Osmophobie: Wenn Gerüche Angst, Abneigung oder starke Überempfindlichkeit auslösen

Geruchsempfindlichkeit verstehen, Auslöser einordnen und wieder mehr Sicherheit im Alltag entwickeln

Osmophobie: Wenn Gerüche Angst, Abneigung oder starke Überempfindlichkeit auslösen

Geruchsempfindlichkeit verstehen, Auslöser einordnen und wieder mehr Sicherheit im Alltag entwickeln

 

Gerüche wirken unmittelbar.

Ein Duft kann angenehm sein.

Er kann Erinnerungen wecken.

Er kann warnen.

Und manche Gerüche können starke körperliche oder emotionale Reaktionen auslösen.

Bei einer ausgeprägten Osmophobie beziehungsweise Geruchsempfindlichkeit bekommen bestimmte Gerüche sehr viel Bedeutung.

Vielleicht vermeiden Sie Parfüm.

Zigarettenrauch.

Reinigungsmittel.

Lebensmittelgerüche.

Abgase.

Oder bestimmte Körpergerüche.

Vielleicht reagieren Sie mit Übelkeit, Kopfschmerz, starker Anspannung oder dem dringenden Wunsch, die Situation zu verlassen.

Therapeutische Unterstützung kann hilfreich sein, wenn Angst, Erwartungsdruck oder Vermeidungsverhalten Ihren Alltag zunehmend beeinflussen.

 

 

 

Was bedeutet Osmophobie?

 

Der Begriff Osmophobie wird unterschiedlich verwendet.

Er beschreibt eine ausgeprägte Abneigung, Unverträglichkeit oder starke Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen.

Besonders häufig wird Osmophobie im Zusammenhang mit Migräne beschrieben. Dabei können selbst normalerweise angenehme Gerüche während einer Migräneattacke als ausgesprochen unangenehm erlebt werden. Manche Menschen berichten außerdem, dass bestimmte Gerüche Migräneattacken auslösen oder verstärken können.

Bei anderen Menschen steht stärker die Angst vor bestimmten Gerüchen oder ihren vermuteten Folgen im Mittelpunkt.

Für die therapeutische Arbeit ist deshalb eine Frage besonders wichtig:

Was genau geschieht bei Ihnen, wenn Sie einen bestimmten Geruch wahrnehmen?

 

 

 

Osmophobie, Geruchsüberempfindlichkeit oder Angst?

 

Nicht jede starke Reaktion auf einen Geruch ist eine Phobie.

Gerüche können unterschiedliche Reaktionen auslösen.

Zum Beispiel:

  • Ekel

  • Kopfschmerzen

  • Migräne

  • Übelkeit

  • Schwindel

  • körperliche Anspannung

  • Erinnerungen

  • starke emotionale Reaktionen

  • Angst

  • Panik

  • das Bedürfnis, einen Ort schnell zu verlassen

Manche Menschen erleben vor allem eine sensorische Überempfindlichkeit.

Andere reagieren aufgrund einer bestimmten Erinnerung oder Erwartung.

Wieder andere haben Angst vor möglichen gesundheitlichen Auswirkungen eines Geruchs.

Diese Unterschiede sind wichtig für die weitere Einordnung.

 

 

 

Gerüche und Migräne

 

Geruchsempfindlichkeit ist bei Migräne ein bekanntes Phänomen.

Menschen mit Migräne berichten häufig, dass Gerüche während einer Attacke besonders unangenehm wirken. Auch zwischen Attacken kann eine erhöhte Empfindlichkeit vorkommen. Studien beschreiben zudem Gerüche als möglichen Migränetrigger. Besonders häufig genannt werden unter anderem Parfüm, Rauch, Reinigungsmittel und bestimmte Lebensmittelgerüche.

Wenn Gerüche regelmäßig mit Kopfschmerzen oder Migräne verbunden sind, gehört deshalb auch eine entsprechende medizinische beziehungsweise neurologische Einordnung dazu.

Psychotherapeutische Arbeit richtet sich auf zusätzliche Faktoren wie Angst, Erwartungsdruck, Vermeidung und den Umgang mit den Reaktionen.

 

 

 

Warum können Gerüche so intensive Erinnerungen auslösen?

 

Der Geruchssinn ist eng mit Hirnregionen verbunden, die an emotionalem Erleben und Gedächtnis beteiligt sind.

Deshalb kann ein bestimmter Geruch innerhalb weniger Augenblicke Erinnerungen und Gefühle aktivieren.

Vielleicht erinnert ein Parfüm an eine bestimmte Person.

Ein Krankenhausgeruch an eine medizinische Erfahrung.

Rauch an einen Brand.

Ein bestimmtes Reinigungsmittel an einen belastenden Ort.

Dann geht es möglicherweise weniger um den Geruch selbst als um die Bedeutung, die mit ihm verbunden ist.

 

 

 

Wenn ein Geruch zum Warnsignal wird

 

Ein Geruch kann im Laufe der Zeit eine starke Warnfunktion bekommen.

Der Ablauf kann beispielsweise so aussehen:

Geruch wird wahrgenommen

Gedanke: Das ist gefährlich oder ich werde gleich Beschwerden bekommen

stärkere Aufmerksamkeit

körperliche Aktivierung

Übelkeit, Anspannung oder andere Empfindungen

Gedanke: Der Geruch verursacht gerade etwas

Rückzug oder Vermeidung

Kurzfristig entsteht Erleichterung.

Langfristig kann die Erwartung gegenüber diesem Geruch immer stärker werden.

Therapeutische Arbeit kann helfen, diesen Zusammenhang differenzierter zu betrachten.

 

 

 

Erwartungsangst

 

Manchmal beginnt die Reaktion bereits vor dem eigentlichen Geruch.

Ein Termin steht an.

Sie wissen:

Dort wird jemand Parfüm tragen.

Oder:

In diesem Geschäft riecht es immer intensiv.

Bereits die Vorstellung kann körperliche Anspannung auslösen.

Dann reagiert das Nervensystem schon auf die Erwartung.

Therapeutisch kann es deshalb hilfreich sein, sowohl den tatsächlichen Geruchsreiz als auch die innere Vorbereitung darauf zu betrachten.

 

 

 

Typische Auslöser

 

Menschen berichten unter anderem von Reaktionen auf:

  • Parfüm

  • Zigarettenrauch

  • Autoabgase

  • Benzin

  • Reinigungsmittel

  • Desinfektionsmittel

  • Farben und Lösungsmittel

  • Lebensmittelgerüche

  • Körpergerüche

  • medizinische Gerüche

  • Duftkerzen

  • Raumdüfte

  • Kosmetikprodukte

Welche Gerüche belastend sind, ist sehr individuell.

 

 

 

Wenn Vermeidung immer mehr Raum bekommt

 

Gerüche lassen sich im Alltag nur begrenzt kontrollieren.

Deshalb können Menschen mit ausgeprägter Geruchsempfindlichkeit sehr aufwendige Strategien entwickeln.

Zum Beispiel:

  • bestimmte Geschäfte meiden

  • öffentliche Verkehrsmittel vermeiden

  • Restaurants sorgfältig auswählen

  • Veranstaltungen verlassen

  • Menschen mit Parfüm aus dem Weg gehen

  • Reinigungsmittel nur sehr eingeschränkt verwenden

  • Reisen anders planen

  • Fenster oder Türen dauerhaft offen halten

  • Aufenthaltsorte vorab prüfen

Manche dieser Maßnahmen können situationsbedingt sinnvoll sein.

Therapeutisch interessant wird es, wenn die Angst vor möglichen Gerüchen immer mehr Entscheidungen übernimmt.

 

 

 

Die Angst vor gesundheitlichen Folgen

 

Manche Menschen erleben weniger den Geruch selbst als die Vorstellung seiner möglichen Wirkung als bedrohlich.

Zum Beispiel:

Was, wenn dieser Geruch giftig ist?

Was, wenn ich davon krank werde?

Was, wenn mein Körper darauf reagiert?

Was, wenn ich jetzt Migräne bekomme?

Dann können Geruchswahrnehmung, Körperbeobachtung und Krankheitsangst ineinandergreifen.

Hier lohnt es sich, tatsächliche medizinische Risiken und angstbedingte Bewertungen sorgfältig voneinander zu unterscheiden.

 

 

 

Medizinische Abklärung

 

Neu auftretende oder deutlich veränderte Geruchsempfindlichkeit kann unterschiedliche Ursachen haben.

Auch Migräne, neurologische Erkrankungen, Erkrankungen im HNO-Bereich, Medikamente oder andere körperliche Faktoren können eine Rolle spielen.

Eine medizinische Einordnung ist besonders sinnvoll, wenn:

  • die Geruchsempfindlichkeit neu auftritt

  • sie sich deutlich verstärkt

  • Kopfschmerzen oder Migräne eine große Rolle spielen

  • Gerüche wahrgenommen werden, obwohl keine entsprechende Quelle vorhanden ist

  • weitere neurologische oder körperliche Beschwerden hinzukommen

Eine gute medizinische Abklärung schafft Orientierung.

 

 

 

Gerüche und traumatische Erfahrungen

 

Bestimmte Gerüche können mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen verbunden sein.

Dann kann eine Reaktion sehr schnell entstehen.

Der Körper erinnert sich möglicherweise, bevor der bewusste Verstand den Zusammenhang einordnet.

Ein Geruch wird wahrgenommen.

Und plötzlich entstehen:

Anspannung.

Bilder.

Gefühle.

Körperreaktionen.

Oder ein starkes Bedürfnis, die Situation zu verlassen.

Therapeutische Arbeit kann helfen, die heutige Situation stärker von der damaligen Erfahrung zu unterscheiden.

 

 

 

Der innere Dialog

 

Gedanken können die Reaktion auf einen Geruch zusätzlich verstärken.

Zum Beispiel:

Das halte ich nicht aus.

Der Geruch macht mich krank.

Ich muss sofort weg.

Jetzt bekomme ich bestimmt Kopfschmerzen.

Ein konstruktiverer innerer Dialog kann beispielsweise lauten:

Ich nehme einen intensiven Geruch wahr.

Ich kann beobachten, was mein Körper tatsächlich macht.

Ich kann meine Situation einschätzen und entscheiden, was hilfreich ist.

Ich habe Handlungsmöglichkeiten.

Das Ziel ist eine realistische Orientierung, die weder körperliche Reaktionen abwertet noch Angst unnötig verstärkt.

 

 

 

Geruch, Ekel und Angst unterscheiden

 

Ekel und Angst erfüllen unterschiedliche Funktionen.

Ekel kann dazu beitragen, Abstand von möglicherweise verdorbenen oder gesundheitlich riskanten Substanzen zu halten.

Angst richtet sich stärker auf erwartete Gefahr.

Manchmal treten beide Reaktionen gemeinsam auf.

Therapeutisch kann es hilfreich sein, genauer zu unterscheiden:

Was empfinde ich gerade?

Was befürchte ich?

Welche tatsächliche Gefahr besteht?

Welche Reaktion stammt aus einer früheren Erfahrung?

Diese Differenzierung kann den Handlungsspielraum erweitern.

 

 

 

Psychotherapie bei geruchsbezogener Angst

 

Meine therapeutische Arbeit ist integrativ.

Gemeinsam betrachten wir, welche Faktoren Ihre Reaktionen beeinflussen und wo therapeutische Veränderung sinnvoll ansetzen kann.

Je nach Situation können beispielsweise einfließen:

  • Verständnis des persönlichen Reaktionskreislaufs

  • Arbeit mit Erwartungen und Bewertungen

  • konstruktive Gestaltung innerer Dialoge

  • Umgang mit Erwartungsangst

  • Körperwahrnehmung

  • Selbstregulation

  • Arbeit mit Krankheitsangst

  • Arbeit mit belastenden Erinnerungen

  • Ressourcenarbeit

  • Imagination

  • Veränderung von Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten

  • verhaltensorientierte Schritte

  • hypnotherapeutische Verfahren

  • konkrete Übungen für den Alltag

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

 

 

 

Welche Rolle kann Hypnotherapie spielen?

 

Hypnotherapie gehört seit vielen Jahren zu meinen besonderen therapeutischen Kompetenzen.

Sie kann helfen, Aufmerksamkeit flexibler auszurichten und hilfreiche innere Erfahrungen zugänglicher zu machen.

Bei geruchsbezogenen Ängsten können beispielsweise einbezogen werden:

  • innere Sicherheit

  • Körperwahrnehmung

  • Erwartungen

  • belastende Erinnerungen

  • hilfreiche innere Bilder

  • Selbstregulation

  • Ressourcen

  • zukünftige Situationen

Hypnotherapie steht dabei innerhalb eines integrativen therapeutischen Prozesses.

 

 

 

Neue Erfahrungen statt möglichst vollständiger Geruchskontrolle

 

Gerüche gehören zum Alltag.

Ein vollständiges Kontrollieren der Umgebung wird deshalb schnell sehr aufwendig.

Therapeutische Veränderung kann bedeuten, zunehmend differenzierter zu erleben:

Dieser Geruch ist unangenehm.

Dieser Geruch erinnert mich an etwas.

Mein Körper reagiert gerade.

Ich kann prüfen, ob eine tatsächliche Gefahr besteht.

Ich kann entscheiden, wie ich mit der Situation umgehen möchte.

Damit wächst wieder mehr Wahlfreiheit.

 

 

 

Wenn Migräne eine Rolle spielt

 

Bei Migräne geht es therapeutisch darum, körperliche Zusammenhänge ernst zu nehmen und zusätzlichen psychischen Druck zu reduzieren.

Ein Geruch kann tatsächlich mit einer Migräneattacke verbunden sein. Gleichzeitig kann die Erwartung einer Attacke bereits erhebliche Anspannung erzeugen.

Therapeutische Begleitung kann deshalb beispielsweise helfen bei:

  • Erwartungsangst

  • innerem Stress

  • Umgang mit unvermeidbaren Situationen

  • Kommunikation von Bedürfnissen

  • Selbstregulation

  • konstruktiven inneren Dialogen

  • Lebensgestaltung trotz vorhandener Empfindlichkeit

Die medizinische Behandlung der Migräne bleibt dabei im entsprechenden ärztlichen Rahmen.

 

 

 

Was können Sie zwischen den Sitzungen beobachten?

 

Hilfreiche Fragen können sein:

Welche Gerüche lösen besonders starke Reaktionen aus?

Was empfinde ich zuerst: Ekel, Kopfschmerz, Angst oder körperliche Anspannung?

Welche Erwartung entsteht unmittelbar?

Welche Situationen vermeide ich inzwischen?

Welche medizinischen Zusammenhänge sind bereits geklärt?

Welche Reaktion möchte ich in Zukunft anders erleben können?

Solche Beobachtungen helfen, den persönlichen Zusammenhang genauer zu verstehen.

 

 

 

Wie lange dauert die therapeutische Begleitung?

 

Der therapeutische Rahmen richtet sich danach, welche Form der Geruchsempfindlichkeit vorliegt, wie stark Angst und Vermeidung beteiligt sind und welche weiteren Faktoren eine Rolle spielen.

Bei einem klar umschriebenen Angstthema kann ein überschaubarer therapeutischer Prozess hilfreich sein.

Wenn Migräne, Traumafolgen oder weitere psychische Belastungen beteiligt sind, kann ein anderer Rahmen sinnvoll sein.

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welche Entwicklung bereits stattfindet und welcher weitere Rahmen hilfreich erscheint.

Von Beginn an arbeiten wir auf mehr Orientierung, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum hin.

 

 

 

Online oder in Berlin

 

Viele meiner therapeutischen Sitzungen finden online statt.

Therapeutische Online-Sitzungen führe ich ausschließlich mit Patientinnen und Patienten durch, die sich zum Zeitpunkt der Sitzung in Deutschland aufhalten.

Zusätzlich sind Sitzungen in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg möglich.

 

 

 

Wenn ein Geruch wieder ein Geruch sein darf

 

Gerüche können angenehm sein.

Unangenehm.

Intensiv.

Erinnerungsträchtig.

Und manchmal körperlich belastend.

Therapeutische Veränderung bedeutet deshalb weniger, jeden Geruch angenehm finden zu müssen.

Es geht um mehr Differenzierung und Wahlfreiheit.

Ich kann wahrnehmen, was ich rieche.

Ich kann verstehen, was es in mir auslöst.

Ich kann meine Situation einordnen.

Und ich kann wieder stärker selbst entscheiden, wie viel Raum dieser Geruch in meinem Leben bekommt.

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Osmophobie?

Als Osmophobie, wird die Angst, Abneigung oder psychologische Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen bezeichnet, eine sehr seltene spezifische Phobie. Sie tritt häufig bei Patienten mit Neigung zu Kopfschmerzen auf.

Welche Gerüche können Migräneanfälle auslösen?

Osmophobie, eine Geruchsempfindlichkeit, wird häufig bei Menschen mit Migräne beschrieben und kann  Anfälle auslösen oder verschlimmern. Zu den spezifischen Gerüchen, die bekanntermaßen Migräneanfälle auslösen, gehören Parfüm, Zigarettenrauch, Autoabgase sowie bestimmte Reinigungsmittel und Lebensmittel.

Welche Folgen hat eine Osmophobie?

Osmophobie ist die Angst vor Gerüchen. Diese Angst kann dazu führen, dass Betroffene Schwierigkeiten haben, bestimmte Orte oder Situationen zu besuchen, in denen sie mit Gerüchen konfrontiert werden, und kann das tägliche Leben beeinträchtigen.

Menschen mit Osmophobie können auch Schwierigkeiten haben, selbst alltägliche Aktivitäten durchzuführen, wenn diese Gerüche verursachen können. Osmophobie kann auch dazu führen, dass Betroffene Schwierigkeiten haben, sich an Orten aufzuhalten, in denen sie Gerüche wahrnehmen, die für andere Menschen nicht wahrnehmbar sind, wodurch sie sich isoliert fühlen können.

Wie jede Angststörung kann Osmophobie das tägliche Leben beeinträchtigen und professionelle Hilfe erfordern, um sie zu überwinden.

Wie wirken Gerüche auf das Gehirn?

Gerüche werden von speziellen Zellen in der Nase wahrgenommen und anschließend an das Limbische System im Gehirn weitergeleitet, das für die Verarbeitung von Emotionen und Gedächtnis verantwortlich ist. Das Limbische System speichert Informationen über Gerüche und verbindet sie mit bestimmten Erinnerungen oder Emotionen.

Gerüche können daher starke Auswirkungen auf das Gehirn und die Stimmung haben. Sie können zu Erinnerungen an vergangene Ereignisse zurückführen und Emotionen wie Freude, Traurigkeit oder Angst auslösen. Gerüche können auch die Stimmung beeinflussen und zu Entspannung oder Anspannung beitragen.

Es gibt einige Gerüche, die als beruhigend oder entspannend wirken, wie zum Beispiel Lavendel, Vanille und Zitrusfrüchte. Andere Gerüche, wie zum Beispiel Rauch oder starke Chemikalien, können Anspannung oder Unbehagen auslösen. Die Wirkung von Gerüchen auf das Gehirn kann von Person zu Person unterschiedlich sein und hängt von individuellen Erfahrungen und Vorlieben ab.

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger den Wunsch nach Entlastung und Veränderung.

Ängste, innere Unruhe, Panik, belastende Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Gleichzeitig wächst häufig der Wunsch, wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Freiheit im eigenen Leben zu erleben.

Therapeutische Unterstützung kann dabei helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und neue Erfahrungen zu ermöglichen.

Am Anfang steht Orientierung.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und darauf, welcher therapeutische Rahmen zu Ihnen passt. Sie können in Ihrem Tempo ankommen, Gedanken sortieren und mit einfachen Worten beginnen.

Sicherheit, Stabilisierung und ein stimmiges therapeutisches Tempo bilden die Grundlage der Zusammenarbeit.

Professionelle Unterstützung ist dabei ein Ausdruck von Selbstverantwortung: Sie entscheiden sich dafür, Ihrem Anliegen Aufmerksamkeit zu geben und aktiv an einer hilfreichen Veränderung mitzuwirken.

 

 

 

Eine Frage kann Ihnen bei der Entscheidung helfen

 

Wie stark beeinflussen Ängste, Anspannung oder belastende Erfahrungen derzeit Ihre Lebensqualität und Ihren Handlungsspielraum?

Zur Orientierung können Sie sich fragen:

  • Wie viel Aufmerksamkeit und Kraft beansprucht das Thema in Ihrem Alltag?

  • In welchen Situationen wünschen Sie sich wieder mehr Freiheit?

  • Wie wirken sich Ihre Beschwerden auf Arbeit, Beziehungen und Lebensfreude aus?

  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innere Ruhe zu erleben?

  • Wie viel Energie verwenden Sie darauf, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen?

  • Was möchten Sie wieder tun, erleben oder genießen können?

  • Was könnte sich entwickeln, wenn mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?

Vielleicht entsteht beim Lesen bereits eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten.

Das ist ein guter Ausgangspunkt für therapeutische Zusammenarbeit.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Vertrauen und eine passende therapeutische Beziehung spielen deshalb eine wichtige Rolle.

Eine Empfehlung durch einen vertrauten Menschen kann dieses Vertrauen bereits fördern. Ebenso können Informationen, Texte und Videos Ihnen dabei helfen, einen Eindruck von meiner Haltung und Arbeitsweise zu gewinnen.

Auf diesen Seiten erfahren Sie mehr über meinen therapeutischen Hintergrund, meine Schwerpunkte und den Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und besonderer Kompetenz in Hypnotherapie.

Dabei gilt ein einfaches Prinzip:

Die Methode dient dem Menschen.

Gemeinsam wählen wir die therapeutischen Zugänge, die zu Ihnen, Ihrem Anliegen und Ihrer aktuellen Situation passen. Ziel ist, möglichst früh hilfreiche Veränderungen anzustoßen und daraus zunehmend mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Handlungsspielraum entstehen zu lassen.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob meine Arbeitsweise und meine Haltung zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Anhand Ihrer Angaben kann ich einschätzen, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten passt und welcher nächste Schritt sinnvoll erscheint.

Der Einstieg erfolgt direkt über einen vereinbarten therapeutischen Termin. Informationen zu Ablauf, Dauer und Kosten finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für Psychotherapie

Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin

 

Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

 

 

 

So vereinbaren Sie einen Termin

 

 

1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular

 

Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind Angaben zu:

  • Ihrem aktuellen Anliegen
  • der Veränderung, die Sie sich wünschen
  • bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
  • Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
  • passenden Zeitfenstern
  • Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du

Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.

 

 

2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung

 

Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.

Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.

Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:

  • Sitzungsdauer
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch

So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.

 

 

3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart

 

Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.

 

 

 

Wann finden therapeutische Sitzungen statt?

 

Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:

Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.

Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.

Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.

Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.

 

 

 

Die erste Sitzung

 

Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:

  • Ihre aktuelle Situation zu verstehen
  • Ihre Ziele zu klären
  • wichtige Zusammenhänge einzuordnen
  • einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
  • bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen

Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

 

 

 

Was geschieht in der ersten Sitzung?

 

Am Anfang steht Ihre Situation.

Was erleben Sie derzeit?

Was möchten Sie verändern?

Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?

Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.

Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.

Hypnotherapie kann dazugehören.

Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.

 

 

 

Müssen Sie sich vorbereiten?

 

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.

Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:

  • Was belastet mich derzeit besonders?
  • Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
  • Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
  • Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
  • Was hat mir bisher geholfen?
  • Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?

Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.

Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.

 

 

 

Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?

 

Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.

Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.

Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.

Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

 

 

 

Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen

 

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • veränderte innere Dialoge
  • neue Perspektiven
  • Übungen zur Selbstregulation
  • bewusste Beobachtungen
  • kleine Verhaltensexperimente
  • imaginative Übungen
  • Selbsthypnose
  • konkrete nächste Schritte im Alltag

So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.

Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.

 

 

 

Online-Sitzungen

 

Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.

Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.

Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.

Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.

 

 

 

Sitzungen in Berlin

 

Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.

Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.

Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.

Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.

 

 

 

Ein guter therapeutischer Rahmen

 

Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.

In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.

 

 

 

Ihr nächster Schritt

 

Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.

Je konkreter Sie beschreiben, was Sie derzeit belastet und was Sie verändern möchten, desto leichter kann ich Ihre Anfrage einordnen.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, welcher Weg Sie zu mehr innerer Sicherheit, Freiheit und Gestaltungskraft führt.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

45 Euro je Sitzung

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Fragen Sie mich gerne persönlich  

 

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.

Das Kontaktformular ist der beste Weg für den ersten Kontakt. Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.

Viele organisatorische Fragen können Sie bereits vorab auf diesen Seiten klären. Sie finden ausführliche Informationen zu Honoraren, Sitzungsdauer, möglicher Kostenübernahme durch Versicherer, therapeutischem Ablauf und wichtigen Rahmenbedingungen.

Auch mein Profil sowie zahlreiche Beiträge und Videos geben Ihnen einen Eindruck von meiner therapeutischen Haltung und Arbeitsweise. So können Sie in Ruhe prüfen, ob Sie sich eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.

Transparenz ist mir wichtig. Sie sollen möglichst früh wissen, was Sie erwartet und wie die Zusammenarbeit gestaltet ist.

 

 

Während der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Mit Beginn der Therapie erhalten Sie meine Telefonnummern für den persönlichen Kontakt.

Während meiner Sitzungen widme ich meine Aufmerksamkeit vollständig dem jeweiligen Menschen. Eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und dem konkreten Anlass Ihres Anrufs ermöglicht mir anschließend eine gezielte Rückmeldung.

 

 

Kontakt und Terminvereinbarung

 

Für Anfragen und Terminvereinbarungen nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.

Alternativ erreichen Sie mich per E-Mail unter mail@noack-hypnose.de.

Wenn Sie vor Ihrer Anfrage die organisatorischen Informationen lesen, kennen Sie bereits die wichtigsten Rahmenbedingungen und können leichter entscheiden, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen und Ihren Vorstellungen passt.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass meine therapeutische Arbeitsweise zu Ihnen passt, freue ich mich auf Ihre Nachricht.

Nachricht

 

Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.

Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.

 

 

 

1. Ankommen und Orientierung

 

Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.

Was führt Sie zu mir?

Was belastet Sie derzeit besonders?

Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?

Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?

Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.

 

 

 

2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit

 

Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.

Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.

Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.

Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.

Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.

Dabei gilt:

Die Methode dient dem Menschen.

Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.

 

 

 

3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten

 

Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.

Was war besonders hilfreich?

Was möchten Sie weiter vertiefen?

Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?

Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.

Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.

 

 

 

Veränderung soll im Alltag ankommen

 

Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.

Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.

So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:

mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.

Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.

Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen

 

Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.

Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.

So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.

Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung

 

Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.

So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.

Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.

Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.

Antworten auf häufige Fragen

Wie nennt sich die Angst vor Gerüchen?

Die Angst vor Gerüchen wird als Osmophobie oder Olfaktophobie bezeichnet. Sie bezieht sich auf eine Angst, Abneigung oder psychologische Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen.

Wie nennt sich die Angst vor Gerüchen?

Als Osmophobie oder Olfaktophobie wird die Angst, Abneigung oder psychologische Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen bezeichnet. Es ist eine seltene spezifische Phobie. Sie tritt häufig bei Patienten mit primären Kopfschmerzen auf, wobei die Häufigkeit der Migräne hoch ist.

Was löst bei der Osmophobie Reaktionen aus?

Zu den spezifischen Gerüchen, die häufig Reaktionen auslösen, gehören Parfüm, Zigarettenrauch, Autoabgase sowie bestimmte Reinigungsmittel und Lebensmittel.

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 10. November 2021
K: CNA
Ü:
#A46756
Englische Version: