Emetophobie: Kinderwunsch bei Angst vor dem Erbrechen
Hilfe bei Emetophobie
Hilfe bei Emetophobie
Unter Emotophobie, der übersteigerten Angst vor dem Erbrechen, zu leiden ist schon unangenehm genug. Doch bei einem Kinderwunsch wird es noch belastender.
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Emetophobie bei Kinderwunsch und Schwangerschaft
Emetophobie, das ist die Angst, entweder selbst zu erbrechen oder anderen Menschen dabei zu sehen oder zu hören. Bei genauer Betrachtung ist es bei jedem Betroffenen etwas anders. Doch es gibt einige Gemeinsamkeiten.
Emetophobie hat immensen Einfluss auf das eigene Leben, das Umfeld und auch auf die Rolle als Eltern. Es ist ein häufiger Grund, weshalb ein Kinderwunsch unerfüllt bleibt und wenn doch, weshalb insbesondere die ersten Jahre als Eltern mit großen Herausforderungen verbunden sind.
Immer wieder kommen zu mir in die Praxis Frauen, die sich in der Zwickmühle fühlen; einerseits der intensive Kinderwunsch und andererseits die Angst vor der erwarteten Übelkeit während der Schwangerschaft.
Einige Klientinnen nennen auch die Angst davor nicht zu wissen, ob sie der Verantwortung gerecht werden, wenn das Kind zur Welt gekommen ist und sie mit dessen Übelkeit konfrontiert werden. Die daraus resultierenden Selbstzweifel nagen oft sehr tief. Für Beziehungen kann das sehr belastend sein, da es für Nichtbetroffene schwer verständlich ist. Und doch gelingt es vielen Frauen mit Emo sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen und sich mit Unterstützung von der Emetophobie zu lösen.
Fallbeispiel
Hier ein Beispiel, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist. Eine Patientin beschrieb mir ihren Zwiespalt. Sie war eine Mutter, die ihr Kind bei den kleinsten Anzeichen eines Magen-Darm-Virus nicht mehr vom Spielplatz oder Kindergarten abholen konnte. Dann musste die Schwiegermutter das Kind abholen und solange betreuen, bis eine Ansteckung nicht mehr vermutet wurde. Sie wollte für ihr geliebtes Kind da sein, doch sie konnte es nicht.
Neben den Folgen für das Kind resultierte daraus ein tiefes Scham- und Schuldgefühl der Mutter. Dadurch wurde die Situation zusätzlich belastet. Andere Eltern, die das aus ihrer Sicht beobachteten, waren nicht sehr zurückhaltend mit ihren beleidigenden Kommentaren. Wer nicht selbst betroffen ist, kann sich das wohl auch nicht vorstellen. Der Druck ist immens.
Hier ist besonderes Einfühlungsvermögen und Erfahrung beim Therapeuten erforderlich. Es gilt zuerst einmal den empfundenen Druck zu reduzieren. In solchen Fällen kann der Einsatz von Selbsthilfetechniken schon zu Anfang der Therapie die belastenden Begleiterscheinungen der Emetophobie reduzieren.
Die Erfahrung zeigt, dass viele Emetophobiker dem Wunsch nach einer eigenen Familie nachgegangen sind und dies auch nicht bereut haben. Ich bin sehr dankbar für Patienten, die mich mit solch positiven Rückmeldungen erfreuen. Das macht auch anderen Betroffenen Mut.
Emetophobie wird mitunter verwechselt mit Magersucht (Anorexie)
Emetophobie oder Magersucht? Weil Menschen mit Emetophobie sich davor fürchten, sich übergeben zu müssen, hat das einen Einfluss auf das Essverhalten. Deshalb wird die Emetophobie mitunter mit der Magersucht (Anorexie) verwechselt.
Wegen der Angst davor, sich den Magen zu verderben und deshalb erbrechen zu müssen, verzichten die Betroffenen nicht nur auf vermeintlich risikobehaftete Lebensmittel wie Eier, Fleisch und Fisch. Alkohol wird selten selbst getrunken und zu Orten, an denen er konsumiert wird, wird Abstand gehalten. Oft werden auch Restaurants und ganz besonders Essgelegenheiten auf der Straße gemieden.
Die Nahrungsaufnahme wird häufig insgesamt stark eingeschränkt, weil befürchtet wird mehr zu essen, als vertragen wird. Aus Angst vor Übelkeit und Erbrechen hungern viele Emetophobiker so sehr, dass dadurch Übelkeit und Schwindelgefühle hervorgerufen werden.
Viele Betroffene reagieren äußerst empfindlich auf Körpersignale. Selbst ein noch so unscheinbares Gefühl von Unwohlsein wird bemerkt, durch große Aufmerksamkeit verstärkt und führt so zu weiterer Angst.
Einige Betroffene nehmen schon bei geringsten Hinweisen von Übelkeit Anti-Brechmittel zu sich, was oft zu Medikamentenmissbrauch führt. Medikamente hingegen, deren Beipackzettel Übelkeit oder Erbrechen als Nebenwirkungen erwähnt, nehmen Emetophobiker oft nicht, selbst dann, wenn es dringend erforderlich ist.
Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist
Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.
Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.
Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Am Anfang steht Orientierung.
Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.
Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.
Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.
Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen
Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?
Zur Orientierung können Sie sich fragen:
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Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?
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In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?
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Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?
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Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?
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Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?
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Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?
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Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?
Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.
Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.
Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.
Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.
Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.
Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.
Dabei gilt ein einfaches Prinzip:
Die Methode dient dem Menschen.
Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.
Der nächste Schritt
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.
Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.
Wer Sie begleitet
Mein Name ist Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.
Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?
Ein persönlicher Eindruck
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.
In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.
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Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.
Transparenz zum therapeutischen Rahmen
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Ihr Termin
Sie wünschen sich therapeutische Unterstützung? Beschreiben Sie mir kurz Ihr Anliegen. Ich lese jede Anfrage persönlich und melde mich mit einer Einschätzung zum passenden weiteren Vorgehen.
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Online: 268,50 € für 90 Minuten
Präsenz in Berlin: 343,50 € für 90 Minuten
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Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
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So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
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Therapeutische Unterstützung bei Phobophobie, Erwartungsangst, Panik und Angst vor der Angst. Integrative Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen in Berlin-Charlottenburg und online.
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Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 4. Februar 2021
K: CNA
Ü:
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Englische Version:












