischer Einordnung, gegebenenfalls spezialisierter Physiotherapie und psychotherapeutischer Begleitung.

Therapeutisch können unter anderem Angst, Körperwahrnehmung, Kontrolle, Grenzen und belastende Erfahrungen eine Rolle spielen.

 

 

 

Sexuelle Leistungsangst

 

Ein sehr häufiges Thema ist weniger eine körperliche Funktionsstörung als die Angst vor einer möglichen Funktionsstörung.

Gedanken können sein:

Was, wenn ich keine Erektion bekomme?

Was, wenn ich zu früh komme?

Was, wenn ich keinen Orgasmus bekomme?

Was, wenn mein Körper nicht reagiert?

Was, wenn mein Partner enttäuscht ist?

Sobald Sexualität zur Prüfung wird, verändert sich die Aufmerksamkeit.

Aus Erleben wird Beobachten.

Aus Nähe wird Leistung.

Aus Lust wird Kontrolle.

Therapeutische Veränderung kann helfen, diesen Kreislauf wieder zu öffnen.

 

 

 

Der Kreislauf sexueller Leistungsangst

 

Ein typischer Ablauf kann so aussehen:

sexuelle Situation

Erwartung: Jetzt muss es funktionieren

Selbstbeobachtung

körperliche Anspannung

sexuelle Reaktion verändert sich

Gedanke: Jetzt passiert genau das, was ich befürchtet habe

noch mehr Druck

 

Dieser Kreislauf kann sich schnell verfestigen.

Eine zentrale therapeutische Bewegung lautet deshalb:

vom Funktionieren zurück zum Erleben.

 

 

 

Körper beobachten oder Körper erleben?

 

Sexualität lebt stark von Aufmerksamkeit.

Wenn die Aufmerksamkeit permanent prüft:

Bin ich erregt genug?

Ist meine Erektion stabil?

Komme ich bald?

Komme ich überhaupt?

wird der eigene Körper zum Beobachtungsobjekt.

Therapeutisch kann es darum gehen, Körperwahrnehmung wieder stärker als Erleben zu gestalten.

Berührung.

Temperatur.

Nähe.

Atmung.

Bewegung.

Gefühle.

Kontakt.

Weniger Kontrolle.

Mehr Wahrnehmung.

 

 

 

Der innere Dialog

 

Innere Sprache kann Sexualität stark beeinflussen.

Sätze wie:

Ich muss funktionieren.

Ich darf meinen Partner nicht enttäuschen.

Das muss heute klappen.

Mit mir stimmt etwas nicht.

erzeugen Druck.

Ein konstruktiverer innerer Dialog kann beispielsweise lauten:

Ich darf erleben, was gerade da ist.

Sexualität ist kein Leistungstest.

Mein Körper darf unterschiedlich reagieren.

Ich kann kommunizieren, was mir guttut.

Nähe darf entstehen, ohne dass ein bestimmtes Ergebnis erreicht werden muss.

 

 

 

Scham

 

Sexualität ist für viele Menschen eng mit Scham verbunden.

Vielleicht wurden bestimmte Bedürfnisse früh bewertet.

Vielleicht gab es wenig offene Kommunikation.

Vielleicht wurden Körper oder Sexualität kritisch kommentiert.

Vielleicht existieren kulturelle oder familiäre Vorstellungen, die bis heute wirken.

Dann kann Sexualität innerlich mit Regeln verbunden sein:

Das darf ich wollen.

Das darf ich nicht wollen.

So sollte ich funktionieren.

Therapeutische Arbeit kann helfen, solche Überzeugungen zu prüfen und mehr Selbstbestimmung zu entwickeln.

 

 

 

Körperbild und Sexualität

 

Wie ein Mensch den eigenen Körper erlebt, beeinflusst häufig auch sexuelle Situationen.

Gedanken wie:

Wie sehe ich aus?

Was denkt mein Partner über meinen Körper?

Ist mein Körper attraktiv genug?

lenken Aufmerksamkeit wieder stärker auf Bewertung.

Therapeutisch kann es darum gehen, den eigenen Körper weniger als Objekt der Beurteilung und stärker als Teil des persönlichen Erlebens wahrzunehmen.

 

 

 

Beziehung und Sexualität

 

Sexuelle Schwierigkeiten entstehen selten vollständig isoliert von Beziehung.

Kommunikation.

Nähe.

Konflikte.

Vertrauen.

Enttäuschungen.

Rollen.

Erwartungen.

All das kann Einfluss nehmen.

Manchmal braucht es deshalb auch die Frage:

Was geschieht zwischen uns?

Und:

Was brauchen wir, damit wieder mehr Verbindung möglich wird?

Bei partnerschaftlichen Themen kann eine Paarberatung oder Paartherapie eine sinnvolle Ergänzung sein.

 

 

 

Wenn Sexualität vermieden wird

 

Wenn sexuelle Situationen mehrfach mit Druck, Angst oder Enttäuschung verbunden waren, kann Vermeidung zunehmend attraktiv werden.

Müdigkeit.

Stress.

Zu viel Arbeit.

Andere Termine.

Frühes Schlafengehen.

Manchmal gibt es viele gute Gründe.

Und gleichzeitig kann darunter die Erwartung liegen:

Dann muss ich mich der Situation nicht stellen.

Kurzfristig sinkt der Druck.

Langfristig kann Distanz wachsen.

Therapeutische Arbeit kann helfen, wieder mehr Wahlfreiheit zu entwickeln.

 

 

 

Angst vor Nähe und Intimität

 

Bei manchen Menschen steht weniger die sexuelle Funktion im Mittelpunkt.

Es geht stärker um Nähe.

Verletzlichkeit.

Berührung.

Kontrollverlust.

Bindung.

Oder die Angst, sich einem Menschen emotional zu öffnen.

Dann lohnt es sich, die Themen Intimität, Grenzen und Beziehungserfahrungen genauer einzubeziehen.

 

 

 

Belastende und traumatische Erfahrungen

 

Sexuelle oder andere traumatische Erfahrungen können das heutige Erleben von Nähe und Sexualität stark beeinflussen.

Dann können Körperreaktionen, Erinnerungen, Scham, Angst oder Schutzmuster aktiviert werden.

Therapeutische Arbeit braucht hier besondere Sorgfalt.

Sicherheit, Grenzen und Selbstbestimmung bilden die Grundlage.

Es geht darum, zunehmend wieder Wahlmöglichkeiten zu entwickeln.

Was möchte ich?

Was fühlt sich für mich stimmig an?

Wo liegt meine Grenze?

Wie kann ich meinem eigenen Erleben wieder mehr vertrauen?

 

 

 

Medizinische Abklärung

 

Sexuelle Funktionsstörungen können körperliche Ursachen haben.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • hormonelle Veränderungen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Diabetes

  • neurologische Erkrankungen

  • urologische oder gynäkologische Erkrankungen

  • Schmerzen

  • Medikamente

  • Folgen von Operationen

  • Nebenwirkungen medizinischer Behandlungen

Eine entsprechende medizinische Abklärung schafft Orientierung.

Psychotherapeutische Arbeit kann ergänzend dort ansetzen, wo Angst, Stress, Beziehung, innere Dialoge oder belastende Erfahrungen beteiligt sind.

Bei sexuellen Funktionsstörungen ist ein integrativer Blick häufig besonders sinnvoll.

 

 

 

Psychotherapie bei sexuellen Schwierigkeiten

 

Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.

Gemeinsam betrachten wir, welche Faktoren Ihr sexuelles Erleben beeinflussen und welche Veränderung Sie sich wünschen.

Je nach Situation können beispielsweise einfließen:

  • sexuelle Leistungsangst

  • Erwartungsdruck

  • konstruktive Gestaltung innerer Dialoge

  • Selbstbeobachtung

  • Körperwahrnehmung

  • Selbstregulation

  • Umgang mit Scham

  • Körperbild

  • Selbstvertrauen

  • Nähe und Intimität

  • Beziehungserfahrungen

  • Grenzen

  • belastende frühere Erfahrungen

  • Traumafolgen

  • Ressourcenarbeit

  • Imagination

  • hypnotherapeutische Verfahren

  • konkrete Erfahrungen und Übungen für den Alltag

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

 

 

 

Welche Rolle kann Hypnotherapie spielen?

 

Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.

Sie kann helfen, Aufmerksamkeit anders auszurichten, hilfreiche innere Zustände zugänglicher zu machen und belastende Erwartungen zu verändern.

Bei sexuellen Themen können beispielsweise einbezogen werden:

  • Selbstvertrauen

  • Körperwahrnehmung

  • Leistungsdruck

  • hilfreiche innere Bilder

  • Scham

  • Nähe

  • frühere Erfahrungen

  • Selbstregulation

  • Ressourcen

Hypnotherapie steht dabei innerhalb eines integrativen therapeutischen Prozesses.

 

 

 

Sexualität braucht keinen bestimmten Bewusstseinszustand

 

Manche Menschen hoffen:

Wenn ich mich nur ausreichend entspanne, funktioniert alles wieder.

Damit entsteht leicht eine neue Aufgabe.

Jetzt muss neben Sexualität auch noch Entspannung gelingen.

Therapeutisch ist ein anderer Gedanke häufig hilfreicher:

Ich kann unterschiedliche innere Zustände erleben und trotzdem mit mir und meinem Gegenüber in Kontakt bleiben.

Selbstregulation bedeutet weniger, immer vollkommen ruhig zu sein.

Es geht um Flexibilität.

 

 

 

Vom Funktionieren zum Erleben

 

Sexuelle Schwierigkeiten führen häufig zu der Frage:

Funktioniert mein Körper?

Therapeutische Entwicklung kann eine andere Frage in den Mittelpunkt rücken:

Was erlebe ich gerade?

Was fühlt sich angenehm an?

Was wünsche ich mir?

Was brauche ich?

Wo möchte ich langsamer werden?

Was möchte ich ausdrücken?

Sexualität kann dadurch wieder stärker von Leistung zu Kontakt werden.

 

 

 

Kommunikation

 

Viele sexuelle Schwierigkeiten werden zusätzlich dadurch erschwert, dass kaum darüber gesprochen wird.

Aus Scham.

Aus Sorge, den anderen zu verletzen.

Aus Unsicherheit.

Oder weil passende Worte fehlen.

Dabei kann Kommunikation sehr entlastend sein.

Zum Beispiel:

Das fühlt sich gut an.

Ich brauche gerade mehr Zeit.

Ich möchte etwas anders.

Ich bin gerade angespannt.

Lass uns langsamer werden.

Ich wünsche mir Nähe ohne Erwartungsdruck.

Solche Sätze schaffen Orientierung.

 

 

 

Was können Sie zwischen den Sitzungen beobachten?

 

Hilfreiche Fragen können sein:

Wann entsteht Druck?

Welche Erwartung habe ich an mich?

Welche Reaktion meines Partners fürchte ich?

Worauf richtet sich meine Aufmerksamkeit während sexueller Nähe?

Welche Situationen vermeide ich?

Welche inneren Überzeugungen über Sexualität wirken in mir?

Was wünsche ich mir wirklich?

Welche Form von Nähe fühlt sich für mich stimmig an?

Solche Beobachtungen schaffen Ansatzpunkte für Veränderung.

 

 

 

Wie lange dauert die therapeutische Begleitung?

 

Der therapeutische Rahmen richtet sich nach dem konkreten Anliegen, seiner bisherigen Dauer, möglichen körperlichen Faktoren, Beziehungsthemen und belastenden Erfahrungen.

Bei einem klar umschriebenen Thema kann ein überschaubarer therapeutischer Prozess hilfreich sein.

Bei komplexeren Beziehungs- oder Traumafolgen kann eine intensivere Begleitung sinnvoll sein.

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Von Beginn an arbeiten wir auf mehr Sicherheit, Selbstbestimmung und Handlungsspielraum hin.

 

 

 

Online oder in Berlin

 

Viele meiner therapeutischen Sitzungen finden online statt.

Gerade bei sehr persönlichen Themen kann die vertraute eigene Umgebung für manche Menschen einen angenehmen Rahmen bieten.

Therapeutische Online-Sitzungen führe ich ausschließlich mit Patientinnen und Patienten durch, die sich zum Zeitpunkt der Sitzung in Deutschland aufhalten.

Zusätzlich sind Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.

 

 

 

Sexualität darf wieder persönlicher werden

 

Sexuelle Schwierigkeiten lenken die Aufmerksamkeit schnell auf Leistung.

Funktion.

Häufigkeit.

Dauer.

Erregung.

Orgasmus.

Therapeutische Arbeit erweitert den Blick wieder.

Auf Nähe.

Vertrauen.

Körperwahrnehmung.

Kommunikation.

Selbstbestimmung.

Neugier.

Und auf das, was Sexualität für Sie persönlich bedeuten darf.

Es geht weniger darum, einer Norm zu entsprechen. Es geht darum, Ihre Sexualität wieder stärker nach Ihren eigenen Bedürfnissen und Werten gestalten zu können.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Panik, Phobien, Traumafolgen und innerer Überforderung.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten. So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Vertrauen entsteht durch Erfahrung, Transparenz und einen sorgfältigen Rahmen. Darauf lege ich großen Wert.

Die Sitzungen können auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

Integrative Psychotherapie bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen – online und in Berlin

 

Transparente Rahmenbedingungen schaffen eine gute Grundlage für therapeutische Zusammenarbeit.

Hier finden Sie die Honorare, Informationen zur Sitzungsdauer, zur möglichen Anzahl der Sitzungen sowie zu Zahlung und Terminvereinbarung.

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

Online-Sitzungen und telefonische Sitzungen

60 Minuten: 179 Euro
90 Minuten: 268,50 Euro

Online-Sitzungen bilden meinen regulären therapeutischen Rahmen.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und lassen sich gut mit dem Alltag verbinden. Viele therapeutische Impulse können anschließend unmittelbar dort weiterwirken, wo Ihr tägliches Leben stattfindet.

Sitzungen in der Praxis in Berlin

60 Minuten: 229 Euro
90 Minuten: 343,50 Euro

Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen als zusätzliches Format zur Verfügung.

 

 

Welche Sitzungsdauer ist sinnvoll?

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, Ihre Situation und Ihre Ziele kennenzulernen, Zusammenhänge einzuordnen und bereits erste therapeutische Schritte zu gehen.

Auch im weiteren Verlauf sind 90 Minuten für viele Anliegen ein hilfreicher Rahmen.

Je nach Thema, Entwicklung und therapeutischem Prozess können Sitzungen von 60 Minuten ebenso sinnvoll sein.

 

 

 

Optionales therapeutisches Vorgespräch

 

Für eine gezielte Indikations- und Rahmenklärung kann ein telefonisches Vorgespräch vereinbart werden.

Dauer: bis zu 30 Minuten
Honorar: 45 Euro

Das Gespräch dient dazu, Ihr Anliegen und wichtige Voraussetzungen einzuordnen und den passenden therapeutischen Rahmen zu klären.

Die therapeutische Arbeit beginnt in den regulären Sitzungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Jeder therapeutische Prozess entwickelt sich individuell.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig einen Rahmen von ungefähr drei bis acht Sitzungen. Bei manchen Anliegen zeigen sich wesentliche Veränderungen bereits früh. Andere Themen profitieren von einem längeren Prozess oder größeren Abständen zwischen den Sitzungen.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut erkennen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Mein Anspruch dabei ist:

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

Therapie darf zielgerichtet sein. Gleichzeitig bekommt der Prozess den Raum und das Tempo, das zu Ihnen und Ihrer Situation passt.

 

 

 

Was den therapeutischen Verlauf beeinflusst

 

Die Dauer der Zusammenarbeit wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Ihr Anliegen und Ihre Ziele
  • die Intensität und Dauer der bisherigen Belastung
  • Ihre aktuelle Lebenssituation
  • vorhandene Ressourcen
  • bisherige therapeutische Erfahrungen
  • die Qualität unserer Zusammenarbeit
  • Ihre Möglichkeiten, therapeutische Impulse im Alltag aufzugreifen
  • die Erfahrungen und Veränderungen zwischen den Sitzungen

Gerade die Zeit zwischen den Terminen kann wertvoll sein.

Neue Perspektiven, Übungen und Erfahrungen dürfen sich im Alltag entwickeln und zunehmend selbstverständlich werden.

Aus therapeutischen Impulsen entsteht auf diese Weise gelebte Veränderung.

 

 

 

Die therapeutische Zusammenarbeit

 

Therapie ist für mich eine aktive Zusammenarbeit.

Sie bringen Ihre Erfahrungen, Ziele und Wahrnehmungen mit.

Ich bringe meine therapeutische Erfahrung, unterschiedliche Zugänge und einen klaren Blick auf den Prozess ein.

Besonders hilfreich ist es, wenn Sie neue Perspektiven mit Interesse prüfen, Erfahrungen auf sich wirken lassen und therapeutische Impulse auch zwischen den Sitzungen aufgreifen.

So kann Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgesitzungen ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Alle Zahlungsinformationen erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail.

So kennen Sie die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen bereits vor dem jeweiligen Termin.

 

 

 

Verbindliche Terminplanung

 

Ein vereinbarter Termin reserviert die entsprechende Zeit ausschließlich für Sie.

Für reguläre Termine bis zu einer Dauer von 120 Minuten ist eine einmalige Terminverschiebung bis 72 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag einschließlich der jeweiligen Uhrzeit.

Für spätere Änderungen oder versäumte Termine wird die reservierte Zeit entsprechend der getroffenen Vereinbarung berechnet.

Für längere Termine und Terminblöcke gelten individuell vereinbarte Rahmenbedingungen.

Die konkreten Informationen erhalten Sie im Zusammenhang mit Ihrer Terminvereinbarung schriftlich.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Falls Ihnen eine kurzfristigere Terminänderung wichtig ist, können Sie bereits bei der Vereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Der Aufpreis beträgt:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Diese Option kann besonders hilfreich sein, wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation eine größere terminliche Beweglichkeit erfordert.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Zeiten

 

Termine außerhalb meiner regulären Geschäftszeiten sowie Termine an Wochenenden und Feiertagen können nach Vereinbarung angeboten werden.

Hierfür gilt ein Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn für einen Termin zusätzliche Reise- oder Übernachtungszeiten erforderlich sind, vereinbaren wir den entsprechenden Rahmen und das Honorar vorab schriftlich.

 

 

 

Krankenkasse, private Krankenversicherung und Beihilfe

 

Die therapeutischen Sitzungen werden grundsätzlich als Selbstzahlerleistung vereinbart.

Je nach persönlichem Vertrag können private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungeneine Erstattung vorsehen.

Wenn Sie eine Erstattung nutzen möchten, klären Sie die Bedingungen am besten vor Beginn der Zusammenarbeit direkt mit Ihrem Versicherer beziehungsweise Ihrer Beihilfestelle.

Sie erhalten für die therapeutischen Leistungen eine Rechnung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite:

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

 

 

Umsatzsteuer

 

Psychotherapeutische Heilbehandlungen werden bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen umsatzsteuerfrei berechnet.

Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben.

 

 

 

Online oder Praxis?

 

Für viele therapeutische Anliegen bietet die Online-Sitzung einen sehr guten Rahmen.

Sie können aus Ihrer vertrauten Umgebung teilnehmen, sparen Anfahrtszeit und können therapeutische Erfahrungen anschließend unmittelbar in Ihren Alltag übertragen.

Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen ebenfalls zur Verfügung.

Gemeinsam können wir den Rahmen wählen, der zu Ihrem Anliegen und Ihrer Situation passt.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Je konkreter Sie Ihr Anliegen und Ihr gewünschtes Ziel beschreiben, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.

Sie können dort auch angeben:

  • ob Sie eine Online-Sitzung oder einen Termin in Berlin bevorzugen
  • welche Zeiten für Sie gut passen
  • ob Sie die persönliche Ansprache mit Sie oder Du wünschen

So kann die therapeutische Zusammenarbeit bereits mit einem klaren und gut vorbereiteten Rahmen beginnen.

Wenn meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Fragen Sie mich gerne persönlich  

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.

Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.

Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.

 

 

Während der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.

Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.

 

 

Kontakt und Terminvereinbarung

 

Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.

Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Nachricht

 

Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Vorbereitung auf die erste Sitzung

 

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Hinweise, wie Sie sich auf die erste Sitzung vorbereiten können.

Dazu gehören Informationen zum Ablauf, zur Zahlung, zum organisatorischen Rahmen und – falls erforderlich – aktuelle Hinweise zu Praxisbesuchen, Online-Sitzungen oder besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Sie dürfen Ihr Anliegen in einfachen Worten beschreiben. Es reicht, wenn Sie mitbringen, was Sie aktuell belastet, was Sie sich wünschen und was Sie bereits versucht haben.

Hilfreich kann es sein, sich vorab einige Fragen zu stellen:

  • Was ist der wichtigste Grund für Ihre Kontaktaufnahme?

  • Seit wann besteht das Thema?

  • In welchen Situationen zeigt es sich besonders deutlich?

  • Was vermeiden Sie inzwischen?

  • Was hat Ihnen bisher geholfen?

  • Was hat zusätzlichen Druck erzeugt?

  • Welche Veränderung wünschen Sie sich?

  • Gibt es medizinische oder psychiatrische Themen, die bereits abgeklärt wurden?

Diese Fragen dienen Ihrer Orientierung. Eine erste innere Sortierung genügt.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Die erste Sitzung dient der Orientierung, dem Kennenlernen und der gemeinsamen Klärung Ihres Anliegens.

Wir schauen sorgfältig auf Ihre Situation, Ihre Belastung, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Ziele. Dabei entsteht ein erster Eindruck davon, welcher therapeutische Rahmen sinnvoll ist und welche nächsten Schritte hilfreich sein können.

Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. Dazu gehören Vertrauen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und ein gemeinsames Verständnis Ihres Anliegens.

Sie bestimmen mit, wie tief wir einsteigen und welches Tempo für Sie stimmig ist. Gerade bei Ängsten, Traumafolgen oder schambesetzten Themen ist ein sicherer Rahmen besonders wichtig.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Oft erhalten Sie Impulse oder Übungen, mit denen Sie die therapeutische Arbeit zwischen den Sitzungen unterstützen können. Denn Veränderung soll in der Sitzung beginnen und Schritt für Schritt auch im Alltag tragfähig werden.

Ziel ist, dass Sie mehr Orientierung, Selbstregulation, innere Sicherheit und Handlungsspielraum entwickeln.

Therapeutische Begleitung soll Sie stärken – und mit der Zeit immer eigenständiger machen.

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Selbsthypnose

 

Wenn Sie das wollen und wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.

Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich aus meiner Sicht so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.

Beiträge zum Thema

Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 21. Juni 2022
K: CNA
Ü:
#A42617
Englische Version: