Hilfe bei Phobophobie: Angst vor der Angst
Therapeutische Begleitung bei Erwartungsangst, Panik und innerem AlarmAntworten auf häufige Fragen
Was ist eine Phobophobie?
Bei der Phobophobie handelt es sich um die Angst vor der Angst. Es handelt sich um die Erwartungsangst, um die Angst vor erwarteten Angstzuständen. Häufig ist diese Angst vor der Angst der Auslöser für Vermeidungsverhalten, das bei vielen Angststörungen eine große Rolle spielt. Eine Phobophobie überlagert häufig eine andere Form von Phobie oder Angststörung. Das wird für die Betroffenen zu einem zusätzlichen Problem, oft sogar zu einem noch größeren Problem. Es entsteht ein Teufelskreis, bei dem die Erwartungsangst zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung wird.
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Hilfe bei Phobophobie: Angst vor der Angst
Therapeutische Begleitung bei Erwartungsangst, Panik und innerem Alarm
Als Phobophobie wird die Angst vor der Angst bezeichnet. Häufig beschreibt der Begriff einen belastenden Angstmechanismus: Nach intensiven Angsterfahrungen, Panikattacken oder starken körperlichen Alarmreaktionen entsteht die Sorge, dass sich diese Erfahrung wiederholen könnte.
Dann richtet sich die Aufmerksamkeit immer stärker auf mögliche Auslöser, Körperempfindungen und Warnzeichen.
Was, wenn die Angst gleich wiederkommt?
Was, wenn mein Körper erneut so stark reagiert?
Was, wenn ich die Kontrolle verliere?
Was, wenn andere etwas merken?
Was, wenn ich aus der Situation herausmuss?
So entsteht Erwartungsangst. Und diese Erwartungsangst kann den Alltag erheblich einengen.
Wenn die Angst vor der Angst zum eigenen Kreislauf wird
Angst vor der Angst bedeutet: Das Nervensystem bleibt in erhöhter Wachsamkeit.
Betroffene beobachten den Körper sehr genau.
Der Herzschlag wird geprüft.
Der Atem wird kontrolliert.
Körperempfindungen werden bewertet.
Situationen werden im Voraus durchdacht.
Mögliche Risiken werden innerlich durchgespielt.
Diese ständige Selbstbeobachtung soll Sicherheit geben. Häufig geschieht jedoch das Gegenteil: Der Körper bekommt immer wieder das Signal, dass Gefahr drohen könnte.
Dann können typische Angstsymptome auftreten:
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Engegefühl in Brust oder Hals
- Atembeschwerden oder flacher Atem
- Schwindel oder Benommenheit
- Schwitzen oder Zittern
- Druck im Bauch
- innere Unruhe
- Gedankenkreisen
- starker Fluchtimpuls
- das Gefühl, gleich die Kontrolle zu verlieren
Viele Betroffene erleben die Angst vor der Angst irgendwann als belastender als die ursprüngliche Angst selbst.
Warum Vermeidung zunächst entlastet und später einengt
Ein naheliegender Umgang mit Angst ist Vermeidung.
Wer eine Situation als belastend erlebt hat, versucht sie künftig zu umgehen. Das ist verständlich. Kurzfristig bringt Vermeidung oft Erleichterung.
Langfristig kann der persönliche Spielraum jedoch kleiner werden.
Erst wird ein Ort vermieden.
Dann eine bestimmte Strecke.
Dann ein Termin.
Dann ein Gespräch.
Dann eine körperliche Anstrengung.
Dann vielleicht jede Situation, in der Angst auftreten könnte.
So kann sich das Leben immer stärker um Sicherheit, Kontrolle und Vermeidung drehen.
Der Körper lernt dabei: Diese Situationen sind gefährlich. Und genau dadurch kann die Angst stabiler werden.
Der Kreislauf der Phobophobie
Der Kreislauf der Angst vor der Angst folgt häufig einem ähnlichen Muster:
- Eine intensive Angsterfahrung wird erinnert.
- Der Körper wird auf mögliche Anzeichen geprüft.
- Kleine Empfindungen werden als Warnsignal gedeutet.
- Der innere Alarm steigt.
- Angstreaktionen werden stärker.
- Die Situation wird vermieden oder verlassen.
- Kurzfristige Erleichterung tritt ein.
- Das Nervensystem lernt: Vermeidung schützt.
- Die nächste Situation wirkt noch bedrohlicher.
So kann sich Phobophobie ausbreiten. Immer mehr Situationen werden mit Angst besetzt.
Therapeutisch ist wichtig: Dieser Kreislauf ist verständlich. Und er kann Schritt für Schritt verändert werden.
Was bei Phobophobie hilft
Bei der Angst vor der Angst geht es zunächst darum, wieder Orientierung zu gewinnen.
Was geschieht im Körper?
Welche Gedanken verstärken den Alarm?
Welche Situationen werden vermieden?
Welche inneren Bilder entstehen?
Welche Schutzstrategien helfen kurzfristig und engen langfristig ein?
In der therapeutischen Arbeit geht es darum, diesen Kreislauf behutsam zu verstehen und neue Erfahrungen von Sicherheit aufzubauen.
Ziel ist mehr Selbstregulation, mehr Vertrauen in den eigenen Körper und mehr Handlungsspielraum im Alltag.
Integrative Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen
Meine Arbeit bei Phobophobie basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen.
Das bedeutet: Die Methode folgt dem Menschen. Entscheidend ist, was in Ihrer aktuellen Situation hilfreich, stimmig und tragfähig ist.
Je nach Anliegen können unterschiedliche Elemente einfließen:
- Stabilisierung und Ressourcenaktivierung
- Arbeit mit innerer Sicherheit und Selbstregulation
- hypnotherapeutische Arbeit mit inneren Bildern und Ressourcen
- kognitive Arbeit mit Katastrophengedanken und Erwartungsangst
- körper- und leiborientierte Techniken zur Beruhigung des Nervensystems
- Atem, Entspannung und achtsame Körperwahrnehmung
- Teilearbeit mit Angstanteilen und Schutzmustern
- emotionsfokussierte Arbeit mit Unsicherheit, Scham oder Hilflosigkeit
- behutsame Annäherung an bisher vermiedene Situationen
- konkrete Strategien für den Alltag
Gerade bei Phobophobie ist ein gutes Tempo wichtig. Das Nervensystem braucht neue Erfahrungen von Sicherheit, damit belastende Situationen Schritt für Schritt freier bewältigt werden können.
Hypnotherapie und Hypnobalancing™ bei Angst vor der Angst
Hypnotherapeutische Elemente können helfen, den inneren Alarm zu beruhigen und den Zugang zu eigenen Ressourcen zu stärken.
In Trance, Imagination und fokussierter innerer Aufmerksamkeit können hilfreiche innere Bilder, Körperempfindungen und neue Reaktionsmuster vorbereitet werden.
Bei Phobophobie geht es häufig um innere Muster wie:
- ständige Erwartung von Gefahr
- starke Selbstbeobachtung
- Angst vor Kontrollverlust
- belastende Zukunftsbilder
- körperliche Alarmreaktionen
- Vermeidung als Schutzstrategie
Hypnotherapie und Hypnobalancing™ können den therapeutischen Prozess unterstützen, indem innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Vertrauen in den eigenen Körper gestärkt werden.
Selbstregulation im Alltag
Neben der therapeutischen Arbeit können alltagsnahe Übungen hilfreich sein.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Atemübungen zur Beruhigung des Nervensystems
- achtsame Wahrnehmung von Körperempfindungen
- Unterscheidung zwischen Körperreaktion und konkreter äußerer Gefahr
- innere Bilder zur Stärkung von Sicherheit
- Selbsthypnose, wenn sie zur Person und zum Prozess passt
- kleine, gut vorbereitete Schritte in bisher vermiedene Situationen
- ein freundlicherer Umgang mit Angstsymptomen
- klare Strategien für Momente innerer Anspannung
Wichtig ist: Es geht dabei um Sicherheit, Orientierung und neue Erfahrung. Druck verstärkt häufig den inneren Alarm. Ein passender therapeutischer Rahmen unterstützt einen ruhigeren Weg.
Was ist eine Phobie?
Eine Phobie ist eine starke Angstreaktion gegenüber einem bestimmten Objekt, einer Situation oder einem inneren Erleben. Die Reaktion kann für Betroffene sehr real und belastend sein, auch wenn die konkrete äußere Gefahr gering ist.
Bei spezifischen Phobien richtet sich die Angst zum Beispiel auf Tiere, Höhe, Enge, Blut, Spritzen, Brücken, Erbrechen oder andere konkrete Auslöser.
Bei Phobophobie richtet sich die Angst auf die Angst selbst.
Betroffene fürchten also weniger eine äußere Situation als vielmehr das Auftreten der eigenen Angstreaktion.
Genau deshalb kann Phobophobie so einschränkend werden: Wer Angst vor der Angst hat, beginnt häufig, das eigene Leben danach zu organisieren, wie Angstsymptome möglichst vermieden werden können.
Ziel der therapeutischen Arbeit
Ziel ist, dass Angst wieder einordnbarer wird.
Der Körper darf lernen: Eine Angstreaktion ist intensiv, zugleich bewältigbar.
Gedanken dürfen wieder ruhiger werden.
Situationen dürfen wieder mehr Spielraum bekommen.
Das Vertrauen in den eigenen Körper kann wachsen.
Der Alltag kann wieder freier werden.
Therapeutische Arbeit bei Phobophobie bedeutet:
- Sicherheit aufbauen.
- Den Kreislauf verstehen.
- Ressourcen stärken.
- Selbstregulation entwickeln.
- Den eigenen Handlungsspielraum Schritt für Schritt erweitern.
- Neue Erfahrungen ermöglichen.
So kann aus Angst vor der Angst wieder mehr Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit entstehen.
Der nächste Schritt
Wenn Sie klären möchten, ob therapeutische Unterstützung bei Phobophobie für Sie passend sein kann, schreiben Sie mir gern über das Kontaktformular.
Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.
Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.
Wer Sie begleitet
Mein Name ist Karsten Noack.
Seit 1998 begleite ich Menschen therapeutisch bei Ängsten, Angststörungen, Traumafolgen und innerer Überforderung – in Berlin-Charlottenburg und online.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Viele Menschen tragen nach außen Verantwortung, wirken leistungsfähig und halten im Alltag vieles zusammen. Zugleich kostet es innerlich viel Kraft, mit Angst, Anspannung, alten Erfahrungen oder körperlichen Alarmreaktionen zu leben.
Meine therapeutische Arbeit basiert auf integrativer Psychotherapie mit hypnotherapeutischen Elementen. Ich verbinde verschiedene bewährte Ansätze und stimme das Vorgehen auf Ihre Situation, Ihre Belastbarkeit und Ihre Ziele ab.
Wichtig sind mir ein geschützter Rahmen, ein passendes Tempo, fachliche Sorgfalt und eine klare Orientierung an dem, was Sie in Ihrer aktuellen Situation brauchen.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was hilft Ihnen jetzt, wieder mehr Sicherheit, Orientierung, Selbstwirksamkeit und inneren Spielraum zu entwickeln?
Ein persönlicher Eindruck
Therapie ist eine persönliche Zusammenarbeit. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits vor der ersten Kontaktaufnahme einen Eindruck davon zu bekommen, wer Sie begleitet.
In meinem Profil erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg, meine Erfahrung, meine therapeutische Haltung und meine Art zu arbeiten.
So können Sie in Ruhe prüfen, ob mein Angebot und meine Arbeitsweise zu Ihrem Anliegen passen.
Mehr über mich (Karsten Noack) erfahren
Sitzungen auf Deutsch oder Englisch
Die Sitzungen können wahlweise auf Deutsch oder Englisch stattfinden.
Wichtig ist, dass Sie sich im Gespräch gut aufgehoben, verstanden und sorgfältig begleitet fühlen.
Transparenz zum therapeutischen Rahmen
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Terminvereinbarung für Psychotherapie
Der erste Schritt zu Ihrer therapeutischen Begleitung – online oder in Berlin
Wenn Sie therapeutische Unterstützung bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen suchen, können Sie mir über das Kontaktformular kurz schildern, worum es Ihnen geht.
Ihre Angaben helfen mir, Ihr Anliegen einzuordnen und Ihnen gezielt zu antworten.
So vereinbaren Sie einen Termin
1. Schreiben Sie mir über das Kontaktformular
Für den ersten Kontakt nutzen Sie vorzugsweise das Kontaktformular.
Einige Sätze reichen für eine erste Orientierung.
Hilfreich sind Angaben zu:
- Ihrem aktuellen Anliegen
- der Veränderung, die Sie sich wünschen
- bisherigen therapeutischen Erfahrungen, soweit sie für Ihr Anliegen relevant sind
- Ihrem Wunsch nach Online-Sitzung oder einem Termin in Berlin
- passenden Zeitfenstern
- Ihrer gewünschten Ansprache mit Sie oder Du
Sehr persönliche Einzelheiten können ihren Raum im geschützten Rahmen der Sitzung bekommen.
2. Sie erhalten eine persönliche Rückmeldung
Ich schaue mir Ihre Angaben an und prüfe, ob Ihr Anliegen zu meinen therapeutischen Schwerpunkten und meinem Arbeitsrahmen passt.
Anschließend erhalten Sie eine persönliche Rückmeldung mit einem möglichen nächsten Schritt und, soweit passend, einem Terminvorschlag.
Dazu erhalten Sie die wesentlichen Informationen zu:
- Sitzungsdauer
- Honorar
- Zahlung
- Terminverbindlichkeit
- Vorbereitung
- Online-Sitzung beziehungsweise Praxisbesuch
So kennen Sie den Rahmen bereits vor Beginn unserer Zusammenarbeit.
3. Ihr Termin wird verbindlich vereinbart
Nach Ihrer Zusage und der Erfüllung der vereinbarten organisatorischen Voraussetzungen erhalten Sie die verbindliche Terminbestätigung.
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Bei kurzfristigen Terminen kann eine Echtzeitüberweisung eine zeitnahe Terminvereinbarung erleichtern.
Wann finden therapeutische Sitzungen statt?
Meine regulären therapeutischen Zeiten liegen überwiegend:
Montag bis Mittwoch zwischen 07:00 und 17:00 Uhr.
Termine außerhalb dieses Rahmens können nach individueller Vereinbarung möglich sein.
Den größten Teil meiner therapeutischen Arbeit führe ich online durch.
Zusätzlich stehen Termine in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg zur Verfügung.
Die erste Sitzung
Für die erste Sitzung empfehle ich in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen bietet ausreichend Zeit, um:
- Ihre aktuelle Situation zu verstehen
- Ihre Ziele zu klären
- wichtige Zusammenhänge einzuordnen
- einen passenden therapeutischen Weg zu entwickeln
- bereits mit ersten therapeutischen Schritten zu beginnen
Mir ist wichtig, dass therapeutische Arbeit möglichst früh etwas Hilfreiches in Bewegung bringt.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Was geschieht in der ersten Sitzung?
Am Anfang steht Ihre Situation.
Was erleben Sie derzeit?
Was möchten Sie verändern?
Was soll in Ihrem Leben wieder leichter, freier oder selbstverständlicher werden?
Gemeinsam entwickeln wir daraus eine therapeutische Richtung.
Je nach Anliegen können bereits in der ersten Sitzung unterschiedliche therapeutische Elemente zum Einsatz kommen.
Hypnotherapie kann dazugehören.
Ebenso können Gespräch, Arbeit mit inneren Dialogen und Überzeugungen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit oder andere therapeutische Zugänge sinnvoll sein.
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Wir wählen den Zugang, der zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt.
Müssen Sie sich vorbereiten?
Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich.
Einige Fragen können Ihnen helfen, Ihre Gedanken vorab zu sortieren:
- Was belastet mich derzeit besonders?
- Welche Situationen möchte ich wieder freier erleben?
- Was möchte ich durch die therapeutische Zusammenarbeit erreichen?
- Woran würde ich erkennen, dass sich etwas verbessert?
- Was hat mir bisher geholfen?
- Welche Erfahrungen erscheinen mir für die Zusammenarbeit wichtig?
Sie können sich dazu einige Stichpunkte machen oder diese Fragen einfach mit in die Sitzung nehmen.
Sie dürfen mit dem beginnen, was gerade da ist.
Wie geht es nach der ersten Sitzung weiter?
Am Ende der ersten Sitzung schauen wir gemeinsam darauf, was sich gezeigt und entwickelt hat.
Sie erhalten, soweit hilfreich, Impulse oder Übungen für die Zeit bis zum nächsten Termin.
Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig therapeutische Prozesse von ungefähr drei bis acht Sitzungen.
Der konkrete Verlauf orientiert sich an Ihrem Anliegen, Ihrer Entwicklung und daran, was Ihnen hilft.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist gut einschätzen, welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.
Therapie wirkt auch zwischen den Sitzungen
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit besteht darin, hilfreiche Erfahrungen aus der Sitzung in den Alltag zu übertragen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- veränderte innere Dialoge
- neue Perspektiven
- Übungen zur Selbstregulation
- bewusste Beobachtungen
- kleine Verhaltensexperimente
- imaginative Übungen
- Selbsthypnose
- konkrete nächste Schritte im Alltag
So kann aus einem therapeutischen Impuls zunehmend eine neue Erfahrung werden.
Und aus neuen Erfahrungen können Sicherheit, Vertrauen und Handlungsspielraum wachsen.
Online-Sitzungen
Online-Sitzungen bilden einen wesentlichen Teil meiner therapeutischen Arbeit.
Sie ermöglichen konzentriertes Arbeiten in vertrauter Umgebung und ersparen Anfahrtswege.
Gerade der unmittelbare Übergang von der therapeutischen Sitzung in den eigenen Alltag kann hilfreich sein.
Für eine Online-Sitzung benötigen Sie einen ruhigen, geschützten Ort, eine stabile Internetverbindung sowie ein geeignetes Gerät mit Kamera und Mikrofon.
Sitzungen in Berlin
Persönliche Sitzungen finden in meiner Praxis in Berlin-Charlottenburg statt.
Dieses Format steht insbesondere Menschen zur Verfügung, die therapeutische Arbeit in persönlicher Präsenz bevorzugen oder deren Anliegen davon profitiert.
Terminverbindlichkeit
Für jeden vereinbarten Termin reserviere ich die entsprechende Zeit exklusiv für Sie.
Reguläre Termine mit einer Dauer bis zu 120 Minuten können einmalig bis 72 Stunden vorher entsprechend den vereinbarten Bedingungen verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag.
Wenn Ihre berufliche oder persönliche Situation mehr zeitliche Beweglichkeit erfordert, können Sie bei der Terminvereinbarung eine erhöhte Flexibilität wählen.
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Die vollständigen Bedingungen erhalten Sie schriftlich mit Ihrer Terminvereinbarung.
Ein guter therapeutischer Rahmen
Meine therapeutische Arbeit erfolgt im Rahmen meiner Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Bei medizinischen und psychiatrischen Fragestellungen ergänzt der entsprechende ärztliche beziehungsweise psychiatrische Rahmen die therapeutische Versorgung.
Bei akuten Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf stehen ärztliche und psychiatrische Notfallangebote, psychiatrische Notaufnahmen und der Notruf 112 zur Verfügung.
In Berlin bietet zusätzlich der Berliner Krisendienst Unterstützung bei psychosozialen Krisen.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie sich eine therapeutische Zusammenarbeit vorstellen können, schreiben Sie mir über das Kontaktformular kurz, worum es Ihnen geht.
Für die erste Terminanfrage nutzen Sie bitte die Formular dafür.
Was kostet therapeutische Begleitung mit hypnotherapeutischen Elementen?
Viele Menschen fragen vor der ersten Kontaktaufnahme:
Was kostet Hypnotherapie?
Wie viele Sitzungen sind bei Ängsten, Angststörungen oder Traumafolgen sinnvoll?
Welche Gesamtkosten können entstehen?
Diese Fragen sind verständlich. Jeder therapeutische Prozess ist individuell.
Die Gesamtkosten ergeben sich aus dem Honorar pro Sitzung und der Anzahl der Sitzungen. Diese hängt unter anderem von Ihrem Anliegen, Ihrer aktuellen Belastung, Ihren Zielen, Ihren Lebensumständen und dem therapeutischen Verlauf ab.
Im ersten Kontakt und in der ersten Sitzung klären wir gemeinsam, welcher Rahmen für Sie passend ist.
Honorar für therapeutische Sitzungen
Die folgenden Honorare gelten für Sitzungen während meiner regulären Geschäftszeiten:
Montag bis Mittwoch, 07:00 bis 17:00 Uhr
Telefonische Sitzungen und Online-Sitzungen
179 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten
Sitzungen in der Praxis in Berlin
229 Euro je Sitzungsstunde à 60 Minuten
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Folgesitzungen können je nach Anliegen und Verlauf 60 oder 90 Minuten dauern.
Die Honorare für therapeutische Leistungen werden nach den geltenden steuerlichen Vorgaben berechnet.
Termine mit erhöhter Flexibilität
Wenn Sie eine höhere Flexibilität bei kurzfristigen Terminänderungen wünschen, kann dies vorab vereinbart werden.
Für diese Option berechne ich zusätzlich:
45 Euro je Sitzung
Damit ist eine einmalige Terminänderung bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei regulären Terminen können Sitzungen bis zu 120 Minuten einmalig bis zu 72 Stunden vorher verschoben werden. Dabei zählen Werktage von Montag bis Freitag, ohne Feiertage.
Für längere Termine oder Terminblöcke gelten gesonderte Vereinbarungen.
Kurzfristig abgesagte, versäumte oder sehr spät verschobene Termine werden in der Regel vollständig berechnet, da die reservierte Zeit verbindlich für Sie freigehalten wird.
Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten
Für Termine außerhalb der regulären Geschäftszeiten, an Wochenenden oder Feiertagen erhebe ich einen Aufschlag von 20 bis 35 Prozent.
Wenn Anreise oder Übernachtung erforderlich sind, wird der Aufwand vorab nach Absprache und schriftlicher Vereinbarung berechnet.
Zahlung
Das Honorar wird per Überweisung gezahlt.
Für die erste Sitzung ist der Zahlungseingang spätestens 14 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Für Folgetermine ist der Zahlungseingang spätestens 7 Tage vor dem Termin vorgesehen.
Die Details zur Zahlung erhalten Sie rechtzeitig per E-Mail. So sind die Rahmenbedingungen vor Beginn der Zusammenarbeit klar und nachvollziehbar.
Kostenübernahme durch Krankenkassen und Versicherungen
Die Kosten für meine therapeutischen Sitzungen werden in der Regel privat getragen.
Private Krankenversicherungen, Beihilfestellen oder Zusatzversicherungen können je nach Vertrag andere Regelungen haben.
Bitte klären Sie eine mögliche Erstattung vorab direkt mit Ihrer Versicherung oder Beihilfestelle.
Sie erhalten eine Rechnung über die erbrachten Leistungen. Falls für private Versicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen weitere Angaben erforderlich sind, klären wir dies im Rahmen der geltenden fachlichen und rechtlichen Möglichkeiten.
Widerruf, Rücktritt und Terminverbindlichkeit
Bei Terminvereinbarungen per Telefon, E-Mail oder Onlineformular können gesetzliche Widerrufsregelungen gelten.
Die konkreten Vereinbarungen zu Terminbeginn, Terminverschiebung, Absage und Berechnung reservierter Zeiten erhalten Sie im Rahmen der Terminvereinbarung schriftlich.
So haben Sie vor Beginn der Zusammenarbeit Klarheit über Ablauf, Honorar und Rahmenbedingungen.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Folgesitzungen dauern je nach Anliegen und Verlauf meist 60 oder 90 Minuten.
Die Anzahl der Sitzungen ist individuell. Bei Ängsten und Angststörungen erlebe ich häufig Verläufe von etwa 3 bis 8 Sitzungen. Manche Menschen benötigen weniger Termine, andere wünschen oder brauchen über einen längeren Zeitraum Begleitung.
Nach den ersten Sitzungen lässt sich meist besser einschätzen, welcher weitere Umfang sinnvoll sein kann. Auch Sie selbst bekommen dann häufig ein klareres Gefühl dafür, was Ihnen hilft und wie sich der Prozess entwickelt.
Was die Therapiedauer beeinflusst
Die Dauer eines therapeutischen Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Art und Intensität der Belastung
- Dauer der Beschwerden
- bisherige Erfahrungen mit Therapie oder Selbsthilfe
- aktuelle Lebensumstände
- körperliche und emotionale Belastbarkeit
- verfügbare Ressourcen
- Qualität der therapeutischen Zusammenarbeit
- Möglichkeiten zur Umsetzung im Alltag
Manchmal kann sehr zügig eine spürbare Entlastung entstehen.
Manchmal braucht es zuerst Stabilisierung, Orientierung und den Aufbau innerer Sicherheit.
Gerade bei Ängsten und Traumafolgen ist ein passendes Tempo wichtig. Therapeutische Arbeit soll tragfähig sein und zu Ihrer aktuellen Situation passen.
Die Bedeutung der therapeutischen Zusammenarbeit
Ein wichtiger Faktor ist die Qualität der Zusammenarbeit.
Wenn Sie sich verstanden fühlen, Vertrauen entwickeln und der therapeutische Rahmen für Sie stimmig ist, kann sich das förderlich auf den Verlauf auswirken.
Oft entsteht nach den ersten ein bis zwei Sitzungen ein besseres Gefühl dafür, ob die Zusammenarbeit passt und welcher weitere Rahmen sinnvoll ist.
Damit Sie sich vorab einen Eindruck verschaffen können, finden Sie auf diesen Seiten Informationen über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeitsweise.
Der nächste Schritt
Wenn Sie klären möchten, ob eine Zusammenarbeit für Ihr Anliegen passend sein kann, schreiben Sie mir bitte über das Kontaktformular.
Beschreiben Sie kurz, worum es ungefähr geht.
Dann klären wir gemeinsam, welcher Rahmen sinnvoll ist und wie ein möglicher nächster Schritt aussehen kann.
Ihr Termin
Sie wünschen sich therapeutische Unterstützung? Beschreiben Sie mir kurz Ihr Anliegen. Ich lese jede Anfrage persönlich und melde mich mit einer Einschätzung zum passenden weiteren Vorgehen.
Erste Sitzungen dauern üblicherweise 90 Minuten.
Online: 268,50 € für 90 Minuten
Präsenz in Berlin: 343,50 € für 90 Minuten
Termine werden mit Eingang des Honorars verbindlich reserviert.
Ihre erste Sitzung – Orientierung, erste Schritte und Veränderung
Die erste Sitzung dauert in der Regel 90 Minuten.
Dieser Rahmen gibt uns ausreichend Zeit, Ihre Situation kennenzulernen, Ihre Ziele zu klären und bereits mit der therapeutischen Arbeit zu beginnen.
Mit Ihrer Terminbestätigung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung auf Ihre Online-Sitzung oder Ihren Termin in der Praxis.
Eine aufwendige Vorbereitung ist selten erforderlich. Hilfreich ist vor allem eine Vorstellung davon, was Sie verändern möchten und woran Sie eine hilfreiche Entwicklung erkennen würden.
1. Ankommen und Orientierung
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für Ihre aktuelle Situation.
Was führt Sie zu mir?
Was belastet Sie derzeit besonders?
Was möchten Sie wieder erleben, tun oder leichter bewältigen können?
Welche Erfahrungen, bisherigen Lösungsversuche und persönlichen Ressourcen sind für unsere Zusammenarbeit wichtig?
Daraus entwickeln wir gemeinsam eine erste therapeutische Richtung.
2. Wir beginnen mit der therapeutischen Arbeit
Mir ist wichtig, dass die erste Sitzung mehr bietet als Anamnese und Orientierung.
Von Beginn an arbeiten wir auf spürbare Veränderung hin.
Welche therapeutischen Zugänge dabei hilfreich sind, richtet sich nach Ihnen und Ihrem Anliegen.
Das können beispielsweise Gespräch und Reflexion, Arbeit mit Überzeugungen und inneren Dialogen, Imagination, Körperwahrnehmung, Ressourcenarbeit, verhaltensorientierte Schritte oder hypnotherapeutische Elemente sein.
Hypnotherapie kann bereits in der ersten Sitzung zum Einsatz kommen, wenn sie für Sie und den therapeutischen Prozess sinnvoll erscheint.
Dabei gilt:
Die Methode dient dem Menschen.
Sie bleiben aktiv beteiligt und bestimmen gemeinsam mit mir das Tempo der therapeutischen Arbeit.
3. Erfahrungen einordnen und den nächsten Schritt gestalten
Zum Abschluss betrachten wir, was sich während der Sitzung gezeigt und verändert hat.
Was war besonders hilfreich?
Was möchten Sie weiter vertiefen?
Welche Erfahrungen können Sie in Ihren Alltag mitnehmen?
Je nach Anliegen erhalten Sie Übungen, Beobachtungsaufgaben oder konkrete Impulse für die Zeit bis zur nächsten Sitzung.
Anschließend besprechen wir, welcher weitere therapeutische Rahmen sinnvoll erscheint.
Veränderung soll im Alltag ankommen
Therapeutische Sitzungen geben wichtige Impulse. Entscheidend ist, was daraus in Ihrem Leben entsteht.
Neue Perspektiven können Ihren inneren Dialog verändern. Neue Erfahrungen können Sicherheit wachsen lassen. Übungen und konkrete Schritte können Ihren Handlungsspielraum erweitern.
So entwickelt sich zunehmend das, worauf meine therapeutische Arbeit ausgerichtet ist:
mehr innere Sicherheit, mehr Selbstwirksamkeit und mehr Freiheit, das eigene Leben zu gestalten.
Mein Ziel ist eine therapeutische Zusammenarbeit, die Ihre eigenen Fähigkeiten stärkt und Ihnen zunehmend ermöglicht, Ihren Weg aus eigener Kraft weiterzugehen.
Wenn Sie für die Therapie nach Berlin anreisen
Für Menschen, die von außerhalb Berlins anreisen, kann in geeigneten Fällen eine kompaktere Terminplanung sinnvoll sein.
Mehrere Sitzungen können dabei auf aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. Welche Gestaltung therapeutisch sinnvoll ist, klären wir vorab in einer Online-Sitzung.
So können wir den Ablauf auf Ihr Anliegen, Ihre Belastbarkeit und ausreichend Zeit für die Verarbeitung zwischen den Sitzungen abstimmen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Anreise für Psychotherapie in Berlin.
Selbsthypnose als ergänzende Möglichkeit
Wo es zu Ihrer Situation passt, vermittle ich Ihnen Selbsthypnose als Ergänzung der hypnotherapeutischen Sitzungen.
Selbsthypnose kann Ihnen helfen, innere Ruhe, Selbstregulation und den Zugang zu eigenen Ressourcen zu stärken. Sie lernen, Ihre Aufmerksamkeit bewusst nach innen zu richten, hilfreiche innere Zustände zu entwickeln und sich im Alltag besser zu stabilisieren.
Wenn Sie in den Sitzungen erste hilfreiche Tranceerfahrungen gemacht haben, lässt sich Selbsthypnose oft gut erlernen. Schritt für Schritt entwickeln Sie eine Form, die zu Ihnen passt und die Sie auch außerhalb der Sitzungen anwenden können.
Das kann den therapeutischen Prozess unterstützen.
Es kann helfen, Erfahrungen aus den Sitzungen zu vertiefen.
Es kann neue innere Sicherheit festigen.
Und es stärkt Ihre Eigenständigkeit im Umgang mit sich selbst.
Mir ist wichtig, dass therapeutische Begleitung Menschen handlungsfähiger macht. Selbsthypnose kann dabei ein wertvolles Werkzeug sein: für mehr Ruhe, mehr innere Orientierung und mehr Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten.
Wie bei allen Methoden gilt auch hier: Entscheidend ist, was für Sie hilfreich, stimmig und tragfähig ist.
Wichtige Hinweise für Ihre Orientierung
Vor einer Kontaktaufnahme finden Sie auf diesen Seiten ausführliche Informationen zu Honorar, Terminvereinbarung, therapeutischen Rahmenbedingungen, Kontraindikationen und häufigen Fragen.
So können Sie sich bereits vorab ein klares Bild von meiner Arbeitsweise und den organisatorischen Voraussetzungen machen.
Die Inhalte dieser Website dienen der Information und Orientierung. Eine persönliche therapeutische Einschätzung entsteht im direkten Kontakt und im Rahmen der vereinbarten Zusammenarbeit.
Meine therapeutische Tätigkeit erfolgt auf Grundlage der staatlichen Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz.
Medizinische Diagnostik, ärztliche Behandlung und medikamentöse Therapie gehören in den entsprechenden ärztlichen beziehungsweise psychiatrischen Rahmen. Wenn eine solche Abklärung sinnvoll erscheint, kann sie die psychotherapeutische Begleitung ergänzen.
Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken, psychotischen Symptomen oder dringendem medizinischem Klärungsbedarf wenden Sie sich bitte unmittelbar an die zuständigen ärztlichen oder psychiatrischen Stellen, eine psychiatrische Notaufnahme beziehungsweise den Notruf 112.
Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 4. Februar 2021
K: CNA
Ü:
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