Ängste & Angststörungen
Therapie in Berlin & online | Karsten NoackÄngste und Angststörungen: verstehen, verändern, wieder freier leben
Integrative Psychotherapie bei Ängsten, Angststörungen, Panik und Phobien – online und in Berlin
Angst gehört zu unserem menschlichen Schutzsystem.
Sie macht uns aufmerksam, mobilisiert Energie und hilft uns, auf Herausforderungen zu reagieren.
Manchmal entwickelt dieses Schutzsystem eine besondere Empfindlichkeit. Angst taucht häufiger auf, wird intensiver oder verbindet sich mit Situationen, Gedanken und körperlichen Empfindungen, die zunehmend den Alltag bestimmen.
Vielleicht kennen Sie das.
Sie planen Wege danach, wo Sie sich sicher fühlen.
Sie beobachten Ihren Körper besonders aufmerksam.
Sie denken lange über mögliche Risiken nach.
Sie wünschen sich Sicherheit und erleben gleichzeitig, wie viel Aufmerksamkeit die Angst inzwischen beansprucht.
Oder Sie wissen längst, dass eine Situation objektiv gut zu bewältigen wäre – und Ihr Körper reagiert trotzdem mit Alarm.
Genau hier kann therapeutische Veränderung beginnen.
Mein Ziel ist, gemeinsam mit Ihnen möglichst früh spürbare Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Freiheit im Alltag entstehen zu lassen.
Wann wird Angst zur Angststörung?
Angst kann sehr unterschiedliche Formen annehmen.
Entscheidend ist weniger, ob Sie gelegentlich Angst erleben. Interessanter ist, welchen Einfluss die Angst auf Ihr Leben gewinnt.
Eine therapeutische Klärung kann besonders sinnvoll sein, wenn Angst beispielsweise:
-
häufig oder sehr intensiv auftritt
-
mit starken körperlichen Reaktionen verbunden ist
-
Ihre Aufmerksamkeit zunehmend beansprucht
-
bestimmte Situationen immer schwieriger erscheinen lässt
-
Ihre Bewegungsfreiheit verkleinert
-
Beziehungen, Beruf oder Freizeit beeinflusst
-
zu ausgeprägter Erwartungsangst führt
-
viel Kraft und Lebensfreude bindet
Ein wichtiger Maßstab ist deshalb:
Wie frei können Sie Ihr Leben derzeit so gestalten, wie es Ihnen entspricht?
Angst zeigt sich im ganzen Menschen
Angst ist mehr als ein Gedanke.
Sie kann gleichzeitig Wahrnehmung, Denken, Gefühle, Körper und Verhalten beeinflussen.
Körper
Das autonome Nervensystem mobilisiert Energie.
Herzschlag und Atmung können sich verändern. Muskeln spannen sich an. Aufmerksamkeit und Sinne richten sich stärker auf mögliche Gefahren.
Manche Menschen erleben Herzklopfen, Zittern, Schwindel, Übelkeit, Druckgefühle, Schwitzen oder andere intensive Körperempfindungen.
Gedanken
Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf mögliche Risiken.
Gedanken wie diese können auftauchen:
Was, wenn etwas passiert?
Was, wenn ich die Kontrolle verliere?
Was, wenn andere etwas bemerken?
Was, wenn ich hier wegmuss?
Wahrnehmung
Das Gehirn sucht verstärkt nach Informationen, die zur erwarteten Gefahr passen.
Dadurch können bestimmte Körperempfindungen, Situationen oder Reaktionen anderer Menschen besonders bedeutsam erscheinen.
Verhalten
Menschen entwickeln verständlicherweise Strategien, um wieder Sicherheit zu erleben.
Sie planen genauer.
Sie kontrollieren stärker.
Sie suchen Rückversicherung.
Sie wählen bestimmte Wege.
Sie verlassen Situationen frühzeitig.
Oder sie gestalten ihren Alltag zunehmend rund um das, was sich sicher anfühlt.
Viele dieser Strategien bringen kurzfristig Erleichterung.
Therapeutisch interessant ist anschließend die Frage:
Welche Erfahrungen helfen Ihrem Nervensystem, Sicherheit zunehmend wieder aus eigener Erfahrung zu lernen?
Der Kreislauf der Angst
Angst kann sich selbst verstärken.
Ein Beispiel:
Sie bemerken eine körperliche Veränderung.
Sie bewerten diese Veränderung als mögliches Gefahrensignal.
Ihre Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf den Körper.
Das Nervensystem reagiert mit zusätzlicher Aktivierung.
Dadurch werden die Körperempfindungen deutlicher.
Diese Empfindungen scheinen die ursprüngliche Befürchtung zu bestätigen.
So kann innerhalb kurzer Zeit eine intensive Angstreaktion entstehen.
Therapie kann an verschiedenen Stellen dieses Kreislaufs ansetzen.
Wir können Wahrnehmung verändern.
Bewertungen überprüfen.
Den inneren Dialog konstruktiver gestalten.
Körperliche Reaktionen anders einordnen.
Neue Erfahrungen ermöglichen.
Und Schritt für Schritt mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln.
Welche Angststörungen gibt es?
Angststörungen können unterschiedliche Formen annehmen.
Zu den häufigsten gehören:
Panikstörung
Panikattacken können sehr plötzlich auftreten und mit intensiven körperlichen Empfindungen verbunden sein.
Viele Betroffene entwickeln anschließend eine starke Aufmerksamkeit für mögliche Anzeichen einer weiteren Panikattacke.
Therapeutisch geht es unter anderem darum, Körperreaktionen neu einzuordnen, Sicherheit zu entwickeln und den eigenen Handlungsspielraum wieder zu erweitern.
Agoraphobie
Bei einer Agoraphobie können beispielsweise öffentliche Verkehrsmittel, Menschenmengen, weite Plätze, Einkaufszentren oder Situationen mit eingeschränkter Rückzugsmöglichkeit starke Angst auslösen.
Therapeutische Arbeit kann dabei helfen, wieder zunehmend Bewegungsfreiheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.
Soziale Angst
Bei sozialen Ängsten richtet sich die Aufmerksamkeit häufig stark auf die mögliche Bewertung durch andere Menschen.
Betroffene beobachten sich selbst intensiv und beschäftigen sich beispielsweise mit Fragen wie:
Wie wirke ich?
Was denken die anderen?
Was passiert, wenn man meine Unsicherheit bemerkt?
Therapie kann dabei unterstützen, Aufmerksamkeit, Selbstbild und innere Dialoge zu verändern und neue soziale Erfahrungen zu ermöglichen.
Spezifische Phobien
Eine intensive Angst kann sich auf bestimmte Situationen oder Reize konzentrieren.
Dazu gehören beispielsweise:
-
Flugangst
-
Höhenangst
-
Klaustrophobie
-
Emetophobie
-
Spritzenangst
-
Zahnarztangst
-
Tierphobien
-
Schluckangst
-
Prüfungsangst
Für viele dieser Themen finden Sie auf dieser Website eigene ausführliche Beiträge.
Generalisierte Angststörung
Manche Menschen erleben über längere Zeit intensive Sorgen und innere Anspannung in verschiedenen Lebensbereichen.
Gedanken springen von einem möglichen Problem zum nächsten. Das Nervensystem findet schwerer in Ruhe. Konzentration, Schlaf und Lebensqualität können dadurch beeinträchtigt werden.
Auch hier können therapeutische Veränderungen auf mehreren Ebenen ansetzen.
Angst und körperliche Ursachen
Körper und Psyche beeinflussen sich gegenseitig.
Deshalb gehört zu einer sorgfältigen Betrachtung von neu auftretenden oder ungewöhnlichen Angstsymptomen auch die Frage nach möglichen körperlichen Einflussfaktoren.
Medizinische Abklärung kann beispielsweise bei plötzlich auftretenden, ausgeprägten oder bisher ungeklärten körperlichen Beschwerden sinnvoll sein.
Auch Medikamente, stimulierende Substanzen und körperliche Erkrankungen können das Erleben von Unruhe und Angst beeinflussen.
Eine gute therapeutische Begleitung berücksichtigt diese Zusammenhänge und bezieht bei Bedarf ärztliche beziehungsweise psychiatrische Fachkompetenz mit ein.
Ängste und belastende Erfahrungen
Manchmal besitzt Angst eine Geschichte.
Belastende oder traumatische Erfahrungen können beeinflussen, wie sicher ein Mensch sich selbst, andere Menschen und seine Umgebung erlebt.
Das Nervensystem kann lernen, besonders aufmerksam auf bestimmte Signale zu reagieren.
Auch Überzeugungen können daraus entstehen:
Ich muss jederzeit vorbereitet sein.
Ich kann mich schwer schützen.
Ich muss alles unter Kontrolle behalten.
Die Welt ist gefährlich.
Solche Reaktionen hatten häufig einmal eine nachvollziehbare Schutzfunktion.
Therapeutische Arbeit kann neue Erfahrungen ermöglichen.
Der Körper darf zunehmend Sicherheit erleben.
Überzeugungen können überprüft und weiterentwickelt werden.
Alte Verletzungen können Raum für Verarbeitung und Heilung bekommen.
Und gleichzeitig kann das gegenwärtige Leben wieder größer werden.
Psychotherapie bei Ängsten und Angststörungen
Angststörungen lassen sich psychotherapeutisch häufig gut behandeln.
Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.
Das bedeutet: Ich orientiere mich am Menschen und seinem Anliegen und verbinde verschiedene therapeutische Möglichkeiten miteinander.
Je nach Situation können beispielsweise einfließen:
-
Arbeit mit Gedanken und Überzeugungen
-
konstruktive Gestaltung innerer Dialoge
-
neue Erfahrungen im Umgang mit angstauslösenden Situationen
-
Körperwahrnehmung und Selbstregulation
-
emotionsfokussierte Arbeit
-
Imagination und innere Bilder
-
Ressourcenarbeit
-
Arbeit mit biografischen Prägungen
-
hypnotherapeutische Verfahren
-
konkrete Übungen für den Alltag
Dabei gilt für mich:
Die Methode dient dem Menschen.
Welche Rolle spielt Hypnotherapie?
Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.
Sie kann dabei helfen, Aufmerksamkeit gezielt auszurichten, innere Ressourcen zugänglicher zu machen und hilfreiche Erfahrungen intensiv zu erleben.
Für manche Menschen ist dieser Zugang besonders passend.
Andere profitieren stärker von Gespräch, Körperwahrnehmung, konkreten Alltagserfahrungen oder einer Kombination verschiedener Ansätze.
Gemeinsam wählen wir den therapeutischen Weg, der zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt.
Verstehen ist wertvoll – neue Erfahrungen verändern
Viele Menschen mit Ängsten verstehen ihre Situation bereits erstaunlich gut.
Sie wissen möglicherweise, dass die gefürchtete Situation relativ sicher ist.
Sie kennen Statistiken.
Sie haben rationale Argumente.
Und trotzdem reagiert der Körper mit Alarm.
Das zeigt etwas Wichtiges:
Therapeutische Veränderung braucht häufig mehr als zusätzliche Informationen.
Neue Erfahrungen können dem Nervensystem vermitteln, was der Verstand längst weiß.
Deshalb interessiert mich in der Therapie sowohl:
Was denken Sie?
als auch:
Was erleben Sie?
Und schließlich:
Welche neue Erfahrung hilft Ihnen, künftig anders zu reagieren?
Neue Erfahrungen und mehr Freiheit
Bei vielen Angststörungen spielt das schrittweise Sammeln neuer Erfahrungen eine wichtige Rolle.
Dabei geht es um einen therapeutisch passenden Rahmen.
Eine hilfreiche Erfahrung entsteht, wenn Sie erleben:
Ich kann mit dieser Situation umgehen.
Mein Körper darf reagieren und wieder zur Ruhe finden.
Ich habe Möglichkeiten.
Ich kann mir vertrauen.
Welche Schritte dafür sinnvoll sind, richtet sich nach Ihrem Anliegen, Ihrer Stabilität und dem therapeutischen Prozess.
Aus vielen kleinen Erfahrungen kann mit der Zeit etwas sehr Wertvolles entstehen:
wachsende Selbstwirksamkeit.
Der innere Dialog
Viele Menschen mit Ängsten führen innerlich sehr intensive Gespräche.
Manchmal beginnen sie bereits morgens:
Hoffentlich passiert heute nichts.
Oder vor einer bestimmten Situation:
Ich muss ruhig bleiben.
Oder während körperlicher Aktivierung:
Das darf jetzt nicht schlimmer werden.
Der innere Dialog beeinflusst Aufmerksamkeit und Erleben.
Deshalb kann es hilfreich sein, ihn bewusster und konstruktiver zu gestalten.
Aus:
Ich muss meine Angst kontrollieren
kann beispielsweise eine andere innere Haltung entstehen:
Ich kann mit dem umgehen, was ich gerade erlebe.
Solche Veränderungen wirken klein.
Im Alltag können sie einen erheblichen Unterschied machen.
Selbsthypnose und Selbstregulation
Wo es zum therapeutischen Prozess passt, vermittle ich auch Selbsthypnose und andere Möglichkeiten der Selbstregulation.
Das Ziel ist, hilfreiche Fähigkeiten zunehmend selbstständig nutzen zu können.
Sie können lernen, Aufmerksamkeit bewusster zu lenken, innere Zustände zu beeinflussen und Ressourcen leichter zugänglich zu machen.
Damit wächst etwas, das mir in der therapeutischen Arbeit besonders wichtig ist:
Ihre eigene Kompetenz im Umgang mit Ihrem Erleben.
Wie schnell kann sich etwas verändern?
Menschen kommen häufig mit einem konkreten Leidensdruck zu mir und wünschen sich verständlicherweise möglichst bald eine Verbesserung.
Dieser Wunsch entspricht auch meiner therapeutischen Haltung.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Wie schnell und auf welche Weise sich Veränderungen entwickeln, hängt von vielen Faktoren ab: vom Anliegen, bisherigen Erfahrungen, aktuellen Lebensbedingungen, vorhandenen Ressourcen und der therapeutischen Zusammenarbeit.
Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig überschaubare therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.
Manche Entwicklungen zeigen sich früher. Andere brauchen mehr Zeit oder größere Abstände zwischen den Sitzungen.
Entscheidend ist, dass der therapeutische Prozess eine hilfreiche Richtung entwickelt und die Veränderungen zunehmend im Alltag ankommen.
Therapie darf ins Leben führen
Mein Ziel reicht über eine gute therapeutische Sitzung hinaus.
Sie sollen im Alltag erleben, dass sich etwas verändert.
Vielleicht fahren Sie wieder U-Bahn.
Sie steigen wieder in ein Flugzeug.
Sie sprechen vor anderen Menschen.
Sie nehmen eine Einladung an.
Sie schlafen ruhiger.
Sie vertrauen Ihrem Körper zunehmend.
Sie treffen Entscheidungen wieder freier.
Oder Sie bemerken:
Die Angst entscheidet zunehmend weniger darüber, wie ich mein Leben gestalte.
Und daraus kann noch etwas Größeres wachsen:
mehr Mut.
mehr Selbstvertrauen.
mehr Lebensqualität.
mehr Gestaltungskraft.
Damit Sie leichter entscheiden können
Eine hilfreiche Frage lautet:
Wie stark beeinflusst die Angst derzeit Ihren Handlungsspielraum und Ihre Lebensqualität?
Sie können für sich überlegen:
-
Welche Situationen möchten Sie wieder freier erleben?
-
Wofür möchten Sie wieder mehr Energie haben?
-
Welche Entscheidungen würden Sie gern freier treffen?
-
Was möchten Sie wieder genießen können?
-
Wie würde sich Ihr Alltag mit mehr innerer Sicherheit verändern?
-
Was würden Sie tun, wenn Sie Ihren Fähigkeiten wieder stärker vertrauen?
Ihre Antworten können bereits eine Richtung zeigen.
Therapeutische Begleitung bei Ängsten und Angststörungen
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch.
Ängste, Angststörungen, Panik, Phobien und Traumafolgen gehören zu meinen besonderen Schwerpunkten.
Meine Arbeit verbindet langjährige Erfahrung mit einem individuellen integrativen Ansatz und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.
Therapeutische Sitzungen sind online und in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
So haben wir ausreichend Raum für Ihre Situation, Ihre Ziele und erste therapeutische Schritte.
Der nächste Schritt
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Hilfreich ist insbesondere:
Was erleben Sie derzeit – und was möchten Sie wieder erleben können?
Anhand Ihrer Angaben kann ich Ihre Anfrage einordnen und Ihnen gezielt antworten.
Wenn meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Antworten auf häufige Fragen
Was sind Ängste?
Angst ist ein natürliches, starkes und ursprüngliches menschliches Gefühl, eine emotionale Reaktion auf etwas, das uns gefährlich erscheint. Angst alarmiert uns bei Gefahr oder drohendem Schaden, unabhängig davon, ob es sich um eine physische oder psychische Gefahr handelt.
Was ist eine Angststörung?
Bei Angststörungen machen es Angstzustände schwierig, das Leben zu bewältigen. Zu den Symptomen von Angstreaktionen gehören Nervosität, Panik und Angst sowie Schweißausbrüche und ein schneller Herzschlag.
Wie häufig sind Angststörungen?
Im Laufe des Lebens haben viele Menschen es mit Angststörungen zu tun, doch wenige reden darüber.
Wann werden Ängste zu einem Problem?
Ängste werden problematisch, wenn sie unerwartet stark sind oder länger als erwartet andauern, nachdem eine belastende Situation beendet ist, wenn sie zu einer sehr starken persönlichen Beeinträchtigung führen oder wenn sie dazu führen, dass jemand nicht in der Lage ist, alltägliche Herausforderungen zu bewältigen.
Was haben Traumata mit Ängsten zu tun?
Traumata und Ängste sind eng miteinander verbunden, da traumatische Erlebnisse oft die Entstehung von Ängsten begünstigen können. Hier sind einige zentrale Zusammenhänge:
- Entwicklung von Angststörungen
- Überaktivierung des Stresssystems
- Vermeidung und Angst
- Intrusionen und Flashbacks
- Negative Glaubenssätze
Insgesamt kann ein Trauma die emotionale und psychische Gesundheit erheblich beeinträchtigen und oft führen diese Erfahrungen zu verschiedenen Formen von Angst, die das tägliche Leben erheblich erschweren können.
Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist
Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.
Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.
Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Am Anfang steht Orientierung.
Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.
Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.
Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.
Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen
Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?
Zur Orientierung können Sie sich fragen:
-
Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?
-
In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?
-
Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?
-
Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?
-
Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?
-
Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?
-
Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?
Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.
Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.
Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.
Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.
Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.
Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.
Dabei gilt ein einfaches Prinzip:
Die Methode dient dem Menschen.
Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.
Der nächste Schritt
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.
Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.
Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?
Integrative Psychotherapie bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen – online und in Berlin
Transparente Rahmenbedingungen schaffen eine gute Grundlage für therapeutische Zusammenarbeit.
Hier finden Sie die Honorare, Informationen zur Sitzungsdauer, zur möglichen Anzahl der Sitzungen sowie zu Zahlung und Terminvereinbarung.
Honorar für therapeutische Sitzungen
Die folgenden Honorare gelten während meiner regulären Geschäftszeiten:
Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr
Online-Sitzungen und telefonische Sitzungen
60 Minuten: 179 Euro
90 Minuten: 268,50 Euro
Online-Sitzungen bilden meinen regulären therapeutischen Rahmen.
Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und lassen sich gut mit dem Alltag verbinden. Viele therapeutische Impulse können anschließend unmittelbar dort weiterwirken, wo Ihr tägliches Leben stattfindet.
Sitzungen in der Praxis in Berlin
60 Minuten: 229 Euro
90 Minuten: 343,50 Euro
Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen als zusätzliches Format zur Verfügung.
Welche Sitzungsdauer ist sinnvoll?
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, Ihre Situation und Ihre Ziele kennenzulernen, Zusammenhänge einzuordnen und bereits erste therapeutische Schritte zu gehen.
Auch im weiteren Verlauf sind 90 Minuten für viele Anliegen ein hilfreicher Rahmen.
Je nach Thema, Entwicklung und therapeutischem Prozess können Sitzungen von 60 Minuten ebenso sinnvoll sein.
Optionales therapeutisches Vorgespräch
Für eine gezielte Indikations- und Rahmenklärung kann ein telefonisches Vorgespräch vereinbart werden.
Dauer: bis zu 30 Minuten
Honorar: 45 Euro
Das Gespräch dient dazu, Ihr Anliegen und wichtige Voraussetzungen einzuordnen und den passenden therapeutischen Rahmen zu klären.
Die therapeutische Arbeit beginnt in den regulären Sitzungen.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Jeder therapeutische Prozess entwickelt sich individuell.
Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig einen Rahmen von ungefähr drei bis acht Sitzungen. Bei manchen Anliegen zeigen sich wesentliche Veränderungen bereits früh. Andere Themen profitieren von einem längeren Prozess oder größeren Abständen zwischen den Sitzungen.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut erkennen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.
Mein Anspruch dabei ist:
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Therapie darf zielgerichtet sein. Gleichzeitig bekommt der Prozess den Raum und das Tempo, das zu Ihnen und Ihrer Situation passt.
Was den therapeutischen Verlauf beeinflusst
Die Dauer der Zusammenarbeit wird unter anderem beeinflusst durch:
- Ihr Anliegen und Ihre Ziele
- die Intensität und Dauer der bisherigen Belastung
- Ihre aktuelle Lebenssituation
- vorhandene Ressourcen
- bisherige therapeutische Erfahrungen
- die Qualität unserer Zusammenarbeit
- Ihre Möglichkeiten, therapeutische Impulse im Alltag aufzugreifen
- die Erfahrungen und Veränderungen zwischen den Sitzungen
Gerade die Zeit zwischen den Terminen kann wertvoll sein.
Neue Perspektiven, Übungen und Erfahrungen dürfen sich im Alltag entwickeln und zunehmend selbstverständlich werden.
Aus therapeutischen Impulsen entsteht auf diese Weise gelebte Veränderung.
Die therapeutische Zusammenarbeit
Therapie ist für mich eine aktive Zusammenarbeit.
Sie bringen Ihre Erfahrungen, Ziele und Wahrnehmungen mit.
Ich bringe meine therapeutische Erfahrung, unterschiedliche Zugänge und einen klaren Blick auf den Prozess ein.
Besonders hilfreich ist es, wenn Sie neue Perspektiven mit Interesse prüfen, Erfahrungen auf sich wirken lassen und therapeutische Impulse auch zwischen den Sitzungen aufgreifen.
So kann Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen.
Zahlung
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Für Folgesitzungen ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Alle Zahlungsinformationen erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail.
So kennen Sie die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen bereits vor dem jeweiligen Termin.
Verbindliche Terminplanung
Ein vereinbarter Termin reserviert die entsprechende Zeit ausschließlich für Sie.
Für reguläre Termine bis zu einer Dauer von 120 Minuten ist eine einmalige Terminverschiebung bis 72 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag einschließlich der jeweiligen Uhrzeit.
Für spätere Änderungen oder versäumte Termine wird die reservierte Zeit entsprechend der getroffenen Vereinbarung berechnet.
Für längere Termine und Terminblöcke gelten individuell vereinbarte Rahmenbedingungen.
Die konkreten Informationen erhalten Sie im Zusammenhang mit Ihrer Terminvereinbarung schriftlich.
Termine mit erhöhter Flexibilität
Falls Ihnen eine kurzfristigere Terminänderung wichtig ist, können Sie bereits bei der Vereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.
Der Aufpreis beträgt:
45 Euro je Sitzung
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Diese Option kann besonders hilfreich sein, wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation eine größere terminliche Beweglichkeit erfordert.
Termine außerhalb der regulären Zeiten
Termine außerhalb meiner regulären Geschäftszeiten sowie Termine an Wochenenden und Feiertagen können nach Vereinbarung angeboten werden.
Hierfür gilt ein Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.
Wenn für einen Termin zusätzliche Reise- oder Übernachtungszeiten erforderlich sind, vereinbaren wir den entsprechenden Rahmen und das Honorar vorab schriftlich.
Krankenkasse, private Krankenversicherung und Beihilfe
Die therapeutischen Sitzungen werden grundsätzlich als Selbstzahlerleistung vereinbart.
Je nach persönlichem Vertrag können private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungeneine Erstattung vorsehen.
Wenn Sie eine Erstattung nutzen möchten, klären Sie die Bedingungen am besten vor Beginn der Zusammenarbeit direkt mit Ihrem Versicherer beziehungsweise Ihrer Beihilfestelle.
Sie erhalten für die therapeutischen Leistungen eine Rechnung.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite:
Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen
Umsatzsteuer
Psychotherapeutische Heilbehandlungen werden bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen umsatzsteuerfrei berechnet.
Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben.
Online oder Praxis?
Für viele therapeutische Anliegen bietet die Online-Sitzung einen sehr guten Rahmen.
Sie können aus Ihrer vertrauten Umgebung teilnehmen, sparen Anfahrtszeit und können therapeutische Erfahrungen anschließend unmittelbar in Ihren Alltag übertragen.
Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg stehen ebenfalls zur Verfügung.
Gemeinsam können wir den Rahmen wählen, der zu Ihrem Anliegen und Ihrer Situation passt.
Der nächste Schritt
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Je konkreter Sie Ihr Anliegen und Ihr gewünschtes Ziel beschreiben, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.
Sie können dort auch angeben:
- ob Sie eine Online-Sitzung oder einen Termin in Berlin bevorzugen
- welche Zeiten für Sie gut passen
- ob Sie die persönliche Ansprache mit Sie oder Du wünschen
So kann die therapeutische Zusammenarbeit bereits mit einem klaren und gut vorbereiteten Rahmen beginnen.
Wenn meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Terminreservierung
Bitte lesen Sie vor Ihrer Terminreservierung die wichtigen Informationen mit den Hinweisen zu den Kontraindikationen für Psychotherapie mit Hypnotherapie. Reservieren Sie nur dann Termine, wenn Sie mit den auf diesen Seiten veröffentlichten genannten Voraussetzungen einverstanden sind. Grundlegende Fragen habe ich hier für Sie beantwortet. Für den Erfolg Ihrer Behandlung sind diese Informationen von entscheidender Bedeutung. Wenn Sie das anspricht, dann freue ich mich auf intensive Sitzungen mit Ihnen. Gut informiert können wir uns gezielt Ihnen und Ihrem Anliegen widmen.
Für Ihre Terminvereinbarung können Sie den Kontakt vorzugsweise per E-Mail mail@noack-hypnose.de (Datenschutz) aufnehmen. Im Anschluss erhalten Sie dann eine Bestätigung Ihrer Vorreservierung per E-Mail. In dieser Antwortmail finden Sie die Hinweise für die erste Sitzung. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Sollten Sie keine Antwort erhalten, dann könnte es daran liegen, dass eine Mail im Spamfilter gelandet ist. In einem solchen Fall rufen Sie bitte nochmals an.
Es sind nur wenige Praxisstunden verfügbar und die wollen gut genutzt werden. Das Honorar für einzelne Sitzungsstunden ist deshalb stets mittels Überweisung vollständig mit Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem ersten Treffen und bei weiteren 7 Tage vorher zu begleichen. Details dazu sende ich Ihnen per Mail, damit Sie auch hier gut informiert sind.
Weshalb spätestens 14 beziehungsweise 7 Tage vorher? Termine, die nicht mit Zahlungseingang bestätigt worden sind, fallen auffällig häufiger aus. Und die wiederholten Nachfragen nehmen sehr viele Zeit in Anspruch. Ich stehe deswegen gerade vor der Entscheidung, ob und wie ich die Honorare entweder deutlich anpasse, um das aufzufangen oder die Organisation konsequent so zu gestalten, dass es für alle Beteiligten fair ist. Aus diesem Grund biete ich auch testweise zwei Optionen hinsichtlich der Terminverschiebung bei den Honoraren an.
Es stehen hier in der Woche maximal 20 Stunden für Psychotherapie zur Verfügung und jeder ausgefallene Termin bedeutet für Betroffene, dass sie meine Hilfe nicht in Anspruch nehmen können. Ich verstehe, wenn es anders für Sie angenehmer wäre, doch ist diese Lösung für alle Beteiligten die fairste.
Sie können bei zeitnahen Terminen Echtzeitüberweisung (ist mittlerweile oft kostenfrei) nutzen und die Überweisung benötigt wenige Minuten oder wir vereinbaren einen Termin mit entsprechendem Vorlauf.
Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis und freue mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Wer Sie begleitet
Mein Name ist Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.
Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?
Ein persönlicher Eindruck
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.
In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.
Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren
Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.
Transparenz zum therapeutischen Rahmen
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Sie sind nicht in Berlin, bzw. wünschen sich eine Alternative zum Praxisbesuch?
Sie sind nicht in Berlin oder wollen bzw. können aus anderen Gründen nicht in die Praxis kommen? Dann lohnt es sich, die folgenden Informationen zu den Optionen zu lesen:
a. Anreise
Für Klienten, die anreisen, besteht bei frühzeitiger Reservierung die Möglichkeit, an aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 2 Sitzungen an einem Tag durchzuführen. Es gilt in einer ersten Telefon- oder Onlinesitzung vorab zu klären, ob das eine empfehlenswerte Option ist, da hierfür entsprechende Voraussetzungen erforderlich sind. Jegliche Quellen zusätzlichen Drucks sind im Interesse des Therapieerfolgs zu vermeiden.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Anreise.
b. Onlinesitzungen
Manchmal ist ein persönliches Treffen nicht möglich oder ideal. In solchen Fällen ist eine Telefonsitzung oder eine Sitzung mit Videounterstützung über das Internet eine Alternative oder Ergänzung. Seit vielen Jahren nutze ich dieses Setting und viele Klient:innen haben damit sehr gute Erfolge erzielt. Die Erfahrungen machen es leicht, auch auf diesem Weg sehr intensive Sitzungen zu realisieren. Sie sind flexibler und können auch sehr zeitnah meine Unterstützung nutzen. Es gelten aktuell reduzierte Honorare für solche Sitzungen.
Das ist übrigens auch eine Option, falls Sie einmal überraschend verhindert sein sollten.
ich Bräuche von Ihnen die Versicherung, dass Sie sich während der Onlinesitzung in Deutschland aufhalten. Hierzu benötige ich ggf. eine Anschrift in Deutschland.
Fragen Sie mich gerne persönlich
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.
Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.
Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.
Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.
Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.
Während der therapeutischen Zusammenarbeit
Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.
Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.
Kontakt und Terminvereinbarung
Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.
Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.
Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.
Nachricht
Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.
Anmerkungen:
In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”, daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.
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Manchmal versteht der Verstand längst, dass eine Situation sicher ist.
Und trotzdem reagiert der Körper.
Das Herz schlägt schneller.
Die Gedanken kreisen.
Der Impuls entsteht, eine Situation zu verlassen oder künftig zu vermeiden.
Viele Menschen fragen sich dann:
„Was passiert da mit mir?“
„Ist das gefährlich?“
„Kann sich das wieder verändern?“
„Was hilft wirklich?“
Auf dieser Seite beantworte ich häufige Fragen zu Ängsten und Angststörungen.
Die Antworten dienen der Orientierung.
Eine individuelle therapeutische Einschätzung entsteht immer aus der persönlichen Situation.
Ist Angst grundsätzlich etwas Schlechtes?
Angst gehört zu unserem natürlichen Schutzsystem.
Sie hilft uns, Gefahren wahrzunehmen, Aufmerksamkeit zu bündeln und schnell zu reagieren.
Ohne Angst wären wir deutlich schlechter geschützt.
Problematisch wird Angst vor allem dann, wenn das Alarmsystem sehr empfindlich reagiert.
Dann entsteht starke Angst auch in Situationen, die objektiv vergleichsweise sicher sind.
Oder die Angst bleibt lange aktiv, obwohl die ursprüngliche Belastung bereits vorbei ist.
Therapeutisch geht es deshalb selten darum, Angst vollständig abzuschaffen.
Es geht darum, dass das Alarmsystem wieder angemessener reagiert und Sie mehr Freiheit im Umgang damit gewinnen.
Ist Angst gefährlich?
Angst kann sich ausgesprochen intensiv anfühlen.
Herzrasen.
Zittern.
Schwindel.
Atemveränderungen.
Engegefühl.
Hitze.
Übelkeit.
Ein Gefühl von Kontrollverlust.
Diese Reaktionen können erschreckend wirken.
Bei einer Angstreaktion aktiviert der Körper Schutzmechanismen, die auf schnelles Handeln vorbereiten.
Die Symptome selbst sind dabei häufig Ausdruck dieser Aktivierung.
Körperliche Beschwerden verdienen zugleich eine angemessene medizinische Abklärung, besonders wenn sie neu auftreten, sich verändern oder bisher ungeklärt sind.
Nach einer solchen Abklärung kann es sehr entlastend sein zu verstehen:
Ein starkes Alarmsignal bedeutet nicht automatisch eine starke äußere Gefahr.
Kann man vor Angst ohnmächtig werden?
Viele Menschen mit Panik oder starker Angst fürchten eine Ohnmacht.
Bei typischen Angst- und Panikreaktionen steigt die körperliche Aktivierung häufig zunächst an.
Ohnmachten sind deshalb bei klassischen Panikreaktionen eher ungewöhnlich.
Eine Ausnahme können bestimmte Reaktionsmuster sein, etwa bei Blut-, Verletzungs- oder Spritzenphobien. Dort kann es zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen.
Wenn Sie Ohnmachtsanfälle erleben, gehört die Ursache medizinisch abgeklärt.
Ist ein Leben ohne Angst möglich?
Ein vollkommen angstfreies Leben wäre weder realistisch noch wünschenswert.
Angst schützt.
Das therapeutische Ziel lautet eher:
Angst darf wieder die passende Größe bekommen.
Sie darf auftauchen, wenn sie gebraucht wird.
Und sie darf wieder abklingen.
Menschen können lernen, Angst wahrzunehmen und gleichzeitig handlungsfähig zu bleiben.
Genau daraus entsteht Freiheit.
Ist Angst angeboren oder erlernt?
Beides spielt eine Rolle.
Menschen unterscheiden sich in ihrer biologischen Sensibilität.
Auch Temperament und Stressreaktivität können verschieden ausgeprägt sein.
Gleichzeitig lernt unser Nervensystem aus Erfahrungen.
Ein konkretes belastendes Erlebnis kann Angst prägen.
Auch wiederholter Stress, Beobachtungslernen, Beziehungserfahrungen oder Vermeidung können eine Rolle spielen.
Deshalb ist die sinnvollere Frage häufig:
Wie ist mein persönliches Angstmuster entstanden – und was hält es heute aufrecht?
Wie entsteht eine Angststörung?
Angststörungen entstehen meist aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Dazu können gehören:
biologische Empfindlichkeit,
belastende Erfahrungen,
lang anhaltender Stress,
bestimmte Bewertungen,
starke Selbstbeobachtung,
Lernerfahrungen,
Vermeidungsverhalten,
Sicherheitsstrategien,
körperliche Sensibilität
und psychosoziale Belastungen.
Das bedeutet gleichzeitig:
Es gibt mehrere Ansatzpunkte für Veränderung.
Ist Angst reine Kopfsache?
Angst ist weit mehr als Denken.
Sie umfasst Körper, Gehirn, Nervensystem, Aufmerksamkeit, Verhalten und Lernerfahrungen.
Der Verstand kann durchaus wissen:
„Ich bin sicher.“
Und der Körper reagiert gleichzeitig:
„Gefahr.“
Genau deshalb reicht der Satz „Denk einfach anders“ häufig kaum aus.
Therapeutische Veränderung entsteht besonders wirksam, wenn Denken, Körperreaktionen, Verhalten und neue Erfahrungen zusammenkommen.
Mehr dazu:
Ist Angst reine Kopfsache?
Warum reagiert mein Körper, obwohl ich weiß, dass ich sicher bin?
Automatische Alarmreaktionen können schneller ablaufen als bewusste Bewertungen.
Das Nervensystem arbeitet stark mit Mustern und Erfahrungen.
Wenn eine Situation früher mit Gefahr, Überforderung oder Kontrollverlust verbunden wurde, kann der Körper bereits reagieren, bevor der bewusste Verstand die Lage vollständig eingeordnet hat.
Das erklärt einen häufigen Satz meiner Patientinnen und Patienten:
„Ich weiß, dass nichts passiert. Mein Körper glaubt mir bloß noch nicht.“
Therapeutisch geht es deshalb um neue Erfahrungen.
Der Körper darf zunehmend erleben:
Diese Situation kann ich bewältigen.
Was bedeutet Angst vor der Angst?
Nach einer intensiven Angst- oder Panikerfahrung kann die Angst vor einer Wiederholung entstehen.
Dann richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf mögliche erste Anzeichen:
„Ist mir gerade schwindelig?“
„Schlägt mein Herz schneller?“
„Beginnt es wieder?“
Diese intensive Beobachtung erhöht häufig die Anspannung.
Körperempfindungen werden stärker wahrgenommen.
Und genau das kann erneut Angst auslösen.
So entsteht ein Kreislauf.
Ein wichtiger therapeutischer Schritt besteht darin, Körperempfindungen wieder angemessener einzuordnen und die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken.
Was ist eine Panikattacke?
Eine Panikattacke ist eine Phase sehr intensiver Angst, die häufig rasch ansteigt.
Typische Symptome können sein:
Herzklopfen,
Atemveränderungen,
Schwindel,
Zittern,
Schwitzen,
Enge,
Übelkeit,
Derealisation,
Angst vor Kontrollverlust
oder die Befürchtung, etwas Schlimmes könne geschehen.
Gerade die Intensität führt häufig dazu, dass Menschen beginnen, die Panik selbst zu fürchten.
Dann wird aus einer einzelnen Erfahrung möglicherweise ein größerer Angstkreislauf.
Warum fühlt sich Angst manchmal an, als würde ich sterben?
Starke Angst aktiviert das Schutzsystem des Körpers.
Viele der entstehenden Empfindungen werden normalerweise mit Gefahr verbunden.
Wenn Herz, Atmung und Wahrnehmung sich plötzlich stark verändern, kann das Gehirn daraus schließen:
„Hier geschieht etwas Ernstes.“
Dadurch verstärkt sich die Alarmreaktion.
Bei medizinisch ungeklärten Beschwerden steht zunächst eine ärztliche Abklärung im Vordergrund.
Ist die körperliche Situation geklärt, hilft vielen Menschen ein besseres Verständnis ihrer Angstreaktionen.
Welche Rolle spielt Adrenalin bei Angst?
Adrenalin gehört zu den Botenstoffen, die bei einer Stress- und Alarmreaktion eine wichtige Rolle spielen.
Der Körper stellt Energie bereit.
Herz und Kreislauf passen sich an.
Die Aufmerksamkeit wird fokussierter.
Muskeln werden für Handlung vorbereitet.
Das kann sich sehr intensiv anfühlen.
Diese Aktivierung besitzt einen Sinn:
Der Organismus bereitet sich auf Schutz und Handlung vor.
Warum verändert Angst die Atmung?
Unter Stress verändert sich häufig die Atmung.
Sie kann schneller oder flacher werden.
Manche Menschen beginnen stärker zu atmen, als der Körper aktuell benötigt.
Dadurch können Empfindungen wie Kribbeln, Benommenheit oder Schwindel entstehen.
Diese Empfindungen werden wiederum möglicherweise als Gefahr bewertet.
So kann sich ein Kreislauf verstärken.
Eine ruhige, natürliche Atmung und ein hilfreicher Umgang mit Körperempfindungen können deshalb Bestandteil therapeutischer Arbeit sein.
Welche Rolle spielt die Amygdala?
Die Amygdala ist Teil eines komplexen Netzwerks im Gehirn, das an der Verarbeitung emotional bedeutsamer Reize beteiligt ist.
Sie wird häufig als „Angstzentrum“ bezeichnet.
Diese Vereinfachung greift jedoch zu kurz.
Angst entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Hirnregionen, Körpersysteme, Gedächtnisprozesse und Bewertungen.
Für Betroffene ist vor allem eine Erkenntnis wichtig:
Das Gehirn kann Gefahrenreaktionen lernen.
Und es kann durch neue Erfahrungen ebenfalls umlernen.
Warum bekomme ich plötzlich Angst ohne erkennbaren Grund?
Manchmal erscheint Angst wie aus dem Nichts.
Das bedeutet keineswegs, dass keinerlei Auslöser vorhanden war.
Möglicherweise wurde ein subtiler körperlicher Reiz wahrgenommen.
Ein Gedanke.
Eine Erinnerung.
Ein Geruch.
Ein bestimmter Ort.
Erschöpfung.
Stress.
Koffein.
Eine Körperempfindung.
Oder eine unbewusste Verbindung zu früheren Erfahrungen.
Therapeutisch muss deshalb keineswegs immer der eine große Auslöser gefunden werden.
Oft ist wichtiger, den gegenwärtigen Kreislauf zu verstehen.
Welche Rolle spielt Stress bei Angststörungen?
Anhaltender Stress kann das gesamte System empfindlicher machen.
Wenn der Organismus über längere Zeit stark beansprucht ist, sinkt häufig die Schwelle für Alarmreaktionen.
Menschen erleben dann beispielsweise:
mehr innere Unruhe,
stärkere Reizbarkeit,
schlechteren Schlaf,
intensivere Körperreaktionen
oder schnellere Überforderung.
Stressreduktion allein löst eine ausgeprägte Angststörung selten vollständig.
Sie kann jedoch einen wichtigen Teil der therapeutischen Arbeit bilden.
Können Sorgen Angst verstärken?
Sorgen sind zunächst ein Versuch, Probleme gedanklich vorzubereiten.
Bei übermäßigem Sorgen entsteht jedoch leicht eine dauerhafte Beschäftigung mit möglichen Gefahren.
Das Gehirn erhält immer wieder dieselbe Botschaft:
„Da könnte etwas passieren.“
Dadurch kann das Alarmsystem aktiv bleiben.
Besonders bei einer generalisierten Angststörung spielen schwer steuerbare Sorgen eine zentrale Rolle.
Welche Rolle spielt Perfektionismus?
Perfektionismus kann Ängste verstärken, wenn Sicherheit an unrealistisch hohe Bedingungen geknüpft wird.
Zum Beispiel:
„Ich darf keinen Fehler machen.“
„Ich muss sicher wissen, was passieren wird.“
„Ich muss vollständig vorbereitet sein.“
„Ich darf keinerlei Unsicherheit zeigen.“
Das Problem liegt weniger in hohen Ansprüchen als in der Bedeutung, die Abweichungen bekommen.
Therapeutisch kann es hilfreich sein, mehr Flexibilität und einen realistischeren Umgang mit Unsicherheit zu entwickeln.
Warum verstärkt Kontrollieren manchmal Angst?
Kontrollieren kann kurzfristig beruhigen.
Noch einmal die Tür prüfen.
Noch einmal den Körper überprüfen.
Noch einmal nach Symptomen suchen.
Noch einmal jemanden um Bestätigung bitten.
Die Erleichterung wirkt angenehm.
Und genau darin liegt ein möglicher Lernmechanismus.
Das Gehirn kann daraus schließen:
„Gut, dass wir kontrolliert haben. Offenbar war Kontrolle notwendig.“
Dadurch wächst beim nächsten Mal der Impuls, erneut zu prüfen.
Was ist Sicherheitsverhalten?
Sicherheitsverhalten sind Strategien, die helfen sollen, eine gefürchtete Situation auszuhalten oder eine vermutete Gefahr zu verhindern.
Beispiele:
immer in der Nähe eines Ausgangs sitzen,
nur mit Begleitung fahren,
ständig Wasser mitnehmen,
den eigenen Puls überprüfen,
eine bestimmte Person jederzeit erreichbar halten,
Fluchtwege planen.
Viele dieser Verhaltensweisen wirken zunächst vernünftig.
Entscheidend ist ihre Funktion.
Wenn das Nervensystem lernt:
„Ohne diese Strategie bin ich in Gefahr“,
kann Sicherheitsverhalten die Angst langfristig stabilisieren.
Warum kann Vermeidung Angst verstärken?
Vermeidung wirkt kurzfristig hervorragend.
Die gefürchtete Situation entfällt.
Die Anspannung sinkt.
Das Gehirn kann daraus lernen:
„Weggehen hat mich geschützt.“
Dadurch bekommt die Situation beim nächsten Mal noch mehr Bedeutung.
Der Lebensradius kann sich zunehmend verkleinern.
Therapeutisches Lernen setzt deshalb häufig darauf, angemessene neue Erfahrungen zu ermöglichen.
Schritt für Schritt.
Muss ich mich meiner Angst stellen?
Bei vielen Angststörungen gehören neue Erfahrungen mit gefürchteten Situationen oder Körperempfindungen zu einer wirksamen Behandlung.
Dabei geht es um mehr als bloßes Aushalten.
Es geht um Lernen.
Zum Beispiel:
„Ich kann hier bleiben.“
„Ich kann diese Empfindung erleben.“
„Ich habe Handlungsmöglichkeiten.“
„Meine Befürchtung tritt anders ein als erwartet.“
Solche Erfahrungen verändern Angst häufig nachhaltiger als reine Beruhigung.
Ist Ablenkung bei Angst hilfreich?
Ablenkung kann kurzfristig entlasten.
Sie kann in bestimmten Situationen durchaus sinnvoll sein.
Wird Ablenkung jedoch zur zwingenden Voraussetzung, kann daraus eine Sicherheitsstrategie entstehen.
Dann lautet die innere Botschaft:
„Ich kann Angst nur bewältigen, solange ich sie nicht wahrnehme.“
Therapeutisch ist häufig hilfreicher, Flexibilität zu entwickeln.
Manchmal Aufmerksamkeit bewusst umlenken.
Manchmal Körperempfindungen wahrnehmen.
Manchmal in der Situation bleiben.
Und dabei zunehmend erleben:
Ich kann damit umgehen.
Hilft Bewegung bei Angst?
Regelmäßige körperliche Bewegung kann psychisches Wohlbefinden, Schlaf, Stressregulation und körperliches Vertrauen unterstützen.
Sie ist deshalb häufig ein wertvoller Baustein.
Bei einer ausgeprägten Angststörung ersetzt Bewegung eine gezielte Behandlung kaum.
Sie kann sie sinnvoll ergänzen.
Besonders interessant ist Bewegung für Menschen, die körperliche Aktivierung selbst fürchten.
Denn der Körper darf dabei erleben:
Ein schnellerer Herzschlag, Wärme und stärkere Atmung können auch Ausdruck gesunder Aktivität sein.
Können Angststörungen Beziehungen belasten?
Ja.
Angst betrifft häufig auch das soziale Umfeld.
Partnerinnen, Partner oder Angehörige übernehmen möglicherweise immer mehr Aufgaben.
Gemeinsame Aktivitäten werden eingeschränkt.
Rückversicherung nimmt viel Raum ein.
Oder beide Menschen beginnen, ihr Leben zunehmend um die Angst herum zu organisieren.
Gleichzeitig können Beziehungen eine enorme Ressource darstellen.
Ein hilfreicher Umgang unterstützt den Menschen, ohne die Angststruktur dauerhaft zu verstärken.
Wie können Angehörige helfen?
Hilfreich sind häufig:
Ruhe,
Interesse,
Respekt,
Geduld
und Vertrauen in die Fähigkeiten der betroffenen Person.
Weniger hilfreich kann es sein, jede gefürchtete Situation dauerhaft zu vermeiden oder ständig neue Rückversicherung zu geben.
Eine hilfreiche Haltung lautet:
„Ich bin bei dir. Und ich traue dir zu, dass du zunehmend wieder eigene Schritte gehen kannst.“
Können Angststörungen mit zunehmendem Alter verschwinden?
Angststörungen entwickeln sich individuell.
Manche Beschwerden verändern sich über die Lebensspanne.
Andere bleiben bestehen oder wandeln ihre Form.
Entscheidend ist weniger das Alter allein als das Zusammenspiel aus Lernerfahrungen, Belastungen, Gesundheit, Lebenssituation und Umgang mit der Angst.
Auch langjährig bestehende Muster können sich verändern.
Kann Ernährung Angst beeinflussen?
Körperliche Faktoren können das Erleben von Angst beeinflussen.
Beispielsweise reagieren manche Menschen empfindlich auf größere Mengen Koffein.
Auch Schlafmangel, Alkohol, starke Schwankungen der Energieversorgung oder gesundheitliche Faktoren können körperliche Aktivierung verändern.
Eine ausgewogene Lebensweise kann deshalb unterstützend wirken.
Eine Angststörung lässt sich gleichzeitig kaum auf ein einzelnes Lebensmittel reduzieren.
Kann helles Licht Angst verstärken?
Licht beeinflusst unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und zahlreiche biologische Prozesse.
Bei manchen Menschen können sehr intensive Umweltreize, Schlafmangel oder sensorische Überforderung das allgemeine Aktivierungsniveau erhöhen.
Eine direkte pauschale Aussage „helles Licht verursacht Angststörungen“ wäre wissenschaftlich zu weitgehend.
Entscheidend ist die individuelle Reaktion und der Gesamtkontext.
Warum wird meine Angst morgens manchmal stärker erlebt?
Bei manchen Menschen verändert sich die Angst über den Tagesverlauf.
Dafür können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen:
Schlafqualität,
Stresshormone,
Erwartungen an den kommenden Tag,
körperliche Aktivierung,
Blutzucker,
Gedanken unmittelbar nach dem Aufwachen
oder aktuelle Belastungen.
Auch hier lohnt sich ein individueller Blick auf wiederkehrende Muster.
Kann Angst vollständig geheilt werden?
Menschen fragen häufig nach Heilung.
Ich formuliere das therapeutische Ziel lieber konkreter.
Kann jemand wieder Bahn fahren?
Wieder reisen?
Wieder vor Menschen sprechen?
Wieder allein sein?
Wieder körperlichen Empfindungen vertrauen?
Wieder Entscheidungen treffen?
Wieder einen größeren Lebensradius erleben?
Solche Veränderungen sind sehr konkrete Zeichen therapeutischer Entwicklung.
Das Ziel besteht darin, dass Angst das Leben zunehmend weniger bestimmt.
Wann ist ein guter Zeitpunkt für Therapie?
Ein guter Zeitpunkt ist spätestens dann erreicht, wenn Angst beginnt, Entscheidungen oder Lebensqualität deutlich einzuschränken.
Zum Beispiel wenn Sie:
Situationen zunehmend vermeiden,
häufig unter starker Angst oder Panik leiden,
viel Zeit mit Sorgen verbringen,
ständig Ihren Körper kontrollieren,
immer mehr Sicherheitsstrategien brauchen,
berufliche oder private Aktivitäten einschränken
oder merken, dass sich Ihr Leben zunehmend um die Angst dreht.
Frühe Unterstützung kann helfen, bevor sich Vermeidung und Angstkreisläufe stärker verfestigen.
Welche Therapie hilft bei Angststörungen?
Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der jeweiligen Angststörung und der individuellen Situation ab.
Bei vielen Angststörungen gehören kognitive und verhaltensorientierte Verfahren sowie gezielte Konfrontation beziehungsweise Exposition zu den wissenschaftlich besonders gut untersuchten psychotherapeutischen Ansätzen.
Weitere Verfahren können passend zur Situation ergänzend eingesetzt werden.
In meiner Praxis arbeite ich integrativ und beziehe unter anderem hypnotherapeutische Elemente und Hypnobalancing™ ein.
Die Methode folgt dabei dem therapeutischen Ziel.
Hilft Hypnose bei Angst?
Hypnotherapeutische Verfahren können in einer psychotherapeutischen Behandlung verschiedene Funktionen übernehmen.
Zum Beispiel:
Aufmerksamkeit gezielt lenken,
Körperwahrnehmung verändern,
Ressourcen zugänglicher machen,
Selbstregulation unterstützen,
innere Erfahrungen vertiefen
und hilfreiche Vorstellungen nutzen.
Bei einer Angststörung ersetzt Hypnose dabei keine sorgfältige Diagnostik und keine therapeutisch sinnvollen Lernerfahrungen.
Sie kann Bestandteil eines integrativen Behandlungsplans sein.
Wie lange dauert eine Therapie bei Angst?
Das lässt sich seriös kaum pauschal beantworten.
Eine klar umrissene spezifische Phobie unterscheidet sich deutlich von einer komplexen Situation mit mehreren Angstbereichen, langjährigem Vermeidungsverhalten oder zusätzlichen Traumafolgen.
Deshalb arbeite ich ohne vorab festgelegtes Erfolgsversprechen oder starre Sitzungszahl.
Wir betrachten gemeinsam:
Was verändert sich?
Was braucht mehr Aufmerksamkeit?
Welche nächsten Schritte sind sinnvoll?
Was kann ich selbst gegen Angst tun?
Ein hilfreicher Anfang besteht darin, das eigene Muster kennenzulernen.
Beobachten Sie beispielsweise:
Was löst meine Angst aus?
Welche Körperempfindung bemerke ich zuerst?
Welche Bedeutung gebe ich ihr?
Wohin richtet sich meine Aufmerksamkeit?
Was tue ich anschließend?
Was vermeide ich?
Welche Sicherheitsstrategien nutze ich?
Und dann die entscheidende Frage:
Welcher kleine Schritt würde meinem Nervensystem heute eine neue Erfahrung ermöglichen?
Therapeutische Veränderung entsteht häufig aus vielen solchen Erfahrungen.
Wann sollte Angst medizinisch abgeklärt werden?
Körperliche Symptome verdienen eine angemessene medizinische Abklärung.
Besonders dann, wenn Beschwerden:
neu auftreten,
ungewöhnlich stark sind,
sich deutlich verändern,
mit Bewusstlosigkeit oder anderen auffälligen Symptomen verbunden sind
oder bisher medizinisch ungeklärt bleiben.
Körperliche und psychische Perspektiven ergänzen sich.
Eine seriöse psychotherapeutische Arbeit berücksichtigt beides.
Wann braucht es schnelle Hilfe?
Bei akuten psychischen Krisen, konkreter Suizidgefahr, psychotischen Symptomen oder dringenden medizinischen Notfällen ist eine sofortige psychiatrische beziehungsweise ärztliche Versorgung erforderlich.
In Deutschland erreichen Sie den Rettungsdienst über 112.
Meine Praxis bietet keine psychiatrische Akut- oder Notfallversorgung.
Was ist der wichtigste Gedanke im Umgang mit Angst?
Vielleicht dieser:
Angst ist ein Alarmsignal. Sie ist kein Befehl.
Ihr Körper darf Angst melden.
Und Sie können zunehmend lernen, genauer zu prüfen:
Was geschieht gerade wirklich?
Was brauche ich?
Welche Möglichkeiten habe ich?
Welcher nächste Schritt entspricht meinem Leben?
Genau daraus wächst Selbstwirksamkeit.
Psychotherapie bei Ängsten und Angststörungen
Ich bin Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen und Traumafolgen – in Berlin-Charlottenburg und online.
Meine Arbeit verbindet psychotherapeutische Verfahren mit hypnotherapeutischen Elementen und Hypnobalancing™.
Dabei geht es mir um mehr als kurzfristige Beruhigung.
Menschen sollen ihr eigenes Alarmsystem besser verstehen, wieder mehr Vertrauen in sich und ihren Körper entwickeln und zunehmend den Lebensraum zurückgewinnen, den Angst eingeschränkt hat.
Wenn Sie überlegen, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen, können Sie sich auf der Seite Ablauf & Honorar über die Rahmenbedingungen informieren.
Die allgemeine Seite Häufige Fragen zur Psychotherapie beantwortet zusätzlich Fragen zur ersten Sitzung, Hypnose, Online-Terminen und zum organisatorischen Ablauf.
Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.
So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.
Kanal @aengste bei YouTube
Auf dem Kanal youtube.com/@aengste veröffentliche ich Videos zu Ängsten, Angststörungen, Traumata sowie Folgen narzisstischen Missbrauchs. Es gelten die Datenschutzhinweise von Google/YouTube.
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2001
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
Englische Version:






