Hilfe bei Cleithrophobie: Angst vor dem Eingesperrtsein

Therapeutische Unterstützung bei der Angst, eingeschlossen zu sein oder schwer entkommen zu können

Antworten auf häufige Fragen

Was ist eine Cleitrophobie?

Als Cleithrophobie wird die Angst vor dem Eingesperrtsein bezeichnet. Es handelt sich um eine spezifische Phobie. Cleithrophobie kann Erwachsene und Kinder betreffen. Die Angststörung geht mit erheblichen Angstsymptomen einher, wenn jemand tatsächlich gefangen ist, befürchtet, gefangen zu sein, oder daran denkt, gefangen zu sein.

Was ist der Unterschied zwischen einer Cleitrophobie und einer Claustrophobie?

Der Unterschied zwischen einer Cleitrophobie und einer Claustrophobie ist subtil, doch sehr wesentlich. Es kann allerdings schwer sein, sie voneinander zu unterscheiden. Beide Phobien verursachen häufig eine Erwartungsangst, bei der die Betroffenen lange vor dem eigentlichen Ereignis in Panik geraten.

Die Cleithrophobie kann die Klaustrophobie widerspiegeln, wenn Betroffene auch nur ein geringes Risiko sehen, in einem Raum eingeschlossen zu werden. Ebenso spiegelt die Klaustrophobie häufig die Cleithrophobie wider, da sich viele Menschen mit Klaustrophobie eingeschlossen fühlen, auch wenn sie den Raum eigentlich frei verlassen können.

Die beiden Phobien können sogar gleichzeitig auftreten. Die Behandlung der beiden Erkrankungen ist zwar ähnlich, doch macht sich der Unterschied in Therapie bemerkbar, vor allem wenn er übersehen wird.

Was triggert eine Cleitrophobie?

Die Cleithrophobie wird durch das tatsächliche Eingesperrtsein in einem kleinen Raum ausgelöst. Betroffen fühlen sich oft noch wohl, wenn sie kleine Räume betreten, die sie frei verlassen können. Der Schwerpunkt dieser Phobie liegt auf dem Eingesperrtsein, dem Eingeschlossensein oder der Unmöglichkeit, den Raum zu verlassen. Zu den traumatischen Ereignissen, die zu dieser Phobie führen, gehören das Eingeschlossensein in einem kleinen Tunnel oder tiefen Loch oder das Eingesperrtsein in einem kleinen Raum wie einem Schrank oder dem Kofferraum eines Autos.

Hilfe bei Cleithrophobie: Angst vor dem Eingesperrtsein

 

Cleithrophobie, auch Cleisiophobie genannt, bezeichnet die ausgeprägte Angst, eingeschlossen zu sein, festzusitzen oder eine Situation schwer verlassen zu können.

Dabei geht es oft weniger um die Enge eines Raumes. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Gefühl:

Ich komme hier schwer heraus.
Ich bin ausgeliefert.
Ich kann die Situation kaum selbst beenden.
Ich brauche Hilfe.
Was, wenn Panik entsteht?

Schon eine verschlossene Tür, ein klemmender Sicherheitsgurt, ein stehender Fahrstuhl, ein Flugzeug, ein Zug, ein Auto im Stau oder ein Raum mit schwer erreichbarem Ausgang kann starken inneren Alarm auslösen.

Viele Betroffene wissen rational, dass die Situation von außen betrachtet oft sicherer ist, als der Körper sie erlebt. Gleichzeitig reagiert das Nervensystem so, als stünde unmittelbare Gefahr bevor.

 

 

 

Cleithrophobie und Klaustrophobie: Der Unterschied

 

Cleithrophobie und Klaustrophobie werden häufig verwechselt.

Das ist verständlich, weil sich beide Ängste in ähnlichen Situationen zeigen können: Fahrstühle, Flugzeuge, Züge, kleine Räume, Menschenmengen, geschlossene Türen oder Räume mit eingeschränkten Fluchtmöglichkeiten.

Der Unterschied liegt im inneren Auslöser.

Bei Klaustrophobie steht meist die Angst vor Enge oder geschlossenen Räumen im Vordergrund.

Bei Cleithrophobie steht vor allem die Angst im Mittelpunkt, eingeschlossen zu sein, festzusitzen oder die Situation schwer verlassen zu können.

Ein Beispiel:

Ein kleiner Raum kann für einen Menschen mit Klaustrophobie bereits durch seine Enge belastend sein.

Ein Mensch mit Cleithrophobie kann denselben Raum möglicherweise gut aushalten, solange die Tür offen bleibt und der Ausgang frei zugänglich ist.

Sobald die Tür verschlossen wird oder das Gefühl entsteht, schwer hinauszukommen, beginnt der innere Alarm.

 

 

 

Was ist Cleithrophobie?

 

Cleithrophobie ist eine phobische Angst, bei der das Thema „eingeschlossen sein“ im Mittelpunkt steht.

Typische Auslöser können sein:

  • verschlossene Türen
  • Fahrstühle
  • Flugzeuge
  • Züge
  • Autos, besonders im Stau
  • Sicherheitsgurte, die schwer zu öffnen wirken
  • Räume mit schwer erreichbarem Ausgang
  • Badezimmer oder Toiletten mit Türschloss
  • medizinische Untersuchungen wie MRT
  • Menschenmengen, aus denen man schwer herauskommt
  • Situationen mit Zugangskontrolle
  • Wartebereiche, aus denen man scheinbar schwer wegkommt
  • Räume ohne klare Orientierung zum Ausgang

Häufig reicht schon die Vorstellung, in einer solchen Situation festzusitzen.

Die Angst entsteht dann bereits vor dem eigentlichen Ereignis.

 

 

 

Wenn Fluchtmöglichkeiten zum zentralen Thema werden

 

Viele Betroffene prüfen sehr schnell:

Wo ist der Ausgang?
Lässt sich die Tür öffnen?
Wer hat den Schlüssel?
Wie komme ich hier heraus?
Was passiert, wenn etwas klemmt?
Kann ich diese Situation jederzeit beenden?

Diese Fragen sollen Sicherheit schaffen. Gleichzeitig halten sie das Nervensystem oft im Alarmzustand.

Der Körper bleibt auf Flucht vorbereitet.

Das kann sehr erschöpfend sein.

 

 

 

Typische Symptome bei Cleithrophobie

 

Cleithrophobie kann sich körperlich, emotional, gedanklich und im Verhalten zeigen.

Mögliche körperliche Reaktionen sind:

  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • schneller oder flacher Atem
  • Schweißausbrüche
  • Zittern
  • weiche Knie
  • Druck im Brust- oder Halsbereich
  • Mundtrockenheit
  • Kribbeln in Armen, Beinen oder Gesicht
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Übelkeit
  • starke innere Unruhe
  • Panikgefühle

 

Mögliche innere Reaktionen sind:

  • Angst vor Eingesperrtsein
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Angst vor Panik
  • Angst, Hilfe zu brauchen
  • Angst, ausgeliefert zu sein
  • starke Selbstbeobachtung
  • gedankliche Katastrophenbilder
  • Erwartungsangst vor bestimmten Situationen
  • Scham über die eigene Reaktion

Viele Betroffene erleben die Angst bereits im Vorfeld: vor einer Reise, einem Termin, einer Untersuchung, einem Gebäude oder einer Situation, die sich schwer verlassen lässt.

 

 

 

Cleithrophobie, Panik und Agoraphobie

 

Cleithrophobie kann sich mit Panikattacken oder Agoraphobie überschneiden.

Dann steht weniger der Raum selbst im Vordergrund, sondern die Sorge, in einer Situation festzusitzen, Hilfe zu brauchen, Panik zu bekommen oder den sicheren Ort schwer erreichen zu können.

Für die therapeutische Arbeit ist diese Unterscheidung wichtig.

Je genauer verstanden wird, welche Angst im Vordergrund steht, desto passender kann der therapeutische Prozess gestaltet werden.

 

 

 

Der Unterschied zur Fahrstuhlangst

 

Fahrstuhlangst kann ein Ausdruck von Cleithrophobie sein.

Bei manchen Menschen geht es im Fahrstuhl vor allem um Enge. Dann steht eher Klaustrophobie im Vordergrund.

Bei anderen geht es vor allem darum, dass die Tür geschlossen ist, der Aufzug stoppen könnte oder die Situation schwer selbst beendet werden kann. Dann ist das Thema Eingeschlossensein zentral.

Wieder andere erleben eine Mischung aus Enge, Technik, Kontrollverlust, Nähe zu anderen Menschen und Angst vor Panik.

Therapeutisch lohnt es sich, genau hinzuschauen.

 

 

 

Mögliche Ursachen

 

Die Ursachen von Cleithrophobie können sehr unterschiedlich sein.

Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen:

  • frühere Erfahrungen von Eingesperrtsein
  • Situationen, in denen Betroffene sich ausgeliefert fühlten
  • ein Erlebnis mit klemmender Tür, Gurt, Aufzug oder Fahrzeug
  • Panikattacken in Situationen mit begrenztem Ausgang
  • traumatische Erfahrungen
  • Kontrollverlust oder Hilflosigkeit in der Vergangenheit
  • belastende Kindheitserfahrungen
  • hohe allgemeine Ängstlichkeit
  • Stress, Erschöpfung oder Überforderung
  • körperliche Alarmreaktionen, die als bedrohlich erlebt wurden

Manchmal gibt es ein klares Auslöserlebnis.

Manchmal entwickelt sich die Angst schleichend. Eine Situation fühlt sich unangenehm an. Dann wird sie gemieden. Dann kommen weitere Situationen hinzu. Schließlich wird schon die Vorstellung belastend, eingeschlossen zu sein.

 

 

 

Wenn alte Erfahrungen nachwirken

 

Viele Betroffene berichten von Situationen, in denen sie sich tatsächlich eingesperrt, ausgeliefert oder hilflos erlebt haben.

Das kann ein verschlossener Raum gewesen sein.
Ein feststeckender Gurt.
Eine blockierte Tür.
Ein Moment in der Kindheit.
Eine medizinische Situation.
Ein Erlebnis, bei dem niemand sofort geholfen hat.

Solche Erfahrungen können im Nervensystem Spuren hinterlassen.

Später reagiert der Körper auf ähnliche Hinweise, als würde die alte Situation erneut beginnen.

Therapeutisch geht es darum, diese Verknüpfung behutsam zu lösen und neue Erfahrungen von Sicherheit, Würde und Selbstwirksamkeit aufzubauen.

 

 

 

Vermeidungsverhalten und Folgen

 

Vermeidung ist bei Cleithrophobie sehr häufig.

Sie kann offen sichtbar sein:

  • Fahrstühle meiden
  • Flugreisen vermeiden
  • geschlossene Räume meiden
  • MRT-Untersuchungen fürchten oder vermeiden
  • Autos, Züge oder Busse meiden
  • Türen offen lassen
  • Räume mit schwer erreichbarem Ausgang meiden
  • Veranstaltungen oder Gebäude mit Zugangskontrolle vermeiden

Sie kann auch unauffällig wirken:

  • immer nahe am Ausgang sitzen
  • Türgriffe prüfen
  • Schlüssel ständig im Blick behalten
  • Sicherheitsgurte mehrfach testen
  • Termine anders planen
  • Begleitung organisieren
  • Fluchtwege vorab prüfen
  • Situationen kurz halten
  • sich innerlich ständig auf den Ausweg konzentrieren

Kurzfristig entlastet Vermeidung.

Langfristig kann sie den persönlichen Spielraum immer weiter einengen. Der Körper lernt dann: Diese Situationen sind gefährlich. Genau dadurch kann die Angst stabiler werden.

 

 

 

Sicherheitsverhalten: hilfreich gemeint, langfristig oft einengend

 

Viele Betroffene entwickeln Sicherheitsstrategien.

Sie bleiben nahe an Türen.
Sie prüfen Schlösser.
Sie meiden Räume ohne sichtbaren Ausgang.
Sie fahren nur mit Begleitung.
Sie setzen sich im Zug oder Flugzeug an den Gang.
Sie halten Schlüssel griffbereit.
Sie planen jeden Ausgang im Voraus.

Solche Strategien sind verständlich. Sie geben kurzfristig Halt.

Langfristig kann Sicherheit dadurch immer stärker an bestimmte Bedingungen gekoppelt werden.

In der therapeutischen Arbeit geht es darum, innere Sicherheit Schritt für Schritt wieder unabhängiger von solchen Bedingungen zu erleben.

 

 

 

Medizinische Abklärung bei körperlichen Symptomen

 

Bei Cleithrophobie können Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Druck im Brustraum, Kribbeln oder Benommenheit auftreten.

Häufig hängen diese Reaktionen mit Angst, Anspannung, Hyperventilation und Selbstbeobachtung zusammen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, körperliche Ursachen ärztlich abklären zu lassen, besonders wenn Beschwerden neu auftreten, sehr intensiv sind oder sich verändern.

Bei akuten, starken oder neu auftretenden körperlichen Beschwerden wie Brustschmerzen, ausgeprägter Atemnot, Ohnmacht, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen oder anderen neurologischen Symptomen ist sofortige medizinische Abklärung erforderlich.

Eine medizinische Abklärung schafft Sicherheit. Danach kann die therapeutische Arbeit gezielter dort ansetzen, wo Angst, Erwartungsdruck, Körperalarm und Vermeidung zusammenwirken.

 

 

 

Behutsames Vorgehen statt Druck

 

Viele Betroffene hören gut gemeinte Ratschläge wie: „Du musst dich einfach überwinden.“

Bei Cleithrophobie ist Druck meist wenig hilfreich. Eine zu schnelle oder erzwungene Konfrontation kann den inneren Alarm sogar verstärken.

Sinnvoller ist ein behutsames Vorgehen: Stabilisierung, Vorbereitung, Selbstregulation und kleine, gut dosierte Schritte.

Ziel ist, dem Nervensystem neue Erfahrungen von Sicherheit zu ermöglichen.

 

 

 

Hinweise für Angehörige und Umfeld

 

Für Angehörige wirkt die Angst vor dem Eingesperrtsein manchmal schwer nachvollziehbar.

Sätze wie „Das ist doch harmlos“ oder „Jetzt stell dich nicht so an“ erhöhen meist Scham und inneren Druck.

Hilfreicher ist ein ruhiger, respektvoller Umgang. Betroffene brauchen weder Spott noch Überbehütung, sondern Unterstützung dabei, wieder mehr eigene Sicherheit und Handlungsspielraum zu entwickeln.

Kleine, gut vorbereitete Schritte helfen oft mehr als Druck.

 

 

 

Wann Unterstützung sinnvoll ist

 

Therapeutische Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn die Angst vor dem Eingesperrtsein Ihre Lebensqualität spürbar einschränkt.

Das kann der Fall sein, wenn Sie:

  • bestimmte Räume, Verkehrsmittel oder Gebäude vermeiden
  • Fahrstühle, Flugzeuge, Züge oder Autos stark fürchten
  • bei verschlossenen Türen Panik erleben
  • vor Terminen lange grübeln
  • medizinische Untersuchungen vermeiden
  • Ihr Leben immer stärker um Auswege herum organisieren
  • sich wegen Ihrer Angst schämen
  • berufliche oder private Möglichkeiten verlieren
  • ständig Fluchtmöglichkeiten prüfen

Je früher der Kreislauf aus Angst, Vermeidung und Sicherheitsverhalten verstanden wird, desto leichter kann neuer Handlungsspielraum entstehen.

 

 

 

Online-Sitzungen bei Cleithrophobie

 

Bei Cleithrophobie können Online-Sitzungen ein sinnvoller Einstieg sein.

Gerade wenn Wege zur Praxis, Gebäude, Fahrstühle oder öffentliche Verkehrsmittel aktuell stark belasten, kann ein geschützter Online-Rahmen helfen, zunächst Orientierung, Stabilisierung und Selbstregulation aufzubauen.

Später kann daraus eine Kombination entstehen: therapeutische Begleitung online, gut vorbereitete Alltagsschritte und – wenn passend – Sitzungen vor Ort in Berlin-Charlottenburg.

Entscheidend ist, welcher Rahmen für Ihre aktuelle Situation tragfähig ist.

 

 

 

Therapeutische Unterstützung bei Cleithrophobie

 

Bei Cleithrophobie geht es in der therapeutischen Arbeit darum, wieder mehr innere Sicherheit, Selbstregulation und Handlungsspielraum zu entwickeln.

Dabei werden mehrere Ebenen berücksichtigt:

  • Körperreaktionen
  • Angst vor Eingesperrtsein
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Angst vor Panik
  • technische Befürchtungen
  • innere Bilder
  • frühere Erfahrungen
  • Vermeidung
  • Sicherheitsverhalten
  • konkrete Alltagssituationen
  • Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit

Ziel ist, dass der Körper wieder besser unterscheiden kann:

Wo ist angemessene Vorsicht sinnvoll?
Und wo übernimmt der Angstalarm die Führung?

 

 

 

Integrative Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen

 

Meine Arbeit bei Cleithrophobie basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen.

Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.

Je nach Anliegen können unterschiedliche Elemente einfließen:

  • Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
  • hypnotherapeutische Arbeit mit inneren Bildern und Ressourcen
  • kognitive Arbeit mit Katastrophengedanken und Erwartungsangst
  • Körperwahrnehmung und Selbstregulation
  • Atem, Orientierung und innere Sicherheit
  • emotionsfokussierte Arbeit mit Angst, Scham oder Hilflosigkeit
  • Teilearbeit mit inneren Schutzmustern
  • behutsame Annäherung an bisher vermiedene Situationen
  • konkrete Strategien für Alltag, Reisen, Gebäude und Untersuchungen
  • Selbsthypnose, wenn sie zur Person und zum Prozess passt

Gerade bei phobischer Angst ist ein gutes Tempo wichtig. Druck verstärkt häufig den inneren Alarm. Ein sorgfältiger therapeutischer Rahmen unterstützt einen ruhigeren Weg.

 

 

 

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ bei Cleithrophobie

 

Hypnotherapeutische Elemente können den therapeutischen Prozess unterstützen, wenn innere Bilder, Körperreaktionen, frühere Erfahrungen oder unbewusste Schutzmuster eine wichtige Rolle spielen.

In Trance, Imagination und fokussierter innerer Aufmerksamkeit können Ressourcen leichter zugänglich werden. Das kann helfen, neue Erfahrungen von Ruhe, Sicherheit und Selbstwirksamkeit vorzubereiten.

Bei Cleithrophobie geht es häufig um Muster wie:

  • Angst vor Eingeschlossensein
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Angst vor Panik
  • Angst vor Hilflosigkeit
  • Angst vor Luftnot
  • starke Selbstbeobachtung
  • belastende innere Bilder
  • Vermeidung als Schutzstrategie
  • Unsicherheit im eigenen Körper

Hypnotherapie und Hypnobalancing™ stehen dabei in einem integrativen therapeutischen Rahmen. Sie werden dort eingesetzt, wo sie sinnvoll, passend und hilfreich sind.

 

 

 

Selbstregulation und Alltagsschritte

 

Neben der therapeutischen Arbeit können alltagsnahe Schritte hilfreich sein.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Atemübungen zur Beruhigung des Nervensystems
  • Orientierung im Raum
  • Körperwahrnehmung ohne zusätzliche Alarmierung
  • innere Bilder zur Stärkung von Sicherheit
  • kleine vorbereitete Schritte in bisher vermiedene Situationen
  • freundlicher Umgang mit Angstreaktionen
  • konkrete Vorbereitung auf Gebäude, Reisen oder Untersuchungen
  • Selbsthypnose, wenn sie zur Person und zum Prozess passt
  • Nachbereitung ohne Selbstabwertung

Wichtig ist: Es geht darum, dem Nervensystem neue, verlässlichere Erfahrungen von Sicherheit zu ermöglichen.

 

 

 

Alltagstransfer und Stabilisierung

 

Ein wichtiger Teil der therapeutischen Arbeit ist der Transfer in den Alltag.

Neue Erfahrungen sollen Schritt für Schritt auch in realen Situationen tragfähig werden: in Gebäuden, Fahrstühlen, Verkehrsmitteln, Untersuchungsräumen, Wartebereichen, Hotels, Büros oder privaten Situationen.

Dazu können kleine, gut vorbereitete Schritte gehören. Sie werden so gestaltet, dass der Körper neue Sicherheit erleben kann.

Auch Rückfallprophylaxe ist wichtig. Dabei geht es darum, frühe Anzeichen von Alarm, Vermeidung oder starker Selbstbeobachtung zu erkennen und rechtzeitig hilfreiche Strategien einzusetzen.

So kann Veränderung stabiler werden.

 

 

Realistische Erwartungen

 

Viele Betroffene wünschen sich verständlicherweise schnelle Entlastung.

Therapeutische Veränderung bei Cleithrophobie braucht zugleich einen Rahmen, der Sicherheit, Tempo und Stabilität berücksichtigt.

Manche Menschen erleben schon früh spürbare Entlastung. Andere brauchen mehr Zeit, besonders wenn Klaustrophobie, Panik, Agoraphobie, Traumafolgen, starke Körperangst oder lange Vermeidung beteiligt sind.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Zunächst geht es darum, wieder mehr Einfluss auf Körperalarm, Gedanken, Verhalten und Entscheidungen zu erleben. Mit wachsender Sicherheit können bisher gefürchtete Situationen Schritt für Schritt leichter werden.

 

 

 

Klassifikation

 

Cleithrophobie beziehungsweise Cleisiophobie kann im Bereich spezifischer Phobien eingeordnet werden, besonders wenn die Angst klar auf das Eingesperrtsein oder eng umschriebene Situationen bezogen ist. Häufig gibt es Überschneidungen mit Klaustrophobie, Panikattacken oder Agoraphobie.

Für die therapeutische Arbeit ist weniger die Bezeichnung entscheidend als das konkrete Erleben:

Was geschieht im Körper?
Welche Gedanken und inneren Bilder verstärken die Angst?
Geht es um Enge, Eingeschlossensein, Kontrollverlust, Panik oder fehlende Fluchtmöglichkeiten?
Was wird bisher vermieden?
Welche neuen Erfahrungen braucht Ihr Nervensystem?

 

 

 

Ziel der therapeutischen Arbeit

 

Ziel ist, dass Situationen mit eingeschränktem Ausgang wieder einordnbarer werden.

Der Körper darf lernen: Ich kann mich regulieren.
Gedanken dürfen klarer werden.
Anspannung darf sich verändern.
Der innere Spielraum darf wachsen.
Bewegungsfreiheit darf Schritt für Schritt zurückkehren.

Therapeutische Arbeit bei Cleithrophobie bedeutet:

Sicherheit aufbauen.
Den Kreislauf verstehen.
Ressourcen stärken.
Selbstregulation entwickeln.
Den eigenen Handlungsspielraum Schritt für Schritt erweitern.
Neue Erfahrungen ermöglichen.

So kann aus der Angst vor dem Eingesperrtsein wieder mehr Vertrauen entstehen – in den eigenen Körper, in die eigene Selbstregulation und in die Fähigkeit, Situationen mit mehr innerer Sicherheit zu bewältigen.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob therapeutische Unterstützung bei Cleithrophobie für Sie passend sein kann, schreiben Sie mir gern über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

Damit Sie leichter entscheiden können, ob therapeutische Begleitung jetzt hilfreich ist

 

Vielleicht spüren Sie schon länger, dass etwas in Ihnen Entlastung sucht.

Angst, innere Unruhe, Panik, alte Erfahrungen oder körperliche Alarmreaktionen können viel Kraft binden. Viele Menschen versuchen zunächst, allein damit zurechtzukommen. Sie funktionieren, halten durch und hoffen, dass es irgendwann leichter wird.

Gleichzeitig kann der Gedanke an therapeutische Unterstützung Fragen auslösen:

  • Wird das zu viel?
  • Darf ich in meinem Tempo beginnen?
  • Passt mein Thema überhaupt hierher?
  • Wie fühlt sich so eine Zusammenarbeit an?
  • Und woran erkenne ich, ob jetzt ein guter Zeitpunkt ist?
  • Solche Fragen sind verständlich. In einer sorgfältigen therapeutischen Begleitung steht am Anfang immer Orientierung. Wir schauen gemeinsam, was
  • Sie belastet, was Sie brauchen und welcher Rahmen für Sie passend ist.

Sie dürfen in Ihrem Tempo ankommen. Sie dürfen sortieren. Sie dürfen mit einfachen Worten beginnen. Sicherheit, Stabilisierung und ein gutes therapeutisches Tempo haben Vorrang.

Professionelle Unterstützung ist ein Ausdruck von Selbstverantwortung. Sie kann helfen, das eigene Erleben besser zu verstehen, innere Ressourcen zu stärken und Schritt für Schritt mehr Handlungsspielraum zu entwickeln.

Eine hilfreiche Frage für Ihre Entscheidung kann sein:

Wie sehr beeinflussen Angst, Anspannung oder alte Erfahrungen inzwischen Ihr Leben?

 

Vielleicht möchten Sie für sich prüfen:

  • Wie viel Raum nehmen Angst, innere Unruhe oder belastende Gedanken in Ihrem Alltag ein?
  • Welche Situationen vermeiden Sie inzwischen?
  • Wie sehr beeinträchtigt das Thema Ihre Arbeit, Ihre Beziehungen oder Ihre Lebensfreude?
  • Wie gut gelingt es Ihnen, sich zu konzentrieren und innerlich zur Ruhe zu kommen?
  • Wie viel Kraft kostet es, nach außen zu funktionieren?
  • Was wäre möglich, wenn wieder mehr Sicherheit, Ruhe und Selbstvertrauen entstehen?
  • Wenn Sie sich in einigen dieser Fragen wiedererkennen, kann ein erster Kontakt hilfreich sein.

 

 

 

Ein erster Eindruck vor dem persönlichen Kontakt

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb spielt Vertrauen eine wichtige Rolle.

Manchmal erleichtert es die Entscheidung, wenn jemand aus dem eigenen Umfeld bereits gute Erfahrungen gemacht hat. Oft entsteht der erste Eindruck über die Informationen auf einer Website, über ein Profil, über Texte oder Videos.

Auf diesen Seiten finden Sie daher ausführliche Informationen zu meiner Arbeitsweise, meinem therapeutischen Hintergrund und dem Ablauf der Zusammenarbeit.

Ich arbeite mit integrativer Psychotherapie und hypnotherapeutischen Elementen. Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen, damit wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und innerer Spielraum möglich werden.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot, meine Haltung und meine Art zu arbeiten zu Ihrem Anliegen passen.

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir gern über das Kontaktformular kurz, worum es geht.

Wer Sie begleitet

 

Mein Name ist Karsten Noack.

Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.

Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?

 

 

 

Ein persönlicher Eindruck

 

Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.

In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.

So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.

Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren

 

 

 

Sitzungen auf Deutsch oder Englisch

 

Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.

Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.

 

 

 

Transparenz zum therapeutischen Rahmen

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Terminvereinbarung für therapeutische Sitzungen

 

Dies sind die wichtigsten Informationen zur Kontaktaufnahme, Terminvereinbarung, Zahlung, Vorbereitung und Terminverbindlichkeit.

Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Die Sitzungen finden in Berlin-Charlottenburg, online mit Video oder telefonisch statt.

Bitte lesen Sie vor Ihrer Terminreservierung die Hinweise zum therapeutischen Rahmen, zu Honorar, Terminverbindlichkeit und möglichen Situationen, in denen ein anderer oder ergänzender fachlicher Rahmen sinnvoll ist.

Gut informiert können wir uns in der Sitzung gezielt Ihrem Anliegen widmen.

 

 

 

So vereinbaren Sie Ihren Termin

 

1. Kontaktaufnahme

 

Nutzen Sie bitte bevorzugt das Kontaktformular

Alternativ können Sie mir eine E-Mail schreiben:

mail@noack-hypnose.de

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht. Einige Sätze genügen meist für eine erste Orientierung.

Hilfreich sind zum Beispiel Angaben zu:

  • Ihrem Anliegen
  • gewünschtem Rahmen: Praxis, online oder telefonisch
  • zeitlicher Dringlichkeit
  • bisherigen Erfahrungen mit Therapie, Beratung oder Selbsthilfe
  • medizinischen oder psychiatrischen Abklärungen, sofern diese bereits erfolgt sind

Bitte senden Sie über E-Mail oder Kontaktformular zunächst nur die Informationen, die für eine erste Orientierung erforderlich sind. Sehr persönliche Details können wir im geschützten Rahmen der Sitzung besprechen.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Datenschutz

 

 

 

2. Vorreservierung und Bestätigung

 

Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie per E-Mail eine Rückmeldung mit den nächsten Schritten.

Wenn ein Termin passend erscheint, erhalten Sie zunächst eine Vorreservierung per E-Mail.

Dazu gehören Hinweise zu:

  • Ablauf
  • Honorar
  • Zahlung
  • Terminverbindlichkeit
  • Vorbereitung
  • therapeutischem Rahmen
  • Online-Sitzung oder Praxisbesuch

Der Termin wird verbindlich, sobald Sie die Terminbestätigung erhalten haben und die vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Falls der Zahlungseingang innerhalb der genannten Frist ausbleibt, kann der vorreservierte Termin wieder freigegeben werden.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über den organisatorischen Rahmen.

 

 

 

3. Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen, sofern der Termin entsprechend langfristig vereinbart wird.

Bei kurzfristigen Terminen gelten die Hinweise in der Terminbestätigung.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie mit der Bestätigungsmail.

 

 

 

4. Kurzfristige Termine

 

Kurzfristige Termine sind gelegentlich möglich.

Wenn Sie zeitnah einen Termin wünschen, kann eine Echtzeitüberweisung hilfreich sein, sofern Ihre Bank diese Möglichkeit anbietet.

Sobald das Honorar eingegangen ist und ein passender Termin frei ist, kann der Termin verbindlich vereinbart werden.

 

 

 

Terminverbindlichkeit

 

Ein vereinbarter Termin wird verbindlich für Sie freigehalten.

Das ist wichtig, weil therapeutische Sitzungszeit sorgfältig geplant wird und kurzfristig frei werdende Termine häufig schwer anderweitig vergeben werden können.

Klare Regelungen helfen, den Rahmen für alle Beteiligten fair und verlässlich zu gestalten.

 

 

 

Terminverschiebung

 

Reguläre Termine können nach den jeweils vereinbarten Bedingungen verschoben werden.

Für Termine mit einer Dauer von bis zu 120 Minuten ist eine einmalige Verschiebung bis zu 72 Stunden vorher möglich. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Wenn Sie mehr Flexibilität wünschen, kann vorab eine Option mit kurzfristigerer Terminänderung vereinbart werden. Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem Termin möglich. Dafür wird ein zusätzlicher Betrag pro Sitzungsstunde berechnet.

Die konkreten Bedingungen erhalten Sie mit der Terminbestätigung.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wurde.

 

 

 

Vorbereitung auf die erste Sitzung

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten. So bleibt ausreichend Raum für Orientierung, Klärung des Anliegens und erste therapeutische Schritte.

Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie Hinweise zur Vorbereitung.

Hilfreich kann es sein, sich vorab einige Fragen zu stellen:

  • Was belastet Sie aktuell besonders?
  • Seit wann besteht das Thema?
  • In welchen Situationen tritt es auf?
  • Was vermeiden Sie inzwischen?
  • Was haben Sie bereits versucht?
  • Was hat geholfen?
  • Was hat zusätzlichen Druck erzeugt?
  • Welche Veränderung wünschen Sie sich?
  • Gibt es medizinische oder psychiatrische Themen, die bereits abgeklärt wurden?

Sie brauchen diese Fragen vorab weder vollständig noch perfekt zu beantworten. Das erste Gespräch dient der Orientierung.

 

 

 

Vor der Terminvereinbarung wichtig

 

Bitte lesen Sie vor der Terminvereinbarung auch die Informationen zu folgenden Themen:

Diese Informationen helfen Ihnen, in Ruhe zu prüfen, ob der Rahmen zu Ihrem Anliegen passt.

Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?

 

Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:

Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?

Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.

Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.

Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.

 

 

 

Honorar für therapeutische Sitzungen

 

Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:

Montag bis Donnerstag, 07:00 bis 17:00 Uhr

 

Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen

179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

 

Sitzungen in der Praxis in Berlin

229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.

Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.

 

 

 

Termine mit erhöhter Flexibilität

 

Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.

Für diese Option berechne ich zusätzlich:

35 Euro je 60 Minuten

Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.

Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.

Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.

Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.

 

 

 

Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten

 

Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.

Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.

 

 

 

Zahlung

 

Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.

Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.

Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.

 

 

 

Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen

 

Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.

Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.

Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.

Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.

 

 

 

Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit

 

Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.

Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.

So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.

 

 

 

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.

Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.

Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.

Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.

 

 

 

Was die Therapiedauer beeinflusst

 

Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Art und Intensität der Belastung
  • Dauer der Beschwerden
  • bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
  • aktuelle Lebensumstände
  • körperliche und emotionale Belastbarkeit
  • verfügbare Ressourcen
  • Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
  • Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag

Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.

Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.

Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.

 

 

 

Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit

 

Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.

Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.

Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.

Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.

 

 

 

Der nächste Schritt

 

Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.

Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

 

Fragen Sie mich ruhig persönlich  

 

Die Anzahl der Anfragen ist aktuell umfangreicher, als der Tag dafür freie Stunden hat. Meist sind es Fragen, die ich ohnehin auf der Homepage ausführlich beantwortet habe. Deswegen nehme ich Anfragen aktuell ausschließlich über das Kontaktformular an. Patienten erhalten mit Therapiebeginn Telefonnummern, unter denen ich für sie erreichbar bin. Üblicherweise bin ich im Einsatz, hinterlassen Sie dann bitte eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer in Deutschland. Denken Sie unbedingt daran, sehr konkret den Anlass des Anrufs zu nennen. Ich rufe dann so schnell wie möglich zurück.

Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen erreichen Sie mich vorzugsweise mittels nachfolgendem Kontaktformular. Sonst per E-Mail: mail@noack-hypnose.de. Die Hinweise zum Datenschutz sind hier.

So oder so: Bitte lesen Sie vorher die entsprechenden organisatorischen Hinweise (Honorare, Dauer, Kostenübernahme durch Versicherer, Kontraindikationen etc.). Häufige Fragen beantworte ich schon auf der Homepage. Sie finden hier auch zahlreiche Beiträge (Profil), die Ihnen helfen sich einen Eindruck von mir zu machen. So können Sie auch besser entscheiden, ob ich der passende Therapeut für Sie und Ihr Thema bin. Transparenz ist mir wichtig.

Nachricht

 

Vorzugsweise bitte dieses Formular nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist Ihnen überlassen, was Sie eintragen. Umso genauer Sie sind, desto einfacher machen Sie mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklären Sie sich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Ihnen ist bekannt, dass Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs! ...". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden.

Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen!

Anmerkungen:

In der Adresszeile Ihres Browsers sollte die URL beginnen mit „https://www.noack-hypnose.de/...”,  daran erkennen Sie eine sichere Verbindung (SSL). Ob Sie Ihren tatsächlichen Name eingeben, ist Ihnen überlassen.

Vorbereitung auf Ihre erste Sitzung

 

Mit der Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen, um sich optimal auf Ihre erste Sitzung vorzubereiten. Dazu gehören:

  • Empfehlungen für den Ablauf der Sitzung.
  • Aktuelle Hinweise zu eventuell geltenden Corona-Regeln bei Praxisterminen.
  • Tipps, wie Sie sich am besten auf eine Onlinesitzung einstellen.

 

 

 

Die erste Sitzung - Schritt für Schritt

 

Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten. Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, um wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu stellen.

 

 

1. Vorbereitung

 

  • Vorgespräch: Wir starten mit einem ausführlichen Gespräch, um offene Fragen zu klären.
  • Anamnese: Gemeinsam erarbeiten wir einen individuellen Behandlungsplan, der Ihre persönlichen Ziele und Motive berücksichtigt.
  • Zielsetzung: Wir besprechen, welche Schritte und Techniken am besten zu Ihnen passen.

 

 

2. Erste Intervention

 

  • Sobald Sie bereit sind, beginnen wir mit der praktischen Arbeit. Dabei geben Sie die Geschwindigkeit vor.
  • Erste Trance: Im zweiten Teil der Sitzung leite ich Sie sanft in einen entspannten, hypnotischen Zustand. Dies ermöglicht den Zugang zu Ihrem Unbewussten und die Anwendung erster Suggestionen.
  • Flexibler Ablauf: Wie weit wir dabei gehen, ergibt sich aus Ihren Reaktionen und Ihrem Wohlbefinden.
  • Rückkehr aus der Trance: Ich begleite Sie sicher zurück in den Wachzustand.

 

 

3. Auswertung, Optionen und Ausblick

 

  • Nachbesprechung: Wir reflektieren die Sitzung und beantworten Ihre Fragen.
  • Planung: Gemeinsam legen wir die nächsten Schritte für Ihre Hypnotherapie fest.
  • Empfehlungen: Sie erhalten Übungen oder Tipps, die Sie zwischen den Sitzungen anwenden können, um den Therapieerfolg zu fördern.

 

Das Ziel ist, dass Sie nicht nur in den Sitzungen, sondern auch im Alltag Fortschritte spüren. Je erfolgreicher unsere Zusammenarbeit, desto schneller mache ich mich als Therapeut überflüssig – genau so, wie es sein sollte.

Keine Möglichkeit für einen Praxisbesuch in Berlin? – Ihre Alternativen

 

Sind Sie nicht in Berlin oder können aus anderen Gründen nicht in die Praxis kommen? Es gibt dennoch verschiedene Möglichkeiten, wie wir gemeinsam an Ihrem Anliegen arbeiten können:

 

a. Anreise

Für diejenigen, die anreisen, biete ich die Möglichkeit, mehrere Sitzungen an aufeinander folgenden Tagen zu planen. Dabei können pro Tag bis zu zwei Sitzungen stattfinden.

Wichtig: Diese Option sollte in einer ersten Onlinesitzung besprochen werden, da bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Ziel: Jegliche zusätzliche Belastungen oder Zeitdruck sollen vermieden werden, um den Therapieerfolg zu fördern.

Weitere Informationen zur Anreise finden Sie hier.

 

b. Onlinesitzungen

Ein persönliches Treffen ist nicht immer möglich. In diesen Fällen sind Telefonsitzungen oder Sitzungen mit Videounterstützung eine sinnvolle Alternative oder Ergänzung.

Ihre Vorteile:

  • Flexibilität: Nutzen Sie meine Unterstützung bequem von zu Hause oder unterwegs.
  • Zeitnahe Unterstützung: Auch kurzfristige Termine lassen sich einfacher realisieren.
  • Erfahrung: Mit jahrelanger Erfahrung in diesem Setting konnten viele Betroffene sehr gute Ergebnisse erzielen.
  • Reduziertes Honorar: Für Onlinesitzungen gelten aktuell angepasste Preise.
  • Diese Option ist auch ideal, wenn Sie einmal kurzfristig verhindert sind.

 

Ob Anreise oder Onlinesitzung – gemeinsam finden wir eine Lösung, die optimal zu Ihrer Situation passt. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Sicherheit, Transparenz und guter Rahmen

 

Damit Sie gut informiert entscheiden können, finden Sie auf dieser Website ausführliche Informationen zu folgenden Themen:

Diese Informationen helfen Ihnen, sich in Ruhe ein Bild von meiner Arbeitsweise, dem Ablauf und den Rahmenbedingungen zu machen.

Offene Fragen klären wir gern im persönlichen Kontakt.

 

 

 

Wichtige Hinweise

 

Die Inhalte dieser Website dienen der allgemeinen Information und Orientierung.

Persönliche therapeutische Begleitung, ärztliche Untersuchung, medizinische Diagnostik, psychiatrische Behandlung und medikamentöse Verordnungen gehören in einen individuell passenden fachlichen Rahmen.

Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen, schweren körperlichen Beschwerden oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte direkt an ärztliche, psychiatrische oder zuständige psychotherapeutische Stellen, an eine psychiatrische Notaufnahme oder an den Notruf 112.

In Berlin steht zusätzlich der Berliner Krisendienst als Anlaufstelle für psychosoziale Krisen zur Verfügung.

 

 

 

Abgrenzung zur ärztlichen Tätigkeit

 

Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.

Ich arbeite therapeutisch mit integrativer Psychotherapie und hypnotherapeutischen Elementen.

Medizinische Diagnosen, ärztliche Untersuchungen, psychiatrische Behandlungen und Medikamentenverordnungen gehören in ärztliche beziehungsweise psychiatrische Hände.

In meiner Arbeit stehen sorgfältige therapeutische Begleitung, Orientierung, Ressourcenaktivierung, Stabilisierung und ein passender Prozess für Ihre Situation im Mittelpunkt.

 

 

 

Kontaktaufnahme

 

Wenn Sie Fragen zu therapeutischen Sitzungen mit mir haben oder klären möchten, ob mein Angebot zu Ihrem Anliegen passt, nutzen Sie bitte bevorzugt das Kontaktformular.

Alternativ können Sie mir eine E-Mail schreiben:
mail@noack-hypnose.de

Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht. Danach klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.

Ich freue mich darauf, Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version: