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Was hilft bei Flugangst - Spezialisierung auf Ängste und Traumata

Antworten auf häufige Fragen

Wie wird die Angst vor dem Fliegen genannt?

Die Angst vor dem Fliegen wird als Aviophobie bezeichnet, eine spezifische Phobie. Mitunter wird sie irrtümlich als Aerophobie (Angst vor Luft) bezeichnet,

Ist Flugangst eine Krankheit?

Die Flugphobie (auch Aviophobie oder Flugangst genannt) ist eine Angststörung, eine spezifische Phobie.

Warum ist Flugangst so weit verbreitet?

Es gibt keine spezifische Ursache für Flugangst, weil an der Angst meist eine Kombination von Faktoren beteiligt ist. Ist Höhenangst beteiligt, kann diese genetisch beeinflusst sein, oder die Angst vor dem Fliegen wird Kindern von ihren Eltern vorgelebt. Auch der vermehrte Konsum von Medien, die Flugzeugabstürze oder andere Zwischenfälle zeigen, kann eine Rolle spielen.

Wie verbreitet ist Flugangst?

Die Angst vor dem Fliegen, auch Aviophobie genannt, ist sehr häufig. Auch, wenn nicht jeder Fluggast an einer Phobie leidet, haben viele Passagiere feuchte Hände, vor allem beim Start.

Hypnobalancing™ bei Flugangst

 

Flugangst hat viele Formen und verschiedenste Ursachen. Was Sie selbst tun können und wann eine Behandlung mittels Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ sich lohnt.

Überblick

 

 

 

 

Flugangst

 

Fernsehmoderator Robert Lembke meinte; „Im Flugzeug gibt es während starker Turbulenzen keine Atheisten.“ Während den kaum noch jemand kennt, ist Flugangst auch heute ein häufiges Thema.

 

 

 

Fliegen

 

Sehr viele Flugpassagiere sitzen leidend, mit Angstgefühlen im Flugzeug. Bei den meisten Passagieren ist die Angst nur schwach ausgeprägt, geht über ein leichtes Unwohlsein und ein etwas Nervenflattern nicht hinaus. Viele Betroffene hyperventilieren jedoch schon beim bloßen Anblick eines Flugzeugs. Die Vorstellung, oft über mehrere Stunden in diesem Raum eingesperrt zu sein, raubt manchen Reisenden schon Tage vorher den Schlaf.

 

 

 

Flugangst: Übersteigerte Angst vor dem Fliegen

 

Angst ist der Sand in der Maschinerie des Lebens.

 

Als Flugangst, auch Aviophobie genannt und manchmal irrtümlich als Aerophobie (Angst vor Luft) bezeichnet, wird eine anhaltende und unangemessene beeinträchtigende Angst vor dem Fliegen verstanden.

Aus einem leichten Unbehagen, anfänglich leichten Rumoren in der Magengegend kann eine Phobie werden. Das größte Problem dabei ist die Angst vor der Angst. Die Befürchtung, beim Auftreten einer Panikattacke im Flugzeug die Kontrolle über sich zu verlieren, laut zu schreien, sich übergeben zu müssen oder sogar ohnmächtig zu werden, könnten viele nur schwer ertragen. Oft verbergen sich dahinter andere Ängste wie die Agoraphobie (Angst vor bestimmten Orten), die Akrophobie (Höhenangst) oder die Klaustrophobie (Angst vor geschlossenen Räumen).

 

 

 

Reaktionen

 

Statt Vorfreude und Gedanken an das ersehnte Reiseziel melden sich Magenkrämpfe, schweißnasse Händen und Erregtheit. Viele Menschen mit Flugangst vermeiden deshalb Urlaubsreisen, die mit einem Flug verbunden sind. Einige machen bei der Ankunft am Flughafen kehrt und lassen das Flugticket verfallen. Lässt sich die Flugreise beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht vermeiden, wird sie von den Betroffenen nur unter größter psychischer und körperlicher Belastung ertragen. Es betrifft viel mehr Menschen als die meisten ahnen. Doch kaum jemand spricht gerne darüber. Viele meinen, sie müssten alleine damit zurechtkommen und leiden im Verborgenen. Doch das muss nicht sein!

 

 

 

Wer ist besonders häufig betroffen?

 

Die Flugangst zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten. Unabhängig vom Alter können alle Menschen unter Flugangst leiden. Männer und Frauen sind gleichermaßen häufig betroffen. Auch die Häufigkeit der Flüge spielt kaum eine Rolle. So können Personen, die noch nie geflogen sind, ebenso Flugangst entwickeln wie Vielflieger mit Bonuskarte. Solange es nur feuchte Hände sind, braucht es nicht dringlich einer Behandlung. Doch bei manchen Menschen geht es deutlich weiter. Für sie bedeutet eine Flugreise in erster Linie Stress, für viele Betroffene der reine Alptraum.

 

 

 

Unterschiedliche Flugangst bei Männern und Frauen

 

Betroffene von Flugangst berichten von unterschiedlichen körperlichen Angstsymptomen.

Viele Frauen, die in meine Praxis kommen haben schon seit ihrem ersten Flug Angst. Frauen leiden häufiger unter Unwohlsein und Brechreiz, Herzrasen, Schwindel und Kopfschmerzen.

Viele Männer konnten anfangs angstfrei fliegen, die Flugangst trat dann meist plötzlich auf. Männer leiden eher unter Schweißausbrüchen, Schwitzen und Magenbeschwerden. Sie haben häufiger Angst vor der Angst, fürchten Kontrollverlust, Höhen- oder Platzangst. Der Technik an sich vertrauen sie mehr als Frauen.

In meiner Praxis melden sich mehr Frauen mit Flugangst als Männer, um sie mit Hypnotherapie zu lösen. Das muss aber nicht bedeuten, dass sie häufiger betroffen sind.

 

 

 

Im Detail gibt es oft große Unterschiede

 

Grundsätzlich ist Angst ein Gefühl, das wohl jeder kennt und das bei ganz unterschiedlichen Gelegenheiten auftauchen kann. Angst ist ein normales Gefühl, das zwar oft als unangenehm empfunden wird, aber eine wichtige Funktion beinhaltet. Bei vielen Gelegenheiten hilft uns die Angst besser bzw. angemessener mit Lebenssituationen zu Recht zu kommen. Behindert sie jedoch wesentlich den Spaß am Reisen und den Erfolg, dann wird es Zeit aktiv zu werden. Die empfundene Intensität der Angstreaktionen reicht von Unbehagen bis hin zur Panik.

Auch die Ursachen bzw. Auslöser der Flugangst sind sehr unterschiedlich. Bei manchen Betroffenen ist es die Angst vor einem Absturz, bei anderen ist es eher die Angst vor Höhe. Oft ist es auch das Gefühl des Eingeschlossenseins oder des Ausgeliefertseins, das im Mittelpunkt steht. So kann es sich auch um eine andere Angsterkrankung handeln, wie die Klaustrophobie (Angst in geschlossenen Räumen).

 

 

 

Auslöser der Flugangst

 

Flugangst ist nicht gleich Flugangst. Der Fokus auf die potenziellen Gefahren ist sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Betroffene nennen unter anderem die folgenden Angstauslöser:

  • Panikattacken
  • In einem Raum eingeschlossen zu sein
  • Wetter
  • Wolken
  • Höhe
  • Turbulenzen
  • Menschenansammlungen
  • Starts
  • Stickige Luft
  • Landungen
  • Keime in der Luft
  • Gifte in der Luft
  • Übelkeit
  • Flüge über Wasser
  • Scham, vor anderen Ängste zu zeigen
  • Länger als eine bestimmte Zeitdauer zu reisen
  • Eingesperrtsein, insbesondere der Moment, in dem die Tür geschlossen wird
  • Fehlendes Vertrauen zu den Piloten
  • Kontrollverlust
  • Fehlendes Vertrauen zu den Fluglotsen
  • Absturz
  • Vertrauen gegenüber Luftfahrtindustrie
  • Todesangst
  • Mechanik
  • Entfernung von geliebten Menschen
  • Fehlendes Vertrauen in die Integrität des Flugzeuges

 

 

 

Häufige Ursachen für Flugangst

 

Es existieren zahlreiche mögliche Ursachen für Flugangst und nicht immer sind sie sofort eindeutig bei betroffenen Menschen zu ermitteln.

 

Häufige Ursachen für Flugangst:

  • Sie hatten eine schwierige Zeit während eines früheren Fluges.
  • Sie reagieren auf Geschichten, die Sie gehört haben.
  • Sie haben andere Probleme entwickelt, die Ihre Beschwerden während des Fliegens verstärken.
  • Sie durchlebten mehrere Monate voller Stress, bevor die Beschwerden beim Fliegen begannen.

 

 

 

Ist die Flugangst erlernt?

 

Nicht alle Menschen haben Angst vor dem Fliegen und nicht alle erleben die Flugangst genauso. Menschen haben unterschiedlich viel Angst vor der Höhe, vor der Enge, vor dem Eingeschlossensein, vor anderen Menschen, vor dem Fliegen. Hier machen sich der individuelle Hintergrund und die Persönlichkeit eines Menschen bemerkbar.

Die einschränkende und belastende Angst und die Reaktionen sind nicht angeboren. Sie werden durch Erfahrungen und verknüpfte Auslöser geprägt, also gelernt. Und was erlernt wurde, kann verlernt und vergessen werden. Vorteilhaftere und weniger ängstigende Verhaltens- und Denkweisen lassen sich mittels Hypnotherapie und andere therapeutische Methoden fördern.

 

 

 

Ein früherer Flug war sehr unangenehm

 

Ein unangenehmes Erlebnis während eines früheren Fluges kann dazu führen, dass künftige Flüge zunehmend mit Ängsten verbunden sind. Es handelt sich dabei in der Regel nicht um tatsächlich gefährliche Momente, sondern sie werden als solche wahrgenommen.

Die überwiegende Mehrheit der Menschen mit Flugangst erleben keine tatsächliche Gefahr während eines Fluges, da die zivile Luftfahrt sehr sicher ist. Luftlöcher, Turbulenzen oder Übelkeit führen mitunter zu Anspannung, das Herz rast, zu unangenehmen Gedanken, das Stammhirn startet das Programm für Kampf und Flucht und Stressreaktionen nehmen zu.

Das Erlebnis wirkt als Konditionierung und kann bei zukünftigen Flügen reaktiviert werden. Schon die Gedanken daran genügen oft als Auslöser. Als Folge können sich Ängste entwickeln und durch Vermeidungsverhalten verstärkt werden. Es wird ein Kreislauf in Gang gesetzt, der zunehmend intensivere Ängste mit sich bringt.

Umso wichtiger ist es diese Konditionierung möglichst frühzeitig zu lösen. Die Verbindung (Konditionierung) bestimmter Auslöser und die Reaktionen von Körper und Geist darauf gilt es aufzulösen.

 

 

 

Übernommene Flugangst durch fremde Erlebnisse

 

Auslöser für Flugangst können Geschichten sein, die von jemand anderem stammen. Die Flugangst basiert also nicht auf einer persönlichen Erfahrung.

Menschen sind in der Lage, sich in andere Menschen hineinzuversetzen (Empathie). So können wir auch Beschwerden entwickeln, wenn wir von den Problemen anderer Menschen erfahren. Das nennt sich Erfüllungs-Lernen.

Jemand hört von Erfahrungen einer anderen Person und übernimmt diese als eigene. Jedes Flugzeugunglück, von dem wir hören, kann dazu führen, dass wir uns vorstellen wie es gewesen wäre, selbst an Bord dieser Maschine gewesen zu sein.

Wenn der Geist traumatische Ereignisse konstruiert, sich bildlich die Ereignisse vorstellt, wird Ihr Körper darauf reagieren. Und das kann fast so intensiv sein, als ob es in der Realität passiert wäre. Als Folge kann die Angst zunehmen und assoziieren, der nächste Flug wird mit dieser Angst verknüpft.

Ängstliche Flieger fokussieren sich unbewusst auf Hinweise, durch die ihre Ängste verstärkt werden. Während Hinweise auf die Sicherheit weitgehend ignoriert werden liefern negative Nachrichten zusätzliche Bestätigungen für die Gefahren.

 

 

 

Vermeidungsverhalten

 

Die Angst vor dem Fliegen führt dazu, dass Flugreisen möglichst gemieden werden. Diese Vermeidungsstrategie führt in der Regel dazu, dass sich die Angst weiter verstärkt. Teilweise versuchen die Betroffenen auch, ihre Flugangst durch Alkohol oder Betäubungsmittel zu unterdrücken.

Flugangst und Stress

 

Flugangst hat viele Formen und verschiedenste Ursachen. Auf einige Einflussfaktoren haben wir direkten Einfluss. Dem Thema Flugangst und Stress widmet sich ein eigener Beitrag.

 

 

 

Symptome bei Flugangst

 

Typische Symptome bei Flugangst:

  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • feuchte oder kalte Hände
  • Atembeschwerden
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Vermeidungsverhalten

 

 

 

Leidensdruck und Therapiesuche bei Flugangst

 

Viele Menschen leiden sehr lange unter Flugangst, bevor sie sich therapeutische Hilfe suchen. Betroffene lassen sich meist erst dann helfen, wenn der Leidensdruck zu groß wird. Oft sind es dringende äußere Umstände, die dazu veranlassen sich dem Thema zu stellen. Beispielsweise weil Beruf, Karriere oder Selbstständigkeit es existentiell erfordern. Oft melden sich auch Betroffene, die aus familiären Gründen eine Flugreise machen müssen, sich dem aber nicht gewachsen fühlen. Beispielsweise Eltern, die ihren Nachwuchs in einem fernen Land besuchen wollen, zu dem nur der Luftweg infrage kommt.

 

 

 

Hilfe bei Flugangst

 

Flugangst ist kein unausweichliches Schicksal, kein lebenslanges Los ohne Aussicht auf Heilung. Eine bewährte Kombination aus Flexibel-kooperativer Hypnosetherapie mit weiteren Techniken hilft Ihnen Ihre Flugangst in den Griff bekommen, ruhig und entspannt zu fliegen, beruflich wie privat. Dabei wird das Problem direkt bei der Wurzel gepackt. Während andere Therapieformen darauf abzielen, dass Betroffene Bewältigungsstrategien erlernen, die sie vor dem Flug oder im Flugzeug anwenden können, um den Flug besser aushalten zu können, setzt Hypnobalancing™ direkt dort an, wo das Problem entstanden ist und sitzt: im Unbewussten!

Bei Flugangst empfiehlt sich eine frühzeitige Therapie für diejenigen, die privat und beruflich nicht auf Flugreisen verzichten können oder wollen. Vermeidungsverhalten verstärkt die Ängste zusätzlich. Bleibt die Angst vor dem Fliegen unbehandelt, neigt sie dazu, sich zu verstärken und es wird mit der Zeit zunehmend schwieriger, die Flugangst zu überwinden. Je früher Sie den Angstkreislauf unterbrechen, desto eher gelingt es Ihnen, die Aviophobie hinter sich zu lassen und Urlaubs- oder Geschäftsreisen mit dem Flugzeug wieder gelassen entgegenblicken zu können.

Scheuen Sie sich also nicht, bei Flugangst professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf keinen Fall sollten Sie ohne ärztliche Anweisung Beruhigungsmittel gegen die Flugangst einnehmen oder gar versuchen der Flugangst mit Alkohol zu begegnen.

Wie die Behandlung im Einzelnen aussieht, hängt davon ab, wie stark Ihre Aviophobie ausgeprägt ist, welche Ursachen ihr zugrunde liegen und Ihrer persönlichen Situation Hypnotherapie mit Hypnobalancing™, die Vermittlung von Techniken zur Selbsthypnose und einfache Entspannungstechniken haben sich hier bewährt. Je nach Ursachen kommen hier andere Ansätze zum Einsatz.

Klient:innen fühlen sich während des Prozesses sicher, da sie die entsprechende Begleitung und Unterstützung durch ihren Hypnosetherapeuten in einem als angenehm empfundenen Zustand erleben. Lernprozesse finden dadurch schneller und tiefer statt, prägen sich ein. 

Insbesondere die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.

Die Anzahl der erforderlichen Sitzungen ist so unterschiedlich, wie es die Persönlichkeiten und Erfahrungen der Klient:innen sind. Für die Behandlung sind im Durchschnitt 3 bis 4 Sitzungen erforderlich. Meist lässt sich das durch die Patienten nach der dritten Sitzung einschätzen. Im Falle eines zeitnahen Fluges sind Intensivsitzungen möglich.

 

 

 

Selbsthilfe: Umgang mit Flugangst während des Fluges

 

In einem eigenen Beitrag finden einige Anregungen, wie Sie die Flugangst während des Fluges beeinflussen können: Selbsthilfe bei Flugangst: 10 Tipps für die Zeit im Flugzeug

 

 

 

Flugangst in Gruppensitzungen lösen?

 

Einige der Anbieter von Flugangstseminaren bieten interessante Einblicke in die Technik. Für Betroffene, deren Flugangst wesentlich von ihrem Misstrauen in die Technik bestimmt wird, kann das sehr hilfreich sein.

Ich selbst biete keine Gruppentherapie bei Flugangst, sondern Einzelsitzungen an. In den Einzelsitzungen kann auf die individuellen Ängste und Eigenarten von Betroffenen eingegangen werden. Die Erfolgsrate halte ich demzufolge bei der persönlichen Therapie für bedeutend höher. Übrigens haben viele meiner Klienten schon an Flugangstseminaren teilgenommen und fanden sie meist sehr interessant.

 

 

 

Flugangst und Alkohol: Keine gute Mischung!

 

Um der Flugangst etwas entgegenzusetzen, setzen manche Menschen auf Selbstmedikamentierung. Der Gratisausschank hochprozentiger Getränke im Flugzeug mag zwar auf den ersten Blick eine vertretbare Möglichkeit darstellen. Er hält aber nicht, was es verspricht. Weshalb? Die Antwort finden Sie im Beitrag Flugangst und Alkohol: keine gute Mischung!

 

 

 

Kategorisierung

 

Klassifikation nach ICD-10:
F40.2 Spezifische (isolierte) Phobien

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Für die erste Terminanfrage nutzen Sie bitte die Formular dafür.

Ihr Termin

 

Sie wünschen sich therapeutische Unterstützung? Beschreiben Sie mir kurz Ihr Anliegen. Ich lese jede Anfrage persönlich und melde mich mit einer Einschätzung zum passenden weiteren Vorgehen.

Erste Sitzungen dauern üblicherweise 90 Minuten.
Online: 268,50 € für 90 Minuten
Präsenz in Berlin: 343,50 € für 90 Minuten

Termine werden mit Eingang des Honorars verbindlich reserviert.

Welche Zeiten passen für Sie üblicherweise?

Wie zeitnah wünschen Sie einen Termin?

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.

 

 

 

1. Ankommen und Orientierung

 

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.

Was führt Sie zu mir?

Was belastet Sie derzeit besonders?

Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?

Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?

Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.

 

 

 

2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit

 

Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.

Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.

Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.

 

 

 

3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten

 

Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.

Was war besonders hilfreich?

Was möchten Sie weiter vertiefen?

Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?

Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.

Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.

 

 

 

Veränderung soll im Alltag ankommen

 

Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.

Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.

So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:

mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.

Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Selbsthypnose als ergänzende Möglichkeit

 

Wo es zu Ihrer Situation passt, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose als Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen.

Selbsthypnose kann Ihnen helfen, innere Ruhe, Selbstregulation und den Zugang zu eigenen Ressourcen zu stärken. Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit bewusst nach innen zu richten, hilfreiche innere Zustände zu entwickeln und sich im Alltag besser zu stabilisieren.

Wenn Sie in den Sitzungen erste hilfreiche Tranceerfahrungen gemacht haben, lässt sich Selbsthypnose oft gut erlernen. Schritt für Schritt entwickeln Sie eine Form, die zu Ihnen passt und die Sie auch außerhalb der Sitzungen anwenden können.

Das kann den therapeutischen Prozess unterstützen.
Es kann helfen, Erfahrungen aus den Sitzungen zu vertiefen.
Es kann neue innere Sicherheit festigen.
Und es stärkt Ihre Eigenständigkeit im Umgang mit sich selbst.

Mir ist wichtig, dass therapeutische Begleitung Menschen handlungsfähiger macht. Selbsthypnose kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein: für mehr Ruhe, mehr innere Orientierung und mehr Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.

Wie bei allen Methoden gilt auch hier: Entscheidend ist, was für Sie hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Mehr zu Selbsthypnose hier.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

Beiträge zum Thema

Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
#A4263
Englische Version: