Amnesiophobie, Angst vor Verdächtnisverlust: Aufklärung, Tipps, Hilfe in Berlin & online
Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und TraumataAntworten auf häufige Fragen
Was ist eine Amnesiphobie?
Als Amnesiphobie, auch Amnesiophobie, wird die Angst vor Gedächtnisverlust, Blackouts und Erinnerungslücken bezeichnet.
Wie äussert sich eine Amnesiphobie?
Betroffene einer Amnesiophobie haben Angst, Dinge zu vergessen und ihr Gedächtnis zu verlieren. Dies kann zu einer anhaltenden Angst führen, die im Extremfall psychische und körperliche Beeinträchtigungen zur Folge haben kann. Auch die Entwicklung von Zwangsstörungen ist möglich, wie beispielsweise zwanghaftes Gedächtnistraining.
Amnesiophobie
Amnesiphobie ist die Angst vor Amnesie, einem meist vorübergehenden Gedächtnisverlust, der sowohl durch psychische als auch physische Traumata ausgelöst werden kann. Betroffene befürchten, dass sie ihr Gedächtnis verlieren und sich an nichts mehr erinnern können, von Namen bis hin zu Aktivitäten des täglichen Lebens.
Überblick
Übersteigerte Angst vor Erinnerungsverlust
Die Amnesiophobie, manchmal auch Amnesiphobie genannt, gehört zu den spezifischen Angststörungen und bezeichnet die übersteigerte Angst vor Gedächtnisverlust, Erinnerungslücken und Blackouts. Betroffene haben Angst davor, das Gedächtnis zu verlieren oder sich nicht erinnern zu können. Nicht selten entsteht diese Angststörung durch Erlebnisse von Demenz im Familien- oder Bekanntenkreis. Bei den Betroffenen kreisen ständig die Gedanken darüber selbiges erleben zu müssen, zudem wird permanent das eigene Gedächtnis kontrolliert, was wiederum ein Zwangsverhalten zur Folge haben kann. Oft kreisen die Gedanken ständig darum, ob das Gedächtnis noch „funktioniert“. Namen, Termine, alltägliche Aufgaben – alles wird überprüft, festgehalten, kontrolliert. Schon kleine Gedächtnislücken werden als Warnsignal empfunden – verbunden mit Sorge, dass „etwas nicht stimmt“.
Diese Angst kann stark einschränken. Manche führen akribisch Listen, andere vermeiden Situationen, in denen sie sich erinnern müssen – aus Angst, zu versagen oder sich bloßzustellen. Häufig ist diese Angst verbunden mit einem hohen inneren Druck, ständig geistig „klar“ und leistungsfähig sein zu müssen.
Wichtig ist: Diese Angst ist ernst zu nehmen. Sie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck eines überforderten inneren Systems. Oft steckt dahinter ein starker Wunsch nach Kontrolle, nach Klarheit, nach Sicherheit im eigenen Geist.
Ursachen
Nicht selten entsteht Amnesiophobie durch prägende Erlebnisse – etwa, wenn im näheren Umfeld Menschen an Demenz erkrankt sind. Das kann tiefe Spuren hinterlassen und ein Gefühl von Bedrohung erzeugen, das sich auf das eigene Leben überträgt.
Begriffsursprung
Der Begriff Amnesie kommt aus dem griechischen und wird gebildet aus a = ohne, nicht und mnesis = Erinnerung.
Klassifikation
In der Klassifikation der ICD-10 (Diagnoseklassifikationssystem der Medizin) wird die Amnesiophobie als spezifische Phobie mit F40.2 eingeordnet.
Hilfe bei Amnesiophobie
Die gute Nachricht: Auch Amnesiophobie lässt sich behandeln. In einem geschützten Rahmen, mit Verständnis, therapeutischer Begleitung und der Erlaubnis, nicht perfekt funktionieren zu müssen. Denn Sie sind nicht Ihr Gedächtnis. Sie sind mehr als Ihre Gedanken. Und Sie dürfen wieder Vertrauen in sich selbst finden – Schritt für Schritt.
Desto länger die Amnesiohobie besteht, desto stärker wird die Angst vor der Angst. Gut zu wissen: Psychotherapie mit Hypnobalancing™ hilft dabei, den Kreislauf zu durchbrechen.
Bei der Therapie der Amnesiophobie kommt eine Kombination von Flexibel-kooperativer Hypnotherapie mit weiteren Methoden zum Einsatz. Je nach Situation geht es um die Selbstwertstärkung, Überzeugungen und Glaubenssätze oder die Auflösung von Traumata. Es geht um Muster bei Wahrnehmung, Denken und Handeln. Die Förderung von Achtsamkeit gehört wesentlich dazu.
Einschränkende Konditionierungen lassen sich in Trance mittels Hypnotherapie und Hypnobalancing auflösen und neue förderliche Denkmuster fördern. Schon die veränderte Fokussierung verbessert oft die Situation. Wer in der Wahrnehmung den Blick auf Schönes im Leben erlaubt, bringt neue Denkmuster in Bewegung. Durch einfach erlernbare Techniken kann die persönliche Einflussnahme zusätzlich erweitert werden.
Bei tief verankerten Ängsten kommt 6 Phasen Hypnobalancing™ zum Einsatz. Das ermöglicht, zugrunde liegende Konflikte aufzulösen. Dadurch werden Wahrnehmung, Denken und Handeln in der Gegenwart verändert. Schon diese veränderte Fokussierung verbessert die Situation.
Die tiefe Trance bei Deep Hypnobalancing™ wirkt sich sehr positiv auf die Selbstorganisationsfähigkeiten von Körper und Geist aus. Patienten berichten häufiger, dass sie sich insgesamt aufgeräumter und wohler fühlen.
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Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
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Englische Version: