|
|
|||
Hypnose bei Angst / AngststörungenHypnotherapie bei Angststörungen |
|||
|
|
|
||
![]() |
|
||
|
|
|
||
Übersicht |
|
||
|
|
|
||
Angst bzw. Angststörungen |
Angst ist ein Gefühl, das eine immense Wirkung auf unseren Körper haben kann. Sie ist ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens und begleitet uns in verschiedenen Formen von der Geburt bis zum Tod.
Angst
kann je nach Kontext "normal" oder "krankhaft" sein. Für viele Menschen ist Angst ausschließlich negativ besetzt. Jedoch ist das Angstgefühl in erster Linie ein Schutzmechanismus, der uns schnell und zuverlässig warnt und in Gefahrensituationen blitzschnell reagieren lässt. Angst ist aber nicht nur eine Plage, sondern auch eine der wichtigsten Triebkräfte. Wer Angst hat, mobilisiert Energien und vollbringt oft ganz besondere Leistungen. So wäre es nicht hilfreich, die (normale) Angst vollkommen abzubauen. In Situationen, von denen wir glauben, dass wir ihnen nicht oder noch nicht gewachsen sind wie z.B. vor Gruppen sprechen, tritt häufig Angst auf. Die Betroffenen leiden körperlich oft unter Atemnot, Herzrasen, Schweißausbrüchen, Durchfall, Schwindel etc. und schlimmen Befürchtungen (zu versagen, ohnmächtig zu werden...). Diese unangenehmen Befürchtungen sind meist unbegründet, im Moment der Panik jedoch realistisch. Treten diese wiederholt auf und kann kein Einfluss darauf genommen werden wird versucht, solche Situationen zu vermeiden. Neues und Unbekanntes kann Angst auslösen. Es gibt so gut wie nichts, vor dem ein Mensch nicht Angst entwickeln kann.
Die "krankhafte" Angst stellt eine eskalierte,
verselbstständigte Angst dar. Sie kann in Situationen, die
eigentlich keine Gefahr darstellen oder auch aus heiterem Himmel
auftreten und heftige Alarmreaktionen auslösen. Sie hat ihre eigentliche Aufgabe verloren
und steht dann einer geeigneten Entscheidungsfindung und der Entwicklung
von Bewältigungsstrategien im Wege. |
||
|
|
|
||
Formen der Angst |
Es gibt verschiedene Formen der Angst. Furcht beispielsweise ist ein realistisches, angemessenes Warnsignal vor einer realen Gefahr. Alltagsängste können sich zwischen einer angemessenen pathologischen Angstreaktion befinden. Führt die Angst z.B. bei einer Prüfung dazu das eine angemessene Vorbereitung erfolgt oder führt sie zu einem Erstarren z.B. in der Prüfungssituation, bei der kein Zugang zum eigenen Wissen mehr gefunden wird, dann ist die Angst entweder hilfreich oder einschränkend. Zu den neurotischen Ängsten gehören die Phobien wie Höhenangst, Flugangst, Erythrophobie, Emetophobie, Soziale Phobien, Klaustrophobie etc. und auch die Panikattacken. Diese Ängste können einen Menschen ohne Vorzeichen überfallen und sehr bedrohlich werden. Sie halten meistens nur kurz an, manchmal nur Sekunden, manchmal Minuten und höchstens Stunden. Der Betroffene kann von ihnen vorübergehend völlig aus der Bahn geworfen werden, dann verschwinden sie wieder. Oft kann dabei kein konkreter Auslöser ermittelt werden. Gerade deshalb, weil keine Ursache für diese Angst gefunden werden kann, entwickelt sich zusätzlicher Leidensdruck. Da es für den Betroffenen nicht zu erklären ist, verbleibt oft für lange Zeit eine Angst vor der Angst. Und diese Angst vor der Wiederkehr der Panikattacke kann äußerst intensiv wahrgenommen werden und die Lebensqualität beträchtlich senken. Zu anhaltenden Ängsten, so genannten posttraumatischen Ängsten kann es nach Traumata, zum Beispiel nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit, Vergewaltigung, Misshandlung oder Folter kommen. Die Angstneurose ist ein generalisierter Angstzustand, der nicht an fixierbare Auslöser gebunden ist. Der Betroffene hat einfach Angst und das fast ständig. Tiefer in der psychischen Struktur der Menschen können Frühstörungsängste liegen. Ein Beispiel dafür ist die narzisstische Angst vor Entwertung. Die Betroffenen leben mit massiven Selbstwertproblemen und in panischer Angst vor den kleinsten Äußerungen anderer Menschen, die für sie entwertenden Charakter haben könnten. Bei der Borderline-Angst hat der Betroffene Angst vor der eigenen Vernichtung, oft verbunden mit intensiven eigenen Vernichtungswünschen. Die entsetzlichsten Ängste, die wir kennen, sind die psychotischen Ängste. Dabei handelt es sich um wahnhafte, überwältigende Ängste ohne eine reale Grundlage im gegenwärtigen realen Leben. Eine Form stellt die paranoide Schizophrenie dar. Betroffene schildern die psychotischen Ängste als einen Albtraum im Wachzustand, einen andauernden Horrortrip. Alle Angststörungen beeinträchtigen die Betroffenen in Ihrer Lebensführung. Häufige Folgen sind Belastungen in der Partnerschaft, Isolation, eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, Depressionen, Suchtmittelmissbrauch. |
||
|
|
|
||
Möglichkeiten der Hypnotherapie bei Angstzuständen |
Es gibt die
verschiedensten Methoden die Hilfe bei Ängsten versprechen. Moderne Psychotherapie mit Hypnotherapie kann mit sehr effektiven Methoden enorme Erfolge bei der Behandlung von Angststörungen erreichen und für stabile Behandlungserfolge sorgen. Als besonders wirkungsvoll hat sich der Einsatz von Hypnobalancing™ gezeigt. Hypnose ist hier förderliches Mittel zum Zweck, da eine noch so angenehme Trance kaum langfristige Veränderungen bewirken würde. Daher kommen therapeutische Methoden mit genauer Anpassung auf Ihre Situation und Bedürfnisse zum Einsatz. Belastungen spielen auch beim Angsterleben eine auslösende und aufrechterhaltende Rolle. Besonders starke Stressoren fördern Flucht- oder Kampfverhalten. Hierdurch werden Bereiche im Gehirn aktiviert und das Gesamtsystem macht sich bereit um auf Bedrohungen zu reagieren. Bei pathologischen Ängsten ist eine Psychotherapie angesagt und körperliche Ursachen sind medizinisch durch einen Arzt zu klären. |
||
|
|
|
||
|
Ergänzende Informationen zu Hypnose und Hypnotherapie |
|
||
|
|
|
||
|
Kontakt |
![]() www.noack-hypnose.de |
||
|
|
|
||
Schlüsselbegriffe |
Hypnose, Selbsthypnose, Tiefenhypnose, Psychotherapie, Gesundheit, Hypnosepraxis |
||
|
|
|
||
|
Copyright |
© 1998 - 2010 NOACK Hypnose Berlin - Praxis für Hypnotherapie |
||
|
|
|
||