Panikstörungen bleiben oft zu lange unbehandelt
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Panikstörungen bleiben oft zu lange unbehandelt
Eine Panikattacke dauert nur wenige Minuten, aber die Betroffenen durchleben massive Ängste bis hin zur Todesangst. Bei einer Panikstörung leiden kommt es zu wiederkehrenden, nicht vorhersehbaren Panikattacken.
Übersicht
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Panikstörungen
Eine Panikattacke dauert nur wenige Minuten, aber viele Betroffenen durchleben Todesängste. Wer nicht selbst an einer Angst- oder Panikstörung leidet, kann sich schwer vorstellen, was damit für ein Leidensdruck verbunden ist. Es liegt auch daran, dass Betroffene typischerweise unter keinen Umständen wollen das andere Menschen davon erfahren. Auch deswegen bleiben Panikstörungen oft zu lange unbehandelt.
Folgen von Panikstörungen
Die Konsequenzen von Panikstörungen sind oft einschneidend: Stress, Ängstlichkeit, Vermeidungsverhalten, bedenkliche Lösungsversuche. Soziale Kontakte zu pflegen ist so sehr viel schwerer. Partnerschaften werden dadurch belastet. Viele sind nicht mehr in der Lage, ihren Beruf auszuüben und geraten so in finanzielle Probleme, aus denen sie sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien können.
Unterstützung
Betroffene können kompetente Unterstützung gut gebrauchen. Wichtig ist auch, wie Angehörige und Freunde mit Betroffenen und deren Angsterkrankung umgehen. Doch auch sie sind darauf selten vorbereitet und benötigen Hilfe, um zu helfen.
Unberechenbarkeit
Meist beginnt es plötzlich, wie aus heiterem Himmel und völlig unerwartet bekommen Betroffene einen Anfall von Herzrasen, Schwindel, leiden an Schweißausbrüchen und haben das Gefühl, auf der Stelle umzukippen, zu sterben.
Das kann überall passieren, besonders häufig in öffentlichen Situationen, aber genauso in den eigenen vier Wänden.
Panikstörung mit Agoraphobie
Panikstörungen treten häufig in Verbindung mit der Agoraphobie auf. Betroffene meiden dann unter allen Umständen, den Ort erneut aufzusuchen, an dem sie eine Panikattacke erlebt haben. Mehr und mehr Orte werden gemieden, an denen befürchtet wird, eine erneute Attacke zu erleiden. Betroffene ziehen sich zurück und verlassen schlimmstenfalls nicht mehr das ihr Zuhause. Allerdings können selbst dort Panikattacken auftreten. Dennoch fühlen sich Betroffen dort sicherer, insbesondere wenn eine vertraute Person in der Nähe ist. Das Telefon ist immer in Reichweite, sodass im Notfall sofort der Arzt oder Rettungsdienst gerufen werden kann.
Ursachen
Angstzustände, Panikstörungen und Phobien können viele Ursachen haben. Es kann bereits eine genetische Veranlagung vorliegen, eine ungünstige Kindheitsentwicklung, körperliche Krankheiten, anderen psychischen Störungen oder Vergiftungen können vorliegen. Äußere Umstände, die eine Panikstörung zum Ausbruch bringen können sind Stress, Beziehungsprobleme, ein traumatisches Erlebnis, eine Krankheit oder ein Unfall. Meist sind daran mehrere Ursachen und Auslöser beteiligt.
Medizinische Untersuchungen
Eine besondere Belastung empfinden viele Betroffene, wenn bei Panikattacken keine körperliche Ursache erkennbar sind. Auch wiederholte Arztbesuche bringen trotz attestierter körperlicher Gesundheit, keine Entlastung. Bei der nächsten Panikattacke wird die Kompetenz des Arztes angezweifelt und ein anderer konsultiert. Häufig dauert es Jahre, bis die Diagnose Panikstörung gestellt wird und eine psychotherapeutische Behandlung begonnen wird.
Weitere Informationen
Sie finden in zahlreichen Beiträgen weitere Informationen zu Panikattacken und Panikstörungen, Ängsten und Angststörungen. Vor allem dazu, was Sie tun können, um Einschränkungen zu lösen und ein erfüllendes Leben zu genießen.
Ergänzende Informationen
- Unterschiede zwischen Zwangsstörung, Panikstörung und Agoraphobie
- Panikstörung und Erwartungsangst
- Panikstörung
- Panikattacken
- Verbreitung von Angststörungen in Deutschland
- Um Ängste zu behandeln müssen wir die Ursachen kennen
- Mythen über die Behandlung von Ängsten
- Stress und Ängste
- Tipps für den Umgang mit Ängsten und Stress
- Ängste und Angststörungen
- Bücher zu Ängsten und Angststörungen
Sicherheit, Transparenz und guter Rahmen
Damit Sie gut informiert entscheiden können, finden Sie auf dieser Website ausführliche Informationen zu folgenden Themen:
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- Kennenlernen und erster Kontakt
- Hinweise zum therapeutischen Rahmen
- Situationen, in denen ein anderer oder ergänzender fachlicher Rahmen sinnvoll ist
Diese Informationen helfen Ihnen, sich in Ruhe ein Bild von meiner Arbeitsweise, dem Ablauf und den Rahmenbedingungen zu machen.
Offene Fragen klären wir gern im persönlichen Kontakt.
Wichtige Hinweise
Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information und Orientierung.
Persönliche therapeutische Begleitung, ärztliche Untersuchung, medizinische Diagnostik, psychiatrische Behandlung und medikamentöse Verordnungen gehören in einen individuell passenden fachlichen Rahmen.
Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen, schweren körperlichen Beschwerden oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte direkt an ärztliche, psychiatrische oder zuständige psychotherapeutische Stellen, an eine psychiatrische Notaufnahme oder an den Notruf 112.
In Berlin steht zusätzlich der Berliner Krisendienst als Anlaufstelle für psychosoziale Krisen zur Verfügung.
Abgrenzung zur ärztlichen Tätigkeit
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Ich arbeite therapeutisch mit integrativer Psychotherapie und hypnotherapeutischen Elementen.
Medizinische Diagnosen, ärztliche Untersuchungen, psychiatrische Behandlungen und Medikamentenverordnungen gehören in ärztliche beziehungsweise psychiatrische Hände.
In meiner Arbeit stehen sorgfältige therapeutische Begleitung, Orientierung, Ressourcenaktivierung, Stabilisierung und ein passender Prozess für Ihre Situation im Mittelpunkt.
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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 16. Februar 2021
K: CNA
Ü:
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Englische Version:
