Hilfe bei Sprechstörungen mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing™

Hypnose und Hypnosetherapie bei Sprach- und Sprechstörungen
 
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Überblick

 

 

 

 

Sprechstörungen

 

Eine Sprachstörung oder ein Sprachfehler ist eine Störung der gedanklichen Erzeugung von Sprache. Dadurch sind Sprachaufbau und Sprachvermögen beeinträchtigt. Im Gegensatz dazu ist bei der Sprechstörung in erster Linie die motorische Erzeugung von Lauten betroffen. Sprach- und Sprechstörung können auch gemeinsam auftreten.

 

 

 

Arten von Sprechstörungen

 

Es werden verschiedene Arten von Sprewchstörungen unterschieden:

  • Stottern
    Stottern (Balbuties) ist eine Sprechstörung, bei der der Redefluss gestört und von den stottertypischen Sprechunflüssigkeiten gekennzeichnet ist.
  • Poltern
    Poltern ist eine Kombination aus Sprachstörung und Sprechstörung. Poltern geht mit einer erhöhten Sprechgeschwindigkeit und vielen Fehlern einher.
  • Stammeln
    Stammeln (Dyslalie) ist eine kombinierte Sprach- und Sprechstörung. Beim Stammeln entstehen Fehler in der Lautbildung.

 

Die oft unter hohem Leistungsdruck leidenden Betroffenen von Sprachstörungen sind meist männlich. Da viele Betroffene ihre Vermeidungsstrategien mit der Zeit optimieren, wird es bei gelegentlichen Kontakten oft nicht bemerkt. Diese Vermeidungsstrategien sind allerdings mit großen Anstrengungen verbunden. Diese Anstrengungen stabilisieren eher noch den Fokus auf das nicht gewünschte, oft mit Scham belegte Verhalten und halten es damit aufrecht. Schuld, Scham, ein geringes Selbstbewusstsein, wenig Selbstvertrauen und ein geringes Selbstwertgefühl sind sowohl als Ursache und auch als Wirkung zu beobachten.

Die persönlichen Folgen der Sprechstörungen beeinflussen die Betroffenen in vielen Bereichen des Lebens.

 

 

1. Stottern

 

Stottern, auch als Balbuties (von lateinisch balbutire = stottern) bezeichnet, ist durch Symptome einer reinen Sprechstörung gekennzeichnet. Stotterer wiederholen und dehnen Laute beziehungsweise Silben und Wörter, der Sprechablauf wird häufig unterbrochen. Diese Unflüssigkeiten beim Sprechen betreffen mehr als drei Prozent der geäußerten Silben.

Charakteristisch für Stottern ist das situationsabhängige Auftreten der Symptomatik, wobei Symptomfreiheit nicht selten im Wechsel mit starkem Stottern stehen kann. Nervosität gilt nicht als Auslöser, kann jedoch in manchen Fällen eine Folge des Stotterns sein.

 

 

Unterscheidungen

 

Je nach Ausprägung der Symptome können beim Stottern drei Formen unterschieden werden.

 

 

1. Klonisches Stottern

 

Die Stotterer wiederholen Silben oder Wörter häufig und wiederholen einzelne Buchstaben beim Beginn des Sprechens.

 

 

2. Tonisches Stottern

 

Die Stotterer dehnen Laute und ihr Redefluss bleibt stecken.

 

 

3. Tonisch-klonisches Stottern

 

Mischung beider Formen, bei der begleitend zum Stottern häufig der Körper beim Sprechen angespannt ist. Betroffenen bewegen Teile des Gesichts oder des Körpers mit und der natürliche Atemfluss kommt ins Stocken. Je nach Situation treten beim Stottern auch vegetative Symptome auf; Erröten, Schwitzen und unregelmäßige Atmung.

Langjährige Betroffene vermeiden oft bestimmte Laute und Wörter. Sie versuchen, ihre Sätze so zu konstruieren, dass die stotteranfälligen Passagen mehr oder weniger geschickt vermieden werden. Wobei dies zusätzliche mentale Ressourcen beansprucht.

Für viele überraschend sind die Beobachtungen, dass Stottern meist nicht beim Singen und sehr häufig schon nach kurzer Zeit in der Trance und noch häufiger beim Einsatz von Altersregression verschwindet.

 

 

 

 

Behandlung

 

Eine vollständige Auflösung der Symptome des Stotterns in allen Situationen ist insbesondere im Erwachsenenalter schwer erreichbar. Verbesserungen stellen sich hingegen oft recht schnell ein. Wobei insbesondere bei Einsatz von hypnoanalytischen Elementen des 6 Phasen Hypnobalancing oft spontane Verbesserungen zu beobachten sind.

Hypnosetherapie bei Stottern widmet sich häufig der Reduzierung des empfundenen Drucks und der Wahrnehmung, wodurch Betroffene häufig berichten das sich ihre Symptome reduzieren und sie sich wohler fühlen.

 

 

 

2. Stammeln

 

Stammeln (Dyslalie) äußert sich wie das Poltern durch kombinierte Symptome einer Sprach- und Sprechstörung. Trotz normaler sprachlicher Fähigkeiten und normaler Intelligenz treten beim Stammeln deutliche Fehler in der Sprache auf. Es fehlen einzelne Laute, welche die Betroffenen verzerren oder durch andere ersetzen.

 

 

 

3. Poltern

 

Poltern ist eine Störung des Redeflusses, bei der eine schnelle, unregelmäßige Sprechgeschwindigkeit, Unflüssigkeiten, phonologische Fehler und Aufmerksamkeitsprobleme typisch sind. Die Sprache ist schwer verständlich wegen der Unregelmäßigkeiten und dem gestörten Sprechrhythmus, die ruckhaften schnellen Anläufe und häufig fehlerhaften Satzmuster.

Weil das Poltern in manchen Familien gehäuft auftritt, scheint die Vererbung bei der Entstehung dieser kombinierten Sprach- und Sprechstörung eine Rolle zu spielen.

Betroffene zeigen beim Poltern im Vergleich zum Stottern weniger Anstrengung beim Sprechen und wenig Nebenbewegungen.

Poltern wird auch als Battarismus, Tachyphemie und Tumultus sermonis bezeichnet.

 

 

 

Klassifikation

 

Klassifikation nach ICD-10:

F98.5 Stottern
F98.6 Poltern

 

 

 

Hypnosetherapie bei Sprechstörungen

 

Grundlegend für die angebotenen Sitzungen ist die schon von Dave Elman gemachte Beobachtung, dass bei Sprechstörungen oft ein bestimmtes Ereignis mit dem ersten Auftreten in Verbindung gebracht werden kann. Ein hoher Anteil der von mir begleiteten Klienten findet diesen Auslöser vor dem 6. Lebensjahr.

Die Therapie widmet sich in vielen Fällen der Auflösung der Ursachen bzw. dem, was das Unbewusste damit verbindet und der Perspektivenveränderung. Die Stärkung des eigenen Ich-Erlebens ist ebenfalls ein häufiger Bestandteil.

Es ist oft zu erleben, dass Betroffene in hypnotischer Trance ihre Sprachstörung ablegen und danach sofort wieder zeigen. Tendenziell sind sehr oft vergleichsweise schnell Verbesserungen zu beobachten. Meist zeichnet sich die persönliche Tendenz schon nach der zweiten Sitzung ab. Damit diese sich stabilisieren können sind mehrere Sitzungen erforderlich.

Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig. Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.

Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen für die Angst vor dem Auto fahren erkannt werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. 

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind je nach Zielsetzung und Situation im Durchschnitt 4 bis 7 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

Anmerkung

 

Da gerade bei Jugendlichen die systemische Komponente von großer Bedeutung ist,  arbeite ich nur in absoluten Einzelfällen (!) und in Anwesenheit eines Erziehungsberechtigten mit minderjährigen Klienten an diesem Thema und empfehle eine gleichzeitige systemisch geprägte Begleitung durch einen Familientherapeuten. Bei Kindern und Jugendlichen ist eine ausreichende Konzentrationsspanne für die Therapie erforderlich.

 

 

 

Klassifikation nach ICD-10

 

F80 Umschriebene entwicklungsbedingte Störungen des Sprechens und der Sprache
F81 Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten
F84.0-F84.1 Autismus
F98.5 Stottern
F98.6 Poltern
G31.0 Progressive isolierte Aphasie
R47 Sprech- und Sprachstörungen, anderenorts nicht klassifiziert
R48 Dyslexie und sonstige Werkzeugstörungen, anderenorts nicht klassifiziert

 

 

 

Weitere Informationen zu Sprechstörungen

 

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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

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