Cardiophobie: Ursachen, Selbsthilfe und Behandlung

Behandlung der Cardiophobie mit Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Übersicht Cardiophobie

 

 

 

 

Cardiophobie, Herzangst, Herzphobie, Herzneurose

 

Als Cardiophobie (Herzangst, Herzphobie, Herzneurose) wird eine (bei einer von Medizinern bestätigten guten Gesundheit) unangemessen empfundene Angst vor einer bedrohlichen Herzkrankheit oder einem anstehenden Herzinfarkt bezeichnet.

Die Gedanken kreisen ständig um dieses eine Thema. Die ganze Aufmerksamkeit richtet sich auf das Herz und dessen Aktivitäten. Jede noch so kleine Auffälligkeit nährt die schlimmsten Befürchtungen. Viele Betroffene kontrollieren daher sehr häufig ihren Puls. Der eigene körperliche Zustand wird ängstlich beobachtet. Ständig tauchen Gedanken auf wie; „Ist alles in Ordnung mit mir?“, „Schlägt mein Herz regelmäßig?“, „Was bedeutet dieses Gefühl in der Herzgegend?“.

Menschen mit Herzangst sind häufig in medizinischen Einrichtungen. Herzphobiker fühlen sich körperlich schwer krank, nicht dagegen psychisch krank.
Immer wieder werden diverse Spezialisten wie Internisten, Kardiologen, Neurologen, etc. aufgesucht. Meist geht es Betroffenen bei der Untersuchung dann schon wieder besser als kurz davor.

Medizinern, die keine bestätigenden Hinweise finden, wird misstraut. Selbst die besten Untersuchungsbefunde beruhigen, wenn überhaupt, nur kurz.

Werden Orte an denen schon einmal Auffälligkeiten erlebt wurden gemieden, schränkt dies die Lebensqualität zusätzlich ein. Orte an denen keine Hilfe erwartet wird, werden ebenfalls gemieden.

Der Kreislauf der Angst vor der Angst hält den gesamten Organismus im Alarmzustand und schaukelt sich höher und höher.

Die meisten Herzphobiker erfüllen nicht die Kriterien für eine Panikstörung. Eine Cardiophobie kann allerdings mit einer Panikstörungen entwickelt werden. Es gibt allerdings einige Unterschiede; Panikpatienten erleben Todesängste nur während einer Panikattacke, Herzphobikern hingegen auch unabhängig von Panikattacken.

Betroffene entwickeln sehr schnell eine Angst vor der Angst (Phobophobie). Die intensive Selbstbeobachtung und die Ängste verursachen das sich der Körper in einem permanenten Alarmzustand befindet. Entsprechend reagieren Körper und Geist. Damit verbunden treten körperliche Symptome auf, die wiederum als bedrohlich empfunden werden und zusätzliche Angst auslösen. Der sich entwickelnde Kreislauf verstärkt die Symptome mehr und mehr.

 

 

 

Behandlung von Cardiophobie

 

Bei Cardiophobie kommen Hypnosetherapie und Hypnobalancing in Kombination mit individuell auszuwählenden Methoden zum Einsatz. Mitunter werden Selbsthypnose, Entspannungstechniken und Selbsthilfetechniken vermittelt. So können dringend ersehnte fühlbare Verbesserungen erzielt und die Einschränkungen aufgelöst werden.

Einschränkende Konditionierungen lassen sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. Sie fokussieren sich mehr und mehr auf angenehme Aspekte als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“. Schon die veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation.

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ hilft die Lebensqualität zu verbessern. Und durch einfach erlernbare Techniken kann die persönliche Einflussnahme zusätzlich erweitert werden.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ hilft dabei förderliche Zustände zu ankern und dann bei Bedarf zu aktivieren, wie das Licht über einen Lichtschalter.

Denken Sie bitte daran körperliche Ursachen durch einen Besuch beim Arzt zu klären und beachten Sie vor der Terminreservierung auch die Hinweise zu den Kontraindikationen für Hypnotherapie.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 6 bis 10 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

Zuerst zur medizinischen Untersuchung

 

Vor jeglicher psychotherapeutischer Arbeit sind hier unbedingt körperliche Ursachen durch einen Mediziner zu klären. Betroffene haben in der Regel schon eine Ansammlung verschiedenster Untersuchungen mit dem Hinweis „ohne Befund“ hinter sich.

 

 

 

Selbsthilfe bei Cardiophobie

 

 

1. Übertriebenes Vermeidungsverhalten beenden

 

Wo möglich suchen Sie die Orte auf, die Sie aus Angst bisher vermieden haben. Nach etwas Gewöhnung an die Situationen wird Ihre Körper von ganz allein wieder ruhiger. Mit geschulter Unterstützung kann das noch wirkungsvoller gestaltet werden.

 

 

2. Bewegung

 

Die durch die Ängste ausgeschütteten Stresshormone bauen sich jedoch durch Bewegung rascher ab. Also bewegen Sie sich.

 

 

3. Entspannungsverfahren

 

Erkunden Sie die persönliche Wirksamkeit von Entspannungsverfahren, wie die der weitverbreiteten Progressiven Muskelentspannung, dem Autogenes Training und Atemübungen. Meine Klienten erlernen dazu häufiger eine Form der Selbsthypnose, die augenblicklich aktiviert werden kann. Wem es gelingt, bei den Symptomen einer aufsteigenden Angstwelle weiterhin gelassen zu reagieren, entzieht ihr die Grundlage.

 

 

4. Körperliches Training

 

Die meisten Betroffenen vermeiden jegliche körperliche Anstrengung und somit auch sportliche Aktivitäten, weil sie befürchten dabei die von ihnen gefürchteten Symptome zu erleben. Viel besser: Schonen Sie Ihren Körper nicht, sondern trainieren Sie ihn. Tun Sie das in Absprache mit Ihrem Arzt.

 

 

5. Fokus

 

Anstatt auf die körperlichen Symptome zu starren, wie das Kaninchen auf die Schlange, konzentrieren Sie sich lieber auf etwas möglichst Positives, dass Ihre ganze Aufmerksamkeit benötigt.

 

 

6. Emotionale Zusammenhänge

 

Finden Sie heraus, welche seelischen Belastungen bei Ihnen Panikattacken fördern. Häufig gibt es anstehende Themen, die einer Klärung bedürfen.

 

 

 

Erfahrungsberichte

 

Jeder Betroffene erlebt es auf eigene Weise. Trotzdem ist der Wunsch verständlich sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Das gilt umso mehr, wenn es um deren Weg zur Lösung geht.

Auf den mehrmals im Jahr stattfindenden Informationsveranstaltungen bekommen Sie Erfahrungsberichte von ehemaligen Patienten, die dazu eingeladen werden. Wenn Sie zu einer der kommenden Veranstaltungen in Berlin eingeladen werden wollen, finden Sie die Ankündigungen auf der Startseite.

 

 

 

Klassifikation

Klassifikation nach ICD-10:

F45.0 Somatisierungsstörung
F45.2 Hypochondrische Störung – Herzangst
F45.3 Somatoforme autonome Funktionsstörung – Herzneurose

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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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Die Tätigkeit als Hypnosetherapeut (staatliche Zulassung zur Ausübung von Psychotherapie nach dem HPG) grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes ab. Es werden weder medizinische Diagnosen gestellt, Heilungsversprechen abgegeben oder Medikamente verabreicht. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention soll durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

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