Die Gefahr unterdrückter Emotionen, wenn Gefühle verdrängt werden
Negative Gefühle zu unterdrücken, macht krank und reduziert die Lebensqualität
Unterdrückte Emotionen
Was geschieht mit unterdrückten Gefühlen und wie lässt sich mit unangenehmen Emotionen konstruktiver umgehen?
Überblick
Erst, wenn Sie das Video starten wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Weitere Hinweise zum Datenschutz dieser Homepage..
Unterdrückte Emotionen
Werden mächtige negative Emotionen wie Trauer, Schmerz, Wut, Neid und Missgunst nicht beachtet und auf gesunde Weise verarbeitet, sondern verdrängt, kann dadurch das Gefühlsleben durcheinander geraten.
Gründe
Die beiden häufigsten Gründe, weshalb Gefühle unterdrückt werden, sind die Angst vor ihnen und dass wir nicht wissen, wie sie zum Ausdruck bringen sollen.
Prinzipiell gibt es zwei mehr oder bewusste Strategien, um negative Gefühle zu verdrängen, beziehungsweise nicht fühlen zu müssen: Ablenkung und Betäubung. Ist der Schmerz größer, kann es zur unbewussten Verdrängung kommen.
Verdrängung ist ein seelischer Abwehrmechanismus; belastende, schmerzliche, unangenehme Erinnerungen, Gedanken und Wünsche werden aus dem Bewusstsein verbannt, ausgeblendet und ins Unbewusste abgeschoben. Dort arbeiten sie im Verborgenen weiter und das hat Folgen. Verdrängung ist ein zweischneidiges Schwert.
Folgen
Negative Emotionen verstopfen unser emotionales System. Dann machen sie sich im unbewussten Verstand auf die eine und andere Weise bemerkbar. Mit hoher Wahrscheinlichkeit tritt eine oder mehrere der folgenden Folgen ein:
1. Stau
Aufgestauten Emotionen verursachen destruktives Verhalten, wie Überreaktionen, Gewalt oder Aggression.
2. Belastung
Es belastet. Eine der größten Quellen für mentalen Stress sind unterdrückte negative Emotionen. Häufige Symptome sind Konzentrationsmangel, schwindendes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit, es kann zum Burnout oder zur Depression kommen. Betroffene fühlen sich taub und vom Leben abgeschnitten. Das wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit von Alkoholmissbrauch und den Konsum anderer Suchtmittel.
3. Gesundheit
Unterdrückte Gefühle können krank machen. Es kann zu Müdigkeit, Schlafstörungen sowie Appetitlosigkeit und entsprechend Gewichts- sowie Libidoverlust kommen. Das Immunsystem wird geschwächt und Betroffene werden anfälliger für Infekte. Darüber hinaus können unterdrückte Gefühle körperliche Stressreaktionen aller Art auslösen: erhöhter Blutdruck, Diabetes, Herzerkrankungen, Nierenschäden, Magenprobleme.
Tipps für den konstruktiven Umgang mit Gefühlen
Wir können selbst eine Menge tun, um auch mit unangenehmen Emotionen konstruktiv umzugehen.
1. Wahrnehmung
Am Anfang steht die Wahrnehmung der Emotionen. Emotionen sind komplexe Reaktionen, an denen viele biologische und physiologische Prozesse in unserem Körper beteiligt sind. Unser Gehirn reagiert auf unsere Gedanken, indem es Hormone und Chemikalien freisetzt, die uns in einen Zustand der Erregung versetzen. Alle Emotionen kommen auf diese Weise zustande, ob sie nun positiv oder negativ sind. Es ist ein komplexer Prozess, und oft haben wir nicht die Fähigkeiten, mit negativen Gefühlen umzugehen. Deshalb fällt es uns schwer, damit umzugehen, wenn wir sie erleben. Doch wir können auf sie Einfluss nehmen.
2. Verantwortung
Übernehmen wir die Verantwortung für unsere Emotionen, haben wir mehr Einfluss, als wenn wir uns ihnen ausgeliefert fühlen. Bei traumatischen Erlebnissen erfordert das allerdings meist therapeutische Unterstützung.
3. Bewertungen
Lösen Sie sich von negativen Bewertungen, gerade die ständige Frage nach dem Warum lässt unangenehme Gefühle größer werden und Lösungen entfernen sich.
4. Innere Dialoge
Innere Dialoge können sehr einschränkend wirken, wenn sie destruktiv sind. Eine gute Portion Wohlwollen sich selbst gegenüber reduziert den Druck und ermöglicht sich Lösungen zuzuwenden.
5. Gestalten
Handeln Sie, wenn Sie erkannt haben, was zu tun ist. Aus der Passivität ins Handeln zu kommen setzt Energie frei. Auch kleine Schritte bringen die Dinge ins Rollen und das wirkt sich positiv auf Wahrnehmung und. Denken aus, führt zu weiteren positiven Veränderungen.
6. Aufarbeiten
Arbeiten Sie die Dinge auf geeignete Weise auf, lassen Sie sich dabei unterstützen. Nehmen Sie unangenehme Gefühle als wertvolle Hinweise, etwas zu verändern.
7. Bewegen
Wenn Sie sich in Bewegung setzen, kommen auch die Körpersäfte in Gang und die Dinge ins Rollen. Bewegung senkt den Spiegel von Stresshormonen und ermöglicht es Ihnen, mit negativen Gefühlen besser umzugehen.
8. Loslassen
Lassen Sie die Vergangenheit los, sie ist vergangen. Ständiges Nachdenken über negative Ereignisse raubt Ihnen die Gegenwart und lässt Sie sich schlecht fühlen. Lassen Sie sich dabei helfen auch aus traumatischen Erfahrungen zu lernen, zu wachsen und sie blauen Flecken heilen zu lassen.
Handlungsbedarf
Die mentalen und körperlichen Nachteile sprechen dafür, daran zu arbeiten, Gefühle zu verarbeiten, anstatt sie zu unterdrücken. Persönliche Potenziale lassen sich erst dann entfalten. Gefühle zu unterdrücken kostet zu viel Energie, die an anderer Stelle besser eingesetzt wäre.
Hypnotherapie
Flexibel-kooperative Hypnotherapie mit Hypnobalancing™ hat sich zur Auflösung negativer Emotionen bewährt. Trance intensiviert die therapeutischen Interventionen. Lernprozesse sind intensiver und prägen sich tiefer ein. Abgespaltene Erfahrungen werden verarbeitet und integriert.
Mittels 6-Phasen-Hypnobalancing wird den Ursachen auf den Grund gegangen, Erfahrungen verarbeitet und positive Veränderungen werden gefördert. Es gilt die Zusammenhänge zu verstehen, begleitende Symptome einzuordnen, kritische Situationen und Einflussfaktoren zu identifizieren, um dann systematisch ans Werk zu gehen. Je nach Situation geht es dabei mehr oder weniger um analytische Aufdeckung. Im Fokus steht die Lösung.
Einschränkende Konditionierungen lassen sich in Trance leichter auflösen und neue förderliche Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster entwickeln.
Die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten, dass sie sich insgesamt aufgeräumter, wohler und sicherer fühlen.
Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.
So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Wenn Sie eine therapeutische Zusammenarbeit erwägen, schildern Sie mir über das Kontaktformular kurz Ihr Anliegen. So kann ich Ihre Anfrage gezielt einordnen.
Nehmen Ängste und Traumata zu? Die Wahrheit hinter dem Eindruck
Immer mehr Menschen fühlen sich überfordert.
Angstzustände, Schlafprobleme, innere Unruhe – oft ohne klaren Auslöser.
Aber nehmen Ängste wirklich zu?
Oder verstehen wir heute einfach besser, was in uns vorgeht?
Trigger bei komplexen Traumata – Warum der Körper reagiert, obwohl alles sicher scheint
Trigger sind kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Ausdruck tiefer, gespeicherter Erfahrungen im Nervensystem. Besonders bei komplexen Traumata können kleinste Reize intensive Reaktionen auslösen – ohne dass Sie es bewusst wollen oder verstehen.
Körperscanning bei Angst: Ständige Körperkontrolle stoppen
Ständig Puls, Atmung oder Symptome kontrollieren? Erfahre, wie Körperscanning Angst verstärken kann und wie wieder mehr Vertrauen in den Körper entsteht.
Wenn alles zu viel wird: Was tun, um durchzuhalten + Soforthilfe & Übungen
Manche Nächte sind dunkler als andere. Wenn Gedanken kreisen, wenn alles zu viel scheint – und Sie denken: Ich kann nicht mehr.
Grübeln über Angstsymptome Ursache einer Angststörung?
In diesem Beitrag geht es um die Frage, ob das Grübeln über Angstsymptome ein wesentlicher Faktor bei Angststörungen ist.
Führt Stress zu einer Überstimulation und Ängsten?
In unserer schnelllebigen Welt ist Stress ein alltäglicher Begleiter, und es stellt sich die Frage, ob jede Form von Stress unweigerlich zu einer Überstimulation führt.
Was tun bei Angstsymptomen und Angstzuständen?
Menschen, die Angstsymptome bei sich feststellen, sind oft verunsichert. Die ärztliche Untersuchung ergibt, dass es sich um Angstsymptome handelt. Was nun?
Kann sehr helles Licht Stresshormone und Angstzustände verstärken?
Kann sehr helles Licht Stresshormone und Angstzustände verstärken?
Sorgen machen anfälliger für Angststörungen und Panikattacken
Seelische Belastungen machen anfälliger für Angststörungen und Panikattacken.
Ist Angst reine Kopfsache? Was Körper und Nervensystem damit zu tun haben
Ist Angst nur Kopfsache? Erfahren Sie, wie Gedanken, Körper, Nervensystem, Verhalten und Erfahrungen bei Angst zusammenspielen – und was therapeutisch hilft.
Ängste und Übergewicht: Der oft unterschätzte Zusammenhang
Wie beeinflussen Angst und Stress das Essverhalten? Erfahren Sie mehr über emotionales Essen, Selbstregulation, Übergewicht und psychotherapeutische Unterstützung.
Adrenalin: Was bei Angst im Körper geschieht
Erfahren Sie, welche Rolle Adrenalin bei Ängsten und Angststörungen spielt.
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 10. Dezember 2021
K: CNA
Ü:
#A42314
Englische Version:











