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Frank
Farelly (geb. 1931), Professor für Psychologie, gilt als Begründer
der Provokativen Therapie.
Obwohl
Frank Farelly kein Hypnotherapeut im engeren ("offiziellen")Sinne ist, gehört er
zu den Vorbildern vieler Hypnotherapeuten. Er setzt Reframings
(Umdeutungen) auf
eine Weise ein, die seine Klienten durch ständige Denkprozesse und
Einnehmen von unterschiedlichen Sichtweisen zu Veränderungen und
Lösungen
führt.
So finden sich zahlreiche Gemeinsamkeiten mit Aspekten der
Hypnotherapie wieder.
Frank
Farelly begeistert vom ersten Moment an mit seiner, bei genauem
Hinsehen, äußerst respekt- und liebevollen Art den Menschen gegenüber, mit
denen er arbeitet.
Wenn er mit Klienten arbeitet sieht er in ihnen deren Möglichkeiten,
sich zu ändern und die eigenen Ziele zu erreichen.
Genau das vermittelt er durch seine unkonventionelle Art auch
glaubhaft. Diese positive innere Haltung zum Klienten ist keine
Technik, sondern Geisteshaltung.
Die Zusammenarbeit basiert auf der Überzeugung, dass Klienten
liebenswert, mündig sind und über die Kraft verfügen, um neue und
konstruktivere Entscheidungen
für ihr weiteres Leben zu treffen.
Ist diese Einstellung vorhanden braucht sie nicht direkt
ausgesprochen werden, sondern wird nonverbal ohnehin kommuniziert
und vom Klienten empfunden.
Diese nonverbale Vermittlung der ermutigenden Grundhaltung ist weit
mächtiger als das Verbale und zeigt dem Klienten, dass mit ihm
gelacht, anstatt über ihn gelacht wird.
Frank
Farelly gibt Seminare auch in Deutschland, die sich an Therapeuten,
Psychologen und allgemein Interessierte wenden. Er demonstriert live
seinen humorvollen provokativen Therapiestil und zeigt, das gute
Therapie nicht langwierig sondern schnell, effektive und kurzweilig
sein kann.
Farelly
ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Publikationen. Heute
wird die Provokative Therapie in vielen Bereichen eingesetzt. |