Ejaculatio praecox – vorzeitiger Samenerguss: Ursachen und therapeutische Unterstützung

Ursachen & Hilfe

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet Ejaculatio Praecox?

Als Ejaculatio praecox wird eine sexuelle Funktionsstörung bei Männern, bei der es zu einer zu schnellen beziehungsweise vorzeitigen Auslösung des Samenergusses (Ejakulation) kommt. Betroffene fühlen sich unfähig, den Zeitpunkt der Ejakulation zu kontrollieren. Eine Ejaculatio praecox ist eine Orgasmusstörung.

Wie häufig ist vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio Praecox)?

Vorzeitige Ejakulation ist ein häufiges Problem, von dem viele Männer mal im Leben betroffen sind.

Was sind die Ursachen für vorzeitigen Samenerguss (Ejaculatio Praecox)?

Zu den Ursachen vorzeitiger Ejakulation gehören körperliche Probleme, chemische Ungleichgewichte und emotionale, psychologische Faktoren. Häufig sind eine einschränkende Wahrnehmung und destruktive Gedankenmuster maßgeblich, weshalb Hypnotherapie hier so wirkungsvoll ist.

Wann handelt es sich um einen vorzeitigen Samenerguss?

Von einem vorzeitigen Samenerguss wird gesprochen, wenn ein Mann regelmäßig vor dem Eindringen oder innerhalb etwa einer Minute nach dem Eindringen des Penis in die Scheide zur Ejakulation kommt.

Gibt es unterschiedliche Arten des vorzeitigen Samenergusses?

Es werden zwei Arten der vorzeitigen Ejakulation unterschieden:

  1. Primäre vorzeitige Ejakulation – bei der das Problem schon immer aufgetreten ist.
  2. Sekundäre vorzeitige Ejakulation oder erworbene vorzeitige Ejakulation, bei der das Problem erst vor kurzem aufgetreten ist.

Was kann ich tun, wenn ich einen vorzeitigen Samenerguss habe?

Es gibt mehrere Behandlungsmethoden, die Ihnen dabei helfen können, einen vorzeitigen Samenerguss zu verhindern. Wenn Sie Ihre Partnerin mit einbeziehen und die entsprechenden Experten aufsuchen (beispielsweise einen Urologen für die Erstuntersuchung sowie bei Bedarf andere medizinische Fachkräfte, sowie erfahrende Therapeuten), werden Sie wahrscheinlich in der Lage sein, Ihre Ejakulation zu kontrollieren und Ihr Sexualleben wieder zu genießen.

Wann ist es ein vorzeitiger Samenerguss?

Eine vorzeitige Ejakulation tritt auf, wenn ein Mann einen Orgasmus hat und während des Geschlechtsverkehrs früher ejakuliert, als er oder seine Partnerin es sich wünschen.

Kann Ejaculatio praecox wieder verschwinden?

Besonders bei erworbenen oder situativen Beschwerden kann sich das Erleben verändern, wenn zugrunde liegende Faktoren geklärt und behandelt werden.
Bei einer lebenslangen Ejaculatio praecox stehen wirksame Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen viele Betroffene mehr Steuerungsfähigkeit und sexuelle Zufriedenheit entwickeln können.
Eine individuelle Abklärung zeigt, welche Kombination von Maßnahmen sinnvoll ist.

Kann Angst vor dem vorzeitigen Samenerguss das Problem verstärken?

Ja, Erwartungsangst kann den Kreislauf verstärken.
Sie fördert häufig Selbstbeobachtung, Anspannung und Leistungsorientierung.
Psychotherapeutische Arbeit kann helfen, diese Prozesse zu verstehen und neue Reaktionsmöglichkeiten aufzubauen.

Ist vorzeitiger Samenerguss psychisch verursacht?

Psychische Faktoren können einen wichtigen Anteil haben und körperliche beziehungsweise neurobiologische Faktoren können ebenfalls bedeutsam sein.
Gerade deshalb ist ein biopsychosozialer Blick sinnvoll.
Bei einer neu aufgetretenen Ejaculatio praecox sollte eine ärztliche beziehungsweise urologische Abklärung am Anfang stehen.

Wie lange muss Geschlechtsverkehr dauern?

Für erfüllende Sexualität existiert keine vorgeschriebene Dauer.
Medizinische Definitionen verwenden Zeitangaben, um klinisch relevante Muster beschreiben zu können. Für die individuelle Diagnose zählen zusätzlich die wahrgenommene Steuerungsfähigkeit und die persönliche beziehungsweise partnerschaftliche Belastung.

Ejaculatio praecox – vorzeitiger Samenerguss: Ursachen und therapeutische Unterstützung

 

Vorzeitiger Samenerguss kann erheblichen Druck erzeugen.

Manche Männer beginnen schon vor einer sexuellen Begegnung darüber nachzudenken:

„Wie lange werde ich diesmal durchhalten?“

„Was denkt meine Partnerin oder mein Partner über mich?“

„Was, wenn es wieder so schnell geht?“

Aus Sexualität wird dadurch zunehmend eine Situation, in der etwas gelingen soll.

Der Kopf beobachtet.

Der Körper reagiert.

Die Anspannung steigt.

Und genau dieser Kreislauf kann das Erleben zusätzlich erschweren.

Die medizinische Bezeichnung lautet Ejaculatio praecox, häufig auch als vorzeitige Ejakulation oder vorzeitiger Samenerguss bezeichnet.

Dabei lohnt sich eine sorgfältige Betrachtung. Denn hinter einer vorzeitigen Ejakulation können verschiedene körperliche, psychische und partnerschaftliche Faktoren stehen.

Eine gute Behandlung beginnt deshalb mit einer passenden Einordnung.

 

 

 

Was ist Ejaculatio praecox?

 

Ejaculatio praecox ist eine sexuelle Funktionsstörung, bei der die Ejakulation wiederholt deutlich früher erfolgt, als der Betroffene es sich wünscht, die Möglichkeit zur Steuerung als gering erlebt wird und daraus eine relevante persönliche oder partnerschaftliche Belastung entsteht.

Drei Aspekte sind deshalb besonders wichtig:

Zeitpunkt, Steuerungsgefühl und Belastung.

Eine einzelne sexuelle Begegnung sagt wenig aus.

Sexuelle Erregung verändert sich durch Tagesform, längere sexuelle Abstinenz, eine neue Partnerschaft, besonders intensive Erregung, Stress und viele weitere Einflüsse.

Erst ein wiederkehrendes Muster erhält diagnostische Bedeutung.

Auch die reine Zeitmessung reicht zur Beurteilung kaum aus.

Fachgesellschaften verwenden unterschiedliche zeitliche Kriterien. Je nach Definition wird bei einer lebenslangen Ejaculatio praecox häufig ein Samenerguss innerhalb von ungefähr einer bis zwei Minuten nach Beginn der Penetration beschrieben.

Entscheidend bleibt das Gesamtbild:

Wie häufig geschieht es?

Wie viel Steuerungsmöglichkeit erlebt der Betroffene?

Wie groß ist die persönliche Belastung?

Wie wirkt sich das Thema auf Sexualität, Partnerschaft und Lebensqualität aus?

 

 

 

Bedeutet schnelles Ejakulieren automatisch Ejaculatio praecox?

 

Die Dauer sexueller Erregung unterscheidet sich erheblich zwischen Menschen und Situationen.

Es gibt keine ideale Zahl von Minuten, die guten Sex definiert.

Auch gelegentlich besonders schnell zu ejakulieren gehört zur menschlichen Sexualität.

Von einer behandlungsbedürftigen Problematik sprechen Fachleute vor allem dann, wenn sich über längere Zeit ein wiederkehrendes Muster aus sehr früher Ejakulation, eingeschränkter Steuerungsmöglichkeit und spürbarer Belastung entwickelt.

Diese Unterscheidung kann bereits entlastend sein.

Sexualität ist schließlich sehr viel mehr als eine Stoppuhr.

 

 

 

Lebenslange und erworbene Ejaculatio praecox

 

Für die Behandlung ist die Frage wichtig, seit wann das Muster besteht.

Bei der lebenslangen oder primären Ejaculatio praecox besteht die sehr kurze Ejakulationslatenz im Wesentlichen seit Beginn des Sexuallebens.

Bei der erworbenen oder sekundären Ejaculatio praecox entwickelt sich die Problematik nach einer früheren Phase, in der die Ejakulation deutlich später beziehungsweise besser steuerbar erlebt wurde.

Gerade bei einer erworbenen Ejaculatio praecox ist eine medizinische Abklärung besonders wichtig.

Der Zeitpunkt des Beginns kann Hinweise auf mögliche körperliche, psychische oder partnerschaftliche Zusammenhänge geben.

 

 

 

Mögliche Ursachen und Einflussfaktoren

 

Eine Ejaculatio praecox lässt sich selten auf eine einzige Ursache reduzieren.

Ejakulation entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel von Nervensystem, körperlicher Erregung, Wahrnehmung, neurobiologischen Prozessen, Erwartungen, Erfahrungen und Beziehungskontext.

Bei manchen Männern spielt eine hohe physiologische Reaktionsbereitschaft eine wesentliche Rolle.

Bei anderen entwickelt sich die Problematik im Zusammenhang mit Stress, Erektionsproblemen, Anspannung oder bestimmten körperlichen Veränderungen.

Wieder andere erleben einen Kreislauf aus Erwartungsangst, Selbstbeobachtung und Leistungsdruck.

Deshalb lohnt sich ein individueller Blick.

 

 

 

Wenn Erwartungsangst den Druck verstärkt

 

Ein häufiger psychischer Mechanismus lässt sich als Kreislauf verstehen.

Eine sexuelle Begegnung steht bevor.

Der Gedanke an eine frühere Erfahrung taucht auf.

„Hoffentlich passiert es diesmal später.“

Damit wandert die Aufmerksamkeit weg von Nähe, Berührung und Genuss und hin zur eigenen sexuellen Funktion.

Der Mann beobachtet sich.

Wie stark bin ich erregt?

Wie viel Zeit ist vergangen?

Kann ich es kontrollieren?

Merkt die andere Person etwas?

Dieses innere Überwachen kann Spannung erzeugen.

Und mit steigender Spannung wächst häufig das Bedürfnis nach Kontrolle.

Aus einer intimen Begegnung wird zunehmend eine Prüfung.

Psychotherapeutische Arbeit kann genau an diesem Kreislauf ansetzen.

Das Ziel lautet dabei weniger:

„Ich muss länger durchhalten.“

Eine förderlichere Richtung lautet:

Erregung differenzierter wahrnehmen, mehr Handlungsspielraum erleben und Sexualität wieder stärker als Begegnung erfahren.

 

 

 

Leistungsdruck und sexuelle Selbstbeobachtung

 

Viele Männer verbinden sexuelle Kompetenz mit Vorstellungen darüber, wie lange Geschlechtsverkehr dauern sollte oder wie zuverlässig der eigene Körper funktionieren müsse.

Solche Erwartungen können enormen Druck erzeugen.

Dann entsteht eine Art Beobachterposition.

Ein Teil des Menschen erlebt die sexuelle Begegnung.

Ein anderer Teil bewertet gleichzeitig die eigene Leistung.

„Bin ich gut genug?“

„Wie wirke ich?“

„Wie lange halte ich durch?“

„Ist meine Partnerin oder mein Partner zufrieden?“

Diese Form der Selbstbeobachtung wird in der Sexualtherapie häufig als bedeutsamer Faktor betrachtet.

Hilfreich ist eine Rückkehr zur unmittelbaren Erfahrung:

Körperempfindungen.

Berührung.

Nähe.

Atmung.

Erregungsstufen.

Kontakt.

Kommunikation.

So kann der Körper wieder stärker erlebt und weniger geprüft werden.

 

 

 

Angst vor dem nächsten Mal

 

Nach einigen belastenden Erfahrungen kann eine Erwartung entstehen:

„Beim nächsten Mal wird es wieder passieren.“

Das Gehirn beginnt daraufhin, die kommende Situation besonders genau zu überwachen.

Bereits vor der sexuellen Begegnung steigt die innere Aktivierung.

Diese Erwartungsangst kann sich verselbstständigen.

Dann besteht die Belastung zunehmend aus zwei Teilen:

der eigentlichen Ejakulationsproblematik und der Angst vor ihrer Wiederholung.

Gerade dieser zweite Bereich lässt sich psychotherapeutisch gut untersuchen.

Welche inneren Bilder entstehen?

Welche Erwartungen sind damit verbunden?

Was bedeutet eine frühe Ejakulation für das eigene Selbstbild?

Welche Befürchtung steckt hinter der Befürchtung?

Häufig liegt hier ein wichtiger Schlüssel für mehr innere Freiheit.

 

 

 

Selbstwert, Scham und Männlichkeitsbilder

 

Sexuelle Schwierigkeiten können tief in das Selbstwertgefühl hineinwirken.

Manche Männer erleben einen vorzeitigen Samenerguss als persönliches Versagen.

Andere verbinden ihn mit Vorstellungen von Männlichkeit, Potenz oder sexueller Leistungsfähigkeit.

Dadurch bekommt ein körperliches Geschehen eine wesentlich größere Bedeutung.

Aus:

„Mein Körper reagiert sehr schnell“

wird innerlich möglicherweise:

„Mit mir stimmt etwas nicht.“

Diese zweite Aussage erzeugt häufig wesentlich mehr Leid als das ursprüngliche Symptom.

In der therapeutischen Arbeit kann deshalb auch die Bedeutung betrachtet werden, die ein Mensch seinem sexuellen Erleben gibt.

Ein Mann ist weit mehr als die Dauer bis zu seiner Ejakulation.

Sexuelle Qualität entsteht ebenfalls durch Aufmerksamkeit, Nähe, Kommunikation, Berührung, Kreativität, Verbundenheit und gemeinsames Erleben.

Diese Perspektive kann viel Druck lösen.

 

 

 

Der Einfluss der Partnerschaft

 

Sexualität findet häufig in einem Beziehungssystem statt.

Deshalb kann auch die partnerschaftliche Dynamik eine Rolle spielen.

Schweigen über das Thema kann Unsicherheit vergrößern.

Unausgesprochene Erwartungen können Druck erzeugen.

Rücksichtnahme kann in vorsichtige Distanz übergehen.

Gleichzeitig kann eine offene, respektvolle Kommunikation eine große Ressource sein.

Eine hilfreiche gemeinsame Haltung könnte lauten:

„Wir begegnen diesem Thema gemeinsam, statt einen von uns zum Problem zu erklären.“

Damit verändert sich bereits der Rahmen.

Aus Leistung wird Kooperation.

Aus Bewertung wird Neugier.

Aus Rückzug kann wieder Kontakt entstehen.

 

 

 

Medizinische Abklärung gehört an den Anfang

 

Eine urologische beziehungsweise ärztliche Abklärung ist besonders wertvoll, wenn eine Ejaculatio praecox neu auftritt oder sich deutlich verändert.

Dabei können unter anderem Erektionsprobleme, urologische Beschwerden, Entzündungen, hormonelle beziehungsweise schilddrüsenbezogene Faktoren, Medikamente und weitere körperliche Zusammenhänge berücksichtigt werden.

Die ärztliche Anamnese und Untersuchung richtet sich nach der individuellen Situation.

Routineuntersuchungen im Labor sind bei einer lebenslang bestehenden Ejaculatio praecox gemäß Fachleitlinien üblicherweise weniger bedeutsam als eine sorgfältige Sexual- und Krankengeschichte. Bei einer erworbenen Form kann die medizinische Vorgeschichte zusätzliche Hinweise liefern.

Eine sorgfältige Abklärung schafft eine gute Grundlage für die weitere Behandlung.

 

 

 

Medizinische Behandlungsmöglichkeiten

 

Für Ejaculatio praecox stehen verschiedene medizinische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Dazu gehören je nach individueller Situation unter anderem bestimmte Medikamente aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer sowie lokal angewendete Wirkstoffe, die die Empfindlichkeit vorübergehend reduzieren können.

In Europa stehen für bestimmte Formen der Ejaculatio praecox unter anderem Dapoxetin und Lidocain/Prilocain-Präparate als zugelassene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Welche Behandlung medizinisch sinnvoll ist, gehört in ein ärztliches beziehungsweise urologisches Gespräch.

Dabei können Wirkung, mögliche Nebenwirkungen, andere Erkrankungen, eingenommene Medikamente, Kinderwunsch und persönliche Präferenzen berücksichtigt werden.

 

 

 

Psychotherapeutische und sexualtherapeutische Unterstützung

 

Psychische und partnerschaftliche Faktoren können eine Ejaculatio praecox begleiten oder verstärken.

Dazu gehören beispielsweise Erwartungsangst, Leistungsdruck, starkes Kontrollbedürfnis, Selbstbeobachtung, Scham, Beziehungsstress und belastende sexuelle Erfahrungen.

Hier kann psychotherapeutische beziehungsweise sexualtherapeutische Arbeit sinnvoll ansetzen.

Je nach Situation können kognitive, verhaltensorientierte, achtsamkeitsbasierte und paarbezogene Ansätze miteinander verbunden werden.

Fachleitlinien sehen psychosexuelle Interventionen vor allem als sinnvolle Ergänzung zu medizinischen Behandlungsmöglichkeiten. Besonders die Kombination unterschiedlicher Ansätze kann hilfreich sein.

 

 

 

Welche Rolle spielt Hypnotherapie?

 

Hypnotherapie kann innerhalb einer integrativen psychotherapeutischen Begleitung dort eingesetzt werden, wo psychische Faktoren einen bedeutsamen Anteil am Erleben haben.

Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn ausgeprägte Erwartungsangst, Leistungsdruck, belastende innere Bilder oder starke körperliche Anspannung das sexuelle Erleben prägen.

Hypnotherapeutische Arbeit kann dann darauf ausgerichtet sein, Ruhe, Körperwahrnehmung, Selbstwirksamkeit und einen flexibleren Umgang mit Erregung zu fördern.

Dabei ist mir eine fachlich klare Einordnung wichtig:

Hypnotherapie ist keine etablierte medizinische Standardbehandlung der Ejaculatio praecox.

Die wissenschaftliche Evidenz speziell für Hypnose bei vorzeitigem Samenerguss ist bislang begrenzt.

Ich setze hypnotherapeutische Elemente deshalb innerhalb eines integrativen therapeutischen Rahmens ein und orientiere mich daran, welche psychischen Mechanismen im individuellen Fall eine Rolle spielen.

 

 

 

Hypnobalancing™ und Selbstregulation

 

Hypnobalancing™ verbindet in meiner Arbeit Elemente der Hypnotherapie mit Selbstregulation, Körperwahrnehmung und dem Aufbau förderlicher innerer Zustände.

Bei sexuellen Themen kann beispielsweise daran gearbeitet werden, Erregung früher und differenzierter wahrzunehmen.

Statt erst einen sehr hohen Erregungszustand zu bemerken, kann der Mensch lernen, feinere Abstufungen wahrzunehmen.

Das kann das Gefühl eigener Handlungsmöglichkeiten stärken.

Gleichzeitig kann die Aufmerksamkeit wieder stärker bei der unmittelbaren Begegnung bleiben.

Der therapeutische Fokus liegt dann auf Präsenz, Regulation und Selbstwirksamkeit.

 

 

 

Vom Kontrollieren zum Wahrnehmen

 

Kontrolle klingt zunächst nach einer naheliegenden Lösung.

Gerade bei Sexualität kann zu viel Kontrolle jedoch zusätzlichen Druck erzeugen.

Ein hilfreicherer Begriff ist häufig Steuerungsfähigkeit.

Kontrolle fragt:

„Wie verhindere ich, dass etwas passiert?“

Steuerungsfähigkeit fragt:

„Was nehme ich wahr und welche Möglichkeiten habe ich jetzt?“

Dieser Unterschied ist therapeutisch wertvoll.

Der Körper wird dadurch weniger zum Objekt einer Prüfung und wieder stärker zum Teil des eigenen Erlebens.

 

 

 

Erregungsstufen früher wahrnehmen

 

Viele Menschen bemerken sexuelle Erregung erst sehr deutlich, wenn sie bereits intensiv geworden ist.

Eine differenziertere Körperwahrnehmung kann helfen, verschiedene Erregungsstufen früher zu erkennen.

Dabei geht es um feine Unterschiede:

Wie verändert sich die Atmung?

Wie verändert sich die Muskelspannung?

Wo entsteht Wärme?

Wie verändert sich die Beckenbodenspannung?

Wie schnell nimmt Erregung gerade zu?

Was geschieht bei einer kurzen Veränderung von Tempo, Berührung oder Aufmerksamkeit?

Diese Wahrnehmung kann Handlungsspielraum vergrößern.

Sie verwandelt den Körper vom vermeintlich unberechenbaren Gegner wieder in eine wichtige Informationsquelle.

 

 

 

Start-Stopp und andere verhaltensorientierte Übungen

 

Zu den bekannten sexualtherapeutischen Verfahren gehören unter anderem Start-Stopp-Übungen und verwandte Methoden zur Wahrnehmung und Regulation sexueller Erregung.

Solche Übungen können für manche Männer hilfreich sein.

Besonders sinnvoll werden sie, wenn sie weniger als Leistungstraining und stärker als Wahrnehmungstraining verstanden werden.

Das Ziel besteht darin, Erregung kennenzulernen.

Wo steigt sie langsam?

Wo beschleunigt sie sich?

Welche Veränderungen wirken regulierend?

Wie fühlt sich eine bewusste Pause an?

Wie lässt sich anschließend wieder in Kontakt und Erregung zurückkehren?

Damit entwickelt sich sexuelle Kompetenz durch Erfahrung.

 

 

 

Beckenboden und körperliche Faktoren

 

Auch die Wahrnehmung und Koordination des Beckenbodens können eine Rolle spielen.

Dabei bedeutet mehr Muskelkraft keineswegs automatisch mehr Steuerungsfähigkeit.

Manche Menschen profitieren stärker von einer verbesserten Wahrnehmung und Koordination von Spannung und Entspannung.

Bei entsprechenden Beschwerden kann physiotherapeutische beziehungsweise spezialisierte beckenbodentherapeutische Unterstützung sinnvoll sein.

Eine aktuelle wissenschaftliche Betrachtung untersucht solche physiotherapeutischen Ansätze zunehmend, wobei die Studienlage weiter wächst.

 

 

 

Ablenkung ist selten das eigentliche Ziel

 

Manche Männer versuchen während des Geschlechtsverkehrs an Steuererklärungen, Fußballergebnisse oder möglichst unerotische Bilder zu denken.

Das kann Erregung kurzfristig verändern.

Für erfüllende Sexualität führt dieser Weg häufig in die falsche Richtung.

Denn das gewünschte Ziel besteht meist darin, präsent zu bleiben und gleichzeitig mehr Wahlmöglichkeiten im Umgang mit Erregung zu entwickeln.

Deshalb arbeite ich lieber mit differenzierter Wahrnehmung als mit innerer Flucht aus der Situation.

Sexualität darf wieder erlebt werden.

 

 

 

Was passiert in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht eine respektvolle und sachliche Klärung des Anliegens.

Sexuelle Themen können mit Scham verbunden sein. Ein professioneller Rahmen ermöglicht es, offen darüber zu sprechen.

Wir betrachten beispielsweise, seit wann das Thema besteht, in welchen Situationen es auftritt und welche Unterschiede zwischen partnerschaftlicher Sexualität und Selbstbefriedigung bestehen.

Auch Erektionsfähigkeit, Erregungsverlauf, Körperwahrnehmung, Erwartungsdruck, frühere Erfahrungen und Beziehungssituation können relevant sein.

Ebenso wichtig ist die Vorgeschichte.

Dann schauen wir auf Ihr persönliches Ziel.

Vielleicht wünschen Sie sich mehr Steuerungsfähigkeit.

Vielleicht mehr Gelassenheit.

Vielleicht möchten Sie wieder Freude an Sexualität erleben.

Vielleicht steht vor allem die Angst vor dem nächsten Mal im Mittelpunkt.

Das therapeutische Vorgehen richtet sich danach, was Ihr individuelles Muster aufrechterhält.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind erforderlich?

 

Die Dauer einer therapeutischen Begleitung hängt vom individuellen Anliegen ab.

Ein klar umschriebener Kreislauf aus Erwartungsangst und Leistungsdruck braucht einen anderen Rahmen als eine komplexere Situation mit Beziehungskonflikten, traumatischen Erfahrungen, ausgeprägter Scham oder weiteren psychischen Belastungen.

Deshalb lege ich vorab keine feste Anzahl von Sitzungen fest.

Nach den ersten Gesprächen lässt sich wesentlich besser einschätzen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

 

 

 

Wenn frühere belastende Erfahrungen eine Rolle spielen

 

Sexualität berührt besonders persönliche Bereiche.

Manchmal wirken frühere Erfahrungen in das heutige Erleben hinein.

Das können beschämende Situationen, Grenzverletzungen, sexualisierte Gewalt oder andere traumatische Erfahrungen sein.

In solchen Fällen steht zunächst ein sicherer therapeutischer Rahmen im Vordergrund.

Das Tempo richtet sich nach der Stabilität und den Bedürfnissen des Menschen.

Traumatherapeutische Arbeit verfolgt dabei ein umfassenderes Ziel als die Veränderung eines einzelnen sexuellen Symptoms.

Es geht um Sicherheit, Selbstbestimmung, Körpervertrauen und die Möglichkeit, Nähe wieder stärker nach den eigenen Bedürfnissen zu gestalten.

 

 

 

Ejaculatio praecox und Erektionsprobleme

 

Vorzeitige Ejakulation und Erektionsprobleme können gemeinsam auftreten.

Manchmal entsteht beispielsweise die Sorge, eine Erektion könne nachlassen.

Dadurch wird sexuelle Aktivität beschleunigt.

Der Mann versucht gewissermaßen, den richtigen Moment zu erwischen.

Das kann den Ejakulationszeitpunkt zusätzlich beeinflussen.

Deshalb ist es sinnvoll, beide Bereiche gemeinsam zu betrachten und bei entsprechenden Beschwerden urologisch abzuklären.

 

 

 

Ejaculatio praecox in einer neuen Beziehung

 

Auch der Kontext kann Einfluss auf das sexuelle Erleben haben.

Eine neue Partnerschaft kann mit besonders intensiver Erregung verbunden sein.

Gleichzeitig können Wünsche, Erwartungen und Unsicherheit stärker werden.

Einzelne frühe Ejakulationen in solchen Phasen besitzen deshalb zunächst wenig Aussagekraft.

Mit wachsender Vertrautheit verändert sich Sexualität häufig.

Relevant wird vor allem ein dauerhaftes Muster, das als schwer steuerbar und belastend erlebt wird.

 

 

 

Die Partnerin oder den Partner einbeziehen

 

Sexualität entsteht gemeinsam.

Deshalb kann es hilfreich sein, das Thema gemeinsam zu besprechen.

Dabei geht es weniger um eine Bewertung der „Leistung“ eines Menschen.

Viel hilfreicher sind Fragen wie:

Was fühlt sich für uns gut an?

Was erzeugt Druck?

Welche Art von Berührung mögen wir?

Welche Erwartungen bringen wir mit?

Wie können wir Sexualität vielfältiger gestalten?

Was wünschen wir uns voneinander?

Damit erweitert sich der Blick.

Penetrationsdauer wird zu einem Aspekt unter vielen.

 

 

 

Sexualität ist mehr als Penetrationsdauer

 

Dieser Gedanke verdient besondere Aufmerksamkeit.

Wenn sich die gesamte sexuelle Zufriedenheit an der Zeit bis zur Ejakulation orientiert, entsteht leicht ein enger Leistungsmaßstab.

Erfüllende Sexualität besitzt wesentlich mehr Dimensionen.

Nähe.

Berührung.

Spiel.

Kommunikation.

Erregung.

Zärtlichkeit.

Humor.

Neugier.

Orale oder manuelle Sexualität.

Gemeinsame Wünsche.

Präsenz.

Vertrauen.

Je weiter das Verständnis von Sexualität wird, desto weniger Gewicht trägt ein einzelner körperlicher Vorgang.

Das kann eine medizinische oder therapeutische Behandlung sinnvoll ergänzen.

 

 

 

Wann therapeutische Unterstützung sinnvoll sein kann

 

Psychotherapeutische Unterstützung kann besonders wertvoll sein, wenn Erwartungsangst, Leistungsdruck, starke Selbstbeobachtung, Scham oder Beziehungsspannungen das Problem begleiten.

Auch die Angst vor dem nächsten sexuellen Kontakt kann ein geeignetes therapeutisches Thema sein.

Nach einer ärztlichen Abklärung lässt sich dann gezielt betrachten, welche psychischen Prozesse den Kreislauf verstärken und wo neue Erfahrungen möglich werden.

Der zentrale Gedanke lautet:

Sie müssen Sexualität weder bestehen noch beweisen. Sie dürfen lernen, sie wieder zu erleben.

 

 

 

Ein respektvoller Umgang mit einem sehr persönlichen Thema

 

Viele Männer warten lange, bevor sie über sexuelle Schwierigkeiten sprechen.

Dabei gehören sexuelle Funktionsstörungen zu den Themen, mit denen medizinische und therapeutische Fachpersonen regelmäßig arbeiten.

Sie dürfen sachlich betrachtet werden.

Ohne Bewertung.

Ohne Peinlichkeit.

Mit Respekt für den Menschen und seine persönliche Situation.

Ein hilfreicher erster Schritt besteht darin, herauszufinden, welche Faktoren im eigenen Fall tatsächlich eine Rolle spielen.

Darauf lässt sich aufbauen.

 

 

 

Therapeutische Unterstützung in Berlin und online

 

Ich bin Karsten Noack.

Seit vielen Jahren begleite ich Menschen psychotherapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und belastenden inneren Reaktionsmustern.

Bei Ejaculatio praecox liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit auf psychischen Faktoren wie Erwartungsangst, Leistungsdruck, Selbstbeobachtung, Anspannung, Scham und belastenden Erfahrungen.

Ich arbeite integrativ und beziehe hypnotherapeutische Elemente dort ein, wo sie zum Anliegen und zum Menschen passen.

Eine medizinische beziehungsweise urologische Abklärung bildet bei sexuellen Funktionsstörungen eine wichtige Grundlage.

Wenn Sie klären möchten, ob eine psychotherapeutische Begleitung für Ihre Situation sinnvoll sein kann, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Dann lässt sich gemeinsam prüfen, welcher nächste Schritt zu Ihrer Situation passt.

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Je konkreter Sie beschreiben, was Sie derzeit belastet und was Sie verändern möchten, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, welcher Weg Sie zu mehr innerer Sicherheit, Freiheit und Gestaltungskraft führt.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Fragen Sie mich gerne persönlich  

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.

Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.

Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.

 

 

Während der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.

Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.

 

 

Kontakt und Terminvereinbarung

 

Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.

Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Nachricht

 

Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Vorbereitung auf die erste Sitzung

 

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Hinweise, wie Sie sich auf die erste Sitzung vorbereiten können.

Dazu gehören Informationen zum Ablauf, zur Zahlung, zum organisatorischen Rahmen und – falls erforderlich – aktuelle Hinweise zu Praxisbesuchen, Online-Sitzungen oder besonderen Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Sie dürfen Ihr Anliegen in einfachen Worten beschreiben. Es reicht, wenn Sie mitbringen, was Sie aktuell belastet, was Sie sich wünschen und was Sie bereits versucht haben.

Hilfreich kann es sein, sich vorab einige Fragen zu stellen:

  • Was ist der wichtigste Grund für Ihre Kontaktaufnahme?

  • Seit wann besteht das Thema?

  • In welchen Situationen zeigt es sich besonders deutlich?

  • Was vermeiden Sie inzwischen?

  • Was hat Ihnen bisher geholfen?

  • Was hat zusätzlichen Druck erzeugt?

  • Welche Veränderung wünschen Sie sich?

  • Gibt es medizinische oder psychiatrische Themen, die bereits abgeklärt wurden?

Diese Fragen dienen Ihrer Orientierung. Eine erste innere Sortierung genügt.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Die erste Sitzung dient der Orientierung, dem Kennenlernen und der gemeinsamen Klärung Ihres Anliegens.

Wir schauen sorgfältig auf Ihre Situation, Ihre Belastung, Ihre bisherigen Erfahrungen und Ihre Ziele. Dabei entsteht ein erster Eindruck davon, welcher therapeutische Rahmen sinnvoll ist und welche nächsten Schritte hilfreich sein können.

Wichtige Weichen werden gleich zu Beginn gestellt. Dazu gehören Vertrauen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und ein gemeinsames Verständnis Ihres Anliegens.

Sie bestimmen mit, wie tief wir einsteigen und welches Tempo für Sie stimmig ist. Gerade bei Ängsten, Traumafolgen oder schambesetzten Themen ist ein sicherer Rahmen besonders wichtig.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Oft erhalten Sie Impulse oder Übungen, mit denen Sie die therapeutische Arbeit zwischen den Sitzungen unterstützen können. Denn Veränderung soll in der Sitzung beginnen und Schritt für Schritt auch im Alltag tragfähig werden.

Ziel ist, dass Sie mehr Orientierung, Selbstregulation, innere Sicherheit und Handlungsspielraum entwickeln.

Therapeutische Begleitung soll Sie stärken – und mit der Zeit immer eigenständiger machen.

Selbsthypnose

 

Wenn Sie das wollen und wo es sich anbietet, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose zur Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen. Selbsthypnose ist ein Werkzeug, um unbewusste Prozesse und somit mentale Zustände selbst zu steuern.

Nachdem Sie mit meiner Unterstützung positive Tranceerfahrungen gemacht haben, können Sie Selbsthypnose sehr schnell erlernen. Das hilft Ihnen auch außerhalb der Therapie selbstbestimmt voranzukommen. Es beschleunigt den Prozess, vertieft und festigt das Erreichte. Ihre Eigenständigkeit wird so gefördert. Ein guter Therapeut macht sich aus meiner Sicht so schnell wie möglich überflüssig. Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, die über das eigentliche Thema hinaus sehr bereichernd ist.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.

Beiträge zum Thema

Wie Angst und Atmung sich beeinflussen

Wie Angst und Atmung sich beeinflussen

Wie sind die Zusammenhänge von Angst und Atmung? Wie Angst und Atmung sich beeinflussen und das für die Selbsthilfe bei Ängsten genutzt wird. Tipps der Praxis für Hypnotherapie bei Ängsten und Angststörungen.

mehr lesen
Angststörungen: Wenn die Angst das Leben bestimmt

Angststörungen: Wenn die Angst das Leben bestimmt

Mehr oder weniger intensive Angst vor Spinnen, Schlangen oder ein Gefühl der Enge im überfüllten Fahrstuhl kennen viele Menschen. Doch mitunter geht es weite darüber hinaus, manche Menschen haben eine Angststörung. Viele leiden dann unter Herzrasen, Schwitzen oder Atemnot, Zittern, Übelkeit, Brustenge und Schwindel. Bei einer Angststörung müssen die Betroffenen sich dabei noch nicht einmal in einer bedrohlichen Situation befinden – oft genügt schon der Gedanke daran.

mehr lesen

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 5. Mai 2021
Englische Version: