Atychiphobie: Angst vor Fehlern und Scheitern verstehen und verändern
Wenn hoher Anspruch, Perfektionismus und die Sorge vor Versagen viel innere Kraft bindenAntworten auf häufige Fragen
Was ist Atychiphobie?
Als Atychiphobie wird die übersteigerte Angst bezeichnet, Fehler zu machen. Betroffene dieser spezifischen Phobie, versuchen zu vermeiden, vor anderen Fehler zu machen. Zu den Ursachen gehören fehlendes Selbstvertrauen und die Angst, von anderen Menschen ausgelacht und abgelehnt zu werden.
Wie äußert sich Versagensangst?
Die typischen Anzeichen von Versagensangst entsprechen den Angstreaktionen, wie Herzrasen, Schwitzen, Zittern, eine schnellere Atmung und Schlaflosigkeit. Häufig wird das Gefühl genannt, nicht mehr klar denken zu können, mit Vergesslichkeit und Konzentrationsproblemen. Die Ängste können bis hin zu einer Panikattacke steigern.
Was sind mögliche Ursachen einer Atychiphobie?
Die Atychiphobie ist die Angst vor dem Scheitern oder dem Versagen.
Mögliche Ursachen für eine Atychiphobie:
- Negativ verstärkte Erfahrungen in der Vergangenheit, bei denen jemand scheiterte oder sich blamierte.
- Eine übertrieben strenge oder kritische Erziehung, die das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen beeinträchtigen kann.
- Eine allgemeine Angst vor Kritik oder Ablehnung von anderen Menschen.
- Eine allgemeine Angst vor Veränderung oder Unbekanntem, die sich auf die Angst vor dem Scheitern ausweiten kann.
- Ein Mangel an Selbstvertrauen oder ein niedriger Selbstwert, der das Risiko von Scheitern vergrößern kann.
Wer kann unter Atychiphobie leiden?
Jeder Mensch kann unter Atychiphobie leiden. Die Atychiphobie, auch als Angst vor dem Scheitern bekannt, ist eine häufige Angststörung, die Menschen jeden Alters und jeder Herkunft betreffen kann. Sie kann sich auf verschiedene Bereiche des Lebens auswirken und dazu führen, dass betroffene Menschen bestimmte Aktivitäten oder Verantwortungsbereiche vermeiden, um das Risiko von Scheitern zu verringern.
Eine Atychiphobie kann sich auf Lebensbereiche auswirken, in denen scheitern oder versagen möglich ist. Dazu können beispielsweise schulische, berufliche, sportliche oder künstlerische Aktivitäten gehören. Auch das persönliche Leben, wie etwa Beziehungen oder die Erfüllung von Verpflichtungen, kann von der Atychiphobie betroffen sein.
Atychiphobie: Angst vor Fehlern und Scheitern verstehen und verändern
Wenn hoher Anspruch, Perfektionismus und die Sorge vor Versagen viel innere Kraft binden
Fehler gehören zum Lernen.
Entscheidungen enthalten Unsicherheit.
Entwicklung braucht manchmal Mut.
Und trotzdem kann sich schon die Möglichkeit eines Fehlers sehr bedrohlich anfühlen.
Vielleicht bereiten Sie sich außergewöhnlich gründlich vor.
Sie prüfen mehrfach.
Sie denken lange über Entscheidungen nach.
Sie möchten Erwartungen erfüllen.
Sie wollen Verantwortung zuverlässig tragen.
Nach außen wirken Sie möglicherweise kompetent, sorgfältig und leistungsfähig.
Innerlich läuft gleichzeitig ein anderes Programm:
Ich darf mir keinen Fehler erlauben.
Wenn dieser innere Anspruch dauerhaft viel Kraft bindet und Ihren Handlungsspielraum einschränkt, kann therapeutische Unterstützung dabei helfen, wieder mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Beweglichkeit zu entwickeln.
Was bedeutet Atychiphobie?
Atychiphobie bezeichnet eine ausgeprägte Angst vor Fehlern, Scheitern oder Versagen.
Im Mittelpunkt kann dabei Unterschiedliches stehen.
Manche Menschen fürchten die praktischen Folgen eines Fehlers.
Andere sorgen sich besonders um die Bewertung durch andere Menschen.
Wieder andere erleben einen Fehler fast wie eine Aussage über den eigenen Wert.
Dann lautet die innere Gleichung vielleicht:
Fehler = Versagen
oder sogar:
Versagen = Ich bin weniger wert.
Genau diese Bedeutungen sind für die therapeutische Arbeit besonders interessant.
Hohe Ansprüche können eine Stärke sein
Sorgfalt.
Verantwortungsbewusstsein.
Leistungsbereitschaft.
Qualitätsanspruch.
Ausdauer.
Das sind wertvolle Eigenschaften.
Schwierig wird es, wenn aus einem hohen Anspruch ein permanenter innerer Alarm entsteht.
Dann geht es weniger um:
Ich möchte etwas gut machen.
Und stärker um:
Es muss gelingen, damit ich mich sicher fühlen kann.
Der Unterschied ist erheblich.
Ein gesunder Anspruch unterstützt Leistung.
Angst bindet Aufmerksamkeit und Energie.
Typische Gedanken bei Versagensangst
Der innere Dialog kann beispielsweise lauten:
Was, wenn ich einen Fehler mache?
Was, wenn andere ihn bemerken?
Was, wenn ich jemanden enttäusche?
Was, wenn ich meinen guten Ruf verliere?
Was, wenn ich die falsche Entscheidung treffe?
Was, wenn ich merke, dass ich doch weniger kann als gedacht?
Was, wenn ich danach anders gesehen werde?
Solche Gedanken können schon lange vor einer konkreten Situation erhebliche Anspannung erzeugen.
Typische körperliche und emotionale Reaktionen
Versagensangst kann sich auf mehreren Ebenen zeigen.
Mögliche körperliche Reaktionen sind:
-
Herzklopfen
-
Muskelspannung
-
veränderte Atmung
-
innere Unruhe
-
Zittern
-
Magen-Darm-Reaktionen
-
Schlafprobleme
-
Erschöpfung
-
Konzentrationsschwierigkeiten
Emotional können unter anderem auftreten:
-
Angst
-
Scham
-
Unsicherheit
-
Selbstzweifel
-
innere Anspannung
-
starke Selbstkritik
-
Enttäuschung über sich selbst
Gerade die Verbindung aus hohem Anspruch und ständiger Selbstbeobachtung kann auf Dauer sehr viel Energie beanspruchen.
Wenn Perfektionismus Sicherheit herstellen soll
Perfektionismus ist häufig mehr als ein Wunsch nach Qualität.
Er kann eine Schutzstrategie sein.
Die innere Logik lautet dann:
Wenn ich alles sehr gut vorbereite, kann mir weniger passieren.
Wenn ich jedes Detail prüfe, kann mich niemand kritisieren.
Wenn ich perfekt arbeite, behalte ich Kontrolle.
Kurzfristig kann das Sicherheit vermitteln.
Langfristig steigt der Aufwand.
Eine Aufgabe dauert immer länger.
Entscheidungen werden schwieriger.
Delegieren fällt schwerer.
Und die Erfahrung:
Ich kann auch mit einem unperfekten Ergebnis gut umgehen
bekommt wenig Gelegenheit, sich zu entwickeln.
Wenn Aufschieben ein Schutzversuch ist
Aufschieben wird schnell als Disziplinproblem bewertet.
Bei ausgeprägter Fehlerangst kann dahinter jedoch etwas anderes stehen.
Solange eine Aufgabe offen bleibt, bleibt auch die endgültige Bewertung offen.
Ein Text kann noch verbessert werden.
Eine Entscheidung kann noch geändert werden.
Eine Bewerbung kann noch perfektioniert werden.
Eine Präsentation kann noch vorbereitet werden.
Damit schützt Aufschieben kurzfristig vor dem Moment:
Jetzt wird sichtbar, was ich geleistet habe.
Gleichzeitig wächst der Zeitdruck.
Therapeutische Arbeit kann helfen, diesen Mechanismus zu verstehen und wieder leichter ins Handeln zu kommen.
Wenn Erfolg den Druck sogar erhöht
Manche Menschen erleben einen interessanten Effekt:
Je erfolgreicher sie werden, desto größer wird die Angst vor Fehlern.
Denn nun gibt es scheinbar mehr zu verlieren.
Status.
Ansehen.
Verantwortung.
Vertrauen anderer.
Das eigene Selbstbild.
Dann kann Erfolg innerlich zu einer Verpflichtung werden:
Jetzt muss ich dieses Niveau immer halten.
Therapeutische Entwicklung kann helfen, Leistung wieder stärker von persönlichem Wert zu trennen.
Sie dürfen kompetent sein.
Und menschlich.
Sie dürfen Verantwortung tragen.
Und weiterhin lernen.
Versagensangst und Selbstwert
Ein Fehler beschreibt zunächst ein Ergebnis.
Etwas hat anders funktioniert als geplant.
Wenn Selbstwert stark mit Leistung verbunden ist, bekommt dieser Fehler eine zusätzliche Bedeutung:
Mit mir stimmt etwas nicht.
Dann werden Fehler emotional sehr teuer.
Therapeutisch kann es darum gehen, eine stabilere innere Grundlage zu entwickeln.
Zum Beispiel:
Mein Wert bleibt bestehen, während ich lerne.
Ich kann gute Arbeit leisten und mich weiterentwickeln.
Ein Ergebnis liefert Informationen.
Ich kann korrigieren, lernen und neu entscheiden.
Die Angst vor Kritik
Nicht jeder Mensch mit Atychiphobie fürchtet den Fehler selbst.
Manchmal steht die Reaktion anderer im Vordergrund.
Was wird mein Chef denken?
Wie reagieren Kollegen?
Enttäusche ich jemanden?
Verliere ich Ansehen?
Werde ich abgelehnt?
Dann gibt es starke Überschneidungen mit sozialer Bewertungsangst.
Therapeutisch lohnt sich die Frage:
Was bedeutet Kritik für mich?
Ist sie Information?
Bedrohung?
Beschämung?
Ablehnung?
Oder ein Hinweis darauf, dass ich versagt habe?
Diese Bedeutung kann sich verändern.
Scham und Versagensangst
Scham kann bei ausgeprägter Fehlerangst eine wichtige Rolle spielen.
Sie richtet sich weniger auf:
Ich habe etwas ungünstig gemacht.
Und stärker auf:
Ich bin falsch.
Genau deshalb kann ein kleiner Fehler emotional viel größer erlebt werden, als es die konkrete Situation erwarten ließe.
Therapeutische Arbeit kann helfen, Fehler wieder stärker auf der Sachebene einzuordnen.
Was ist geschehen?
Was kann ich daraus lernen?
Was möchte ich korrigieren?
Was sagt diese Erfahrung tatsächlich über mich aus?
So kann aus Scham zunehmend Orientierung werden.
Woher kann ausgeprägte Fehlerangst kommen?
Es gibt unterschiedliche mögliche Entwicklungswege.
Dazu können beispielsweise gehören:
-
frühe Erfahrungen mit starker Kritik
-
Beschämung
-
hohe familiäre Erwartungen
-
Anerkennung vor allem für Leistung
-
häufige Vergleiche
-
Erfahrungen mit Spott oder Ausgrenzung
-
hohe Verantwortung in jungen Jahren
-
belastende Erfahrungen mit Scheitern
-
soziale Bewertungsangst
-
perfektionistische Vorbilder
-
ein stark leistungsbezogenes Selbstbild
-
traumatische oder emotional belastende Erfahrungen
Für die therapeutische Arbeit braucht es dabei selten eine einzige Ursache.
Interessanter ist:
Welche Erfahrungen haben meinen heutigen Umgang mit Fehlern geprägt?
Und:
Welche neuen Erfahrungen können meinen Handlungsspielraum erweitern?
Wenn Anerkennung an Leistung gekoppelt war
Manche Menschen lernen früh:
Ich werde besonders gesehen, wenn ich etwas leiste.
Oder:
Fehler bringen Kritik, Rückzug oder Enttäuschung.
Dann bekommt Leistung eine wichtige emotionale Funktion.
Sie schafft Sicherheit.
Zugehörigkeit.
Anerkennung.
Vielleicht sogar Liebe.
Später kann daraus ein hoher innerer Druck entstehen.
Therapeutische Arbeit kann helfen, diese alten Zusammenhänge zu verstehen und neue innere Erfahrungen zu ermöglichen.
Vermeidung kann sehr leistungsfähig aussehen
Versagensangst führt keineswegs immer dazu, dass Menschen wenig tun.
Im Gegenteil.
Manche arbeiten außergewöhnlich viel.
Sie bereiten sich doppelt vor.
Sie kontrollieren dreifach.
Sie übernehmen Aufgaben selbst.
Sie korrigieren ständig.
Sie planen jedes Detail.
Von außen sieht das sehr engagiert aus.
Innerlich kann es eine Form von Vermeidung sein:
Ich vermeide die Möglichkeit, unvorbereitet, unvollkommen oder angreifbar zu sein.
Gerade bei leistungsfähigen Menschen bleibt dieser Mechanismus deshalb oft lange verborgen.
Wenn Entscheidungen schwierig werden
Jede Entscheidung enthält die Möglichkeit, dass eine andere Option später besser erscheint.
Für Menschen mit starker Fehlerangst kann genau das problematisch sein.
Sie wollen die richtige Entscheidung.
Und möglichst die Garantie dazu.
Dann beginnt intensives Abwägen.
Noch mehr Informationen.
Noch eine Meinung.
Noch ein Szenario.
Noch eine Kontrolle.
Therapeutisch kann es hilfreich sein, Entscheidungskompetenz anders zu verstehen:
Eine gute Entscheidung entsteht aus ausreichender Information, Klarheit über Werte und der Bereitschaft, mit verbleibender Unsicherheit umzugehen.
Auch das ist Selbstwirksamkeit.
Der innere Dialog
Innere Sprache kann Versagensangst deutlich verstärken.
Zum Beispiel:
Ich darf keinen Fehler machen.
Ich muss das schaffen.
Ich muss beweisen, dass ich gut genug bin.
Ich hätte es besser wissen müssen.
Das darf mir nie wieder passieren.
Ein konstruktiverer innerer Dialog kann beispielsweise lauten:
Ich bereite mich gut vor und darf anschließend handeln.
Ich kann mit Rückmeldungen umgehen.
Ich kann Entscheidungen korrigieren.
Ich darf lernen.
Meine Kompetenz hängt weniger von Fehlerfreiheit als von meinem Umgang mit Herausforderungen ab.
Solche Gedanken wirken besonders dann, wenn neue Erfahrungen sie zunehmend bestätigen.
Psychotherapie bei Atychiphobie
Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.
Gemeinsam betrachten wir, welche Gedanken, Erfahrungen, Körperreaktionen und Schutzstrategien Ihre Versagensangst beeinflussen.
Je nach Situation können beispielsweise einfließen:
-
Arbeit mit Überzeugungen
-
konstruktive Gestaltung innerer Dialoge
-
Umgang mit Perfektionismus
-
Arbeit mit Selbstkritik
-
soziale Bewertungsangst
-
Scham und Selbstwert
-
Körperwahrnehmung
-
Selbstregulation
-
Ressourcenarbeit
-
biografische Perspektiven
-
Arbeit mit inneren Anteilen
-
verhaltensorientierte Schritte
-
neue Erfahrungen mit Unsicherheit
-
hypnotherapeutische Verfahren
-
konkrete Alltagsexperimente
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Wir wählen die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen und Ihrer Situation passen.
Welche Rolle kann Hypnotherapie spielen?
Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.
Sie kann helfen, Aufmerksamkeit neu auszurichten und hilfreiche innere Erfahrungen zugänglicher zu machen.
Bei Versagensangst können beispielsweise Themen einbezogen werden wie:
-
Selbstvertrauen
-
innere Sicherheit
-
hilfreiche Selbstbilder
-
Umgang mit Bewertung
-
frühere Erfahrungen
-
Scham
-
Leistungsdruck
-
innere Dialoge
-
Ressourcen
-
Vorstellung zukünftiger Situationen
Hypnotherapie steht dabei innerhalb eines integrativen therapeutischen Prozesses.
Neue Erfahrungen statt vollständiger Fehlerkontrolle
Ein entscheidender therapeutischer Schritt besteht häufig darin, neue Erfahrungen mit Unvollkommenheit, Unsicherheit und Rückmeldung zu machen.
Zum Beispiel:
Ich kann etwas abgeben, obwohl ich noch Verbesserungsmöglichkeiten sehe.
Ich kann eine Entscheidung treffen, obwohl ein Restrisiko bleibt.
Ich kann eine Frage beantworten, ohne alles zu wissen.
Ich kann eine Rückmeldung bekommen und weiterhin bei mir bleiben.
Ich kann einen Fehler korrigieren.
Diese Erfahrungen verändern mehr als zusätzliche rationale Argumente.
Sie machen Selbstvertrauen erlebbar.
Fehlerkompetenz
Ein wichtiges therapeutisches Ziel kann deshalb sein, Fehlerkompetenz zu entwickeln.
Damit meine ich:
Fehler erkennen.
Verantwortung übernehmen.
Informationen daraus gewinnen.
Korrigieren, was korrigiert werden kann.
Lernen.
Und anschließend wieder nach vorn schauen.
Das ist etwas völlig anderes als Gleichgültigkeit gegenüber Qualität.
Im Gegenteil:
Wer konstruktiv mit Fehlern umgehen kann, gewinnt häufig mehr Freiheit für gute Entscheidungen, Lernen und Entwicklung.
Was möchten Sie tun, wenn Fehler wieder weniger bedrohlich sind?
Diese Frage finde ich therapeutisch besonders interessant.
Vielleicht würden Sie:
eine neue Position übernehmen.
eine Bewerbung abschicken.
ein eigenes Projekt beginnen.
mehr delegieren.
eine Entscheidung treffen.
Ihre Meinung früher äußern.
eine Präsentation halten.
Neues ausprobieren.
Eine Beziehung eingehen.
Oder sich mehr Zeit für das Leben außerhalb von Leistung nehmen.
Dann wird sichtbar:
Es geht weniger darum, Fehler zu mögen.
Es geht darum, welches Leben wieder möglich wird, wenn die Angst davor weniger Raum beansprucht.
Was können Sie zwischen den Sitzungen beobachten?
Hilfreiche Fragen können sein:
Wann steigt mein innerer Druck?
Welche Art von Fehler fürchte ich besonders?
Welche Bewertung verbinde ich damit?
Was tue ich, um völlige Sicherheit herzustellen?
Wann bereite ich mich länger vor, als es der Aufgabe dient?
Wann schiebe ich eine Entscheidung hinaus?
Welche kleinen Situationen könnten mir neue Erfahrungen ermöglichen?
Diese Beobachtungen helfen, den persönlichen Kreislauf genauer zu erkennen.
Wie lange dauert die therapeutische Begleitung?
Der therapeutische Rahmen richtet sich danach, wie stark die Versagensangst Ihren Alltag beeinflusst, welche weiteren Themen beteiligt sind und welche Veränderungen Sie anstreben.
Bei einem klar umschriebenen Thema kann ein überschaubarer therapeutischer Prozess hilfreich sein.
Wenn Perfektionismus, soziale Angst, Selbstwert oder frühere Erfahrungen eine größere Rolle spielen, kann eine intensivere Begleitung sinnvoll sein.
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.
Von Beginn an arbeiten wir auf mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum hin.
Online oder in Berlin
Viele meiner therapeutischen Sitzungen finden online statt.
Gerade berufliche Situationen, Entscheidungen, Präsentationen und andere konkrete Auslöser von Versagensangst lassen sich im Online-Rahmen gut in die therapeutische Arbeit einbeziehen.
Therapeutische Online-Sitzungen führe ich ausschließlich mit Patientinnen und Patienten durch, die sich zum Zeitpunkt der Sitzung in Deutschland aufhalten.
Zusätzlich sind Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.
Gemeinsam wählen wir den Rahmen, der Ihren therapeutischen Prozess unterstützt.
Von Fehlervermeidung zu Gestaltungskraft
Versagensangst richtet viel Aufmerksamkeit auf eine Frage:
Was könnte schiefgehen?
Therapeutische Entwicklung erweitert den Blick.
Was ist mir wichtig?
Was möchte ich ausprobieren?
Welche Entscheidung entspricht mir?
Was kann ich lernen?
Wie möchte ich handeln?
Damit verändert sich die innere Richtung.
Weg von immer mehr Absicherung.
Hin zu Klarheit, Lernfähigkeit, Mut und Gestaltungskraft.
Sie dürfen hohe Ansprüche haben und gleichzeitig die Freiheit entwickeln, zu handeln, zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist
Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.
Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.
Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Am Anfang steht Orientierung.
Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.
Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.
Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.
Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen
Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?
Zur Orientierung können Sie sich fragen:
-
Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?
-
In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?
-
Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?
-
Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?
-
Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?
-
Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?
-
Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?
Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.
Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.
Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.
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Dabei gilt ein einfaches Prinzip:
Die Methode dient dem Menschen.
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Der nächste Schritt
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
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Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
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Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
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Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.
Transparenz zum therapeutischen Rahmen
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Terminvereinbarung für Psychotherapie
Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin
Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.
Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.
So vereinbaren Sie einen Termin
1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular
Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.
Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.
Hilfreich sind Angaben zu:
- Ihrem aktuellen Anliegen
- der Veränderung, die Sie sich wünschen
- bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
- Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
- passenden Zeitfenstern
- Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du
Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.
2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung
Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.
Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.
Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:
- Sitzungsdauer
- Honorar
- Zahlung
- Terminverbindlichkeit
- Vorbereitung
- Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch
So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.
3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart
Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.
Wann finden therapeutische Sitzungen statt?
Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:
Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.
Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.
Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.
Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.
Die erste Sitzung
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:
- Ihre aktuelle Situation zu verstehen
- Ihre Ziele zu klären
- wichtige Zusammenhänge einzuordnen
- einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
- bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen
Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Was geschieht in der ersten Sitzung?
Am Anfang steht Ihre Situation.
Was erleben Sie derzeit?
Was möchten Sie verändern?
Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?
Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.
Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.
Hypnotherapie kann dazugehören.
Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Müssen Sie sich vorbereiten?
Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.
Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:
- Was belastet mich derzeit besonders?
- Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
- Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
- Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
- Was hat mir bisher geholfen?
- Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?
Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.
Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.
Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?
Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.
Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.
Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.
Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.
Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- veränderte innere Dialoge
- neue Perspektiven
- Übungen zur Selbstregulation
- bewusste Beobachtungen
- kleine Verhaltensexperimente
- imaginative Übungen
- Selbsthypnose
- konkrete nächste Schritte im Alltag
So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.
Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.
Online-Sitzungen
Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.
Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.
Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.
Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.
Sitzungen in Berlin
Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.
Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.
Terminverbindlichkeit
Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.
Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.
Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.
Ein guter therapeutischer Rahmen
Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.
Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.
In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Je konkreter Sie beschreiben, was Sie derzeit belastet und was Sie verändern möchten, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.
Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, welcher Weg Sie zu mehr innerer Sicherheit, Freiheit und Gestaltungskraft führt.
Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?
Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:
Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?
Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.
Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.
Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.
Honorar für therapeutische Sitzungen
Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:
Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr
Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen
179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten
Sitzungen in der Praxis in Berlin
229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.
Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.
Termine mit erhöhter Flexibilität
Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.
Für diese Option berechne ich zusätzlich:
45 Euro je Sitzung
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.
Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.
Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.
Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten
Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.
Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.
Zahlung
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.
Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen
Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.
Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.
Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.
Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.
Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit
Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.
Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.
So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.
Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.
Was die Therapiedauer beeinflusst
Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Art und Intensität der Belastung
- Dauer der Beschwerden
- bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
- aktuelle Lebensumstände
- körperliche und emotionale Belastbarkeit
- verfügbare Ressourcen
- Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
- Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag
Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.
Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.
Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.
Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit
Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.
Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.
Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.
Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.
Der nächste Schritt
Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.
Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.
Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.
Fragen Sie mich gerne persönlich
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.
Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.
Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.
Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.
Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.
Während der therapeutischen Zusammenarbeit
Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.
Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.
Kontakt und Terminvereinbarung
Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.
Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.
Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Nachricht
Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.
Anmerkungen:
In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.
Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.
Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.
Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.
1. Ankommen und Orientierung
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.
Was führt Sie zu mir?
Was belastet Sie derzeit besonders?
Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?
Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?
Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.
2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit
Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.
Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.
Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.
3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten
Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.
Was war besonders hilfreich?
Was möchten Sie weiter vertiefen?
Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?
Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.
Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.
Veränderung soll im Alltag ankommen
Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.
Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.
So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:
mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.
Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.
Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen
Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.
Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.
So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.
Selbsthypnose als ergänzende Möglichkeit
Wo es zu Ihrer Situation passt, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose als Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen.
Selbsthypnose kann Ihnen helfen, innere Ruhe, Selbstregulation und den Zugang zu eigenen Ressourcen zu stärken. Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit bewusst nach innen zu richten, hilfreiche innere Zustände zu entwickeln und sich im Alltag besser zu stabilisieren.
Wenn Sie in den Sitzungen erste hilfreiche Tranceerfahrungen gemacht haben, lässt sich Selbsthypnose oft gut erlernen. Schritt für Schritt entwickeln Sie eine Form, die zu Ihnen passt und die Sie auch außerhalb der Sitzungen anwenden können.
Das kann den therapeutischen Prozess unterstützen.
Es kann helfen, Erfahrungen aus den Sitzungen zu vertiefen.
Es kann neue innere Sicherheit festigen.
Und es stärkt Ihre Eigenständigkeit im Umgang mit sich selbst.
Mir ist wichtig, dass therapeutische Begleitung Menschen handlungsfähiger macht. Selbsthypnose kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein: für mehr Ruhe, mehr innere Orientierung und mehr Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.
Wie bei allen Methoden gilt auch hier: Entscheidend ist, was für Sie hilfreich, stimmig und tragfähig ist.
Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.
So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.
Kanal @aengste bei YouTube
Auf dem Kanal youtube.com/@aengste veröffentliche ich Videos zu Ängsten, Angststörungen, Traumata sowie Folgen narzisstischen Missbrauchs. Es gelten die Datenschutzhinweise von Google/YouTube.
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Antworten auf häufige Fragen zu Psychotherapie bei Ängsten und Traumafolgen, Hypnotherapie, erster Sitzung, Ablauf, Dauer, Kosten und Online-Therapie.
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
#A4760
Englische Version:











