Fahrangst, die Angst vor dem Autofahren: Ursachen und Behandlung

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ bei Fahrangst, Fahrphobie, Amaxophobie - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Überblick Fahrangst

 

 

 

 

Die übersteigerte Angst vor dem Autofahren

 

Fahrangst, auch Fahrphobie und moxophobie genannt, ist die übersteigerte Angst vor dem Autofahren. Oft erst nach einigen Umwegen kommen Betroffene in die Therapie. Sehr häufig sind es Wiedereinsteiger, meist Frauen, die jahrelang nur Beifahrerinnen dabei waren. Es sind häufig sehr unsichere Menschen, die gleichzeitig aber große Perfektionisten sind und sich so selbst unter Druck setzen.

Nicht nur Fahranfänger haben es mit der Fahrangst zu tun. Auch bei erfahrenen Autofahrern kann sich eine Angst vor dem Fahren einstellen.

Fahrängste sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Eine Menge Menschen fühlen sich im Auto unwohl. Manche nur als Beifahrer, andere auch dann, wenn sie selbst hinter dem Lenkrad sitzen.

Diese Angst kann allerdings sogar die Formen einer Phobie annehmen. Die Angst wird dann als Fahrangst, als Fahrphobie oder Amaxophobie bezeichnet. Betroffenen reagieren oft mit heftigen körperlichen Symptomen; Schwitzen, Muskelzittern, Muskelkrampf, Herzklopfen, Atemnot, Schwindel und Blackout.

Phobien sind nicht nur ernste Ängste, sondern Ängste, die mit einem Vermeidungsverhalten verbunden sind. Die Angst vor dem Fahren kann nicht nur sehr beängstigend sein, sondern das Leben auch in anderer Hinsicht sehr einschränken. Beispielsweise, wenn jemand in einem Bereich lebt, in dem es erforderlich ist, mit dem Auto zu fahren. Oder, wenn es beruflich erforderlich ist.

Schon das Erlernen des Autofahrens kann für manche Menschen eine Herausforderung sein. Meist legt sich die Angst mit den Erfahrungen. Bei anderen Menschen bleibt sie bestehen und kann bis hin zu Panikreaktionen führen.

 

 

 

Fahrangst kann jeden Menschen treffen

 

Doch Fahrangst kann jeden Menschen treffen. Selbst erfahrene Fahrer können Symptome der Fahrangst entwickeln. Manchmal schleicht sich die Angst langsam ein, manchmal berichten Betroffene von spontaner Panik. Als Ergebnis wird, das Autofahren vermeiden, wo es nur geht oder soweit möglich ertragen. Betroffene schränken das Fahren immer mehr ein, bis zur völligen Vermeidung. Dadurch verstärkt sich die Angst mehr und mehr; ein Teufelskreis entsteht. Sie fürchten sich dann nicht nur vor der realen Situation Auto zu fahren, dichten Verkehr etc., sondern vor den quälenden Auswirkungen der eigenen Angst. Die Angst vor der Angst nimmt zu.

Weil Betroffenen von ihrer Umgebung oft nicht verstanden werden, ziehen sie sich zurück, verschweigen ihre Angst. Oft werden Ausreden erfunden, damit das Umfeld nichts von der Angst erfährt.

Die Ausprägungen sind sehr unterschiedlich. Manche haben die Ängste beispielsweise nur bei dichtem Verkehr, in Innenstädten, auf Autobahnen, in unbekannten Regionen, bei Regen oder Schnee, beim Überholen, bei Stau, bei der Parkplatzsuche, beim Einparken. Andere Betroffene erleben die Ängste schon beim Gedanken an das Autofahren.

 

 

 

Arten von Fahrangst

 

Manche Klienten beschreiben spezielle Situationen, oft auf Autobahnen und Schnellstraßen, an Orten wie Brücken, Baustellen, Streckenabschnitte geknüpfte Momente, in denen die Angst sich meldet. Andere erleben die Angst schon, wenn sie nur daran denken sich in ein Auto zu setzen.

Unterschieden werden können spezifische und unspezifische Fahrangst.

 

 

 

Ursachen für Fahrangst

 

Die Ursachen von Fahrangst sind meist nur schwer zu bestimmen. Eine gewisse Grundängstlichkeit spielt dabei oft eine Rolle. Hinzukommen Einflüsse des sozialen Umfeldes. Viele fahrängstliche Menschen kommen aus einem Umfeld, in dem Ängste häufiger sind. Aufgrund der ängstlichen Grundstimmung wird auch kleineren Ereignisse große Bedeutung zugemessen. Ein tatsächlicher Unfall, eine heikle Situation, eine grobe Bemerkung eines Beifahrers oder eine Ansammlung von Stress lassen die Angst größer werden. Die an sich eher harmlosen Vorkommnisse summieren sich und werden von Fahrängstlichen zunehmend traumatisch erlebt.

Mitunter existiert ein auslösendes Erlebnis wie einen Unfall oder einen Stau auf einer Brücke, das ausgemacht werden kann. Viele Betroffene berichten von ihrer ersten Panikattacke auf der Autobahn. Betroffene reagieren häufig mit intensiven körperlichen Symptomen. Um diesen zu entkommen wird,Panikattacke auf der Autobahn. Betroffene reagieren häufig mit intensiven körperlichen Symptomen. Um diesen zu entkommen wird zuerst die Situation vermieden und schließlich das Autofahren selbst. Die Vermeidung vertieft die Angst mehr und mehr. Totales Vermeiden führt je nach Lebensumständen zu einem Verlust an Mobilität, Lebensqualität und Selbstbewusstsein. Solche schweren Formen von Fahrangst werden auch als Fahrphobie bezeichnet.

 

Mögliche persönlichkeitsbedingte Ursachen:

  • Übertriebenes Verantwortungsgefühl
  • Fixierung auf katastrophale Gedanken
  • Oder die Angst, Fehler zu machen

 

Mögliche weitere Ursachen:

  • Tatsächlich erlebte Unfälle oder beinahe Unfälle
  • Beinahe Unfälle
  • Unfallberichte
  • Fehler beim Autofahren
  • Unvorsichtig geäußerte Kritik eines Fahrlehrers, Beifahrers oder einer anderen relevanten Person
  • Erhöhter Stresspegel

Wenn der Stresspegel ohnehin schon hochrisst genügen oft schon Kleinigkeiten, wie ein abgewürgter Motor, eine zu enge Parklücke, die Nötigung eines anderen Autofahrers, um die Angst auszulösen.

 

 

 

Behandlung von Fahrangst

 

Hypnotherapie geht den Ursachen nach, schnell, schonend und nachhaltig.Der Einsatz von Hypnobalancing fördert hilfreiche Zustände, die das Selbstbewusstsein und die Sicherheit steigern.

Viele bewährte Interventionen werden durch Hypnose intensiviert. Förderliche Zustände werden durch Hypnose erfahrbar und bisher ungenutzte Ressourcen werden aktiviert. Je mehr Kontrolle abgelegt wird, desto mehr innere Sicherheit wird erlebt. Doch das ist mit bewusstem Willen nur bedingt möglich.

Durch die Hypnotherapie mit 6 Phasen Hypnobalancing™ können die zugrunde liegenden Konflikte aufgelöst werden. In Trance können die Ursachen für die Angst vor dem Auto fahren erkannt werden. Dazu werden zuerst die Ursachen ermittelt und durch das Lösen unbewusster Konflikte der Vergangenheit werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert.

Einschränkende Konditionierung lässt sich in Trance mittels Hypnosetherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. 

Sie fokussieren sich mehr und mehr auf das Zielbild als auf das Problem und einschränkendes „Kopfkino“ wird durch angenehmes Erleben aufgelöst. Schon eine veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Und einfach erlernbare Techniken erweitern die persönliche Einflussnahme zusätzlich.

Klienten fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

 

 

 

Therapiedauer

 

Die erste Therapiesitzung hat eine Dauer von meist 90 Minuten, Folgesitzungen können auch 60 Minuten lang sein. Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klienten sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 3 bis 6 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der zweiten Sitzung einschätzen.

Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an darauffolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einem telefonischen Gespräch vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quelle zusätzlichen Drucks ist im Interesse des Therapieerfolgs zu berücksichtigen und weitestgehend abzubauen.

 

 

 

Klassifizierung

 

Die Fahrangst wird nach ICD-10 klassifiziert mit F40.2 Spezifische (isolierte) Phobie.

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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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