Häufigkeit von Angststörungen in Deutschland: Volkskrankheit Angst
Es sind leiden viel mehr Menschen unter Ängsten als vermutet wird. Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ für die Therapie von Ängsten und Angststörungen
Häufigkeit von Angststörungen
In Ängsten findet manches statt, was sonst nicht stattgefunden hat.
Wilhelm Busch
Wenn aus alltäglichen Ängsten Angststörungen werden
Ängste gehören zum Leben. Doch sie können außer Kontrolle geraten und krankhaft werden. Bei Angststörungen handelt es sich um verschiedene psychische Störungen, die ihre Gemeinsamkeit in einem übersteigerten Angstempfinden haben. Betroffene erleben ausgeprägte Angst und körperliche Angstsymptome, die meist so stark sind, dass sie das alltägliche Leben beeinträchtigen.
Viele Betroffene von Angststörungen haben den Eindruck allein zu sein
Ängste und Angststörungen haben verschiedenste Ausprägungen und jeder Betroffene erlebt sie unterschiedlich. Trotzdem ist es, insbesondere wegen des noch immer weit verbreiteten Tabus, hilfreich, die Häufigkeit einschätzen zu können. Das Robert Koch-Institut hat von 2008 bis 2011 in der Studie DEGS1 umfassende Gesundheitsdaten von in Deutschland lebenden Erwachsenen gesammelt. In Deutschland wurde die Häufigkeit von Angststörungen erstmals im Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (BGS98) ausführlich und bevölkerungsrepräsentativ erhoben. 14 % der Befragten litten binnen Jahresfrist unter Angststörungen. Darunter waren deutlich mehr Frauen als Männer.
Angststörungen
Im Bereich „Psychische Gesundheit“ der Studie wurde erneut die Verbreitung von Angststörungen im zurückliegenden Zeitraum erhoben. Es ergaben sich etwas höhere Werte als bei der vorhergehenden Studie BGS98.
Nur etwa die Hälfte aller Betroffenen gab an, wegen ihrer Angstbeschwerden professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Rund 16 % der Bevölkerung waren betroffen (ca. 22 % der Frauen und ca. 10 % der Männer). Über die Hälfte der Betroffenen war wegen der Beschwerden in Behandlung. Bei Betroffenen von Generalisierten Angststörungen war die Behandlungsrate mit 64 % am höchsten, bei sozialen Phobien waren es 53,5 % und bei spezifischen Phobien 45,6 %.
Weitere Informationen
Externer Link zur Studie Gesundheit Erwachsener in Deutschland:
http://www.degs-studie.de/deutsch/home.html
Mögliche Gründe
Die möglichen Gründe dafür sind vielfältig. Es gibt eine Menge Dinge, die Menschen in der heutigen Zeit Sorgen bereiten, beispielsweise dort, wo der Lebensunterhalt gefährdet ist. Die Unsicherheiten der Weltwirtschaft und der Verlust des Arbeitsplatzes nagt an vielen Menschen. Und der zunehmende Wettbewerbsdruck hat viele Bereiche erreicht und beginnt schon sehr früh im Leben.
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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version:











