Abnorme Trauerreaktion

Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Übersicht

 

 

 

 

Trauerreaktionen

 

Von einer abnormen Trauerreaktion wird gesprochen, wenn die Trauer in einem unangemessenen, zu einschränkenden Verhältnis zum jeweiligen Verlust oder der erlebten Lebenskrise steht. Wobei die Bewertung in der Regel nicht ganz so einfach ist, da es um sehr persönliche Empfindungen geht.

Eine abnorme Trauerreaktion liegt laut Definition dann vor, wenn die Trauer in einem unangemessenen Verhältnis zum jeweiligen Verlust oder der erlebten Lebenskrise steht. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn sie über einen unangemessen langen Zeitraum von 6 Monaten besteht oder wenn die gesamte Wahrnehmung eines Menschen von dieser Trauer überschattet wird. Voraussetzung für die Diagnose einer pathologischen Trauerreaktion ist, dass die momentanen Krankheitszeichen (Symptome) mit einem erlebten Verlust in Zusammenhang stehen. Dennoch sollte der Zeitraum niemals als einziges Diagnosekriterium verwendet werden, sondern unter Betrachtung der Lebensgeschichte des Betroffenen und die individuelle Bedeutung des Ereignisses.

Oftmals ziehen Betroffene sich aus dem sozialen Leben zurück bis hin zur sozialen Isolation.

Eine abnorme bzw. pathologische Trauerreaktion zählt nach ICD-10 zu den Anpassungsstörungen. In der Art und Intensität weicht sie deutlich von einer normalen Trauerreaktion ab.

Spätestens wenn Betroffene die Trauerreaktion als so belastend erleben, dass sie meinen, die Situation nicht mehr allein bewältigen zu können, ist eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll.

 

 

 

Unterstützung

 

Erleben Betroffene die Trauerreaktion als so belastend, dass sie die Problematik nicht mehr allein bewältigen können, ist eine psychotherapeutische Behandlung angesagt. Hypnotherapie kann auch Menschen helfen, die bereits überproportional lange und intensiv trauern und dennoch nicht über bestimmte Ereignisse hinwegkommen.

Ziel der Psychotherapie ist es, die bisher nicht ausreichend geleistete Trauerarbeit nachzuholen. Sie hilft dem Patienten dabei, wieder Interessen nachzugehen und Beziehungen aufzunehmen. Die im Gehirn gespeicherten Erinnerungen sind in Hypnose im Vergleich zum Wachzustand und der bei Trauer vorherrschenden Problemtrance viel leichter konstruktiv zu bearbeiten, also die noch nicht geleistete Trauerarbeit nachzuholen.

Es geht in der Regel nicht darum die Erinnerungen zu vergessen, sondern zu integrieren und die belastenden Gefühle loszulassen, Betroffenen zu helfen, Interessen und Beziehungen wieder aufzunehmen. Dabei wird an Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen gearbeitet, die die Trauer aufrechterhalten und verhindern einen geeigneten Umgang mit ihr zu finden. Mitunter werden weitere Angehörige in die Therapie mit einbezogen, um einen gemeinsamen Umgang mit der Trauer zu finden.

Als bewältigt gilt die Trauer, wenn der Betroffene wieder die erforderliche Energie für alltägliche Herausforderungen verspüren, nicht mehr von Erinnerungen kontrolliert werden und weitgehend frei von Schmerz, störenden Gedanken und Emotionen sind.

 

 

 

Klassifikation

Abnorme Trauerreaktion
ICD-10: F43.2

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