Fahrstuhlangst: Angst vor Aufzügen verstehen und verändern

Wenn Enge, Eingeschlossensein oder die Vorstellung von Kontrollverlust starken inneren Alarm auslösen
Fahrstuhlangst führt zu Umwegen

Antworten auf häufige Fragen

Wie heißt die Phobie vor Aufzügen?

Die Phobie vor Aufzügen wird als Climacophobie und Fahrstuhlangst bezeichnet.

Handelt es sich bei der Angst vor Aufzügen um Klaustrophobie?

Als Klaustrophobie wird die übersteigerte Angst vor Enge bezeichnet. Weil Fahrstühle oft als eng empfunden werden, kann die Klaustrophobie bei der Fahrstuhlangst eine Rolle spielen. Betroffene berichten jedoch von unterschiedlichen Faktoren, wie Ängsten hinsichtlich der Technik, dem Gefühl des Eingesperrtseins und Ausgeliefert seins, der Höhe oder der extremen Nähe zu anderen Menschen. Weit verbreitet ist die Angst, dass der Aufzug stecken bleiben könnte und der Sauerstoff knapp wird.

Wie äußert sich die Angst vor Aufzügen?

Bei Angst vor Aufzügen zeigen sich die typischen Symptome von Angststörungen. Häufig kommt es zu Schweißausbrüchen, Herzrasen, Übelkeit, Zittern, Schwindel und Kopfschmerzen. Die Angst kann sich bis zur Panikattacke steigern.

Was hilft gegen die Angst vor Aufzügen?

Atem- und Entspannungstechniken können bei einer leichten Ausprägung der Angst schon ausreichend für eine Besserung sein. Eine tatsächliche Fahrstuhlphobie erfordert zur Auflösung eine psychotherapeutische Behandlung. Bewährt hat sich hier Hypnotherapie in Kombination mit Selbsthilfetechniken.

Es kann auch hilfreich sein, sich von Freunden oder Familienmitgliedern unterstützen zu lassen und Schritte zu unternehmen, um die eigene Kontrolle und Selbstvertrauen zu stärken, wie etwa durch regelmäßiges Training oder die Nutzung von Entspannungstechniken.

Welche Folgen hat die Angst vor Aufzügen?

Die Angst vor Aufzügen, auch bekannt als Fahrstuhlangst, Aufzugphobie oder Otophobie, kann eine Einschränkung des Lebensstils und der Aktivitäten darstellen und zu gesundheitlichen Problemen führen. Menschen, die unter Aufzugphobie leiden, können sich in Situationen, in denen sie Aufzüge nutzen müssen, ängstlich und beunruhigt fühlen und körperliche Symptome wie Herzrasen, Schwindel, Schwitzen oder Atembeschwerden erleben. Die Aufzugphobie kann zu sozialen Problemen wie Isolation oder Beziehungsproblemen führen und zu Erschöpfung, Schlafstörungen oder körperlichen Beschwerden führen.

Fahrstuhlangst: Angst vor Aufzügen verstehen und verändern

Wenn Enge, Eingeschlossensein oder die Vorstellung von Kontrollverlust starken inneren Alarm auslösen

 

Für viele Menschen gehört eine Fahrt mit dem Aufzug selbstverständlich zum Alltag.

Einsteigen.

Tür schließen.

Knopf drücken.

Fahren.

Aussteigen.

Bei ausgeprägter Fahrstuhlangst kann genau dieser kurze Ablauf starke Anspannung auslösen.

Vielleicht beginnt sie bereits beim Gedanken an einen bestimmten Termin.

Vielleicht suchen Sie vorher das Treppenhaus.

Vielleicht warten Sie auf einen leeren Fahrstuhl.

Oder Sie kennen den Gedanken:

Was passiert, wenn die Tür zugeht und ich Panik bekomme?

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, den persönlichen Angstkreislauf besser zu verstehen und wieder mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegungsfreiheit zu entwickeln.

 

 

 

Was ist Fahrstuhlangst?

 

Fahrstuhlangst bezeichnet eine ausgeprägte Angst vor Fahrstühlen beziehungsweise Situationen, die mit einer Aufzugfahrt verbunden sind.

Dabei können sehr unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt stehen.

Zum Beispiel:

  • Enge

  • Eingeschlossensein

  • Kontrollverlust

  • technische Unsicherheit

  • Steckenbleiben

  • körperliche Panikreaktionen

  • Nähe zu anderen Menschen

  • Höhe

  • fehlende unmittelbare Ausstiegsmöglichkeit

Deshalb ist therapeutisch eine Frage besonders wichtig:

Was genau macht die Fahrstuhlfahrt für Sie bedrohlich?

 

 

 

Fahrstuhlangst und Klaustrophobie

 

Fahrstuhlangst überschneidet sich häufig mit Klaustrophobie, also einer starken Angst vor engen oder geschlossenen Räumen.

Bei manchen Menschen steht die räumliche Enge deutlich im Vordergrund.

Andere fühlen sich vor allem dadurch belastet, dass sie eine Situation für kurze Zeit weniger frei verlassen können.

Wieder andere fürchten technische Probleme, körperliche Reaktionen oder den Blick anderer Menschen.

Diese Unterschiede sind wichtig.

Denn eine individuelle Therapie richtet sich weniger nach dem Wort „Fahrstuhlangst“ und stärker danach, welcher persönliche Mechanismus die Angst aufrechterhält.

 

 

 

Fahrstuhlangst, Panik und Agoraphobie

 

Manchmal steht weniger der Fahrstuhl selbst im Mittelpunkt.

Die zentrale Befürchtung lautet dann eher:

Was geschieht, wenn ich hier Panik bekomme?

Oder:

Was, wenn ich Hilfe brauche und schwer herauskomme?

Dann kann Fahrstuhlangst mit Panikreaktionen oder agoraphobischen Ängsten verbunden sein.

Therapeutisch betrachten wir deshalb auch:

  • Angst vor körperlicher Aktivierung

  • Angst vor Panik

  • Erwartungsangst

  • Sicherheitsverhalten

  • Fluchtimpulse

  • die Bedeutung eingeschränkter Rückzugsmöglichkeiten

 

 

 

Typische Reaktionen

 

Fahrstuhlangst kann sich körperlich, emotional und gedanklich zeigen.

Mögliche Reaktionen sind:

  • Herzklopfen

  • veränderte Atmung

  • Schwitzen

  • Zittern

  • Schwindel

  • Benommenheit

  • Engegefühl im Brust- oder Halsbereich

  • Muskelspannung

  • Übelkeit

  • starke innere Unruhe

  • Panikgefühle

  • intensive Wachsamkeit

  • der Wunsch, sofort auszusteigen

Begleitende Gedanken können sein:

Ich komme hier schwer heraus.

Ich bekomme keine Luft.

Der Fahrstuhl könnte stecken bleiben.

Ich verliere die Kontrolle.

Andere sehen meine Angst.

Ich muss sofort wieder hinaus.

Solche Gedanken können die körperliche Aktivierung weiter verstärken.

 

 

 

Der Kreislauf der Fahrstuhlangst

 

Ein typischer Ablauf kann bereits vor der Fahrt beginnen:

Gedanke an den Fahrstuhl

↓

Vorstellung von Enge, Steckenbleiben oder Panik

↓

körperliche Aktivierung

↓

verstärkte Selbstbeobachtung

↓

noch stärkere Bewertung der Situation als gefährlich

↓

Vermeidung oder Sicherheitsstrategien

↓

kurzfristige Erleichterung

 

Die Erleichterung macht verständlich, weshalb Vermeidung so überzeugend werden kann.

Gleichzeitig fehlt dadurch eine neue Erfahrung:

Ich könnte mit dieser Situation umgehen.

Therapeutische Veränderung setzt genau dort an.

 

 

 

Wenn Steckenbleiben besonders viel Angst macht

 

Für manche Menschen ist dieser Gedanke der zentrale Auslöser:

Was, wenn der Fahrstuhl plötzlich stehen bleibt?

Dann entstehen häufig sehr lebhafte innere Bilder.

Vielleicht stellen Sie sich vor, lange eingeschlossen zu sein.

Vielleicht denken Sie an Luftnot.

Vielleicht an fehlende Hilfe.

Oder daran, in Panik zu geraten.

Orientierung kann hier bereits hilfreich sein.

Moderne Aufzüge verfügen üblicherweise über Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme, beispielsweise über Notrufsysteme oder Gegensprechanlagen.

Therapeutisch geht es gleichzeitig um mehr als technische Information.

Denn häufig weiß ein Mensch rational bereits, dass Hilfe verfügbar wäre.

Der Körper reagiert trotzdem mit Alarm.

Dann braucht es zusätzlich neue Erfahrungen von Orientierung, Einfluss und Selbstwirksamkeit.

 

 

 

Wenn ein Fahrstuhl tatsächlich stehen bleibt

 

Ein technischer Stillstand ist unangenehm.

Für Menschen mit Fahrstuhlangst kann er gleichzeitig genau das Szenario berühren, das innerlich bereits häufig durchgespielt wurde.

Hilfreich ist ein klarer Ablauf:

im Fahrstuhl bleiben,

die vorgesehene Notruffunktion nutzen,

Kontakt aufnehmen

und auf die zuständige Hilfe warten.

Die Kenntnis eines solchen Ablaufs kann Sicherheit fördern.

Noch wichtiger ist langfristig die Erfahrung:

Auch in einer ungeplanten Situation kann ich mich orientieren und handeln.

 

 

 

Nähe zu anderen Menschen

 

Manche Menschen erleben einen leeren Fahrstuhl relativ gut und reagieren deutlich stärker, wenn andere Menschen mitfahren.

Dann können zusätzliche Themen eine Rolle spielen:

  • geringe körperliche Distanz

  • das Gefühl, beobachtet zu werden

  • Scham über sichtbare Angst

  • Körpergerüche oder Geräusche

  • fehlende Rückzugsmöglichkeiten

  • soziale Bewertungsangst

  • frühere Erfahrungen mit Grenzverletzungen

Der therapeutische Fokus verschiebt sich dann teilweise von Enge zu Nähe, Bewertung und Grenzen.

 

 

 

Vermeidungsverhalten

 

Fahrstuhlangst führt häufig zu sehr kreativen Lösungen.

Zum Beispiel:

  • Treppen nutzen

  • hohe Etagen meiden

  • Hotels nach Stockwerk auswählen

  • Praxen oder Büros nach Erreichbarkeit auswählen

  • Termine absagen

  • andere Personen begleiten lassen

  • leere Fahrstühle abwarten

  • nur wenige Etagen fahren

  • Gebäude vorher genau prüfen

Kurzfristig entsteht dadurch Entlastung.

Langfristig kann der persönliche Handlungsspielraum kleiner werden.

Therapeutische Arbeit richtet sich deshalb weniger darauf, einen einzelnen Fahrstuhl „zu schaffen“.

Das größere Ziel lautet:

wieder selbst entscheiden zu können, welchen Weg Sie nehmen möchten.

 

 

 

Wenn Treppen zur Pflicht werden

 

Treppen können eine gute Wahl sein.

Der Unterschied liegt in der Freiheit der Entscheidung.

Wenn Sie Treppen nutzen, weil Sie Bewegung möchten, ist das etwas anderes als:

Ich muss die Treppe nehmen, weil der Fahrstuhl für mich keine Möglichkeit darstellt.

Gerade in Hochhäusern, Kliniken, Hotels, Bürogebäuden oder auf Reisen kann diese Einschränkung erheblich werden.

Dann berührt Fahrstuhlangst sehr direkt Lebensqualität und Bewegungsfreiheit.

 

 

 

Berufliche Auswirkungen

 

Auch beruflich können Aufzüge plötzlich große Bedeutung bekommen.

Zum Beispiel in:

  • Bürogebäuden

  • Kliniken

  • Hotels

  • Kanzleien

  • Behörden

  • Kongresszentren

  • Messegebäuden

  • Kundengebäuden

Wenn Termine danach ausgewählt werden, ob ein Treppenhaus erreichbar ist, beeinflusst die Angst zunehmend berufliche Entscheidungen.

Therapeutische Arbeit kann dann sehr konkret auf solche Situationen ausgerichtet werden.

 

 

 

Woher kann Fahrstuhlangst kommen?

 

Es gibt unterschiedliche mögliche Entwicklungswege.

Manche Menschen erinnern sich an eine unangenehme oder beängstigende Erfahrung im Aufzug.

Andere hatten dort eine erste Panikattacke.

Bei manchen spielt Klaustrophobie eine größere Rolle.

Weitere mögliche Einflussfaktoren sind:

  • starke allgemeine Ängstlichkeit

  • frühere Erfahrungen mit Eingeschlossensein

  • Kontrollverlust

  • intensive Körperangst

  • technische Unsicherheit

  • soziale Ängste

  • belastende oder traumatische Erfahrungen

  • länger anhaltender Stress

  • ausgeprägte innere Katastrophenbilder

  • wiederholte Vermeidung

Für die therapeutische Arbeit braucht es selten eine einzige Ursache.

Wichtiger ist:

Was hält Ihre Angst heute aufrecht und welche Erfahrungen können etwas daran verändern?

 

 

 

Sicherheitsverhalten

 

Sicherheitsstrategien sind verständlich.

Sie vermitteln kurzfristig Orientierung.

Zum Beispiel:

Ich fahre nur mit Begleitung.

Ich stehe direkt an der Tür.

Ich nehme nur bestimmte Aufzüge.

Ich fahre höchstens zwei Etagen.

Ich prüfe vorher genau die Notruffunktion.

Mit der Zeit kann dadurch jedoch die Überzeugung entstehen:

Ich kann einen Aufzug nur bewältigen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Therapeutische Entwicklung zielt auf eine andere Erfahrung:

Meine Sicherheit hängt zunehmend weniger von solchen Bedingungen ab.

 

 

 

Der innere Dialog

 

Innere Sprache beeinflusst die Angst unmittelbar.

Gedanken wie:

Ich darf jetzt keine Panik bekommen.

Ich muss ruhig bleiben.

Ich halte das nicht aus.

Ich muss sofort wieder raus.

erzeugen zusätzlichen Druck.

Ein hilfreicherer innerer Dialog kann beispielsweise lauten:

Ich weiß, was gerade geschieht.

Mein Körper reagiert mit Aktivierung.

Ich kann mich orientieren.

Ich habe Möglichkeiten.

Ich kann einen Moment nach dem anderen erleben.

Ich kann mit dieser Situation umgehen.

Dabei geht es um glaubwürdige innere Orientierung und weniger um Beruhigungsformeln.

 

 

 

Psychotherapie bei Fahrstuhlangst

 

Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.

Gemeinsam betrachten wir, wodurch Ihre Angst ausgelöst und aufrechterhalten wird und welche Erfahrungen Ihren Handlungsspielraum erweitern können.

Je nach Situation können beispielsweise einfließen:

  • Verständnis des persönlichen Angstkreislaufs

  • Arbeit mit Erwartungen und Bewertungen

  • konstruktive Gestaltung innerer Dialoge

  • Veränderung belastender innerer Bilder

  • Körperwahrnehmung

  • Selbstregulation

  • Ressourcenarbeit

  • Arbeit mit früheren Erfahrungen

  • soziale Bewertungsangst

  • Arbeit mit Kontroll- und Engeerleben

  • verhaltensorientierte Schritte

  • schrittweise neue Erfahrungen mit Aufzügen

  • hypnotherapeutische Verfahren

  • Selbsthypnose

  • konkrete Vorbereitung auf Gebäude und Termine

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

 

 

 

Welche Rolle kann Hypnotherapie spielen?

 

Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.

Sie kann dabei helfen, Aufmerksamkeit anders auszurichten, Ressourcen leichter zugänglich zu machen und Fahrstuhlsituationen innerlich neu vorzubereiten.

Dabei können beispielsweise einbezogen werden:

  • innere Sicherheit

  • Körperwahrnehmung

  • Erwartungen

  • hilfreiche innere Bilder

  • Selbstvertrauen

  • Enge und Kontrollverlust

  • frühere Erfahrungen

  • Umgang mit körperlicher Aktivierung

Hypnotherapie steht dabei innerhalb eines integrativen therapeutischen Prozesses.

 

 

 

Neue Erfahrungen statt Mutprobe

 

Bei einer starken Fahrstuhlangst bringt die Aufforderung

„Steig einfach ein“

häufig wenig.

Therapeutische Veränderung lässt sich gezielter gestalten.

Wir können zunächst den Angstmechanismus verstehen.

Dann innere Reaktionen verändern.

Hilfreiche Fähigkeiten entwickeln.

Und anschließend neue Erfahrungen schrittweise in reale Situationen übertragen.

Die Schritte richten sich nach Ihrer Ausgangssituation.

Vielleicht beginnt es mit:

einem offenen Fahrstuhl.

einer kurzen Fahrt.

einer Fahrt mit Begleitung.

einer vertrauten Strecke.

wenigen Etagen.

Später können anspruchsvollere Situationen hinzukommen.

Entscheidend ist weniger die Größe des Schrittes als die Erfahrung:

Ich kann das zunehmend selbst.

 

 

 

Selbstregulation

 

Selbstregulation bedeutet für mich weniger, jede Angstreaktion sofort beruhigen zu müssen.

Es geht darum, mit dem eigenen Erleben handlungsfähig zu bleiben.

Hilfreich können beispielsweise sein:

  • bewusste Orientierung im Raum

  • eine flexiblere Aufmerksamkeit

  • konstruktive innere Dialoge

  • Körperwahrnehmung

  • hilfreiche innere Bilder

  • Selbsthypnose

  • ein bewusster Umgang mit Erwartungsangst

  • eine gute Vorbereitung konkreter Situationen

So wächst zunehmend die Erfahrung:

Ich kann mit meinem Nervensystem arbeiten, statt ihm ausgeliefert zu sein.

 

 

 

Wenn der Weg zur Praxis bereits schwierig erscheint

 

Manche Menschen vermeiden Gebäude bereits deshalb, weil sie mit einem Fahrstuhl rechnen.

Dann kann eine Online-Sitzung ein besonders sinnvoller Einstieg sein.

So können wir zunächst den Angstkreislauf verstehen, Ressourcen stärken und konkrete nächste Schritte vorbereiten.

Viele meiner therapeutischen Sitzungen finden online statt.

Therapeutische Online-Sitzungen führe ich ausschließlich mit Patientinnen und Patienten durch, die sich zum Zeitpunkt der Sitzung in Deutschland aufhalten.

Zusätzlich sind Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.

 

 

 

Was können Sie zwischen den Sitzungen beobachten?

 

Hilfreiche Fragen können sein:

Wann beginnt meine Anspannung?

Welche Art von Fahrstuhl ist besonders schwierig?

Geht es stärker um Enge, Technik, Panik oder Kontrolle?

Welche Vorstellung taucht zuerst auf?

Welche Sicherheitsstrategie nutze ich?

Welche Situation möchte ich wieder frei wählen können?

Welche kleine neue Erfahrung wäre ein sinnvoller nächster Schritt?

Solche Beobachtungen helfen, den persönlichen Angstkreislauf genauer zu verstehen.

 

 

 

Wie lange dauert die therapeutische Begleitung?

 

Der therapeutische Rahmen richtet sich nach der Intensität der Angst, ihrer bisherigen Dauer, möglichen weiteren Ängsten und Ihren Zielen.

Bei spezifischen Ängsten erlebe ich häufig überschaubare therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welche Veränderungen bereits stattfinden und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Von Beginn an arbeiten wir auf mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Bewegungsfreiheit hin.

 

 

 

Wenn der Fahrstuhl wieder einfach ein Verkehrsmittel sein darf

 

Eine ausgeprägte Fahrstuhlangst kann dazu führen, dass ein kurzer Weg erstaunlich viel Planung bekommt.

Welche Etage?

Wo ist die Treppe?

Wer kommt mit?

Welches Gebäude eignet sich?

Therapeutische Veränderung richtet die Aufmerksamkeit wieder stärker auf das, worum es Ihnen wirklich geht.

Den Termin.

Den Menschen, den Sie besuchen möchten.

Die Reise.

Die Arbeit.

Das Ziel.

Und irgendwann kann der Fahrstuhl wieder das werden, was er für die meisten Menschen ist:

eine praktische Möglichkeit, von einer Etage zur nächsten zu gelangen.

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Für die erste Terminanfrage nutzen Sie bitte die Formular dafür.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.

 

 

 

1. Ankommen und Orientierung

 

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.

Was führt Sie zu mir?

Was belastet Sie derzeit besonders?

Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?

Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?

Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.

 

 

 

2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit

 

Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.

Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.

Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.

 

 

 

3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten

 

Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.

Was war besonders hilfreich?

Was möchten Sie weiter vertiefen?

Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?

Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.

Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.

 

 

 

Veränderung soll im Alltag ankommen

 

Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.

Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.

So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:

mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.

Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.

Selbsthypnose als ergänzende Möglichkeit

 

Wo es zu Ihrer Situation passt, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose als Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen.

Selbsthypnose kann Ihnen helfen, innere Ruhe, Selbstregulation und den Zugang zu eigenen Ressourcen zu stärken. Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit bewusst nach innen zu richten, hilfreiche innere Zustände zu entwickeln und sich im Alltag besser zu stabilisieren.

Wenn Sie in den Sitzungen erste hilfreiche Tranceerfahrungen gemacht haben, lässt sich Selbsthypnose oft gut erlernen. Schritt für Schritt entwickeln Sie eine Form, die zu Ihnen passt und die Sie auch außerhalb der Sitzungen anwenden können.

Das kann den therapeutischen Prozess unterstützen.
Es kann helfen, Erfahrungen aus den Sitzungen zu vertiefen.
Es kann neue innere Sicherheit festigen.
Und es stärkt Ihre Eigenständigkeit im Umgang mit sich selbst.

Mir ist wichtig, dass therapeutische Begleitung Menschen handlungsfähiger macht. Selbsthypnose kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein: für mehr Ruhe, mehr innere Orientierung und mehr Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.

Wie bei allen Methoden gilt auch hier: Entscheidend ist, was für Sie hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Mehr zu Selbsthypnose hier.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 28. Februar 2021
K: CNA
Ü:
#A42653
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