Hilft Bewegung bei Ängsten und Angststörungen?
Psychotherapie mit Spezialisierung auf Ängste und AngststörungenAngststörungen und Bewegung
In diesem Beitrag geht es darum, wie sich Bewegung auf Ängste und Angststörungen auswirkt.
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Die Wirkung von Bewegung auf Ängste und Angststörungen
Ja, Bewegung kann bei Angstsymptomen helfen. Überwältigender Stress und anhaltende negative Gedanken tragen zu Gefühlen der Angst bei. Grübeln, bei dem ständig über unbekannte Ereignisse oder Szenarien nachgedacht wird, ist ebenfalls ein Hauptsymptom bei Angst.
Wenn das Grübeln und die Angst zu festen Bestandteilen der Denkmuster eines Menschen werden, kann diese Person eine Angststörung entwickeln. Die Entstehung dieser Art von psychischem Zustand kann genetisch oder durch Lebenserfahrungen bedingt sein. Chemische Ungleichgewichte verursachen Angstzustände und diese Ungleichgewichte können zu einer Verschlechterung der Stimmung und zu depressiven Zuständen führen.
Endorphine
Training kann dem chemischen Ungleichgewicht entgegenwirken, indem Endorphine und andere Stoffe produziert werden.
Endorphine interagieren mit Rezeptoren im Gehirn und erzeugen ein euphorisches Hochgefühl. Sie werden auch als Wohlfühl-Neurotransmitter bezeichnet. Die durch Bewegung produzierten Endorphine sorgen für eine vorübergehende Erleichterung bei psychischen Belastungen.
Durch körperliche Aktivitäten werden die Glückshormone Dopamin, Serotonin und Endorphin ausgeschüttet und bleiben über längere Zeit präsent. Bereits 20 Minuten lockeren Laufens sollen ausreichen, um den Dopaminspiegel ansteigen zu lassen.
Selbstvertrauen
Körperliche Aktivität baut nicht nur Stress ab und produziert Endorphine, sondern steigert auch das Selbstvertrauen einer Person. Der Abschluss des Trainings führt zu einem Gefühl der Erfüllung und einer verbesserten körperlichen Erscheinung, die beide auch die Stimmung einer Person verbessern und sie von negativen Gedanken ablenken können.
Adrenalin wird während des Sports ausgeschüttet und sorgt dafür, dass sich unser Körper an die Belastung gewöhnt. Dopamin wird ebenfalls während der Aktivität ausgeschüttet und macht uns wacher, konzentrierter und fokussierter, treibt uns zu Höchstleistungen an und sorgt dafür, dass wir Spaß am Sport haben. Das Vertrauen in den Körper wird dadurch ebenfalls gestärkt. Das macht sich vor allem bei Menschen mit ängstlicher Beobachtung der Körperfunktionen bemerkbar. Bemerken Patient beim Sporttreiben, dass sie schwitzen und das Herz schneller schlägt, schneller geatmet wird und dass trotzdem alles in Ordnung ist, dann reduziert das zukünftig die Angst vor diesen Symptomen, die auch bei einer Panikattacke auftreten.
Positive Nebenwirkungen
Regelmäßiges Training hat weitere Vorteile. Es soll sehr effektiv sein, um Müdigkeit zu reduzieren, Wachheit und Konzentration zu verbessern und die allgemeine geistige Leistungsfähigkeit zu steigern. Einige meiner Patienten berichten darüber, dass sie sich insgesamt besser fühlen, seit sie sich mehr bewegen. Besonders häufig bewährt sich Ausdauersport. Bitte denken Sie daran auch hier gut auf sich achtzugeben und klären Sie vorher gesundheitliche Fragen mit einem Arzt.
Antworten auf häufige Fragen
Hilft Bewegung bei Angst?
Für Menschen mit einer Angststörung kann Bewegung ein proaktiver Weg sein, um aufgestaute Spannungen abzubauen und Gefühle von Angst und Sorge zu verringern. In einigen Fällen kann Bewegung auch die Intensität und Häufigkeit von Panikattacken verringern.
Wie kann Bewegung zur Lösung von Angstzuständen beitragen?
Bewegung aktiviert die vorderen Regionen des Gehirns, die für die Funktionen zuständig sind, die dazu beitragen, die Amygdala zu kontrollieren, unser Reaktionssystem auf reale oder eingebildete Bedrohungen unseres Überlebens. Regelmäßiges Training baut Ressourcen auf, die die Widerstandskraft gegen unruhige Emotionen stärken.
Wer Sie begleitet
Mein Name ist Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.
Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?
Ein persönlicher Eindruck
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Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
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Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Sicherheit, Transparenz und guter Rahmen
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Offene Fragen klären wir gern im persönlichen Kontakt.
Wichtige Hinweise
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Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen, schweren körperlichen Beschwerden oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte direkt an ärztliche, psychiatrische oder zuständige psychotherapeutische Stellen, an eine psychiatrische Notaufnahme oder an den Notruf 112.
In Berlin steht zusätzlich der Berliner Krisendienst als Anlaufstelle für psychosoziale Krisen zur Verfügung.
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Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Ich arbeite therapeutisch mit integrativer Psychotherapie und hypnotherapeutischen Elementen.
Medizinische Diagnosen, ärztliche Untersuchungen, psychiatrische Behandlungen und Medikamentenverordnungen gehören in ärztliche beziehungsweise psychiatrische Hände.
In meiner Arbeit stehen sorgfältige therapeutische Begleitung, Orientierung, Ressourcenaktivierung, Stabilisierung und ein passender Prozess für Ihre Situation im Mittelpunkt.
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- Kann sehr helles Licht Stresshormone und Angstzustände verstärken?
- Was tun bei Angstsymptomen und Angstzuständen?
Erstveröffentlichung: 14. Februar 2009
Letzte Überarbeitung: 21. März 2018
K: CNA
Ü:
AN: #7765
Englische Version:











