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Als
Krankheitsgewinn wird der Vorteil bezeichnet, der aus einer Krankheit
resultieren kann.
Unterschieden werden direkter und indirekter Krankheitsgewinn.
Ein direkter
Krankheitsgewinn ist beispielsweise bei einer Arbeitsunfähigkeit nicht
arbeiten zu müssen.
Beispiele
für einen indirekten Krankheitsgewinn sind vermehrte Zuwendung und
Anteilnahme.
Da diese als
positive Verstärkung wirken werden alternative Lösungen behindert und
blockiert.
Werden
Betroffene direkt darauf angesprochen kann dies leicht als unangemessen
empfunden werden.
Nach einiger
Zeit reagiert das Umfeld mehr und mehr negativ und das Klagen wird
ignoriert oder sogar bestraft.
Dies wiederum führt oft tiefer
in die Krankheitshaltung.
Erforderlich ist eine grundlegende
Neukonditionierung.
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