Hilfe bei Nomophobie

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen
Praxis für Hypnotherapie in Berlin - Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

Hilfe, wo ist nur mein Smartphone?

 

Das Kunstwort Nomophobie beschreibt die Angst davor, über das Smartphone nicht erreichbar zu sein. Der Begriff stammt aus dem englischsprachigen Raum und ist die Abkürzung für „No-Mobile-Phone-Phobia“. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Angst, kein Mobiltelefon zu haben“.

 

 

 

Gibt es die Nomophobie wirklich oder nur in der Presse?

 

Alles nur ein Hype, ein reines Medienthema? Gibt es die Nomophobie wirklich? Tatsächlich ist es für einige Menschen ein ernstes Thema. Besonders stark betroffen sind jüngere Smartphone-Nutzer. Aus der eigenen Praxis heraus scheinen Frauen häufiger davon betroffen zu sein. Betroffene kleben regelrecht an ihren Smartphones. Viele Nomophobiker nehmen ihre Smartphones sogar mit auf die Toilette und ins Bett.

Mit Smartphones wird im Gegensatz zu früheren Handys längst nicht mehr nur noch telefoniert oder gesimst. Die heutigen Mobiltelefone sind kleine und leistungsfähige Computer, Multifunktionstalente. Neben dem Fotografieren und Spielen können Nutzer von Smartphones mittels Internetzugriff ganz leicht von unterwegs in sozialen Netzwerken surfen oder nach dem besten Restaurant in der Umgebung suchen. Dadurch nimmt das Smartphone bei vielen Nutzern eine Schlüsselrolle im Alltag ein. Sie sind irgendwie in Kontakt mit Themen und Personen, die sich gerade woanders aufhalten. Die Wahrnehmung und Teilnahme am Hier-und-Jetzt werden dadurch in Mitleidenschaft gezogen.

 

 

 

Ursachen einer Nomophobie

 

Bei Nomophobie wird das Mobiltelefon meist exzessiv genutzt, um wichtige Informationen nicht zu verpassen. Je häufiger das Mobiltelefon verwendet wird, desto größer ist meist auch die Abhängigkeit von den Funktionen des Handys. Geht das Handy verloren oder ist man aufgrund eines Funklochs oder eines leeren Akkus kurzzeitig nicht erreichbar, kommt es zu einem subjektiv verschobenen, übermäßigen Angstempfinden.

Eine wichtige Ursache von Nomophobie ist die Angst, den Kontakt zu Freunden und Familie nicht lückenlos aufrechterhalten zu können. Durch diese Vorstellung wird die Angst um den Verlust des Smartphones bei der Mehrheit der Betroffenen am stärksten geschürt. Anderen bietet das Smartphone die Sicherheit in allen Lebenslangen schnell zu reagieren.
Ohne ihr Smartphone fühlen sich Betroffene weniger flexibel und fürchten, die Anforderungen des Alltags nicht mehr perfekt meistern zu können. Die Triebfedern der Nomophobie sind generell die Angst vor Einsamkeit und innerer Leere oder das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit.

 

 

 

Symptome für Nomophobie

 

Typische Verhaltensweisen, die auf Nomophobie hinweisen:

  • Entzugserscheinungen wie Nervosität, Ängste und depressive Stimmung bei ungewollter Abstinenz
  • Abhängigkeit vom Smartphone
  • Stress und Beklemmung bei ausgeschaltetem Mobiltelefon
  • Schweißausbrüche, Zittern, Herzklopfen, Angstzustände und Panik bei Unerreichbarkeit
  • Unangenehme Gefühle, wenn das Mobiltelefon nicht zur Hand ist
  • Eine Sucht nach dem Smartphone und der ständigen Erreichbarkeit liegt dann vor, wenn der Zugriff auf das Mobiltelefon nicht mehr kontrolliert werden kann.
  • Oftmals geht die Nomophobie mit einer Internetsucht einher
  • Droht das Akku bald leer zu sein, werden selbst besonders schöne soziale Zusammenkünfte beendet
  • Um den Kommunikationsverlust zu vermeiden schalten viele nie das Smartphone aus, tragen ständig ein Smartphone bei sich und haben mitunter sogar ein zweites Mobiltelefon als Ersatz

 

 

 

 

Folgen

 

Die Furcht, nicht mehr am Informationsaustausch teilhaben zu können, wächst mit niedrigem Handyguthaben oder abnehmender Akkulaufzeit. Sie kann aber auch durch fehlende Funk- oder Internetverbindung hervorgerufen werden. Besonders in diesen Situationen bekommen Nomophobiker Angst davor unerreichbar zu sein und legen deshalb das Smartphone kaum noch aus der Hand. Vor allem bei Problemen mit der Funk- oder Internetverbindung blicken Nomophobiker fast ausschließlich auf ihr Handy, um eine wieder auftretende Funkverbindung sofort zu erkennen. Für andere Aspekte ist dann kaum noch Aufmerksamkeit übrig.

Besonders schlimm wird die Panik eines Nomophobikers, wenn das Smartphone abhanden gekommen ist. Dabei tritt die gefürchtete Situation des absoluten Kommunikationsverlustes ein, der die Betroffenen permanent zu entgehen versuchen. In besonders schlimmen Fällen kann bereits der Gedanke an eine Unerreichbarkeit über das Smartphone bei Nomophobikern einen Angstschub auslösen.

 

 

 

Hilfe bei Nomophobie

 

Je nach Strategie gilt es sich der Unerreichbarkeit zu stellen und das Mobiltelefon täglich zu festgelegten Zeiten auszuschalten, um das enorme Verlangen nach dem Smartphone zu bekämpfen. So können Betroffene erfahren, dass ein Leben durchaus auch ohne Smartphone möglich ist – oft sogar interessanter weil intensiver, wenn sie vollkommen wieder im Hier-und-Jetzt sind.

Außerdem kann es helfen, das Smartphone in Gesprächen wegzupacken und auf lautlos zu stellen. Besonders beim Essen oder im Büro sollte das Mobiltelefon nicht auf den Tisch gelegt werden. So kann der ständige Blick auf das Gerät vermieden werden und auch die Anspannung, die durch das Handy verursacht wird, kann so mit der Zeit nachlassen.

In der Therapie geht es oft darum erlernte Verhaltensmuster zu verändern beziehungsweise förderlichere zu entwickeln. Mitunter ist es auch erforderlich den Ursachen tiefer auf den Grund zu gehen.

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NOACK Praxis für Angsttherapie Berlin
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Hypnotherapeut in Berlin mit Spezialisierung auf Ängste und Angststörungen

 

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