Übersprungshandlung
Hypnosetherapie und Hypnobalancing™ - Spezialisierung auf Ängste und Traumata
Überblick
Übersprungshandlungen
In manchen Bewegungsabläufen können fremde Bewegungen auftreten, die keinen sinnvollen Bezug zu der gerade vorhandenen Situation haben. Wenn beispielsweise jemand sich während eines Gesprächs häufiger am Ohrläppchen zupft oder am Nacken kratzt, kann das darauf hinweisen, das er unter einer starken Anspannung steht. Konfliktsituationen, Verunsicherung und Aufregung sind häufig Auslöser für sogenannte Übersprungshandlungen.
In der Verhaltensforschung wird unter einer Übersprungshandlung oder auch Übersprungsbewegung eine Verhaltensweise verstanden, die aus einer Konfliktsituation zwischen zwei entgegengesetzten Instinkten entsteht.
Ursachen
Übersprungshandlungen entstehen in Spannungssituationen und haben kein sinnvolles Ziel, sondern dienen dazu, überschüssige, in andere Verhaltensbereiche überspringende Antriebsenergie abzuführen. Äußerer Stress führt zu Unsicherheit, innerem Stress und die Übersprungshandlung ist das Ventil.
Die Spannung kann auf einem Konflikt zwischen zwei Verhaltensalternativen beruhen. Beispielsweise ein Kratzen am Kopf, bei schwierigen Entscheidungen oder Reaktionen auf einen unterdrückten Fluchtinstinkt, wenn die Wohnung ungewöhnlich gründlich geputzt wird, obwohl eigentlich dringend eine andere Aufgabe zu erledigen wäre.
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Erstveröffentlichung: 11. Februar 2002
Letzte Überarbeitung: 01. Juni 2026
K: CNA
Ü:
#A426
Englische Version: